Umleitung: Ein großer Radius vom Higgs-Boson über den WAZ-Konzern bis zum Geld des Hochsauerlandkreises und zum musikalischen Mutter-Frust.

Am Bahnhof Siedlinghausen (foto: zoom)
Am Bahnhof Siedlinghausen (foto: zoom)

Higgs-Boson: Alles nur Theorie? … hpd

Adressdatenhandel: ein Einblick in den Alltag des Datenmissbrauchs … indiskretionehrensache

Der Euro und die Angst: Millionen sitzen zuhause und haben German Angst … jurga

Hofberichterstattung im Sommerloch: Der Bundespräsident als der „ständige Vertreter der Politik gegenüber der Bevölkerung“ … nachdenkseiten

The American People are angry. Das Ende der Mittelschicht: „When you hear folks talking ’social security REFORM‘, hold on to your wallet. They are talking about CUTS“ … YouTube http://youtu.be/8Y-u0UnKZ_U

Merkel und Kraft: Kampf der Klischees … postvonhorn

WAZ-Gruppe verkauft Töchter an Personaldienstleister: „Über den Verkauf der Versand- und Weiterverarbeitung Hagen (VuW Hagen) zum 1. Juli 2012 an Holger Stark, einen der Gesellschafter der Unternehmensgruppe Stark, wurde der Betriebsrat der VuW Hagen am Dienstag, 20. Juni informiert. Bereits zwei Tage später stellten sich die neuen Geschäftsführer den 240 Beschäftigten vor.“ … medienmoral

Der Sinn des Krämers und die Bankenunion: „In der gewohnten Manier betrachten sie die Schuldenländer (auch bekannt als Club Med) als die bösen Buben, die den deutschen Michel über das Ohr hauen wollen. Für Sinn, Krämer und die anderen Ökonomen sind die deutschen Sparer die unschuldigen Opfer südlichen Leichtsinns.“ … wiesaussieht

Sprachbrocken: „Wäre es nicht praktisch, wenn alle Menschen eine einzige Sprache sprächen?“ fragt das Hamburger Abendblatt in der Rubrik Kindernachrichten. „Das könnte viele Missverständnisse verhindern und überhaupt – stellt euch vor, ihr reist nach Japan und könntet euch dort problemlos verständigen.“ … wissenslogs

Ordnungsrecht als Repressionsinstrument: „Es ging um das Recht, sein Leben zumindest ein paar Stunden lang so zu leben wie man es sich wünscht. An warmen Sommerabenden Musik zu hören, Spaß zu haben, selbst zu bestimmen. Und es ging um eine Polizei die genau das verhindern wollte, weil es dem Ordnungsrecht widersprach.“ … ruhrbarone

Transparenz in Hagen: Neuer Zeitgewinn für die Freunde der Finsternis … doppelwacholder

“Homebase Sauerland”: Seit einigen Monaten macht dieser Verein auf sich aufmerksam. Hier werden Spots zum Thema Sauerland mit prominenteren Personen als “Nachbars Hennes” produziert … sauerlandblog

Wo hat der Hochsauerlandkreis sein Geld angelegt? In welchen Unternehmen und Einrichtungen das Geld des Hochsauerlandkreises steckt, genau das geht aus dem sogenannten Beteiligungsbericht hervor … sbl

Frust und Tumult in der Essener Philharmonie: Anne-Sophie Mutter musste absagen … revierpassagen

Umleitung: so eine Art „potluck“ …

Am Wegesrand ... (foto: zoom)
Am Wegesrand ... (foto: zoom)

Das beschleunigte Universum des Brian Schmidt: Thematisch holte Schmidt zum Rundumschlag aus und gab einen Abriss der gesamten Kosmologie …  wissenslogs

“Im Arsch” – kein Bericht zu Jan Delay: Akkreditierungsbedingungen schränken Pressefreiheit ein … ladenburgblog

Ausgewählte Links: “Photographers protest Stone Roses concert rules”: According to British Journal of Photography, the indie group “Stone Roses” sent out contracts in order to restrict photographers’ rights and what they can do with their photographs … heikerost

Mexiko – auch für Journalisten lebensgefährlich: Armando Montano, AP summer intern, dies in Mexico City at age 22 … washingtonpost

Beschneidung I: Das Urteil des Kölner Landgerichts, das die Beschneidung von Jungen als „Körperverletzung“ eingestuft hat, sorgt für erheblichen Wirbel … jurga

Beschneidung II: »Absurd und hysterisch« André Herzberg über das Beschneidungsverbot, deutsche Unarten und die Frage, wie er als Vater mit dem Urteil umgehen wird … juedischezeitung

Freiheit und Terror: Nach Irak, Afghanistan, Libyen nun Syrien … nachdenkseiten

NRW-CDU demoliert ihren neuen Chef: Nach der Wahlniederlage droht die NRW-CDU nun die Gefahr, in Gruppen zu zerfallen. Konservative halten Laschet für zu grün, Röttgen-Fans für einseitig und nicht modern genug … postvonhorn

Bauen Bottroper Kumpel ab 2013 auch in Dinslaken Kohle ab? Prosper-Haniel plant unter dem Stadtgebiet Dinslaken ab April 2013 weiter Steinkohle abzubauen … bottblog

Hagen: Bundestagsabgeordneter René Röspel (SPD) stimmt gegen Fiskalpakt … doppelwacholder

Briloner Unternehmer vor Gericht: „Staatsanwaltschaft wirft dem 62-Jährigen verschiedene Betrugs- und Insolvenzvergehen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seines Firmenimperiums vor“ … derwesten

Lokalgeschichte: Das Stattblatt Arnsberg, Neheim-Hüsten und Sundern über die Gemengelage Juli / August 1982 . . . neheimsnetz

Münsterland und Kreis Recklinghausen: Neonazis vernetzen sich virtuell … nrwrechtsaussen

Eine viertel Milliarde für die A46? Am Freitag (29. Juni) stand im Kreistag auch die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans auf der Tagesordnung … sbl

Ende und Aus – EM2012: „Das Finalspiel Italien gegen Spanien hat mir dann klar gemacht, dass es mit einem Titel so oder so nichts geworden wäre. Denn die Spanier waren um Längen besser, als die deutsche Mannschaft im ganzen Turnier“ … schwenke

Nachhaltig? Öde! „Auf unserer WG-Toilette mache ich eine Entdeckung: Zwischen Jubiläums-Bildzeitung und Taz-Ausgaben vom Vorjahr liegt die Alnatura-Sonderbeilage „Nachhaltig leben““… ruhrbarone

Meilensteine der Popmusik:
Aretha Franklin … revierpassagen

Umleitung: Kindle-Spitzel, Pseudo-Wissenschaften und die lokalen Blogs zu allen möglichen Themen.

Alles Super in Winterberg (foto: zoom)
Alles Super in Winterberg (foto: zoom)

Amazon, Barnes & Noble: Kindle und NOOK bespitzeln ihre Leser … gulli

Hallo, Herr Bundespräsident: wo bleibt Ihre Intervention gegen die erkennbare Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit rechtsextremen Mördern? … nachdenkseiten

Homöopathie-Lobby im Netz: Schmutzige Methoden der sanften Medizin … sueddeutsche

Pseudowissenschaft: Astrometeorologie und Wettermanipulation … scienceblogs

Die Handschrift stirbt aus: na und? … wissenslogs

Das Ruhrgebiet soll Museum werden: Das Ruhrgebiet war 2010 Kulturhauptstadt Europas. Was blieb davon übrig? Man will es gar nicht wissen … postvonhorn

Was vom Monat übrig blieb: Das war der Juni im Ruhrgebiet … revierpassagen

Manifest für ökonomische Vernunft! Paul Krugman hat es schon unterschrieben, Richard Layard auch – und viele viele andere: Das „Manifest for Economic Sense“. Darin heißt es … misik

Jans EM Fazit: Bis auf drei Spiele habe ich bisher alle gesehen, und ich muss sagen, dass mich diese EM absolut nicht vom Hocker gehauen hat … jahobri

Europameisterschaft: Fußballflucht quer durchs Revier – Ein Protokoll … ruhrbarone

Die Ärzte – beste Band der Welt: Bemerkenswert, wie fit die Jungs waren. Ganze 29 Titel nacheinander ohne eine echte Pause. Das habe ich so noch bei keiner anderen Band erlebt … schwenke

Brilon: Schlägerei auf dem Schützenfest … polizeibericht

Sundern – Hachen: kein Platz für Radfahrer in Hachen … gruenesundern

Umleitung: Müller, Merkel, Vorhaut, Religion, Urheberrecht, Nazis im Sauerland und mehr.

Langsam werden die Laufstrecken trocken; auch dort, wo Holz gezogen wird. (foto: zoom)
Langsam werden die Laufstrecken trocken; auch dort, wo Holz gezogen wird. (foto: zoom)

Müller gegen Augstein gegen Müller gegen: Jakob Augstein – der Sowohl-als-auch-Kolumnist … nachdenkseiten

Merkels Gespür für Manöver: Merkel hat die CDU systematisch von ihrer neoliberalen Ausrichtung weg in die politische Mitte geführt, zum Leidwesen vieler Konservativer in der Partei … postvonhorn

Frau Merkel in Brüssel: Die Bundeskanzlerin, bekanntlich bisweilen als “Mutti” tituliert, schützt den naiven Michel vor seinen Feinden … wiesaussieht

Ohne Religion und ohne religiöse Praxis gebe es kein Menschsein: … erklärte im Mai der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck vor Offizieren der Bundeswehr im französischen Lourdes … hpd

Körperverletzungen und Atom-U-Boote: Nicht ohne meine Vorhaut! … jurga

Thema Urheberrecht: „Die Piraten gehen nicht weit genug“ … tagesspiegel

Zeitungsgipfel: Verlage wollen Gratiskultur im Netz beenden … horizont

Plagiate und Wissenschaft vor Gericht: Leipziger Jugendamtsleiter geht gegen Entzug des Doktortitels vor … mitteldeutschezeitung

Das Ende der Homöopathie in Großbritannien: Es liegt auf der Hand, dass das quasi ein Ende der Homöopathie bedeuten würde, wie sie heute existiert … wissenslogs

Massenphänomene und Alliterationen: Rentner-Politiker laufen im Pulk zu den Piraten über … derwesten

Der satte Mittelstand im Sauerland: Die Wirklichkeit im Sauerland kann schrecklich sein, genauso schrecklich wie in Duisburg oder Unter den Linden, in Friedrichshain oder Olsberg … sauerlandblog

Die rechte Szene im Sauerland: Neonazi-Werbung für „Kategorie C“-Auftritt … nrwrechtsaussen

Catastroika mit deutschen Untertiteln – ein Lehrfilm.


CATASTROIKA – Multilingual von infowar
„Die Krise in Griechenland wird eingeordnet in eine Skizze des Wirkens der neoliberalen Strategen von Chile über Russland und die DDR bis nach Griechenland. Auf der Linie des Grundgedankens von Naomi Kleins Schock-Strategie, dass solche Umbrüche genutzt oder sogar inszeniert werden, um billig an Schnäppchen aus öffentlichem Eigentum zu kommen – bis zu „Griechenlands komplettem Ausverkauf“, wie es zu Beginn des Films in einem Untertitel heißt.

Manches wird auf Widerspruch stoßen. Zum Beispiel die filmische Assoziation von Nazi-Deutschland und Bundesfinanzministerium. Das ändert nichts daran, dass der Film interessante Informationen bietet und Anstöße zum Nachdenken gibt …“ http://www.nachdenkseiten.de/?p=13584

AfA – Hochsauerlandkreis fordert Martinrea Honsel zum Ausbildungsbestandsschutz für bereits geschlossene Verträge auf.

Die Firma Honsel in Meschede im Frühjahr 2011 (archiv: zoom)
Die Firma Honsel in Meschede im Frühjahr 2011 (archiv: zoom)

Hochsauerlandkreis/Meschede. (spd_pm) Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD Unterbezirk-Hochsauerlandkreis fordert die Verantwortlichen von Martinrea Honsel dazu auf, ihre mit den Jugendlichen geschlossenen Ausbildungsverträge einzuhalten.

Martinrea Honsel habe für die unter Ausbildungsvertrag genommen Jugendlichen eine Fürsorgepflicht, die sie im Rahmen von Verlässlichkeit garantieren müsse.

Die offizielle Begründung des Unternehmens, dass aktuell kein Ausbildungsbedarf bestehe, sei an den Haaren herbeigezogen und, so Ralf Wiegelmann von der AfA-Hochsauerlandkreis, nicht akzeptabel, da erst Verträge mit Jugendlichen geschlossen und dann wieder aufgehoben würden.

Vielmehr erhärte sich der Verdacht, dass die kanadische Unternehmensspitze versuche, systematisch Auszubildende und Stammpersonal an den renommierten Honselstandorten abzubauen. Es sehe so aus, als sollten am Ende ganze Standorte geschlossen werden.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Region Südwestfalen und angesichts des prognostizierten Fach- und Arbeitskräftemangels fordert die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Martinrea Honsel dazu auf, sich ihrer Verantwortung nicht zu entziehen und den Jugendlichen eine faire Chance auf einen guten Ausbildungsplatz, bislang das Aushängeschild und Markenzeichen von Honsel, zu garantieren.

Die AfA-Hochsauerlandkreis sichere den Jugendlichen ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Wir sind, so Ralf Wiegelmann, für alle Arbeitnehmer da, auch für die, deren Start ins Berufsleben erst noch bevorstehe.

Wenn irgendwie möglich, so kümmere sich die AfA um alle interessierten Jugendlichen, damit diese neue und geeignete Ausbildungsplätze im Hochsauerlandkreis finden.

Darüber hinaus fänden zur Zeit, so der AfA-Unterbezirksvorsitzende Wiegelmann, intensive Gespräche mit der Handwerkskammer Südwestfalen statt. Gemeinsam solle eine schnelle Unterstützung und Hilfe für die 37 Jugendlichen erreicht werden.

Gefunden: So teuer sind die Highlights von Winterberg.

Wie teuer sind die Highlights von Winterberg? Diese Frage stellten sinngemäß am 17. April 2012 die Mitglieder der Sauerländer Bürgerliste (SBL) im Wirtschaftsausschuss des HSK, Reinhard Loos und Stefan Rabe.

Siehe: http://sbl-fraktion.de/?p=2010

Nun liegt dazu der SBL die Antwort des Landrats auf eine weitere Anfrage zum Thema „Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH“ vor.

Demnach ist der Hochsauerlandkreis seit 1975, also seit der Gründung der Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH (ESZW), zu 50 % Mitgesellschafter. Die anderen 50 % hält die Stadt Winterberg.

Die SBL hatte nach den Beträgen, die in dieser Zeit aus dem Kreishaushalt an die ESZW geflossen sind, gefragt. Aus wirtschaftlichen Gründen, so antwortet die Kreisverwaltung, sei eine Recherche der geleisteten Zahlungen über solch einen langen Zeitraum nicht zu vertreten. Etliche erforderliche Unterlagen seien bereits archiviert. Für den Zeitraum 2001 bis 2011 seien Investitionszuschüsse in Höhe von ca. 1.125.000 Euro und Verlustabdeckungen in Höhe von ca. 2.883.000 Euro an die Gesellschaft geflossen …

…  Die öffentliche Hand ist für Investitionen und Schulden zuständig, der private Investor für Einnahmen

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Kämmerer aufgepasst – Altmaier im Anmarsch. Kommen verstärkt die Kosten der Energiewende auf die Sozialämter und Kommunen zu?

Wie die Grafik des Frauenhofer ISE Institut zeigt, befürworten unsere Politiker mit ihren Offshore-Windparks eine Stromerzeugung die fast doppelt so teuer ist wie Strom aus Onshore-Windparks (grafik: fraunhofer)
Wie die Grafik des Frauenhofer ISE Institut zeigt, befürworten unsere Politiker mit ihren Offshore-Windparks eine Stromerzeugung die fast doppelt so teuer ist wie Strom aus Onshore-Windparks (grafik: fraunhofer)

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) veröffentlichte Zahlen, nach denen in Deutschland die Zahl der Millionäre trotz der Euro-Krise im Jahr 2011 um 8 % gestiegen ist.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Armen und Ärmsten, die ohne eine Hilfe und Zuschüsse ihrer zuständigen Kommunen nicht mehr über die Runden kommen. Dabei schlägt die sogenannte Energiewende auf die einkommenschwachen Haushalte besonders durch:

Finanzierung der Energiewende ist unsozial
Im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wurde dazu eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellt. Darin zeigt sich, dass die einkommensschwächsten Haushalte fast 1 % des verfügbaren Einkommen für die Stromförderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aufbringen müssen. Haushalte mit den höchsten Einkommen dagegen nur ca. 0,1%. Die INSM zog das Fazit: „Die derzeitige Finanzierung der Energiewende ist unsozial.“

Warum die Energiewende so teuer gemacht wird, hat viele Gründe. Hier nur einige:

  1. Das angebliche Energiewende-Land Deutschland blockiert die wegweisende Energieeffizienz-Richtlinie der EU. Die Umsetzung der beschlossenen Energieeinsparung würde ein Großteil an Aufwendungen für eine Energiewende überflüssig machen.
  2. Wie die Grafik des Frauenhofer ISE Institut zeigt, befürworten unsere Politiker mit ihren Offshore-Windparks eine Stromerzeugung die fast doppelt so teuer ist wie Strom aus Onshore-Windparks.
  3. Durch das fehlende Energieeinsparungsengagement und den Offshore-Windparks werden Kosten bei den 4 Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW erzeugt, die es so nicht geben müsste.
  4. Während früher rund 200 energieintensive und gleichzeitig in internationalem Wettbewerb stehenden Unternehmen von der EEG-Umlage befreit waren, sind es mittlerweile ca. 1800 Großunternehmen. Die Kosten dafür tragen die vom Staat nicht priviligierten, kleine Betriebe und vor allem der Bürger, was einer Umverteilung von unten nach oben gleichkommt.

Letztendlich kommen die für die Grundversorgung zuständigen Kommunen auf
Durch diese Entscheidungen steigen die Strompreise. Vor allem Privatleute, die die Energiewende schultern, können sich die Folgen der Politik immer weniger leisten. Allein in NRW wurden nach Schätzungen der Verbraucherzentrale 2010 wegen unbezahlter Rechnungen mehr als 120.000 Haushalten der Strom abgedreht. Ein Schuldenexperte berichtet, dass fast jeder Dritte, der bei ihm Hilfe suche, Stromschulden habe. Letztendlich kommen dann, die für die Grundversorgung zuständigen Kommunen, auf.

Altmaier will Mittelstand un Handwerk entlasten
Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will in Zukunft den Mittelstand und das Handwerk im Rahmen der Energiewende bei den Stromkosten entlasten. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat seine Unterstützung für das Vorhaben bereits bekannt gegeben.

Die EEG-Umlage wird sich folglich erhöhen, weil immer weniger daran beteiligt werden.

Wer sich eine so verteuerte Energieversorgung nicht mehr leisten kann, hat die „freie“ Wahl zwischen einem Leben ohne Licht und Kühlschrank oder auf seine Kommune zurückgreifen, damit ihm nicht seine Nahrungsmittel vergammeln.

Also nochmal: Kämmerer aufgepasst – Der Altmaier kommt.

Der Investor: die Sicht von Herrn Denkmal auf die von den Politikern protegierten „Investoren“ unserer Zeit

Wie nun bekannt wurde verlegt die HanseGroup AG als einer der fünft größten Hersteller hochseetüchtiger Segelyachten weltweit die Produktion der Dehler-Jachten ebenfalls nach Greifswald.

Den 89 Mitarbeitern in Freienohl wird ein Arbeitsplatz an der Küste angeboten, wo bereits 420 Arbeitsplätze existieren und die Marken Hanse, Moody sowie Motorschiffe der Marke Fjord gefertigt werden.

Der Mehrheitseigner die Aurelius AG (72 %) reagiert auf den mit hohen Konkurrenz- und Preisdruck als schwierig geltenden Markt für Yachten. Obwohl HanseYachts im Geschäftshalbjahr 08-2011 bis 01-2012 ein Umsatzplus von 15,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielte, führten u.a. höhere Personalkosten zu einem Verlust von 6,7 Mio.€.

Nachdem der Aktienkurs des Unternehmen von 34 € auf 4 € eingebrochen ist, verwundert es sehr, dass sich Bürgermeister Uli Hess in einem Leserbrief in der WP darüber beklagt, dass er von wirtschaftlich richtigen Entscheidungen im Hause der HanseYachts AG aus der Zeitung erfährt.

Es geht der Betriebsführung um Synergieeffekte und um die Reduzierung der Logistikkosten zum 600 km entfernten Hauptwerk, die auch durch Gesprächsrunden mit Bürgermeistern nicht kleiner werden.

Was haben die verschiedensten Reden und Stellungnahmen von Politikern zu den Spritpreisen in der Osterzeit gebracht? Überhaupt nichts. Der Geschäftsführung der HanseGroup AG geht es, als oberste Angestellten der Aktionäre und Investoren, nur darum einen möglichst guten Job zu machen und die von Politikern zur Notwendigkeit erklärten Mobilität für ihre Mitarbeiter einzufordern.

Dass ein Investor nahezu ausschließlich seinen eigenen wirtschaftlichen Zielen folgt, sieht man gerade in Warstein. Dort hat die Verwaltung Planungen zum Vorhaben „Neue Mitte und Stadtentwicklung Warstein“ von dem unabhängigen Planungsbüro Junker & Kruse prüfen lassen, bevor die Innenstadt und die Stadtkasse weiter beschädigt wird.

Die Städteplaner aus Dortmund empfehlen eine „Neue Mitte“ mit Ausrichtung zum Domcenter, den Erhalt der Dieplohstraße als öffentlicher Straßenraum und kein Rathausabriss. Weder das von einem Eigentümer erwünschte Fachmarktzentrum auf dem Risse-Gelände noch die Planung des Investors Hubert Bövingloh können ohne Änderungen als „städtebaulich verträglich“ bewertet werden. Letzterer hatte immer wieder den Abriss des Rathaus gefordert, weil sonst ein solches Projekt (für ihn) nicht wirtschaftlich darstellbar wäre.

Wer das Verhalten der Eigentümer von Dehler oder sogenannte Investoren in Warstein sieht, dem sollte klar sein, welche wirtschaftlichen Ziele von Investoren verfolgt werden. Auf die Privatwirtschaft haben Politiker zweifelos keinen Einfluss. Anders sieht es bei Projekten wie in Warstein aus. Daher gilt mein Respekt eben diesen Amtsträgern, die für ihre Stadt tatsächlich das Beste wollen und die Planung der Investoren ergebnisoffen von dem Büro für Städtebau Junker & Kruse haben prüfen lassen.

Wer jedoch wie in Meschede seinen Bürgern über den Verkauf der Stadthalle für 170.000 € Rückmietungskosten von über 4. Mio.€ aufbürdet ohne – wie in Warstein – zu prüfen, ob damit das überhaupt eine städtebaulich verträgliche und damit nachhaltige Verwendung geschieht, der fördert aus meiner Sicht das Treiben eben solcher Investoren.

Höhepunkt sind für mich die Gedanken zur Enteignung der Eigentümer des Hertiegebäudes seitens der SPD. Unterm Strich bedeutet das nur, dass der Bürger weiteres Geld für die Entschädigung der enteigneten Gläubiger bezahlen muss. So kommen zu den Schulden aus dem Mietverhältnis weitere Schulden dazu. Dies selbstverständlich auch ohne eine ergebnisoffene Überprüfung, ob außer Herrn Bövingloh die Stadt Meschede einen größeren Nutzen davon tragen wird.

Hit – verdächtig? Kinder als Werbeträger!

hitkinderweb
Foto aus Winterberg-Totallokal, welches den Besuch einiger Kinder des St. Nikolaus Kindergarten Olsberg im örtlichen Hit-Markt illustriert. (Ausgabe vom 30. Mai 2012, S.21)

In der heutigen Ausgabe von Winterberg-Totallokal, einem kostenlosen Anzeigenblatt, stoße ich auf dieses Foto. Darunter steht eine kurze Beschreibung des Besuchs des Hit-Supermarkts durch Kinder des Olsberger Kindergartens.

Ich finde das Bild blöd. Ist es meine Empfindlichkeit, oder werden hier Kinder zu Werbezwecken missbraucht? Wie würde ich reagieren, wenn mein Kind auf diesem Foto abgebildet wäre,  wenn es nach einem Kindergartenausflug als kleiner Hit-Werbeträger nach Hause käme? Nein, ich finde es blöd, Kinder so vorzuführen.

Und die beteiligten Erzieherinnen scheinen sich auch nicht ganz wohl dabei zu fühlen, sonst hätten sie ebenfalls die beschrifteten Kappen und T-Shirts angezogen. Das war ihnen aber vermutlich  zu albern.

Warum gehen Erwachsene mit Kindern so um, wie sie es  für sich selber nicht akzeptieren würden? Oder bin ich da nur zu empfindlich?