In Memoriam John Lennon – *09.10.1940 · † 08.12.1980

John Lennon …

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=JeFwaWFTGYU

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» Der Trouble-Beatle
DLF KULTUR | 08.10.2020

btw:
Der (imo geniale) Gitarrist Bill Frisell spielte im Juni/Juli 2011 ein Album mit Lennon-Songs ein.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Log5fKfz8H4

Zwei Bilder, zu denen mir nichts einfällt … höchstens …

Blick auf Kassel (foto: zoom)

Gestern und heute habe ich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band gehört, und vielleicht passt Lucy in the Sky with Diamonds zu den beiden Bildern, aber richtig überzeugt bin ich nicht.

Die Assoziationen sind dünn und dürftig. Was mache ich mit dem Himmel im Brunnen?

Ein Spiegel im Park. (foto: zoom)

Sacken lassen, einfach alles sacken lassen. Wenn sich keine Geschichte einstellt, löschen; einfach alles löschen und Musik hören.

Nicht die Beatles, sondern die Grateful Dead kurz vor dem Tod von Jerry Garcia. So many Roads. Ich mag das Lied, den Text, den zerbrechlichen Gesang, trotz oder gerade wegen aller musikalischen Unvollkommenheit.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=6sFyRQPraJ8

„It was fifty years ago today …“ – 26.09.1969: The Beatles veröffentlichen „Abbey Road“-LP

Abbey Road ist das elfte Studioalbum der britischen Gruppe The Beatles, das am 26. September 1969 in Großbritannien und Deutschland veröffentlicht wurde. In Großbritannien war es einschließlich des Kompilationsalbums deren zwölftes Album. In Deutschland war es einschließlich der Kompilationsalben deren 15. Album. In den USA erschien es am 1. Oktober 1969, dort war es ihr 18. Album.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=oolpPmuK2I8&list=PLycVTiaj8OI-kwvNjgvvopMJt__x-y5mD

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Das Album wurde nach der gleichnamigen Straße im Londoner Stadtteil St. John’s Wood im Stadtbezirk City of Westminster benannt, in der sich die Tonstudios der EMI befinden, in denen die meisten ihrer Aufnahmen entstanden. Abbey Road ist das letzte Album, das die Beatles gemeinsam aufnahmen.
Quelle: Wikipedia

» Deutsche Welle | Musikgeschichte | 25.09.2019
50 Jahre Beatles-Album „Abbey Road“

» NDR Info | Glosse | 08.08.2019
Auf dem Zebrastreifen der Geschichte

Auszug aus NDR Info Glosse:

Vor 50 Jahren wurde das legendäre Foto geschossen, auf dem – Insider wissen das – viel mehr zu sehen ist, als man glaubt: Hinweise auf eine jahrzehntelange Verschwörung.

Ja, sicher. Wussten Sie das nicht? Zunächst der offensichtlichste Hinweis: Paul McCartney ist Linkshänder. Und? In welcher Hand hält er die Zigarette auf dem Bild? Genau, in der rechten.

Wenn Sie noch eine Plattensammlung haben, dann wäre jetzt der richtige Moment, um „Abbey Road“ aus Ihrem gut sortierten Plattenregal zu holen. Haben Sie nicht mehr? Auch keine CDs? Alles nur noch digital, als File? Ja, schade, dann können Sie nicht mitreden bei einem der größten Schwindel der Geschichte der Rockmusik.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=a-d9MUINYGc

22.11.1968: The Beatles und The Kinks veröffentlichen neue LPs

The BEATLES ist das neunte Studioalbum der gleichnamigen britischen Gruppe, das am 22. November 1968 in Großbritannien und in Deutschland veröffentlicht wurde. In Großbritannien war es, einschließlich des Kompilationsalbums, ihr zehntes Album, in Deutschland war es ihr insgesamt 13. Album. In den USA, wo es am 25. November 1968 veröffentlicht wurde, war es ihr 16. Album.

Das Album wird wegen seines schlichten weißen, von Richard Hamilton entworfenen Covers auch als The White Album („Das weiße Album“) bezeichnet. Es war das erste Album der Beatles, das auf ihrem eigenen Label Apple Records erschien. Es gilt als eines der wichtigsten Alben der Rock- u. Popgeschichte.
Quelle: Wikipedia

Habe leider keine Clips vom Weißen Album bei YouTube gefunden. Als Alternative nachfolgend die Version des Mega-Songs While My Guitar Gently Weeps vom 05.06.1987.

https://www.youtube.com/watch?v=oDs2Bkq6UU4

» 50 Jahre „White Album“ · Als die Beatles explodierten – Spiegel, 10.11.2018
» 50 Jahre „White Album“ der Beatles · Das große Missverständnis der Popgeschichte – DLF Kultur, 09.11.2018

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The Kinks Are the Village Green Preservation Society ist das sechste Studioalbum der britischen Rockgruppe The Kinks. Es wurde am 22. November 1968 veröffentlicht. Alle darauf enthaltenen Kompositionen stammen von Ray Davies.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=lc7dmu4G8oc&list=PL40xdWb-2paezlG0eNJH6EuYDqIaZb3nj

Im Jahr seiner Veröffentlichung wurde dieses Konzeptalbum, eine nostalgische Hommage an das beschauliche englische Landleben, welches ein fiktives britisches Vorstadtidyll und spießiges Kleinbürgertum beschreibt – Ray Davies ließ sich von seinem Londoner Stadtteil Muswell Hill sowie von dem walisischen Dichter Dylan Thomas inspirieren –, fast nicht beachtet und endete als katastrophaler Flop.

Ray Davies selbst bezeichnete das Album einmal als „most successful flop of all time“. Zu einer Zeit, in der die Rolling Stones um Sympathy for the Devil baten und die Beatles von der Revolution sangen, trafen die unspektakulären und nachdenklichen Songs über sich gegenseitig fotografierende Menschen (People Take Pictures of Each Other), Freunde, über deren Verbleib man sich Gedanken macht (Walter), und selbstzufriedene Kater (Phenomenal Cat) nicht den Geschmack des durchschnittlichen Musikfans.

Mittlerweile gilt dieses Album als großer Wurf, erscheint aus heutiger Sicht auf liebenswerte Weise sowohl eigentümlich altmodisch als auch aktuell und modern zugleich und wurde 2004 als 3-CD-Luxusedition neu aufgelegt, die auch alle 1968 nicht veröffentlichten Lieder enthält.
Quelle: Wikipedia

» „The Kinks Are The Village Green Preservation Society“ (50th Anniversary Edition) – RollingStone, 17.08.2018

btw:

Bin bekennender Kinks-Fan. Schätze an den von dem „genauen Beobachter“ Ray Davies verfassten Songs die immer von einem Augenzwinkern begleiteten Texte sehr. Ray Davies gehört seit Dekaden unstreitig zur 1. Liga der britischen Songwriter … – und „On Stage“ ist er ein Erlebnis.

Und ja: Warum, weshalb, wieso hat eigentlich noch kein namhafter Smartphone-Hersteller eine Promotion-Kampagne mit dem Song „People Take Pictures of Each Other“ unterlegt? ;-)

Die US-Band The Dig hat im Herbst 2017 eine Cover-Version des Songs eingespielt und ein entsprechendes Video online gestellt.

Weil’s so toll ist, hier noch einmal das Original:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=xkwqiqsfoZw

R.I.P. Geoff Emerick – *05.12.1945 · †02.10.2018

Geoffrey „Geoff“ Emerick war ein britischer Tontechniker und Musikproduzent, der durch seine Arbeit mit den Beatles bekannt wurde. Mit ihnen arbeitete er an deren Alben Revolver, Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, The Beatles aka The White Album und Abbey Road.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=D5caf6mAACA

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Die erste Aufnahme der Beatles, die Emerick als verantwortlicher Tontechniker begleitete, war Tomorrow Never Knows (1966). Zu Emericks maßgeblichsten Erfindungen gehörte, John Lennons Stimme über ein Leslie-Lautsprecher-Kabinett aufzunehmen, was eine besondere Verfremdung der Stimme zur Folge hatte. Außerdem revolutionierte er die Aufnahmetechnik bei Pop- und Rockproduktionen durch damals völlig neue Mikrofonierungstechniken, die heute weltweit als Standard gelten.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=pHNbHn3i9S4

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Während der Aufnahmen für das Weiße Album (The Beatles) kam es zu Unstimmigkeiten zwischen Emerick und den Fab Four. Emerick verließ den technischen Stab der Beatles, kehrte aber für die Produktion von Abbey Road wieder zurück.

Nach Auflösung der Beatles arbeitete Geoff Emerick wiederholt mit Paul McCartney und diversen Rock- u. Pop Schwergewichten zusammen.

» How Geoff Emerick Helped the Beatles Reinvent Music – RollingStone, 03.10.2018

Apropos „The White Album“:

Am Nachmittag des 03.10.2018 strahlte der DLF (Sendung Corso) unter dem Titel Das „Weiße Album“ der Beatles wird 50 – Monolith der Musikgeschichte ein Feature zum Album aus (Dauer 25 Minuten). Das sehr informative Feature ist bis Mitte April 2019 abrufbar.

(„The White Album“ erschien am 22. November 1968.)

In Memoriam George Harrison – *25.02.1943 · †29.11.2001

George Harrison war ein britischer Musiker und Komponist. Bekannt wurde er als Leadgitarrist der Beatles. Er wurde oft als der „stille Beatle“ bezeichnet, da er lange Zeit im Schatten von John Lennon und Paul McCartney stand. Ein weiterer Grund war seine fast schon schüchtern zu nennende Zurückhaltung und Bescheidenheit.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=A8CivPhu0fw

Durch die Verwendung orientalischer Instrumente und Kompositionen ab der Mitte der 1960er Jahre wurde er zu einem Wegbereiter der Weltmusik. Mit dem Konzert für Bangladesch (1971) überführte er Benefizkonzerte in eine neue Größenordnung. Auch entfaltete er große Wirkung in der westlichen Welt als Türöffner für Meditationstechniken aus Indien. Zudem war er Produzent einiger Monty-Python-Filme und Mitglied der Supergroup Traveling Wilburys.
(Quelle: Wikipedia …)

RP, 24.02.2018:

Der Lieblingsbeatle

George Harrison wäre am Sonntag, 25.02.2018, 75 Jahre alt geworden. Er schrieb die besonders schönen Beatles-Hits „Something“ und „Here Comes The Sun“. Und er ist der Größte unter den heimlichen Stars aus der zweiten Reihe der Rockgeschichte.
Wenn es Zeitmaschinen gäbe, könnte man jetzt rasch mal ins Jahr 1966 reisen. Kurz gucken, wie es zugeht in London, in den berühmten Studios an der Abbey Road. Die Beatles nehmen dort gerade ihr Album „Revolver“ auf. George Harrison feilt an seinem Stück „Taxman“, das die Platte eröffnen wird. Es ist ein bisschen kompliziert. Die Gitarre soll wie eine Sitar klingen, und George hat es schon 20 Mal versucht, aber er ist nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Produzent George Martin platzt schließlich der Kragen. „Lass es Paul machen“, sagt er. McCartney, der ja eigentlich Bassist der Band ist, seufzt. Dann greift er sich die Gitarre und spielt einfach los. Es klingt super, es ist perfekt, und sein erster Versuch landet schließlich auf der Platte.

Beeindruckende Leistung, klar. Aber im Ernst: Wer ist hier der moralische Sieger? Wen von beiden möchte man in den Arm nehmen? Mit wem würde man lieber Blutsbrüderschaft schließen und in den Wind spucken? Über wen schriebe man lieber einen Roman? Und: Wessen Roman würde man lieber lesen? – Na? Genau.

Alle Welt kennt George Harrison als den stillen Beatle. Und das nicht von ungefähr. Man muss sich das mal vorstellen: Da steht man ständig neben Lennon und McCartney, neben der Krawallschachtel und dem Streber, neben zwei Hochbegabten, denen alles sofort gelingt. Vorne ist ständig Remmidemmi, großes Pfauen-Ballett, und hinter sich hat man bloß noch Ringo. Brutale Erfahrung. Da geht man automatisch in die innere Emigration.
Harrison konvertierte eventuell auch deshalb zum Hinduismus, weil der Ursprung der Religion in Indien liegt: weit weg. Andere hätten womöglich den Punk erfunden. Harrison implodierte lieber.

Kurz nachdem die Beatles sich getrennt hatten, staunten alle: George veröffentlichte sein Solo-Album „All Things Must Pass“. Es kam in einer Box und war sechs LP-Seiten lang. Da hatte sich was aufgestaut.
(…)
Was viele nicht wissen: George gab der Komiker-Truppe Monty Python Geld, damit sie den Film „Das Leben des Brian“ verwirklichen konnte. Warum? „Ich wollte diesen Film unbedingt sehen.“ Dick genug war sein Konto: Geschätzt zwölf Millionen Euro pro Jahr kamen allein aus Lizenzen und Tantiemen hinzu.
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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Jp_45hxQK4U

Umleitung: Geld und Kunst, Dativ und Genitiv, SPD und CDU, zwei Nachrufe, der geheime Krieg und mehr …

Skulptur im Stadtpark
Skulptur im Hamburger Stadtpark (foto: zoom)
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Dativ, Genitiv, Tod? Zur Lage der deutschen Flexion … sprachlog

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