Eine Lese-Empfehlung zum neuen Buch von Bruno Kern
Bruno Kern (Jg. 1958), Theologe, Philosoph und freischaffender Autor mit öko-sozialistischem Hintergrund, kommt der allgegenwärtigen Kriegsertüchtigung mit seinem jüngsten Buchessay in die Quere.
(Eine Rezension von Peter Bürger)
1. Zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde unter dem Vorzeichen von „9/11“ (Terrordiskurse) der Zusammenhang zwischen der aggressiven Form des Wirtschaftens und der Kriegsapparatur selbst in weiten Teilen der Friedensbewegung ausgeblendet. Kern erinnert daran, dass vom Kapitalismus nicht schweigen darf, wer den Krieg anklagt (gegenwärtige Schauplätze u.a.: Militärdoktrinen und knappe Rohstoffbasis, vermeintliche Ankurbelung der Wirtschaft durch – parasitäre – Aufrüstung). Er plädiert jedoch gleichermaßen für eine Überwindung von kapitalistischer Produktionsweise und für eine Abrüstung des mit begrenzten Lebensgrundlagen unverträglichen Industrialismus .
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