Über das Wetter meckere ich schon lange nicht mehr. Überquerung der Weser. (foto: zoom)Wieder mal ein Tag mit schönem Wetter. Da macht die Blogpause so richtig Spaß.
Die Themen am Wegesrand werden nicht vergessen: Rassismus im Sauerland, Europa in der Krise und nicht zuletzt: die Schniedelwutz-Diskussion, insbesondere in der linken Szene der Bundesrepublik.
Der vorläufige, provisorische Arbeitstitel: „Von der Vorhut der Arbeiterklasse zur Vorhaut der Religionsdiskussion.“
Mit der religiösen Beschneidung
wird ein Junge nach den Vorstellungen Erwachsener
zurechtgestutzt.
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Jungen aus religiösen Gründen zu beschneiden,
ist ein machtvolles Unterwerfungsritual:
Zugehörigkeit gegen ein Stück vom besten Stück.
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Das beschnittene Glied
kettet den Knaben an seine Religionsgemeinschaft.
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Auch eine gut gemachte Beschneidung ist irreversibel
und folglich nie mehr gutzumachen.
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Eine Religion,
die die chirurgische Manipulation am Genital von Kindern
als Identifikationsmerkmal braucht,
beschneidet das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit.
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Wegen der Beschneidungspraxis von Religionen
die Religionsfreiheit zu beschneiden,
wäre ein staatlicher Eingriff mit menschenrechtlicher Indikation.
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Es sollte das Vorrecht des einzelnen Kindes sein,
dass sein Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit
vor dem Recht einer Gemeinschaft
auf Freiheit der Religionsausübung rangiert.
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Der Ritus der Beschneidung ist ein archaischer Brauch –
wollen wir heute die ihn begründenden Werte des Altertums?
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Es geht nicht um die Ausgrenzung von Religionen,
sondern darum,
ob eine Religion die Kinderrechte ausgrenzt.
Adressdatenhandel: ein Einblick in den Alltag des Datenmissbrauchs … indiskretionehrensache
Der Euro und die Angst: Millionen sitzen zuhause und haben German Angst … jurga
Hofberichterstattung im Sommerloch: Der Bundespräsident als der „ständige Vertreter der Politik gegenüber der Bevölkerung“ … nachdenkseiten
The American People are angry. Das Ende der Mittelschicht: „When you hear folks talking ’social security REFORM‘, hold on to your wallet. They are talking about CUTS“ … YouTube http://youtu.be/8Y-u0UnKZ_U
Merkel und Kraft: Kampf der Klischees … postvonhorn
WAZ-Gruppe verkauft Töchter an Personaldienstleister: „Über den Verkauf der Versand- und Weiterverarbeitung Hagen (VuW Hagen) zum 1. Juli 2012 an Holger Stark, einen der Gesellschafter der Unternehmensgruppe Stark, wurde der Betriebsrat der VuW Hagen am Dienstag, 20. Juni informiert. Bereits zwei Tage später stellten sich die neuen Geschäftsführer den 240 Beschäftigten vor.“ … medienmoral
Der Sinn des Krämers und die Bankenunion: „In der gewohnten Manier betrachten sie die Schuldenländer (auch bekannt als Club Med) als die bösen Buben, die den deutschen Michel über das Ohr hauen wollen. Für Sinn, Krämer und die anderen Ökonomen sind die deutschen Sparer die unschuldigen Opfer südlichen Leichtsinns.“ … wiesaussieht
Sprachbrocken: „Wäre es nicht praktisch, wenn alle Menschen eine einzige Sprache sprächen?“ fragt das Hamburger Abendblatt in der Rubrik Kindernachrichten. „Das könnte viele Missverständnisse verhindern und überhaupt – stellt euch vor, ihr reist nach Japan und könntet euch dort problemlos verständigen.“ … wissenslogs
Ordnungsrecht als Repressionsinstrument: „Es ging um das Recht, sein Leben zumindest ein paar Stunden lang so zu leben wie man es sich wünscht. An warmen Sommerabenden Musik zu hören, Spaß zu haben, selbst zu bestimmen. Und es ging um eine Polizei die genau das verhindern wollte, weil es dem Ordnungsrecht widersprach.“ … ruhrbarone
Transparenz in Hagen: Neuer Zeitgewinn für die Freunde der Finsternis … doppelwacholder
“Homebase Sauerlandâ€: Seit einigen Monaten macht dieser Verein auf sich aufmerksam. Hier werden Spots zum Thema Sauerland mit prominenteren Personen als “Nachbars Hennes†produziert … sauerlandblog
Wo hat der Hochsauerlandkreis sein Geld angelegt? In welchen Unternehmen und Einrichtungen das Geld des Hochsauerlandkreises steckt, genau das geht aus dem sogenannten Beteiligungsbericht hervor … sbl
Frust und Tumult in der Essener Philharmonie: Anne-Sophie Mutter musste absagen … revierpassagen
Inverness mit Blick flussabwärts 1982 (archiv: chris)
Inverness ist die nördlichste Stadt des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und die Hauptstadt der schottischen Highlands.
Nördlich und westlich von Inverness lockt die Einsamkeit: Berge, Fjorde, Lochs, kleine Dörfer und das Meer.
Im Hintergrund das im 19. Jahrhundert entstandene Burgschloss 1982. (archiv: chris)
„This Castle hath a pleasant seat,
The air nimbly and sweetly recommends itself
Unto our gentle senses.“
So spricht der begeisterte King Duncan in Shakespears Drama, als er sich dem Schloss seines Gefolgsmannes Macbeth in Inverness nähert.
Doch der Schein trügt: für Duncan hat dieser Besuch bekanntlich einen höchst unerfreulichen Ausgang.
Das mittelalterliche Schloss aus dem 11. Jahrhundert konnte 1745 dem Angriff mit Sprengstoff nicht standhalten. Heute dominiert am Ufer der Ness eine Rekonstruktion aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Das beschleunigte Universum des Brian Schmidt: Thematisch holte Schmidt zum Rundumschlag aus und gab einen Abriss der gesamten Kosmologie … wissenslogs
“Im Arsch†– kein Bericht zu Jan Delay: Akkreditierungsbedingungen schränken Pressefreiheit ein … ladenburgblog
Ausgewählte Links: “Photographers protest Stone Roses concert rulesâ€: According to British Journal of Photography, the indie group “Stone Roses†sent out contracts in order to restrict photographers’ rights and what they can do with their photographs … heikerost
Mexiko – auch für Journalisten lebensgefährlich: Armando Montano, AP summer intern, dies in Mexico City at age 22 … washingtonpost
Beschneidung I: Das Urteil des Kölner Landgerichts, das die Beschneidung von Jungen als „Körperverletzung“ eingestuft hat, sorgt für erheblichen Wirbel … jurga
Beschneidung II: »Absurd und hysterisch« André Herzberg über das Beschneidungsverbot, deutsche Unarten und die Frage, wie er als Vater mit dem Urteil umgehen wird … juedischezeitung
Freiheit und Terror: Nach Irak, Afghanistan, Libyen nun Syrien … nachdenkseiten
NRW-CDU demoliert ihren neuen Chef: Nach der Wahlniederlage droht die NRW-CDU nun die Gefahr, in Gruppen zu zerfallen. Konservative halten Laschet für zu grün, Röttgen-Fans für einseitig und nicht modern genug … postvonhorn
Bauen Bottroper Kumpel ab 2013 auch in Dinslaken Kohle ab? Prosper-Haniel plant unter dem Stadtgebiet Dinslaken ab April 2013 weiter Steinkohle abzubauen … bottblog
Hagen: Bundestagsabgeordneter René Röspel (SPD) stimmt gegen Fiskalpakt … doppelwacholder
Briloner Unternehmer vor Gericht: „Staatsanwaltschaft wirft dem 62-Jährigen verschiedene Betrugs- und Insolvenzvergehen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seines Firmenimperiums vor“ … derwesten
Lokalgeschichte: Das Stattblatt Arnsberg, Neheim-Hüsten und Sundern über die Gemengelage Juli / August 1982 . . . neheimsnetz
Münsterland und Kreis Recklinghausen: Neonazis vernetzen sich virtuell … nrwrechtsaussen
Eine viertel Milliarde für die A46? Am Freitag (29. Juni) stand im Kreistag auch die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans auf der Tagesordnung … sbl
Ende und Aus – EM2012: „Das Finalspiel Italien gegen Spanien hat mir dann klar gemacht, dass es mit einem Titel so oder so nichts geworden wäre. Denn die Spanier waren um Längen besser, als die deutsche Mannschaft im ganzen Turnier“ … schwenke
Nachhaltig? Öde! „Auf unserer WG-Toilette mache ich eine Entdeckung: Zwischen Jubiläums-Bildzeitung und Taz-Ausgaben vom Vorjahr liegt die Alnatura-Sonderbeilage „Nachhaltig leben““… ruhrbarone
Meilensteine der Popmusik: Aretha Franklin … revierpassagen
Amazon, Barnes & Noble: Kindle und NOOK bespitzeln ihre Leser … gulli
Hallo, Herr Bundespräsident: wo bleibt Ihre Intervention gegen die erkennbare Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit rechtsextremen Mördern? … nachdenkseiten
Homöopathie-Lobby im Netz: Schmutzige Methoden der sanften Medizin … sueddeutsche
Pseudowissenschaft: Astrometeorologie und Wettermanipulation … scienceblogs
Das Ruhrgebiet soll Museum werden: Das Ruhrgebiet war 2010 Kulturhauptstadt Europas. Was blieb davon übrig? Man will es gar nicht wissen … postvonhorn
Was vom Monat übrig blieb: Das war der Juni im Ruhrgebiet … revierpassagen
Manifest für ökonomische Vernunft! Paul Krugman hat es schon unterschrieben, Richard Layard auch – und viele viele andere: Das „Manifest for Economic Sense“. Darin heißt es … misik
Jans EM Fazit: Bis auf drei Spiele habe ich bisher alle gesehen, und ich muss sagen, dass mich diese EM absolut nicht vom Hocker gehauen hat … jahobri
Europameisterschaft: Fußballflucht quer durchs Revier – Ein Protokoll … ruhrbarone
Die Ärzte – beste Band der Welt: Bemerkenswert, wie fit die Jungs waren. Ganze 29 Titel nacheinander ohne eine echte Pause. Das habe ich so noch bei keiner anderen Band erlebt … schwenke
Brilon: Schlägerei auf dem Schützenfest … polizeibericht
Sundern – Hachen: kein Platz für Radfahrer in Hachen … gruenesundern
Auf der Hunau. Nicht zu übersehen: das Grab der Schweißhündin Isolde v.d. Hunau (foto: zoom)
Neulich im Buchladen: Schreibt man das mit „ö“? Böbelplatz? … heikerost
Ansichten eines Hörbuch-Junkies: „Schmitz‘ Katze“ … revierpassagen
Gestaltentreffen in der Rotunde Bochum: eröffnete die 6. Ausstellung 13 bildschaffender Künstler aus ganz Deutschland und darüber hinaus … ruhrbarone
Die „Sponsoren“ von „BILD für alle!“: Die NachDenkSeiten hatten bereits im April darauf hingewiesen, dass die am Samstag verteilte „Gratisausgabe“ der BILD kein Geschenk des Springer-Verlags ist … spiegelfechter
Medien – LRS = LSR? „Lustig ist natürlich, dass die Jungen, Dynamischen vor Jahren noch Google & Co. als die großen Heilsbringer gefeiert haben und ihre eigene Karriere auf einem Wissensvorsprung gegenüber älteren, verdienten Mitarbeitern aufgebaut haben“, so ein Kommentar bei … medienmoral
Gütersloh: Bürgerhaushalt ohne „Haushalt“? … blickpunkt-gt
Duisburger Piraten: Trotz Streit geht es voran … xtranews
Bildung statt Betreuungsgeld: hier geht es nicht um die gesellschaftliche Honorierung von Erziehungsleistung, sondern darum, bereits privilegierte Familien zu bedienen … doppelwacholder
Schulausschussitzung in Sundern wird ein Nachspiel haben: So langsam nimmt es skurrile Züge an, wie die Rechte von Rats- und Ausschussmitgliedern in einer öffentlichen Diskussion beschnitten werden … gruenesundern
Hochsauerlandkreis: Wenig Chancen für alte Kfz-Kennzeichen … sbl
Nach dem Spiel: ist vor dem Spiel gegen die griechische Mannschaft. Fußballwahn, meint das … sauerlandblog
Blick durch die Windschutzscheibe auf das Oversum in Winterberg (foto: zoom)
Heute Nachmittag herrschte in Winterberg ein richtiges Mistwetter; eine gute Gelegenheit das Hallenbad im Oversum, welches ich seit der Eröffnung Mitte Mai -damals mit Straßenschuhen- nicht mehr betreten hatte, „anzuschwimmen“.
Ich schreibe im Folgenden nur über das Schwimmbad. Sauna, Sole und Ähnliches liegen außerhalb meiner Kompetenzen und Interessen.
Schwimmhalle bei der Eröffnung (archiv)
Mein positives Urteil vorweg: Das Bad macht einen hellen, freundlichen Eindruck. Die Dame an der Kasse ist sehr zuvorkommend und nett. Mit nur drei weiteren Schwimmerinnen und Schwimmern im 25-Meter-Becken kann ich völlig stressfrei meine 1000 Meter herunter schwimmen. Soweit empfehlenswert.
Die Öffnungszeiten des Bades sind täglich von 7 – 22 Uhr. Prima.
Wer die Ruhe liebt, wird allerdings nicht unbedingt Dienstag, Mittwoch oder teilweise Donnerstag morgen das Oversum Bad nach 8 Uhr aufsuchen. Dann nämlich belegen die Winterberger Schulen einige Bahnen oder das ganze Becken.
Die Preise für Winterberger (Personalausweis) betragen Montag bis Donnerstag 4 Euro/2 Std., Freitag bis Sonntag 5 Euro / 2 Std.
Eine durchdachte Mehrfachkarte scheint es noch nicht zu geben, ebenso wird nach Auskunft an der Kasse an akzeptablen Preisen für Dauerkarten gebastelt. Die Jahreskarte kostet zur Zeit laut Aushang 295 Euro.
Als Hobby-Schwimmer kenne ich einige andere Schwimmbäder in der Umgebung. Und da fällt mir im Vergleich zum nahegelegenen Aqua in Olsberg auf:
Im Gegensatz zum Schwimmbad in Olsberg hat das Oversum kein echtes Außen-Schwimmbecken.
In Olsberg bezahle ich für einen 20er-Eintrittchip 45 Euro. Macht 2,25 Euro pro Besuch der außerdem drei statt zwei Stunden wie in Winterberg dauern darf: weniger als die Hälfte des Preises für anderthalb mal längere Schwimmzeit.
Weitere Kleinigkeiten: der Kassenautomat war nicht in Betrieb und die Schlösser einiger Schließfächer, in die die Eintrittskarte hineingeschoben werden muss, hakten und waren somit nicht bedienbar.
Merkwürdig: Im Internet und insbesondere auf der Website der Stadt Winterberg ist das Oversum Schwimmbad anscheinend nicht mit einer offiziellen Seite vertreten.
Franz Liszt, Consolation Nr. 3
Martin Pohl-Hesse, Klavier
Ein Artikel von Martin Pohl über die “Expedition Salonen†– eine musikalische Reise in drei Teilen – im Dortmunder Konzerthaus ist hier im Blog zu lesen.
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