Kurz gebloggt: Kabale und Liebe in Arnsberg. Danke für diesen Schiller!

Kabale und Liebe
Großer Applaus für Peter Sauer (Wurm), Stefan Selnow (Präsident), Karola Streitenberger (Kammerdienerin), Christina Stöcker (Luise), Silas Eifler (Ferdinand), Anna Eifler (Lady), Hilde Baumeister (Millerin), Jutta Juchmann (Hofmarschall) und Peter Jagoda (Miller). (foto: zoom)

Ich hatte mich heute darauf eingerichtet, Friedrich Schillers Kabale und Liebe mit großer Toleranz in der Arnsberger Kulturschmiede „über mich ergehen“ zu lassen. Welch ein Irrtum!

Teatron-Bühne II, das Amateur-Ensemble des Teatron Theaters, brachte einen von Yehuda und Ursula Almagor sowie Manuel Quero dramaturgisch und choreographisch erstklassig bearbeiteten deutschen Klassiker äußerst kurzweilig auf die Bühne.

In der Tradition von Jean Anouilhs Antigone explizierte das Ensemble die Handlung und stellte die tragische Liebe in den Zeiten der feudal-bürgerlichen Klassengesellschaft unerschrocken in die Jetztzeit.

Und was waren da nur für Typen auf der Bühne! Josef Ackermann mit dem Victory-Zeichen, Harry Potters Wormtail und ein feminisierter Mathias Richling. Wer noch mehr Abgründiges entdeckt (hat), schreibe einen Kommentar 😉

Ich weiß, dass die Leserinnen und Leser dieses Blogs ihren Schiller gelesen haben, sollte aber jemand Kabale und Liebe ausgelassen haben, muss er oder sie unbedingt eine der folgenden Aufführungen sehen:

16.11.2013
17.11.2013
22.11.2013
23.11.2013
24.11.2013
jeweils von 20:00 – 22:30 Uhr (gefühlt 1 Stunde)
in der KulturSchmiede Arnsberg

Wer den Schiller schon komplett intus hat, muss ebenfalls „ab in die Kulturschmiede“, denn derart neu, unbekümmert und aktuell ist selten.

Noch etwas: Kabale und Liebe ist Amateur-Theater auf hohem Niveau, kleine „Aussetzer“ inbegriffen – geschenkt! Der Applaus am Schluss war zu Recht lang und prasselnd.

Danke für diesen Schiller …

Piraten: Videoüberwachung in Meschede wird Fall für den Landtag

Überwachungskameras im Park
Nicht jeder Baum ist ein Freund … (foto: zoom)

Meschede/Düsseldorf. (piraten_pm) Am kommenden Donnerstag, den 21. November, wird die geplante Videoüberwachung in Meschede auf Initiative der Piratenfraktion NRW zum ersten Mal im zuständigen Innenausschuss des Landtags NRW erörtert.

Die Fraktion kritisiert die Überwachung und fordert Innenminister Jäger dazu auf, Stellung zur Rechtmäßigkeit des Vorhabens zu beziehen.

„Seit Jahren beobachten wir mit wachsender Besorgnis, den Ausbau von Videoüberwachung in Städten, öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Die Sicherheits-Industrie schafft es immer wieder uns vorzugaukeln, dass Videoüberwachung Sicherheit schafft. Mit diesen Ammenmärchen muss jetzt Schluss sein. Schlimm genug, das man in Bussen und Bahnen und beinahe in jedem Geschäft, in Kameralinsen guckt. Der öffentliche Raum, die Fußgängerzone, der Park, dürfen nicht auch noch überwacht werden“, führt Frank Hermann, Sprecher der Piratenfraktion im Innenausschuss, die Thematik weiter aus.

„Um dem Vandalismus Problem auf den Grund zu gehen, muss man nach den Ursachen suchen und das Problem an der Wurzel packen“, gibt der Landtagsabgeordnete Lukas Lamla, zu dessen Wahlkreis Meschede gehört, zu bedenken. Videoüberwachung sei nicht die Lösung des Problems. „Das einzige, was die Überwachung bewirken wird, ist, dass sich der Vandalismus dorthin verlagert, wo keine Kameras installiert sind.“

Auch die Piratenpartei im Hochsauerlandkreis lehnt die geplante Videoüberwachung in Meschede, unter anderem wegen rechtlicher und technischer Bedenken, auf das Schärfste ab und zieht rechtliche Schritte bei Realisierung der Maßnahme in Betracht.

Hamburg: Teilstück der Hindenburgstraße in „Otto-Wels-Straße“ umbenannt. Nördlich des Stadtparks bleibt der Name „Hindenburgstraße“.

DiemHindenburgstraße im Hamburger Stadtpark ist im September in Otto-Wels-Straße umbenannt worden. (foto: zoom)
Die Hindenburgstraße im Hamburger Stadtpark ist im September in Otto-Wels-Straße umbenannt worden. (foto: zoom)
Mit der Umbenennung, so der NDR, folge der Senat einer Empfehlung der Bezirksversammlung Nord. Diese hatte sich im Februar dafür ausgesprochen, den Stadtpark-Teil der Hindenburgstraße zwischen Borgweg und Jahnring umzubenennen. Nördlich des Stadtparks bleibt der Name Hindenburgstraße.

Die Hamburger SPD sieht die „Otto-Wels-Straße“ als notwendige historische Ergänzung: „Gegen Hitlers präsidialen Steigbügelhalter Hindenburg wäre der parlamentarische Widerpart Wels der richtige und würdige historische Kontrapunkt. Er ist bislang im Hamburger Straßenbild an keiner Stelle präsent, so dass sich zum 80. Jahrestag seiner historischen Reichstagsrede eine entsprechende Benennung im örtlichen Hindenburgstraßen-Kontext anbietet.“

Die Grünen werfen der SPD und auch der FDP Halbherzigkeit vor. Die Welt zitiert den Grünen-Politiker Michael Werner-Boelz. Die Teilumbenennung sei leider nur der halbe Schritt und kein Zeichen von Rückgrat. Er zeige zwar, dass die SPD Hindenburg nicht für ehrenwürdig hält, aber die Partei schrecke vor allem aus Angst vor den Anwohnern vor der kompletten Umbenennung der Straße zurück.

Zur Erinnerung Otto Wels‘ Rede zur Begründung der Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes – Reichstagssitzung vom 23. März 1933 in der Berliner Krolloper:

„Das sogenannte Ermächtigungsgesetz vom 23. März 1933 setzte die Reichsverfassung von Weimar außer Kraft. Die Demokratie bot das paradoxe Schauspiel, sich mit Mehrheit selber abzuschaffen.“ siehe FES

Umleitung: Medien, Hitlerputsch auf Twitter, SPD, Antisemitismus, Gustl Mollath, Mythos Kennedy, Schiefergas und mach mal wieder Radio … Juchu!

Brückenkunst in Hamburg
Brückenkunst in Hamburg. (foto: zoom)

Geschichte und soziale Medien: #Hitlerputsch auf Twitter … erbloggtes

Medien: Kaiser Franz-Joseph und die „Balkanisierung des Internet“ … wiesaussieht

Medien und Merkel: Journalisten helfen bei ihrer eigenen Entmündigung mit … sprengsatz

Medienpraxis: Einfach mal (Radio) machen! … charly&friends

Gustl Mollath: „Macht braucht Kontrolle, wirksame Kontrolle“ … nachdenkseiten

SPD I: Am Lebensgefühl der Mehrheit vorbei … postvonhorn

SPD II: Große Koalition als Untergang? … dradio

Antisemitismus: Unerhört! Jeder, der gegen Juden eine Meinung hat, wird sofort als Antisemit abgestempelt! … hagalil

Bürgerbegehren gegen Jüdisches Museum in Köln: „Steilvorlage für latente Antisemiten“ … ruhrbarone

Riskant und selbstbewusst Zeichen setzen: Deutsche, wehrt Euch! … jurga

75. Jahrestag Pogromnacht: Gedenken an die jüdischen Opfer in Medebach … westfalenpost

Mythos Kennedy: Wie gut, dass man nicht alles wusste … revierpassagen

Sprache und sprechen: Juchu, kein Fehler! … sprachlog

Schiefergas: Lobbyisten kämpfen weiter für Fracking in Deutschland … sbl

Dirk Wiese: SPD setzt sich mit Fracking-Moratorium und Verbot von Fracking unter Einsatz von giftigen Chemikalien durch

Dirk Wiese
Dirk Wiese, Bundestagsabgeordneter der SPD HSK (foto: spd)

Brilon/Berlin. (spd_pm) „Dass die SPD ein Moratorium von Fracking und ein Verbot von Fracking bei Einsatz von giftigen Chemikalien in den Koalitionsvertrag verhandelt hat, freut mich als Sauerländer und Südwestfale natürlich ganz besonders.

Wir Sozialdemokraten im HSK kämpfen schon seit Monaten und auf ganzer Linie gegen diese gefährliche  Erdgasförderungsmethode“, stellt Dirk Wiese, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Brilon, anlässlich der ersten Ergebnisse der „Koaltionsverhandlungsgruppe Umwelt und Landwirtschaft“ fest.

Erfahrungen aus den USA hätten gezeigt, dass Fracking eine ernste Bedrohung für Mensch und Umwelt darstellen könne, denn oft würden die hochgiftigen Chemikalien in das Grundwasser gelangen. Eine Verseuchung des Trinkwassers im HSK wäre eine unvorstellbare Katastrophe, sowohl für Mensch und Umwelt, als auch für die heimischen Unternehmen.

„Sie müssen sich vorstellen, dass hier im Hochsauerland das Trinkwasser für 4,6 Millionen Menschen gewonnen wird und zusätzlich die gesamte Industrie in der Region Südwestfalen durch unser Wasser versorgt wird. Neben den schrecklichen Folgen für Mensch und Natur wäre es wahrscheinlich auch ein finanzieller Schaden ungeahnten Ausmaßes, der die ganze Industrieregion zum zeitweiligen Erliegen bringen könnte“, stellt Wiese fest und ergänzt: „Deshalb bin ich froh, dass wir unsere Positionen in einen möglichen Koalitionsvertrag einbringen konnten und diese großen Gefahren und Risiken damit erfolgreich abgewendet haben, wenn es letztendlich zu einer Regierungsbildung im Bund kommt.“

Arnsberger Piraten wählen ihre Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen im Mai 2014

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Die Aufstellungsversammlung der Piratenpartei Arnsberg am 09.11.2013 – Im Vordergrund das Spitzenteam mit Schal von links nach rechts: Sven Salewski, Daniel Wagner und Reinhold Karle. Außerdem: hinten links Maik Karle (Listenplatz 5), 2. hinten von rechts Ronny Gängler (Listenplatz 4) und rechts Pia Völker (Listenplatz 6) (foto: piraten)

Arnsberg. (piraten_pm) Am Samstag, den 09.11.2013, kamen die Piraten aus Arnsberg zusammen, um gemeinsam die Reserveliste und die Wahlkreisbewerber für die Kommunalwahlen 2014 am 25.05.2014 zu wählen. Die Piraten treten damit zum ersten Mal zu Ratswahlen in Arnsberg an.

Die Piratenpartei wird 2014 stadtweit in Arnsberg zur Kommunalwahl antreten. Als Spitzenkandidaten schicken die Piraten den 20-jährigen Daniel Wagner in die Wahlen, der mit dem Listenplatz 2 Reinhold Karle und Listenplatz 3 Sven Salewski das Spitzenteam für die Stadtratswahlen bildet.

„Das Ziel ist es jetzt, den Bürgerinnen und Bürgern unsere Inhalte näher zu bringen, damit wir eine Chance bekommen diese bis 2020 im Rat zu verwirklichen. Mit den Piraten beginnt eine neue Ära der politischen Ideen für Arnsberg“, so der frisch gewählte Spitzenkandidat Wagner.

Die Pogrome am 9. November 1938

Köpfe
„Schalechet“, „Gefallenes Laub“. Installation des israelischen Künstlers Menashe Kadishman. Über 10000 Gesichter bedecken den Boden im Jüdischen Museum in Berlin. Sie sind allen unschuldigen Opfern von Krieg und Gewalt gewidmet. (foto: chris)

„Am 10. November 1938 wurde mir mein Haus und Einrichtung vollständig demoliert unter Mithilfe des damaligen Polizei Comissas respective der SS. Ich wurde am 9. Nov. 38 verhaftet und drei Wochen in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. Es war alles zerschlagen und ich musste auf meine Kosten alles reparieren lassen und wurde bei mir auch viel gesto(h)len auch unter Anderem 1500M (…). Mein Grundstück hat man mir für 18.500 M.(…) abgekauft obwohl der Wert 30.000 war und ich mit dem Geld nichts anfangen konnte da ich ja nichts von Wert mitnehmen konnte und durfte.“

Auszug aus einem Brief von Louis Langstadt aus d. USA vom 3. September 1951, abgedruckt in: Werner Saure, Geschichte und Schicksale jüdischer Mitbürger aus Neheim und Hüsten, Balve 1988, S. 77.

Umleitung: Bekenntnisschulen, Plagiatsverfahren, Mathematik, Evolution, Rechtschreibung, Fehler, SPD, Aufregung bei der WAZ und mehr.

Rauchzeichen
Rauchzeichen (foto: zoom)

Bekenntnisschulen in NRW: kein Ende in Sicht? … hpd

Das Plagiatsimperium schlägt zurück: Nach der ausgezeichneten “summa cum laude”-Promotion von Karl-Theodor zu Guttenberg war klar, dass keine noch so gute Note vor Aberkennung wegen Täuschung schützt. Aber vielleicht eine schlechte Note? … erbloggtes

Fenster auf für Steinmeier: Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat im Fall Frank-Walter Steinmeier (SPD) ein bemerkenswertes Verfahren zu einem bemerkenswerten Ende gebracht … causaschavan

Die Schönheit der Mathematik: Bei der Mathematik sieht jeder sofort ein, dass sie enorm nützlich ist, aber so wirklich schön finden sie die wenigstens Menschen … astrodicticum

Kongress in Giessen: Evolution in der Grundschule (30.11.-1.12. in Gießen) … evokids

Von wegen Rechtschreipkaterstrofe! Einen allgemeinen Verfall der Rechtschreibung oder gar der Rechtschreibfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen gibt es nicht … nachdenkseiten

Fheler sind Helfer: Kein Erfolg ohne Misserfolg … sciblogs

SPD: Lokalpolitik wird zur Achilles-Ferse … postvonhorn

Die Machtsüchtigen: Warum die SPD ihre Führungsspitze loswerden muss … carta

Medien: Wie sich die WAZ über Götz George aufregt … revierpassagen

Literatur begegnen – Buchvorstellungen, Lesungen und Gespräche: „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ von Eugen Ruge findet am kommenden Montag, 11. November um 18 Uhr in Raum 6 im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg statt … neheimsnetz

NRW und seine Bürger: Wird das Widerspruchsverfahren bei Verwaltungsakten wieder eingeführt? … sbl

Sauerländer Jecken: Der Heimatverein Altenbrilon lädt zum Karnevalshöhepunkt nach Köln am Rhein.

Kölner Karneval
In vielen Sauerländern schlägt während der fünften Jahreszeit ein kölsches Herz. (foto: wiegelmann)

Am 24. Januar 2014 bietet der Heimatverein Altenbrilon 1950 e.V. nach zweijähriger Abstinenz erneut eine Fahrt in die hohe Domstadt zur traditionellen Kostümsitzung der „Funke rut-wieß vun 1823 e.V.“ im Kristallsaal der Messe an. 

Alle Interessenten, Freunde und Gönner der 5. Jahreszeit können sich möglichst zeitnah für die Fahrt anmelden.

Im Rahmen eines „Köln-Pakets“ wird diese zweitägige Köln-Reise im DZ incl. Frühstücksbuffet ab 110,00 EUR pro Person und im E-Zimmer incl. Frühstücksbuffet zu 145,00 EUR, nebst eines besonderen Highlight der Besichtigung des altehrwürdigen Kölner Rathauses –spanischer Bau-, angeboten.

Um einen schnellen Planungsablauf sicherzustellen, bittet Ortheimatpfleger Ralf Wiegelmann alle Freunde und Gönner der 5. Jahreszeit, sich bei Interesse umgehend zwecks verbindlicher Karten- und Zimmervergabe anzumelden.

Der verbindliche Anmeldeschluss ist Freitag, der 20. November 2013.

Anmeldungen ab sofort bei Ortsheimatpfleger Ralf Wiegelmann per Telefon: 02961-9199942; Mobil: 0160-96297088; oder via Email: ralfwiegelmannbrilon@gmail.com