Umleitung: Antisemitismus, ein rechter Ex-Burschenschafter, Tech-Konzerne, Manifeste und ein Politthriller in Bonn

Rettungsring (foto: zoom)

Bedrohung sichtbar – Solidarität brüchig: Antisemitische Vorfälle nehmen zu, jüdisches Leben wird unsichtbarer. Warum bleibt Unterstützung aus und welche Rolle spielen politische Debatten und blinde Flecken, auch im linken Spektrum? … belltower

Er wollte töten: Rechter Ex-Burschenschafter zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt … endstationrechts

Verfahren gegen Tech-Konzerne: EU-Kommission zögert, Abgeordnete verlieren Geduld … netzpolitik

Die Macht des Manifesten in Zeiten der Hyperpolitik: Jüngst erregte ein Post des Techunternehmens Palantir Aufsehen, das in Form eines Manifests für die „Technologische Republik“ abgefasst war … GeschichteDerGegenwart

„Alptraum für Deutschland“: Volker Lösch inszeniert in Bonn einen Politthriller unter Verwendung des „Freischütz“ …revierpassagen

„Tiere vor unserer Haustür“ – Fotoausstellung im Kreishaus Olpe

Der junge Fotograf Philipp Geisler (16) aus Lennestadt-Grevenbrück präsentiert mit Landrat Theo Melchior sowie Detlev Lins (li) und Kerstin Prutti (re) einige seiner Tieraufnahmen, die in der seiner Fotoausstellung vom 11.05. bis 12.06.2026 im Kreishaus Olpe zu sehen sein werden. (Foto: Udo Geisler)

Vom 11. Mai bis zum 12. Juni 2026 ist im Kreishaus Olpe die Fotoausstellung „Tiere vor unserer Haustür“ zu sehen. Präsentiert werden eindrucksvolle Naturaufnahmen des jungen Fotografen Philipp Geisler aus Lennestadt, der mit viel Geduld und einem besonderen Blick fürs Detail die heimische Tierwelt in Szene setzt.

(Pressemitteilung Naturpark Sauerland)

Der 16-jährige Schüler der Naturpark-Schule Gymnasium Maria Königin beschäftigt sich bereits seit seiner Kindheit intensiv mit dem Thema Naturschutz. Vor rund zweieinhalb Jahren entdeckte er durch seinen Vater die Fotografie und begann, Tiere aus seiner unmittelbaren Umgebung mit Begeisterung festzuhalten. Ein Großteil seiner Aufnahmen entsteht direkt vor der eigenen Haustür – im naturnah gestalteten Garten seiner Familie sowie im Umfeld seines Wohnortes Grevenbrück.

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Kostenloses Online-Seminar zur Förderantragsstellung für Vereine

Hochsauerlandkreis. Viele Vereine planen Projekte, um ihre Ziele zu erreichen und ihre Themen voranzubringen. Dazu sind Fördergelder aus unterschiedlichsten Förderprogrammen meist fester Bestandteil der Finanzierung. Doch nicht jede Ehrenamtlerin oder jeder Ehrenamtler ist sicher darin, bei der Antragsstellung das Projektanliegen textlich auf den Punkt zu bringen und im Idealfall mit einer guten Formulierung die Förderwahrscheinlichkeit optimal zu unterstützen. Was ist zu beachten? Welches sind typische Faktoren, die zum Gelingen beitragen? Und wie kann künstliche Intelligenz bei der Antragsstellung unterstützen? 

(Pressemitteilung HSK)

Hierzu hat die Beratungsstelle für Ehrenamt und Vereine des HSK mit der professionellen Förderberaterin Mira Pape ein interessantes Seminarprogramm mit konkreten Tipps zusammengestellt. In diesem kostenlosen Online-Workshop, der am Montag, dem 18. Mai 2026, von 18 bis 20:30 Uhr stattfindet, werden Vereine mit Grundlagenwissen zur Förderantragsstellung ausgestattet. Darüber hinaus erhalten sie handfeste Impulse für die Verwendung im eigenen Verein.

Eine Anmeldung ist formlos per E-Mail möglich unter:
klaus.depenbrock@hochsauerlandkreis.de oder telefonisch unter 0 291 94-1803.

Wenn das Thema für einen Verein von Interesse ist, der Termin aber nicht wahrgenommen werden kann, wird dennoch um eine Rückmeldung gebeten. In diesem Fall besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, alternativ eine individuelle Beratung zu vereinbaren.

Die Mutter frisst ihre Kinder

Risikosport in der Winterberger MTB-Arena

Hindernis im oberen Tail des MTB-Trails. (Archivfoto Bikepark: zoom)

Ende April hat der Bikepark auf der Winterberger Kappe die MTB-Downhill-Saison eröffnet. The Mother haben ihn die Betreiber*innen getauft.

Noch im April wurden von dort drei schwer verletzte Radfahrer mit Hubschrauber bzw. Rettungswagen geborgen. Risikosport. Die Mutter frisst ihre Kinder.

Allerdings muss ich der Wahrheit die Ehre geben und berichten, dass es auch auf Wegen außerhalb der MTB-Arena viele Alleinunfälle von Radfahrenden gibt. Klassiker: Senior*innen mit E-Bike auf abschüssigen Schotterwegen.

Zurück zu The Mother:

POL-HSK: 18-jähriger Radfahrer verletzte sich im Bikepark Winterberg schwer

Am 28.04.2026 um 11:10 Uhr befuhr ein 18-jähriger Niederländer eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. Aus bislang unbekannter Ursache fiel der Mann über den Lenker seines Fahrrads. Er prallte gegen einen Stein und verletzte sich dadurch schwer. Der Rettungsdienst forderte einen Rettungshubschrauber an. Lebensgefahr bestand nicht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6264818

POL-HSK: Schwer verletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg

Am 26.04.2026 um 18:10 Uhr befuhr ein 21-jähriger Fahrradfahrer eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. In einer Kehre stürzte der Medebacher aus bislang unbekannter Ursache. Er verletzte sich schwer und musste in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden. Hinweise auf einen technischen Defekt liegen derzeit nicht vor.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6263177

POL-HSK: Schwerer Unfall im Bikepark in Winterberg

Am Samstag, den 18.04.2026, um 17:00 Uhr, kam es im Bikepark in Winterberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte ein 17-jähriger Jugendlicher aus Arnsberg mit seinem Mountainbike. Bei dem Sturz verletzte er sich schwer. Er wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6258462

Über die Bikeparks im Sauerland berichtete Anfang April der WDR:

Die Bikeparks im Sauerland starten. Mit optimierten Kurven, in Form gebrachten Absprüngen und auch neuen Hindernissen.

https://www1.wdr.de/sport/mehr-sport/bikeparks-sauerland-100.html

Pausenbild: Kirche am Abend

Die Reste der Abendsonne scheinen auf eine Kirche in Rørvig/Seeland (foto: zoom)

Mildes Abendlicht fällt auf die ockergelbe Kirche am Rande von Rørvig. Wenige Minuten später sind die Schatten verblasst.

Ich radele zum Meer.

Die Blogpause ist beendet.

Mit dem Rad an der Ostsee in der Nähe des Dybesø (foto: zoom)

Gewalt und Kriegstheologie in der Hebräischen Bibel

Ein neues Lesebuch der Schalom-Bibliothek

Gewalt und Kriegstheologie in der Hebräischen Bibel
Ein Lesebuch der Schalom-Bibliothek – Mit Texten von Peter Bürger (Hg.), Friedrich Erich Dobberahn, Jürgen Ebach, Bruno Kern, Ansgar Moenikes, Bernhard Lang, Thomas Nauerth, Egon Spiegel und Jochen Vollmer. (edition pace: Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien, 16). Hamburg: BoD 2026. (ISBN: 978-3-6963-9675-6; Paperback; 400 Seiten; 16,99 Euro).
https://buchshop.bod.de/gewalt-und-kriegstheologie-in-der-hebraeischen-bibel-9783696396756

Buchcover: Menorah in Jerusalem, David mit dem Kopf Goliaths

Die Hebräische Bibel, eine Sammlung höchst unterschiedlicher, z.T. geradezu gegensätzlicher Bücher aus dem ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung, gehört für mehr als zwei Milliarden Menschen zum anerkannten Kanon „Heiliger Schriften“. Sie enthält eine zivilisatorische Friedensperspektive für den Erdkreis, die angesichts der Möglichkeit eines selbstmörderischen Weltkriegs der Gattung „Homo sapiens“ mehr denn je höchste Beachtung verdient.


(Von: Redaktion ‚Schalom-Bibliothek.org‘)

Zugleich überliefert die Bibel (https://schalom-bibliothek.org/biblische-fiktionen-zu-krieg-und-genozid/) einen Fundus an Ausrottungsbefehlen und Gewaltszenarien, der zum Abgründigsten in der Weltliteratur gehört. Ein humanistischer Kritiker listet beispielhaft allein mehr als eine Millionen Opfer bei angeblich gottwohlgefälligen Massakern und militärischen Massenmorden auf. Einige biblische Autoren waren offenbar bemüht um geradezu phantastische Angaben zu Tötungsquoten. Das Skandalöse an den betreffenden Texten ist nicht etwa eine ausgesprochene Einzigartigkeit, sondern im Gegenteil der Umstand, dass sie sich trotz mancher Eigentümlichkeiten einreihen in den Bilderbogen der bronze- und eisenzeitlichen Kriegsideologie bzw. Kriegspropaganda Westasiens. Eine lange Wirkungsgeschichte ließ die Staats- und Kriegsgottheiten nie aussterben.

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1. Mai 2026 – Erst unsere Jobs, dann eure Profite

Der „Tag der Arbeit“ im Hochsauerlandkreis

Veranstaltungsplakat DGB

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ gehen am 1. Mai 2026 überall in Deutschland der DGB und die 8 Mitgliedsgewerkschaften auf die Straße, um die Stimme für eine gerechte Arbeitswelt zu erheben.

(Pressemitteilung DGB Hochsauerlandkreis)

Es geht aber in diesem Jahr den Menschen nicht nur um ihre Jobs, sondern auch um ihre Gesundheit, die soziale Sicherheit und um ein bezahlbares Leben. Der 1. Mai ist ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden. Wir stehen gemeinsam für unsere Rechte, für unsere Würde und für eine gerechte Gesellschaft.

Wir wollen laut sein gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau und gegen eine Politik, die die Interessen der Beschäftigten hintenanstellt.

Deshalb gehen wir gemeinsam auf die Straßen und die öffentlichen Plätze – für sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Demokratie.

Die gewerkschaftliche Feier zum Tag der Arbeit hat auch im Hochsauerlandkreis eine lange Tradition mit unterschiedlichen Veranstaltungsformen.

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Kleine Blogpause

Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)

Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.

Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.

Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.

80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.

Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.

Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.

Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

AKW Buschehr: Der Beginn des iranischen Atomprogramms war „Made in Germany“

Grafik: mitwelt.org

AKW Buschehr: Am Anfang des iranischen Atomprogramms stand „Made in Germany“. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen die Gefahren der Atomkraft. Eine noch größere Gefahr und Katastrophe für die Menschheit ist jedes Land, das mithilfe der „friedlichen“ Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Politik und Medien beklagen, dass der Iran über die Nutzung der Atomkraft an Atomwaffen kommen könnte. Häufig „vergessen“ wird in der Berichterstattung der Baubeginn des ersten iranischen AKW durch die deutsche Kraftwerksunion, durch Siemens und AEG. Auch der Zusammenhang zwischen dem Irankrieg, der Idee weltweit viele kleine AKW zu bauen und der Gefahr von Proliferation wird gerne „übersehen“.

„AKW Buschehr: Der Beginn des iranischen Atomprogramms war „Made in Germany““ weiterlesen
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