Bundeswaldinventur: Deutscher Wald durch Klimakrise erheblich geschädigt

Der Wald ist erstmals seit Jahrzehnten zur Kohlenstoffquelle geworden.

Ehemaliger Wald am Hesborner Weg in Winterberg (foto: zoom)

Die Wälder in Deutschland tragen nicht wie erwartet zur Speicherung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 bei. Das ist das Ergebnis der jüngsten Bundeswaldinventur (BWI), die Bundesminister Cem Özdemir am Dienstag vorgestellt hat. Demnach ist der Wald, lange Zeit als Kohlenstoff-Senke geschätzt, in den letzten Jahren aufgrund der Klimakrise und ihrer Folgen zur Kohlenstoff-Quelle geworden.

(Aktuelle Pressemitteilung Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Das bedeutet, der überwiegende Abgang durch Stürme und Dürre sowie Käferbefall ist größer als der Zuwachs an lebender Biomasse. Seit 2017 hat sich der Kohlenstoffvorrat im Wald um 41,5 Millionen Tonnen verringert. Die Bundeswaldinventur ist die umfangreichste Erhebung zum Zustand und zur Entwicklung des Waldes in Deutschland.

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„Mit Kreuz und Schwert – Karl der Große“

Vortragsreihe „Brennpunkt Heimat“ im Sauerland-Museum

Auch in der Ausstellung im Sauerland-Museum wird die Christianisierung durch Karl den Großen thematisiert (Foto: Julia Gehrmann)

Unter der Überschrift „Brennpunkt Heimat“ lädt das Sauerland-Museum in Arnsberg zu verschiedenen Themen ein, die die regionale Geschichte im Hochsauerlandkreis aufgreifen. In der nächsten Folge referiert der Marsberger Lokalhistoriker Heiner Duppelfeld über Karl den Großen.

(Pressemitteilung HSK)

Im Jahr 772 eroberte Karl der Große die sächsische Grenzfestung Eresburg (Obermarsberg). Damit begannen die über dreißig Jahre dauernden Sachsenkriege, die mit der Eingliederung des sächsischen Siedlungsraums ins fränkische Reich endeten.

Die Eroberung und Unterwerfung der Sachsen hatten immense Auswirkungen für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Von fundamentaler Bedeutung war in dem Zusammenhang die Verbreitung des Christentums. Sichtbar wird diese Transformation unter anderem in der Landwirtschaft, im Bergbau, im Bau von Kirchen und Klöstern. Bis heute lassen sich diese Spuren der fränkischen Neuorganisation in der Region finden.

Der Vortrag „Mit Kreuz und Schwert – Karl der Große, Sachsen und die Eresburg“ gibt Einblicke in die Ereignisse vor 1252 Jahren und ihre Folgen. In dem Zusammenhang soll auch das überlieferte Geschichtsbild differenziert betrachtet, kritisch hinterfragt werden.

Den Vortrag hält der ehemalige Geschichtslehrer und spätere Leiter des Museums der Stadt Marsberg, Heiner Duppelfeld.

Der Vortrag findet am Dienstag, den 8. Oktober 2024 um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums (Alter Markt 30) statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de

Ein kurzer Gedanke zum Jahrestag des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023

Bring them home – bringt sie nach Hause zurück. Rally calling for the release of the Israeli abductees in the Gaza Strip, Gedera, 28 October 2023 – Forderung nach Freilassung der israelischen Geiseln in einem Ort in Zentral-Israel. (Foto: Nizzan Cohen, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bring_Them_Home_Gedera_03.jpg)

Israel ist für Juden die einzige und unersetzliche Lebensversicherung. Nur mit Israel im Rücken wird aus dem 2000 Jahre lang heimatlosen, unterdrückten und ausgegrenzten Juden ein freier Mensch.

Das Zitat habe einem Artikel von Leeor Engländer in der Jüdischen Allgemeine entnommen: https://www.juedische-allgemeine.de/israel/die-neuen-alten-grenzen-der-solidaritaet/

Der Autor stellt die rhetorische Frage, ob man erstaunt über den aktuellen Judenhass sei und empfiehlt, Jean Amérys sechzig Jahre alte Texte zu lesen.

„Wer nur ein einziges Buch lesen möchte, um die andauernde Kritik an Israel – oder drastischer ausgedrückt, den aktuellen Israelhass auf der Straße, im Internet und in den Feuilletons zu verstehen, der muss dieses Buch lesen. Auch wer nur ein einziges Buch lesen möchte, um den unausweichlichen Zusammenhang von Antisemitismus und Antizionismus zu verstehen, der lese dieses Buch.“ (ebda.)

Nach der Lektüre des Beitrags von Leeor Engländer, habe ich mir das Buch von Jean Améry, Der neue Antisemitismus, unverzüglich in der Bibliothek meines Vertrauens reservieren lassen. Kaufen kann man es für 18 Euro in der Buchhandlung eures eigenen Vertrauens.

Mehr habe ich heute nicht zu sagen. Die Lage im Nahen Osten stresst mich, allerdings nicht vergleichbar mit dem furchbaren Leiden von Israelis und Palestinensern in den Krisen- und Kriegsgebieten des Nahen Ostens.

Vielleicht eines noch: man kann ein politischer Feind Netanjahus sein und trotzdem ein Freund Israels bleiben. Das beweisen nahezu täglich die vielen Israelis, die seit Monaten in ihrem Land gegen die eigene Regierung demonstrieren.

Nachtrag:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=-QbQWtYe194



Vernissage: Cosima von Borsody im Hallenberger Kump

„Mir war es immer wichtig, positive und heitere Bilder zu gestalten…“

I take care of you – ich kümmere mich um dich. Katzen sind nicht nur in den sozialen Medien beliebt. (foto: zoom)

Am Donnerstag wurde im Hallenberger Kump die Ausstellung Moods der Grafikerin, Schauspielerin und Malerin Cosima von Borsody eröffnet.

Der Vorsitzende des Fördervereins und ehemalige Bürgermeister Michael Kronauge hatte zwei Wochen vorher die Bilder persönlich mit einem Helfer im Wohnort von Cosima von Borsody abgeholt. Friedberg, das wäre gleich um die Ecke bei Gießen, habe er sich gedacht. Ein Klacks. Aber dann war es doch der gleichnamige Ort in Bayern, 500 lange Kilometer entfernt.

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Abschied vom September

Am Goldbekkanal in Winterhude (foto: zoom)

Die letzten Septembertage habe ich in Hamburg verbracht. Der Anlass war traurig, aber auf langen Spaziergängen konnten wir ein wenig Licht einfangen. Schatten, Trauer, Sonne und Nachdenklichkeit.

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Umleitung: Klimakrise, AfD-Verbot, 3. Oktober, VEB und mehr

Der letzte September-Spaziergang 2024 (foto: zoom)

„Mit Klimawandel keinen überzeugt“: Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente … taz

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Einsatz für Toleranz und Vielfalt

Sozialwerk St. Georg engagiert sich im Briloner Bündnis für Demokratie

Logo Briloner Bündnis für Demokratie

Das Sozialwerk St. Georg ist Teil des „Briloner Bündnisses für Demokratie“, das im Mai 2024 gegründet wurde. Das Bündnis, ein Zusammenschluss von 18 Vereinen, Organisationen und Parteien, setzt sich für Demokratie und Vielfalt in Brilon ein. Ziel ist es unter anderem, das Engagement der verschiedenen Akteur:innen zu bündeln und sichtbarer zu machen.

(Aktuelle Mitteilung Sozialwerk St. Georg)

„Wir freuen uns, Teil dieses Bündnisses zu sein“, sagt Alexander Heiduk, Persönlicher Assistent im Ambulant Betreuten Wohnen in Brilon, der sich für die Teilnahme des Sozialwerks eingesetzt hat.

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„A Change In The Weather“ – Die Künstlerin Michèle Noach im Hallenberger Rathaus

„Ich erwarte nicht, dass Sie zu Klimaaktivisten werden, aber…“

Es wurde viel zwischen Englisch und Deutsch hin und her übersetzt: Leader Regionalmanager Christoph Hammerschmidt, Michèle Noach und Bürgermeister Enrico Eppner (foto: zoom)

Am vergangenen Donnerstag eröffnete der Hallenberger Bürgermeister Enrico Eppner die neue Jahreskunstausstellung im Rathaus Hallenberg: A Change In The Weather, Siebdrucke, Radierungen und Lentikulardrucke – eine Auseinandersetzung der in London lebenden international renommierten Künstlerin Michèle Noach mit den krisenhaften Auswirkungen des Klimawandels.

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„Moods“ – Ausstellung von Cosima von Borsody im Hallenberger Kump

Cosima von Borsody kommt zur Ausstellungseröffnung in den Hallenberger Kump. (Pressefoto)

„Moods“ – Stimmungen, so lautet der Titel der nächsten Ausstellung im Infozentrum Kump in Hallenberg. Ausgestellt werden Werke von Cosima von Borsody. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 3. Oktober um 19.00 Uhr.

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3 x Trio Tanguango vom 27.09.24 bis 29.09.24

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde (Flyer)

Am kommenden Wochenende gibt es gleich drei gute Gelegenheiten für einen Konzertbesuch beim Trio Tanguango (Wibke Voigt, Flöte – Maik Hester, Akkordeon – Ulf Müller, Kontrabass).

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