Bei einem verschleppten Ausbau der Erneuerbaren bis 2045 müssen Bürger und Unternehmen mit insgesamt 320 Milliarden Euro an Mehrkosten rechnen

Heimische erneuerbare Energien seien die Lösung gerade in Zeiten von Krisen und Kriegen, sagt Hans-Josef Fell in einem Interview mit der Online-Zeitschrift Klimareporter°. Fell, Miterfinder des EEG, kritisiert die aktuellen Pläne der schwarz-roten Koalition für Solardächer, Netzausbau, Bioenergie und Heizungen.
Erneuerbare Energien seien selbst mit Speichern heute die kostengünstigste Art der Stromerzeugung.
Fossile und atomare Energien würden immer wieder als Erpressung und Kriegswaffe eingesetzt, wie man aktuell im Iran-Krieg an der Sperrung der Straße von Hormus sehen könne.
Ausschnitt Interview:
„Klimareporter°: Herr Fell, im Jahr 2000 waren Sie als Grünen-Bundestagsabgeordneter einer der Miterfinder des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das der Solar- und der Windenergie zum Durchbruch verholfen hat. Nun arbeitet Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an einem neuen EEG, das – Zitat – „konsequent auf Bezahlbarkeit, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit“ ausgerichtet sein soll. Klingt gut. Was halten Sie von den Plänen?“
„Hans-Josef Fell: Wenn es Katherina Reiche damit ernst meinen würde, müsste sie sofort das Ziel 100 Prozent erneuerbare Energien bis spätestens 2035 ausgeben. Bei einem verschleppten Ausbau der Erneuerbaren bis 2045 müssen Bürger und Unternehmen mit insgesamt 320 Milliarden Euro an Mehrkosten rechnen, weil viel zu lange auf die teuren fossilen Energien gesetzt würde.“
Wie kommt diese Zahl zustande?
[…]
Alles lesen bei Klimareporter: https://klimareporter.de/finanzen-wirtschaft/ministerin-reiche-will-die-gewinne-der-fossilen-konzerne-sichern








