Verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet und Projekte weiter entwickelt
Zukünftiger und bisheriger Vorsitzender Björn Jarosz und Bernd Fuhrmann (Mitte) mit stellv. Vorsitzender Barbara Dienstel-Kümper (r.), Landrat Thomas Grosche und Geschäftsführer Detlef Lins (hintere Reihe) sowie dem neu gewählten Vorstand: v.l.n.r.: Uwe Schmalenbach, Bürgermeister Herscheid, Jutta Capito, Vertreterin Westfälisch- Lippischer Landwirtschaftsverband, Dr. Jürgen Fischbach, Sauerland-Tourismus e.V., Theo-Josef Nagel, Waldbauernverband NRW, Arno Wied, Kreis Siegen-Wittgenstein, Andrea Kramer-Pabst, Kreis Olpe sowie Franz-Josef Mönxelhaus, Hochsauerlandkreis | Nicht im Bild: Volker Sonneborn, Bürgermeister Stadt Bad Berleburg, Frank Linnekugel, Bürgermeister Hansestadt Medebach, Prof. Dr. Klaudia Witte, Ehrenamtlicher Naturschutz (Bild: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)
Am 11. Februar 2026 fand die Mitgliederversammlung des Naturparks Sauerland Rothaargebirge e.V. im sehr gut besuchten großen Tagungssaal des Kreishauses Meschede statt. Zahlreiche Mitglieder aus den vier Mitgliedskreisen sowie den 43 Mitgliedskommunen waren der Einladung gefolgt und nahmen an der Versammlung vor Ort oder per Videokonferenz teil.
Nach der offiziellen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Bernd Fuhrmann erfolgte das Grußwort durch den Landrat des Hochsauerlandkreises Thomas Grosche.
Früh informieren – frühzeitig handeln – selbstbestimmt leben
Der Hochsauerlandkreis (HSK) startet mit einem neuen Demenz-Projekt im Rahmen der Gesundheitsregion, das sich gezielt an Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen, leichten demenziellen Veränderungen sowie an deren Angehörige richtet.
(Pressemitteilung HSK)
Ziel des Projekts ist es, frühzeitig zu informieren, Orientierung zu geben und passende Unterstützungs- und Präventionsangebote zu vermitteln – bevor Versorgungslücken entstehen.
Jazz-Sängerin Stefanie Boltz kommt nach Meschede (Pressefoto: Wolkenstein)
Meschede. Am Samstag, 14.03.26 tritt ab 20 Uhr die aus München stammende Jazz-Sängerin Stefanie Boltz mit ihrem Pianisten Christian Wegscheider und dem aktuellen Programm FEMALE: Music made by women – a journey through centuries im Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede in der Kampstr. 8 auf.
(Pressemitteilung Werkkreis Kultur Meschede))
Als Musen waren sie stets gefragt Kunst und Musik selber zu kreieren. Für Frauen war dies über Jahrhunderte jedoch nicht minder abwegig, wie Politik zu machen, Fußball zu spielen oder Flugzeuge zu fliegen. „Zur Welt bringen“ ist ja unumstritten ihre Domäne: Trotz aller Widrigkeiten haben starke Musikerinnen, ihrer Berufung folgend, über Jahrhunderte Musik von individueller Schönheit geschaffen. Dabei waren und sind sie – auch in Zeiten von Quote und Gender-Akrobatik – jedoch nicht so sichtbar wie vorhanden.
Der Hochsauerlandkreis führt ab dem kommenden Anmeldezeitraum das neue Online-Verfahren Schulbewerbung.de ein. Damit löst die Plattform das bisher seit rund 20 Jahren genutzte System „Schüler Online“ ab.
(Pressemitteilung HSK)
Anmeldungen für die Bildungsgänge weiterführender Schulen im HSK sind online unter www.schulbewerbung.de möglich. Der erste Anmeldezeitraum beginnt am Freitag, 06. Februar 2026, und endet am 09.03.2026. Ein weiteres Bewerbungsfenster ist vom 01.05.2026 bis 17.07.2026 vorgesehen. Der Zeitpunkt der Anmeldung innerhalb des jeweiligen Zeitraums hat keinen Einfluss auf die Auswahlentscheidung.
Mittwoch, den 11. Februar 2026 15.00 – 16.30 Uhr Rathaus Stadt Winterberg, Fichtenweg 10, 59955 Winterberg
Wie ist das Leben momentan in der Ukraine? Wie geht es den Menschen? Was ist aus den vielen Sach- und Geldspenden der letzten Jahre geworden, die in Winterberg und Umgebung gesammelt wurden? Ist die Hilfe dort angekommen, wo sie benötigt wurde?
(Pressemitteilung Kipepeo)
Um diese und weitere Fragen zu beantworten, organisieren wir diese Veranstaltung.
Zur Gast ist Tanya Emelyanenko von Charity Fund Gora Dobra U.A. aus Lviv, Ukraine.
Kipepeo-fair-und-sozial e.V. arbeitet seit 3 ½ Jahre gemeinsam mit Gora Dobra bei der Ukraine Hilfe.
Schon 15 LKW Transporte und acht Hilfsreisen sind auf diese Weise zustande gekommen.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kritische Wortmeldungen aus der EKD-Kontroverse als Sammlung erschienen
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat Anfang November 2025 der Öffentlichkeit eine Denkschrift über Krieg und Frieden präsentiert. Seitdem will die Kritik einfach nicht mehr verstummen. Die hier angezeigte Sammlung erschließt 35 Stellungnahmen und Originalbeiträge zum neuen militärnahen EKD-Kurs aus kirchlichen Initiativen, Publizistik, Friedensbewegung, Wissenschaft und christlicher Basis.
(Solidarische Kirche im Rheinland / Ökumenisches Institut für Friedenstheologie)
Die Journalistin und Schriftstellerin Bascha Mika schreibt in der Frankfurter Rundschau zum jüngsten Dokument der protestantischen Kirchenleitung: „… die gefährliche Anbiederung an die Macht scheint kein Tabu mehr. Deutlich zeigt sich das in der Haltung zu Atomwaffen. Hier eiert die Denkschrift atemberaubend herum, um irgendwie christlich und dennoch staatsloyal daherzukommen … Statt Bewahrung der Schöpfung die mögliche Vernichtung der Welt als christliche Risikooption? … Wo bleibt die Verantwortung der Kirche als Gegenkraft, die es angesichts der fortschreitenden Militarisierung der Gesellschaft bräuchte? Wo ist der christlich-ideelle Überschuss für eine gewaltfreie Welt? Stattdessen legt der Rat ein Grundsatzpapier mit realpolitischem Visionsverlust vor. Und ein protestantisches Manifest, das die Kirche weiter in den selbstverschuldeten Bedeutungsschwund treibt“ (FR, 12.11.2025).
Wichtiger Erfahrungsaustausch – Treffen sollen in Zukunft einmal jährlich stattfinden
Nico Brinkmann (Bildmitte) mit den Besuchern auf der „Erlebnis-Brücke“ (Foto: Seniorenbeirat)
Winterberg/Meschede. Zu einem Gedankenaustausch war der Seniorenbeirat Meschede in der vergangenen Woche erstmalig nach Winterberg gekommen. Walter Hoffmann (Winterberg) begrüßte die Delegation bei sonnigem Wetter auf der „Panorama Erlebnis-Brücke“.
(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)
Nico Brinkmann – Geschäftsleitung „Erlebnisberg Kappe“ – zeigte den Seniorinnen und Senioren auf der Brücke die vielen Attraktionen, die in den letzten Jahren auf dem großen Gelände entstanden sind: Sommerrodelbahn, Kletterwald, Kappi`s Spielplatz, Picknickgelände, Abenteuergolf-Anlage, Bikepark, Hostel, Panorama Cafè/Restaurant und die Wintersport-Anlagen.
Bei der anschließenden Gesprächsrunde im Panorama-Café begrüßte Bürgermeister Michael Beckmann die Gäste. Er berichtete über die wichtigsten Herausforderungen und die aktuellen Entwicklungen in der Stadt. Genannt seien hier die neue Raumgestaltung der Verbundschule Siedlinghausen (demnächst Grundschule mit Ganztagsbetreuung),, der Anbau für das Gymnasium (G8/G9 – erweitern für rd. 100 Schüler – Kosten ca. 19 Millionen Euro), die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum (Projekte in Niedersfeld und in der Kernstadt) sowie die Entwicklung neuer nachhaltiger touristischer Angebote (barrierefreier Ausbau des Schmantelrundwegs).
Entspannte Gesprächsrunde mit Bürgermeister Michael Beckmann (links) im „Panorama-Café“ (Foto: Seniorenbeirat)
Ausführlich wurde über die Veranstaltungen und Projekte der beiden Seniorenbeiräte gesprochen. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten bei der Gestaltung der jeweiligen Angebote. Dazu gehören Vorträge aus dem Gesundheitsbereich, das Senioren-Kino, der „Digitaltreff“ (Unterstützung beim Umgang mit Smartphone und Tablet), gesellige Nachmittage (Klönnachmittage) und die wichtige Kontaktpflege zu den Wohlfahrts- und Sozialverbänden.
Der Mescheder Beirat regte zusätzliche Aktivitäten wie Seniorensprechstunden oder Einladungen zu einem Senioren-Frühstück an.
Über organisatorische Schwierigkeiten und Erlebnisse bei den jeweiligen Veranstaltungen in den beiden Städten tauschten sich die Senior*innen ebenfalls aus. Als ausbaufähig bis schwierig stellten sich die Kommunikation (Pressearbeit) und die Schaffung barrierefreier Zugänge in öffentlichen Gebäuden heraus. Defizite gebe es bei der oft fehlenden Beratung in sozialen und rechtlichen Fragen (Pflege und Behinderung). Auch sei die Zusammenarbeit mit den Behörden (u.a. HSK-Gesundheitsamt) nicht immer zufriedenstellend.
Zum Abschluss der Gespräche waren sich alle Teilnehmer*innen einig: Die Treffen sollen einmal jährlich stattfinden und somit den wichtigen Erfahrungsaustausch fortsetzen.
„Das ist zweckdienlich für alle Mitglieder in den beiden Gremien“, betonte der Vorsitzende Walter Hoffmann (Winterberg). Er bedankte sich bei allen Anwesenden für den konstruktiven Gedankenaustausch an diesem Nachmittag.
Freiwillige können an Menschen erinnern, die aus Belgien und Frankreich nach Auschwitz deportiert wurden
Grafik: Arolsen Archives
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Auch 81 Jahre später ist die Aufarbeitung der historischen Quellen und die Dokumentation der Namen der Ermordeten noch nicht abgeschlossen. Um die Erinnerung an jedes einzelne Schicksal zu bewahren, rufen die Arolsen Archives zum kommenden Holocaust-Gedenktag zur Challenge #everynamecounts auf.
Ziel ist es, gemeinsam noch nicht digitalisierte Informationen von rund 58.000 Dokumenten zu erfassen. Im Fokus stehen in diesem Jahr Dokumente vom Archivdienst für Kriegsopfer aus dem Belgischen Staatsarchiv.
Lädt ein zum Winterkonzert 2026 : die Mescheder Windband. (Foto: Musikschule HSK)
Mit einem abwechslungsreichen Programm lädt die Mescheder Wind-Band am Samstag, 7. Februar um 19.00 Uhr zum traditionellen Winterkonzert in die Stadthalle Meschede ein.
(Pressemitteilung HSK)
Das sinfonische Blasorchester der Musikschule des Hochsauerlandkreises unter der Leitung von Markus Hengesbach präsentiert ein facettenreiches Programm zwischen modernen Originalkompositionen und anspruchsvollen Bearbeitungen klassischer Werke.
Warum die Wirtschaft Umweltbelange nicht ignorieren darf
Blick auf das Forschungsgelände des UFZ am Forschungsstandort in Leipzig. (Bild: André Künzelmann / UFZ)
Der aktuelle Global Risks Report, den das Weltwirtschaftsform am 14. Januar veröffentlicht hat, analysiert globale Risiken anhand verschiedener Zeiträume, um Entscheidungsträgern dabei zu helfen, aktuelle Krisen und längerfristige Prioritäten gegeneinander abzuwägen. Er zeigt, dass „Extremwetter“, „Artensterben“ und „kritische Veränderungen der Erdsysteme“ langfristig über die nächsten 10 Jahre als größte Gefahren für die Welt angesehen werden. Doch im Ranking für die nächsten 2 Jahre sind genau diese Umweltgefahren nach hinten gerutscht: „kritische Veränderungen der Erdsysteme“ um 7 Plätze, „Biodiversitätsverlust“ um 5 Plätze, „Umweltverschmutzung“ um 3 Plätze. Verdrängt wurden sie wenig überraschend von geopolitischen, aber auch wirtschaftlichen Risiken wie „Inflation“ oder „Rezession“. Diese Prioritätensetzung Richtung Wirtschaft ist zu kurzfristig gedacht, scheibt Prof. Katrin Böhning-Gaese in ihrem Statement. Die Umwelt nicht zu beachten, erhöhe vielleicht jetzt die Gewinne, langfristig steige jedoch das unternehmerische Risiko.
(Pressemitteilung UFZ)
Deutschlands Wirtschaft schwächelt. Gründe gibt es dafür viele: Ein tiefgreifender Strukturwandel in der Automobilbranche, geopolitische Verschiebungen und neue Zölle – das sind einige der Faktoren, mit denen deutsche Firmen zu kämpfen haben. Entsprechend steht die Wirtschaft derzeit besonders im Fokus. Daran ist nichts auszusetzen. Allerdings dürfen darüber die Themen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick geraten. Genau diese Gefahr besteht aber, denn es ist verführerisch, in einen „First-things-first“-Modus zu verfallen, das eine als Pflicht, das andere als Kür zu betrachten. Nach dem Motto: Läuft die Wirtschaft erst wieder, dann kümmern wir uns um die Umwelt. Genau diese Haltung scheint sich in wachsenden Teil von Wirtschaft, Politik und, wie aus Umfragen hervorgeht, auch der Gesellschaft festzusetzen. Ist das wirklich klug?
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