Guten Morgen! Die Aussichten für diese Woche…

Abfalleimer am Rundweg durch das Naturschutzgebiet Südlicher Priwall (foto: zoom)

Gestern sind wir bei Sturm, Gewitter und heftigen Regenschauern ins Sauerland zurückgekehrt. Welch‘ ein Empfang!

Heute Morgen sieht die Lage schon wesentlich entspannter aus. Momentan scheint sogar die Sonne und die Herbstblätter funkeln im Licht.

Die erste Ladung Urlaubswäsche ist bereits gewaschen und hängt zum Trocknen an der Leine. Jetzt muss im Kopf aufgeräumt werden. Siedlinghausen, Hamburg, Travemünde, Kassel… überall interessante Details und Eindrücke. Parallel zu unseren Spaziergängen, Radtouren und Begegnungen mit alten Freund*innen und Verwandten drehte sich die große Weltpolitik weiter.

Serbien und Brasilien sind weit voneinander entfernt. In dem einen europäischen Land krallte sich ein Autokrat an die Macht, in Südamerika wollte der Sohn eines rechtsradikalen Autokraten mit Hilfe von Meta, Musk und Trump an die Fleischtöpfe der Macht. Die Wahlergebnisse habe ich erleichtert zur Kenntnis genommen. Während Vucic seine Niederlage zügig eingeräumt hat, scheint Bolsenaro das Trump-Playbook von der gestohlenen Wahl durchspielen zu wollen.

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Hilfe für ein geschundenes Land: Gerda und Jan reisen erneut von Winterberg in die Ukraine

Das Motto von Jan van Egmond lautet: Menschen unterstützen, die es wirklich brauchen. Jan und der Kölner Musiker Andrew Joy Anfang 2026 auf der achten Hilfsreise gemeinsam mit Soldaten pflegenden Frauen im Krankenhaus in Lviv. (foto: kipepeo)


In einer Woche reisen Gerda und ich wieder in die Westukraine. Zwei Bekannte aus den Niederlanden kommen mit (Arie und Hennie).


(Autor: Jan van Egmond)

„Warum fahrt ihr denn schon wieder hin? Es ist doch jetzt viel zu gefährlich“, werden wir oft gefragt.

Es kommen auch viele politische Fragen auf, beispielsweise zur Korruption. Natürlich haben wir dazu auch unsere Meinung, aber uns geht es einfach darum, die Menschen zu unterstützen, die es wirklich brauchen. Mit Geld für Projekte, Sachspenden, aber vor allem, damit sie das Gefühl haben, dass sie nicht vergessen werden.

Echte Solidarität und Nächstenliebe sind so dringend nötig. In jede Ecke der Ukraine, spürt man diesen schrecklichen Krieg, und solch eine Reise ist nie ohne Gefahr. Wir werden aber dort so gut wie möglich geschützt und reisen nicht in die Nähe wirklicher Kriegsgebiete.

Wir haben vor, wieder täglich einen Blogbeitrag zu schreiben. So könnt ihr unsere Reise gut mitverfolgen.

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Winterberg: Keine Sommerferien für die Ukraine-Hilfe

Die solidarische Arbeit des Sozialvereins Kipepeo e.V. geht weiter

Humanitäre Hilfe Korbach: Ein Krankenwagen für die Ukraine

Sommerferien 2026. Normalerweise eine ruhige Zeit bei Vereinen, auch bei Kipepeo e.V. Für die Ukraine-Hilfe traf das in diesem Sommer jedoch nicht zu. Hier ereigneten sich ganz wunderbare Dinge.

(Ein Bericht von Jan van Egmond, Kipepeo e.V.)

Am 8. Juli beluden wir mit einer Gruppe von Helferinnen und Helfern in Winterberg-Siedlinghausen den 18. Lkw mit Hilfsgütern.

Ende Mai fuhr das in Siedlinghausen ausgemusterte Feuerwehrauto in Richtung Ukraine. Das war sehr schön, aber dieses Fahrzeug war damals nicht ganz komplett. Es fehlten die Schläuche. Sie waren als Ausstattung für das neue Winterberger Feuerwehrauto im Sauerland geblieben.

Wir haben uns daher riesig gefreut, als wir die Zusage für 64 hochwertige Feuerwehrschläuche von einem Hersteller-Unternehmen aus Marsberg erhielten.

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Die Winterberger Ukraine-Hilfe geht weiter

In dieser Woche wurde der 18. Transport-LKW fertig gestellt

In Siedlinghausen wird der Anhänger beladen. (Foto: Jan van Egmond)

„Wir hatten eine gute Truppe zum Helfen“, sagt Jan van Egmond vom Leitungsteam des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e.V. Ein wenig stolz weist er darauf hin, dass es schon der 18. Hilfstransport in die vom russischen Angriffskrieg überzogene Ukraine sei.

Diesmal wurde der LKW samt Anhänger mit Spenden des letzten Monats beladen, vor allen Dingen mit Bettwäsche, Decken, Handtüchern, Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln.

„Unsere Partnerverein „Gora Dobra“ in Lviv wird die Sachen an Heime, Krankenhäuser und in die Notgebiete weiterverteilen“, so Jan van Egmond.

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Winterberg: Der 17. Hilfstransport in die Ukraine steht zur Abfahrt nach Lviv bereit

Update: Der Transport hat Lviv erreicht (kurzes Video siehe unten)

Fast geschafft! Voll beladen fährt der Lastwagen mit Hänger nach Lviv. (foto: zoom)

Der 17. Hilfstransport des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e. V. ist erneut für den Partnerverein „Gora Dobra U. A.“ in Lviv bestimmt. Von dort aus werden die Spenden in die Ukraine weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Gestern wurde der LKW samt Anhänger mit einer engagierten Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Winterberg, Siedlinghausen und Umgebung zügig beladen.

„Wir hatten so viel gesammelt, dass dieses Mal nicht alles mitkam”, so Jan van Egmond aus dem Leitungsteam von Kipepeo. Die Ladung für den nächsten Transport steht also schon bereit.

Derzeit besteht vor allem Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln, Hygieneartikeln und weiteren Gütern, die insbesondere in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen benötigt werden.

Nach einem Aufruf des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis haben sich einige neue Einrichtungen dem Spenderkreis angeschlossen.

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Ein Feuerwehrauto aus Siedlinghausen für Odessa – „Ferienwelt Winterberg hilft Ferienwelt Odessa“

Die Spendenaktion des Winterberger Vereins Kipepeo e.V. ist auf der Zielgeraden

Von Winterberg nach Odessa/Ukraine, wo es dringend benötigt wird:
MAN Fahrgestell Typ 8.163 L-LF
Aufbauer: Ziegler
Baujahr 1999/2000 ausgeliefert
Leistung: 103 KW
Wassertank: 600 Liter
Sitzplätze: 9
Kilometerstand: 19.062

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidarverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

„Es fehlt nicht mehr viel und wir haben die Mittel für das Siedlinghäuser Feuerwehrauto zusammen“, so Jan Egmond von Kipepeo e.V.

Das liege daran, dass der Verein „Aachener Netzwerk“, mit dem Kipepeo solidarisch zusammenarbeite, für die Hälfte der benötigten Mittel sorge.

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Unterstützung für die Ukraine

Spendenaktion für ein Feuerwehrauto

Unterstützungsplakat Kipepeo e.V.

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidaritätsverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

Dieses Fahrzeug wird in die Ukraine transportiert, um die Kapazitäten der Feuerwehren vor Ort zu stärken und die Rettung von Menschenleben unter schwersten Bedingungen zu ermöglichen.


Für Spenden stehen folgende Konten zur Verfügung:

IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00
Volksbank Sauerland eG

IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75
Sparkasse Mitten im Sauerland

Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.

Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion

Weiter Infos:
Jan van Egmond
E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de
Web: www.kipepeo-fair-sozial.de

Freitagabend in der Linie 73

Benefiz-Konzert für die Ukraine

Eine blonde Sängerin mit langen glatten Haaren steht mit blauem Kleid auf der Bühne, das Mikrofon in der rechten Hand. Links hinter ihr ein Keyboarder und ein Gitarrist. Rechts von ihr ein in weiß gekleideter Chor (ca. 10-12 Personen). Der Vorhang hinter der Bühne ist mit breiten senkrechten Streifen roten, grünen, blauen und gelben Farben beleuchtet.
Marieke Sleurink und ein Teil ihrer Band (Bassist und Schlagzeuger sind leider nicht auf dem Bild) gemeinsam mit dem Winterberger Chor „Singing Circle“ auf der Bühne. (foto: zoom)

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ hatten der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, dem 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge eingeladen.

Diesmal hatte ich es geschafft, nicht nur die Pressemitteilung zum Konzert zu veröffentlichen, sondern auch selber hinzugehen. Da ich bewusst Stift, Block und Kamera zu Hause gelassen hatte, dürft ihr von mir keine Details erwarten.

Als wir eine Viertelstunde vor Konzertbeginn den Kulturbahnhof betraten, war der Saal pickepacke voll. Mit Glück erwischten wir noch zwei Plätze.

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Zwei Stimmen – eine Botschaft: Kaffeekonzert in Schmallenberg zur Unterstützung der Ukraine

Sämtliche Spenden fließen direkt in Hilfsprojekte für zerstörte Orte im Frontgebiet der Ukraine.

Kaffeekonzert, Frieden beginnt bei dir und mir, Sonntag, 29. März 2026, 16 Uhr, Christuskirche Schmallenberg, Werper Str. 3 (Veranstaltungsplakat)

Nach dem Abendkonzert im Kulturbahnhof Linie 73 am 27. März in Olsberg laden Marieke Sleurink & Band zwei Tage später, am Sonntag, dem 29. März, um 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Musiker Raimund Fischer zum Solidaritätskonzert für die Ukraine in Schmallenberg ein.

Marieke Sleurink spielt mit ihrer Band frische, kraftvolle Lieder, die sie selbst schreibt und gemeinsam mit ihrem Mann arrangiert. In den vergangenen Monaten hat sie für ihr deutsches Publikum weitere Lieder aus dem Niederländischen übersetzt. Ihre Leidenschaft für das Theater und die Nähe zum Publikum sind dabei spürbar. Sie liebt es, gelebten und erfahrenen Glauben in Text und Musik zu verwandeln.

Raimund Fischers Lieder bewegen sich thematisch oft in ähnlichen Räumen, erzählen jedoch eher. Mit Gitarre und E-Piano spannt er den Bogen von biblischen Texten über biographische Szenen bis hin zu politischen Botschaften. Poetisch und gefühlvoll bringt er zur Sprache, was ihn bewegt und trägt.

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