Sogenannte Drängelgitter auf Radwegen: Schutz oder ärgerliches Hindernis? (Foto: BBL)
Die Briloner Bürgerliste (BBL) hat eine Umfrage gestartet. Sie möchte von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wissen, wo diese Mängel in der Radinfostruktruktur ihrer Stadt sehen.
Es geht der BBL dabei insbesondere um folgende fünf Punkte:
Welche Lücken gibt es in Brilon bei der Wegeführung für Radfahrende?
Wo haben Radwege Qualitätsmängel?
Wo gibt es Hindernisse wie z.B. „Drängelgitter“?
Wo sind Kreuzungen unsicher?
Wo gibt es andere besondere Gefahrenpunkte?
Mit diesen und möglichen weiteren Problemen für den Radverkehr und die Radverkehrsinfrastruktur in Brilon will sich die BBL-Fraktion noch mehr als bisher befassen.
Wie Josef Neckermann von der „Arisierung“ der jüdischen Textilmanufaktur Karl Joel profitierte
Das Ehepaar Joel befindet sich ausgerechnet an Bord des Passagierschiffs St. Louis, das auf dem Weg nach Kuba nach einer mehrwöchigen Irrfahrt nach Europa zurückkehren muss. (Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, Bildnummer 88358, Wikimedia Commons, Public Domain.)
Anfang der 1930er Jahre zählte die Nürnberger Wäschemanufaktur Karl Joel zu den Großen der Branche. Im Zuge der systematischen Verdrängung von Jüdinnen und Juden aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben im Nationalsozialismus musste Karl Amson Joel, Großvater des bekannten US-Musikers Billy Joel, seinen Betrieb weit unter Wert verkaufen – an den Versandhändler Josef Neckermann. Das Schicksal der Joels zeigt, wie nichtjüdische Firmen von der Verfolgung und Enteignung jüdischer Familien profitierten.
Ein paar Zeilen zu Josef Neckermann: „Neckermann war zum 1. Oktober 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten, am 14. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.516.510).
U.a. unkomplizierter Zugang zu einer HbA1c-Messung (Blutzuckerspiegel)
Plakat zum Aktionstag
Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Winterberg laden die lokalen Augenoptikergeschäfte sowie die Franziskus-Apotheke zu einem Aktionstag am 14. Oktober 2026 ein.
(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)
Die 25. Kampagne der bundesweiten Woche des Sehens verfolgt zwei wesentliche Ziele: Zum einen soll mehr Aufmerksamkeit auf die Vermeidung und Behandlung von Augenerkrankungen gelenkt werden. Zum anderen geht es daraum, die Belange blinder und sehbehinderter Menschen stärken in den Fokus zu rücken. Denn wie wertvoll gutes Sehen ist, wird häufig erst dann Realität, wenn die eigene Sehkraft nachläßt.
In alten Zeiten bin ich gern vom Wanderparkplatz auf dem Stimmstamm zum Lörmecketurm spazieren gegangen. Auf der Website der Naturfreunde lese ich: „Die hügeligen Landschaftsformen der Nadel- und Laubwälder des Arnsberger Waldes sind immer wieder von herrlichen Tälern mit plätschernden Bächen unterbrochen.“
Das war einmal. Heute sind große Teile des Waldes verschwunden. Klimakrise. Der breite geschotterte Forstweg zum Turm gefällt mir nicht mehr. Ein gewisse Ödnis ist auf der Hochebene östlich des Stimmstamms spürbar.
In Blickrichtung Stimmstamm ist noch eine ganze Menge Wald zu sehen. (foto: zoom)
Früher lief ich tatsächlich durch einen lauschigen Wald, besser Forst oder Wirtschaftswald. Der Lörmecketurm mit seiner wie Mikadostäbe verdrehten Baustammstruktur tauchte im letzten Moment – nur noch wenige Meter waren zu durchmessen – wie aus dem Nichts auf einer Lichtung auf. Ein „Oh!-Moment“. Da stand er plötzlich jedes Mal unerwartet vor mir und der Aufstieg konnte beginnen.
In keinem Juni seit Beginn der Betrachtung 1977 starben so viele Menschen in NRW
Rund 22 % mehr Sterbefälle als im Juni 2025
Bottrop, Herne und Solingen verzeichneten die meisten Sterbefälle je 100.000 Einwohner/-innen – Münster, Kreis Steinfurt und Kreis Borken die wenigsten
Düsseldorf (IT.NRW). Im Juni 2026 starben in NRW 19.954 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Daten mitteilt, lag die Zahl der Sterbefälle damit um 22 % höher als im Juni 2025 mit 16.396 Gestorbenen. Auch mit Blick auf einen längeren Vergleichszeitraum bleiben die Zahlen aus 2026 ein Höchstwert: In keinem anderen Juni seit Beginn der Erhebung in ihrer derzeitigen Form im Jahr 1977 wurden mehr Sterbefälle verzeichnet.
VCD veröffentlicht Umfrage-Ergebnisse zu Bus und Bahn in Deutschland
Hamburg-Dammtor. Kommt er oder kommt er nicht? Wenn der ICE ausfällt ist zwar die Zugbindung aufgehoben, aber die Fahrradplätze in einem anderen ICE sind dann häufig schon ausgebucht. (foto: zoom)
Der ökologische Verkehrsclub VCD hat rund 7.500 Menschen in ganz Deutschland befragt, wie sie das ÖPNV-Angebot einschätzen, womit sie zufrieden sind und was dringend besser werden muss. Jetzt hat der Verband die Ergebnisse dieses Online-Checks veröffentlicht. Über 90 Prozent der Befragten glauben demnach, dass mehr Menschen Bus und Bahn nutzen würden, wenn das Angebot besser wäre. Als wichtigste Kriterien nennen sie gute Erreichbarkeit, ein dichter Takt und verlässliche Abfahrtszeiten. Der VCD fordert Konsequenzen für die ÖPNV-Finanzierung.
(Pressemitteilung VCD)
Berlin, 27. September 2026. „Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, müssen mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen – das ist unstrittig“, sagt Alexander Kaas Elias, der ÖPNV-Experte des ökologischen Verkehrsclubs VCD. „Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen jetzt, wie das gelingen kann: Durch ein besseres Angebot, also durch gute Erreichbarkeit, einen dichten Takt und mehr Verlässlichkeit.“
Große Flächen ehmaligen Forstes, wie hier Mitte der Woche zwischen Lörmecketurm und Stimmstamm, sind u.a. dem Klimawandel zum Ofer gefallen. (foto: zoom)
In der letzten Sitzung des Kreisumweltausschusses gab es mehrere sehr interessante Tagesordnungspunkte. Über diese berichtet der sachkundige Bürger der SBL/FWG-Kreistagsfraktion Matthias Schulte-Huermann auf der Website der SBL.
1. Klimaresilienz im Ruhrgebiet – Vortrag von Christoph Donner, Ruhrverband
Die Talsperren sind trotz der Trockenheit noch erstaunlich gut gefüllt. Christoph Donner machte jedoch deutlich, dass aufgrund der Klimaveränderungen darüber nachgedacht werden muss, wie das Talsperrensystem künftig weiterentwickelt werden kann.
Ohne etwa die Negertalsperre konkret zu benennen, konnte man aus seinen Ausführungen den Eindruck gewinnen, dass für den Ruhrverband langfristig auch der Neubau einer Talsperre nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist, wenn sich die klimatischen Bedingungen weiter verschärfen.
Die Broschüre „Nazis hassen diese Tricks“ (3/2023) steht Engagierten gegen Rechtsextremismus mit Tipps und Informationen zur Seite.
Deckblatt der Broschüre, Stand März 2023
Auf der Website Demokratie leben! heißt es, dass das Engagement gegen Rechtsextremismus einen langen Atem erfordere. Dabei sei es nötig, viele Aspekte im Blick zu haben, sich zu vernetzen und das übergeordnete Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Rechtsextreme zurückzudrängen und für die Gleichwertigkeit aller Menschen einzutreten.
Mit der Broschüre „Nazis hassen diese Tricks“ hat die DGB Jugend Niederbayern, unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie Stadt Straubing, einen umfassenden Überblick zusammengestellt, was es beim Engagement gegen Rechtsextremismus zu beachten gilt. Die Broschüre wendet sich gleichermaßen an Neueinsteigende wie an erfahrene Aktivisten und Aktivistinnen.
Blick von der Elbphilharmonie auf das Rathaus und vier Hamburger Kirchen
Könnt ihr diese fünf Türme spontan benennen? (foto: zoom)
Noch bis zum 5. Oktober kann man den Anblick der Türme von drei Hamburger Hauptkirchen, einem Mahnmal und Rathaus kostenlos vom Balkon der Elbphilharmonie bewundern. Dann ist Schluss mit „Umme“, auch wenn der damalige Bürgermeister Olaf Scholz den Bürger*innen etwas anderes versprochen hatte.
„Versprechen geben, Versprechen brechen“ scheint inzwischen das politische Normalwerkzeug deutscher Politiker*innen zu sein. Kein Wunder, dass es leicht geworden ist, Misstrauen gegen den Staat zu säen. In welch brauner Erde diese Saat aufgeht, sehen wir zur Zeit bei den Wahlen im Osten der Republik.
Wie dem auch sei, die fünf Türme von links nach rechts: Rathaus, Mahnmal St. Nicolai, Hauptkirche St. Petri, Hauptkirche St. Jacobi und Hauptkirche St. Katharinen. Siehe: https://poi.elbphilharmonie.de/de/photo/e
Bei der Auswertung meines Fotos habe ich gelernt, dass Hamburg insgesamt fünf Hauptkirchen hat:
St. Michaelis (in der Neustadt, bekannt als „Michel“)
St. Petri (ältester Altstadtkern zwischen Rathaus und Domplatz)
St. Nikolai (ursprünglich in der Alsterschleife, seit 1962 im Stadtteil Harvestehude)
In Bonn haben die Deutsche UNESCO-Kommission, das Jüdische Museum Frankfurt und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in der vergangenen Woche die Neuausgabe der Bilderkarten zur Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland vorgestellt.
(Pressemitteilung bpb)
Das interaktive Bildungsmaterial verbindet Fotografien, Dokumente und Gemälde mit Informationen und Anhaltspunkten für weitere Recherchen zu jüdischer Gegenwart und Geschichte. Die Bilderkarten sind im Shop der bpb unter www.bpb.de/581107 erhältlich.
Die Neuausgabe wurde vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über Vielfalt und Zugehörigkeit gestaltet. Sie umfasst insgesamt 44 Karten, darunter mehrere neue Themenkarten, und einen zusätzlichen Abschnitt zur aktuellen Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland.
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