Gesucht: Ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler im Hochsauerlandkreis – Schulungen im März und April

„Sprechen Sie auch eine andere Sprache als Deutsch? Haben Sie Zeit und Lust, sich ehrenamtlich zu engagieren, indem Sie bei Gesprächen in Schulen, KiTas, den Beratungsdiensten der freien Träger übersetzen?“

(Pressemitteilung HSK)

Wer diese Fragen mit einem „Ja“ beantworten kann, ist beim ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen- und mittler-Pool des Kommunalen Integrationszentrums des Hochsauerlandkreises bestens aufgehoben. Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz in bislang 35 Sprachen leisten inzwischen über 100 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler einen Beitrag, dass Menschen mit geringen Deutschkenntnissen wichtige Informationen verstehen. Damit unterstützen sie deren gesellschaftlichen Teilhabe. Gleichzeitig stärkt das Engagement der Sprachmittlerinnen und Sprachmittler auch die die Fachkräfte in den Organisationen vor Ort.

Paschtu, Persisch, Dari

Gerade für die Bereiche Winterberg, Hallenberg, Medebach, Marsberg und Brilon wird noch mehr Unterstützung von ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen- und mittler benötigt.

Darüber hinaus fehlen noch SprachmittlerIinnen- und mittler im gesamten Hochsauerlandkreis, welche die Sprachen Paschtu, Persisch und Dari beherrschen. Das Team des Kommunalen Integrationszentrums beantwortet gern offene Fragen und nimmt direkt Anmeldungen für eine der geplanten Grundlagenschulungen an.

Die nächste Schulung findet ganztägig am Donnerstag, 09. März 2023, von 8:30-16:30 Uhr, in Präsenz in Meschede statt. Am Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. April 2023 findet eine weitere Grundlagenschulung 2-tägig, jeweils von 08:00-13:00 Uhr, digital per Zoom statt. Die Teilnahme an der Schulung ist kostenlos.

Anmeldungen zu den Grundlagenschulungen jeweils bis 14 Tage vor Schulungs-Beginn.

Kontakt:

Ehrenamtlicher Sprachmittlerinnen- und mittler-Pool HSK
Tel: 02931 94-4151
Email: sprachmittlerpool@hochsauerlandkreis.de

Siedlinghausen heute Abend: um 180° gedreht. Wie grün wird der Winterurlaub der Zukunft?

16.54 Uhr im Vordergrund: Maisfeld-Monokultur – Hintergrund (Berg): kranke Fichtenmonokultur mit Kahlflächen (foto: zoom)

Wenn man sich vom Maschinenschnee aus Hunderten von Schneekanonen nicht blenden lässt, sieht man schnell die schäbigen Seiten des Hochsauerlandes.

Landwirtschaftliche Monokultur, kranker Fichtenforst, vom Borkenkäfer und Klimawandel dahingerafft, immer weiter wachsende Kahlschläge – die Menschen auf dem Dach von NRW stehen vor schwierigen Aufgaben: Umbau der Forstwirtschaft, Energiewende, Neuausrichtung des Tourismus – das wird schwer, denn es ist immer noch zu leicht, mit dem inzwischen hochmaschinellen und künstlichen Skitourismus Geld zu verdienen.

Nur nicht dran rütteln, es wird schon noch ein paar Jahre gut gehen, nach uns die Sintflut. Die Meckerköppe beschädigen unsere Marke „Winterberg“, da hängen Arbeitsplätze dran. Zu Zehntausenden drängen die Touristen aus allen Teilen Deutschlands und vor allen Dingen den Niederlanden nach Winterberg und seine höher gelegenen Ortsteile Altastenberg und Neuastenberg.

Die Marketingmaschine läuft, die Lokalmedien machen mit. Man will ja nicht als Nestbeschmutzer dastehen. Dann lieber ein Jubelartikel zu viel als zu wenig. Zeit für Gewinne, nicht für Konzepte.

Oder vielleicht doch? Am 16. Februar findet im Oversum Winterberg das Stadtgespräch von WDR 5 statt. Thema: Wie grün wird der Winterurlaub der Zukunft?

Diskutieren werden

  • Michael Beckmann, Bürgermeister in Winterberg
  • Matthias Heise, Wissenschaftler der TU Dortmund und Mitautor einer Studie zum Strukturwandel in Skigebieten der Schweiz
  • Jan Matzoll, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen im NRW-Landtag

Moderation: Ralph Erdenberger und Brigitte Krämer

Beginn:20.04 Uhr
Ende:21.00 Uhr
Einlass:19.30 Uhr
Karten:Kostenfrei

Eine Minute nach dem Bild oben habe ich mich um 180° gedreht. Die Sonne ging hinter den Bergen unter. Siedlinghausen lag schon im Schatten.

16.55 Uhr: Siedlinghausen im Schatten der Berge (foto: zoom)

Es gibt doch noch ganz schöne Ecken, habe ich gedacht. Mit Wanderschuhen oder mit dem Fahrrad lassen sie sich leicht finden. Sauerland geht auch ohne Ski-Tourismus.

NRW: Projekte einreichen für Landesprogramm „Kultur und Schule“ 2023/2024

Künstlerische und kulturelle Bildung verleihen junge Menschen mit ihrer Kreativität und individueller Gestaltungsfähigkeit im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule Ausdruck. Das Landesprogramm „Kultur und Schule“ wird auch im kommenden Schuljahr 2023/2024 weitergeführt.

(Pressemitteilung HSK)

Erneut stärkt das Land NRW die künstlerisch-kulturelle Bildung in allgemeinbildenden Schulen und stellt Fördergelder für entsprechende Projekte zur Verfügung.

Kulturinstitute und Künstler, die in Kooperation mit einer Schule Projekte anbieten möchten, können Anträge über das Schulamt der zuständigen Stadt bzw. Gemeinde bis zum 31. März beim Hochsauerlandkreis, Fachdienst Schulaufsicht, Medienzentrum, Bildung und Integration, Eichholzstraße 9, 59821 Arnsberg, einreichen. Nähere Infos und Projektanträge sind zu finden unter www.kultur-und-schule.de.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Schulamt des Hochsauerlandkreises unter der Rufnummer 02931/94-4110 (vormittags).

Das sonnige Wetter genießen

Kurz vor dem Großen Bildchen. Rechts geht es dann ins Sorpetal hinunter. (foto: zoom)

Heute war wieder wunderbares sonniges Winterwetter. Die Temperaturen lagen erneut knapp über Null und der Wind wehte sehr mäßig.

Mit dem E-Bike waren die 65 km mit ingesamt 850 m hoch und wieder hinunter in knapp drei Stunden erledigt.

In Stichworten für die Sauerland-Kenner: Siedlinghausen, Großes Bildchen, Sorpetal, Niedersorpe, Holthausen, Bad Fredeburg, Bremke, Reiste, Remblinghausen, Bödefeld, Altenfeld, Siedlinghausen.

Auf dem Radweg zwischen Niedersorpe und Holthausen (foto: zoom)

In der Gegend um Schmallenberg, Bad Fredeburg und Bremke schien der Winter völlig verschwunden, allein die Kälte war noch jahreszeitlich einem typischen März (s.u.) angemessen.

An drei Stellen, da wo Wasser hinübergeflossen war, waren die Radwege ein Stück vereist. Ansonsten gab es keinerlei Problem mit Schnee oder Eis. Sogar die Autofahrer verhielten sich heute sehr zurückhaltend. Niemand ist mir zu nah auf die Pelle gerückt.

An der Bäckerei Sommer in Bremke komme ich nur selten vorbei ohne anzuhalten. Gerade bei Kälte schmilzen die Kalorien besonders schnell. Nussstrietzel und ein Pott Kaffee beheben das Zuckertief.

Leider konnte man wegen der Kälte noch nicht draußen sitzen. (foto: zoom)

Die Strecke zwischen Bremke und dem Abzweig nach Herhagen ist ein wenig nervig; neben der Hauptstraße mit viel Schwerlastverkehr. Anfangs nur ein schmaler Radstreifen, hinter Reiste dann aber ein breiter Weg.

Wenn ich den Wetterbericht richtig verstanden habe, wird es in den nächsten Tagen weniger sonnig. Bis zum ausgewachsenen Frühling kann es hier im Hochsauerland noch ein wenig dauern, Schnee ist nicht ausgeschlossen. Wir werden sehen.

Der Januar 2023 war jedenfalls zu mild. Der ursprüngliche Eismonat habe, so der Deutesche Wetterdienst, seinen Ruf als solcher verloren und erreichte auch in diesem Jahr erneut einen Platz auf der Liste der zehn wärmsten Januarmonate seit 1881, Temperaturen so hoch wie in einem typischen März.

NRW: 13 Prozent weniger allgemeinmedizinische Arztpraxen als vor zehn Jahren

Die Zahl der Facharztpraxen war 2021 in Nordrhein-Westfalen mit 12 106 um vier Prozent niedriger als 2011

Grafik Wortwolken (zoom)

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der Arztpraxen für Allgemeinmedizin ist in Nordrhein-Westfalen von 2011 bis 2021 um 13 Prozent gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war ihre Zahl im Jahr 2021 mit 5 804 um 840 niedriger als zehn Jahre zuvor (2011: 6 644). Die Zahl der Facharztpraxen verringerte sich in NRW im gleichen Zeitraum um vier Prozent: 2021 gab es mit 12 106 Facharztpraxen 463 Praxen weniger als 2011 (damals: 12 569).

Nach Angaben der Bundesärztekammer ist die Zahl der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte in NRW binnen zehn Jahren um 15,1 Prozent gestiegen: Im Jahr 2021 waren rund 34 500 Ärztinnen und Ärzte ambulant tätig. Im Jahr 2011 waren es rund 30 000 gewesen. Auch im Verhältnis zur Bevölkerung ist die Zahl der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte gestiegen, und zwar um 12,7 Prozent: 2021 gab es rein rechnerisch 1,9 ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte je 1 000 Einwohner, während es zehn Jahre zuvor noch 1,7 gewesen waren.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass aus den hier verwendeten Daten des Unternehmensregister Systems (URS) lediglich die Zahl der Praxen ermittelbar ist, aus denen keine Rückschlüsse auf die Zahl der darin praktizierenden Ärzte möglich sind. Internistische Praxen, die auch eine hausärztliche Versorgung anbieten, sind hier den Facharztpraxen zugeordnet.

Weitere Landesergebnisse zu Niederlassungen und deren Beschäftigten nach Wirtschaftsgruppen stehen in der Landesdatenbank NRW zum Abruf bereit.

Hinweis: Die Landesdatenbank NRW ist in der Zeit vom 10.02.2023, 12 Uhr bis voraussichtlich zum 13.02.2023, 13 Uhr aufgrund von Wartungsarbeiten nicht zu erreichen.

Vor-Ort Unterstützungsangebot für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Casemanagerin Ina Pfau berät individuell in Hallenberg und Medebach

Ina Pfau, KIM Casemanagerin aus dem Programm „Kommunales Integrationsmanagement (KIM)“, berät individuell in Hallenberg und Medebach. (Foto: HSK)

Ina Pfau ist viel unterwegs. Sie sucht den Kontakt zu Ehrenamtlichen, zu Integrationsfachkräften, zu Vereinsvorständen und zu Helferinnen und Helfern, die Geflüchtete begleiten. Neulich war sie bei der Tafel. Als KIM Casemanagerin des Kommunalen Integrationszentrums Hochsauerlandkreis (KI) vernetzt sie sich, möchte noch bekannter werden.

(Pressemitteilung HSK)

Dies ist nötig, da sie im Rahmen ihrer Arbeit während der Vor-Ort-Sprechstunde im Hallenberger Kump jeweils donnerstags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr zugewanderten Menschen und auch allen anderen Menschen mit Migrationshintergrund hilft, ihren Alltag selbstständig zu bestreiten und aufkommende Probleme zu lösen: individuell und bedarfsorientiert, auch mit dem Ziel, sich im neuen Lebensumfeld angekommen zu fühlen.

„Die Integrationsarbeit von uns KIM Casemanagern ist lösungs- und praxisorientiert“, sagt sie. Die individuellen Integrationsprozesse effizienter und transparenter zu gestalten, darauf komme es an und dazu dienten die vertraulichen Beratungsgespräche mit den Menschen, bei denen ausgelotet werde, welche Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung infrage kommen. Neben den Integrationsangeboten in den Bereichen Beruf, Weiterbildung und Qualifizierung setze sie den Fokus auch auf die Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen sowie auf ehrenamtliche Anlaufstellen. „Je größer das Netzwerk bereits bestehender Angebote ist, auf das zurückgegriffen werden kann, desto erfolgreicher gelingt es, dass sich ankommende Menschen in der Lebenswelt zurechtfinden und auf Dauer unabhängiger von staatlicher Unterstützung werden“, sagt Ina Pfau.

Barrieren und Hemmschwellen auf beiden Seiten spornten sie und ihre Kolleginnen zusätzlich an: „KIM Case-Management ist ein aktiver Prozess. Wir wollen Einwanderung gestalten. Manchmal gehört es auch dazu, fehlende Angebote in einem Ort zu identifizieren.“

Alle Menschen aus dem Stadtgebiet, die einen Migrationshintergrund haben, können die KIM-Beratung nutzen:

Erreichbarkeit:

In Hallenberg; Kump, immer donnerstags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr,
Telefon:02932 94-4147 und email:
ina.pfau(at)hochsauerlandkreis.de

In Medebach: Rathaus, immer montags und dienstags von 09:00 Uhr -16:00 Uhr
sowie freitags von 09:00 Uhr – 12:30 Uhr (Terminabsprache empfohlen)
Telefon:02932 94-4147 oder 02982 400-114und email: ina.pfau(at)hochsauerlandkreis.de

Die Spannweite eines Tages: Morgens durch Wiesen und Felder radeln, abends im Schnee spazierengehen

Eine meiner Lieblingsscheunen, hier am Radweg zwischen Altenfeld und Bödefeld. (foto: zoom)

Heute war ein großartiger Tag zum Radfahren, auch wenn die Temperaturen nicht weit über Null Grad Celsius lagen. Dafür schien die Sonne und der Wind war kaum zu spüren.

Den Abend habe ich dann auf dem Kahlen Asten mit einem Spaziergang im Schnee beschlossen. Es waren dort oben viele Menschen unterwegs, und eines habe ich gemerkt: Wenn du mit der Spiegelreflex unterwegs bist, wirst du garantiert mindestens ein Mal angesprochen, ob du nicht vielleicht ein Gruppenfoto mit dem fremden Handy machen könntest. Das wäre gewiss kein Problem, die Kamera weise dich gewissermaßen als Profi aus, so ein Smartphone-Foto sei doch für einen wie dich nur ein Klacks. Und dann nimmst du das Handy mit dem Spinnennetz-Display, und die untergehende Sonne blendet das Bild. Alle sagen Cheese. Blind auslösen. Puh, geschafft. Es ist irgendwie gutgegangen.

Am Sahnehang feuern inzwischen die Schneekanonen. Das gäbe ein schönes Bild, aber an der Straße ist kein Haltestreifen. Das nächste Mal…

Sonnenuntergang und Schnee auf dem Kahlen Asten heute Abend. (foto: zoom)

Internationale Jugendbegegnung 2023: Teilnehmer für Austausch mit Israel gesucht

Jugendliche eines früheren Austauschs vor der St. Peter Kirche in Jaffa. (Foto: HSK)

Bereits seit 1969 besuchen junge Menschen aus dem Hochsauerlandkreis Israel bzw. die Stadt Jerusalem und auch umgekehrt. Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aus dem Kreisgebiet haben die einzigartige Möglichkeit, Land, Leute und Kultur bei einem zwölftägigen Besuch vor Ort kennenzulernen. Im Gegenzug wird eine israelische Jugendgruppe hier im Sauerland begrüßt.

(Pressemitteilung HSK)

In diesem Jahr ist der Besuch der israelischen Gruppe im HSK vom 17. bis zum 28. Juli vorgesehen und die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen am 27. Dezember 2023 für zwölf Tage in den Nahen Osten, nach Jerusalem.

Unter der Leitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes werden bei dem Jugendaustausch nicht nur neue Freundschaften geknüpft, sondern auch kulturelle und historische Höhepunkte in beiden Ländern besucht. In Deutschland steht u.a. ein Besuch der Hauptstadt mit auf dem Programm. Insbesondere aufgrund der schwierigen Geschichte der beiden Länder sind diese Begegnungen ein wichtiger Baustein des Kreises zur Völkerverständigung und auch politischen Bildung junger Menschen.

Vor dem Felsendom in Jerusalem (Foto: HSK)

Kreisjugendreferent Christian Schulte-Backhaus weiß aus den letzten Jahren zu berichten, wie eindrucksvoll die Begegnungen sind: „Wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer bisherigen Reisen beispielsweise die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen, ist die bedrückte Stimmung immer sehr deutlich zu spüren. Ich denke, dass die Erinnerung und auch das Erleben vor Ort sowie der Austausch mit unseren israelischen Freunden sehr wichtig für die Entwicklung der Jugendlichen sind.“ Allerdings stehen auch der Spaß und das Besichtigen von eher touristisch geprägten Orten auf der Agenda der Reisen, berichtet Schulte-Backhaus.

Bei Vor- und Nachbereitungstreffen mit den Verantwortlichen des Kreisjugendamtes werden die teilnehmenden Jugendlichen intensiv auf die Begegnungen vorbereitet. Und auch das Thema Sicherheit, aufgrund der angespannten politischen Lage in Israel, wird ausführlich mit den Eltern besprochen.

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Weitere Informationen zu den Abläufen und dem Programm und auch die Möglichkeiten zur Anmeldung sind auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises und auf der speziell eingerichteten Seite des Kreisjugendamtes nachzulesen: www.young-hsk.de/israel2023.

Unruhe im Bundestag: AfD-Politiker Bystron vertuscht Reise nach Belarus

Nach Informationen von CORRECTIV ist der AfD-Abgeordnete Petr Bystron offenbar Ende 2022 von Litauen nach Belarus gereist. Den Abstecher hat er in seinem Reisebericht an die Bundestagspräsidentin verschwiegen. Mitglieder der anderen Fraktionen im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages zeigen sich befremdet.

(Pressemitteilung CORRECTIV)

Nach Recherchen des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV und des litauischen Fernsehsenders LRT soll der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron eine Dienstreise nach Litauen im November 2022 für einen Abstecher nach Belarus genutzt haben. 

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Michael Roth (SPD) nennt die Hinweise auf den Abstecher gegenüber CORRECTIV und LRT „einen höchst befremdlichen Vorgang“. Hier bestehe der begründete Verdacht, dass eine Reise verschleiert werden sollte, kritisiert Roth.

Kiesewetter (CDU): „Sicherheitspolitisch bedenklich“

Laut einer Quelle aus den litauischen Grenzbehörden soll der AfD-Abgeordnete am 16. November am Grenzort Medininkai über den Landweg von Litauen nach Belarus eingereist und am 19. November zurückgekehrt sein. Bei der Rückfahrt sei der Grenzübertritt Bystrons von den Grenzbehörden kontrolliert und auch der Name des Fahrers erfasst worden.

Offiziell bestätigen wollen die litauischen Grenzbehörden dies nicht. „Wir geben keine Informationen über Grenzübertritte“, teilt ein Sprecher auf Anfrage von CORRECTIV mit, sie würden dies nur in Ausnahmesituationen gegenüber staatlichen Stellen tun. 

Bystron ließ eine schriftliche Anfrage bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Im direkten Gespräch wollte er die Reise weder bestätigen noch dementieren. Bystron ist Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages. Mehrere Aussagen aus der AfD-Fraktion gegenüber CORRECTIV bestätigen den Abstecher Bystrons nach Belarus.

Im Reiseantrag für Litauen kein Hinweis auf Belarus

Aus den anderen Fraktionen ist seit Kriegsbeginn vor einem Jahr kein Abgeordneter oder keine Abgeordnete nach Russland oder Belarus gereist, teilen diese auf Anfrage von CORRECTIV und LRT mit. Die AfD-Fraktion ließ eine Anfrage zu Bystrons Reise unbeantwortet. Die Hinweise auf dessen Belarusbesuch sorgen nun im Parlament für Unruhe.  
 
„Herr Bystron hat am 9. November 2022 einen Antrag bei der Bundestagspräsidentin auf Genehmigung einer Einzeldienstreise nach Vilnius/Litauen vom 14. bis 16. November 2022 gestellt“, erklärt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses Roth, „weder in dem Dienstreiseantrag noch in dem späteren Reisebericht von Herrn Bystron findet eine Weiterreise nach Belarus Erwähnung.“

Belarus unterstütze den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und unterliege deshalb auch EU-Sanktionen, schreibt Roth: „Treffen mit Oppositionellen sind in Belarus faktisch nicht möglich.“ Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses will die Hinweise auf den heimlichen Trip im Auswärtigen Ausschuss ansprechen, denn Reisen nach Belarus seien nicht „im Interesse des gesamten Deutschen Bundestages“. 

Auch der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter, ebenfalls Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, hält eine Reise eines Abgeordneten nach Belarus „für sicherheitspolitisch bedenklich“.

Der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, der CSU-Bundestagsabgeordnete Thomas Erndl, hatte im November den Antrag für die Litauenreise des AfD-Politikers Bystron bewilligt. „Hätte ich damals gewusst, dass Herr Bystron vorhatte, auch nach Belarus zu reisen, hätte ich den Reiseantrag nicht befürwortet“, sagt Erndl gegenüber CORRECTIV und LRT, er fühle sich von Herrn Bystron getäuscht, und dessen Vorgehen werde man unter den Fraktionen besprechen.

Die AfD im Bundestag und als Partei verfolgt seit langem einen russlandfreundlichen Kurs. Am Donnerstag soll ein „Friedensplan“ der AfD im Bundestag vorgestellt werden. Am Mittwoch lädt auch Bystron zu einem Friedenskonzert in den Bundestag.

Die ganze Recherche bei CORRECTIV lesen.

Moin! Hochdruckwetter, aber ein kleiner Tiefschlag für den „Flugzwerg aus dem Mittelstand“ Friedrich Merz

Das Morgenrot ist gerade verschwunden. (foto: zoom)

Das beste Licht des Morgens habe ich verpasst. Wenigstens der Mond hat sich nicht lumpen lassen.

Wenn ich die Wetterberichte richtig lese, dann steht uns eine sonnig-kalte Woche bevor.

Zum Frühstück habe ich mir Marie Strack-Zimmermann gegönnt. Schön, wie sie Friedrich Merz, „den Flugzwerg aus dem Mittelstand“, durch den Kakao zieht. Die Reaktion von Merz: humorlos.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=dAVtWckhijo