
Am Beginn der Geschichte der Menschheit ging es unseren Vorfahren schlicht ums Überleben. Der Motor für die Entwicklung von Fortschritt war anfangs die Erleichterung der Lebensbedingungen: die Fähigkeit zu lernen, wie man Feuer macht, oder die Herstellung einfachster Werkzeuge. Das half in der frühen Steinzeit, zu überleben und sich als Jäger von Klein- wie auch Großwild und Sammler von Früchten und Kräutern in der Natur zu etablieren.
(Ein Beitrag von Detlef Träbert)
Als die Menschen vor etwa 12.000 Jahren zu Beginn der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, sesshaft wurden und anfingen, Landwirtschaft zu betreiben, wuchs der Bedarf an technischen Hilfsmitteln für den Ackerbau und die Viehzucht. Daraus ergab sich die Entstehung von handwerklichen Berufen. Wer Geräte für den Ackerbau herstellen konnte, erhielt dafür beispielsweise Lebensmittel. Dieser Tauschhandel machte feste Werte der Tauschobjekte erforderlich. Aber wie bewertete man die Arbeit von all den Viehzüchtern, Fischern, Berg- oder Metallarbeitern? Aus ersten Tauschwährungen entwickelte sich nach und nach schließlich das Geld. Damit entstand Wohlstand und mit diesem die Möglichkeit, aktuell nicht benötigtes Bares gegen Zinsen zu verleihen und damit weiteres Geld zu verdienen. So entwickelte sich das Finanzsystem, das wir heute haben und das dazu führt, dass vermögende Menschen immer vermögender werden.
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