Fünf Eintrittskarten noch verfügbar: Zwei-Tagesfahrt zur Kostümsitzung der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V.

Kölner Karneval
In vielen Sauerländern schlägt während der fünften Jahreszeit ein kölsches Herz. (foto: wiegelmann)

Meschede. (afa_pm) Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) bietet auch in 2015 im Rahmen eines sogenannten Köln-Pakets eine zweitägige Fahrt zur traditionellen Kostümsitzung der Funke rut-wieß vun 1823 e.V. an.

Das Köln-Paket enthält: Hotelübernachtung inklusive Frühstücksbuffet im Doppelzimmer zu 115 Euro pro Person/ im Einzelzimmer zu 145 Euro, Hin- und Rückreise sowie die Eintrittskarten zur Kostümsitzung.

Hierzu sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Die Kostümsitzung findet am Freitag, dem 06. Februar 2015, um 19.00 Uhr, im Kristallsaal der Messe Köln/Deutz(Düx) unter dem Motto: „social jeck – kunterbunt vernetzt“ statt.

Mitwirkende sind die kölsche Bands De Höhner, Die Paveier, Kasalla, sowie Querbeat, das Kölner Dreigestirn, Marc Metzger, u.v.m.

Das Motto verdeutlicht die Bedeutung des Kölner Karnevals für das soziale Leben in Köln.

Soziales Engagement ist im Karneval tief verwurzelt, und ist ein Angebot für alle Menschen, gleich welcher Herkunft, Alter, sozialer Schicht oder Handicaps.

Es wird zwecks verbindlicher Karten- und Zimmervergabe um Anmeldung bis spätestens Dienstag, 20. Januar 2015 bei Ralf Wiegelmann in Brilon – Telefon: 02961-9119790; oder via Email: ralfwiegelmannbrilon@gmail.com gebeten.

Kulturtipp für Kurzentschlossene: „Löcher im Licht“ – Melanchthonkirche Bochum

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Löcher im Licht

Mittwoch, 31.12.2014, 22 Uhr, Melanchthonkirche Bochum, Königsallee
Texte von Kurt Tucholsky, Heinrich Steinfest, Harald Martenstein, Max Goldt und Ephraim Kishon

Musik von Astor Piazzolla,
Mauricio Kagel, Charles Ives,
Erik Satie u.a.

sowie kulinarische Kleinigkeiten
zur Mitternacht

Rezitation: Richard Saringer
Akkordeon: Dr. Maik Hester
Orgel und Klavier: Ludwig Kaiser

Eintritt: 20 / 12 EUR
Einlass ab 21:00 Uhr

Reservierungen bitte unter
0234 / 93 53 88 04

http://www.kulturraum-melanchthonkirche.de/

Weihnachtsgruß mit Räuchermännchen von Maik Hester (bild: hester)
Ein Weihnachtsgruß mit Räuchermännchen von Dr. Maik Hester (bild: hester)

Unser Silvestergruß: kurz und fast bündig …

Falls euch kein Neujahrsvorsatz einfällt, nehmt diesen. (foto: zoom)
Falls euch kein Neujahrsvorsatz einfällt, nehmt diesen. (foto: zoom)

Die Welt ist kompliziert. Es ist anstrengend, zu erkunden, was sie im Innersten zusammenhält.

Wir sind faul und wollen schnelle Antworten. Die bekommen wir nicht. Selbst, wenn wir uns anstrengen, erhalten wir keine unmittelbar einleuchtenden Erklärungen für unsere Probleme.

Diese kognitive und reale Dissonanz lässt sich nur schwer aushalten.

In guten Zeiten füllt uns unter anderem der Konsum die Lücken.

In Zeiten der Krise sind es Rattenfänger wie „Pegida“, die eine schnelle Lösung der Widersprüche anbieten.

Ein vergifteter Apfel.

Update: Ein kleiner „Gimmick“ (gp) von WordPress
zoom
Deine Site in 2014
Jahresbericht

Blogpause IV: Antreten zum Sonnenuntergang!

Immer wieder und wieder: Fotografen beim Sonnenuntergang am Stintfang in Hamburg. (foto: zoom)
Immer wieder und wieder: FotografInnen beim Sonnenuntergang am Stintfang in Hamburg. (foto: zoom)
Wenn die Sonne über dem Hamburger Hafen untergeht, versammeln sich die Fotografinnen und Fotografen auf dem Balkon oberhalb der Landungsbrücken.

Ich sage ohne Häme und Ironie, dass dies ein guter Platz ist. Industrial Kitsch ist nirgendwo anders in Hamburg leichter zu haben, außer vielleicht …

Was für eine Bescherung … schon soll man wieder kreativ sein: Geschichten-Erfinder

Geschichten-Erfinder. Kartenspielerei für kreative Köpfe.Büchergilde. (foto: zoom)
Geschichten-Erfinder. Kartenspielerei für kreative Köpfe.Büchergilde. (foto: zoom)

„Geschichten-Erfinder – Kartenspielerei für kreative Köpfe“ aus der Collection Büchergilde hat uns heute gleich den ersten Weihnachtsstreit beschert:

Ob fünf Waldarbeiter an der Schleuse, zwei Streithähne unter einem Baum oder ein Mann mit zwei Katzen in einer Bar mit seltsamen Plots (eine Verwechslung findet statt) und Specials (Schuhe passen plötzlich nicht mehr) zu einer sinnvollen Geschichte verwoben werden können, ist keine Frage.

Es geht, jedenfalls, wenn man alleine spielt. Zu zweit ist es dann schon spannender, denn es soll sich eine einzige Geschichte entwickeln. Welche Annahme ist sinnvoll? Welche Abzweig in der Story ist plausibel?

Wenn sich da einer durchsetzen will, kann man auch gleich alleine bleiben. Ansonsten dient das Spiel erstens der Erfindung spannender Geschichten und zweitens der Entwicklung einer gepflegten Streit- , Argumentations- und Diskussionskultur.

„Geschichten-Erfinder“ – das sind „Black Stories“ (kennt ihr?) verkehrt herum. Während man bei den Black Stories aus merkwürdigen Vorgaben den Plot fragend erraten muss, kann man hier mit vier merkwürdigen Vorgaben eine ganz eigene Geschichte entwickeln.

Was das da oben (siehe Bild) ergeben wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir diskutieren noch.

Der Weihnachtsbaum leuchtet, die Geschenke sind ausgepackt, die Familie spielt.

Passt!

Umleitung: Frauengeschichten, SPD, ÖPP aka PPP, „Pegida“, Doppelpass, Winterbergs Haushalt und mehr.

Fassaden-Ironie in Velmede (foto: zoom)
Fassaden-Ironie in Velmede (foto: zoom)

Liebe oder Plagiat? Weihnachtsausgabe der Frauengeschichten … erbloggtes

Gabriels Profitexperten: Sigmar Gabriel will Banken und Versicherungen hohe Profite verschaffen. Dafür soll Deutschlands Infrastruktur privatisiert werden … taz

Die SPD – fußballerisch gesehen. Von der Psyche her: Sigmar Gabriel weiß das. Die SPD befindet sich, um abermals ein Bild aus dem Fußball zu bemühen, mitten im Abstiegskampf. Und da geht es nicht mehr um Schönheit; da geht es nur noch um Punkte … jurga

Ex-Finanzminister Eichel über ÖPP – „Das wird alles teurer werden“: Der ehemalige SPD-Finanzminister kritisiert Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) als Verschwendung von Steuergeldern … taz

Der gute Staat: Der Staat ist träge, innovativ sind die Unternehmen? Das ist nur ein wirtschaftsliberales Märchen. Ökonomen wie Mariana Mazzucato erforschen den Nutzen des Staates für die Wirtschaft, linksliberale Philosophen sehen in ihn den Garanten der Freiheit … misik

Axel Springer will von Telekom T-Online kaufen: Die Deutsche Telekom verhandelt einem Bericht zufolge mit dem Konzern Axel Springer über einen Verkauf des Portals T-Online. Es gebe bereits Gespräche zwischen Spitzenmanagern beider Unternehmen … derstandard

„Pegida“ – Es geht da nicht um Islamismus: Nora Goldenbogen über »Pegida« in Dresden, Fremdenfeindlichkeit und Post an ihre Gemeinde … juedischeallgemeine

Pegida und die “Lügenpresse”: ein Begriff und seine Geschichte … buggisch

Wird PEGIDA von den USA gelenkt? Undank ist der Welten Lohn: Immer wieder sind Leute wie Ken Jebsen oder Jürgen Elsässer auf Mahnwachen oder Montagdemos aufgetreten, es werden Bündnisse wie der Friedenswinter geschmiedet – und nun interessieren sich die blöden “Systemmedien” nur noch für PEGIDA … publikative

Droht eine Islamisierung des Abendlandes? Mit welchen Tricks gezielt Ängste geschürt werden … scilogs

„Doppelpass“ erleichtert Integration: In Deutschland geborene und aufgewachsene Kinder ausländischer Eltern müssen sich nicht mehr zwischen der deutschen Staatsbürgerschaft und der ihrer Eltern entscheiden … doppelwacholder

Beinahe-Schönheitskönigin mit Schwächen: Nick Hornbys Roman “Miss Blackpool” … revierpassagen

Winterberger Haushalt: Eickler setzt auf fünftes Konsolidierungspaket … westfalenpost

Ein Ausflug zu den Windrädern in Bestwig-Berlar

Die Westfalenpost hat heute meinen Sonntagsausflug gerettet, und das kam so:

Am Freitag Abend hatte ich einen Bericht in der Westfalenpost über die Stellungnahme des Olsberger Rats zur Windenergie gelesen. Leider wurde dem Bericht ein Bild ohne Beschreibung beigefügt. So etwas macht mich in der Regel nervös und ich fragte  bei der Westfalenpost in Brilon nach.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Interesse den Artikel

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/rat-olsberg-verabschiedet-stellungnahme-zur-windkraft-id10160379.html

gelesen.

Ich würde gerne wissen, wo in Olsberg die WKAs fotografiert worden
sind, da ich sie mir gerne vor Ort anschauen würde.

Falls nicht in Olsberg – wo stehen diese WKAs?

Mit freundlichen Grüßen

Heute Mittag bekam ich die gewünschte Antwort:

Sehr geehrter Herr Schiebener

Die zur Illustration des angegebenen Beitrags benutzten Fotos zeigen Windräder im Bereich Bestwig-Berlar.

Mit freundlichem Gruß
Jürgen Hendrichs

WESTFALENPOST Brilon
Redaktion
Derkere Straße 4
59929 Brilon

Damit waren bei unfreundlichen 3° Celsius Aktion und Ziel für den heutigen Sonntagnachmittag klar: einfach mal nach Bestwig-Berlar fahren, Windräder suchen.

Die fünf Windräder bei Bestwig-Berlar (screenshot)
Die fünf Windräder bei Bestwig-Berlar auf dem Geoserver des HSK (screenshot)

Die Windräder haben wir gesucht, ohne uns vorher die Karten auf dem Geoserver des HSK anzugucken (siehe auch den Bericht hier im Blog). Berlar, so die Idee, ist ja klein genug. Da können sich Windräder kaum verstecken.

Und so war es denn auch. Die WKAs waren schnell gefunden. Einige Minuten dauerte die Suche nach dem Aufnahme-Standort des WP-Fotografen. Hier eine Ansicht mit allen fünf Windrädern.

Windkraftanlagen scheinen mit Weitwinkel fotografiert immer zu kippen. (foto: zoom)
Berlar liegt rechts im Rücken. Windkraftanlagen scheinen, mit Weitwinkel fotografiert, stets zu kippen. (fotos: zoom)

Die Angaben über die Windräder kann man sich durch Klicken auf die grünen Kreise der Geoserver-Karte anzeigen lassen. Alle fünf WKAs haben eine Nabenhöhe von 100 Metern. Der Rotorradius beträgt 33,5 (3) bzw. 38,5 Meter (2). Also sind die Windräder bis zur obersten Spitze 138,5 bzw. 133,5 Meter hoch.
WindraederBerlarGeoserver02

Was uns ansonsten aufgefallen ist: die Anlagen sind sehr imposant, die Warnung vor dem „Eiswurf“ hemmte unsere Schritte, unter der Anlage waren die Geräusche der Rotoren zu hören. Die Zufahrtswege waren einspurig, teils asphaltiert.

Wie ist das mit der "Eiswurfgefahr"? Ab wann muss man damit rechnen?
Wie ist das mit der „Eiswurfgefahr“? Ab wann muss man damit rechnen?  Einspuriger Zufahrtsweg zur WKA.

Eisstockschießen als Bereicherung des Winterberger Wintermarktes? „Tageskarte Skipass ist mit 30€ sogar noch deutlich günstiger als eine Stunde Eisstockbahn.“

Saftige Preise, keine Kunden? Die Eisstockbahn in Winterberg. (fotos: zoom)
Saftige Preise, keine Kunden? Die Eisstockbahn in Winterberg. (fotos: zoom)

Eisstockschießen bereichert Winterberger Wintermarkt„, titelte vor drei Tagen die Westfalenpost. Als ich gestern und heute über den Platz an der Unteren Pforte schlenderte, habe ich mir verwundert die Augen gerieben, denn von sportlichen oder spielerischen Aktivitäten war nichts zu bemerken.

Gestern kratzten ein paar Kinder den spärlichen Schnee zusammen und warfen die Schneebälle auf die graue Oberfläche der sogenannten Eisstockschießanlage. Die größte Schneekugel haben sie dann mit kleineren Schneebällen zu treffen versucht , bis sie recht schnell die Lust daran verloren und weiter zogen.

Von wegen Eis - stattdessen irgendwas Geflochtenes im Holzrahmen.
Von wegen Eis – stattdessen irgendwas Geflochtenes im Holzrahmen.

Von Eis war darüber hinaus sowohl gestern wie heute nichts zu sehen. Die graue Oberfläche des kleinen Rechtecks besteht aus rechtwinklig verknüpften Fasern, die in einem rohen Holzrahmen eingespannt sind.

Ich hätte ja gern gesehen, wie auf dieser Oberfläche die Eisstöcke rutschen. Im Fernsehen gucke ich mir nämlich ab und zu ganz gerne Curling an. Das ist so beruhigend.

Aber dieser zusammen gekloppte Holzrahmen? Zu dem Preis?

„Die Gäste werden bestimmt das Geld in eine Stunde Eisstockschießen investieren, anstatt sich eine Ski-Tageskarte zu kaufen“, so ein Leser ironisch zwinkernd auf Facebook, und eine weitere Leserin:  „Tageskarte Skipass ist mit 30€ sogar noch deutlich günstiger.“

Update: Ein auswärtiger Leser hat mich gerade nach einer Gesamtansicht der Bahn gefragt. Ich habe gestern das untere Übersichtsbild aufgenommen. Darauf sind die Größenordnungen besser einzuschätzen.

Die Eisstockbahn am Samstag Nachmittag.
Die Eisstockbahn am Samstag Nachmittag.

Winterberger Winterlandschaft

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Winterberger St. Georg Sprungschanze am Herrloh. (fotos: j.h.)
Heute lichtete sich in Winterberg nach über einer Woche endlich der Nebel und die Sonne schien. Sofort begann der Raureif von den Bäumen zu tropfen.
GesperrterFussweg
Gesperrter Fussweg bei Winterberg.
Allerdings sind noch immer zahlreiche Wege und Straßen gesperrt. Das Betreten des Waldes ist lebensgefährlich.
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Kahler Asten.
Auf dem Kahlen Asten reichte die Sonne nicht, um der dicken Eisschicht auf den Bäumen zu Leibe zu rücken. Hier tummelten sich Touristen und Einheimische, um die bizarre Landschaft zu genießen.
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Winterlandschaft auf dem Kahlen Asten.

Teatron Theater zeigt „Kinder von Damals“ in der Kulturschmiede Arnsberg

kindervondamalsplakatDas Teatron Theater Arnsberg ist ein Juwel in der Kulturlandschaft des Sauerlandes.

Im Blog haben wir über die gelungenen Reise in die 20er und 30er Jahre mit Kurt Tucholsky sowie die eigenwillige Inszenierung von Schillers Kabale und Liebe berichtet.

Kinder von Damals heißt das neueste Theaterprojekt über Kindheitserinnerungen an den Krieg und die Nachkriegszeit des  Teatron Theaters Arnsberg. In der Vorankündigung heißt es:

Zertretet die Gänseblümchen nicht! … die schönen Gänseblümchen, die nichts dafür konnten, dass wir um unser Leben liefen und dass Krieg war und dass die Front immer näher kam…
(aus: Kinder von Damals)

Es ist die Perspektive des Kindes, das den Krieg und die Nachkriegszeit zwar erlebt hat, aber das Erlebte oft nicht in seine kindliche Erfahrungswelt einordnen konnte, die das Theaterprojekt „Kinder von Damals“ in den Mittelpunkt stellt. Sätze tauchen auf wie „An Angst kann ich mich eigentlich nicht erinnern…schon an Bombennächte, die Sirenen, den Bunker… aber Angst?“, oder Fragen, die von den Erwachsenen oft nicht beantwortet wurden, wie „Meine Mutter sagt: Das sind Invaliden. Wo kommen sie nur her, was ist ihnen passiert, warum so viele?“

Zehn Teilnehmer/innen im Alter von 60 bis 74 Jahren haben ihre Erinnerungen an den Krieg und die Nachkriegszeit wieder zum Leben erweckt. Oft brauchte das Mut und brachte Schmerzvolles hervor, aber auch Erstaunen über das Vermögen der Kinder, trotz Bedrohung und Krieg die Geborgenheit in der Familie zu erleben, kindliche Freiräume zu schaffen, in denen auch Spiel und Freude möglich war. Über allem aber stand immer die Frage „Was hat das alles nur mit uns gemacht?“

Zum vollständigen Text geht es auf der Website des Teatron Theaters.

Termine:
28.11.2014 (Premiere) ausverkauft
29.11.2014
30.11.2014
Jeweils 20 Uhr
01.12.2014 um 16:00 Uhr
in der KulturSchmiede Arnsberg

Karten (10 €/ erm. 7 €):
Stadtbüros Arnsberg 02931 893 1143
und Abendkasse KulturSchmiede