| Was verraten persönliche Gegenstände über das Leben ihrer früheren Besitzer*innen? Im neuen Lernmodul „Die Geschichte hinter den Dingen“ gehen Jugendliche dieser Frage nach, indem sie persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke von NS-Verfolgten erkunden. (Mitteilung Arolsen Archives) Die Jugendlichen entdecken Hinweise zu den Lebensgeschichten dieser Menschen, beantworten Fragen und schalten Schritt für Schritt Graphic Novels frei, die den Lebensweg der verfolgten Personen nachzeichnen. Diese wurden von Jugendlichen auf Basis eigener Recherchen gemeinsam mit Künstler*innen gestaltet. Das Modul verbindet biografisches Lernen mit historischer Quellenarbeit. Anhand von drei Biografien werden verschiedene Dimensionen der NS-Verfolgung deutlich. Mit einem künstlerischen Zugang und partizipativ gestalteten Graphic Novels, gibt das Lernmodul Impulse für ein eigenes Erinnerungsprojekt. Einsetzbar ist das Modul ab Jahrgangsstufe 9 in den Fächern Geschichte, Politik, Kunst, Ethik, Philosophie und Sozialwissenschaften. Zum Start des Moduls haben die Arolsen Archives das Mitmach-Projekt „Deine Geschichte hinter den Dingen“ ins Leben gerufen: Jugendliche recherchieren die Biografie einer verfolgten Person und gestalten ein eigenes Erinnerungsprojekt. Hier finden Sie mehr Informationen zum Projekt und zur Anmeldung. |
Hilfe für ein geschundenes Land: Gerda und Jan reisen erneut von Winterberg in die Ukraine


In einer Woche reisen Gerda und ich wieder in die Westukraine. Zwei Bekannte aus den Niederlanden kommen mit (Arie und Hennie).
(Autor: Jan van Egmond)
„Warum fahrt ihr denn schon wieder hin? Es ist doch jetzt viel zu gefährlich“, werden wir oft gefragt.
Es kommen auch viele politische Fragen auf, beispielsweise zur Korruption. Natürlich haben wir dazu auch unsere Meinung, aber uns geht es einfach darum, die Menschen zu unterstützen, die es wirklich brauchen. Mit Geld für Projekte, Sachspenden, aber vor allem, damit sie das Gefühl haben, dass sie nicht vergessen werden.
Echte Solidarität und Nächstenliebe sind so dringend nötig. In jede Ecke der Ukraine, spürt man diesen schrecklichen Krieg, und solch eine Reise ist nie ohne Gefahr. Wir werden aber dort so gut wie möglich geschützt und reisen nicht in die Nähe wirklicher Kriegsgebiete.
Wir haben vor, wieder täglich einen Blogbeitrag zu schreiben. So könnt ihr unsere Reise gut mitverfolgen.
Bitte unterstützt uns in euren Gedanken, Gebeten und, soweit es in euren Möglichkeiten und eurem Herzen liegt, auch gerne mit einer kleinen Spende. Wenn man gute Freunde besucht, bringt man gerne etwas mit.
Gerade mit Blick auf den kommenden Winter gibt es dort so viele Projekte, die wir gerne unterstützen möchten. Fragt uns ruhig danach.
Mit besten Grüßen aus Winterberg
Gerda und Jan van Egmond


Over een week reizen Gerda en ik weer naar West-Oekraïne. Twee bekenden uit Nederland gaan mee (Arie en Hennie).
“Waarom gaan jullie dan toch weer? Het is nu toch veel te gevaarlijk?”, wordt ons vaak gevraagd.
Ook komen er veel politieke vragen voorbij, bijvoorbeeld vragen over corruptie. Natuurlijk hebben we daar ook onze mening over, maar het gaat ons er gewoon om de mensen te steunen die het echt nodig hebben. Met geld voor projecten, donaties in natura, maar vooral zodat ze het gevoel hebben dat ze niet vergeten zijn.
Echte solidariteit en naastenliefde zijn zo hard nodig. Overal in Oekraine, wordt je geconfronteerd met de gevolgen van deze verschrikkelijke oorlog. Elke reis, zeker naar Oekraine, is niet vrij van gevaar. Het team das ons begeleid, beschermd ons hierbij zo goed mogelijk en en we blijven ver weg van het oorlogsfront.
We zijn van plan om weer dagelijks een blog te schrijven. Jullie kunnen onze reis zo goed volgen.
Steun ons graag in jullie gedachten, gebeden en, voor zover het binnen jullie ogelijkheden en hart ligt, ook graag met een kleine donatie. Als je goede vrienden bezoekt, neem je graag iets mee.
Juist met de komende winter zijn er daar zoveel projecten die we graag willen steunen. Vraag het ons gerust.
Met hartelijke groet uit Winterberg,
Gerda en Jan van Egmond
Für Spenden an Kipepeo – fair und sozial e.V. stehen folgende Konten zur Verfügung:
IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00 Volksbank Sauerland eG oder
IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75 Sparkasse Mitten im Sauerland
Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.
Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion
Weitere Infos: Jan van Egmond
E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de
oder
Marktstraße 4, 59955 Winterberg
Umleitung: Nazi-Kontinuitäten, KGB, Ukraine, Faschismus, Brandmauer, GerechtigkeitsCheck24 und mehr
Das Vermächtnis von Reinhard Strecker: Er zeigte die Kontinuitäten des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik auf. Nun ist Reinhard Strecker verstorben. Wegen seiner Arbeit wurde er von gleich zwei deutschen Geheimdiensten beschattet … fragdenstaat
Die Schaffung des „ukrainischen Nationalisten“: Der KGB und die Konstruktion eines Feindbildes … geschichtedergegenwart
Die Ankunft des Endzeit-Faschismus: Die Leugnung der Klimakatastrophe ist nicht bloß ein bizarrer Spleen von Rechtsextremisten wie Herbert Kickl und Co. … misik
Umkreisen, umwerben und anbiedern – #Schutthaufen: Im Licht ihrer steigenden Umfragewerte wird die AfD von BSW und Teilen der FDP und CDU umworben. Nach dem erwartbaren Fall der Brandmauer kommt die Einbindung der AfD in Regierungsverantwortung … derrechterand
Freiwillige wollen öffentliche Daten in Sachsen-Anhalt sichern: In Sachsen-Anhalt steht die Machtübernahme durch eine als rechtsextrem eingestufte Partei bevor. Das Projekt „Safeguarding Research and Culture“ will nun vorsorglich Daten sichern und ruft zur Mithilfe auf. Vorbild sind ähnliche Aktionen zur Datenrettung aus den USA … netzpolitik
Niederlande beenden stationäre Grenzkontrollen: Eingeführt hatte die festen Kontrollen am 9. Dezember 2024 die damalige Asylministerin Marjolein Faber von der niederländischen Rechtsaußenpartei PVV um den Vorsitzenden Geert Wilders. Ziel war es, den Zustrom von Asylsuchenden zu begrenzen und die niederländische Asylverwaltung zu entlasten. Die Maßnahme wurde mehrfach verlängert. Genützt hat sie – das ist das Ergebnis nach fast zwei Jahren – praktisch nichts … robertsblog
GerechtigkeitsCheck24 (Satire): „… das Gerechtigkeitsempfinden der Deutschen in vielen Punkten gestört sei. Der Kanzler wolle daher mit der Arbeit der Bundesregierung das Augenmerk auch jenseits der Parteipolitik auf die…“ … zynaesthesie
Schöne Bilder – gute Bilder: Dortmunder Augenblicke sind wirklich sehenswert … dortmunderaugenblicke
Verblüffend schlüssig: Wie die KI alte Songlisten durchforstet … revierpassagen
Vom achtsamen Mörder bis zur „Schachnovelle“: Freie Theatergruppe im Kino des Dortmunder U – AustroPott zeigt in der neuen Spielzeit vier Stücke … nordstadtblogger
Fundstück: Sprache
@ZDF Journalismus heißt sagen, was ist.
Bei Mastodon habe ich einen Beitrag gefunden, den ich euch nicht vorenthalten will. Die Autor*in fordert das ZDF, aber damit implizit uns alle, dazu auf, sorgfältiger mit der politischen Sprache umzugehen.
Vielleicht fallen euch ja noch weitere Beispiele für hasenfüßigen Journalismus und feige Phrasen, nicht nur beim ZDF, ein.
Also:
Engagement gegen Diskriminierung statt „Wokeness“.
Grundrechtswidrige Deportationen statt „Remigration“.
Völkisch-extremistische Hetze statt „umstrittene Äußerungen“.
Grundrechtswidrige Parolen statt „Provokationen“.
Geschlechtergerechtigkeit statt „Genderwahn“.
Geschlechtergerechte Sprache statt „Gendern“ oder „Gendersprache“.
Aufklärung und Meinungsfreiheit statt „LGBTI-Propaganda“ oder „Transgender-Ideologie“.
Dann kommen endlich Sätze heraus, die sagen, was wirklich passiert:
„X erklärt das Engagement gegen Ungerechtigkeit für gefährlicher als Terrorismus.“
„Y sagt der vom Grundgesetz vorgeschriebenen Gleichbehandlung den Kampf an.“
„Z schafft die Meinungsfreiheit für Minderheiten ab.“
Rechte Kampfbegriffe und Framings lassen antidemokratische Haltungen gut klingen. Hört auf, sie nachzuplappern, außer um sie zu demaskieren. Sonst seid ihr nicht neutral, sondern ein aktiver Teil der rechtsextremen Diskursverschiebung, die gerade unsere Demokratie aushebelt.
PS: Nein, ein paar Anführungszeichen ersetzen nicht euren Job.
Quelle: https://eldritch.cafe/@der_zaunfink/117405861067503432
Freie Termine in der Gedächtnissprechstunde Arnsberg, Brilon, Meschede und Winterberg im November und Dezember

Seit November 2024 bietet das HSK-Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit Dr. med. Hanxleden, dem ehemaligen Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospitals des Klinikums Hochsauerland, eine Gedächtnissprechstunde an.
(Pressemitteilung HSK)
Das Angebot ist kostenlos und findet in allen drei Kreishäusern (Meschede, Arnsberg, Brilon) sowie Winterberg statt.
Menschen mit Verdacht auf eine dementielle Erkrankung und deren Angehörige können so wohnortnahe Unterstützung und Beratung bekommen. Die Sprechstunde ist vertraulich, kostenlos und trägerunabhängig, also neutral.
Dr. Hanxleden und das Team der Gedächtnissprechstunde hoffen, durch das gezielte Hilfs-, Beratungs- und Vermittlungsangebot Angehörige entlasten und die Lebensqualität von Erkrankten steigern zu können. Ein weiteres, wichtiges Anliegen ist es, die mögliche Demenzerkrankung so früh wie möglich zu erkennen.
„Freie Termine in der Gedächtnissprechstunde Arnsberg, Brilon, Meschede und Winterberg im November und Dezember“ weiterlesenLesehinweis: Die Zeit der Hemmungen ist vorbei
René Martens kommentiert beim MDR die Medienberichterstattung
Die einen sagen, die Nazis seien human gewesen, jedenfalls verglichen mit der Hamas. Die anderen suggerieren, unter den KZ-Häftlingen habe es auch Schuldige gegeben. Die Verharmlosung des Nationalsozialismus ist in den etablierten Medien angekommen.
Alles lesen: https://www.mdr.de/altpapier/hape-kerkeling-ulf-poschardt-,das-altpapier-nationalsozialismus-verharmlosung-medien-100.html
40 Jahre Sandoz-Unfall / Schweizerhalle Basel – Was haben wir daraus gelernt?
Als am 1. November 1986 in Schweizerhalle bei Basel die Chemiefabrik von Sandoz brannte und das Ökosystem des Rheins vom Löschwasser „chemisch gereinigt“ wurde, war der Oberrhein besonders stark betroffen. Kurz nach Mitternacht ging im Basler Industriegebiet Schweizerhalle der Feueralarm los. Die schlecht geschützte Lagerhalle 956 der Chemiefirma Sandoz, in der 1350 Tonnen extrem giftiger Unkrautvernichter und Insektizide (Neusprech: „Pflanzenschutzmittel“) lagerten, brannte.
(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)
Die Umweltkatastrophe wurde von den Schweizer Behörden tagelang kleingeredet. Tatsächlich kam es zu einem verheerenden Fischsterben im Rhein. Tonnenweise tote Fische trieben den Rhein hinunter, auf einer Länge von 400 km wurde die gesamte Aalpopulation ausgelöscht. 30 Tonnen hochgiftige Substanzen gelangten mit dem Löschwasser in den Fluss, auf rund 400 Kilometern kam es zu einem verheerenden Fischsterben. Deutsche Chemieunternehmen wie Hoechst, Bayer und BASF nutzten die Basler Katastrophe, um zeitnah nach dem Unfall ebenfalls giftige Stoffe im Rhein zu „entsorgen“, schrieb die TAZ.
„40 Jahre Sandoz-Unfall / Schweizerhalle Basel – Was haben wir daraus gelernt?“ weiterlesenBriloner Bürgerliste: Mängel in der Radinfrastruktur?
Die Briloner Bürgerliste (BBL) hat eine Umfrage gestartet. Sie möchte von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wissen, wo diese Mängel in der Radinfostruktruktur ihrer Stadt sehen.
Es geht der BBL dabei insbesondere um folgende fünf Punkte:
- Welche Lücken gibt es in Brilon bei der Wegeführung für Radfahrende?
- Wo haben Radwege Qualitätsmängel?
- Wo gibt es Hindernisse wie z.B. „Drängelgitter“?
- Wo sind Kreuzungen unsicher?
- Wo gibt es andere besondere Gefahrenpunkte?
Mit diesen und möglichen weiteren Problemen für den Radverkehr und die Radverkehrsinfrastruktur in Brilon will sich die BBL-Fraktion noch mehr als bisher befassen.
Meldungen, Anregungen und Vorschläge an:
radverkehr@briloner-buergerliste.de
Oder hier in die Kommentare schreiben.
Fundstücke aus der Geschichte: Die Enteignung der Familie des Musikers Billy Joel zur NS-Zeit
Wie Josef Neckermann von der „Arisierung“ der jüdischen Textilmanufaktur Karl Joel profitierte

Anfang der 1930er Jahre zählte die Nürnberger Wäschemanufaktur Karl Joel zu den Großen der Branche. Im Zuge der systematischen Verdrängung von Jüdinnen und Juden aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben im Nationalsozialismus musste Karl Amson Joel, Großvater des bekannten US-Musikers Billy Joel, seinen Betrieb weit unter Wert verkaufen – an den Versandhändler Josef Neckermann. Das Schicksal der Joels zeigt, wie nichtjüdische Firmen von der Verfolgung und Enteignung jüdischer Familien profitierten.
(Zitiert aus den Arolsen Archives)
Ein paar Zeilen zu Josef Neckermann: „Neckermann war zum 1. Oktober 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten, am 14. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.516.510).
„Fundstücke aus der Geschichte: Die Enteignung der Familie des Musikers Billy Joel zur NS-Zeit“ weiterlesenGuckst Du: Sehkraft erhalten – Aktionstag am 14. Oktober
U.a. unkomplizierter Zugang zu einer HbA1c-Messung (Blutzuckerspiegel)
Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Winterberg laden die lokalen Augenoptikergeschäfte sowie die Franziskus-Apotheke zu einem Aktionstag am 14. Oktober 2026 ein.
(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)
Die 25. Kampagne der bundesweiten Woche des Sehens verfolgt zwei wesentliche Ziele: Zum einen soll mehr Aufmerksamkeit auf die Vermeidung und Behandlung von Augenerkrankungen gelenkt werden. Zum anderen geht es daraum, die Belange blinder und sehbehinderter Menschen stärken in den Fokus zu rücken. Denn wie wertvoll gutes Sehen ist, wird häufig erst dann Realität, wenn die eigene Sehkraft nachläßt.
„Guckst Du: Sehkraft erhalten – Aktionstag am 14. Oktober “ weiterlesen



