Ich denke, dass es langsam aber sicher auch ins allgemeine Bewusstsein durchdringt, dass die Klimakrise eine gewaltige Bedrohung für das Überleben der Menscheit ist.
Theoretisch ist es ganz einfach: Klimaschädliche Gase wie CO2 und Methan nicht weiter in die Atmosphäre pusten. Fertig.
Dazu müssten wir endlich aus der fossilen Wirtschaft aussteigen. Hätten die vorhergehenden Regierungen die Enegiewende nicht aktiv hintertrieben (Danke Herr Altmaier, nicht), würden wir heute auch weniger vom russischen Erdgas (Danke Herr Schröder, nicht) abhängig.
Die Energiewende ist kein Pappenstiel und erfordert gewaltige Investitionen, die den Umbau der Wirtschaftsweise beschleunigen. Jeder Cent, der in die fossilfreie Energie geht, steuert zum Erhalt unserer Gesellschaft bei.
Die Kasseler Fridays for Future Demonstration geht auch dieses Jahr vom Hauptbahnhof los. (archivfoto: zoom)
#LastSeen-Ausstellung auf dem Opernplatz in Kassel: Juli bis 14. September 2022; täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet (Foto: Arolsen Archives)
Auf dem Opernplatz in Kassel öffnete heute die Ausstellung #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen der Arolsen Archives und Partner. Die Wanderausstellung auf der Ladefläche eines historischen LKWs informiert über die Suche nach bisher unbekannten Fotos von NS-Deportationen und zeigt, wozu Antisemitismus im Holocaust geführt hat.
(Pressemitteilung der Arolsen Archives)
Aus Anlass des antisemitistischen Eklats rund um die documenta fifteen hat der #LastSeen-LKW, der zurzeit durch Deutschland tourt, seine Route kurzfristig geändert, um in Kassel ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Die Ausstellung ist bis zum 14. September täglich von 10 bis 21 Uhr dort zu sehen.
Im Zentrum von #LastSeen stehen die Fotos von Deportationen aus dem Deutschen Reich zwischen 1938 und 1945. Die meisten der Männer, Frauen und Kinder auf den Bildern sind ein letztes Mal zu sehen – bevor die Nationalsozialisten sie in die Vernichtungslager brachten und ermordeten. Der #LastSeen-LKW stammt aus den 1950er Jahren, ähnliche Fahrzeuge wurden aber auch für den Transport von Verfolgten zu Sammellagern und Bahnhöfen genutzt.
Floriane Azoulay: „Antisemitismus geht uns alle an“
Bei der Eröffnung von #LastSeen warnte Floriane Azoulay, Direktorin der Arolsen Archives, vor der Kontinuität antisemitischer Verschwörungsmythen und appellierte: „Antisemitismus ist keine Befindlichkeit von Jüdinnen und Juden, sondern eine alltägliche Realität, eine zentrale Frage der Demokratie und geht uns alle an.“
Floriane Azoulay im Gespräch mit einer TV-Journalistin bei der Eröffnung der #LastSeen-Ausstellung in Kassel (Foto: Arolsen Archives)
Antisemitische Vorfälle seien erschreckenderweise auf dem Vormarsch und stiegen seit Jahren überall auf der Welt an, so Azoulay weiter. Antisemitische Bildsprache und Kommunikationsformen, wie sie bei der documenta zu sehen gewesen seien, trügen dazu bei, antisemitische Positionen als normal anzuerkennen. Daran zeige sich: „Antisemitismus ist kein vergangenes Thema“. Sie forderte dazu auf, auch die Frage des strukturellen Antisemitismus und seiner Verharmlosung in kulturellen Institutionen in den Blick zu rücken und dieses Problem aktiv anzugehen.
Die Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance, die sowohl die Bundesregierung als auch das Land Hessen zum Schutz jüdischen Lebens und dem Kampf gegen Antisemitismus übernommen haben, sei eine wichtige Grundlage zum Erkennen von Antisemitismus und solle dazu als Wegweiser dienen, erklärte Floriane Azoulay.
Claudia Roth: „#LastSeen führt die Folgen von Diskriminierung und Antisemitismus drastisch vor Augen“
Unterstützt wird die Ausstellung von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, die aus terminlichen Gründen nicht vor Ort sein konnte. In ihrem Grußwort bedankte sie sich bei den Arolsen Archives für die Intervention durch die Präsentation von #LastSeen während der documenta, da so in Kassel die Aufmerksamkeit darauf gelenkt werde, zu welchen Bildern eine antisemitische Bildersprache führen könne. „Es ist eine Verantwortung für unser Land und für uns alle, dass Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz in Kunst, Kultur und unserer gesamten Gesellschaft bekommen.“
Mehr Bilder finden, entschlüsseln und verstehen
Die Ausstellung ist Teil einer Initiative der Arolsen Archives zusammen mit vier Partnern, bei der es um die Suche nach bisher unbekannten Fotos von NS-Deportationen und ein tieferes Verständnis der Bilder geht. Bisher sind rund 550 Fotos von NS-Deportationen aus knapp 60 Orten bekannt. Ziel von #LastSeen ist es, diese Bilder virtuell zusammenzuführen, weitere Fotos zu finden und Hintergründe zu recherchieren, um den Verfolgten ihre Namen und Geschichten zurückzugeben. Der #LastSeen-LKW macht auf die Initiative aufmerksam und bittet Freiwillige, sich an der Suche vor Ort zu beteiligen. Erste Ergebnisse von #LastSeen werden Ende 2022 in einem digitalen Bildatlas veröffentlicht. Ergänzend dazu wird für Schülerinnen und Schüler ein interaktives Lernspiel angeboten.
#LastSeen auf dem Opernplatz: 26. Juli bis 14. September 2022 Täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet
Die Arolsen Archives sind das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Die Sammlung gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. #LastSeen ist eine Initiative der Arolsen Archives & Partner:
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Institut für Stadtgeschichte und Erinnerungskultur, Kulturreferat der Landeshauptstadt München
USC Dornsife Center for Advanced Genocide Research, Los Angeles
Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin
Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert.
Die wichtigsten Dinge, die ich in Kassel tue, tauchen auf meine Bildern nicht auf. Erstens nette Menschen treffen, zweitens im Freibad Wilhelmshöhe ein paar Bahnen schwimmen, drittens mit der Tram fahren, viertens die Murhardsche Bibliothek besuchen und fünftens im Café sitzen, konsumieren und kommunizieren.
Wenn sich sechstens Spaziergänge anschließen, mache ich einige Fotos, wobei die Documenta lediglich en passant auftaucht. Sie ist zur Zeit kein Ziel und drängt sich mir auch nicht auf.
Was haben die Wandalen mit dem Vandalismus zu tun? (foto: zoom)
Häufig bleibe ich vor Wänden stehen und überlege, ob irgendwann Zeiten kommen werden, in denen die Graffiti verschwunden sein wird. Alles sauber, nackte Fassaden, leere Mauern, niemand mehr da, der oder die sich ausdrücken will, wenigstens nicht durch Urban Art oder deren Vorstufe. BTW: wo ist die Grenze?
Documenta? Bauwagen? Toi toi! (foto: zoom)
Der Ritt auf dem Tiger ist vielleicht Teil der öffentlichen Documenta, aber mit Bestimmtheit weiß ich es nicht. Genügend Metaphorik ist jedenfalls auf dem Bauwagen vorhanden.
Ist das ein Gewaltaufruf? (No 1) (foto: zoom)
Macht Olaf Scholz den Eindruck, dass man ihn schubsen könne? Beim G20-Gipfel in Hamburg ging die Gewalt sprichwörtlich vom Staate aus. Bei Aussagen von Scholz zum CumEx-Skandal führten Versuche ihn zur Aussage zu schubsen zu Gedächtnisverlusten. Schubsen scheint mir ein frommer Wunsch und keine realistische Handlungsalternative (zu was eigentlich?) zu sein.
Absturz, Angriff oder Gewalt? (foto: zoom)
Rug Bombs ist nun aber wirklich ein Kunstprojekt an der Brüderkirche. „Tanks, fighter jets, bombed-out cities, people fleeing. The subjects in RUG BOMBS are a savage depiction of the world’s current situation.“
Das Antifa-Mural scheint mir kein Teil der Documenta zu sein. Es ist auch von der gegenüberliegenden Seite der Fulda weithin sichtbar. Sehr plakativ, keine tiefere Bedeutung.
Wir finden dich! Polizeihubschrauber über der Fulda (foto: zoom)
Während ich das Antifa-Graffito auf der anderen Seite der Fulda betrachtete, kreiste sehr lange ein Polizeihubschrauber über uns. Um mich herum taten alle das Gleiche wie ich, nämlich den Hubschrauber fotografieren und filmen.
Noch in Echtzeit tauchte bei Kassel-Memes die Vermutung – natürlich als Meme – auf, dass der „Gott-kommt-Mann“ gesucht würde. Verblüffend schnell, noch bevor die Polizei schlussendlich abzog.
Wer in den letzten Monaten in Kassel am Königsplatz einkaufen war, ist ihm bestimmt schon begegnet, dem „Gott-kommt-Mann“. Unermüdlich geht er die Straße auf und ab und ruft dabei in regelmäßigen Abständen:
Beim letzten Mal habe ich ihn nicht mehr gehört oder gesehen.
Bei meinen letzten Besuchen habe ich ihn nicht mehr gehört oder gesehen. War ich zur falschen Zeit am falschen Ort? Vielleicht enthält das Meme ein Körnchen Wahrheit.
Blick vom „Alpenpfad“ im Naturschutzgebiet Dörnberg. (alle Fotos: zoom)
Wieder einmal ein Durcheinander-Tag mit Streifzügen durch ein Naturschutzgebiet und eine Stadt. Kleiner Dörnberg und Kassel. Halbtrockenrasen und Asphalt.
Im Nordwesten von Kassel liegt der kleine Dörnberg mit einem geschützen Halbtrockenrasenbestand. An einem solchen Standort gibt es viele unterschiedliche Pflanzengesellschaften, mehr als auf den überdüngten Fettwiesen des Hochsauerlandes – und vor allen Dingen Orchideen.
Schon vom Wanderparkplatz aus konnte man die rosa-rötlichen Teppiche des „Männlichen Knabenkrauts“ (Orchidee) sehen, dazwischen die verblühende Wiesen-Schüsselblume (keine Orchidee).
Für den drei Kilometer langen Alpenpfad um den kleinen Dörnberg habe ich drei geschlagene Stunden benötigt. Am Ende hatte ich fast dreißig verschiedene Blütenpflanzen beobachtet, bestimmt und fotografiert.
Vom Parkplatz immer die Nr. 2 um das NSG herum gehen.
Leider blieb mir bei der ganzen Blüteneuphorie nicht mehr genügend Zeit, um auf den Großen Dörnberg und die Helfensteine zu klettern. Merkzettel: unbedingt nachholen!
Licht und Schatten: Österreichischer Lein?
Manche Angaben der Bestimmungsbücher und Apps konnte ich nicht immer 100% nachvollziehen, deshalb sind die Artnamen bei den Bildern mit Vorsicht zu genießen. Solltet ihr es besser wissen, immer her mit der Antwort.
Der rot-orangene Saum sieht sehr chic aus: die Dichter-Narzisse
Die Dichter-Narzisse ist eigentlich seit dem Altertum eine Zierpflanze, auf dem Dörnberg schient sie ausgewildert und eingebürgert zu sein, ein Neophyt.
Ich tippe auf den kleinen Wiesenknopf, auch Kleine Bibernelle oder Pimpinelle.
Als ich bei der Pimpinelle angekommen war, merkte ich doch, dass ich zuwenig zu essen und zu trinken dabei hatte. Der große Dörnberg rückte in immer weitere Ferne. Merken: ein Objektiv weniger, dafür ein Butterbrot mehr. Wasser nicht vergessen.
Der Smaragd-Fallkäfer
Zu den Blüten gesellten sich in der Mittagshitze die Insekten, aber der Smaragd-Fallkäfer wuselte eher zufällig auf dem Blütenstand des Löwenzahns herum. Wisst ihr, dass acht Blüten (eigentlich Blütenstände aus Zungenblüten) des Löwenzahns den Tagesbedarf an Nektar einer Hummel decken?
Am frühen Nachmittag wurde das Licht schon fahl und dunstig.
Am frühen Nachmittag war ich endgültig dehydriert und unterzuckert. Also ab in die Stadt nach Kassel. Wasser, Kaffee, ein belegtes Brötchen und die Energie kehrte für einen Stadtspaziergang zurück.
Das „Wappentier“ von Kassel
Unterhalb des Kasseler Klinikums befindet sich eine „Hall of Fame“ mit viel Graffiti.
Der heimliche Herrscher Kassels ist der Waschbär. Er hat inzwischen die ganze Stadt erobert und fühlt sich dort pudelwohl – das finden nicht alle Bewohner:innen gut. Die kleinen Raubtiere fressen alles, was ihnen zwischen die Tatzen kommt, selbst Wärmedämmungen von Häusern sind vor ihnen nicht sicher.
Graffiti in Nordholland
Wenn sich der Dörnberg für botanische Exkursionen eignet, so findet man in Kassel jede Menge Graffiti. Bei jedem Besuch sehe ich neue Motive und Bilder. Es macht Spass. Outdoor-Kunst für umsonst. Woanders gilt das als Schmiererei.
Schluss jetzt. Ich kann nicht mehr. An einer Garage wird mir der Abschiedsgruß geblasen. Ich komme wieder.
Entenküken statt Gartenzwerge als Zeichen der neuen Urbanität? (foto: zoom)
Guten Morgen! Genießt den Tag und arbeitet fleißig. Wo ist der deutsche Gartenzwerg geblieben?
Statt der fröhlichen mit Schubkarren, Schaufeln, Eimern, Besen und Harken ausgestatten bunten Zipfelmützenfiguren, besiedeln immer mehr rostige Flachmetall-Figuren die deutschen Vorgärten. Schmutzigbraune Rehe, Vögel und haste nich‘ gesehen.
Das kleine farblose Entenküken-Trio ist ein Zwischenschritt der Evolution vom bunten Kerlchen zum korrodierenden Beet. Oxidierendes Metall als Symbol des Niedergangs der Postmoderne?
Entwarnung!
Ich erwarte quasi täglich die Rückkehr der putzigen Kerlchen ergänzt um praefeministische Gartenzwerginnen. In einer Zeit, in der uns die neue Heimatfühligkeit in die Synapsen gespült wurde, ist auch die Rückkehr des deutschen Gartenzwerges überfällig.
Bis dahin: Sind sie nicht süß, die kleinen Entenküken im Herbstlaub? Ein herzerwärmendes Vademecum gegen die soziale Kälte der Gegenwart und die Ungewissheiten der Zukunft.
Zum glücklichen Bergschweinchen: Vöner – der vegane Döner(foto: zoom)
Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich auf Holzpaletten sitzend vor einer umgebauten alten Tankstelle in Kassel mit Genuss einen veganen Döner essen werde, hätte ich verächtlich schnaufend in eine fetttriefende Teigtasche mit überwürzten Fleischschnipseln gebissen.
Was die Erziehung der Eltern durch die Kinder doch alles ausmachen kann. Von wegen, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Nun, ich will aus der Ernährung keine Religion machen, aber vegetarisch ist nicht schlecht und vegan geht auch ab und zu. Außerdem bleiben keine Fleischfasern zwischen den Zähnen hängen.
Vöner = veganer Döner mit fancy Getränk. (foto: zoom)
Wir sind autofrei zu unserem Imbiss an der Weserstraße gelangt. Die Beschilderung am Parkplatz gefiel mir trotzdem ausgesprochen gut.
Die Kasseler Fridays for Future Demonstration geht vom Hauptbahnhof los. (foto: zoom)
Bevor es hier im Blog nach kleinen Reparaturarbeiten an der Datenbank – ein paar neue Artikel sind leider auf Nimmerwiedersehen verschwunden – im gewohnten Trott weitergeht, ein paar Fotos vom Klimastreik in Kassel am 24. September.
Los ging es am alten Kasseler Bahnhof. Sehr viele junge Demonstrant*innen.
Vor dem Hauptbahnhof: Unser Held ist die Welt. (foto zoom)
Ein originelles Schild zur aktuellen Bundestagswahl: Lord Klimamord und die Heiligtümer der Kohle. Harry Potter Fans kennen ihn.
Lord Klimamord (foto: zoom)
Kinder, Schüler*innen und Student*innen waren unter den geschätzt 4000 Teilnehmer*innen in der Mehrzahl.
Bunt und vielfältig. Eine Stadt-Oase. Ich habe unwillkürlich gespäht, ob ich nicht irgendwo zwischen Bauwagen, Stall und Insektenhotel Peter Lustig aus der Sendung Löwenzahn entdecke.
Nein, er war nicht da und auch nicht die Kinder, die tagsüber von den Eltern dort abgegeben werden. Nächstes Mal, früher am Tag. Bin gespannt auf den Betrieb.
Die nordisch-germanische Mythologie als Kitt für die rechte Szene: Die Welt des Kampfes und Gewalt als Mittel zur Durchsetzung der eigene Ideologie sind elementare Bestandteile im Faschismus und waren es auch im Nationalsozialismus. Dem in der Szene verbreiteten Bild über die Germanen und Wikinger, über die alles verwüstenden Vandalen, über die Götter und ehrenhaft Gefallenen („Walhall“) kommt das sehr nahe … blicknachrechts
Ein Brandstifter will Feuer löschen: Was wird aus der SPD? Den meisten Wählern stellt sich diese Frage nicht mehr. 100 Tage vor der Bundestagswahl steht die Partei in den Umfragen zwischen 14 und 17 Prozent. Ihre Aussicht, die Zehn-Prozent-Hürde zu unterlaufen, scheint größer als ihre Chance, die 20-Prozent-Hürde zu überspringen … postvonhorn
Verpasste Chance: Laschet sagt Kanzlerkandidaten-Runde mit Rezo und Tilo Jung ab … netzpolitik
Von Alphabet bis Genderstern: Antisemitismus und Lesen von Goethe bis Landesbibliothek … scilogs
Gernulf Olzheimer kommentiert (Satire): Krise und Populismus … zynaesthesie
Fridolin Freudenfett und warum Lustige Taschenbücher nicht immer lustig sind: Ein Gag, der in den 60ern noch ok war, kann heute grob daneben liegen und natürlich birgt daher eine Neuauflage älterer Werke immer die Gefahr, dass sie halt den Zeitgeist nicht mehr treffen. Werte verändern sich, auch wenn die WerteUnion dies nicht verstehen will. Die älteren LTBs enthalten so einige Klopper, die man heutzutage so nicht mehr Kindern vorsetzen sollte … schmalenstroer
Schauspielhaus Bochum: Wie Rennpferde vor dem Start … revierpassagen
SBL fordert Erhalt der Bahnverbindungen nach Kassel: Für die Kreistagssitzung am Freitag, 18. Juni (Beginn ist um 15 Uhr in der Schützenhalle in Brilon!) hat die SBL-Kreistagsfraktion einen Antrag gestellt: „Obere Ruhrtalbahn – Direkte Bahnverbindungen von und nach Kassel“ … sbl
Wenn die Natur noch nicht so weit ist … (foto: zoom)
Der heutige Tag begann mit Sonnenschein. Später wurde dann Friedrich Merz zum Direktkandidaten der CDU im Wahlkreis Hochsauerland gewählt.
Sein Konkurrent Patrick Sensburg hatte bei der Abstimmung in Arnsberg keine Chance. Jetzt hat Merz eine Homebase für weitere politische Ambitionen. Wirtschaftsminister auf dem Ticket von Laschet? Oder doch noch irgendwie Kanzlerkandidat?
Ach, was soll das Spekulieren!? Merz ist nicht doof. Er weiß, wie man den Sauerländer mit Popanz an den Eiern packt und mitreißt:
„Grüne und Grüninnen?
Frauofrau statt Mannomann?
Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Mutterland?
Hähnch*Innen-Filet?
Spielplätze für Kinder und Kinderinnen?
Wer gibt diesen #Gender-Leuten eigentlich das Recht, einseitig unsere Sprache zu verändern?“ ™ #Merz