„Frieden beginnt bei dir und mir“ – Benefizkonzert mit Marieke Sleurink und Band im Kulturbahnhof Olsberg

Hilfe für die zerstörten Orte im Frontgebiet der Ukraine

Veranstaltungsplakat

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ laden der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge ein. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

(Ein weiteres Konzert wird zwei Tage später in Schmallenberg stattfinden. Dazu werde ich gesondert informieren.)

Im Mittelpunkt des Abends steht die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink, die gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm präsentiert. Ihre Musik verbindet persönliche Geschichten, gelebten Glauben und poetische Texte mit modernen, eingängigen Melodien. Viele ihrer Lieder schreibt und arrangiert sie selbst. In den vergangenen Monaten hat sie zudem mehrere Songs aus dem Niederländischen für ihr deutsches Publikum übersetzt.

Portrait: Eine Frau lächelt in die Kamera. Sie hat einen schwarzen Hut mit runder Krempe auf. Diese hält sie links und rechts mit ihren Händen fest. Ihr Haar ist rot-blond, lang und leicht verweht.
Die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink präsentiert gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm. Unterstützt werden sie dabei vom Chor „Singing Circle Winterberg e.V.“ unter der Leitung von Christoph Ohm. (Pressefoto)

Die Künstlerin ist nicht nur Musikerin, sondern auch vom Theater geprägt – diese Leidenschaft spürt man in ihrer Bühnenpräsenz und in der besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Lieder erzählen von Hoffnung, Vertrauen und dem Wunsch nach Frieden – Themen, die aktueller kaum sein könnten.

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Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität: „Extrem jung, extrem rechts“

Öffentlicher Vortrag am 24. April 2026, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche, Schützenstr.4, 59872 Meschede

Logo des Bündnis für Demokratie und Solidarität

Die Entwicklung ist alarmierend: 2025 registrierte die Polizei bundesweit 41.072 politisch rechts motivierte Straftaten, darunter 1.521 Gewaltdelikte. Mehr als 3.500 dieser Taten wurden von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren verübt – ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark sich extrem rechte Einstellungen und Aktionsformen inzwischen unter jungen Menschen ausbreiten.

(Pressemitteilung Bündnis Demokratie)

Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in Statistiken, sondern auch im Alltag: Immer mehr sehr junge Menschen beteiligen sich an Aktionen der Neonazi-Szene, gründen eigene, extrem rechts einzuordnende Gruppen oder treten in Schulen provokativ als „stramm rechts“ auf – mit entsprechender Kleidung, Symbolik und gezielter Einschüchterung.

Auch bei Wahlen wächst die Zustimmung zu extrem rechten Parteien bei Jung- und Erstwählenden deutlich. Besonders besorgniserregend ist die Rolle Sozialer Medien. Sie sind zentrale Orte der Kontaktaufnahme, Radikalisierung und Vernetzung in die extrem rechte Szene. Auf Plattformen wie TikTok werden brutalste neonazistische, rassistische, antisemitische und NS-verherrlichende Inhalte oft in einem Jugend nahen Gewand verbreitet – scheinbar harmlos, tatsächlich aber hochwirksam. So entstehen digitale Erlebnisräume, in denen extrem rechte Ideologien normalisiert und junge Menschen Schritt für Schritt an menschenfeindliche Weltbilder herangeführt werden.

Der Vortrag gibt Einblick in die aktuelle Forschung zur extrem rechten Jugend. Die Referentin stellt exemplarisch Akteure aus NRW vor, beschreibt ihre Aktivitäten und zeigt konkrete Beispiele aus Sozialen Medien. Abschließend präsentiert sie eine Einschätzung der Lage sowie Vorschläge für zivilgesellschaftliche Interventionen – als Impuls für Information, Austausch und gemeinsame Handlungsperspektiven.

Die Referentin Sabine Reimann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf und in Forschung, Lehre sowie historisch-politischer Bildung tätig.

Gemeinsam mit Fabian Virchow veröffentlichte sie den Sammelband „Und damit kam die Angst …“, Der rechtsterroristische Anschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn (Berlin: Metropol, 2025).

Buchtitel Reimann/Virchow

Keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist das Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V.

Der Vortrag findet um 19 Uhr, nach der Mitgliederversammlung des Bündnisses (17-19 Uhr) am selben Ort (Gemeindehaus der evangelischen Kirche, Schützenstr.4, 59872 Meschede) statt.

„Riefenstahl: Influencerin des Bösen“ – Ein WDR Podcast in fünf Teilen

„Riefenstahls Blick auf die Welt ist antihuman, gefühllos, anti-aufklärerisch, todesgeil und faschistisch“ (Georg Seeßlen)

Vor zehn Jahren wurde die Ausstellung „Mythos Leni Riefenstahl“ in Hallenberg eröffnet. Siehe dazu auch die Links unter dem Beitrag. (archivfoto: zoom)

Sie war berühmt, gefeiert, stilprägend – und eine der wichtigsten Propagandistinnen des NS- Regimes. Leni Riefenstahl gilt bis heute als Ausnahmeerscheinung der Filmgeschichte. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Filmen für Adolf Hitler. Und doch behauptete sie bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren: Sie habe von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Nichts geahnt. Immer zu spät von allem erfahren. Mitschuld ausgeschlossen.

(Artikelgrundlage: Pressemitteilung WDR)

Der Podcast „Riefenstahl: Influencerin des Bösen“ nimmt diese Selbstinszenierung auseinander. Host Katja Paysen-Petersen rekonstruiert Riefenstahls Leben neu – mit bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen aus ihrem Nachlass, abgeglichen mit historischen Quellen. Die Serie erzählt vom Aufstieg einer ehrgeizigen Künstlerin, von Nähe zur Macht, von Lügen, Selbstmythen – und davon, wie Propaganda funktioniert. Damals wie heute.

Pressefoto WDR (© picture alliance/Everett Collection/David Jayne)

Was hat Leni Riefenstahl dazu bewogen, direkt nach Hitlers Machtübernahme mit ihren Filmen Propaganda für die Nazis zu machen? Wie konnte sie sich bis zu ihrem Tod 2003 als unpolitische Künstlerin vermarkten, die jede Verantwortung für ihr Tun in der Nazi-Zeit von sich wies? Über 100 Stunden Audiomaterial aus ihrem Nachlass hat Katja Paysen-Petersen für die Podcast-Serie gehört und Riefenstahls Behauptungen mit anderen Quellen abgeglichen. Was bleibt, ist das nackte Gerüst eines Lügenpalastes, den Riefenstahl sich selbst gebaut hat.

Ab 20. März 2026 in der neuen ARD Sounds App im Podcast „Alles Geschichte“: ardsounds.de | mehr


Ältere Artikel zu Riefenstahl hier im Blog:

Mythos Leni Riefenstahl – Fotografie. Film. Dokumentation. Ausstellung im Infozentrum Kump vom 31. März bis 29. April 2016

Mit Riefenstahl bin ich noch nicht durch … Ausstellung im Kump Hallenberg

Um zwei Wochen verlängert: „Riefenstahls Blick auf die Welt ist antihuman, gefühllos, anti-aufklärerisch, todesgeil und faschistisch“ (Georg Seeßlen)

Weltpremiere von WDR-Koproduktion „RIEFENSTAHL“ auf dem Filmfestival in Venedig

Wegfall freiwilliger Teilnahme an Integrationskursen stellt vhs HSK vor erhebliche Herausforderungen

Wer Integration ernst meint, darf beim Spracherwerb nicht sparen

Blick in einen hellen Unterrichtsraum mit weißen Wänden, weißer Decke und hellen Tischen. Teilnehmer*innen sitzen im U mit zwei Sprossen. Links ist eine Fensterseite, rechts eine weiße Tafel. Vorne (im Bildhintergrund) stehen zwei Dozent*innen.
Blick in einen Kurs der vhs Hochsauerlandkreis: Durch den Wegfall der Zulassung zur freiwilligen Teilnahme durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) steht die vhs vor organisatorischen und finanziellen Herausforderungen. (Foto: vhs HSK)

Die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, keine Zulassungen zur freiwilligen Teilnahme an Integrationskursen mehr zu erteilen, hat spürbare Auswirkungen auf die Volkshochschule Hochsauerlandkreis (vhs HSK).

(Pressemitteilung HSK)

In den derzeit laufenden Integrationskursen lernen rund 20 Prozent der Teilnehmenden auf Grundlage einer solchen Zulassung. Nach ersten Schätzungen könnten aber weitaus mehr Personen betroffen sein; bundesweit geht man von 40 Prozent aus.

Falle diese Zielgruppe künftig weg, stelle dies die vhs HSK vor erhebliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Denn bereits heute sei es schwierig, Teilnehmende für neue Kurse zu gewinnen. Eine weitere Reduzierung der Zugangsmöglichkeiten gefährde die Stabilität des bestehenden Angebots. Weniger Planungssicherheit, zumal in unserer ländlichen Gegend könne dazu führen, dass Kurse später starten oder gar nicht erst zustande kommen. Und ein einmal zurückgefahrenes Angebot lasse sich kurzfristig nicht wieder aufbauen, fasst Hubertus Becker, Leiter der vhs HSK, die Situation zusammen.

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Signifikante Beschleunigung der globalen Erwärmung seit 2015

Globale Erwärmungsrate (in °C pro Jahrzehnt) laut den globalen Temperaturdaten von Berkeley Earth: Die blaue Linie zeigt die linearen Trends für die Zeit vor und nach 2015 (hellblau der Unsicherheitsbereich). Die rote Linie zeigt den linearen Trend für 10-Jahres-Fenster der Daten, in jährlichen Abständen. (Abbildung: PIK)

Die globale Erwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt, zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das Forschungsteam berücksichtigt in der Untersuchung bekannte natürliche Einflüsse auf die globale Temperatur und weist die Beschleunigung des Erwärmungstrends erstmals statistisch signifikant nach.

(Pressemitteilung PIK)

Die ermittelte Erwärmungsrate lag in den vergangenen 10 Jahren je nach Datensatz um rund 0,35 Grad Celsius pro Jahrzehnt, verglichen mit knapp 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt im Durchschnitt der Jahre 1970 bis 2015. Damit ist das jüngste Erwärmungstempo höher als in jedem vorherigen Jahrzehnt seit Beginn der Messungen im Jahr 1880.

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BODIUM4Farmers als Entscheidungshilfe für die Landwirtschaft

Bodenmodell ermöglicht Vorhersage von Erträgen und Bodengesundheit in Abhängigkeit von Klimaszenario und Bewirtschaftung

Schematische Darstellung des BODIUM-Modells mit Komponenten (farbige Kästchen), Prozessen und Wechselwirkungen (Pfeile) sowie externen Faktoren (graue Kreise) innerhalb jedes Bodens. (Grafik: UFZ)

Die Landwirtschaft steht vor vielen Herausforderungen: Klimawandel, neue Anforderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und steigende Erwartungen an Umwelt- und Ressourcenschutz treffen auf den Anspruch, wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben und die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund haben Wissenschaftler:innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) aus dem am UFZ entwickelten Bodenmodell BODIUM die Webanwendung BODIUM4Farmers erstellt und jetzt zur Nutzung freigeschaltet. Das Praxistool will Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, langfristige Bodennutzung, gesunde Böden und stabile Erträge miteinander in Einklang zu bringen.

(Pressemitteilung UFZ)

Der Boden ist ein wichtiger Teil des Ökosystems und erfüllt viele Funktionen. Er produziert beispielsweise Biomasse, speichert und filtert Wasser, bindet Kohlenstoff und bildet den Lebensraum für Bodenorganismen. „Die Böden sind komplexe Systeme, in denen eine Vielzahl physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen ablaufen“, sagt die UFZ-Bodenforscherin Dr. Ute Wollschläger. Wie sich Böden bei veränderter Bewirtschaftung oder unter dem Einfluss des Klimawandels entwickeln, lässt sich mit wissenschaftlichen Experimenten jedoch nur eingeschränkt untersuchen, da Böden nur langsam auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren.

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IT.NRW: Frauen in den kommunalen Vertretungen und in der Verwaltungsspitze weiter in der Minderheit

  • Jedes dritte Mitglied in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte ist eine Frau (33,3 %).
  • Frauenanteil in den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt mit 28,4 % noch geringer aus.
  • In den kreisangehörigen Gemeinden gibt es derzeit 43 Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem Frauenanteil von 11,5 %.
  • In Hallenberg gibt nur ein weibliches Ratsmitglied und der Frauenanteil liegt hier bei 5% (Winterberg 15,6%, Olsberg 31,3%, Brilon 28,9%, Marsberg 8,8%, Schmallenberg 15,8%, Arnsberg 30,4%, Bestwig 32,1%, Meschede 34,2%, Medebach 21,4%, Eslohe 25%, Sundern 27,3%) .
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Störung bei der Regio-IT: Verschiedene Fachverfahren laufen nicht

Kfz-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen ebenfalls betroffen

Hochsauerlandkreis. Wegen einer Störung bei der Regio IT laufen auch beim Hochsauerlandkreis verschiedene Fachverfahren nicht. Betroffen sind auch die Kfz-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen.

(Pressemitteilung HSK)

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nicht zu ihren gebuchten Terminen zu kommen. Das Straßenverkehrsamt ist bemüht, zeitnah Ersatztermine zur Verfügung stellen.

Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt (Dienstag, 3. März, 8 Uhr) nicht absehbar, wie lange die Störung anhalten wird. Auch das Serviceportal HSK funktioniert nicht. Es soll sich nach Angabe der Regio IT nicht um einen Cyberangriff handeln.

Klimaschutz zahlt sich aus: Jede eingesparte Tonne Treibhausgase reduziert reale Schäden – an Gesundheit, Wohlstand, Infrastruktur und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit

Neues UBA-Handbuch Umweltkosten beziffert globale Schäden durch jährliche deutsche Treibhausgasemissionen auf über 640 Milliarden Euro, die durch ambitionierten Klimaschutz vermieden werden können

Rauchende Schornsteine in einer Industrielandschaft
Treibhausgasemissionen führen weltweit zu Schäden in Milliardenhöhe. (Quelle: ClaudiaOtte / Fotolia)

Treibhausgas– und Schadstoffemissionen schaden nicht nur der Umwelt und dem Klima, sie verursachen auch hohe ökonomische und gesundheitliche Schäden. Durch entsprechende Maßnahmen können diese Schäden vermieden werden. Um diese Effekte sicht- und vergleichbar zu machen, veröffentlicht das Umweltbundesamt seit 2007 wissenschaftlich fundierte Umweltkostensätze, die sie in Geldwerte umrechnen. Das neue „Handbuch Umweltkosten – Methodenkonvention 4.0“ aktualisiert und erweitert die bisherigen Kostensätze und bietet damit eine Entscheidungshilfe für Politik und Wirtschaft.

(Pressemitteilung Umweltbundesamt)

Ob Ernteausfälle infolge von Dürren, zerstörte Gebäude nach Überschwemmungen oder Atemwegserkrankungen durch Feinstaub: Umweltbelastungen wie Treibhausgas– oder Luftschadstoffemissionen erzeugen eine Vielzahl von Schäden für die Gesellschaft – mit immensen Kosten.

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„Sauerland-Vielfalt“ – Migrant*innen bringen Menschen im HSK zusammen

Freitag, 13. März 2026, 15:00–18:00 Uhr, Stadthalle Meschede

Eine junge Frau in einem Leopardenanzug hält in der erhobenen linken Hand lässig ein Mikrophon, mit der rechten hält sie das Kabel.
Sie hat am linken Ohr einen großen goldenen Ohrring und trägt ein beiges modisches Kopftuch. Sie steht vor einer violetten Wand.
Comedienne Anissa Loucif greift mit Humor und Tiefgang gesellschaftliche Themen auf (Foto: LAS Live Artist Studio GmbH)

Das Sauerland lebt von seinem Miteinander – von Engagement, Offenheit und Vielfalt. Genau das steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Sauerland-Vielfalt“, zu der der Landrat des Hochsauerlandkreises alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einlädt.

Seit vielen Jahren leisten Migranten- und Migrantinnen-Selbstorganisationen (MSO) einen unverzichtbaren Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben im Hochsauerlandkreis. Sie begleiten Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte beim Ankommen, schaffen Begegnungen und gestalten unsere Gesellschaft aktiv mit. Dieses Engagement soll sichtbar gemacht, gewürdigt und weiter gestärkt werden.

Im Rahmen der „Sauerland-Vielfalt“-Veranstaltung präsentieren sich die unterschiedlichsten MSO und geben Einblick in ihre Arbeit und ihre Geschichte. Weiter bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, neue Impulse und persönliche Gespräche. Anregungen für die Integrationsarbeit sind ausdrücklich willkommen.

„Integration gelingt dort am besten, wo Menschen sich begegnen, miteinander lachen, diskutieren und voneinander lernen. So entsteht eine Sauerland-Vielfalt, von der wir alle profitieren“, betont Landrat Grosche. „Ich lade alle Sauerländerinnen und Sauerländer ein, dabei zu sein und ein Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt zu setzen.“

Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist der Auftritt der bekannten Comedienne Anissa Loucif, die mit Humor und Tiefgang gesellschaftliche Themen aufgreift und für Leichtigkeit im Dialog sorgt.

Ablauf der Veranstaltung:
15:00 Uhr – Begrüßung und Grußwort des Landrates
15:15 Uhr – Comedy mit Anissa Loucif
15:45 Uhr – Impuls: „Integration im HSK – alles Zufall?“
16:00 Uhr – Marktplatz der MSO
17:00 Uhr – Comedy mit Anissa Loucif
17:30 Uhr – Gemeinsamer Ausklang
18:00 Uhr – Ende

Termin: Freitag, 13. März 2026, 15:00–18:00 Uhr
Ort: Stadthalle Meschede, Winziger Platz 10, 59872 Meschede
Der Eintritt ist frei, außerdem wird es eine Kinderbetreuung geben.