Cordt Schnibben ordnet in seinem Denkanstoss bei Correctiv die politische Figur Donald Trump in den großen Zusammenhang um das Project 2025 ein:
„Die rechten Ideologen und die libertären Silicon Valley-Investoren haben in Trump ihr perfektes Werkzeug gefunden, um die Demokratie überflüssig zu machen. Sie wollen ihre eigene Regierung, KI-gestützt, ohne Diskurs. Die Rede des US-Vizepräsidenten Vance in München zeigte die ganze Abscheu gegenüber der Demokratie.“
Alles lesen, es lohnt sich:
https://correctiv.org/aktuelles/denkanstoss/2025/02/21/the-american-way-of-lie/
„Ohne intakte Natur werden wir unseren Wohlstand nicht halten können…“
Expert*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft fordern ambitionierte Biodiversitätspolitik von der künftigen Bundesregierung

Wirtschaftliche Aktivitäten sind hochgradig abhängig von einer vielfältigen Natur und intakten Ökosystemen. Hierin waren sich alle Expert:innen einig, die vor drei Tagen beim „Hauptstadt-Impuls“, einer von mehreren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien gemeinsam durchgeführten Online-Veranstaltung, zu einer ambitionierten Biodiversitätspolitik in der kommenden Legislaturperiode aufriefen.
(Pressemitteilung UFZ)
Die Beteiligten richteten ihren Appell an alle politischen Parteien, die sich morgen zur Bundestagswahl stellen. Die Kernbotschaft: Ohne intakte Natur werden wir unseren Wohlstand nicht halten können, weil wir essenzielle Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen verlieren. Wir brauchen deshalb eine ambitionierte Biodiversitätspolitik in der nächsten Legislaturperiode.
„„Ohne intakte Natur werden wir unseren Wohlstand nicht halten können…““ weiterlesenKurt Eisner: Revolutionär und Ankläger des deutschen Militarismus
Ein neues Eisner-Lesebuch – eingeleitet durch die Darstellung des Weggefährten Felix Fechenbach

(Redaktion der Schalom-Bibliothek | pb)
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Kurt Eisner als Revolutionär und Ankläger des deutschen Militarismus. Ein Lesebuch – eingeleitet durch die Darstellung des Weggefährten Felix Fechenbach. Herausgegeben von Peter Bürger, in Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb. (= edition pace | Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien | 7). Norderstedt: BoD 2025.
(ISBN 978-3-7693-6836-9; Paperback 464 Seiten; 17,99 Euro). https://buchshop.bod.de/kurt-eisner-als-revolutionaer-und-anklaeger-des-deutschen-militarismus-kurt-eisner-9783769368369
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Im Editions-Regal „Pazifisten und Antimilitaristen aus jüdischen Familien“ (www.schalom-bibliothek.org) ist soeben ist der erste von drei Bänden zu Kurt Eisner erschienen (Schwerpunkt Revolutionszeit 1918/19). Wir dokumentieren nachfolgend die:
Einleitung
„Kurt Eisner: Revolutionär und Ankläger des deutschen Militarismus“ weiterlesenUmleitung: Deutschland hat die Wahl und mehr
Deutschland hat die Wahl: Im Abseits oder in Führung bei der globalen Klimapolitik … klimareporter
Zurück in die ganz alte BRD: Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der AfD … derrechterand
How to find climate data and science the Trump administration doesn’t want you to see: Information on the internet might seem like it’s there forever, but it’s only as permanent as people choose to make it … scepticalscience
Die kalifornische Ideologie: Trump, Kickl und Co, wollen die Welt in Flammen sehen. Aber auch der Liberalismus wird angesteckt von der Zerstörungssehnsucht … misik
Geschichtsbilder im neueren Rechtsextremismus: Die Holocaust- und Kriegsschuldleugnung ist für den neueren Rechtsextremismus nicht mehr so wichtig, eher erfolgen bezogen auf den historischen Nationalsozialismus inhaltliche Umdeutungen … endstationrechts
Berliner Polizei lässt Transparent am Gorki-Theater abhängen: Die Berliner Polizei hat ein satirisches Plakat, das Friedrich Merz und Alice Weidel beim Küssen zeigt, vorübergehend abhängen lassen. Daraufhin pfiff die Staatsanwaltschaft die Polizei zurück … netzpolitik
Notbremse (Satire): „… der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. sich für eine umfassende Reform der Straßenverkehrsordnung ausgesprochen habe. Es sei auch im internationalen Kontexte nicht mehr zu vermitteln, dass die Bundesrepublik nicht über ein allgemeines Tempolimit auf den…“ … zynaesthesie
Das Böse hat Lust auf sich selbst: Michael Köhlmeiers Roman „Die Verdorbenen“ … revierpassagen
Schwammwald-Projekt nun auch im HSK

Am Dienstag (25.02.) tagt der “Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forst” des HSK im Kreishaus in Meschede. Auf der Tagesordnung steht auch der Punkt “Schwammwaldprojekt im Hochsauerlandreis”, auf Antrag der SBL-Kreistagsfraktion.
(Dieser Artikel ist gestern in ähnlicher Form auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)
Bereits im Rahmen der Haushaltsberatung am 13.12.2024 hatte der Kreistag beschlossen, dass der HSK die Möglichkeiten zur Beteiligung am Schwammwaldprojekt prüfen soll.
„Schwammwald-Projekt nun auch im HSK“ weiterlesenWinterspaziergang: die Bergwiesen am Schmantel
Blauer Himmel, die Sonne scheint und die Scheune wirft einen Schatten über Weg und Weide.
Es war heute Morgen auf den Bergwiesen am Schmantel bei Winterberg allerdings nicht so gemütlich, wie es auf dem Bild erscheinen mag. Ein beißender Wind fuhr durch Jeans und Jacke. Die Handschuhe hielten die Kälte kaum ab.
Mit frierenden Fingern schnell ein paar Fotos geknipst und zurück in die Wärme.
Wenn im Juni die Schwarze Teufelskralle blüht, kann man das Blühwiesen-Biotop oberhalb des Sportplatzes gemächlicher erkunden. Schaut dann mal vorbei!
https://www.schiebener.net/wordpress/die-schwarze-teufelskralle/
Gedanken verloren – Vom Analysten, der ging, um die Welt zu sehen
Abendveranstaltung der vhs Hochsauerlandkreis am 5. März in Meschede
Es ist eine Aufbruchsgeschichte – in Worten, Fotografien und Pianoklängen und erlebt, erzählt, fotografiert und eingespielt von Christof Jauernig. In einer Abendveranstaltung der vhs Hochsauerlandkreis am 5. März in Meschede erzählt der frühere Betriebswirt Jauernig, der viele Jahre in Frankfurt am Main als Analyst in einer Unternehmensberatung für Banken arbeitete, vom Mut, sich von seinem ihm fremd gewordenen Beruf und dem täglichen Lauf im Hamsterrad zu verabschieden.
(Pressemitteilung HSK)
Christof Jauernig bricht zu einer sechsmonatigen Rucksackreise durch Südostasien auf – ohne Plan für danach. Die Reise führt ihn, entlang zauberhafter Natur und eindrucksvoller Begegnungen, in eine neue Verbindung mit der Welt, zurück zu sich selbst, und immer weiter hinaus aus dem Gedankenkarussell, hinein in die Fülle des jetzigen Augenblicks.

Nachdem der Referent vor zweieinhalb Jahren bereits mit seinem Programm „Eintausendmal Lebensglück“ in der Alten Synagoge in Meschede zu Gast war, kehrt er nun für einen Abend zurück, um seine Gäste mit auf diese Rucksacktour zu nehmen, aber auch auf seinen inneren Weg, heraus aus der Sinnkrise.
Zu einer großen Auswahl projizierter Reisefotografien rezitiert er Texte, die unterwegs entstanden sind. Sie erzählen von seiner Reise, aber ebenso vom Hören auf die innere Stimme, dem Ausbrechen aus ungesunden Routinen, der Entmachtung von Intellekt und Wertung, der Wiederentdeckung der von Analyse und Bewertung ungetrübten Schönheit der Welt, und davon, jeden Moment zu würdigen. Es entfaltet sich ein Mix aus Fotografien, erzählten Reiseszenen und lyrischen Stimmungsbildern, untermalt von seinen eigens hierfür eingespielten Piano-Improvisationen: ein stimmungsvoller, höchstpersönlicher Abend, der zum Innehalten einlädt und von einer ausführlichen Fragerunde abgerundet wird.
Zeit: Mittwoch, 5. März 2025, um 19:00 Uhr
Ort: Bürgerzentrum / Alte Synagoge Meschede
Gebühr: 8,00 Euro
Anmeldung bei der Volkshochschule Hochsauerlandkreis telefonisch unter 0291 94-1100 oder über www.vhs-hsk.de
Weibliche Genitalbeschneidung – auch im Hochsauerlandkreis ein Thema
Hochsauerlandkreis/Arnsberg. Von dem Ritual der weiblichen Genitalbeschneidung sind Frauen und Mädchen aus 29 afrikanischen Ländern betroffen. Aber auch Frauen und Mädchen aus Indien, dem Irak oder dem Iran können gefährdet sein.
(Pressemitteilung HSK)
Häufig werden Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren beschnitten. Auch im Hochsauerlandkreis haben Frauen und Mädchen aus den oben genannten Herkunftsländern eine neue Heimat gefunden. Möglicherweise sind auch sie betroffen oder bedroht.
„Weibliche Genitalbeschneidung – auch im Hochsauerlandkreis ein Thema“ weiterlesenKassel Nordstadtpark: Graffiti – acht Bilder ohne Kommentar
Am Nordstadtpark leben sich an einer Wall of Fame unterhalb des Klinikums die Kasseler Graffiti-Künstler*innen kreativ aus.
Ich schaue mir die bunten und anspruchsvoll gestalteten Mauerflächen sehr gerne an. Mit der Zeit verschwinden alte Pieces und neue Graffiti taucht auf. Wiederkommen lohnt sich!
Bei Wikipedia habe ich eine Sammlung des Graffiti-Jargons gefunden: von A wie Aerosol-Junkie bis Y wie Yardrain. Ob das tatsächtich die Sprache der Sprayer*innen ist?
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti-Jargon
Weitere Bilder sind in der Unterführung am Holländischen Platz, an Gebäuden im Schillerviertel, im Tunnel am Philosophenweg sowie in der Skateboard-Anlage unterhalb der A-49-Brücke an der Fulda zu finden.
Habe ich noch einen Platz vergessen? Augen aufhalten – keine weiteren Kommentare – Interpretationen beliebig.
Am Hohen Dörnberg
Die letzten Bilder meines Zoom-Objektivs
Den Aufstieg zum Hohen Dörnberg kann man sehr gut in der Ortschaft Dörnberg (Busverbindung) oder am Gehöft Friedrichstein/Parkplatz Bergcafé beginnen.
Los ging es gestern am Bergcafé. Nach einer Linkskurve hat man einen weiten Blick über Zierenberg mit dem Kirchturm im Zentrum.
In der Höhe waren die Wege weiß und stellenweise unter einer dünnen Schneeschicht vereist.
Vorsichtig stapfte ich nach oben. Links ein wunderbarer Blick über die Helfensteine.
Das Gebiet um den Dörnberg erinnert mich an Reisebilder aus dem „Wilden Westen“ der USA. Verwitternde Gesteine, die sich aus einer sanft modulierten Landschaft erheben.
Die Kuppe des Hohen Dörnberg ist unspektakulär. Keine Spitze, kein Kreuz. Die höchste Stelle kann man kaum erahnen.
Trotzdem lohnt sich der Weg hinauf zur gewölbten Hochebene. Der Blick ist weit. Bänke laden zum Verweilen ein, Baumgruppen tanzen über den Schnee.
Die Bilder vom Hohen Dörnberg sind die letzten Aufnahmen meines Zoom-Objektivs. Aus irgendeinem Grund ließ es sich nicht mehr über die 30 mm Brennweite hinaus bewegen. Zurück am Parkplatz habe ich die Suchmaschine angeworfen und festgestellt, dass verklemmte Objektive keine Seltenheit sind. Um es mit George Harrison zu sagen: All Things Must Pass.














