Unterstützung für die Ukraine

Spendenaktion für ein Feuerwehrauto

Unterstützungsplakat Kipepeo e.V.

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidaritätsverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

Dieses Fahrzeug wird in die Ukraine transportiert, um die Kapazitäten der Feuerwehren vor Ort zu stärken und die Rettung von Menschenleben unter schwersten Bedingungen zu ermöglichen.


Für Spenden stehen folgende Konten zur Verfügung:

IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00
Volksbank Sauerland eG

IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75
Sparkasse Mitten im Sauerland

Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.

Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion

Weiter Infos:
Jan van Egmond
E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de
Web: www.kipepeo-fair-sozial.de

Kölner Hauswand: put in prison

Putin in Gefängniskleidung = schwarz-weiß quergestreiftes Hemd mit einer Banane auf dem Kopf vor einem grauen Hintergrund an einer verklinkerten braunroten Hauswand. Im Vordergrund drei Oberleitungen. Rechts ragen Äste ins Bild. Links Straßenschilder, die von oben nach unten folgende Richtungen anzeigen:

Zentrum (geradeaus)
Autobahn (halbrechts)
Zoo / Flora ( " )
Universität (rechts)
Uni-Kliniken ( " )
Wandbild in Köln (foto: zoom)

Auf dem Weg vom Melaten Friedhof zum Rhein habe ich ein sehr großes Wandbild entdeckt.

„Entdeckt“ ist übertrieben, denn das 10 x 6 Meter große Bild drängte sich geradezu auf.

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Freitagabend in der Linie 73

Benefiz-Konzert für die Ukraine

Eine blonde Sängerin mit langen glatten Haaren steht mit blauem Kleid auf der Bühne, das Mikrofon in der rechten Hand. Links hinter ihr ein Keyboarder und ein Gitarrist. Rechts von ihr ein in weiß gekleideter Chor (ca. 10-12 Personen). Der Vorhang hinter der Bühne ist mit breiten senkrechten Streifen roten, grünen, blauen und gelben Farben beleuchtet.
Marieke Sleurink und ein Teil ihrer Band (Bassist und Schlagzeuger sind leider nicht auf dem Bild) gemeinsam mit dem Winterberger Chor „Singing Circle“ auf der Bühne. (foto: zoom)

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ hatten der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, dem 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge eingeladen.

Diesmal hatte ich es geschafft, nicht nur die Pressemitteilung zum Konzert zu veröffentlichen, sondern auch selber hinzugehen. Da ich bewusst Stift, Block und Kamera zu Hause gelassen hatte, dürft ihr von mir keine Details erwarten.

Als wir eine Viertelstunde vor Konzertbeginn den Kulturbahnhof betraten, war der Saal pickepacke voll. Mit Glück erwischten wir noch zwei Plätze.

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Zwei Stimmen – eine Botschaft: Kaffeekonzert in Schmallenberg zur Unterstützung der Ukraine

Sämtliche Spenden fließen direkt in Hilfsprojekte für zerstörte Orte im Frontgebiet der Ukraine.

Kaffeekonzert, Frieden beginnt bei dir und mir, Sonntag, 29. März 2026, 16 Uhr, Christuskirche Schmallenberg, Werper Str. 3 (Veranstaltungsplakat)

Nach dem Abendkonzert im Kulturbahnhof Linie 73 am 27. März in Olsberg laden Marieke Sleurink & Band zwei Tage später, am Sonntag, dem 29. März, um 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Musiker Raimund Fischer zum Solidaritätskonzert für die Ukraine in Schmallenberg ein.

Marieke Sleurink spielt mit ihrer Band frische, kraftvolle Lieder, die sie selbst schreibt und gemeinsam mit ihrem Mann arrangiert. In den vergangenen Monaten hat sie für ihr deutsches Publikum weitere Lieder aus dem Niederländischen übersetzt. Ihre Leidenschaft für das Theater und die Nähe zum Publikum sind dabei spürbar. Sie liebt es, gelebten und erfahrenen Glauben in Text und Musik zu verwandeln.

Raimund Fischers Lieder bewegen sich thematisch oft in ähnlichen Räumen, erzählen jedoch eher. Mit Gitarre und E-Piano spannt er den Bogen von biblischen Texten über biographische Szenen bis hin zu politischen Botschaften. Poetisch und gefühlvoll bringt er zur Sprache, was ihn bewegt und trägt.

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„Frieden beginnt bei dir und mir“ – Benefizkonzert mit Marieke Sleurink und Band im Kulturbahnhof Olsberg

Hilfe für die zerstörten Orte im Frontgebiet der Ukraine

Veranstaltungsplakat

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ laden der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge ein. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

(Ein weiteres Konzert wird zwei Tage später in Schmallenberg stattfinden. Dazu werde ich gesondert informieren.)

Im Mittelpunkt des Abends steht die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink, die gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm präsentiert. Ihre Musik verbindet persönliche Geschichten, gelebten Glauben und poetische Texte mit modernen, eingängigen Melodien. Viele ihrer Lieder schreibt und arrangiert sie selbst. In den vergangenen Monaten hat sie zudem mehrere Songs aus dem Niederländischen für ihr deutsches Publikum übersetzt.

Portrait: Eine Frau lächelt in die Kamera. Sie hat einen schwarzen Hut mit runder Krempe auf. Diese hält sie links und rechts mit ihren Händen fest. Ihr Haar ist rot-blond, lang und leicht verweht.
Die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink präsentiert gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm. Unterstützt werden sie dabei vom Chor „Singing Circle Winterberg e.V.“ unter der Leitung von Christoph Ohm. (Pressefoto)

Die Künstlerin ist nicht nur Musikerin, sondern auch vom Theater geprägt – diese Leidenschaft spürt man in ihrer Bühnenpräsenz und in der besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Lieder erzählen von Hoffnung, Vertrauen und dem Wunsch nach Frieden – Themen, die aktueller kaum sein könnten.

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Kipepeo e.V. und Gora Dobra stellen im Rathaus Winterberg ihre UKRAINE-Hilfsprojekte vor

Jan van Egmond (links) berichtete von seiner achten Hilfsreise in die Ukraine. Oksana Andriievska (Winterberg) und Tanya Emelyanenko (Ukraine) referierten über die Arbeit der Hilfsorganisationen.

Am vergangenen Mittwochnachmittag haben Jan van Egmond und Oksana Andriievska (Kipepeo e.V.) sowie Tanya Emelyanenko (Gora Dobra) ihre Ukraine-Hilfsprojekte im Rathaus Winterberg vorgestellt. Anlass war die einwöchige Hilfsreise von Jan van Egmond (Kipepeo), die er gemeinsam mit dem Kölner Musiker Andrew Joy Anfang Februar unternommen hatte.

Mit Bildern, Blumen und bunten Stoffen präsentierten die Winterberger Ukrainerinnen ihre traditionellen Mohnkuchen.

Bilder, Filme, kleine Vorträge, Akkordeonmusik, ukrainische Mohnkuchen und Gespräche mit den Aktiven aus der Flüchtlingshilfe zeigten die vielen Facetten an Hilfe für das von Putins Russland mit Krieg überzogene Land sehr eindrücklich und aus erster Hand auf.

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Die achte Hilfsreise in die Region Lviv, Ukraine

Tag 6: Unser letzter Tag in der Ukraine. Auf nach Leshkiv!

„Das Wichtigste wäre allerdings das Gefühl, nicht vergessen zu werden“

Auf dem Weg nach Leshkiv

Jan van Egmond und Andrew Joy sind für Kipepeo fair und sozial e.V. zu einer neuen Hilfsreise vom 1. bis 8. Februar in die Ukraine aufgebrochen. Sie berichten hier täglich über ihre Erlebnisse.

Wir sind unseren letzten Tag in der Ukraine unterwegs. Wir machen eine Reise zu einem Heim, und was für ein Heim!

Unser Ziel ist heute das Psychoneurologische Internat in Leshkiv.

Ein dreigeschossiger Gebäuderiegel. Der Putz ist gelb-ockerfarben. Alter Schnee um das Haus herum. Fahrspuren im Schnee.
Das Heim im Schnee, fernab von anderen menschlichen Siedlungen, Orten und Städten

In April 2023 waren wir schon einmal hier. Damals gab es ein Sponsor-Konzert des gemischten Pop-Chors Singing Circle aus Winterberg. Aus den Erlösen dieses Konzerts konnten Hilfsgüter für das Heim angeschafft werden.

Wir hatten die Reise von damals über die letzten 25 Kilometer kaputter Straßen noch gut in Erinnerung. Das Tauwetter heute und die teilweise noch vereiste Strecke weckte diese alten Erinnerungen. Aber auch heute werden wir, aller Hindernisse zum Trotz, das Ziel mit unserem vollgeladenen Caddy erreichen.

Ein Mann und eine Frau entladen ein Auto. Die geöffnete Heckklappe zeigt blaue Säcke. Schnee. Links ein hellockerfabenes Gebäude. Links ein Mann der etwas in sein Smartphone eingibt.
Beim Ausladen unserer Hilfsgüter
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Die achte Hilfsreise in die Region Lviv, Ukraine

Tag 5: Zukunftsmusik!?

„Das Wichtigste wäre allerdings das Gefühl, nicht vergessen zu werden“

Der Rucksack Nr. 529 ist beim Arzt an der Front angekommen

Jan van Egmond und Andrew Joy sind für Kipepeo fair und sozial e.V. zu einer neuen Hilfsreise vom 1. bis 8. Februar in die Ukraine aufgebrochen. Sie berichten hier täglich über ihre Erlebnisse.

Heute verlief unser Tag ganz anders als die vorherigen Tage dieser Woche. Zum ersten Mal während unserer Reise besuchten wir eine kulturelle Veranstaltung in der Ukraine. Ein Konzert der Musikschulen in der Philharmonie von Lviv.

(Jan van Egmond und Andrew Joy)

Weil Andrew Joy mehr als 40 Jahre Musiker bei der Kölner Philharmonie war, hatten wir die Idee, ein Konzert in der Philharmonie Lviv zu besuchen.

Ein wunderbares Konzert in der Philharmonie in Lviv

Das Lied im Video, von dem wir alle die Melodie kennen, stammt übrigens von einem ukrainischen Komponisten.

Besser konnten wir es mit dieser Veranstaltung nicht treffen: Wir waren mehr als angetan beim Anschauen und Anhören so vieler talentierter junger Menschen. Nach allem, was wir in dieser Woche erlebt hatten, tat uns die hervorragende Musik sehr gut.

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Die achte Hilfsreise in die Region Lviv, Ukraine

Tag 4:   Höhen und Tiefen

„Das Wichtigste wäre allerdings das Gefühl, nicht vergessen zu werden“

Wieder unterwegs. Ein Ziel: Das Psychoneurological Internat in Horokhiv (s.u.). Zum Glück gibt es Navis. (Alle Fotos und Filme: Jan van Egmond, Andrew Joy & Friends)

Jan van Egmond und Andrew Joy sind für Kipepeo fair und sozial e.V. zu einer neuen Hilfsreise vom 1. bis 8. Februar in die Ukraine aufgebrochen. Sie berichten hier täglich über ihre Erlebnisse.

Welch ein Tag, mit so vielen unterschiedlichen  Begegnungen! Unser Kopf musste zuerst einmal alles in Ruhe verarbeiten, bevor wir mit der Beschreibung beginnen konnten.

(Jan van Egmond und Andrew Joy)

Unser erstes Reiseziel ist heute Yoshipivka, ein kleines Heim für alte Menschen, welches Gerda und Jan schon sechs Mal besucht hatten. Für Jan ist es heute der siebte Besuch.

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Die achte Hilfsreise in die Region Lviv, Ukraine

Tag 3:   Interessante und lebendige Begegnungen

„Das Wichtigste wäre allerdings das Gefühl, nicht vergessen zu werden“

Ein Tisch mit zwei großen weißen Tellern. Darauf jeweils drei Spiegeleier, drei Fleischscheiben, Tomaten, Gurken, Salat. Ein Korb mit geschnittenem Baguette, Kaffee, Wasser, Messer, Gabel
Ein ereignisreicher Tag beginnt mit einem kräftigen Frühstück in der Villa Zenko. (Sämtliche Fotos in diesem Beitrag: Jan van Egmond, Andrew Joy & Friends)

Jan van Egmond und Andrew Joy sind für Kipepeo fair und sozial e.V. zu einer neuen Hilfsreise vom 1. bis 8. Februar in die Ukraine aufgebrochen. Sie berichten hier täglich über ihre Erlebnisse.

In unserer Pension, Villa Zenko, ist es angenehm ruhig. Täglich wird uns hier ein gutes Frühstück zubereitet. Denis und Tanya holen uns schon früh ab.  Sie haben vorher im Lager Gora Dobra den Caddy mit Sachen, welche wir heute verteilen möchten, vollgeladen.

(Jan van Egmond & Andrew Joy)

Im Zentrum von Lviv finden wir unseren Weg zum University Hospital Danylo Halytskyl of Lviv .  Das Krankenhaus ist nach einem bedeutendem Freiheitskämpfer in der Geschichte von Lviv benannt. Der Stadt hat schon viele Kriege erlebt und überlebt. Das allein ist schon eine eigene Geschichte wert.

Das Gebäude, in dem sich das Krankenhaus heute befindet, wurde ca. 1880 gebaut, in der Zeit, in der Lviv zur Habsburgermonarchie gehörte. Von 1941 bis 1944 unter deutscher Besatzung war es Hauptquartier der Gestapo. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es zum Krankenhaus umgewandelt.

Das Gebäude mitten im Zentrum von Lviv hat Flair, aber ist es ist alt und in viele Teilen renovierungsbedürftig.

Es hat aber auch modernere Bereiche, mit medizinischen Geräten, die teilweise durch Europäische Länder oder Stiftungen gespendet wurden.

Gruppenfoto im Büroraum einer Klinik: m, m, f, f, m, f, m

Gelöste Atmosphäre. Einige tragen Plastiküberzüge an den Straßenschuhen
Andrew Joy (2. v. l.) und Jan van Egmond (3. v. r.) werden herzlich willkommen geheißen.
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