Am Sonntag, 28. Juni, kam es während des Schützenfestes in Winterberg-Silbach zu einem Zwischenfall an einer Straßensperrung entlang des Schützenumzugs. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
(Pressemitteilung Polizei HSK)
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sicherten den Festzug an mehreren Sperrstellen im Ortsgebiet ab. Ein 27-jähriger Feuerwehrmann aus der Löschgruppe Siedlinghausen regelte den Verkehr am Schluchtweg, als sich gegen Mittag eine 74-jährige Autofahrerin aus Winterberg der Sperrstelle näherte.
Symbolbild: Wahrnehmungsstörungen als Symptom beginnender Demenz (foto: zoom)
Das Demenznetzwerk HSK möchte im Zuge einer neuen Initiative das Angebot an Gedächtnistrainingskursen im Hochsauerlandkreis ausbauen und sucht dazu Personen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Ziel ist es, in jeder Stadt oder Gemeinde des HSK mindestens einen Gedächtnistrainingskurs zu etablieren.
(Pressemitteilung HSK)
Mit diesen Kursen soll ein wertvoller Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Gehirngesundheit geschaffen werden: sie fördern auf abwechslungsreiche und spielerische Weise Konzentration, Merkfähigkeit sowie die geistige Beweglichkeit. Gleichzeitig schaffen die Kurse Raum für Begegnung und Austausch und bereichern so das Sozialleben der Teilnehmenden.
Deutschsprachiges Handbuch zu Citizen Science erschienen
(Grafik: Springer)
Citizen Science gewinnt im Wissenschaftsbetrieb in Deutschland, der Schweiz und Österreich an Bedeutung. Soziale Medien, Apps oder mobile Sensorik eröffnen neue Möglichkeiten, interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an Forschung zu beteiligen. Allerdings fehlte bislang ein praxistauglicher Überblick über Strategien, Strukturen, Arbeitsprozesse, Potenziale und Grenzen von Citizen-Science-Projekten. Diese Lücke schließt das Open-Access-Handbuch „Citizen Science – Gemeinsam forschen!„, das ein Gremium von Herausgeber:innen verschiedenster Institutionen veröffentlicht hat, darunter das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).
Aktuell gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 300 Citizen-Science-Projekte, Tendenz steigend. Viele der Vorhaben sind in den Natur-, Gesundheits- und Umweltwissenschaften angesiedelt, doch auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften hat bürgerwissenschaftliche Forschung eine lange Tradition, etwa in Museen, Bibliotheken, Archiven und Wissenschaftsläden. Und auch das gesellschaftliche Interesse an der Teilhabe an Wissenschaft ist groß: So vermeldet das Wissenschaftsbarometer 2024, dass in Deutschland 43 Prozentder Befragten gerne einmal in einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt mitforschen würden. Damit offenbart sich ein riesiges Potenzial, bei der Beschaffung dringend benötigter Forschungsdaten mitzuhelfen. Prof. Aletta Bonn, eine der Herausgeberinnen des Buchs und Biologin an UFZ / iDiv / Universität Jena, sieht darüber hinaus weitere Mehrwerte, etwa den Bildungsaspekt. „Bei den Teilnehmenden entwickelt sich durch die Einbindung in die Forschung oft ein deutlich vertiefteres Verständnis als beispielsweise durch einen Vortrag und sie ändern möglicherweise ihr Umweltverhalten. Zudem wird das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt“, sagt sie.
Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 31,4 % im Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 %
Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an den fertiggestellten und 2,2 % an den genehmigten Wohngebäuden
(Pressemitteilung: Destatis)
WIESBADEN – Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58 900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen. Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600 fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.
Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz: In 77,9 % aller 2025 fertiggestellten Einfamilienhäuser und in 78,4 % der neugebauten Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe zur Erzeugung der Heizenergie genutzt. Deutlich seltener war deren Einsatz in Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen (52,7 %).
In vier von fünf neuen Wohngebäuden werden erneuerbare Energiequellen zum Heizen genutzt
3317 aktive Fahrer sammeln für Stadtradeln bereits über 362.000 Kilometer
Landrat Thomas Grosche und HSK-Radverkehrsbeauftragter Christoph Hester sind gestern mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. (Foto: HSK)
Hochsauerlandkreis. Ein klares Bekenntnis zum klimafreundlichen Pendeln und zur Verbesserung der Radinfrastruktur: Landrat Thomas Grosche ist gestern gemeinsam mit dem HSK-Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester auf dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.
Thomas Grosche startete in Küstelberg und traf in Niedersfeld am Ruhrtalradweg den Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester. Gemeinsam radelten sie rund 30 km über den Ruhrtalradweg zum Kreishaus Meschede.
Ziel der Fahrt war nicht nur das Sammeln von Kilometern in der Stadtradeln-App, sondern auch eine praktische Bestandsaufnahme der Verkehrssituation und der aktuellen Radinfrastruktur.
BUND-Studie benennt politische Leitplanken für den nachhaltigen Umbau
Klimafreundliches, bezahlbares und krisensicheres Heizen gelingt nur mit einer verlässlichen Abkehr von Gas und Öl und dem zügigen Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen. Das gilt auch für die rund 3.800 Wärmenetze in Deutschland. Wie der Umbau gelingen kann, zeigt die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vorgestellte Studie „Dekarbonisierung von Wärmenetzen – Politische Leitplanken für eine erfolgreiche Transformation“.
Im Auftrag des BUND hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) untersucht, welche Rolle Wärmenetze in der klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 spielen und welche Anpassungen in der Förderung und bei Gesetzen der ökologisch tragfähige Aus- und Umbau der Wärmenetze braucht. Das zentrale Ergebnis der Studie: Zwar werden die allermeisten Gebäude auch zukünftig individuell beheizt werden. Einschlägige Energieszenarien gehen aber davon aus, dass die Bedeutung von Wärmenetzen in der Wärmeversorgung stark zunimmt. Und der Handlungsdruck ist massiv: Fast drei Viertel der Wärme in Wärmenetzen wird fossil erzeugt.
Moritz Wein, neuer Direktor der Arolsen Archives (Pressefoto)
Die Arolsen Archives haben einen neuen Direktor: Moritz Wein übernimmt die Leitung des weltweit größten Archivs über Opfer und Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung.
(Pressemitteilung Arolsen Archives)
Mit Moritz Wein gewinnen die Arolsen Archives einen ausgewiesenen Experten für Holocaust Education und Antisemitismus-Prävention mit breiter internationaler Vernetzung. Zuletzt war er im österreichischen Bundesministerium für Bildung stellvertretender Leiter der Abteilung „Bilaterale internationale Angelegenheiten – Holocaust Education“. Darüber hinaus bringt er umfangreiche Erfahrung aus internationalen Gremien mit: unter anderem als Vorsitzender des Ausschusses „Holocaust, Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ der International Holocaust Remembrance Alliance sowie als Vice-Chair der European Holocaust Research Infrastructure. Zuvor war Moritz Wein stellvertretender Geschäftsführer von ERINNERN:AT. Er folgt auf Floriane Azoulay, die die Arolsen Archives von 2016 bis 2025 geleitet hat.
Die Wärmepumpe steht bei der Wärmewende im Mittelpunkt
Arnsberg/Hochsauerlandkreis. Am Samstag, 13. Juni 2026, macht die landesweite Kampagne „Heizkeller der Zukunft“ Station im Stadtwerke Campus in Arnsberg. Von 11 bis 16 Uhr können sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus dem Hochsauerlandkreis und Umgebung kostenlos über klimafreundliche Heizlösungen informieren und beraten lassen. Dabei geht es insbesondere um die Wärmepumpe, die bei der Wärmewende in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt steht.
(Pressemitteilung HSK)
„Bis 2045 müssen in NRW etwa 3,7 Millionen zusätzliche Wärmepumpen installiert werden, um die Klimaneutralität zu erreichen“, erklärt Leila Morgenroth vom Öko-Zentrum NRW, das die Aktionstage veranstaltet. „Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer fragen sich: Passt eine Wärmepumpe zu meinem Gebäude? Kriege ich damit mein Haus warm? Was kostet das? Welche Fördermittel gibt es? Diese und weitere Fragen beantworten wir vor Ort – neutral, kompetent und kostenlos.“
Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7
Grafik: IT.NRW
Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021. Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen.
Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.
Hochsauerlandkreis. Newsletter sind ein mittlerweile häufig unterschätzter Kommunikationskanal – gerade für Vereine. Dabei lässt sich mit einem einsteigerfreundlichen Newsletter-Programm und einer zeitsparenden E-Mail-Vorlage ein Newsletter auch ohne Vorkenntnisse einfach gestalten und ohne großen Aufwand regelmäßig versenden. Oft können so in der direkten Kommunikation die Ziele des Vereines sogar einfacher erreicht werden als mit Streuverlusten behafteten Social-Media-Kanälen.
(Pressemitteilung HSK)
In dem praxisnahen Online-Workshop der Beratungsstelle für Vereine und Ehrenamt des HSK wird gezeigt, wie man als einen Vereins-Newsletter von Grund auf aufbaut: von der Auswahl des passenden Newsletter-Programms über die Verwaltung der Empfängerinnen und Empfänger bis hin zur Gestaltung und Versandhäufigkeit. Es werden konkrete Beispiele betrachtet und gemeinsam erarbeitet, wie man passende Themen für den eigenen Vereins-Newsletter findet.
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