Blogpause …

Garagentor-Idyll in Battenberg

Bis Ende August ist für mich hier im Blog erst einmal Schicht im Schacht.

Die redaktionellen Beiträge werden, wenn möglich, weiterhin erscheinen. Gleiches gilt für Gastbeiträge.

Alles wird gut. Ende offen.

Die Kirschblüte in den Zeiten von Corona

Kirschblüte am Möhnesee (foto: zoom)

Ganz vorsichtig kehrt das Leben ins Blog zurück. Die Kirschblüte habe ich schon immer als Zeichen des Frühlings empfunden, ebenso die Magnolien, die gelb blühenden Rapsfelder und spätestens Anfang Mai die jungen Buchenblätter.

Während sich das Frühjahr langsam entfaltet, beschleunigt sich mit ungeheurer Wucht die Corona-Pandemie, exponentielles Wachstum haben wir gelernt, können es aber immer noch nicht richtig begreifen. Ok, vielleicht könnt ihr’s, bei mir hapert es. Ausrechnen kann ich es, aber begreifen, wirklich erfassen? Nö!

Was ich kraft meiner Vorstellung nächste Woche erwarte, passiert oft schon am nächsten oder gar selben Tag. Die heute positiv getesteten Patienten wurden vor mehr oder weniger 10 (?) Tagen infiziert. Nagelt mich bitte nicht auf die “10” fest.

24 Stunden rund um die Uhr “Corona” in den Medien – so man will.

Ich konzentriere mich auf den wochentäglichen Podcast mit dem Virologen Christian Drosten beim NDR:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Die halbe Stunde pro Folge lohnt sich. Dreizehn Podcasts sind inzwischen erschienen.

Vielleicht fällt euch noch eine Sendung/ein Artikel / … ein, die oder den man unbedingt gesehen/gehört oder gelesen haben sollte.

Gute Nacht!

Karnevalspause

Erstes Museum abgehakt. Die Caricatura mitsamt der Frankfurter (Humor) Schule. (foto: zoom)

Da unsere Karnevalsfluchtburg über kein hinreichendes WLAN verfügt und das mobile Datenvolumen meines Tablets, auf dem ich diese Zeilen mit dem Zeigefinger tippe, fast aufgebraucht ist, macht das Bloggen meinerseits eine kleine Pause.

Die freigesetzten Zeitressourcen werden für Theater, Museen, Cafés und Bücher verschwendet.

Fast wollte ich ein selbstgefälliges Carpe Diem hinterherschicken.

Bis demnächst.

Ein Spaziergang auf dem Dumel … Blogpause …

Ein Spaziergang auf dem Dumel in Winterberg (foto: zoom)
Kürzlich habe ich das Gebiet hinter dem Dumel oberhalb des Hapimag zum Spazierengehen entdeckt. Es muss ja nicht immer nur der Kahle Asten sein.

Beim nächsten Mal werde ich früher losgehen, um es, bevor die Sonne untergeht, zur Ruhrquelle und zurück zu schaffen.

Diese Woche mache ich erneut eine kleine Blogpause. Die Arbeit. Einige PMs werde ich noch veröffentlichen. Mehr ist nicht drin.

Die anderen AutorInnen dürfen sich natürlich gerne “austoben”. Unbedingt! :-)

Pausenfüller … von Chemnitz zu Stefan Heym

Abendspaziergang am Hillebachsee (foto: zoom)

Die Blogpause -sie wird noch ein bisschen andauern- nutze ich um ein paar Dinge zu tun, die mir in letzter Zeit gefehlt haben: Lesen, Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen, Arbeiten, Ausruhen, Nichtstun.

Die Politik habe ich von “hinter den Sauerländer Fichten” auf Twitter und anderen sozialen Medien verfolgt. Twitter ist momentan mein Hauptstartpunkt zur Rezeption anderer Medien und natürlich auch der Gedanken einzelner kluger Mitmenschen.

Facebook spielt kaum noch eine Rolle, und von vielen anderen sogenannten sozialen Medien habe ich mich schon lange verabschiedet. An erster Stelle sei hier (obwohl schon etwas länger her) der Rauswurf von WhatsApp genannt, der von einer Sekunde auf die andere mehr Ruhe und Gelassenheit in meinen Tag gebracht hatte.

Der Nazi-Aufmarsch in Chemnitz an diesem Wochenende erscheint mir als Verdichtung einer Diskussionskultur, die auch hier im Hochsauerland in den sozialen Medien und Teilen der Einheitslokalzeitung zu beobachten war und ist. Hass auf Angela Merkel, Emotionalisierung mit Hilfe von Lügen, Trollen und gezielten Versuchen, sogenannte “Angsträume” zu erzeugen.

Warum Chemnitz?

Absurd, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gerade dort blühen, wo die wenigsten Flüchtlinge und MigrantInnen leben. Wie viel Selbsthass und Selbstzweifel hausen in den Köpfen der Nazis?

Zur Zeit lese ich die Memoiren von Stefan Heym. Ein Twitterfreund hatte geschrieben: “Zur Geschichte des politischen Klimas in #Chemnitz empfehle ich übrigens die Lektüre der ersten Kapitel aus Stefan Heyms „Nachruf“.”

Da ich das Buch mit seinen über achthundert Seiten schon vor vielen Jahren gelesen hatte, bin ich jetzt dabei es zu “re-readen”. Allein dafür benötige ich Zeit, die ich mir über die “Blogpause” hereinhole.

Nach den ersten Seiten ist mir übrigens aufgefallen, dass ich erstens nichts mehr vom Inhalt erinnere und zweitens Stefan Heym ein großartiger Stilist ist. Also wird statt lediglich der ersten empfohlenen Kapitel das Buch zu Ende gelesen.

Jetzt bin ich schon am Ende meines kleinen Eintrags. Die anderen Gedanken müssen in die Warteschleife …