Waldbegang zwischen Minenplatz und Nordhang

Zweieinhalb spannende und interessante Stunden mit dem Winterberger Forstamtsleiter

Max Lange (orange Weste) mit einem Teil der Gruppe zwischen Neuanpflanzungen auf einem Verjüngungsareal. (Foto: Norbert Kremser)

Auf Einladung der Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ fand am vergangenen Mittwoch im Forstgebiet zwischen Minenplatz und dem Nordhang des Kahlen Asten ein Waldbegang mit Forstamtsleiter Max Lange statt.

Forstoberinspektor Lange fesselte die sehr interessierten Bürgerinnen und Bürger mit vielen Einblicken und zahlreichen Details auf dem Spaziergang durch den Winterberger Waldbestand.

In gut zweieinhalb Stunden konnten sowohl in kleinen Vorträgen als auch in zahlreichen Einzelgesprächen viele Fragen rund um das Thema „Wald“ angesprochen und beantwortet werden.

Nach den Stürmen Kyrill (2007) und Friederike (2018) habe eine mehrjährige Dürre dem Wald derart zugesetzt, dass große Teile des Fichtenbestandes dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen seien.

Dies betreffe ca. 600 von 3500 Hektar Stadtwald. Der restliche Wald sei zwar geschwächt, aber laut Max Lange immer noch sehr stabil. Das gelbe Aussehen der Fichten rund um den Minenplatz rühre von der diesjährigen Blüte der Nadelbäume her.

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Vortrag im Rathaus Winterberg: „Erfordernisse an Waldbau und Jagd im Klimawandel“

Dr. Ralf Petercord, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW am 12. März ab 18 Uhr im Betriebsausschuss Forst und Umwelt

Dem Winterberger Wald, hier 2024, geht es nicht gut (foto: zoom)

Am kommenden Donnerstag hält Dr. Ralf Petercord im öffentlichen Teil des Betriebsausschusses Forst und Umwelt einen Vortrag zum Thema „Erfordernisse an Waldbau und Jagd im Klimawandel“.

Angesichts der teilweise erschreckenden Meldungen über die Zukunft unserer Wälder ist es vielleicht ganz gut, zu hören, was ein Fachmann zum Thema zu sagen hat.

Zur Erinnerung: Waldschäden in Europa durch Brände, Stürme und Borkenkäfer werden im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten unter allen analysierten Klimaszenarien zunehmen. Das ist das Ergebnis einer neuen internationalen Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde.

Selbst wenn die Erderwärmung auf etwa 2°C begrenzt werde, könnte die jährlich geschädigte Waldfläche bis zum Ende des Jahrhunderts von rund 180.000 Hektar auf etwa 216.000 Hektar pro Jahr steigen – und damit höher liegen als in den ohnehin schon stark betroffenen Jahren 1986 bis 2020. In einem Szenario, in dem die Nutzung fossiler Energieträger weiter zunehme, könnten sich die Waldschäden mehr als verdoppeln und bis zum Ende des Jahrhunderts nahezu 370.000 Hektar pro Jahr erreichen.

Quelle: https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/waldschaeden-in-europa-koennten-bis-2100-um-rund-20-steigen-selbst-wenn-erwaermung-auf-2degc-begrenzt-wird

Schwammwald-Projekt nun auch im HSK

Symbolbild: Schwammwälder beherbergen Waldökosysteme, die durch Rückbau von entwässernden Strukturen zur Wasseraufnahme und -speicherung optimiert werden. (archivfoto: zoom)

Am Dienstag (25.02.) tagt der “Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forst” des HSK im Kreishaus in Meschede. Auf der Tagesordnung steht auch der Punkt “Schwammwaldprojekt im Hochsauerlandreis”, auf Antrag der SBL-Kreistagsfraktion.

(Dieser Artikel ist gestern in ähnlicher Form auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Bereits im Rahmen der Haushaltsberatung am 13.12.2024 hatte der Kreistag beschlossen, dass der HSK die Möglichkeiten zur Beteiligung am Schwammwaldprojekt prüfen soll.

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Dirk Wiese wird wald- und forstpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion

Dirk Wiese übernimmt u.a. die Funktion des Koordinators für ländliche Räume der SPD-Bundestagsfraktion. (foto: spd)

Brilon/Berlin. (spd_pm) Der Sauerländer Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese wird in der 19. Wahlperiode u.a. Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. In der letzten Sitzung der AG Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion wurde Wiese zudem zum stellvertretenden Sprecher gewählt.

Inhaltlich wird Wiese als forstpolitischer Sprecher das Thema Wald und Forst verantworten. Wiese übernimmt außerdem die Schlüsselfunktion des Koordinators für ländliche Räume der SPD-Bundestagsfraktion.

In dieser Funktion kümmert sich Wiese um die Vernetzung dieses Querschnittsthemas sowie insbesondere um die Themenbereiche ELER, GAK, LEADER und das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, welches erfolgreich im Sauerland angelaufen ist.

Außerdem verantwortet Wiese das Thema Milchmarkt: „Ländlichen Räume sind gekennzeichnet durch eine besondere Dynamik und Vielfalt. Das gute Leben in ländlichen Räumen ist ein Schlüssel zu Wohlstand und Zufriedenheit in Deutschland. Wir müssen sicherstellen, dass wir die Heimat aller Menschen im ländlichen Raum lebenswert und attraktiv gestalten.“

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Was ist ELER?
https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/eler/

Was ist die GAK?
https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/03_Foerderung/BundLaender/_texte/Foerderung_LR_GAK.html

Was ist LEADER?
https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/regionen/leader/

Was ist das Bundesprogramm ländliche Entwicklung?
https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/bule_node.html