Semesterstart bei der Volkshochschule Hochsauerlandkreis

Landrat Thomas Grosche: „Angebote hochwertig und gleichzeitig erschwinglich“

Präsentierten druckfrisch das neue Programmheft der VHS Hochsauerlandkreis zum Semesterstart v. l.: Berthold Assheuer (Fachbereichsleiter Bildung und Jugend HSK), Christopher Eckei (Leiter Hausdruckerei HSK), Nadja Donner (vhs Hochsauerlandkreis), Ludger Büngener (Verwaltungsleiter vhs Hochsauerlandkreis), Landrat Thomas Grosche, Hubertus Becker (Leiter vhs Hochsauerlandkreis), Martina Müller (vhs Hochsauerlandkreis). (Foto: reuther/Pressestelle HSK)

Lernen, ausprobieren, weiterentwickeln: Die Volkshochschule Hochsauerlandkreis präsentiert ihr Programm für das erste Semester 2026 – mit rund 300 Veranstaltungen unter dem Motto „Entdecke, was in dir steckt!“. Damit zeigt die Kreisvolkshochschule einmal mehr, wie vielfältig moderne Erwachsenenbildung heute ist.

(Pressemitteilung VHS)

Produziert wurde das neue Heft wieder in der hauseigenen Druckerei der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit dem neuen Leiter der Hausdruckerei, Christopher Eckei, sowie Mitarbeitenden der vhs nahm Landrat Thomas Grosche die frisch gedruckten Exemplare in Augenschein. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, es ist hochwertig und gleichzeitig erschwinglich für alle“, so Grosche.

Spannende Workshops zu Kommunikation und persönlicher Entwicklung bietet der Fachbereich Gesellschaft. Auch die Stärkung der eigenen Finanzkompetenz wird thematisiert. Wer gerne neue Welten kennenlernen will, kann das bei Online-Veranstaltungen machen: So geht es virtuell und trotzdem sehr lebendig nach Indien. Wer noch weiter hinaus möchte, findet auch in diesem Halbjahr wieder eine „Astronomische Runde für alle“.

Das Thema Gesundheit nimmt im neuen Semester wieder einen breiten Raum ein. Und zwar sowohl in Vorträgen zu Ernährung als auch ganz praktisch, um in Bewegung zu kommen und zu bleiben. Ganz neu ist das „Nature Journaling als Achtsamkeitsübung“, das ebenfalls als Online-Kurs angeboten wird.

Besonders vielfältig präsentiert sich der Bereich der kulturellen Bildung. Neben kreativem Schreiben, Literatur und Schmuckherstellung finden sich hier die sehr gefragten Kurse zum Malen, Zeichnen und Fotografieren.

Fremdsprachen gehören schon immer zu den „Klassikern“ bei der vhs. Nicht nur die gängigen Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch warten auf interessierte Teilnehmende, auch Neugriechisch, Türkisch und sogar Norwegisch können gelernt werden.

Neben Office-Anwendungen, künstlicher Intelligenz und zahlreichen Open-Source-Angeboten ergänzt der Bereich EDV und Beruf das Programm um neue Angebote zum Thema Selbstcoaching: „Präsentieren mit Präsenz“ und „Mit Geschichten überzeugen“ sind nur zwei der Highlights in dieser Sparte. Auch eine Reihe zu „Alternativen Energien“ bietet neben vielen Informationen jede Menge praktische Anteile.

„Mit dieser Vielfalt trägt die Volkshochschule wesentlich dazu bei, Lebensqualität, Teilhabe und Zukunftschancen im HSK zu stärken“, ist sich Thomas Grosche sicher. „So wird lebenslanges Lernen auch im ländlichen Raum wohnortnah möglich.“

Das Programmheft wird derzeit in den Städten und Gemeinden verteilt. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, es sich kostenlos nach Hause schicken zu lassen. Interessenten melden sich einfach bei der nächstgelegenen Geschäftsstelle unter 0291 94-1100 (Meschede), 0291 94-5136 (Schmallenberg), 0291 94-5131 (Winterberg), per Mail (info@vhs-hsk.de) oder buchen den Versand unter https://vhs.link/XY7dmk.

Stadt Arnsberg sagt Zigarettenkippen den Kampf an

Eine einzelne Kippe kann bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen

Stabiler Kippensammler aus Metall in der Fußgängerzone Meschede (foto: zoom)

Zigarettenkippen gehören zu den am häufigsten achtlos weggeworfenen Abfällen im öffentlichen Raum. Die Technischen Dienste Arnsberg rufen die Bürger:innen daher dazu auf, Zigarettenreste verantwortungsvoll im Restmüll zu entsorgen und so aktiv zum Umwelt- und Stadtbildschutz beizutragen.

(Pressemitteilung Stadt Arnsberg)

Was viele nicht wissen: Eine einzige Zigarettenkippe enthält zahlreiche Schadstoffe und kann bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen. Zudem benötigen weggeworfene Kippen mehrere Jahre, um sich zu zersetzen. In Parks, auf Gehwegen und an Bushaltestellen stellen sie nicht nur ein Umweltproblem dar, sondern beeinträchtigen zudem das Erscheinungsbild der Stadt Arnsberg.

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Gewaltfreie, soziale Verteidigung im Rahmen einer (hypothetischen) Besetzung Grönlands

Voraussetzungen, Strategien und Methoden eines gewaltfreien Widerstands

Seile ermöglichen den Aufstieg zum kegelförmigen Gipfel des Nasaasaaq (784 Meter), von dem aus man Sisimiut in Grönland überblicken kann. (Bild: David Stanley, wikimedia)

Vorliegender Beitrag analysiert, wie sich Grönland im hypothetischen Fall einer militärischen Besetzung durch die USA mit Mitteln der gewaltfreien, sozialen Verteidigung widersetzen könnte. Im Zentrum stehen nicht Fragen militärischer Abschreckung und Verteidigung, sondern eine effektive Verteidigungsstrategie, die sich der Fähigkeit und Bereitschaft zum gewaltfreien Widerstand, der Nichtkooperation mit dem Aggressor sowie Aktivitäten mit dem Ziel einer internationalen Delegitimierung des Okkupationsversuches verdankt.

(Von Egon Spiegel)

Aufbauend auf Theorien des zivilen Widerstands und historischen Fallbeispielen wird argumentiert, dass insbesondere kleine, sozial eng vernetzte Gesellschaften mit starker kultureller Identität über spezifische Vorteile für gewaltfreie Verteidigungsformen verfügen. Abschließend werden Voraussetzungen, Risiken und strategische Hindernisse dieser Verteidigungsform diskutiert.

Vorweg ist dieses noch anzumerken: Die Exemplifizierung eines Verteidigungskonzepts, das Verteidigung explizit gewaltfrei denkt, speziell am Beispiel Grönland, darf nicht als eine Art geistiger Kolonialismus verstanden werden. Über eine gewaltfreie Konfliktlösung im Rahmen einer (hypothetischen) Besetzung Grönlands nachzudenken und Resultate der Überlegungen zu publizieren, ist das Angebot eines Friedensforschers, der sich seit gut fünfzig Jahren mit Konzeptionen gewaltfreier, sozialer Verteidigung (unter anderem in einer von der Universität Freiburg i.Br. angenommen Dissertation) beschäftigt und zu seinen Grundlagen häufig publiziert hat. In Zeiten der Globalisierung und vor dem Hintergrund des „human web“ einer weltumspannenden Unity sowie einem Wissenschaftsverständnis, das essentiell durch Universalienforschung geprägt ist, schließlich als eine Stimme im Konzert unzähliger Kommentierungen der Vorgänge um Grönland versteht sich der nachfolgende Versuch und seine Veröffentlichung durchaus legitimiert. Mehr noch: er versteht sich als Ausdruck von Solidarität in der Hoffnung, dass diese nicht als unerbetene, ungewollte, ja sogar übergriffige Einmischung empfunden wird.

1. Sicherheit jenseits militärischer Logik

Traditionelle Sicherheitskonzepte definieren Verteidigung primär militärisch. Hiernach wird ein Territorium durch bewaffnete Kräfte geschützt und staatliche Souveränität durch Abschreckung gesichert. Diese Logik stößt jedoch – insbesondere – in asymmetrischen Konflikten, bei kleinen oder militärisch schwachen Gesellschaften sowie gegenüber überlegenen Großmächten an klare Grenzen. Vor diesem Hintergrund wurde nach dem Zweiten Weltkrieg das Konzept der gewaltfreien, sozialen Verteidigung entwickelt. Dieses begreift Verteidigung nicht als ein militärisches, sondern als ein gesellschaftliches, soziales Projekt.

Die hypothetische Annahme einer militärischen Besetzung Grönlands durch die USA – so unrealistisch sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt (12.01.2026) noch erscheinen mag – eignet sich analytisch besonders gut, um dieses Konzept auf seine Grundlagen und Praktikabilität hin zu untersuchen.

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Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt zu Treffen ein

Die Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt für Montag, den 19.01.2026, um 19.30 Uhr, zu den „Braubrüdern“, Am Neumarkt in Arnsberg zu einem öffentlichen Treffen ein.  

(Pressemitteilung SBL)

Zunächst einmal wird es um die Situation der SBL nach den Kommunalwahlen im letzten Jahr gehen.

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied in Arnsberg und Fraktionsvorsitzender der SBL/FWG-Fraktion im Mescheder Kreistag, wird aus dem Rat und seinen Ausschüssen sowie aus dem Kreistag und dessen Ausschüssen berichten.  

Außerdem soll ein Papier zur Jugendpolitik diskutiert werden. Außerdem geht es um künftige Initiativen und Anträge. Weitere Themen können selbstverständlich angesprochen werden.

Gäste sind ganz herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die SBL in Arnsberg freut sich auf eine rege Diskussion.

Praktische Solidarität mit der Ukraine

Der 15. Hilfstransport des Vereins Kipepeo ist seit heute auf dem Weg

Letzte Packstation Siedlinghausen. Der LKW ist jetzt randvoll mit Hilfsgütern für die Ukraine. (Foto: Kipepeo)

Heute Nachmittag ist der 15. Hilfstransport des sozialen und integrativen Winterberger Vereins Kipepeo in die Ukraine gestartet.

Beladen wurde der LKW zuerst in Medebach mit Spenden aus der im Dezember 2025 aufgegebenen Praxis der Kinderärztin Dr. med. Uta Hildbrand. Weiter ging es am Wochenende zu Kipepeo in Winterberg und schließlich heute zum ehemaligen Haus des Gastes in Siedlinghausen. Dort wurden aus dem Kipepeo-Lager die letzten Kartons verstaut.

Beladen des LKW vor dem Vereinslokal von Kipepeo in Winterberg

„LKW Nummer 15 ist auf dem Weg von Winterberg in die Ukraine. Wir hatten erneut großartige Unterstützung von den zahlreichen Leuten, die mit angepackt haben“, freut sich Jan van Egmond vom Verein Kipepeo.

Die Lage in der Ukraine ist zur Zeit sehr kritisch. Die unbarmherzigen russischen Angriffe treffen die Menschen in einem sehr kalten Winter.

Es ist wichtig, dass die Flüchtlingsarbeit und die Aktionen zur Unterstützung der Ukraine weitergehen.

Sachspenden können jeden Montag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr bei Kipepeo in Winterberg, Marktstr. 4, abgegeben werden. Besonders die alten und kranken Menschen bedürfen im kommenden Winter unserer Unterstützung.

Für die Projekte und die Transportfahrten der LKW, so Jan van Egmond, werden darüber hinaus Geldspenden benötigt.

Folgende Konten stehen zur Verfügung:


IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00 Volksbank Sauerland eG oder
IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75 Sparkasse Mitten im Sauerland
Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.
Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion

Weitere Infos: Jan van Egmond

E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de

oder

www.kipepeo-fair-sozial.de

Marktstraße 4, 59955 Winterberg

The world dedicates a Poland-sized area of land to liquid biofuels. Is there a more efficient way to generate energy?

Putting solar panels on land used for biofuels would produce enough electricity for all cars and trucks to go electric

Vorbemerkung: Der Artikel ist von Our World in Data übernommen. Ich habe ihn (noch?) nicht ins Deutsche übertragen. Lasst einfach euren Browser übersetzen. Das reicht in der Regel zum Verständnis.)

Data source: Energy Institute – Statistical Review of World Energy (2025)  – OurWorldinData.org/renewable-energy | CC BY

Electric vehicles might be promoted as the key technological solution for low-carbon transport today, but they weren’t always the obvious option. Back in the early 2000s, it was biofuels.1 Rather than extracting and burning oil, we could grow crops like cereals and sugarcane, and turn them into viable fuels.

(By Hannah Ritchie and Pablo Rosado, January 12, 2026)

While we might expect biofuels to be a solution of the past due to the cost-competitiveness and rise of electric cars, the world produces more biofuels than ever. And this rise is expected to continue.

In this article, we give a sense of perspective on how much land is used to produce biofuels, and what the potential of that land could be if we used it for other forms of energy. We’ll focus on what would happen if we used that land for solar panels, and then how many electric vehicles could be powered as a result.

„The world dedicates a Poland-sized area of land to liquid biofuels. Is there a more efficient way to generate energy?“ weiterlesen

Was vom Tag bleibt

Ein Foto vom Hennesee

Das Elektro-Schiff EMS Hennesee heute Nachmittag bei der Fahrt auf dem gleichnamigen See (foto: zoom)

Alle paar Monate schauen wir am Hennesee vorbei und jedes Mal merke ich, dass mir die Landschaft nicht zusagt. Selbst im Sommer ist mir dort eher düster zumute. Woran es liegt? Keine Ahnung. Normalerweise sind Seen doch ein Selbstgänger.

Vielen unserer Bekannten gefällt der Hennesee hingegen sehr. Man kann spazieren gehen, Rad fahren, schwimmen oder mit dem elektrischen Motorschiff über den See tuckern. Dazu gibt es eine beliebte Restauration an der Berghäuser Bucht, einen Spielplatz und nicht zu vergessen, den mächtige Staudamm mit der eisernen Himmelstreppe.

Die Himmelstreppe am Staudamm des Hennesees in Meschede (archivfoto: zoom)

Also kein Grund, am Hennesee miesepetrig umherzuschleichen. Ab dem Frühjahr werde ich häufiger mit dem Rad den asphaltierten Weg am Ostufer des Stausees nutzen, um von Reiste nach Meschede zu gelangen.

Vielleicht wird mir dann, wenn die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, auch an der Hennetalsperre heiter zumute.

Ich werde schon noch herausfinden, warum der Hennesee und ich noch(?) keine dicken Freunde geworden sind.

Blick aus dem Fenster: Sturmtief Elli war milde gestimmt

Blick Richtung Mannstein mit den sieben WEA (foto: zoom)

Das Sturmtief Elli ist sehr gnädig mit dem Hochsauerland umgegangen. Der Schnee vor der Haustür war flott weggeschüppt. Danach kam Regen auf und heute Nacht bei einsetzender Kälte erneut etwas Schnee.

Am Wochenende soll es frostig bleibe, aber am Montag könnte bei milderen Temperaturen wiederum Regen auf den dann gefrorenen Boden fallen.

Die Menschen tragen Eimer und Säcke voller Streusalz aus Bau- und Supermärkten.

Der Krähenstein mit Gipfelkreuz (foto: zoom)

Mit Argusaugen verfolge ich die kleinsten Veränderungen auf meiner DWD-WarnWetter-App. Unser Salzvorrat müsste reichen. Der Winter macht wahrscheinlich schnell wieder schlapp.

Ein Sprungbrett zum Studium – Abitur am Berufskolleg

Abitur mit beruflichem Profil? Die Berufskollegs am Eichholz und Berliner Platz zeigen, wie das geht. Bei einem Infoabend am 21. Januar erfahren Interessierte alles über das Berufliche Gymnasium und mögliche Wege zu Deutschlands höchstem Schulabschluss. Der Informationsabend beginnt um 18 Uhr.

Abitur mit praxisnahen Beispielen: Die Beruflichen Gymnasien Berufskolleg am Eichholz und Berliner Platz laden zum Infoabend ein. (Bild:  Berufskolleg am Eichholz)

Hochsauerlandkreis. Jugendliche mit Mittlerem Schulabschluss und Q-Vermerk stehen oft vor der Frage: Direkt in die Ausbildung oder weiter zur Schule? Wer das Abitur anstrebt, findet im Beruflichen Gymnasium eine attraktive Möglichkeit. Denn auch die Berufskollegs bieten Deutschlands höchsten Bildungsabschluss seit Jahren erfolgreich an und kombinieren diesen mit praxisnahen Beispielen.

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Natur, Gesellschaft und Wirtschaft zusammendenken

Wissenschaftler:innen fordern neues Konzept der nachhaltigen Entwicklung

Das neue Modell nachhaltiger Entwicklung: Natur, Wirtschaft und Gesellschaft inkl. Rückkopplungsschleifen. (Foto: CORDIO East Africa)

Was bedeutet eigentlich der Begriff nachhaltige Entwicklung? Bislang basierte der Nachhaltigkeitsrahmen auf einem Drei-Säulen-Modell, das Natur, Gesellschaft und Wirtschaft voneinander trennt. Doch das scheint vor dem Hintergrund des beschleunigten Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt und der Ungleichheiten zwischen den Menschen nicht mehr zweckmäßig. Eine Gruppe renommierter Forscher:innen, die sich so wie Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) seit vielen Jahre im Weltbiodiversitätsrat (IPBES) engagieren, fordern eine grundlegende Neuausrichtung der Art und Weise, wie die Menschheit nachhaltige Entwicklung versteht und verfolgt. Der Artikel erschien in Nature Communications Sustainability.

(Pressemitteilung UFZ)

Die Autor:innen schlagen in ihrem Artikel ein neues Modell der nachhaltigen Entwicklung vor, das von unten nach oben die Natur als Grundlage positioniert, die Wirtschaft als nächste Ebene unterstützt und der Gesellschaft in der dritten Ebene Vorteile verschafft. Aus einer Top-down-Perspektive bestimmen gesellschaftliche Werte und Governance-Systeme, wie Menschen die Wirtschaft organisieren und wie sich diese auf die Natur auswirkt, von der sie ab hängig sind. „Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass Natur, Wirtschaft und Gesellschaft getrennte Bereiche sind“, sagte Dr. David Obura, Direktor von CORDIO East Africa und Vorsitzender des Weltbiodiversitätsrates IPBES. „Unser Modell betrachtet sie als miteinander verbundene Ebenen eines integrierten Systems. Damit kann jedes Unternehmen, jede Gemeinde und jedes Land den Fluss der Vorteile aus der Natur über die Wirtschaftssektoren bis hin zu den Menschen verfolgen und sehen, wie sich unsere Entscheidungen auf die Natur auswirken.“

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