Blende 7.1, ISO 100, Belichtung 4 sec (fotos: zoom)
Das haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.
Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?
Zum Beispiel fehlender Gewässerschutz: Es gibt großräumigen Sedimenteintrag in die Bäche. Wirksame Sperren zum Schutz der Wasserläufe fehlen völlig. (Pressefoto: SBL)
Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste / Freie Wähler Hochsauerland (SBL/FWG) hat bei der Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Windpark Aupke GmbH erstattet.
Der Vorwurf lautet auf Verdacht von Verstößen gegen das Strafgesetzbuch (§§ 324, 324a StGB) in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz.
Illegale Baumaßnahmen ohne gültige Befreiung
Hintergrund ist der Ausbau einer knapp zwei Kilometer langen Entwicklung für den Bau von Windenergieanlagen, die durch das ökologisch sinnvolle Naturschutzgebiet (NSG) „Waldreservat, Moosfelde mit Talsystemen der Kleinen und Großen Aupke“ führt. Für diesen Ausbau wäre eine rechtsgültige Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplans Arnsberg erforderlich gewesen. Der zuständige Naturschutzbeirat des Hochsauerlandkreises (HSK) hatte diese Befreiung jedoch am 05.02.2026 mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.
Verlegung der Stolpersteine am 12. März 2026 für Rosa und Paul Winterberger in der Sierichstraße 98, Hamburg. (Fotos: Sabine Brunotte)
Am 12.3. wurden die Stolpersteine für Rosa und Paul Winterberger vor dem Haus Sierichstraße 98 in Hamburg-Eppendorf verlegt. Rosa Winterberger, geb. Spangenthal, kam am 2. Oktober 1888 als Tochter von Aron Spangenthal und Jeanette, geb. Goldschmidt in Spangenberg zur Welt. Sie hatte zwei Brüder und zwei Schwestern. Vermutlich machte sie eine Ausbildung zur Schneiderin. 1912 heiratete sie Paul Winterberger (*11. Oktober 1881) aus Winterberg, 1913 wurde der gemeinsame Sohn Horst Albrecht in Winterberg geboren.
(Gastbeitrag von Sabine Brunotte, Hamburg)
Paul betrieb seit 1909 zusammen mit seinem Bruder Julius die Gesellschaft „S&M Winterberger Branntwein- und Liquörfabrik mit Dampfbetrieb – Getreide en gros“. Schon die vorige Generation war wirtschaftlich erfolgreich, so dass die Familie auch über Häuser und Grundbesitz verfügte.
Die Spitzengruppe beim Kassel-Marathon 2025 in der Friedrich-Ebert-Straße, kurz vor der Querallee. Der spätere Sieger Mamiyo Hirsuato läuft ganz links für seinen Verein, den MTV 1846 Gießen. Späterer Zieleinlauf: 6, 2, 3, 1 (foto: zoom)
Kein Aprilscherz: Am 14. September vergangenen Jahres habe ich den späteren Sieger des Kassel-Marathons eher zufällig fotografiert. Am 27. März 2026 berichtet die Tagesschau, dass der gebürtige Äthiopier Mamiyo Hirsuato in sein Heimatland abgeschoben worden ist. Sein Sportverein aus Gießen sei geschockt, die Linke werfe dem Land Versagen vor.
Laut Regierungspräsidium wäre Hirsuato am 20. März festgenommen und in die Abschiebehaft nach Darmstadt gebracht worden. Am 24. März sei er dann in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba abgeschoben worden, obwohl ein Härtefallantrag vorgelegen hätte.
Ich bin ein unbedingter Freund von Straßenbahnen. Die Tram Nr. 4 fährt gerade zum Bebelplatz und weiter nach Helsa. (foto: zoom)
Am 31. März eines Jahres versuche ich „rain or shine“ in Kassel zu sein. Heute war ein kalter Tag mit minimalem Regen. Mal war es trüb, mal schien die Sonne.
Oben am Herkules wehte ein unangenehm kalter und scharfer Wind. Der nackte Held war untenrum erneut eingerüstet. Irgendein Bauwerk wird im Bergpark immer restauriert.
Marieke Sleurink und ein Teil ihrer Band (Bassist und Schlagzeuger sind leider nicht auf dem Bild) gemeinsam mit dem Winterberger Chor „Singing Circle“ auf der Bühne. (foto: zoom)
Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ hatten der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, dem 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge eingeladen.
Diesmal hatte ich es geschafft, nicht nur die Pressemitteilung zum Konzert zu veröffentlichen, sondern auch selber hinzugehen. Da ich bewusst Stift, Block und Kamera zu Hause gelassen hatte, dürft ihr von mir keine Details erwarten.
Als wir eine Viertelstunde vor Konzertbeginn den Kulturbahnhof betraten, war der Saal pickepacke voll. Mit Glück erwischten wir noch zwei Plätze.
Die gebürtige Sauerländerin Journalistin Sandra Wahle moderiert den ersten Reporter Slam in Arnsberg (Pressefoto)
Am letzten Wochenende der Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ veranstaltet das Sauerland-Museum Arnsberg den ersten Reporter*innen Slam im Sauerland.
(Pressemitteilung HSK)
Drei Journalistinnen und Journalisten aus der Region packen ihre spannendsten Recherchen und Geschichten aus und wetteifern um den Titel des „Slampions“ – der unterhaltsamsten Reporterin oder dem unterhaltsamsten Reporter in Arnsberg. Das Konzept ist äußerst simpel: Jede/r Slammer*in bekommt zehn Minuten Zeit auf der Bühne. Der Einsatz von Fotos, Videos und Musik ist dabei ausdrücklich erlaubt.
2026 steht mit POWERWOLF an Tag eins und Sarah Connor an Tag zwei ein spannender Genre-Kontrast an
Das Konzertgelände (Pressefoto)
Seit seiner Premiere 2018 hat es sich das Büren Open Air – BOArocks auf die Fahne geschrieben, inmitten der Alme-Auen, dem grünen Paradies in der Innenstadt des nordrhein-westfälischen Büren, ein für die Region in dieser Größenordnung unvergleichliches musikalisches Angebot zu schaffen. Das zweitägige Event bietet einen Tag erlesene Popmusik und widmet sich am anderen der härteren Gangart: 2026 geschieht dies mehr als standesgemäß mit POWERWOLF als Headliner am Veranstaltungsfreitag, 26. Juni.
(Pressemitteilung Kemmerling-Konzerte)
In ihrer mittlerweile über 20 Jahre andauernden Erfolgsgeschichte kann die deutsche Metal-Institution POWERWOLF auf Headliner-Shows auf den größten Festivals Europas zurückblicken – darunter erst jüngst in Deutschland die Zwillingsfestivals Rock am Ring/Rock im Park oder das ROCKHARZ sowie europaweit u.a. das Graspop Metal Meeting in Belgien, Copenhell in Dänemark oder Masters of Rock in Tschechien. Ihr aktuelles Live-Album “WILDLIVE (Live at Olympiahalle)” landete direkt auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album-Charts und nach einer gefeierten Nordamerika-Tour Ende 2025 sowie der kürzlich erfolgreich beendeten Arena-Tour WAKE UP THE WICKED 2026 – fulminant abgeschlossen in der OVO Area Wembley in London – folgen 2026 Auftritte u.a. beim WACKEN OPEN AIR und Alcatraz Festival (Belgien).
Das wechselblättrige Milzkraut an der Namenlose (foto: zoom)
Das wechselblättrige Milzkraut blüht jedes Jahr gemeinsam mit den Hohen Primeln und den Buschwindröschen entlang der Namenlose zwischen Bahn-Viadukt und Silbacher Hundetrainingsverein.
Die Tage sind kalt, aber die ersten Frühblüher haben es im feuchten, schattigen Wald auch in diesem Jahr wieder geschafft. Am späten Nachmittag hatten die Buschwindröschen allerdings ihre weißen Blüten schon wieder zusammengefaltet. Die Primeln gedeihen auf der sonnigen Seite des Weges.
Infostand des MFF in der Fußgängerzone Meschede (Pressefoto)
Das Mescheder Friedensforum (MFF) hat vor einer Woche einen gut besuchten Infostand in der Mescheder Fußgängerzone durchgeführt. Themenschwerpunkt war der diesjährige Ostermarsch Rhein-Ruhr, dessen Schlussetappe am Ostermontag um 13.30 Uhr in Dortmund-Dorstfeld startet und mit einem Friedensfest um 15.00 Uhr auf dem Hansaplatz in der Innenstadt endet.
(Pressemitteilung MFF)
Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen die Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenraketen in unserem Land! Das sind die Hauptlosungen der Ostermärsche in diesem Jahr. Als Teil der Friedensbewegung unterstützt das MFF diese Forderungen und setzt sich für friedliche Konfliktlösungen ein. Nicht nur der Ukrainekrieg, auch der kürzlich begonnene Krieg der USA und Israels gegen den Iran mahnen uns, verstärkt für Frieden und Abrüstung einzutreten.
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