Die Broschüre „Nazis hassen diese Tricks“ (3/2023) steht Engagierten gegen Rechtsextremismus mit Tipps und Informationen zur Seite.
Deckblatt der Broschüre, Stand März 2023
Auf der Website Demokratie leben! heißt es, dass das Engagement gegen Rechtsextremismus einen langen Atem erfordere. Dabei sei es nötig, viele Aspekte im Blick zu haben, sich zu vernetzen und das übergeordnete Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Rechtsextreme zurückzudrängen und für die Gleichwertigkeit aller Menschen einzutreten.
Mit der Broschüre „Nazis hassen diese Tricks“ hat die DGB Jugend Niederbayern, unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie Stadt Straubing, einen umfassenden Überblick zusammengestellt, was es beim Engagement gegen Rechtsextremismus zu beachten gilt. Die Broschüre wendet sich gleichermaßen an Neueinsteigende wie an erfahrene Aktivisten und Aktivistinnen.
Blick von der Elbphilharmonie auf das Rathaus und vier Hamburger Kirchen
Könnt ihr diese fünf Türme spontan benennen? (foto: zoom)
Noch bis zum 5. Oktober kann man den Anblick der Türme von drei Hamburger Hauptkirchen, einem Mahnmal und Rathaus kostenlos vom Balkon der Elbphilharmonie bewundern. Dann ist Schluss mit „Umme“, auch wenn der damalige Bürgermeister Olaf Scholz den Bürger*innen etwas anderes versprochen hatte.
„Versprechen geben, Versprechen brechen“ scheint inzwischen das politische Normalwerkzeug deutscher Politiker*innen zu sein. Kein Wunder, dass es leicht geworden ist, Misstrauen gegen den Staat zu säen. In welch brauner Erde diese Saat aufgeht, sehen wir zur Zeit bei den Wahlen im Osten der Republik.
Wie dem auch sei, die fünf Türme von links nach rechts: Rathaus, Mahnmal St. Nicolai, Hauptkirche St. Petri, Hauptkirche St. Jacobi und Hauptkirche St. Katharinen. Siehe: https://poi.elbphilharmonie.de/de/photo/e
Bei der Auswertung meines Fotos habe ich gelernt, dass Hamburg insgesamt fünf Hauptkirchen hat:
St. Michaelis (in der Neustadt, bekannt als „Michel“)
St. Petri (ältester Altstadtkern zwischen Rathaus und Domplatz)
St. Nikolai (ursprünglich in der Alsterschleife, seit 1962 im Stadtteil Harvestehude)
In Bonn haben die Deutsche UNESCO-Kommission, das Jüdische Museum Frankfurt und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in der vergangenen Woche die Neuausgabe der Bilderkarten zur Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland vorgestellt.
(Pressemitteilung bpb)
Das interaktive Bildungsmaterial verbindet Fotografien, Dokumente und Gemälde mit Informationen und Anhaltspunkten für weitere Recherchen zu jüdischer Gegenwart und Geschichte. Die Bilderkarten sind im Shop der bpb unter www.bpb.de/581107 erhältlich.
Die Neuausgabe wurde vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über Vielfalt und Zugehörigkeit gestaltet. Sie umfasst insgesamt 44 Karten, darunter mehrere neue Themenkarten, und einen zusätzlichen Abschnitt zur aktuellen Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland.
Symbolbild Steinzeit: Viktor Vasnetsov (1848–1926) (Bildquelle: wikimedia)
Am Beginn der Geschichte der Menschheit ging es unseren Vorfahren schlicht ums Überleben. Der Motor für die Entwicklung von Fortschritt war anfangs die Erleichterung der Lebensbedingungen: die Fähigkeit zu lernen, wie man Feuer macht, oder die Herstellung einfachster Werkzeuge. Das half in der frühen Steinzeit, zu überleben und sich als Jäger von Klein- wie auch Großwild und Sammler von Früchten und Kräutern in der Natur zu etablieren.
(Ein Beitrag von Detlef Träbert)
Als die Menschen vor etwa 12.000 Jahren zu Beginn der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, sesshaft wurden und anfingen, Landwirtschaft zu betreiben, wuchs der Bedarf an technischen Hilfsmitteln für den Ackerbau und die Viehzucht. Daraus ergab sich die Entstehung von handwerklichen Berufen. Wer Geräte für den Ackerbau herstellen konnte, erhielt dafür beispielsweise Lebensmittel. Dieser Tauschhandel machte feste Werte der Tauschobjekte erforderlich. Aber wie bewertete man die Arbeit von all den Viehzüchtern, Fischern, Berg- oder Metallarbeitern? Aus ersten Tauschwährungen entwickelte sich nach und nach schließlich das Geld. Damit entstand Wohlstand und mit diesem die Möglichkeit, aktuell nicht benötigtes Bares gegen Zinsen zu verleihen und damit weiteres Geld zu verdienen. So entwickelte sich das Finanzsystem, das wir heute haben und das dazu führt, dass vermögende Menschen immer vermögender werden.
Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche, Teil 2
Die Hitzewarner der Stadt Winterberg haben sich noch nicht durchgesetzt. Erklärung der Aktion hier im Blog (Archivfoto: zoom)
Das Thema „Hitzeschutz“ wurde beim Gespräch (siehe auch Teil 1) mit dem Landrat besprochen. Thomas Grosche wies dabei auf das aktuelle „Förderprogramm Gesundheitlicher Hitzeschutz“der NRW-Landesregierung hin.
(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)
Nicht nur die Kommunen im Hochsauerlandkreis stehen bei dieser Thematik vor einer Vielzahl komplexer Aufgaben. Die Folgen des Klimawandels sind in diesem Sommer besonders heftig zu spüren gewesen. Alle Städte beschäftigen sich mit Wärmeplanungen, mit dem Ausbau erneubarer Energien, mit der nachhaltigen Mobilität sowie mit Klima- und Infrastrukturanpassungen. Gesundheitsschutz, Wassermanagement und Grünflächenentwicklung stehen auf der Tagesordnung. Vorausschauendes Handeln ist jetzt entscheidend.
Viele Bürgermeister*innen, Stadträt*innen, Amtsleitende und Klimamanager*innen suchen nach Antworten auf die Frage: Welche Aufgaben müssen wir jetzt in welcher Reihenfolge angehen und wie lassen sie sich sinnvoll lösen? Auch wenn die Frage überall gleich lautet, ist die Situation vor Ort immer individuell. Jede Stadt braucht eine eigene Lösung.
Das ist wichtig:
* Übersicht: Synergien von Projekten, Zielen und Ressourcen
* Fachliche Einordnung: Was funktioniert, was nicht?
* Förderprogramme: Bund und Land müssen finanzielle Unterstützung leisten
Die gesundheitliche Daseinsvorsorge wird wichtiger denn je. Die Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Versorgungszentren müssen vom Bund und Land die nötigen Finanzmittel für den Ausbau von Hitzeschutzmaßnahmen erhalten, Dazu gehören beispielsweise außenliegende Verschattungen oder Umbauten zur Klimatisierung.
Auch für zentrale öffentliche Plätze sind weitere Initiativen erforderlich: Begrünung, Sonnenschutz und Trinkwasseranlagen. Besonders für ältere Menschen (chronisch Kranke) oder Kinder (auf Spielplätzen) sind spezielle Maßnahmen umzusetzen.
Die Stadt Winterberg hat mit der Klimamanagerin Kim Peis (zuständig auch für die Städte Hallenberg und Medebach) in den vergangenen zwei Jahren einige Projekte realisiert, unter anderem das Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen – Balkonkraftwerke. Das erklärte Ziel der Stadt ist: Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.
Das bedeutet allerdings: Weitere Bemühungen sind unverzichtbar!
Mit einem Ruck erzeugt, ganz ohne KI (Symbolbild: zoom)
„Da machst du dir keinen Begriff von“, hieß es früher oftmals in den Gesprächen von Eltern und Großeltern, als ich selbst noch ein kleiner Junge war. Begriffe machen wir Menschen uns von etwas, das neu ist und für das wir noch keinen Namen haben. So nannten unsere Vorfahren vor fast 150 Jahren die ersten motorisierten Kutschen „Automobil“. „Auto“ wurde vom griechischen Wort „autos“ = „selbst“ abgeleitet, während „mobil“ vom lateinischen „mobilis“ = „beweglich“ stammt.
(Ein Beitrag von Detlef Träbert)
Ein heutiger neuer Begriff ist die „Künstliche Intelligenz“, abgekürzt „KI“. Doch diese Bezeichnung ist sachlich genauso falsch wie „Automobil“. Während Autos ja nicht von selbst fahren, aber in ihrer Entstehungszeit so wirkten, weil weder Tier noch Mensch sie ziehen, ist die KI keine Intelligenz wie die menschliche.
Intelligenz ist ein Wesenszug von Lebewesen, sich kreativ mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. KI tut das zwar auch, aber nicht von alleine. Sie muss erstens programmiert werden und braucht zweitens Strom, also eine nicht natürliche Form von Energie. Ihre Leistung ist abhängig von den sie programmierenden Menschen. So kann sie sich durchaus selbstständig machen, wenn die Programmierung sie nicht perfekt kontrolliert, wie Berichte in der jüngsten Zeit mehrfach bestätigt haben. Aber sie braucht sehr viel Strom, der bislang noch endlich ist. Wird der Stecker gezogen, kommen die ausgelösten Prozesse zum Stillstand.
Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche
Die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen (75 Schülerinnen und Schüler) ist im linken Flachbau des Oversum-Gebäudes untergebracht. (foto: zoom)
Die Seniorenbeiräte des Hochsauerlandkreises aus Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg haben im Kreishaus Meschede mit Landrat Thomas Grosche über die Folgen der Krankenhausreform (insbesondere für kleine Krankenhäuser), die aktuelle Situation im Rettungswesen sowie die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis diskutiert.
(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)
Das Gespräch diente der Bewertung der Auswirkungen auf die Lebensqualität älterer Menschen und der Entwicklung von Handlungsstrategien. Die Teilnehmer betonten, dass für viele Betroffene kurze Wege zu einem Krankenhaus sehr wichtig sind. Die Krankenhausreform müsse von daher eine wohnortnahe undverlässliche medizinische Grundversorgung (Primärversorgung) sicherstellen. Es wurde die Bedeutung von integrierten Versorgungsstrukturen hervorgehoben. Landrat Grosche sicherte zu, sich für eine enge Abstimmung mit allen kommunalen Akteuren einzusetzen.
Die Seniorenbeiräte debattierten auch über die Rettungseinsätze und die sogenannten Fehlfahrten. Die Krankenkassen hatten angekündigt, die anfallenden Kosten für Fehlfahren nicht mehr zu übernehmen. Bei diesen Fahrten handelt es sich um Einsätze des Rettungsdienstes, bei denen die Betroffenen nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurde eine nachhaltige und strukturelle Klärung der Finanzierung gefordert. Positiv bewerteten die Seniorenbeiräte die Investitionen in den Bau neuer Rettungswachen sowie für Ausrüstung und Digitalisierung.
Bei der Diskussion um die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis stand die unabhängige, palliativ orientierte Versorgung im Mittpunkt. Es wurde eine konkrete Forderung nach einem stationären oder nach einem Tageshospiz im östlichen Teil des Kreises gestellt. Das Arbeitspapier eines etablierten Förderkreises wurde dem Landrat zur Kenntnisnahme übergeben. Thomas Grosche lobte das große Engagement der Hospizinitiativen:„Es gehe auchdarum, die ambulante Palliativ- und Hospizarbeit auszubauen (Netzwerke schaffen) und für eine bessere Finanzierung zu sorgen.“ Die weiteren Schritte sollen bei einem Treffen des Förderkreises am 23. Oktober im St. Walburga Krankenhaus in Meschede besprochen werden.
Die nächste gemeinsame Sitzung der Seniorenbeiräte ist im Frühjahr 2027.
Information zum St. Franziskus-Hospital in Winterberg: Nach Auskunft des Geschäftsführers Carsten Röder hat sich die wirtschaftliche und medizinische Lage – nach der Insolvenz vor sieben Jahren – deutlich verbessert. Zum Wachstum beigetragen haben mehrere neue und ausgebaute Angebote: KV-Notfallpraxis, die Neurogeriatrie, die geriatrische Tagesklinik und nicht zuletzt die Kinderarztpraxis mit Dr. Peter Gelshäuser (an der Poststraße). In der Tagesklinik wurden nach Röders Angaben drei Wochen nach Eröffnung schon fünf Patienten behandelt. „Gewachsen ist ebenfalls die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen und insgesamt 75 Schülerinnen und Schülern“, berichtet der Geschäftsführer. Ziel sei es, die Bedeutung des Krankenhauses für die medizinische, wohnortnahe Versorgung deutlich zu machen. Ein Problem bleibe allerdings die Finanzierung größerer Investitionen.“
Der Fliegenpilz kommt vom Sommer bis zum Herbst verbreitet in Nadel- und Laubwäldern vor und ist stellenweise häufig, besonders in der Nähe von Birken, mit denen er eine Mykorrhiza-Symbiose bildet. Er wächst in dichten wie lichten Wäldern sowie an Waldrändern.
Der Fliegenpilz besitzt einen glänzend roten Hut, der meist weiße Flecken hat und auf der Unterseite ebenso weiße Lamellen trägt. Zusammen mit dem schneeweißen Stiel ist er ein geradezu malerisch schöner Pilz, aber gleichzeitig für die meisten Menschen auch der Inbegriff des tödlichen Giftpilzes.
Seinen Namen verdankt er wahrscheinlich der Tatsache, dass man ihn als Insektizid einzusetzen versuchte. Kleingehackte Fliegenpilze, in gezuckerte Milch eingelegt, sollten Fliegen töten, die diese präparierte Milch zu sich nahmen. Die Fliegen werden meist nur betäubt und erholen sich, es sei denn man nimmt die Fliegenklatsche zu Hilfe.
Repräsentative Mobilitätsbefragung im Hochsauerlandkreis
So wie hier – oberhalb der Schlade in Siedlinghausen – bin ich am liebsten unterwegs. Leider kein Alltagsradweg. (foto: zoom)
Hochsauerlandkreis. Rund 8.700 Haushalte im Hochsauerlandkreis erhalten in den nächsten Tagen Post vom Landrat. Thomas Grosche bittet darin die Bürgerinnen und Bürger, an der anstehenden repräsentativen Haushaltsbefragung des Hochsauerlandkreis teilzunehmen. Mit der Befragung soll das alltägliche Mobilitätsverhalten der Bürger*innen erhoben werden.
(Pressemitteilung HSK)
Zentrale Fragestellungen sind dabei: Wie viele Wege werden täglich im Hochsauerlandkreis zurückgelegt? Welche Verkehrsmittel werden für Arbeits-, Schul- oder Einkaufswege genutzt? Und wie werden die einzelnen Verkehrssysteme im Hochsauerlandkreis bewertet?
Symbolbild: Hartman Greb – „Von Blüte zu Blüte“. Exponat in der Ausstellung „Gut Gemacht. Das Beste aus 70 Jahren Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg“, Museum für Arbeit, Barmbek. (foto: zoom)
Um es mal klar und deutlich zu sagen: Ich bin dankbar für mein Leben. Es währt nun schon mehr als sieben Jahrzehnte. Ganz allmählich nähere ich mich der durchschnittlichen Lebenserwartung für Männer im heutigen Deutschland an, die bei 78,5 Jahren liegt. Ich habe eine Menge kennenlernen und erleben dürfen und hoffe auf noch einige weitere Erlebnisse in den nächsten Jahren. Aber es ist auch ganz offensichtlich, dass ich mich dem Ziel eines jeden Lebens annähere: dem Tod.
(Ein Beitrag von Detlef Träbert)
Wie ich an dieses Ziel gelangen werde, ist für mich wie für jeden Menschen völlig offen. Auch wie weit es noch bis zu diesem Ziel ist, ist für mich wie für fast alle Menschen unklar. Wir wissen nur, dass wir es irgendwann erreichen werden. Jeder von uns. Was danach kommt? Darüber gibt es die unterschiedlichsten Meinungen, Vermutungen, Hoffnungen. Aber eines ist auf jeden Fall sicher: Materiellen Reichtum werden wir nicht mitnehmen können. Warum ist er uns dann so wichtig? Wichtig ist doch nur, ein gutes Leben zu führen. Aber was ist das, ein gutes Leben? Viel Vermögen anzuhäufen? Tolle Reisen zu unternehmen? Oder ist nur ein sehr langes Leben ein gutes Leben? Ein Leben ohne schwerwiegende Krankheiten? Viel „gutes“ Essen, was genussvoll sein mag, dann aber oft genug das Leben auch wieder verkürzt?
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