
Das „aktuelle“ Foto zur Tempo-30-Rechts-Vor-Links-oben-und-unten-Diskussion: Die Kühe zumindest laufen nicht mehr als 30 km/h. 😉
das Sauerland und mehr

Jetzt könnte die Badesaison im Hillebachsee beginnen, wäre nicht der meteorologische Sommer gerade zu Ende gegangen.
Die durch einen Wall vom eigentlichen See getrennte Badebucht ist aus einem Zufluss mit drei Rohren geflutet. Der Wasserstand hat den Überlauf erreicht.
Der Rasen der Liegewiese ist angesät und sprießt schon grün aus dem Boden.

Die Wassertemperatur betrug laut Auskunft eines Anwohners vor vier Tagen 14° Celsius an der Oberfläche, gemessen mit einem Infrarot-Thermometer.
Sollte „die Politik“ das neue Winterberger Naturbad noch vor dem Winter einweihen wollen, empfehle ich DLRG-Schwimmer in Neopren-Anzügen.
Alternativ könnten auch die Ratsherren und -damen öffentlichkeitswirksam ins Wasser stürzen (Kopfkino 🙂 ).
Motto: Der Herbst kommt, der Rat geht baden.

Sprachpanscher und Sprachpinscher: „Warum Menschen, die keine Ahnung von Sprache haben, sich ausgerechnet zu einem Verein zusammenschließen, dem es um Sprache gehen soll, werde ich wohl nie verstehen“ … sprachlog
Bessere Schule: eine Beleidigung für Lehrer … erbloggtes
Vergewaltigungen in Indien: Eine bedenkliche Übersicht … endoplast
Merkel – Steinbrück: Ein Duell ohne Treffer. Sprechblasen platzten aufeinander … nachdenkseiten
„Das TV-Duell“: und wer war jetzt „besser“? … revierpassagen
„Angie“ hat Deutschland am Hals: nicht ungeschickt, aber falsche Farbenfolge … neheimsnetz
Warum eigentlich nicht Rot-Rot-Grün? „Nach einer echten oder provozierten Krise während der nächsten Legislaturperiode könnte es zum Koalitionsbruch kommen, und die SPD könnte dann ein Bündnis mit den Grünen und der Linkspartei verhandeln.“ … jurga
Krise vorbei? Wenn ihr nicht mit der blöden Sparpolitik aufhört, wird aus diesem Aufschwung nichts werden … misik
Leyendecker zum Fall Wulff: Medienkritik als Beitrag zur Hygiene … postvonhorn
SPD im HSK: Flattern vor der Energiewende? … sbl
Zu guter Letzt: Neulich, in der Grünen-Kneipe … charly&friends

Das Plakat habe ich genau so fotografiert, wie ich es vorgefunden hatte. Irgendjemand hat wahrscheinlich die Radkappe am Plakat aufgehängt, damit der Verlierer, der Besitzer, sie leichter wahrnimmt.
„Ach, die blöde Kappe! Hab‘ ich gar nicht mehr gedacht, dass …“
Hätte dort das Plakat anderer Parteien gestanden – der Finder hätte sie genau auf die gleiche Ecke geklemmt.
Was wir nie erfahren werden:
Wird die Radkappe vom Besitzer gefunden?
Wird die Wahlentscheidung des Besitzers dann durch den Fundort beeinflusst?
„Kompetenz. Lebenserfahrung.“ … und die Radkappe. BINGO!?

Tut mir leid liebe Grüne, aber als ich heute an euren Wahlplakaten vorbei radelte, musste ich an Martin Heidegger denken und an seinen berühmten Satz. Ihr wisst schon. Alles rein assoziativ.
Die Kette lief folgendermaßen ab: „Das Nichts nichtet“ -> Das Fair nichtet -> Das Fair richtet.
Alles ein böser Traum – UND DU?

Leichtathletik-WM in Moskau: Warum das 100-Meter-Finale der Männer keinen richtigen Spaß mehr macht … revierpassagen
Wahnsinn und Kunst: Der HärtzensMann … endoplast
Plagiatssucher: Wer ist Robert Schmidt? Und wofür ist das relevant? … erbloggtes
Abgehört: Geschichte wiederholt sich als Tragödie und als Farce zugleich – Schon seit 1989 hätte die Bundesregierung über die Überwachung durch die NSA Bescheid wissen können … nachdenkseiten
SPD-Wahlkampf wird konfus: Jetzt schießt Steinbrück auf das eigene Tor … postvonhorn
Jetzt wird es dreist: Die Regierung Merkel schiebt die Schuld an der Datenaffäre Rot-Grün und Frank-Walter Steinmeier zu. Doch was sie einst taten, hat mit der eigentlichen Affäre nichts zu tun … fr
Intellektuelle kritisieren Lethargie im Land: Warum die Wechselstimmung fehlt … postvonhorn
Verstoß gegen das Gebot der parteipolitischen Neutralität? Wie die Bundeszentrale für politische Unbildung Jan Böhmermann sterilisierte … wiesaussieht
Die große Illusion: Deutschland steht wirtschaftlich prächtig da. Nur der DIW-Präsident meint: „Deutschlands ökonomische Stärke ist eine Illusion“. Die Straßen – mürbe. Internet auf dem Lande – ja langsam! Die „Energiewende“ – eine Peinlichkeit nach der anderen … jurga
Weitere PTA-Schulen vor dem Aus? Landrat Dr. Karl Schneider antwortet auf einen offenen Brief der Schülerinnen und -schüler der PTA-Schule in Olsberg … sbl
Was Grünes: Gesetzentwurf zur Verhinderung weiterer Weihnachtsbaumkulturen im Wald … gruenesundern
Anarchie und Alltag: Erich Mühsam Tagebücher online … neheimsnetz
Ratsinfosysteme: neues Design – lernen von OpenRuhr? … blickpunktguetersloh
Zu guter Letzt:
Kolumne: Sag das Offensichtliche. Blog: Sag das Offensichtliche und verlinke darauf. Feuilleton: Sag das Offensichtliche von vor 50 Jahren.
— Anatol Stefanowitsch (@astefanowitsch) August 11, 2013

Diese Metall-Innenauskleidung des Freibades soll angeblich schon lange verkauft sein. Abgeholt worden ist sie anscheinend aber noch nicht.
Als ich mir die Gebäude ansah, fragte ich mich, wer eigentlich den Abriss der Bauwerke bezahlt. Oder sollen sie noch ein wenig stehen bleiben? Wie das Hotel Claassen.
Falls es mit dem Abriss nicht klappt, sollte der Rat zukünftig im Hallenbad tagen. Die Zuschauer säßen dann rundherum auf den Bänken oder erhöht im alten Restaurant mit Bedienung und Freibier bei Kampfabstimmungen.
Analog zum „Bonner Wasserwerk“ könnte man den Rat der Stadt zum „Winterberger Wasserberg“ erklären und unter Denkmalschutz stellen.

Heute wollten wir bei Jim Block am Hamburger Jungfernstieg einen dieser sogenannten „Burger“ essen, bei denen man das Mischungsverhältnis aus Sägemehl und Fleischersatzstoffen nur erahnen kann.
Um an das Essen zu gelangen, mussten wir uns in eine lange Schlange stellen, 15 Minuten schwitzen und dann noch 17 Euro für zwei Portionen „Beefburger Menü“ bezahlen.
Letztendlich wurden wir dann aber doch mit einer kleinen Überraschung belohnt. Die Parade des Christopher Street Day 2013 führte direkt an unserem Esstisch vorbei.
Zwischen drei Bissen habe ich die beiden Bilder geknippst.
Es sind noch 50 Tage bis zur Bundestagswahl. Der Wagen könnte es noch bis ins Sauerland schaffen und völlig neue Akzente setzen: „Für mehr Rosa im Sauerland und einen Regierungswechsel am 22. September!“
Was würde passieren, wenn dieser Wagen kurz vor der Bundestagswahl auch durch das Sauerland rollen würde? Gewinne? Verluste? Egal?
Aber schauen Sie selbst:


Deutsch sprechen! Kein Sex! Spaß haben! Den Sommer genießen!
Kein Wunder, dass der Sommer zur Zeit keinen Bock auf uns Deutsche hat.
Der knappe Befehl „den Sommer genießen“ fällt allerdings schon unter Geschwätzigkeit.
Ein schlichtes „Sommer genießen“ hätte es auch getan.
(Crossposting: Dieser Beitrag ist zuerst auf Daniel Koehnes Mixtape erschienen.)

Die Jäger und Sammler.
Überlebensnotwendig für jede Partei. Man findet sie bevorzugt in den höheren Etagen. Und wenn sie dort noch nicht sein sollten, sammeln sie sich dort hin. Pöstchen hier, Pöstchen dort. Gleichzeitig jagt und vertreibt man ohne Unterlass die potenzielle Konkurrenz. Für diese Gruppierung sind Politik und Partei lediglich Mittel zum Zweck. Man definiert sich über die Menge der angehäuften Funktionen und Mandate. Ihr Ego wächst mit der Menge der angehäuften Funktionen. Hört sich bitter an, ist aber ein Muss. Denn mit solchen Leuten kann man Wahlen gewinnen.
Die Idealisten.
Eine Rarität und zugleich die unbequemste Gattung der Parteimenschen. Sie bilden sich nicht nur ihre eigene Meinung, sondern vertreten diese auch – in dem für die Partei ungünstigsten Fall sogar in der Öffentlichkeit. Das Verhältnis zwischen Partei und Idealisten ist daher immer schon schwierig und stellt zuweilen für beide Seiten eine Belastungsprobe dar. Viele Idealisten durchlaufen mehrere Beziehungsphasen mit ihrer Partei bis die Frustrationsgrenze überschritten ist. Dann sind sie weg.
Das Treibgut.
Die Basis jeder erfolgreichen Partei. Sie sind die angenehmste Gruppierung. Weitestgehend unauffällig und unkritisch. Gleichzeitig aber treue Wahlmaschinen und Beitragszahler. In Zeiten günstigen Windes wird jede Menge Treibgut angespült. Der Haken: Ab da muss man als Partei die Wogen ganz flach halten, um das gestrandete Material auch möglichst lange halten zu können. Denn wenn die See zu stürmisch wird, reißt sie oft auch große Mengen des Treibgutes weg.