Am Sonntag, 28. Juni, kam es während des Schützenfestes in Winterberg-Silbach zu einem Zwischenfall an einer Straßensperrung entlang des Schützenumzugs. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
(Pressemitteilung Polizei HSK)
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sicherten den Festzug an mehreren Sperrstellen im Ortsgebiet ab. Ein 27-jähriger Feuerwehrmann aus der Löschgruppe Siedlinghausen regelte den Verkehr am Schluchtweg, als sich gegen Mittag eine 74-jährige Autofahrerin aus Winterberg der Sperrstelle näherte.
Heute Morgen lag der Nebel über dem Tal. (foto: zoom)
Das Außenthermometer zeigt um 9 Uhr morgens 19,5 °C. Ich habe die Hitzewelle überstanden.
Es war nicht angenehm, und selbst das ist noch ein Euphemismus. Schönrednerei.
Was mir auffällt: Es wurde und wird viel über Hitzeanpassung geschrieben und diskutiert, aber der weiße Elefant im Raum wird dabei häufig übersehen.
Das extreme Wetter wird, da ist sich die Wissenschaft einig, durch die Klimagase CO2, Methan, Lachgas, u.a. angetrieben.
Solange das Zeug in der Atmosphäre ist, werden die Temperaturen steigen und der menschliche Körper kann sich nicht unbegrenzt an steigende Temperaturen anpassen.
Momentan erleben wir einen Vorgeschmack der Klimakrise. Schulen, Pflegeheime, Krankenhäuser sind in der Regel nur mangelhaft gewappnet (Klimaanlagen!).
Die Fossilindustrie treibt weiterhin die Erderhitzung an, die Energiewende wird aktiv (Katharina Reiche) behindert. Lügen und Leugner*innen haben Konjunktur. Der Kanzler entpuppt sich in der Krise als Minderleister. Nazi-Ideologien erfassen große Teile der Gesellschaft. Krise allerorten. Nutznießer ist die AfD.
Wenn wir, unsere Kinder, Enkelkinder und weitere Generationen eine Zukunft haben wollen, ist der Ausstieg aus der Fossilwirtschaft zwingend notwendig. Die Technik ist da. Die Erneuerbaren sind die Zukunft.
Wir brauchen beides: Energiewende und Klimaanpassung.
Die Sonne hat den Nebel vetrieben. Ich muss los. Man sieht oder schreibt sich.
Mein Tipp: Ruhrtalradweg zwischen Winterberg und Olsberg bis zur Fertigstellung meiden
Der rote Pfeil zeigt ungefähr auf den Bereich, wo nach Angaben der Polizei der schwere Radunfall stattfand. Unten im Anschnitt Niedersfeld, oben im Anschnitt Wiemeringhausen. (grafik: openstreetmap bearbeitet)
Vorgestern hatte ich hier im Blog über einen schweren Fahrradunfall auf der B 480 zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen berichtet. Dem Polizeibericht war nicht zu entnehmen, wo genau dieser Unfall stattgefunden hat.
Zitat: „Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B 480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.“
Im Gespräch mit der Pressestelle der Polizei konnte ich heute den genaueren Unfallort eingrenzen: etwa mittig zwischen der Einfahrt zum ehemaligen Steinbruch (rechts) und der alten Fabrik (längliches Gebäude links).
Symbolbild: Wahrnehmungsstörungen als Symptom beginnender Demenz (foto: zoom)
Das Demenznetzwerk HSK möchte im Zuge einer neuen Initiative das Angebot an Gedächtnistrainingskursen im Hochsauerlandkreis ausbauen und sucht dazu Personen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Ziel ist es, in jeder Stadt oder Gemeinde des HSK mindestens einen Gedächtnistrainingskurs zu etablieren.
(Pressemitteilung HSK)
Mit diesen Kursen soll ein wertvoller Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Gehirngesundheit geschaffen werden: sie fördern auf abwechslungsreiche und spielerische Weise Konzentration, Merkfähigkeit sowie die geistige Beweglichkeit. Gleichzeitig schaffen die Kurse Raum für Begegnung und Austausch und bereichern so das Sozialleben der Teilnehmenden.
Nur noch 26 °Celsius herrschten heute Abend auf dem Kahlen Asten. Es wehte ein leichter Wind.
Endlich wieder befreit. Für die nächsten Tage muss ich nicht mehr in die Kellerräume fliehen, um so der Hitze auszuweichen.
Ein Vorteil hatte die Bewegungslosigkeit: Ich habe die Philosophie Magazin Sonderausgabe zu Habermas in einem Rutsch durchgelesen und weitgehend verstanden.
Weiter geht es mit Auch eine Geschichte der Philosophie von Habermas selbst, allerdings nicht so leicht verdaulich wie das Magazin.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen
April 2026 kurz vor Beginn der Bauarbeiten: Von Olsberg aus kommend ist hier, am Netto in Niedersfeld, die Umleitung über die Bundesstraße 480 zu Ende. (archivfoto: zoom)
Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.
Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Frau und verletzte sich lebensgefährlich. Ein Rettungshubschrauber flog die Frau in ein umliegendes Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hinzugezogen. Die Fahrbahn war für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte gegen 14:15 Uhr. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (Pressemitteilung Polizei HSK)
Anmerkung zoom: Niemals würde ich mit dem Rad auf der B 480 fahren. Das ist mir zu gefährlich, auch wenn es erlaubt ist. Die genaue Unfallstelle ist im Polizeibericht nicht angegeben. Ein Teil der Umleitung des Ruhrtalradwegs führt über die B 480. Ich will noch herausfinden, ob der Unfall dort oder außerhalb dieses Abschnitts passierte.
Schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg
Am Freitag, dem 26.06.2026, gegen 17:35 Uhr, stürzte ein 53jähriger Mountainbiker aus Belgien aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der sogenannten Kyrillstrecke. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Presssemitteilung Polizei HSK)
Und Samstag in Schmallenberg: schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Gellinghausen
Am 27.06.2026, gegen 16:45 Uhr, stürzte ein 35jähriger Mountainbiker aus den Niederlanden nach einem Sprung im Bikepark Gellinghausen. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch ein Unfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Pressemitteilung Polizei HSK)
Radschutzstreifen auf der Fritze in Kassel. Rechts parkende Autos, links Autos und Tram. (foto: zoom)
Europa im Backofen: Die aktuelle Hitzewelle zeigt, wie unvorbereitet viele Länder sind. In Deutschland, wo ein neuer Temperaturrekord gemessen wurde, hakt es sowohl bei der Anpassung als auch bei der Beseitigung der Ursachen … klimareporter
KI und das Ende des Journalismus: Manche Medien und Journalist:innen nutzen KI, um Informationen aus dem Netz zu scrapen, maschinell daraus Beiträge zu verfassen und als eigene auszugeben. Damit schaufelt sich die Branche ihr eigenes Grab … EvaWolfangel
Künstliche Intelligenz in Zukunft: Vom Sprachverständnis zum Weltverständnis … endoplast
All Hail The KI! …tatsächlich wird es immer absurder. Dazu muss man sich nur anschauen, was gerade auf der größten IT-Messe der Welt abgegangen ist. Wurden früher Computerchips für die Computer der Menschen gebaut, scheint es jetzt Menschen zu geben, dass man besser Computer nur für Computer baut … unkreativ
Rechtsradikalismus und Narzissmus (Satire): Wenn der Faschismus heute wiederkäme, er würde sagen: ich komme gar nicht wieder, es gibt nur ein paar Leute, die wieder jemanden gefunden haben, dem sie die Schuld dafür geben können, dass es so aussieht … zynaesthesie
Nius-Kampagne: Wenn antifaschistische Recherche zum Angriffsziel wird … belltower
Nicht nur in Süddeutschland – der Oberrhein ist überall!
Grafik: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung
Im Hitzesommer 2022 gab es in Deutschland 8.173 und in Europa 61.672 hitzebedingte Todesfälle (Quelle: Studie Nature Medicine).Das Hitze-Jahr 2026 könnte noch verheerender werden.Warum gibt es keine Debatte zu den Tätern, warum werden die Umweltverbrechen der Fossilisten, Klimawandelleugner, der Kohle-, Öl- und Gasindustrie und ihrer Lobbyisten nicht bestraft? Während in Deutschland Umwelt-Aktive nach Protesten im Gefängnis sitzen, verdient die Öl- und Gasindustrie Milliarden am (beendeten) Iran-Krieg.
Die Hitzesommer und das Wetter der letzten Jahre brachten eine Vorahnung des Klimawandels am Oberrhein, in Südbaden & Freiburg und waren geprägt von vielen Extremwetterereignissen. Große Hitze, drückende Schwüle, heftige Gewitter, Starkregen, lange Trockenphasen, trocken fallende Gewässer, Temperaturschwankungen … brachten Mensch und Natur in Stress und Einbußen in der Landwirtschaft. Der Oberrhein und Südbaden gelten als Deutschlands Hitzeregion Nummer eins. Zwischen Vogesen und Schwarzwald staut sich die Wärme, was die Region zum Hotspot für extreme Sommertemperaturen, zahlreiche „Heiße Tage“ und anhaltende Trockenheit macht. Gleichzeitig bekämpfen Klimawandelleugner, Rechtspopulisten und industrienahe Bürgerinitiativen auch in Südbaden die dringend notwendige Energiewende und die zukunftsfähigen umweltfreundlichen Energien.
Nicht nur am Oberrhein: schon am frühen Morgen schaltete der Hitzewarner an unserem Briefkasten im Schatten auf Rot. Siehe auch meinen Bericht vom 18. Juli 2025 hier im Blog. (foto: zoom)
Nicht nur, aber auch wegen der Hitzewelle macht das Blog Pause.
Ich bin nicht für die momentan herrschende hohen Temperaturen gemacht. Priorität haben die alltäglichen Verpflichtungen und Aufgaben im Offline.
Blick auf Remblinghausen (foto: zoom)
Ich stelle euch noch eine paar Fotos vom letzten Samstag vor. Danach habe ich sowohl das Stadtradeln einen Tag vor dem offiziellen Ende am 21. Juni als auch das Fotografieren eingestellt.
Da drunter muss ich her – hilft ja alles nix.
Nächste Woche soll es etwas abkühlen. Bis spätestens dahin .
Es wird in den nächsten Tage auch im Hochsauerland sehr warm. In Winterberg sollen die Temperaturen morgen auf 31 Grad Celsius klettern. Für die einen heißt es „endlich Sommer“, für die anderen „Vorsicht Hitze!“.
Der Kahle Asten ist bei hohen Temperaturen am Abend ein angenehmer Ort, um bspw. spazieren zu gehen. Wer geduldig ist, kann auf den Sonnenuntergang warten. Bequeme Bänke stehen bereit.
Der längste Tag ist in diesem Jahr der 21. Juni. Die Sonne geht dann in Winterberg um 5:10 Uhr auf und um 21:46 Uhr wieder unter. Rechnet mal aus, wieviele Stunden und Minuten das sind. Von da an dann geht es wieder bergab – sagen die Pessimist*innen.
Für die Optimist*innen geht es erst richtig los: der exakte Sommeranfang ist am 21. Juni um 10:24 Uhr. Dann erreicht die Sonne ihren höchsten Stand. Der kalendarische Sommer nimmt Fahrt auf.
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