Elmar Welge liest im Kump

Der gebürtige Hallenberger stellt sein neues Buch „Ein Leben in Bildern“ vor.

Auf über 160 Seiten mit vielen brillanten Fotos erzählt der Fotograf und Journalist Elmar Welge, der heute in Krefeld lebt, über sein Leben als Fotograf und über die Begegnungen mit vielen prominenten Persönlichkeiten aus der Musikszene.

(Pressemitteilung)

Während ihrer Deutschland-Tournee lernte er 1966 die Beatles kennen und wurde von John Lennon und Yoko Ono zum berühmten „Bed in for Peace“ in Amsterdam eingeladen. Mit den Bildern von diesem Event wurde im Jahr 2006 der Kump in Hallenberg eröffnet.

Elmar Welge nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Zeitreise in die letzten 60 Jahre.

Eine Zeitreise mit Elmar Welge (Pressefoto)

Auf Einladung des Fördervereins Hallenberg stellt Elmar Wege sein Buch am Donnerstag, 7.Dezember 2023 um 19.00 Uhr im Kump vor.

Der Eintritt ist frei. Alle Bürger*innen, Gäste und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Umleitung: heimliches Filmen, Rechtsextreme, Funke-Reporter bedroht, Hass auf Israel, Geschichte Westfalens, Dialog über Rassismus, Facebook, BlueSky und mehr

Auf dem Weg von Silbach nach Siedlinghausen (foto: zoom)

Dein Bild als Beute: Das heimliche Filmen in der Öffentlichkeit hat sich zu einem eigenen Genre in den sozialen Medien entwickelt … netzpolitik

„Flak“: Rechtsextremer Musiker kann aus THW entlassen werden … endstationrechts

Staatlich subventionierte Hetze: Das meiste Geld für die rechtsradikale AfD kommt vom Staat. Mit Millionen Steuer-Euros bezahlt die Gesellschaft der Partei ihre Arbeit, die Demokratie abzuschaffen und Rassismus zu verbreiten … derrechterand

Funke-Reporter bei AfD-Parteitag in Thüringen erneut bedroht sagt: Beim Verlassen des Veranstaltungssaals wurde unser Reporter erst beschimpft, dann wurde er geschlagen und ihm die Kopfbedeckung abgezogen. Als der Reporter der Ostthüringer Zeitung kurze Zeit später in sein Auto stieg und losfahren wollte, bemerkte er in allen vier Reifen Schrauben, die bis zum Kopf versenkt worden waren … medienmoral

Im Landtag BW gegen Antisemitismus: Am Donnerstag dieser Woche hielt ich die wichtigste Rede meines bisherigen Lebens … scilogs

Hass auf Israel: Hass auf Juden und aktuell Israel ist nichts Neues. Es gibt ihn seit Jahrhunderten. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichte er im Nationalsozialismus der Nazis in Deutschland … gedankensplitter

Verpflichtende Selbsteinschätzung (Satire): „… fühle sich Waltraut S. (75) zunehmend von Radfahrern provoziert, die ihr den Parkplatz in der Einkaufsstraße wegnehmen würden. Auch eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung habe die ehemalige Berufsschullehrerin nicht zu der gewünschten Einsicht in die notwendigen…“ … zynaesthesie

LWL-Videoserie: „Eine kurze Geschichte Westfalens in der Frühen Neuzeit“ … siwiarchiv

Jacob Riis – How the other half lives (1890): „Was mich persönlich in dieser Reportage aus dem New York des Jahres 1890 sehr fasziniert hat, ist die Verachtung, die aus wirklich jeder Beschreibung und jedem Wort über die „Tramps“ trieft. Die Sozialreportage, das Eintauchen in die Welt der Armen, der Trinker, der Obdachlosen ist normalerweise von Haus aus einfühlsam“ … schmalenstroer

Ein Dialog über Rassismus in Dorstfeld: Die Autorin Dr. Natasha A. Kelly kommt nach Dortmund … nordstadtblogger

Facebook: Schlechtes noch schlechter machen – dafür aber Geld nehmen … unkreativ

Bei der nächsten Social-Media-Plattform wird alles anders: Warum ich mich nicht bei Bluesky anmelde … zeitgeschichte

Aus dem Leben gerissen: Klavier-Festival-Intendant Franz Xaver Ohnesorg ist tot … revierpassagen

Blick aus dem Fenster heute Abend

If the summer changed to winter, yours is no, yours is no disgrace

Nach Regen und Kälteeinbruch: Wolkengewusel am Abendhimmel (foto: zoom)

Heute Morgen bin ich noch bei milden Temperaturen das Valme-Tal hinunter geradelt. Dann kam Wind auf, ein erster kleiner Regenschauer erwischte mich. Nachmittags sanken die Temperaturen.

Merkwürdig wie sich aus dem Nichts plötzlich Liedzeilen in die Gehirnwindungen schleichen. Bergan nach Heinrichsdorf wurde es dunkler. Während ich in die Pedalen trat ging es los: Tak, tak, tak, tak, taaa, takataka(*) … tak, tak, tak, tak, taaa, takataka … if the summer changed to winter, yours is no, yours is no disgrace …

Diese eine Zeile und den rhythmischen Gitarrenriff aus einem über zehnminütigen Song der Prog-Rock-Gruppe Yes von 1971 bin ich den ganzen Tag über nicht losgeworden. Tak, taa, tak, taa, takataka … tak, tak, tak, tak, taaa, takataka … nicht beim Regenspaziergang am Hennesee und nicht beim letzten Blick auf den Wolkensalat am Abendhimmels.

Dabei hat das Lied überhaupt keinen Bezug zum Wetter. Interpretiert wird der Text vielmehr als „a remarkable and subtle song about the Vietnam War.“ (Wikipedia)

Was interessiert mein Unterbewusstsein die subtile Antikriegsbotschaft von Yours Is No Disgrace, wenn das Wetter am 3. Oktober vom langen Sommer auf Herbst umschlägt. If the summer changed to winter, yours is no, yours is no disgrace …

Das Triple-Album Yessongs, auf denen die Live-Version des Stücks zu finden ist, war einer meiner ersten Schallplattenkäufe, bei Radio Bohlen in der Dinslakener Neustraße. Das Albumcover hatte mich magisch angezogen. Jahrzehntelang habe ich die Musik immer wieder und wieder gehört. Close to the Edge, The Fish … und eben Yours is no Disgrace.

Verrückt, dass ich mich erst heute ausführlicher mit dem Text beschäftigt habe. Tak, taa, tak, taa, takatakataa … On a sailing ship to nowhere, leaving any place, if the summer changed to winter, yours is no disgrace …

Ich befürchte, dass in meinem Plattenschrank noch viele oft gehörte Scheiben stehen, um deren Texte ich mich demnächst einmal kümmern sollte.

Yesterday a morning came, a smile upon your face
Caesar’s Palace, morning glory, silly human, silly human, silly human race

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=cFD7pimdY5A
In dem Cover stecken drei LPs

Den Text von Yours is no Disgrace kann man auf verschiedenen Websites finden. Da ich nicht weiß, wie es um die Rechte steht, hier einer von vielen Links: https://lyricstranslate.com/de/yes-yours-no-disgrace-lyrics.html, ansonsten googlen, metageren oder was auch immer.

(*) die Darstellung des Rhythmus ist sehr frei interpretiert

Klangkosmos Weltmusik meldet sich mit Ali Dogan Gönültas Trio zurück in Meschede

Ali Dogan Gönültas – Gesang, Tembur (Laute), akustische Gitarre, Firat Caklici – Klarinette, Ali Kutlutürk – Perkussion, Daf (Pressefoto: ADG)

Meschede. Für alle Weltmusik-Fans wartet abseits aller bekannten Routen außergewöhnliche, spannende und vor allem weitgehend „ungehörte“ Musik auf ihre Entdeckung beim diesjährigen Konzert des Klangkosmos in NRW.

(Pressemitteilung WKM)

Der WERKKREIS KULTUR MESCHEDE hat sich für Sonntag, 26.11.2023 für das Ali Dogan Gönültas Trio aus der Türkei entschieden. Gespielt wird Musik der uralten Kulturlandschaften Anatoliens mit Liedern aus Kigi & Bingöl.

Ali Dogan Gönültas ist ein junger kurdischer Musiker, der sich dem musikalischen Schatz einer uralten multikulturellen Kulturlandschaft in Anatolien verschrieben hat. Zehn Jahre betrieb er zunächst in der Region Bingöl Feldforschungen und setzte sich danach mit der 150-jährigen musikalischen Geschichte seines Heimatortes Kigi auseinander.

In seinen Konzerten präsentiert er das Repertoire seiner reichhaltigen Liedersammlung in regionalen Sprachen (wie Zazaki, Kurmandschi, Kirdaski, Armenisch und Türkisch) mit dem Ziel, dem Diskurs der Kulturen eine Stimme zu geben und sie vor dem Vergessen zu bewahren.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede, Kampstr. 8.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=RjarFp_cVck
Ali Dogan Gönültas / Nazo [ Live ]

Tickets gibt es zum Preis ab 15 € im Vorverkauf in allen ADAC-Geschäftsstellen und FIRST-Reisebüros. In Meschede sind die Karten in der Buchhandlung WortReich erhältlich, und in Brilon und Olsberg bei der Touristik. Online jederzeit unter www.eventim.de

An der Abendkasse des WKM werden 18 € fällig, falls es noch Karten gibt.

Weitere Infos unter www.klangkosmos-nrw.de

Internationales Brass-Festival „Sauerland-Herbst“ startet mit 20 Konzerten

Den Auftakt zum Sauerland-Herbst 2023 machen Christoph Moschberger und Da Blechhauf’n in Olsberg.
(Foto: Sven Kosakowski)

Am Samstag, 30. September, startet die 24. Auflage des Internationalen Brass-Festivals Sauerland-Herbst mit Christoph Moschberger und Da Blechhauf’n bei der Firma Oventrop in Olsberg.

(Pressemitteilung HSK)

Bereits jetzt ist das Eröffnungskonzert schon ausverkauft, dennoch bietet das Festival bis zum 28. Oktober allen Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern zahlreiche Konzertmöglichkeiten für fast jeden Musikgeschmack – von himmlischen Tönen in der Kombination von Orgel und Posaune, über bayrische Wirtshausmusik mit der Kapelle So&So bis zum Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Hagen.

Bereits vor neun Wochen präsentierten die Macher um den Künstlerischen Leiter Prof. Thomas Clamor während des Sommerfestivals auf der Freilichtbühne Herdringen Musik der Extraklasse. „Den Elan aus dem Sommer wollen wir mitnehmen in den Herbst und so freuen wir uns auf 20 Konzerte, 6 Schülerprojekte und verschiedene Workshops. Der Sauerland-Herbst präsentiert nationale und internationale Ensembles im gesamten Hochsauerlandkreis sowie in Warstein und Finnentrop“, kündigt Landrat Dr. Karl Schneider das diesjährige Festival an.

Am Sonntag, 1. Oktober, geht es mit einem besonderen Highlight weiter. Das Sinfonieorchester der Musikschule Hochsauerlandkreis spielt mit Patrick Hofer und Kateryna Titova in der Stadthalle Meschede ein inklusives Konzert mit dem Ziel, Menschen mit und ohne Behinderung ein gleichwertiges kulturelles Erlebnis zu bieten. Daneben sind auch bewährte und beliebte Formate wieder Teil des diesjährigen Konzertprogrammes, darunter das gemeinsame Konzert zweier Brass-Band-Formationen und der Auftritt der Blechbläserklassen der Robert Schumann Hochschule in der Reihe „Deutsche Musikhochschulen stellen sich vor“.

Zum zweiten Mal ist das Festival auch Ausrichter der „German-Open“, dem internationalen Brass-Band-Wettbewerb des Deutschen Brass-Band-Verbandes. Dazu treffen am 21. Oktober in Warstein elf Brass-Bands in drei Kategorien aufeinander und messen sich vor einer Fachjury sowie interessierten Zuhörern. Die Vielfältigkeit des Festivalprogramms spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Ensembles, wie z.B. Viera Blech, Stockholm Chamber Brass oder das Austrian Brass Consort, bevor das Festival am 28. Oktober mit einem Konzert des Ausnahmemusikers James Morrison in Brilon endet.

Das gesamte Festivalprogramm, Konzertkarten und weitere Informationen gibt es unter www.sauerland-herbst.de oder beim Fachdienst Kultur/Musikschule unter 0291/94-1800.

Zeitreise in das Jahr 1923: Deutschland zwischen Euphorie und Krise am Rande des Abgrunds

Einhundert Jahre später im Bürgerzentrum Kolpinghaus in Brilon

Stilsicher zwischen Nachdenklichkeit und wuchtiger Akklamation: Schauspieler Roman Knižka entführte die Zuhörer*innen mit zeitgenössischen Gedichten, Rezensionen, Prosa, Propaganda und Liedern in das Jahr 1923. (foto: zoom)

Den vergangenen Mittwochabend mit Roman Knižka und dem Bläserquintett Ensemble OPUS 45 im Bürgerzentrum in Brilon musste ich erst einmal sacken lassen. Die Reise in das Krisenjahr der jungen Weimarer Republik 1923 wurde von der Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Briloner Bibliothek organisiert und vom Publikum im Hochsauerland begeistert aufgenommen.

Mehr als 70 Zuschauer*innen folgten gebannt Roman Knižkas Rezitation zeitgenössischer Journalisten, Schriftsteller und Dichter – Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Rainer Maria Rilke, Eugeni Xammar, Egon Erwin Kisch, Harry Graf Kessler… nein, eine Frau war nicht darunter – sowie den perfekt eingepassten musikalischen Kommentierungen des Bläserquintetts Opus 45 mit Stücken von u.a. Carl Nielsen, Paul Hindemith, Jacques Ibert, Erwin Schulhoff und Hanns Eisler.

Ich weiß von mehreren Bürger*innen, die traurig waren, dass sie keine Eintrittskarte mehr bekommen hatten. Zu Recht, muss ich leider sagen. Ihr habt einen wunderbar abwechslungsreich vortragenden Roman Knižka und ein nicht minder exzellentes Bläser-Ensemble verpasst.

Der literarische Kammermusikabend entführte uns in die politisch dramatische und kulturell faszinierende Welt des Jahres 1923. Als roter Faden durch die teils dramatischen politischen (Hitlerputsch. Mord an Walther Rathenau) und kulturellen Ereignisse (Bauhaus, Chaplin, Operetten, Radio-Euporie) diente der inflationäre Brotpreis der beginnend mit 300 Reichmark am Ende des Jahres 399 Milliarden RM betrug.

Ausgerechnet Bananen, der Erfolgs-Schlager mit der tragisch-komischen Geschichte, war nicht so unschuldig, wie er als Gassenhauer gesungen wurde. Das bittere Ende wurde allerdings in der Dreigroschenoper („Soldaten wohnen auf den Kanonen„) deutlich.

Das Programm stellt die Frage, ob wir auf dem Weg zurück nach Weimar sind: „Im Jahr 2023 diskutieren nicht nur Historiker:innen über diese Frage angesichts „der Tatsache, dass unsere vermeintlich fest etablierte demokratische Staatsform keine Selbstverständlichkeit sein muss: Rechtspopulistische Strömungen und autoritäre Politikentwürfe gewinnen bei uns und in vielen Ländern an Zulauf.“ (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin). Ein Blick hundert Jahre zurück in das Jahr 1923 mag fruchtbare Denkanstöße liefern und aufzeigen, welche Erkenntnisse wir aus den Krisen und dem letztendlichen Scheitern der ersten deutschen Demokratie für uns heute ziehen können.“ (http://www.opus-45.de/projekte/krisenjahr-1923/)

Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 konnten und wollten diese Frage nicht beantworten. Sie haben uns mit großem Engagement eingeladen, selber nachzudenken, nachzulesen und uns mit dem Krisenjahr 1923 zu beschäftigen.

Lesestoff gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung. Sechs Titel pro Jahr darf sich jede/r NRW-Bürger*in dort kostenlos bestellen:
https://www.politische-bildung.nrw.de/publikationen/bestellhinweise

Um den Mittwoch Abend in Brilon auszuarbeiten, werde ich Mark Jones, 1923 lesen. Für Vielleser*innen kann ich noch die mehr als 600 Seiten Michael Wild, Zerborstene Zeit, empfehlen.

Wer den Abend verpasst hat, kann dem Programm immer noch hinterher reisen. Am 29. September treten Roman Knižka und Opus 45 in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung im Stadtschloss Fulda auf: http://www.opus-45.de/projekte/krisenjahr-1923/

Eine letzte Bemerkung. Bis letzte Woche wusste ich nicht, dass die Landeszentrale für politische Bildung schon seit Jahren regelmäßig Lesereisen veranstaltet. Gut zu wissen:
https://www.politische-bildung.nrw.de/publikationen/lesereisen/



Umleitung: Chemie-Nobelpreis, Surreales Amerika, Depressionen, Aiwangers Vorläufer, Dortmunder Stadtschreiberin, Hagener Reichsbürger, H-Blockx und mehr…

Mit dem Fahrrad zu den Windrädern bei Einhaus (foto: zoom)

Warum der Chemie-Nobelpreis 2023 an mRNA-Impfstoffe gehen sollte: Es ist ja ein beliebtes Spiel beim Nobelpreis für Chemie, anhand der vorherigen Preise zu spekulieren, welches Themenfeld mal wieder dran ist. Das funktioniert bei uns deswegen so gut, weil der Chemie-Nobelpreis de facto mindestens ein halber Biologie-Nobelpreis ist … spektrum

Surreales Amerika: Donald Trump als Revolutionsführer der (aus dem Takt geratenen) Herzen … endoplast

Große Neuroimaging-Studie: Depressionen lassen sich doch nicht in Genen oder Gehirn nachweisen … scilogs

Aiwanger: oder Rechtsextremismus an Schulen Ende der 1980er Jahre … historischdenken

Dortmunds Klang erforschen: Chrizzi Heinen aus Berlin wird Dortmunds Stadtbeschreiberin 2024 … nordstadtblogger

Gemeinsame Resolution der demokratischen Hagener Fraktionen und Gruppen für die heutige Ratssitzung: „Andreas Geitz muss sein Mandat niederlegen“ … doppelwacholder

CDU will Geld für Kriegsgefangenen-Gedenkstätte streichen: Die CDU-Kreistagsfraktion in Gütersloh will weniger Geld für eine neue Forschungs- und Gedenkstätte auf dem Gelände des Kriegsgefangenenlagers STALAG 326 in Stukenbrock ausgeben. Nun ist das gesamte Projekt gefährdet … wdr

HSK-SPD und HSK-Grüne rücken weiter zur CDU: Wie lassen sich Veränderungen in den Einstellungen von politischen Parteien gut feststellen? Wenn sie ihre Haltung zu genau derselben Frage im Abstand von einigen Jahren verändern … sbl

H-Blockx Abriss Teil 2 – besser geht’s nicht! Am 1. September 2023 haben wir uns mit gemischten Gefühlen zur Sparkassen-Waldbühne aufgemacht. Die Leute haben rumgequatscht, dass es dieses Jahr nicht so fett wird wie letztes Jahr … oelderanzeiger

Umleitung: Meteorologen werden von Wissenschaftsleugnern angegriffen, CDU & FDP arbeiten mit AfD zusammen, Zeitgeist „Radikalisierung“, Denunziation, Antisemitismus und mehr…

Ob es ausreicht, Nazi-Sticker zu überkleben? Die vielen Tabubrüche der CDU machen mir Angst. Nazi-Denke breitet sich vermehrt in der bürgerlichen Mitte aus. Was tun? (foto: zoom)

Fernseh-Meteorologen kämpfen um die Wahrheit: Weil sie über die Zusammenhänge von Wetter und Klimakrise aufklären, sehen sie sich immer häufiger Angriffen von Wissenschaftsleugnern ausgesetzt … tagesschau

Zusammenarbeit von CDU, FDP und Nazis*: Mit den Stimmen von CDU, AfD und FDP hat der thüringische Landtag eine Steuersenkung beschlossen – und damit die rot-rot-grüne Regierung überstimmt … tagesschau

Brandmauer bröckelt in Thüringen: AfD verhilft CDU zu Steuersenkung … taz

Zeitgeist „Radikalisierung“: Wissen, Denken, Fühlen, Wut … endoplast

„Stört den Schwaan“: Musikfestival nach rechten Drohungen abgesagt … endstationrechts

Warum klingt der Familienname Blume jüdisch? Es war früh klar, dass es dem bayerischen Staatsminister und populistischen Bierzeltredner Hubert Aiwanger zunächst gelingen würde, in der Flugblatt-Affäre eine Täter-Opfer-Umkehr vorzunehmen … scilogs

Beschwerdebriefe aus Münchner Archiven: „… so muß ich hierzu leider nochmals auf den heutigen Antisemitismus hinweisen“ … hypotheses

Freitag ist wieder globaler Klimastreik – Motto: #EndFossilFuels: „Fridays For Future Dortmund“ fordert rasche Umsetzung lokaler Klimaschutzmaßnahmen … nordstadtblogger

Hochwasser (Satire): „… als linksfaschistische Scheißdreckschweine bezeichnet habe, die den Arsch offen hätten. Die Empfehlung, sich nicht mutwillig in überflutete Gebiete zu begeben, könne nur von einer grünen Verbotspartei kommen, der Aiwanger mit dem Maßkrug persönlich ihre ökoterroristischen…“ … zynaesthesie


  • Das Nazi-Netzwerk um den Faschisten Höcke hat personell und politisch maßgeblichen Einfluß auf die AfD bzw. in der AfD. Die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet.

Flügel, Sitar und Schlagzeug – Das PULSAR TRIO erneut in Meschede

Pulsar sind Matyas Wolter – Sitar/Bass-Sitar, Beate Wein – Piano, Bass Novarion, Pianet, Aaron Christ – Drums (Pressefoto: Benjamin Maltry)

An „sinnliche Schwebezustände, den Rausch des freien Falls und das Dahingleiten über weite Flächen“ erinnert Deutschlandfunk Kultur die Musik des Pulsar Trios – eine Beschreibung, die auch auf das 2023 erschienenes viertes Studioalbum We Smell in Stereo äußert gut passt.

(Pressemitteilung WKM)

Das Cover zieren Haie, denn Haie riechen nicht in Mono, ihr Geruchssinn funktioniert in Stereo. Auf der Jagd nach dem perfekten musikalischen Moment agiert das Trio instinktiv wie ein einziger Organismus und mit einem über die Jahre entwickelten, gemeinsamen und untrüglichen Gespür für den ureigenen Klangkosmos. Die außergewöhnliche und wohl einzigartige Besetzung aus Schlagzeug, Piano und Sitar ermöglicht es dem Trio, beständig auf eigentlich schmalem Grat musikalisches Neuland auszuloten.

Immer ist das Resultat verspielt und virtuos, zwischen instrumentaler Ekstase, intimer Introspektion und feinfühligen Klangexperimenten: Eine Fusion dreier individueller musikalischer Charaktere mit ganz unterschiedlichen Prägungen, die vom Pop mit großer Geste, über DDR-Punk und Noise, Jazz, Bach, Minimal Music bis zur klassischen Sitar-Tradition aus Indien reichen.

Ihre Live-Qualitäten konnten die Creole-Preisträger*innen bereits auf zahllosen Konzerte unter Beweis stellen. So gastierten sie u.a. auf den Leverkusener Jazztagen, dem Fusion Festival, in Glastonbury, beim Rudolstadt Festival und dem Delhi International Jazz Festival, in der Kulturarena Jena sowie dem Izmir European Jazz Festival. Aber auch in Meschede spielte das Pulsar Trio als letzter Live-Gig kurz vor Ausbruch der Pandemie vor ausverkauftem Haus.

Nun kommt das Trio erneut auf Einladung des WKM – WERKKREIS KULTUR MESCHEDE am Sonntag, 29.10.2023 um 18 Uhr in das Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstr. 8 nach Meschede.

Tickets gibt es zum Preis über 21 € ab sofort im Vorverkauf in allen ADAC-Geschäftsstellen und FIRST-Reisebüros. In Meschede sind die Karten in der Buchhandlung WortReich erhältlich, und in Brilon und Olsberg bei der Touristik.

Online jederzeit unter www.eventim.de

An der Abendkasse werden 25 € fällig, falls es noch Karten gibt.

Weitere Infos unter www.pulsartrio.de

Matyas Wolter – Sitar/Bass-Sitar
Beate Wein – Piano, Bass Novarion, Pianet
Aaron Christ – Drums

Sonntag, 29.10.2023, 18:00 Uhr
Bürgerzentrum Alte Synagoge
Kampstr. 8, 59872 Meschede

Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Brilon: „In diesem Land…“ – Deutschland 1923 – Das Krisenjahr

Musikalische Lesung mit dem Bläserquintett Ensemble OPUS 45 und dem Schauspieler Roman Knižka in Brilon

Collage und Bilder: Landeszentrale für politische Bildung NRW

Die Weimarer Republik erlebte 1923 das schwerste Jahr seit ihrer Gründung. Die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische und belgische Truppen und der als Gegenmaßnahme verhängte passive Widerstand treiben die ohnehin schon davon galoppierende Inflation in astronomische Höhen. Separatistische Abenteurer und extremistische Parteien stellen die Reichseinheit vor eine Zerreißprobe, immer wieder drohen bürgerkriegsähnliche Zustände.

So dramatisch das Jahr 1923 in politischer Hinsicht ist, so reich ist es aber auch an kulturellen Schlagzeilen: Rilkes „Duineser Elegien“ erscheinen. Brecht sorgt für Theaterskandale. Der deutsche Film floriert, ebenso der Schlager. Fritzi Massary feiert Triumphe in Operetten. Chaplins „The Kid“ begeistert das Berliner Publikum. In Weimar findet die erste Bauhaus-Ausstellung statt und im Oktober 1923 nimmt der erste öffentliche Rundfunksender im Deutschen Reich seinen Betrieb auf, was eine regelrechte Rundfunkeuphorie auslöst.

Die Lesung entführt in die politisch dramatische und kulturell faszinierende Welt des Jahres 1923 – anhand von Texten u.a. von Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht oder Rainer Maria Rilke sowie Musik für Bläserquintett von Carl Nielsen, Paul Hindemith und Hanns Eisler. Mit dem ein oder anderen zeitgenössischen Schlager ist zu rechnen.

Die Veranstaltung dauert mit Pause ca. 110 Minuten.

Datum:

20. September 2023, 19:00 bis ca. 21:00 Uhr

Ort:

Bürgerzentrum Brilon
Probst-Meyer-Str. 7
59929 Brilon

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Kostenfreie Tickets können über die Brilon Wirtschaft und Touristik im Vorfeld bestellt werden: BWT Brilon Wirtschaft & Tourismus, Derkere Straße 10,  59929 Brilon, Telefon: 02961 – 9699-0. Die Kapazitäten sind begrenzt. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind dem Flyer (PDF) zu entnehmen:

Flyer zur Lesereise 2023 mit dem Ensemble Opus 45 (PDF 2 MB)

Infos zu den bisherigen Lesereisen von 2012-2021