Kleine Blogpause

Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)

Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.

Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.

Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.

80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.

Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.

Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.

Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

AKW Buschehr: Der Beginn des iranischen Atomprogramms war „Made in Germany“

Grafik: mitwelt.org

AKW Buschehr: Am Anfang des iranischen Atomprogramms stand „Made in Germany“. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen die Gefahren der Atomkraft. Eine noch größere Gefahr und Katastrophe für die Menschheit ist jedes Land, das mithilfe der „friedlichen“ Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Politik und Medien beklagen, dass der Iran über die Nutzung der Atomkraft an Atomwaffen kommen könnte. Häufig „vergessen“ wird in der Berichterstattung der Baubeginn des ersten iranischen AKW durch die deutsche Kraftwerksunion, durch Siemens und AEG. Auch der Zusammenhang zwischen dem Irankrieg, der Idee weltweit viele kleine AKW zu bauen und der Gefahr von Proliferation wird gerne „übersehen“.

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Kultur-Tipp: LOUISE STOMPS – Konturen des Inneren

Vom 27. März bis 28. Juni 2026 im Kollwitz Museum Köln

Plakat zur Ausstellung: LOUISE STOMPS. Konturen des Inneren. Kollwitz Museum Köln, 27.3.-28.6.2026.  Gestaltung: Julius Terlinden.
Motiv: Elsa Thiemann (1910–1981), Louise Stomps im Atelier bei der Arbeit am »Sitzenden«, Berlin 1946/47, Repro-Abzug, Berlinische Galerie © Margot Schmidt, Hamburg

Die Bildhauerin Louise Stomps (1900–1988) führte ein kompromisslos eigenständiges Leben als Künstlerin. Ihr Werk kreist um existenzielle Erfahrungen wie Liebe, Trauer, Hoffnung und Verlust. Ausgehend von der klassischen Moderne entwickelte sie eine Formensprache, die sich behutsam von der Figur löste – der Mensch blieb aber auch in ihren zunehmend abstrakten Arbeiten stets zentraler Bezugspunkt.

(Pressemitteilung Kollwitz Museum Köln)

Das Kollwitz Museum Köln widmet dieser herausragenden und zu Unrecht lange Zeit nur selten ausgestellten Künstlerin nun eine umfassende Retrospektive mit rund 45 Skulpturen und 30 Papierarbeiten aus ihrem Nachlass sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

Blick in die Ausstellung: LOUISE STOMPS. Konturen des Inneren. Kollwitz Museum Köln, 27.3.-28.6.2026
© Kollwitz Museum Köln, Foto: Christian Nitz

»Es sind Linie, Form, Ausdruck — gefangen im menschlichen Urbild —, mit denen ich zu bilden suche, was ich zu sagen habe!«
Louise Stomps, 1947

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Unterstützung für die Ukraine

Spendenaktion für ein Feuerwehrauto

Unterstützungsplakat Kipepeo e.V.

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidaritätsverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

Dieses Fahrzeug wird in die Ukraine transportiert, um die Kapazitäten der Feuerwehren vor Ort zu stärken und die Rettung von Menschenleben unter schwersten Bedingungen zu ermöglichen.


Für Spenden stehen folgende Konten zur Verfügung:

IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00
Volksbank Sauerland eG

IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75
Sparkasse Mitten im Sauerland

Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.

Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion

Weiter Infos:
Jan van Egmond
E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de
Web: www.kipepeo-fair-sozial.de

Ruhrtalradweg zwischen Winterberg und Olsberg: Umleitung über die Bundesstraße 480


„Vor Gericht, auf hoher See und mit dem Rad auf der B 480 bist du allein in Gottes Hand“

Sperrung beim Netto in Niedersfeld, Blickrichtung Olsberg (foto: zoom)

Ab dem Frühjahr 2026 wird der RuhrtalRadweg in mehreren Etappen ausgebaut. Voraussichtliche Bauzeit bis Ende 2026. Die Sperrungen sowie Informationen zur Anreise werden auf der Webseite des Radwegs angezeigt.

Inzwischen hat der Ausbau zwischen Niedersfeld am Nettoparkplatz und Haus Wildenstein begonnen.  

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Nachruf: B. Schreiber alias g.p.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5j16RlNtyBE
Canned Heat

On the Road Again. Am 30. März 2026 ist g.p., der langjährige Autor (Pseudonym: B. Schreiber) und Kommentator dieses Blogs, gestorben.

Seine mehr als 200 Kommentare waren sowohl auf die politische Großwetterlage als auch auf die Lokalpolitik und ihre Akteur*innen bezogen. Musik war sein weiteres Herzensthema.

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Stau im Hochsauerland

Nach dem Stau habe ich am Bahntrassenradweg entspannt Kaffee getrunken und einen Tröt bei Mastodon abgesetzt: https://ruhr.social/@hskzoom/116408997905837592 (foto: zoom)

Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg bin ich gestern mit dem Fahrrad im Stau stecken geblieben. Obwohl viel gemeckert und geblökt wurde, blieb die Stimmung freundlich und entspannt.

Der Radweg von Holthausen hinunter nach Bad Fredeburg ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Baumwurzeln haben die Asphaltdecke an vielen Stellen derart hoch gedrückt, dass ich jedes Mal in Versuchung gerate, mit dem Fahrrad auf die Straße auszuweichen.

Tröstlich: Auch die Straße ist ziemlich kaputt und voller Schlaglöcher.

Meine Radfahrer*innen-Laune besserte sich schlagartig, als ich mich in einem rustikalen Sauerländer Stau wiederfand.

Das Ende ist nah. Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg habe ich noch den Rest der Herde aufgenommen.

Es dauerte ein paar Minuten bis die Schafherde links und rechts, friedlich blökend, an mir vorbeigezogen war.

Mein inneres Lächeln war riesengroß. Derart entspannt habe ich mit dem Auto noch nie in einem Stau gestanden.

Der Kaffee bei Tismes am Bahntrassenradweg zwischen Schmallenberg und Bremke schmeckte mindestens doppelt so gut wie sonst.

Umleitung: Von der Meerenge über Israel, Habermas und die Debattenkultur im Netz zum Ostseewal

Bäume am Rand eines Parks. Vorne links etwa ein Drittel Bildhöhe eine rosa blühende japanische Kirsche. Dahinter türmt sich über 4/5 des Bildes ein Baum mit grünen Blättern. Das obere Sechstel freier blauer Himmel mit zwei großen weißen Wolken.
Postkarten-Frühling im Kasseler Tannenwäldchen (foto: zoom)

Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus: Wir erleben einen weiteren Krieg um Öl und Gas – doch Wirtschaftsministerin Reiche und Kanzler Merz wollen immer noch in die fossile Richtung gehen. Erschwingliche Energie und ein Ende der Energiekriege gibt es nur mit 100 Prozent Erneuerbaren … klimareporter

Wie der Genozidvorwurf gegen Juden entstanden ist: Verübt Israel in Gaza einen Genozid? Darüber streiten Expert*innen und Jurist*innen auf der ganzen Welt, während israelfeindliche Aktivist*innen und Meinungsmacher*innen sich längst sicher sind. Warum findet die Rede vom „Völkermörder Israel“ so bereitwillig Gehör? … belltower

Philosoph der Zersetzung“: Jürgen Habermas posthum im Visier der extremen Rechten … endstationrechts

Debattenkultur im Netz erodiert: Die Bereitschaft, sich an Debatten in Sozialen Medien und in Online-Kommentarbereichen zu beteiligen, sinkt. Ein zentraler Grund dafür ist die Diskursqualität, die zunehmend als negativ wahrgenommen wird, so das Ergebnis einer Studie der Medienanstalten … netzpolitik

Süßes Leben (Satire): „… und Steuern für sinnvoll halte, um kostspielige Folgeerkrankungen des Trinkens und Rauchens zu kompensieren. Auch sehe der Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen Blatt eine Zuckersteuer als richtiges Instrument zur Regulierung im…“ … zynaesthesie

Grüne Botschaft, braune Bildsprache? Faschistoide Ästhetik als Stilmittel … geschichte_statt_mythen

Wenn Du eine Chance hast – nutze sie nicht! Ich würde es nicht glauben, wenn ich es nicht lesen würde. Ich will es nicht glauben, selbst jetzt, da ich es lese: Nun hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Ergebnisse der Beratungen vorgestellt. Demnach plant die Bundesregierung angesichts der hohen Spritpreise eine Entlastung der Autofahrer … unkreativ

„Krimi um Timmy“: wie „Bild“ den Überlebenskampf des Ostsee-Wals ausschlachtet … revierpassagen

Mitwelt: Drei Grafiken zur aktuellen Lage

Lesetipps zu Mini AKWs, Tschernobyl, Energiepreisen und den Profiten der Öl- & Gaskonzerne

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt-Stiftung-Oberrhein)

Grafik: Mitwelt

Wie funktioniert ein Mini-AKW / Small Modular Reactor? Kosten, Risiken, Gefahren der neuen, kleinen Atomkraftwerke – Atomwaffen & mehr Atommüll:
https://www.mitwelt.org/mini-akw-atomkraftwerk-kosten-risiken-gefahren-atomwaffen

40 Jahre Tschernobyl & neue AKW: Radioaktivität in Pilzen & Wildschweinen / Pilze haben ein längeres Gedächtnis als Politiker:
https://www.mitwelt.org/tschernobyl.html

Sehenswert & wichtig im ZDF: https://www.zdf.de/dokus/tschernobyl-die-katastrophe-100

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Winterberger Gesundheitstage vom 20. bis 29. April 2026

Das Programm und die Referent*innen

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Je älter wir werden, desto wichtiger wird die Gesundheit. Sie ist für die meisten von uns das kostbarste Gut, das wir haben, der größte Wunsch zum Geburtstag oder zum neuen Jahr. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Der Seniorenbeirat der Stadt möchte Sie in Kooperation mit dem St. Franziskus-Hospital Winterberg zu den diesjährigen Gesundheitstagen herzlich einladen. Lassen Sie sich motivieren, gesünder und aktiver älter zu werden!

„Winterberger Gesundheitstage vom 20. bis 29. April 2026“ weiterlesen
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