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Lauschiger Sommerabend im mittleren Ruhrtal. Wir sitzen mit zwei lieben Menschen auf der Terrasse. Kleinigkeiten vom Grill, diverse Salate, gut gekühlte Sangria. Aus den Außenlautsprechern erklingt die lange nicht mehr gehörte Jefferson Starship Platte.
Verdammte Kiste, wie gut ist die Scheibe immer noch …?! – Der perfekte Soundtrack für diesen Abend. Und nun Laptop aus und Sangria nachfüllen ..;-)
Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes verzeichnet am Mittwoch, 09. Juni, 9 Uhr, kreisweit 15 Neuinfizierte und 19 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 25,4 (Stand 09. Juni, 0 Uhr).
(Pressemitteilung HSK)
Insgesamt sind es damit aktuell 125 Infizierte, 9.380 Genesene sowie 200 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden vier Personen behandelt, eine Person wird intensivmedizinisch behandelt und beatmet.
Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 9.705.
Kreisweit sind vier Klassen und drei Kindergärten betroffen.
Alle 125 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (66), Bestwig (1), Brilon (20), Eslohe (1), Hallenberg (4), Marsberg (5), Medebach (0), Meschede (1), Olsberg (2), Schmallenberg (6), Sundern (19) und Winterberg (0).
Wenn man tagaus, tagein auf Corona-Spaziergängen durch die sterbenden Fichten- und grünen Buchenwälder des Hochsauerlandes trottet, braucht es Abwechslung.
Bei angenehmen Temperaturen und trübem Wetter haben wir die Dortmunder Nordstadt durchstreift. Ich weiß nicht mehr, wo wir überall gewesen sind. Wir sahen schöne, wir sahen schmuddelige Straßen, graue und begrünte Fassaden, Parks, Kleingartenanlagen, zugeparkte Fußwege und den Hafen im Abrissmodus. Allerwegen Menschen, groß und klein, Sprachgewirr, Eltern und Kinder, Männergruppen und auch ein paar Junkies. Ein lebhaftes, vielfältiges Viertel.
Die Nordstadt hat eine schlechten Ruf. Drogen, Kriminalität. Wir sind weder ausgeraubt noch angemacht worden. Fische im Wasser; mit FP2-Masken, wo es eng wurde. Es ist Pandemie, wir haben uns nicht aufgehalten. Ein Café oder Döner wäre wohl nett gewesen. Weiter, weiter, weiter … Wir werden wiederkommen, wenn das Virus verschwunden ist.
Wird es hier in ein paar Jahren eine ähnliche Entwicklung wie in Altona, im Schanzenviertel oder in der Hamburger Hafenstadt geben? Erst die Graffiti, dann die Gentrifizierung?
Über das Wochenende gab es mit Stand von Montag, 07. Juni, 9 Uhr, 27 Neuinfizierte und 29 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 30,8 (Stand 07. Juni, 0 Uhr).
Damit sind es aktuell 183 Infizierte, 9.305 Genesene sowie 200 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden sieben Personen behandelt, eine Person wird intensivmedizinisch behandelt und beatmet.
Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (83), Bestwig (1), Brilon (31), Eslohe (2), Hallenberg (5), Marsberg (3), Medebach (3), Meschede (3), Olsberg (3), Schmallenberg (10), Sundern (38) und Winterberg (1).
Dortmund: Garfield vor der Bekanntgabe des Wahlergebnisses. (foto: zoom)
Als am gestrigen Abend die vorläufigen Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bekannt wurden, war ich einerseits erleichtert, dass das vorhergesagte „Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen CDU und AfD anscheinend nur in den Medien stattgefunden hatte, andererseits kann man über den traurigen Zusatnd des sogenannten „linken Lagers“ nur den Kopf schütteln – fragend oder resignierend.
Gewonnen hat die CDU, die höchsten Verluste haben LINKE, AfD und SPD, genau in dieser Reihenfolge. Kann man aus dieser Landtagswahl einen Trend für die Bundestagswahl im Herbst herauslesen?
Kann man machen, aber welchen Wert hätte die Voraussage?
Ulrich Horn blieb am Wahltag skeptisch:
„Sachsen-Anhalt ist nicht repräsentativ für die Republik. Es handelt sich um ein kleines ostdeutsches Land. Es zählt kaum 1,8 Millionen Wahlberechtigte. Die Mehrzahl lebt in Dörfern und Kleinstädten. Es gibt nur zwei Großstädte unter 250.000 Einwohnern.“
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Corona-Schnelltests: Deine Personalausweisnummer geht kein Testzentrum etwas an … netzpolitik
Abstand halten – auch wenn es manchmal schwer fällt. (foto: zoom)
Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes verzeichnet am Freitag, 04. Juni, 9 Uhr, kreisweit 33 Neuinfizierte und 12 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 36,2 (Stand: 04. Juni, 0 Uhr).
Insgesamt sind es damit aktuell 185 Infizierte, 9.276 Genesene sowie 200 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden zehn Personen behandelt, zwei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet.
Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 9.661.
Kreisweit sind aktuell eine Einrichtung der Eingliederungshilfe, vier Schulen und vier Kindergärten betroffen.
Alle 185 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (77), Bestwig (0), Brilon (35), Eslohe (3), Hallenberg (5), Marsberg (5), Medebach (5), Meschede (4), Olsberg (2), Schmallenberg (10), Sundern (37) und Winterberg (2).
Diese Pestwurz hat die Fruchtbildung erledigt. (foto: zoom)
Die Pestwurz ist eine meiner Lieblingspflanzen. Sie zeigt mir mit der Blüte den Beginn und mit den Schirmchenfliegern des Fruchtstands das Ende des Frühlings an.
Wie der nah verwandte Huflattich ist sie „vorlaufend“, d.h. zuerst erscheint der Blütenstand, dann die Laubblätter, die breitesten der heimischen Flora; daher der griechische Name der Pflanze „Petasitis“, von petasos = breitkrempiger Hut.
Seit drei Tagen zählt der meteorologische Sommer (1. Juni – 31. August). Wir befinden uns in der Zwischenzeit bis zum kalendarischen Sommerbeginn am 21. Juni. Von da an geht’s bergab, zumindest mit der Tageslänge. Es ist mein persönliches Paradox, dass ich mich im Hochsommer jeden Tag voller Sentimentalität und Abschiedsgefühlen von eben diesem Sommer verabschiede. Die nächsten drei Wochen sind also etwas Besonderes.
Nicht ganz passend zur hellen Jahreszeit habe ich mir das „Heart of Darkness“ aus dem Bücherregal genommen. Nach den ersten Seiten komme ich erst langsam hinein, aber vielleicht bieten die kommenden Gewitter ein entsprechendes Leseambiente.
Die Parkplätze in unserer Straße sind leergefegt. Gott und die Welt haben die Pandemie für beendet erklärt und sind gen Ost- und Nordsee aufgebrochen.
Als ich gestern durch das Hochsauerland stromerte, waren die Gastronomien und Cafés sehr gut gefüllt. Der Italiener in Winterberg, Albers in Bödefeld, Sommer in Bremke – ich aber bin noch nicht soweit, suche mir das letzte Paar Schuhe, welches noch Profil auf den Sohlen hat, heraus und breche zu einem der inzwischen unzähligen Corona-Spaziergänge auf.
Risikovermeidung. Die zweite Impfung ist in der dritten Juniwoche, plus zwei bis drei Wochen. Nach über 15 Monaten Disziplin nicht noch alles versauen und auf dem Krankenbett enden.
Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes verzeichnet am Mittwoch 02. Juni, 9 Uhr, kreisweit 28 Neuinfizierte und neun Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 50,8 (Stand 02. Juni, 0 Uhr).
(Pressemitteilung HSK)
„Der heutige Inzidenzwert (Fälle pro 100.000 Einwohner der letzten sieben Tage) beruht auf einem statistischen Effekt bedingt durch die Pfingstfeiertage“, sagt Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises. Weniger Testungen an Feiertagen führen zu geringen Fallzahlen. Daher gehen heute mehr Neufälle in die Statistik ein als herausfallen (Fälle von vor acht Tagen). „Die Situation ist im Hochsauerlandkreis stabil, dennoch wird es zu weiteren Schwankungen des Inzidenzwertes aufgrund des morgigen Feiertages kommen“, ergänzt Dr. Peter Kleeschulte.
Sollte der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen weiterhin den Wert von 50 überschreiten, so gilt am übernächsten Tag wieder die Stufe 3 der Corona-Schutzverordnung, frühestens am kommenden Sonntag.
Insgesamt sind es damit aktuell 164 Infizierte, 9.264 Genesene sowie 200 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden elf Personen behandelt, drei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet.
Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 9.628.
Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (61), Bestwig (0), Brilon (28), Eslohe (3), Hallenberg (7), Marsberg (3), Medebach (9), Meschede (5), Olsberg (2), Schmallenberg (10), Sundern (34) und Winterberg (2).
Mit Stand von Dienstag, 01. Juni, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis drei Neuinfizierte und 73 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 40,0 (Stand 01. Juni, 0 Uhr).
(Pressemitteilung HSK)
Die Statistik weist damit 145 Infizierte, 9.255 Genesene sowie 200 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Stationär werden elf Personen behandelt, drei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 9.600.
Aktuell sind eine Pflegeeinrichtung, zwei Schulen und zwei Kindergärten betroffen.
Die relevante 7-Tage-Inzidenz im Hochsauerlandkreis liegt seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Schwellenwert von 50. Dies hat auch das Land Nordrhein-Westfalen festgestellt und auf seiner Internetseite veröffentlicht. Damit fällt der Hochsauerlandkreis ab Mittwoch, 2. Juni, unter die Inzidenz-Stufe 2 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies weitere Lockerungen der Corona-Regeln.
So darf beispielsweise die Innengastronomie öffnen, wenn negative Tests der Gäste vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist. Für die Außengastronomie benötigen Gäste keinen Nachweis eines negativen Schnelltestes.
Außerdem sind ab Mittwoch Treffen im öffentlichen Raum von Personen aus höchstens drei Haushalten ohne Personenbegrenzung möglich. Bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten können sich treffen, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Genesene oder Personen mit vollständigem Impfschutz werden bei beiden Möglichkeiten nicht mitgerechnet.
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