Zu sehen waren künstlerischen Arbeiten und Theorien, die versuchten, den Kosmos und insbesondere die Aktivität der Sonne, Energielieferant für Leben auf der Erde, mit sozialen und politischen Bewegungen in Verbindung zu bringen.
Jetzt müssen wir halt ohne Genossin Sonne und esoterische Revolutionstheorien weitermachen.
Es gibt genug zu tun: Klimakrise, Wirtschaftskrisen, Autoritarismus, Fossilismus, weltweiter Rechtsruck, Kriege …
Nicht resignieren! Die Sonne geht heute unter, aber morgen auch wieder auf.
Ich erinnere mich noch an die Aufnahmesituation. Ungeduldig wartete ich darauf, dass der Angler im richtigen Moment seinen Platz verlässt.
Das Lied der Gruppe Abwärts ist mein ständiger Begleiter geworden. Ein Fluss, ein Schiff und schon höre ich das Echo in meinen Erinnerungen.
Zehn Jahre sind eine lange Zeit und vergehen doch wie im Fluge. Viele Freund*innen, Bekannte und Verwandte von damals sind nicht mehr da, neue sind hinzu gekommen.
Ich habe beschlossen, diejenigen, die gegangen sind, nicht mehr (nur) zu betrauern. Wie im magischem Realismus leben sie weiterhin in meiner Welt, die damit skurriler, aber auch größer geworden ist.
Ein Impuls für den verirrten Vorsitzenden der CDU (foto: zoom)
Manchmal schäme ich mich dafür, im selben Wahlkreis wie Friedrich Merz zu leben. Der Vorsitzende der großen Volkspartei mit dem „C“ im Namen verirrt sich zunehmend im Sumpf des Rechtspopulismus.
Mit dem Thema Migration und Lügen über eine angebliche Vorzugsbehandlung von Flüchtlingen bei Zahnbehandlungen möchte er anscheinend die CDU zur besseren AfD machen. Ein Irrweg. Was aus seiner vollmundigen Ankündigung der Halbierung der rechten Demagogen in Blau geworden ist? Die AfD hat in den Umfragen ihre Stimmen nahezu verdoppelt.
Für den Fall, dass Herr Merz nicht mehr wissen sollte, wofür das „Christlich“ in CDU steht, habe ich auf einer meiner Wanderungen die protestantische Abrahamskirche in Wellinghausen besucht und ein Impulsfoto (s.o.) geknipst.
Nach einem Moment der inneren Einkehr sollte Friedrich Merz seinen Privatflieger einmotten, sich von der Demagogie gegen Flüchtende abwenden und dabei helfen, die drohende Klimakatastrophe zu verhindern.
Bei weiteren Themen könnten ihm die Kolleg*innen der CDA, dem sozialpolitischen Flügel der CDU, unter die Arme greifen. Kleiner Tipp von meiner Seite: es gibt noch Vermögen von oben nach unten zu verteilen. Da ist in den letzten Jahrzehnten etwas schief gelaufen.
Hege ich die Erwartung, dass Friedrich Merz aus seinem schwarzen Kellerloch herausfindet? Eigentlich nicht, aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.
In einem dieser vielen Häuser schreibe ich an diesem Blog. Außerdem verfasse ich gerade Absagen, denn die Bronchitis nervt mich auch am Tag 11 hartnäckig und unerbittlich. Spazierengehen funktioniert zum Glück inzwischen. Die frische Luft tut gut. Da stecke ich auch niemanden an, insbesondere wenn ich alleine über den getauten und erneut gefrorenen Restschnee stolpere.
Keine Veranstaltungen, was ich schade finde. Gerade heute Abend wäre wieder eine Ausstellungseröffnung im Hallenberger Kump gewesen. Keine Bilder, keine Fragen, keine Antworten, kein Bericht.
Die Teilnahme an der Fridays-For-Future-Demo am morgigen Freitag wackelt ebenfalls, aber sie findet immerhin draußen statt. Das Ansteckungsrisiko ist somit gering. Falls ich fit bin, bin ich da.
Solange gucke ich jetzt aus einem der Fenster eines der vielen Häuser auf dem Bild oben und sehe das Kreuz auf dem Krähenstein, manchmal sogar abends mit Beleuchtung.
Gleich bin ich oben und genieße den Ausblick. (foto: zoom)
Andersherum: Wenn ich da oben am Kreuz auf dem Käppelchen (Krähenstein) stehe, kann ich das Haus mit dem Fenster, hinter dem ich an diesem Blog werkele, sehen.
Die allgegenwärtigen Kreuze im Sauerland halten mich seit über 25 Jahren in einer fortwährenden Rekursion gefangen, mich den armen Atheisten und Agnostiker. Fragt mich lieber nicht, was in den Klassenzimmern der säkularen Schulen hängt. Aber ihr kennt die Antwort: INRI
Die Wiese neigt sich offensichtlich zur rechten Seite.
Auf meinem Spaziergang habe ich bemerkt, dass schwarze Pferde die Erde mehr nach unten drücken als braune Pferde, womit bewiesen wäre, dass sie schwerer sind.
An der Anzahl – zwei auf jeder Seite – kann es nicht liegen und auch die Größe ist gleich. Also muss es an der Farbe liegen.
Der Winterling ist eine der ersten Frühlingsblumen. (foto: zoom)Der Winterling ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Er ist zwar keine heimische Pflanze, wird aber gerne in Gärten und Parks angepflanzt und ist eine der ersten Frühlingsblumen. [1]
Die ursprüngliche Heimat des Winterlings reicht von Südostfrankreich über Italien und Ungarn bis nach Bulgarien und in die Türkei, wo der Winterling vor allem in feuchten Laubwäldern und in Gebüschen und Weinbergen wächst. In West- und Zentraleuropa sowie in Nordamerika ist der Winterling ein eingebürgerter Neophyt, also ein Einwanderer, der inzwischen viele Parks und Gärten ziert und gar nicht mehr so „neo“ ist.
Will sagen: der phänologische Frühling ist da, auch wenn wir bis zum meteorologischen Beginn (1. März 2019) noch eine Woche warten müssen. Vom kalendarischen Frühlingsbeginn (20. März 2019) sind wir sogar noch vier Wochen entfernt.
Wem das jetzt zu verworren ist, der kann noch warten.
Nicht weit entfernt von den Winterlingen wuchs ein Wandbild in die Höhe. [2]
Der Frühling ist die Negation von Godot. (foto: zoom)
Estragon: Komm, wir gehen!
Wladimir: Wir können nicht.
Estragon: Warum nicht?
Wladimir: Wir warten auf Godot.
Estragon: Ah!
Der Frühling kommt früher oder später, auch wenn er im November manchem wie Godot erscheint, aber Godot erscheint nie. Der Frühling ist die Negation von Godot.
Drei Weihnachtsmänner – drei Wünsche frei (foto: zoom)Je älter ich werde, desto mehr rückt ein Wunsch in den Vordergrund: Gesundheit.
Seit die Eltern nicht mehr leben, ist der mentale Puffer zum Tod weg. Niemand mehr, der vor einem steht.
Der zweite Wunsch ist zwangsläufig: Zeit. Zeit, um all die schönen Dinge zu tun, die man sich vorgenommen hat und um darüber hinaus das Unangenehme, das Aufgeschobene aus dem Weg zu räumen.
Gelassenheit könnte der dritte Wunsch werden.
Allerdings fällt mir jetzt auf, dass zumindest „Gelassenheit“ und „Zeit“ Wünsche sind, die ich mir selbst erfüllen kann. Niemand wird durch den Schornstein heruntergefahren kommen und mir einen Sack Gelassenheit hinstellen sowie eine Socke voller Jahre an den Sims hängen.
Das Blog hat im August das elfte Lebensjahr erreicht. Es hat sich einiges Material angehäuft. Geschichten, die noch nicht geschrieben sind, unfertige Projekte …
Aber Halt und Stopp!
Hier komme ich jetzt in den Bereich der Vorsätze für das Neue Jahr. Nichts durcheinander bringen, so wie die Lichterkette, die ich gestern beim Prüfen der Birnen völlig verknuddelt habe.
Ich bin schon gespannt, welche Wünsche mir heute bei der Bescherung erfüllt werde. Jetzt heißt es warten. Drei Stunden noch. Ich bleibe gelassen.
Bevor sich hier alles verknotet und in Schlingen legt, wünsche ich allen LeserInnen, KommentatorInnen und AutorInnen geruhsame Festtage!
Was bitte geht da ab?
So denn drei Parteivorsitzende in einem Gespräch/einer Verhandlung auf „einen Nenner kommen“, sollte dieser nicht wenige Stunden später negiert werden.
Und ja, von diesem unsäglichen Herrn Maaßen scheinen offensichtlich nur Fotos mit „Mir kann keiner was“-Attitüde zu existieren.
Er hat sich vermutlich bzgl. visueller (Selbst)Darstellung an Personen „Aus Großer Zeit“ orientiert.
Die Himmelstreppe am Staudamm des Hennesees in Meschede (foto: zoom)
Erbloggtes wieder: Erbloggtes war seit dem 3. April und bis kurz vor Mitternacht nicht zu erreichen, etwas über 24 Stunden. „This blog has been archived or suspended for a violation of our Terms of Service“, war stattdessen hier zu lesen … erbloggtes
10 Jahre Fischblog – das Best Of: Eigentlich ist das hier ja gar kein Wissenschaftsblog: Am 7. April 2007 erschien der erste Beitrag – und zwar über ein Death-Metal-Konzert … scilogs
Gotteslohn: „Keine Kirchenglocken mehr!“ „Aber dann auch kein Ostern.“ „Wieso?“ „Die Eier können nichts dafür.“ „Aber die sind doch religiös?“ „Nein, das ist so eine Überformung heidnischer Inhalte durch einen kultischen Brauch.“ „Wieso?“ … zynaesthesie
Geschichte: Die radikale Linke in Harburg-Wilhelmsburg … harbuch
Hate-Speech-Gesetz: „Unausgegorener Gesetzesentwurf auf den letzten Metern vorm Wahlkampf“ … netzpolitik
Lisa Kristin Radke muss draußen bleiben: AfD-Kandidatin kommt nicht auf den Wahlzettel. Die AfD hat ihren Zenit offenbar überschritten und bewegt sich auf der Beliebtheitsskala langsam aber sicher nach unten … doppelwacholder
Blogger-Qualen: Als diese Blog-Seite neun Stunden lang offline war – ein im Grunde lächerlicher „Leidensbericht“ … revierpassagen
Demo in Meschede: Wir haben Rechte – Kein Scherz! … KinderRechteForum
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