Die Mutter frisst ihre Kinder

Risikosport in der Winterberger MTB-Arena

Hindernis im oberen Tail des MTB-Trails. (Archivfoto Bikepark: zoom)

Ende April hat der Bikepark auf der Winterberger Kappe die MTB-Downhill-Saison eröffnet. The Mother haben ihn die Betreiber*innen getauft.

Noch im April wurden von dort drei schwer verletzte Radfahrer mit Hubschrauber bzw. Rettungswagen geborgen. Risikosport. Die Mutter frisst ihre Kinder.

Allerdings muss ich der Wahrheit die Ehre geben und berichten, dass es auch auf Wegen außerhalb der MTB-Arena viele Alleinunfälle von Radfahrenden gibt. Klassiker: Senior*innen mit E-Bike auf abschüssigen Schotterwegen.

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POL-HSK: 18-jähriger Radfahrer verletzte sich im Bikepark Winterberg schwer

Am 28.04.2026 um 11:10 Uhr befuhr ein 18-jähriger Niederländer eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. Aus bislang unbekannter Ursache fiel der Mann über den Lenker seines Fahrrads. Er prallte gegen einen Stein und verletzte sich dadurch schwer. Der Rettungsdienst forderte einen Rettungshubschrauber an. Lebensgefahr bestand nicht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6264818

POL-HSK: Schwer verletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg

Am 26.04.2026 um 18:10 Uhr befuhr ein 21-jähriger Fahrradfahrer eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. In einer Kehre stürzte der Medebacher aus bislang unbekannter Ursache. Er verletzte sich schwer und musste in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden. Hinweise auf einen technischen Defekt liegen derzeit nicht vor.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6263177

POL-HSK: Schwerer Unfall im Bikepark in Winterberg

Am Samstag, den 18.04.2026, um 17:00 Uhr, kam es im Bikepark in Winterberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte ein 17-jähriger Jugendlicher aus Arnsberg mit seinem Mountainbike. Bei dem Sturz verletzte er sich schwer. Er wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6258462

Über die Bikeparks im Sauerland berichtete Anfang April der WDR:

Die Bikeparks im Sauerland starten. Mit optimierten Kurven, in Form gebrachten Absprüngen und auch neuen Hindernissen.

https://www1.wdr.de/sport/mehr-sport/bikeparks-sauerland-100.html

Pausenbild: Kirche am Abend

Die Reste der Abendsonne scheinen auf eine Kirche in Rørvig/Seeland (foto: zoom)

Mildes Abendlicht fällt auf die ockergelbe Kirche am Rande von Rørvig. Wenige Minuten später sind die Schatten verblasst.

Ich radele zum Meer.

Die Blogpause ist beendet.

Mit dem Rad an der Ostsee in der Nähe des Dybesø (foto: zoom)

Gewalt und Kriegstheologie in der Hebräischen Bibel

Ein neues Lesebuch der Schalom-Bibliothek

Gewalt und Kriegstheologie in der Hebräischen Bibel
Ein Lesebuch der Schalom-Bibliothek – Mit Texten von Peter Bürger (Hg.), Friedrich Erich Dobberahn, Jürgen Ebach, Bruno Kern, Ansgar Moenikes, Bernhard Lang, Thomas Nauerth, Egon Spiegel und Jochen Vollmer. (edition pace: Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien, 16). Hamburg: BoD 2026. (ISBN: 978-3-6963-9675-6; Paperback; 400 Seiten; 16,99 Euro).
https://buchshop.bod.de/gewalt-und-kriegstheologie-in-der-hebraeischen-bibel-9783696396756

Buchcover: Menorah in Jerusalem, David mit dem Kopf Goliaths

Die Hebräische Bibel, eine Sammlung höchst unterschiedlicher, z.T. geradezu gegensätzlicher Bücher aus dem ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung, gehört für mehr als zwei Milliarden Menschen zum anerkannten Kanon „Heiliger Schriften“. Sie enthält eine zivilisatorische Friedensperspektive für den Erdkreis, die angesichts der Möglichkeit eines selbstmörderischen Weltkriegs der Gattung „Homo sapiens“ mehr denn je höchste Beachtung verdient.


(Von: Redaktion ‚Schalom-Bibliothek.org‘)

Zugleich überliefert die Bibel (https://schalom-bibliothek.org/biblische-fiktionen-zu-krieg-und-genozid/) einen Fundus an Ausrottungsbefehlen und Gewaltszenarien, der zum Abgründigsten in der Weltliteratur gehört. Ein humanistischer Kritiker listet beispielhaft allein mehr als eine Millionen Opfer bei angeblich gottwohlgefälligen Massakern und militärischen Massenmorden auf. Einige biblische Autoren waren offenbar bemüht um geradezu phantastische Angaben zu Tötungsquoten. Das Skandalöse an den betreffenden Texten ist nicht etwa eine ausgesprochene Einzigartigkeit, sondern im Gegenteil der Umstand, dass sie sich trotz mancher Eigentümlichkeiten einreihen in den Bilderbogen der bronze- und eisenzeitlichen Kriegsideologie bzw. Kriegspropaganda Westasiens. Eine lange Wirkungsgeschichte ließ die Staats- und Kriegsgottheiten nie aussterben.

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1. Mai 2026 – Erst unsere Jobs, dann eure Profite

Der „Tag der Arbeit“ im Hochsauerlandkreis

Veranstaltungsplakat DGB

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ gehen am 1. Mai 2026 überall in Deutschland der DGB und die 8 Mitgliedsgewerkschaften auf die Straße, um die Stimme für eine gerechte Arbeitswelt zu erheben.

(Pressemitteilung DGB Hochsauerlandkreis)

Es geht aber in diesem Jahr den Menschen nicht nur um ihre Jobs, sondern auch um ihre Gesundheit, die soziale Sicherheit und um ein bezahlbares Leben. Der 1. Mai ist ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden. Wir stehen gemeinsam für unsere Rechte, für unsere Würde und für eine gerechte Gesellschaft.

Wir wollen laut sein gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau und gegen eine Politik, die die Interessen der Beschäftigten hintenanstellt.

Deshalb gehen wir gemeinsam auf die Straßen und die öffentlichen Plätze – für sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Demokratie.

Die gewerkschaftliche Feier zum Tag der Arbeit hat auch im Hochsauerlandkreis eine lange Tradition mit unterschiedlichen Veranstaltungsformen.

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Kleine Blogpause

Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)

Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.

Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.

Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.

80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.

Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.

Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.

Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

AKW Buschehr: Der Beginn des iranischen Atomprogramms war „Made in Germany“

Grafik: mitwelt.org

AKW Buschehr: Am Anfang des iranischen Atomprogramms stand „Made in Germany“. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen die Gefahren der Atomkraft. Eine noch größere Gefahr und Katastrophe für die Menschheit ist jedes Land, das mithilfe der „friedlichen“ Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Politik und Medien beklagen, dass der Iran über die Nutzung der Atomkraft an Atomwaffen kommen könnte. Häufig „vergessen“ wird in der Berichterstattung der Baubeginn des ersten iranischen AKW durch die deutsche Kraftwerksunion, durch Siemens und AEG. Auch der Zusammenhang zwischen dem Irankrieg, der Idee weltweit viele kleine AKW zu bauen und der Gefahr von Proliferation wird gerne „übersehen“.

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Kultur-Tipp: LOUISE STOMPS – Konturen des Inneren

Vom 27. März bis 28. Juni 2026 im Kollwitz Museum Köln

Plakat zur Ausstellung: LOUISE STOMPS. Konturen des Inneren. Kollwitz Museum Köln, 27.3.-28.6.2026.  Gestaltung: Julius Terlinden.
Motiv: Elsa Thiemann (1910–1981), Louise Stomps im Atelier bei der Arbeit am »Sitzenden«, Berlin 1946/47, Repro-Abzug, Berlinische Galerie © Margot Schmidt, Hamburg

Die Bildhauerin Louise Stomps (1900–1988) führte ein kompromisslos eigenständiges Leben als Künstlerin. Ihr Werk kreist um existenzielle Erfahrungen wie Liebe, Trauer, Hoffnung und Verlust. Ausgehend von der klassischen Moderne entwickelte sie eine Formensprache, die sich behutsam von der Figur löste – der Mensch blieb aber auch in ihren zunehmend abstrakten Arbeiten stets zentraler Bezugspunkt.

(Pressemitteilung Kollwitz Museum Köln)

Das Kollwitz Museum Köln widmet dieser herausragenden und zu Unrecht lange Zeit nur selten ausgestellten Künstlerin nun eine umfassende Retrospektive mit rund 45 Skulpturen und 30 Papierarbeiten aus ihrem Nachlass sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

Blick in die Ausstellung: LOUISE STOMPS. Konturen des Inneren. Kollwitz Museum Köln, 27.3.-28.6.2026
© Kollwitz Museum Köln, Foto: Christian Nitz

»Es sind Linie, Form, Ausdruck — gefangen im menschlichen Urbild —, mit denen ich zu bilden suche, was ich zu sagen habe!«
Louise Stomps, 1947

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Unterstützung für die Ukraine

Spendenaktion für ein Feuerwehrauto

Unterstützungsplakat Kipepeo e.V.

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidaritätsverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

Dieses Fahrzeug wird in die Ukraine transportiert, um die Kapazitäten der Feuerwehren vor Ort zu stärken und die Rettung von Menschenleben unter schwersten Bedingungen zu ermöglichen.


Für Spenden stehen folgende Konten zur Verfügung:

IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00
Volksbank Sauerland eG

IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75
Sparkasse Mitten im Sauerland

Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.

Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion

Weiter Infos:
Jan van Egmond
E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de
Web: www.kipepeo-fair-sozial.de

Ruhrtalradweg zwischen Winterberg und Olsberg: Umleitung über die Bundesstraße 480


„Vor Gericht, auf hoher See und mit dem Rad auf der B 480 bist du allein in Gottes Hand“

Sperrung beim Netto in Niedersfeld, Blickrichtung Olsberg (foto: zoom)

Ab dem Frühjahr 2026 wird der RuhrtalRadweg in mehreren Etappen ausgebaut. Voraussichtliche Bauzeit bis Ende 2026. Die Sperrungen sowie Informationen zur Anreise werden auf der Webseite des Radwegs angezeigt.

Inzwischen hat der Ausbau zwischen Niedersfeld am Nettoparkplatz und Haus Wildenstein begonnen.  

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Nachruf: B. Schreiber alias g.p.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5j16RlNtyBE
Canned Heat

On the Road Again. Am 30. März 2026 ist g.p., der langjährige Autor (Pseudonym: B. Schreiber) und Kommentator dieses Blogs, gestorben.

Seine mehr als 200 Kommentare waren sowohl auf die politische Großwetterlage als auch auf die Lokalpolitik und ihre Akteur*innen bezogen. Musik war sein weiteres Herzensthema.

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