Die Fraktionen der SBL und der Linken/FW haben einen gemeinsamen Antrag für die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses eingebracht.
“Sehr geehrter Herr Landrat, im Namen unserer beiden Fraktionen beantragen wir folgende Tagesordnungspunkte auf die Tagesordnung der Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 02.10.2024 zu setzen:
Links schwebt das letzte Rotorblatt kurz unterhalb der Nabe.(foto: zoom)
Unsere Nachbarschaft hat einen Logenplatz. Wir können den Aufbau der Windenergieanlagen auf dem Olsberger Mannstein mit freiem Blick beobachten. Man darf sich allerdings von der Perspektive und Größe nicht täuschen lassen. Die Windräder stehen weit voneinander entfernt in einer Reihe auf dem Höhenzug, wirken aber von unserem Standpunkt wie zu einem Haufen zusammengeschoben.
Heute hat der Kran die drei verbleibenden Rotorblätter nacheinander an der letzten fertigzustellenden Windenergieanlage (WEA) waagerecht bis zur Kopplungsstelle an der Rotornabe hochgehoben. Das letzte Blatt wurde um Viertel nach vier mit der WEA verbunden.
Passt! (foto: zoom)
Damit habe ich vom allerersten Fundament bis zur letzten Windmühle den Aufbau des Windparks Mannstein mal aus der Nähe, aber meist aus der Ferne mitverfolgt.
November 2023: Hier wird der Turm der WEA aufgesetzt. Das Beton-Fundament ist unter dem runden Schotterhügel. (archivfoto: zoom)
Als Kind durfte ich aus meinem Zimmer auf Zechentürme, Hüttenwerke und Schlackehalden schauen. Damals haben wir noch nicht über den Zusammenhang der Verbrennung von Kohle und anderer fossiler Energieträger mit der Erhitzung der Erdatmosphäre nachgedacht. Kohlewirtschaft bedeutete Smog und Ruß, Staublungen für die Bergleute sowie ab und zu ein Bergwerksunglück, aber im Winter auch ein warmer Ofen und eine faszinierende Welt unter Tage.
Zeche Lohberg – Förderturm (archivfoto: zoom)
Lange Zeit habe ich den Klimawandel für dummes Gerede gehalten, solange bis ich mich eines Tages gründlicher über den Treibhauseffekt informieren musste und der Wissenschaft nicht mehr aus dem Weg gehen konnte.
Wem das noch nicht reicht, kann sich auf den verständlich geschriebenen Websites Klimafakten bzw. Klimareporter informieren oder bei den Vereinten Nationen: Was ist Klimawandel?
Ich habe mir gerade den populär-wissenschaftlichen Spiegel-Bestseller von Sven Plöger, Zieht euch warm an, es wird noch heißer, gekauft und mir aus der Bibliothek Christian Stöcker, Männer, die die Welt verbrennen, ausgeliehen.
Die Möglichkeiten, sich solide zu informieren sind zahlreich, aber wer es bislang nicht geschafft hat, sollte zumindest beginnen. Die Zeit drängt und nein, Telegram ist kein vertrauenswürdiges Institut. Aber eigentlich wisst ihr das selber.
Eine Theater-Collage zur Stadt der Zukunft aus weiblicher Sicht
Unter der Leitung von Yehuda und Ulla Almagor ist eine Theater-Collage aus Texten, Szenen, Bewegungssequenzen, gefilmten Interviewausschnitten vom Grünen Sofa und speziell gestalteten, animierten Videofilmen entstanden, die alle Interessierten einlädt, mit auf die Reise in die Zukunft der Stadt zu gehen, sich inspirieren zu lassen und selbst in den anschließenden Publikumsgesprächen ihre Stimmen zu erheben. (Foto: teatron)
Bald ist es soweit: Die Premiere des ersten Theaterprojektes „FrauenSTIMMEN“ im Rahmen des dreijährigen Projektes „Theadipolis“ rückt näher. Der Kartenvorverkauf hat begonnen (s.u.).
Freitag, 6.9.2024 um 20 Uhr (PREMIERE) Samstag, 7.9.2024 um 20 Uhr Sonntag, 8.9.2024 um 18 Uhr in der KulturSchmiede Arnsberg
Zwölf Frauen im Alter von Mitte 20 bis Anfang 80 aus Arnsberg und Umgebung erheben ihre Stimmen. Sie beschreiben ihre Vorstellungen und Träume über die „Stadt der Zukunft“, sie stellen klare Forderungen auf, üben Kritik an Bestehendem und erzählen von Hoffnungen, Zweifeln und Ängsten. Und all das aus einer ganz persönlichen, weiblichen Perspektive, die nicht spart mit Emotionen, mit Humor und Leichtigkeit, die aber gleichzeitig nicht den Blick verliert für die politische und globale Dimension des Themas. Denn die Stadt der Zukunft ist ein Mosaikstein im Geschehen der Welt – und jede einzelne Frau ein Mosaikstein ihrer Stadt.
Eine Theater-Collage, die alle Interessierten einlädt, mit auf die Reise in die Zukunft der Stadt zu gehen, sich inspirieren zu lassen und selbst in den anschließenden Publikumsgesprächen ihre Stimmen zu erheben.
Das Projekt „FrauenSTIMMEN“ ist entstanden im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojektes „TheaDiPOLIS“, das die Stadt Arnsberg in Auftrag gegeben hat und das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.
Karten zu 15 €, 8 € oder 0 €. Die Entscheidung für welchen Kartenpreis liegt bei jedem/er einzelnen – je nach finanzieller Möglichkeit und Bereitschaft, die Theaterarbeit zu unterstützen bei reservix.de oder in der Buchhandlung Sonja Vieth sowie allen reservix-Vorverkaufsstellen.
Im Januar war es noch zu kalt für die Cyanobakterien (Blaualgen) im Hennesee. (archivfoto: zoom)
Hochsauerlandkreis/Meschede. Das Kreisgesundheitsamt warnt Hundehalterinnen und Hundehalter aktuell, ihre Vierbeiner in den Hennesee zu lassen. Grund ist der Verdacht auf eine Verunreinigung durch sogenannte Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen, die sich aufgrund anhaltender Hitze und fehlender Niederschläge vermehren.
Für Menschen bestehen nach Einschätzung des Gesundheitsamtes aktuell keine Gesundheitsgefahren beim Baden an den Badestellen des Hennesees, solange keine größeren Mengen des Wassers aufgenommen werden. Kleine Kinder sollten deshalb begleitet werden. Am Montag, 12. August, sind Proben entnommen worden, über die Ergebnisse wird weiter informiert.
Schon geringste Konzentrationen der Bakterien stellen für Hunde im Gegensatz zum Menschen eine Gefahr dar. Die Haustiere können trotz veterinärmedizinischer Behandlung nicht gerettet werden. Um deren Gesundheit zu schützen, erinnert das Gesundheitsamt die Hundehalter daran, dass für Hunde am Hennesee ohnehin eine Anleinpflicht besteht.
Die Teilnehmer werden geschichtsträchtige Orte wie die Wewelsburg bei Paderborn und das Sauerland-Museum in Arnsberg besuchen und die Vergangenheit und die Gegenwart des jüdischen Lebens im Sauerland unter die Lupe nehmen.
In diesem Zusammenhang werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mit den Themen Rechtsextremismus und Diskriminierung beschäftigen. Dabei wird der Spaßfaktor wird natürlich nicht zu kurz kommen. Bei Outdoorspielen, im Escaperoom oder bei einem geplanten Lagerfeuer können sich die Jugendlichen austauschen und anfreunden.
Übernachtet wird in der Jugendherberge direkt am Sorpesee. Die Teilnahme am Ferienprogramm kostet 220 Euro pro Person: Essen, Trinken und alle Aktionen inklusive. Anmeldung und weitere Informationen unter Jugendfoerderung@hochsauerlandkreis.de, Telefon: 0291/945949 oder www.young-hsk.de.
Rekord beim HSK: Erneut über 40 neue Nachwuchskräfte starten ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung (foto: hsk)
Dieses Jahr beginnen 46 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beim Hochsauerlandkreis. Davon begrüßte Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen 41 Auszubildende am 1. August im Kreishaus Meschede.
„Erneut konnte der Hochsauerlandkreis mehr als 40 Ausbildungsplätze anbieten. Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Nachwuchskräfte langfristig an die Kreisverwaltung zu binden. Wir brauchen gute Fachkräfte, daher freue ich mich über so viele neue Gesichter, die die Kreisverwaltung mit ihren Ideen und ihrem Einsatz bereichern werden. Die Aufgaben beim Hochsauerlandkreis sind vielseitig und verantwortungsvoll und wir brauchen kluge, junge Köpfe wie Sie – gleichzeitig werden Sie sehen, wie viel die Kreisverwaltung als Arbeitgeber Ihnen zu bieten hat“, hieß Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen die Nachwuchskräfte zu ihrem Ausbildungsstart willkommen.
Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schlossen sich Fachdienstleiterin Personal, Regine Clement, Ausbildungsleiter Diethard Nolte, Ramona Wilmes (Fachdienst Personal), Personalratsvorsitzende Marcus Radmacher und Ina Tenk sowie Niklas Klein von der Jugend- und Auszubildendenvertretung zusammen mit Gleichstellungsbeauftragter Cornelia Reuber-Lankveld und Schwerbehindertenbeauftragtem Karl-Josef Dicke an.
Die neuen Auszubildenden bei der Kreisverwaltung ab dem 01.08., 01.09. bzw. 01.10.2024 sind: Nico Bittern, Charlotte Brusis, Anna-Lena Fingerhut, Alina Gebler, Julie Geismar, Sophie Hein, Jonah Himmelreich, Johanna Hogrebe, Maike Carolina Müthing, Madita Sophie Sorak (Kreisinspektoranwärter), Amelie Teipel (Soziale Arbeit), Mika Siefert, Greta Biermann (Kreisvermessungsoberinspektoranwärter), Anna Elisabeth Grewe, Jasmine Maaß, Sebastian Padberg, Kim Lukas Pauli, Tobias Witte (Kreissekreträanwärter), Luisa Altbrod, Artjom Kuvaldin, Lena Rapacki, Juliane Rettler, Luca Schleifstein, Alina Wichmann (Verwaltungsfachangestellte), Finja Patzke (Vermessungstechnikerin), Noah Wegener (Straßenwärter), Patrick Neuhäuser, Pia Trulsen (Brandmeisteranwärter), Annalena Dohle, Laura Elsner, Marvin Franke, Viktor Kovalyk, Laurin Krick, Hannah Kukic, Lena Marie Meyer, Lara-Sophie Müller, Jan Luca Nieweg, Judith Pohle, Leon Rölleke, Bjarne Rüthing, Emily Sander, Celin Schieber, Elias Soukri, Anna Wenzel und Eike Felix Witiska (Notfallsanitäter).
Für einen Ausbildungsplatz 2025 beim Hochsauerlandkreis in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen können sich Interessierte noch bis zum 15. August 2024 online bewerben (www.hochsauerlandkreis.de/karriere). Nach der Bewerbung ist ein Onlinetest bis spätestens 18.08.2024 zu bestehen. Vorstellungsgespräch sind ab dem 23.09.2024 geplant.
Im Klimagarten auf dem Kahlen Asten wird gebuddelt. (foto: zoom)
Am Klimagarten des Deutschen Wetterdienstes wird gearbeitet. Ein kleiner Bagger buddelt Löcher, dicke ummantelte Kabel sind zu sehen. Der Kahle Asten und die Wetterstation des DWD haben mich interessiert, seit ich ins Hochsauerland gezogen bin.
Früher war der Astenturm noch durch Mitarbeiter des Wetterdienstes besetzt und viele Messungen wurden händisch bzw. durch Augenschein erfasst und an die Zentrale des DWD gemeldet.
Mit der zunehmenden Digitalisierung und Zentralisierung in einem Messfeld („Klimagarten“) unterhalb des Turms wurde der Faktor Mensch vor Ort überflüssig. Die Instrumente können inzwischen die erfassten Wetterdaten allein übermitteln.
Warum jetzt die Arbeiten im Messfeld? Um nicht spekulieren zu müssen, habe ich beim DWD nachgefragt.
Die Fragen:
Können Sie mir sagen a) warum die Arbeiten notwendig geworden sind, b) welche Arbeiten dort im einzelnen durchgeführt werden und c) welche Auswirkungen diese auf die Datenerhebung zum Klima auf dem Kahlen Asten haben werden?
Die Antwort:
„a) Bislang wurden die Messungen der Windrichtung- und Geschwindigkeit sowie der Sonnenscheindauer und Strahlungsmessungen auf dem Dach des Astenturmes durchgeführt. Seit dem 01.06.2017 wurde unsere Wetterstation auf dem Kahlen Asten als automatische Wetterstation ohne manuelle Wetterbeobachtungen betrieben. Durch die Automatisierung der Wetterstation wurde die Liegenschaft des Astenturmes nicht mehr genutzt und die Liegenschaft wurde geräumt.
b) Die aktuellen Baumaßnahmen dienen der Verlegung unserer Messungen vom Dach des Astenturmes in das Stationsmessfeld. Unsere Messungen der Windrichtung- und Geschwindigkeit werden zukünftig auf einem 12 m hohen Mast erfolgen. Strahlungsmessungen werden zukünftig auf einer 4 m hohen Empore erfolgen um Beeinflussungen der Messungen durch umgebende Hindernisse so gering wie möglich zu halten. Zudem wird die Messung der Eisablagerung auf einem neuen Stahlmast in 10 m Höhe installiert. Darüber hinaus wird der Luftdrucksensor in das angrenzende Gebäude zur Überwachung der Umweltradioaktivität verlegt.
c) Grundsätzlich werden die gleichen meteorologischen Messungen wie zuvor durchgeführt. Es ändert sich nur der Ort und die Installationshöhe der jeweiligen Messgeräte. Die kontinuierliche Erhebung der meterologischen Daten dienen der Erstellung aktueller Wettervorhersagen, dem amtlichen Warnmanagement, der Klimatologischen Reihung und dem Abgleich mit Fernerkundungsdaten wie z.B. den Daten des Niederschlagradars und der Daten unserer Wettersatelliten.
Durch die Beibehaltung der Messungen der gleichen meteorologischen Paramater bleibt die Kontinuität der Klimareihe am Standort des Kahlen Asten erhalten. Als Beispiel für die große Bedeutung der Klimaüberwachung kann die langjährige Beobachtungsreihe am Kahlen Asten mit regelmäßigen Beobachtungen seit dem 01.12.1918 genannt werden. Je länger eine Beobachtungsreihe am gleichen Standort stattgefunden hat, umso größer wird die Repräsentativität (Vergleichbarkeit) der Messungen mit der sie umgebenden Fläche. Diese langfristigen Beobachtungsreihen ermöglichen einen besseren Überblick über die Klimaänderungen an dem jeweiligen Standort.“
Zwei Dinge werde ich jetzt tun:
Auf den Kahlen Asten fahren und das Messfeld noch einmal genau anschauen.
In den Datensätzen des DWD nach bspw. der Temperaturmessreihe suchen und sie verarbeiten. Ich wusste mal, wie das funktioniert, aber das ist schon ein paar Jahre her. Es war so in der Art, Rohdaten mit RStudio in eine hübsche Form bringen. Heute Abend schaffe ich das bestimmt nicht mehr, aber vielleicht als Blog-Hausaufgabe für die Monate August/September. Hier wäre meine Einstiegsseite beim DWD: https://www.dwd.de/DE/wetter/wetterundklima_vorort/nordrhein-westfalen/kahler_asten/_node.html
Ganz rechts ist das sechste Windrad komplett. Der Kran steht noch. (foto: zoom)
Vor fünf Tagen war von der sechsten WEA lediglich der untere Teil des Turms aufgebaut, seit gestern ist das Windrad fertiggestellt. Heute Morgen ragte der Kran noch neben dem Windrad in den Himmel; inzwischen ist er zusammengeklappt. Jetzt fehlt nur noch die siebte WEA und der kleine Windpark auf dem Mannstein ist komplett.
Dass der Mannstein ein langer Höhenrücken ist, kann man auf dem Bild oben nicht erkennen. Dort sieht es aus als stünden die Windräder dicht zusammengedrängt auf einem Hügel.
Aus anderen Perspektiven ist der Windpark von der Höhe zwischen Wiemeringhausen und Brunskappel zu sehen. Interessant ist auch der Blick von einer Wiese oberhalb von Heinrichsdorf Richtung Wasserfall.
Alles weitere zum Thema, sobald Nummer Sieben fertiggestellt wird.
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