
Kategorie: Freizeit
Konzerttipp: Ave Maria – Ave Verum – Halleluja in Hamburg am 1. Juni 2013 um 19:00 Uhr

MIT WERKEN VON JOHN RUTTER, ANTON BRUCKNER, FELIX-MENDELSSOHN-BARTHOLDY, JAVIER BUSTO,GEORG FRIEDRICH HÄNDEL, WOLFGANG AMADEUS MOZART UND ANDEREN
Makiko Eguchi Klavier
Christin Kullmann Sopran
Johannes-Brahms-Chor Hamburg
Kazuo Kanemaki Gesamtleitung
Sa. 01.06.2013 | 19:00 Uhr
St. Johannis Harvestehude
Heimhuder Str. 92
20148 Hamburg
Eintritt 14,-€ (erm.9,-€) Konzertkasse Gerdes, Abendkasse
Heilklimatischer Kurort Winterberg in Gefahr?

Die Stadt Winterberg steckt als „heilklimatischer Kurort“ in der Bredouille. Die Anerkennung als Kurort öffnete Zuschusstöpfe und bot Mehrwert bei der touristischen Vermarktung.
Durch die Privatisierung des Siedlinghäuser Freibads, sowie durch die Schließung des Hallen- und Freibads in der Kernstadt Winterberg hat sich die Stadt schon locker durch das rechte Knie geschossen. Die Insolvenz und Schließung des Ersatz-Schwimmbads im Oversum hat jetzt auch die linke Kniescheibe demoliert.
Ohne Schwimmbäder verliert Winterberg unter Umständen seinen Status als heilklimatischer Kurort. Das wissen hoffentlich die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung der Stadt.
Das Kurortegesetz sagt in §3: „Eine der in § 2 Abs. 1 aufgeführten Artbezeichnungen [siehe dort] wird verliehen, wenn neben den jeweiligen speziellen Kriterien für die Artbezeichnung die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sind: … 12. Sportanlagen im Kurgebiet sowie ein Hallenbad und/oder Freizeitbad im Kurgebiet oder in angemessener Entfernung;“
Zur Zeit gibt es in der Kernstadt von Winterberg kein Schwimmbad mehr – ein Debakel, das Oversum-PPP-Debakel.
Da es offensichtlich ist, dass die Badebucht des Hillebachsees im jetzigen Zustand kein Ersatz für die Schwimmbäder der Kernstadt ist, werden Pläne geschmiedet. Da, wo die Holzpfosten aus dem Wasser ragen, soll ein Damm gebaut werden, so dass die Badebucht vom Rest des Sees getrennt wäre und einen eigenen Zufluss bekommen könnte.
Der See liegt 544,5 Meter über NN. Wann wird das Wasser jemals wärmer als „Neopren“?
Der Hillebachsee als „Badesee“ bleibt für mich ein schönes Märchen, es sei denn, die Stadt begänne Heizstäbe zu installieren.

Daher zaubert der Bürgermeister das Freibad in Siedlinghausen und den Hillebachsee in Niedersfeld aus dem Hut, um nach außen hin zu demonstrieren: „Seht, wir haben alle Anlagen, die nötig sind, um uns als heilklimatischen Kurort auszuzeichen!“
Hat er natürlich nicht wörtlich so gesagt, denn er will ja keine schlafenden Hunde wecken.
Wer sind die schlafenden Hunde?
Die schlafenden Hunde sind andere Kommunen in NRW, die vielleicht auch „heilklimatischer Kurort“ werden wollen, ohne Schwimmbäder zu betreiben. Die könnten sich ja mit Winterberg als Präzedenzfall in diesen Status einklagen, oder Winterberg abmahnen.
Es ist schon ein Treppenwitz der Lokalgeschichte, dass ein Bad, in dem man nicht schwimmen kann (Hillebachsee), und ein Bad, welches die Stadt in die Privatisierung geworfen hat (Siedlinghausen), plötzlich zum Hoffnungsträger für die Kernstadt-Politik werden.
Vergessen im Mühlengrund? Der insolvente Sportpark Winterberg „sports & friends“ gammelt noch immer vor sich hin.

Über das Hotel Claassen und die Neu-Ruine Hallen- und Freibad Winterberg haben wir zeitweise völlig die Alt-Ruine Sportpark Winterberg vergessen.
Vor über zwei Jahren berichteten wir hier im Blog. Heute führt der neue Radweg von Winterberg nach Züschen direkt an dem leerstehenden Gebäude vorbei. Die Aufmerksamkeit wird also wieder steigen.

Im Gegensatz zum Hotel Claassen fällt der Flachbau in einer Senke am Ortsausgang Winterberg Richtung Züschen kaum auf, wenn man mit dem Auto und nicht mit dem Rad unterwegs ist. Man kann aber auf den Parkplatz fahren und außen um das Gebäude herum gehen.

Die Tennisplätze sehen auf den ersten Blick bespielbar aus.

In der letzten Phase des Betriebs standen Wassereimer, die das aus dem undichten Dach tropfende Wasser auffingen, auf den Spielfeldern. Bei näherer Betrachtung erweist sich die Halle mit dem undichten Dach als Vogelgefängnis.

Vor zweieinhalb Jahren wurde der Sportpark noch in der Leerstandsbörse der Stadt Winterberg angeboten. Doch heute ist das Gebäude dort nicht mehr vertreten. Ich frage mich, wer zuletzt einen Fuß in den Flachbau mit Fitness-Center, Sauna, Kegelbahnen und den Plätzen für Badminton/Tennis gesetzt hat. Der Besitzer? Wer ist das?
Harry Rowohlt liest Joachim Ringelnatz in Recklinghausen. Statt einer Kritik: vier Bilder und ein paar Bemerkungen.

Es war eine sehr gute Idee, heute zur Lesung von Harry Rowohlt nach Recklinghausen zu fahren.
Den Notizblock ließ ich zu Hause, das Tablet im Auto. Einfach nur sitzen, sehen, hören und genießen war die Devise.

Rowohlt las Ringelnatz -das Seltenere- und erzählte zwischendurch kleine Anekdoten aus dem wahren oder erdachten Leben. Erlebt, erdacht – wer weiß das schon? Die neunzig Minuten flogen jedenfalls vorüber.
Nur mit der kleinen Pocket-Kamera ausgestattet, ohne Internet und soziale Medien, ist man ja gezwungen, selber mitzufühlen und mitzudenken.

Ich habe beschlossen, dem Ringelnatz zu glauben und dem Rowohlt die Stories nicht ohne Weiteres abzunehmen. Mal schauen, was ich in dem Buch „In Schlucken-zwei-Spechte“ an Erzähltem wiederfinde.
Ein Autogramm habe ich mir brav abgeholt. Der Verschreiber M ist mehr wert als alles andere. Den sogenannten Namenszug kann jeder hinbekommen und meinen Namen kenne ich selbst.
Aber wer weiß schon, was das durchgestrichene „M“ bedeutet? Ein weites Feld für Tiefenpsychologen.

Packt die Badehosen ein und schwimmt heute Abend eure letzten Bahnen. Oversum Schwimmbad ab 1. Mai für unbestimmte Zeit geschlossen.

Der Betreiber „Vitalresort Winterberg GmbH“ geht in die Insolvenz, der Oversum-Projektbetreiber „aquasphere Winterberg GmbH“ übernimmt das Bad und handelt.
Das Oversum-Schwimmbad bleibt ab morgen auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Ob das Schulschwimmen denn weiter gesichert sei, habe ich die Mitarbeiter hinter dem Tresen gefragt. Sie seien von der Optisport GmbH und gäben keine Auskunft.
Heute Abend sei das Schwimmbad aber noch geöffnet. Ich hatte nachgefragt, weil der Kassenautomat heute um 17 Uhr schon geschlossen war.
Zwei Punkte sind noch auf meiner Zehnerkarte. Ich werde versuchen, sie heute Abend abzuschwimmen.
Wie wir bloggen und trotzdem Zeit für den Kahlenberg und einen Eintrag ins Gipfelbuch haben.

Meine eigenen Blog-Artikel werden zum großen Teil mit Laufschuhen, auf dem Fahrrad und beim Schwimmen geschrieben. Beim Sport entstehen die meisten meiner Artikel. Der Rest entwickelt sich in Gesprächen mit Freunden, Nachbarn und Bekannten oder durch Beobachtungen auf Wegen, die ich sowieso gehen oder fahren muss – mit oder ohne Blog.
Für das Blog insgesamt ist das nur die halbe Wahrheit, denn sehr viele Artikel werden inzwischen von ständigen Autorinnen oder Gastautoren verfasst.
Oft liefern darüber hinaus die Kommentatorinnen und Kommentatoren sehr viel zusätzliche Informationen und Hinweise.
Nicht zuletzt sind die verlinkten Blogs und Websites wichtig für Anregungen, Hilfe und sonstigen Input.
Noch wen vergessen? Klar, die Leserinnen und Leser, die es wirklich gibt. Meist sind es ein paar Hundert pro Tag, manchmal ein paar Tausend.
So, jetzt wird es aber wieder Zeit zum Laufen.

Umleitung: Valentinstag, Papst, Peerblog, Hillebachsee und die Kritiker der Elche

„Benedikt war kein schwacher Papst“: Die Nachricht vom Rücktritt des Papstes schlug ein wie eine Bombe. Doch was waren die Gründe für diesen Schritt? … hpd
Der Papst: Eine Frühkritik, ein Rücktritt und die Krise des Katholizismus … wiesaussieht
Nochmal Papst: Rücktritt… habebamus papam … charly&friends
Video Interview mit Albrecht Müller: zu den Themen Rente, Altersarmut, SPD und Steinbrück, Exportüberschüsse, et cetera … nachdenkseiten
Täuscher, Heckenschützen, Kollaborateure: Die Kollateralschäden des Peerblogs … postvonhorn
Nachtrag zum Peerblog : Zensur? Nie und nimmer … postvonhorn
PeerBlog, Wir-in-NRW-Blog und Gelsenwasser: Ein Mann im Hintergrund … wazrecherche
Meilensteine der Popmusik: The Who – „Things they do look awful cold, hope i die before i get old“ – (My Generation/1965) … revierpassagen
Nachgedacht: Kritiker der Elche … neheimsnetz
Winterberg: Fraktionen begrüßen Hillebachsee-Investitionen … derWesten
Kein Karnevalsscherz: Kalashnikow für den gepflegten Wodka-Genuss

Im Holzkasten liegt die gläserne Kalashnikow, gefüllt mit einem Liter Wodka. Kaufen kann man diese Kuriosität im Hafenhaus von Travemünde.
Am Travemünder Skandinavienkai kommen Fähren aus Städten wie Riga, Helsinki, Trelleborg und Malmö an.
Das Weincontor im Hafenhaus bietet von früh bis nach Mitternacht die Möglichkeit, sich mit Spirituosen einzudecken. Hierher kommen durstige Seeleute ebenso wie pausierende LKW-Fahrer und neugierige Travemünder. Und hier gibt es diese attraktive Wodka Box.
Umleitung: Wofür Fotografen schießen, wo Redaktionen schließen, wie gewählt wird und wo es noch Kultur gibt.

Fotografen: Wir schießen für Geld … charly&friends
Gedanken zur Wahl in Niedersachsen I: Knappste Mehrheit für Rot-Grün – Gibt es auch eine rot-grüne Regierung? … nachdenkseiten
Gedanken zur Wahl in Niedersachen II: Unter den früheren Bedingungen der deutschen Milieuparteien („Von der Wiege bis zur Bahre – SPD“) war die Mobilisierung der eigenen Anhänger ein überschaubares Problem gewesen … wiesaussieht
Gedanken zur Wahl in Niedersachen III: Richtig schön daneben gelegen … jurga
Gedanken zur Wahl in Niedersachen IV: Jetzt ist der FDP wieder da, wo sie nie mehr hin wollte … sprengsatz
Niedersachsenwahl V: Lindners zu früher Jubel … ruhrbarone
Breaking Stories: Autobahnen, Football und die geheime Davos-Liste … wazrechercheblog
Westfälische Rundschau I: Demonstration am Samstag in Dortmund – Videos, Bilder und mehr … pottblog
DJU-Bundesvorsitzender Janßen: „WAZ schadet der gesamten Zeitungsbranche“ … newsroom
Westfälische Rundschau II: vor dem Tod schon stumm gemacht … niggemeier
Der Weg zu den Oscars: Was taugen die nominierten Filme? … revierpassagen
Jazzclub Arnsberg: Programm Januar bis Juli 2013 … neheimsnetz