Missbrauch in der katholischen Kirche: Hinweise auf Pädophilen-Netzwerke … berlinerzeitung
Feine Sahne Fischfilet: Eine Band im Visier des Verfassungsschutzes … arte
Netzwerkanalyse und „Wert-Homophilie“: Journalisten, Politiker, Wissenschaftler und der Fall Schavan – Ist Roland Preuß ein Schavanist? … erbloggtes_I und erbloggtes_II
Vorankündigung: „Erklär‘ mir die Finanzkrise“ … misik
„Ist besser, was teurer ist? Oder nur blöd?“: Wird die Welt von Leuten bedroht, die „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“ nur mit halber Punktzahl bestanden haben? … wilddueck
Selbsterkenntnis des Malte Hinz (WR): „Mehr und mehr komme ich zur Überzeugung, dass Katastrophen-Filme mein Metier sind“ … neheimsnetz
Ist das noch die Rundschau? Ein erster Blick ins neue Mischprodukt … revierpassagen
Ready to Start: Ruhrbarone ab jetzt mit Lokalteil Dortmund … ruhrbarone
Dortmunder „Ruhrbarone“: Wie ein Lokal-Blog für Pressevielfalt sorgen will … sueddeutsche
Westfälische Rundschau beerdigt: ein bitterer Tag … charly&friends
In Bielefeld: Für Gesamtschulen früher anmelden … sbl
Maria-Kahle-Straße/ Karl-Wagenfeld-Straße und Nellius-Straße: Straßen in Sundern nach Blut- und Bodenideologen benannt … gruenesundern
Düsseldorf (IT.NRW). Jede(r) Achte der 2,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen Nordrhein-Westfalens (ohne zweiten Bildungsweg) war im Schuljahr 2011/2012 konfessionslos.
Damit ist der Anteil der konfessionslosen Schülerinnen und Schüler seit dem Schuljahr 2006/2007 um 2,3 Prozentpunkte gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-‘Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren 40,9 Prozent der Schülerinnen und Schüler katholisch, 28,6 Prozent evangelisch und 13,1 Prozent islamisch.
Was ist an den Waldorfschulen los?
Den höchsten Anteil konfessionsloser Schüler/-innen gab es im Schuljahr 2011/2012 mit 32,1 Prozent an den freien Waldorfschulen – den niedrigsten Anteil wiesen hier mit 9,3 Prozent Realschülerinnen und -schüler auf. An den Grundschulen ist der Anteil der Schüler ohne Konfession seit dem Schuljahr 2006/07 von 12,5 Prozent auf nunmehr 15,8 Prozent gestiegen.
Ergebnisse für Städte, Gemeinden und Kreise finden Sie hier.
Ergebnisse für die Schuljahre 1996/97 und 2006/07 finden Sie hier.
Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger im HSK: nur geringe Einsparungen … sbl
Neues Jahr, neues Glück: Der Weltuntergang, der von den Maya angeblich für den 21.12.2012 vorausgesagt wurde, fand nicht statt … schwenke
Gewerkschaft und Medien: „Bisher ist Online nicht in der Lage, selbst drastisch verkleinerte Voll- und Lokalredaktionen zu finanzieren“ … charly & friends
Jetzt reicht es aber mit dem Jahresübergang (foto: zoom)
Neonazismus: Kontrolle ist besser – Besuch bei Parlamentariern, die versuchen, den NSU-Skandal aufzuklären … JuedischeAllgemeine
Fremdenfeindlichkeit: „Es wird immer schlimmer in Duisburg und wir alle wissen, woran das liegt“ – Exegese eines rechtspopulistischen Furzes … jurga
Kanzlerkandidatur I: Ungeschick, dein Name ist Steinbrück … sprengsatz
Kanzlerkandidatur II: Bei der Bundestagswahl 2009 landete die SPD bei mickrigen 23 Prozent. Der SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück will offenbar nachweisen, dass es noch Luft nach unten gibt … postvonhorn
Kanzlerin Merkel: „Glückwunsch, Mutti!“, meint Patrick Gensing … publikative
WAZ-Gruppe: Sozialplan für NRW-Zeitungstitel und Contentdesk bis September 2014 verlängert … medienmoral
Was vom Monat übrig blieb: das war der Dezember … revierpassagen
Wowereit und Platzeck längst überfällig: „Der Bürger staunt über Korruption, mangelnde Kontrolle und darüber, wie lässig Steuern verschwendet werden, während sie sonst an allen Ecken und Enden fehlen“ … postvonhorn
20. Januar – der Tag der Bescherung: „innenpolitisch der spannendste Tag des Jahres, spannender wahrscheinlich als der Tag der Bundestagswahl. Denn in Niedersachsen werden die Weichen für alle Parteien gestellt, hier wird der Trend geschaffen, der das Jahr bestimmt“ … sprengsatz
Kommentare: Zukünftiger Umgang mit Blog-Kommentaren auf „Relativ einfach“ … wissenslogs
Demokratie: Aktive Politiker werden arg gescholten, Ex-Mandatsträger dagegen blühen auf. Warum? … blickpunktGT
Berliner helfen dem Ruhrgebiet: So geht arm und sexy – Drei Geister … ruhrbarone
Tickets für Geierabend 2013: Ein Zombie hing am Förderseil … pottblog
Hagen: Mit immer weniger Geld doch noch Theater machen … revierpassagen
Warum es in NRW katholische Grundschulen gibt: „Nach der Gründung der BRD entbrannte ein heftiger Streit um die Schulform. Das Konkordat behielt seine Gültigkeit, doch das Bundesverfassungsgericht urteilte 1957, dass es Ländersache sei zu entscheiden wie mit den Bekenntnisschulen umgegangen wird“ … gruenesundern
Alfred Kerr: Ein 145. ist kein real erreichbarer Geburtstag … neheimsnetz
Alle Jahre wieder: wendet sich Hans Zehetmair, Vorsitzender des Rats für deutsche Rechtschreibung, an die Presse um den Verfall der deutschen Sprache zu beklagen … sprachlog
„Bis zur Neige“: Polit-Krimi zwischen Wirt und Winzer, Wien und Berlin … revierpassagen
Was ist die Hauptursache der Finanzkrise? Geldschwemme oder Spekulation und kriminelle Energie? … nachdenkseiten
Eine Anregung aus katholischer Sicht: „Kirchen sollten Privilegien abgeben“ … hpd
Duisburg und die Causa Stecker: Ich habe nichts „gerechtfertigt“. Ich kritisiere … jurga
Querelen in der CDU: Ein Politiker verzichtet auf Geld … postvonhorn
Rechtsaußen I: Die Junge Union Münster und die Reichsflagge … ruhrbarone
“Armut ist politisch gewollt†– oder: Es kann nicht sein, was nicht sein darf … nachdenkseiten
Juden veredeln ist derzeit sehr trendy in Deutschland: Und dabei kommt man sich natürlich unglaublich menschenfreundlich vor. Edel, deutsch und gut … Hagalil via Jurga
Güterabwägung: Warum kann es sinnvoll sein, die Kosten für psychotherapeutische Behandlung unter die Kosten für den Kauf einer Schusswaffe zu senken? … wiesaussieht
Weltuntergang I: Nochmal in der Musikkiste kramen, bevor die Maya den Stöpsel des Wasserballs ziehen … neheimsnetz
Weltuntergang II: Pläne für den Tag X … sauerlandblog
Windenergie im Hochsauerland: Wer will sie? Wo will man sie nicht? … sbl
„Ja“ zur Bezahlschranke für Verlagsmedien I: Umfrage ermittelt Zahlungsbereitschaft … wuv
„Ja“ zur Bezahlschranke II: wenn die Richtung klar ist, entscheidet die Organisation alles. Medien im Wandel … charly&friends
„Ja“ zur Bezahlschranke III: Ängste und Pläne vor dem Weltuntergang … DerWesten
Im Dezember 2012 gibt es in Deutschland 234 Waldorfschulen, die nach der von Rudolf Steiner entwickelten Waldorfpädagogik unterrichten. Sie versprechen freieres und ganzheitliches Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ als Alternative zur öffentlichen Schule. Doch ist die Waldorfschule wirklich frei? Von André Sebastiani***.
Cover (Ausschnitt) der Ausgabe 4/2011 des Magazins „Skeptiker“, dort Erstveröffentlichung im Print Anthroposophie
Die Waldorfpädagogik ist mit der Anthroposophie Rudolf Steiners (1861–1925) untrennbar verbunden. Steiner entwickelte sein pädagogisches Konzept auf der Basis seiner anthroposophischen Lehre.
Die Anthroposophie, die „Weisheit vom Menschen“ (griech. ánthropos = Mensch; sophίa = Weisheit), bezeichnet die ganzheitliche, „kosmologische“ Anschauung des Menschen und behauptet, eine Anleitung zu dessen Selbst- und Welterkenntnis zu liefern.
Nach Steiner ist die Anthroposophie eine „Geisteswissenschaft“, eine wissenschaftliche „Ergänzung zu den Naturwissenschaften. Sie will dem materiellen Wissen die unsichtbaren geistigen Aspekte hinzufügen“[i]. Neben der materiellen Welt, auf die die herkömmlichen Naturwissenschaften beschränkt sind, gibt es nach anthroposophischer Vorstellung noch eine geistige kosmische Welt, die unseren Sinnesorganen verborgen bleibt.
Die Anthroposophische Gesellschaft Frankfurt schreibt auf ihrer Homepage: „Alles im Kosmos und unserer Welt ist Materie und Geist! Wo Materie ist, ist immer auch Geist. Geist ist das Primäre, der Ursprung, aus dem alles Materielle entstanden ist.“[ii] Mensch und Kosmos sind darüber hinaus gleichartig, oder, wie Klaus Prange treffend formuliert: „Der Mensch ist im kleinen ein Kosmos, der Kosmos im großen ein Mensch. Welt, Natur, und Geschichte sind ein genaues Pendant des Menschen, der Mensch deren Synthese en miniature.“(2000, S.64) Die Anthroposophie will die „Geistorgane“ des Menschen schulen, um ihn zum Zugriff auf die geistige Welt und damit zu höheren Erkenntnissen zu befähigen.
„Der Mensch ist keine physikalische, biologische und chemische ‚Maschine‘, in der alles materiell abläuft, sondern ein ,Wesen‘, das nur vorübergehend, – also im Leben -, einen menschlichen Körper trägt. In diesen sind eingeschlossen eine unsterbliche Seele und ein ewiger Geist, so dass der Mensch, Körper, Seele und Geist ist. Der Körper zerfällt mit dem Tode, Seele und Geist bleiben erhalten und leben in der geistigen Welt des Kosmos weiter, nicht anonym, sondern konkret als eine Individualität, als persönliches ICH. Unser ICH ist ein Geistwesen.
Durch diese, im menschlichen Leib eingeschlossene Geistseele kann der Mensch auf Höheres zurückgreifen, wenn er sie schult. Rudolf Steiner war ein Mensch, der diese neuen Geistorgane ausgebildet hatte, und sie waren ihm dadurch Träger für seine umfangreichen geistigen Fähigkeiten. Menschen mit derartigen Fähigkeiten nennt man Universalgelehrte oder ,Eingeweihte‘“. (Anthroposophische Gesellschaft Frankfurt)
„Wissenschaft“ für Eingeweihte
Steiner verknüpft mystische Vorstellungen und im Wortsinn okkulte (=geheime, verborgene) Wahrheiten mit einer Lehre, die er bemerkenswerterweise in den Rang einer Wissenschaft erhebt. Der „Eingeweihte“ gelangt durch die „Schauung“ geistiger kosmischer Welten, die normalen Menschen verborgen bleiben, zu absoluten Wahrheiten. Diese Wahrheiten sollen darüber hinaus durch den anthroposophischen Weg der Erkenntnis wissenschaftlich überprüfbar sein. Der „Eingeweihte“ ist dadurch zugleich Seher, Priester und Wissenschaftler. (vgl. Giese 2008, S.40 ff.)
Der Anspruch der Wissenschaftlichkeit hält einem kritischen Blick jedoch nicht stand. Die durch Schauung der geistigen Welten gewonnenen Erkenntnisse sind für Außenstehende nicht überprüfbar, weil die entsprechenden geistigen Organe zur Erkenntnis nicht ausgebildet sind. Dadurch macht sich die Anthroposophie immun gegen äußere Angriffe. Doch Steiner geht noch einen Schritt weiter; er schreibt: „Waldorfschule: Versteinerte Erziehung“ weiterlesen
Erfurt/Meschede. (afa_pm) Mit dem Urteilsspruch des BAG -Bundesarbeitsgerichts Erfurt- erhofft sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im SPD-Unterbezirk Hochsauerlandkreis mehr Mitbestimmung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kirchlichen Einrichtungen.
„Wenn diakonische Einrichtungen wie normale Wirtschaftsunternehmen am Markt agieren, müssen sie sich auch den gleichen Regeln unterwerfen. Dazu gehört auch das Recht der Beschäftigten auf Tarifverträge und das Recht auf Streik, um diese Verträge durchsetzen zu können“, so die stellvertredenden Unterbezirksvorsitzenden der AfA – Hochsauerlandkreis, Werner Merse und Sascha Beele.
Neben der vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sieht sich auch die AfA – Hochsauerlandkreis in Ihrem Bestreben nach einem Streikrecht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der Urteilsfindung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zum Streikrecht in kirchlichen Einrichtungen bestätigt und verweist auf ihren eingebrachten Antrag „Neuordnung und Stärkung der Arbeitnehmerrechte von Beschäftigten in den kirchlichen Einrichtungen – Abschaffung von kirchlichen Privilegien“, welcher zuletzt auf dem ordentlichen Landesparteitag der NRWSPD am Samstag, den 29. September 2012 in Münster eingebracht und auch kontrovers diskutiert wurde. Der Antrag wurde mit sehr großer Mehrheit an die SPD-Bundestagsfraktion abgegeben. „AfA-Hochsauerlandkreis begrüßt Urteilsspruch des BAG Erfurt“ weiterlesen
Hotelzimmer in Irland in den 90er Jahren. (foto: chris)
Irland ist ein katholisches Land. Diese Tatsache musste die junge Inderin Savita Halappanavar nun mit dem Leben bezahlen.
Irische Gesetze verbieten Abtreibungen, die Strafen sind drakonisch. Wer eine Abtreibung vornimmt, dem droht eine lebenslange Gefängnisstrafe. Wer bei einer Abtreibung hilft, wird mit Gefängnis bis zu fünf Jahren bestraft.
Neben dem Recht auf Leben für Embryo und Fötus (im Gesetzestext „child“ genannt), garantiert der Staat auch das Recht der Mutter auf Leben zu respektieren. Dass hier Konflikte möglich sind, die für die Mutter tödlich enden können, hat sich gerade gezeigt.
Der Tod der Zahnärztin Savita Halappanavar
Nun kam die in Irland lebende 31-jährige Savita Halappanavar gar nicht wegen einer Abtreibung in ein Krankenhaus. Sie wollte das Kind, hatte jedoch Komplikationen. Nach einer Fehlgeburt weigerten sich die Ärzte, eine Abtreibung vorzunehmen. Das Herz des Fötus würde noch schlagen, so die Begründung.
Statt der Patientin zu helfen und sie zu behandeln, wiesen die Ärzte sie darauf hin, dass Irland ein katholisches Land sei. Als schließlich der tote Fötus entfernt wurde, war es für die junge Frau zu spät war. Sie starb an einer Blutvergiftung, verursacht durch die Fehlgeburt.
Der in Indien lebende Vater der jungen Frau wandte sich in einem Interview mit der britischen Zeitung Observer direkt an den irischen Premierminister und forderte:
„Sir, please change your law and take consideration of humanity. Please change the law on abortion, which will help to save the lives of so many women in the future.“
Viele Irinnen und Iren sind empört und protestieren gegen das Abtreibungsrecht in ihrem Land. Auch die katholische Kirche Indiens hat die irische Praxis kritisiert und das Recht auf Abtreibung bei Gefahr für das Leben der Mutter gefordert.
Verbrechen der katholischen Kirche in Irland
Ja, Irland ist ein katholisches Land. Vor drei Jahren wurde bekannt, dass zwischen den 1930er und 1990er Jahren an Schulen und in Waisenhäusern der katholische Kirche Irlands rund 30 000 Kinder vergewaltigt und misshandelt worden waren. Ein weiterer Skandal enthüllte, dass Kinder von jungen alleinstehenden Müttern in kirchlicher Obhut an wohlhabende amerikanische Familien verkauft worden waren.
Die Liste von Verfehlungen der irischen Katholischen Kirche ist lang. Wie viel Leid sie verursacht hat, ist kaum zu ermessen. Den Frauen Irlands ist zu wünschen, dass bald niemand mehr sagen kann, Irland sei ein katholisches Land.