„Sauerland-Vielfalt“ – Migrant*innen bringen Menschen im HSK zusammen

Freitag, 13. März 2026, 15:00–18:00 Uhr, Stadthalle Meschede

Eine junge Frau in einem Leopardenanzug hält in der erhobenen linken Hand lässig ein Mikrophon, mit der rechten hält sie das Kabel.
Sie hat am linken Ohr einen großen goldenen Ohrring und trägt ein beiges modisches Kopftuch. Sie steht vor einer violetten Wand.
Comedienne Anissa Loucif greift mit Humor und Tiefgang gesellschaftliche Themen auf (Foto: LAS Live Artist Studio GmbH)

Das Sauerland lebt von seinem Miteinander – von Engagement, Offenheit und Vielfalt. Genau das steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Sauerland-Vielfalt“, zu der der Landrat des Hochsauerlandkreises alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einlädt.

Seit vielen Jahren leisten Migranten- und Migrantinnen-Selbstorganisationen (MSO) einen unverzichtbaren Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben im Hochsauerlandkreis. Sie begleiten Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte beim Ankommen, schaffen Begegnungen und gestalten unsere Gesellschaft aktiv mit. Dieses Engagement soll sichtbar gemacht, gewürdigt und weiter gestärkt werden.

Im Rahmen der „Sauerland-Vielfalt“-Veranstaltung präsentieren sich die unterschiedlichsten MSO und geben Einblick in ihre Arbeit und ihre Geschichte. Weiter bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, neue Impulse und persönliche Gespräche. Anregungen für die Integrationsarbeit sind ausdrücklich willkommen.

„Integration gelingt dort am besten, wo Menschen sich begegnen, miteinander lachen, diskutieren und voneinander lernen. So entsteht eine Sauerland-Vielfalt, von der wir alle profitieren“, betont Landrat Grosche. „Ich lade alle Sauerländerinnen und Sauerländer ein, dabei zu sein und ein Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt zu setzen.“

Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist der Auftritt der bekannten Comedienne Anissa Loucif, die mit Humor und Tiefgang gesellschaftliche Themen aufgreift und für Leichtigkeit im Dialog sorgt.

Ablauf der Veranstaltung:
15:00 Uhr – Begrüßung und Grußwort des Landrates
15:15 Uhr – Comedy mit Anissa Loucif
15:45 Uhr – Impuls: „Integration im HSK – alles Zufall?“
16:00 Uhr – Marktplatz der MSO
17:00 Uhr – Comedy mit Anissa Loucif
17:30 Uhr – Gemeinsamer Ausklang
18:00 Uhr – Ende

Termin: Freitag, 13. März 2026, 15:00–18:00 Uhr
Ort: Stadthalle Meschede, Winziger Platz 10, 59872 Meschede
Der Eintritt ist frei, außerdem wird es eine Kinderbetreuung geben.

EINLADUNG zum Kinofilm „Die UNBEUGSAMEN“

Sonntag 8. März, 17 Uhr, Filmtheater Winterberg

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=fRH_MEM7q9o

Filmtrailer von DIE UNBEUGSAMEN

Der Verein KIPEPEO fair und sozial e.V. lädt gemeinsam mit dem Filmtheater Winterberg zu einer Veranstaltung zum Weltfrauentag am 8. März 2026 ein.

Frauen sind in kommunalen Vertretungen und Spitzenämtern immer noch deutlich unterrepräsentiert. Im Hochsauerlandkreis beträgt der Frauenanteil in der Bevölkerung etwas über 50 Prozent, der Anteil in den Kommunalparlamenten jedoch nur zwischen rund 12 und knapp 30 Prozent.

Frauen sollen auch im HSK und nicht nur am Weltfrauentag zu politischem Engagement ermutigt werden. Dazu könnten „DIE UNBEUGSAMEN“ beitragen.

„DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell…“ (Quelle: Filmtheater Winterberg)

Nicht nur Frauen, sondern auch Männer sind ausdrücklich erwünscht. Der Verein Kipepeo und das Filmtheater freuen über zahlreiche Kinobesucher*innen.

Plätze können bis 05.03.2026 telefonisch unter 02981/ 7385 oder online auf der Website des Filmtheaters Winterberg (https://www.filmtheater-winterberg.de/detail/85946/Die%20Unbeugsamen) reserviert werden. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Das Kino befindet sich in der Nuhnestraße 2, 59955 Winterberg.

Staffelstabübergabe beim Naturpark

Verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet und Projekte weiter entwickelt

Zukünftiger und bisheriger Vorsitzender Björn Jarosz und Bernd Fuhrmann (Mitte) mit stellv. Vorsitzender Barbara Dienstel-Kümper (r.), Landrat Thomas Grosche und Geschäftsführer Detlef Lins (hintere Reihe) sowie dem neu gewählten Vorstand: v.l.n.r.: Uwe Schmalenbach, Bürgermeister Herscheid, Jutta Capito, Vertreterin Westfälisch- Lippischer Landwirtschaftsverband, Dr. Jürgen Fischbach, Sauerland-Tourismus e.V., Theo-Josef Nagel, Waldbauernverband NRW, Arno Wied, Kreis Siegen-Wittgenstein, Andrea Kramer-Pabst, Kreis Olpe sowie Franz-Josef Mönxelhaus, Hochsauerlandkreis | Nicht im Bild: Volker Sonneborn, Bürgermeister Stadt Bad Berleburg, Frank Linnekugel, Bürgermeister Hansestadt Medebach, Prof. Dr. Klaudia Witte, Ehrenamtlicher Naturschutz (Bild: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

Am 11. Februar 2026 fand die Mitgliederversammlung des Naturparks Sauerland Rothaargebirge e.V. im sehr gut besuchten großen Tagungssaal des Kreishauses Meschede statt. Zahlreiche Mitglieder aus den vier Mitgliedskreisen sowie den 43 Mitgliedskommunen waren der Einladung gefolgt und nahmen an der Versammlung vor Ort oder per Videokonferenz teil.

Nach der offiziellen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Bernd Fuhrmann erfolgte das Grußwort durch den Landrat des Hochsauerlandkreises Thomas Grosche.

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100 Jahre Hans Frankenthal

Stiftung Auschwitz-Komitee schreibt Hans-Frankenthal-Preis 2026 aus

Zum Interview siehe auch: https://www.schiebener.net/wordpress/27-januar-1945-jahrestag-der-befreiung-des-kz-auschwitz/ Am Anfang ist der Ton etwas durcheinander. Das ändert sich nach ca. 50 Sekunden.

Am 15. Juni 1926 wurde Hans Frankenthal in einer alteingesessenen jüdischen Familie in Schmallenberg im Sauerland geboren. Dieses Jahr würde er hundert Jahre alt werden.

Für die diesjährige Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten nach Hans Frankenthal benannten Preises können Vorschläge und Bewerbungen bis zum 8. Mai 2026 eingereicht werden. Die Ausschreibung richtet sich an Gruppen, Initiativen und Institutionen, die im Sinne der Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung Aufklärungs-, politische und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.

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Massive Baumfällungen im Stadtgebiet sorgen für Unruhe und Unverständnis in Olsberg

Sauerländer Bürgerliste (SBL) fordert Aufklärung über Baumfällungen und Gutachter-Standards im HSK

Olsberg / Meschede. Die massiven Baumfällungen im Stadtgebiet von Olsberg sorgen weiterhin für erhebliche Unruhe und Unverständnis. Im Zentrum der Kritik steht die Entscheidung des Stadtrates, insgesamt 27 ortsbildprägende Bäume fällen zu lassen – trotz massiver fachlicher Bedenken. Die SBL-Fraktion hat nun einen umfassenden Antrag an den Kreisumweltausschuss gestellt, um die Rolle der Aufsichtsbehörden und die Qualität der zugrunde liegenden Gutachten kritisch zu hinterfragen.

(Der Text folgt im Wesentlichen einem Artikel der Sauerländer Bürgerliste.)

Widersprüchliche Gutachten und zweifelhafte Methoden 
Anlass für die Initiative sind Berichte über eklatante Widersprüche bei der Zustandsbewertung der Bäume. Während die Stadtverwaltung sich auf die Einschätzung eigener Fachleute beruft, die eine akute Gefahr für die Verkehrssicherheit sehen, hagelt es Kritik von externen Experten. Ein renommierter Gutachter attackierte den Ratsbeschluss offen und bezeichnete die geplanten Fällungen als fachlich nicht nachvollziehbar. Dennoch weigerte sich die Ratsmehrheit in Olsberg beharrlich, eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen, und schuf stattdessen Fakten.

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Spaziergänge im Hochsauerland

Heute fällt das Wandern wegen Glatteis aus

Buchenwald. Kahl. Die Buche im Vordergrund ist mit Bumschwämmen besetzt. Brauen Blätter auf dem Waldboden. Ganz wenig Schnee.
Baumschwämme (leider etwas unscharf) im Buchenwald (foto: zoom)

Heute Morgen ist es eisglatt in Siedlinghausen. Bei Temperaturen um 0 °C gefriert der Regen augenblicklich auf den Gehwegplatten. Kein guter Tag um spazieren zu gehen.

In den letzten Tagen war ich rund um Winterberg und Olsberg im Wald unterwegs.

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Kipepeo e.V. und Gora Dobra stellen im Rathaus Winterberg ihre UKRAINE-Hilfsprojekte vor

Jan van Egmond (links) berichtete von seiner achten Hilfsreise in die Ukraine. Oksana Andriievska (Winterberg) und Tanya Emelyanenko (Ukraine) referierten über die Arbeit der Hilfsorganisationen.

Am vergangenen Mittwochnachmittag haben Jan van Egmond und Oksana Andriievska (Kipepeo e.V.) sowie Tanya Emelyanenko (Gora Dobra) ihre Ukraine-Hilfsprojekte im Rathaus Winterberg vorgestellt. Anlass war die einwöchige Hilfsreise von Jan van Egmond (Kipepeo), die er gemeinsam mit dem Kölner Musiker Andrew Joy Anfang Februar unternommen hatte.

Mit Bildern, Blumen und bunten Stoffen präsentierten die Winterberger Ukrainerinnen ihre traditionellen Mohnkuchen.

Bilder, Filme, kleine Vorträge, Akkordeonmusik, ukrainische Mohnkuchen und Gespräche mit den Aktiven aus der Flüchtlingshilfe zeigten die vielen Facetten an Hilfe für das von Putins Russland mit Krieg überzogene Land sehr eindrücklich und aus erster Hand auf.

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Hochsauerlandkreis startet neues Demenz-Projekt

Früh informieren – frühzeitig handeln – selbstbestimmt leben

Der Hochsauerlandkreis (HSK) startet mit einem neuen Demenz-Projekt im Rahmen der Gesundheitsregion, das sich gezielt an Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen, leichten demenziellen Veränderungen sowie an deren Angehörige richtet.

(Pressemitteilung HSK)

Ziel des Projekts ist es, frühzeitig zu informieren, Orientierung zu geben und passende Unterstützungs- und Präventionsangebote zu vermitteln – bevor Versorgungslücken entstehen.

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Abendspaziergang am Eggenberg

Eine kleine Kapelle liegt zwischen Bäumen im Wald. Direkt vor der Kapelle rechts ist eine weiße Bank. Der Schnee zwischen den Bäumen ist löchrig; brauen Flecken mit Wiese. GAnz vorn rechts steht noch eine braune Holzbank, mit Flechten überzogen.
Die Kapelle Maria zur Gilgegaike in der Nähe des Parkplatzes Krämerhöhe (foto: zoom)

Wie schnell sich doch innerhalb einer halben Stunde vor Sonnenuntergang das Licht verändert.

Gerade noch lag die Kapelle Maria zur Gilgaike im grellen Sonnnenlicht, das Blau des Himmels bleich hinter den Bäumen, da erglühte der Holzpolter auf der Höhe.

Ein breiter Holzpolter im Abendlicht. Davor ein schmaler Streifen Schnee, Dahinter fünf große, schlanke, kahle Bäume. Dann folg der Wald und der blaue Abendhimmel.
Ein Holzpolter auf der Höhe „Am Eggenberg“ (foto: zoom)

Vor dem dunklen, satten Blau im Osten schienen die hoch aufragenden Bäume um ihre zersägten ehemaligen Mitbewohner des Waldes ihre Häupter zu neigen.

Ehe ich mich versah, ging die Sonne auf der anderen Seite des Tals hinter dem Bergkamm unter.

Die Jagdkanzel habe ich um 17:11 Uhr aufgenommen. Der offizieller Sonnenuntergang war heute 17:29 und das Tal lag schon länger im Schatten.

Eine Jagdkanzel ragt in den dunklen Abendhimmel. Am Fuß der Treppe ist noch ein Teil der untergehenden Sonne zu sehen.
Jagdkanzel im Gegenlicht der untergehenden Sonne (foto: zoom)

Wie man auf den Bildern erahnen kann, liegt zwar Schnee auf den Höhen, aber er ist alt und verharscht. In den Fahrspuren und Fußpfaden ist der Schnee geschmolzen und dann wieder vereist. Es ist nicht angenehm hier herzugehen.

Wandern kann man momentan am besten auf geräumten Wegen und in den meist grünen Tälern.

Den Jogger, der sich zur gleichen Zeit wie ich auf der Krämerhöhe herumtrieb, habe ich heute bedauert. Aber vielleicht hat er im Gegensatz zu mir seinen Weg gefunden.

Women in Jazz – FEMALE von Nina Simon bis Kate Bush beim WKM

Eine Frau mit schwarzem ärmellosen Shirt und schwarzer Fransenhose sowie Stöckelschuhen springt in die Luft und streckt dabei die Beine nach vorn und hinten. Der Mund ist aufgerissen, die dunklen Haare wehen nach oben. Der rechte nackte Arm geht nach vorn unten, der linke gebeugt nach hinten. Die Frau sieht die Betrachtenden an. Das Bild strahlt Dynamik aus.
Jazz-Sängerin Stefanie Boltz kommt nach Meschede (Pressefoto: Wolkenstein)

Meschede. Am Samstag, 14.03.26 tritt ab 20 Uhr die aus München stammende Jazz-Sängerin Stefanie Boltz mit ihrem Pianisten Christian Wegscheider und dem aktuellen Programm FEMALE: Music made by women – a journey through centuries im Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede in der Kampstr. 8 auf. 

(Pressemitteilung Werkkreis Kultur Meschede))

Als Musen waren sie stets gefragt Kunst und Musik selber zu kreieren. Für Frauen war dies über Jahrhunderte jedoch nicht minder abwegig, wie Politik zu machen, Fußball zu spielen oder Flugzeuge zu fliegen. „Zur Welt bringen“ ist ja unumstritten ihre Domäne: Trotz aller Widrigkeiten haben starke Musikerinnen, ihrer Berufung folgend, über Jahrhunderte Musik von individueller Schönheit geschaffen. Dabei waren und sind sie – auch in Zeiten von Quote und Gender-Akrobatik – jedoch nicht so sichtbar wie vorhanden.

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