Umleitung: Ostern, „neue“ Rechte, AfD, Kunst aus dem Holocaust, Ritter in Kinderzimmern, Hamburger Logos, Stanislaw Lem und mehr …

Graffito am S-Bahnhof Savigny-Platz (foto: zoom)
Graffito am S-Bahnhof Savigny-Platz (foto: zoom)

Familienfreuden XXI: Der Schlüssel zum Osterfest … revierpassagen

Interreligiöse (christlich-islamische) Ehe in Theorie und Praxis: Zehra, Michael, erzählt doch mal! … scilogs

Das alte Denken der neuen Rechten: Mit Heidegger und Evola gegen die offene Gesellschaft … blaetter

Hysterische Reaktionen auf rechte Wahlerfolge: Was tun gegen die AfD? … jurga

Gute Freunde: Der Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (SZ) ist umstritten … postvonhorn

„Kunst aus dem Holocaust“ im DHM: Aktuell zeigt das Deutsche Historische Museum in Berlin die Ausstellung Kunst aus dem Holocaust, welche zur Kategorie „sehr schwer zu verdauen“ gehört … schmalenstroer

Ritter in Kinderzimmern: Public History und ihre jüngsten Nutzer … publicHistory

Gummikamp, Hercules und Sägemann: Harburger Traditionsfirmen und ihre Logos, Teil 2 … harbuch

Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ in Hagen: Noch bis 21. April in der Villa Post … doppelwacholder

WP-Artikel „Ungeklärte Identität“: Versuch eines Faktenchecks … sbl

In Memoriam Stanislaw Lem: lesend erkunden – und nicht nur “Solaris” – ist eigentlich alternativlos … neheimsnetz

„Blogger-Samstage“ im Haus Busch in Hagen. Neues Angebot zur Weiterqualifizierung für Lokalblogger in NRW. Samstags-Treffen mit hochrangigen Experten. Start am 9. April

Hagen. (hausbusch_pm) Die Treffen für Lokalblogger gehen weiter. Nur anders. Als „Blogger-Samstage“. Wie gehabt im Haus Busch in Hagen.

Regelmäßig treffen sich Blogger und Online-Journalisten aus NRW vom 9. April 2016 an im Journalisten-Zentrum Haus Busch, um zu lernen, sich gezielt weiterzubilden, zu diskutieren und sich dichter zu vernetzen.

(siehe auch hier im Blog:
http://www.schiebener.net/wordpress/der-bloggertag-2015-im-haus-busch-in-fuenf-bildern/)

An zehn Samstagen bis zum Februar 2017 wird Haus Busch bloggenden Lokal-Journalisten ein maßgeschneidertes Angebot aus Expertenwissen rund um ihren journalistischen Job machen. Die „Blogger-Samstage“ in Haus Busch setzen fort, was die drei Bloggertage im vorigen Jahr als offenes Angebot zu Information und Meinungsaustausch von Bloggern angefangen haben.

Die ausführliche Ankündigung für die Bloggersamstage im Haus Busch ist auf unserer Website online.

Der erste Blogger-Samstag startet am Samstag, 9. April 2016 in Haus Busch.
Von 10 Uhr bis 18 Uhr ist das Programm geplant.
Die Zeit ab 16.30 Uhr ist für Netzwerken und gemeinsame Diskussionen reserviert.
Von 10 Uhr bis 16.30 Uhr geht es mit zwei thematischen Angeboten (siehe Links) und zwei Dozenten um die Weiterqualifizierung für Lokalblogger.

Nach Ostern kommen dann weitere Termine und Inhalte dazu.
Die ersten vier Termine sind 9. April, 30. April, 21. Mai und 25. Juni, jeweils Samstag von 10 Uhr bis 18 Uhr. Weiter geht es dann am 10. September und 8. Oktober 2016.

Hier der aktuelle Stand mit allgemeiner Ankündigung und Termin 9. April:

Allgemeine Ankündigung plus Workshops und Inhalte am 9. April:
http://www.hausbusch.de/weiterbildung/weiterbildung-bloggen.html

Speziell das Thema Social-Media-Marketing mit Bernd Pitz und mit Anmeldeformular online:
http://www.hausbusch.de/weiterbildung/weiterbildung-details.html?workshopNumber=WB16040901

Speziell das Thema Medienrecht hier mit Anmeldeformular online:
http://www.hausbusch.de/weiterbildung/weiterbildung-details.html?workshopNumber=WB16040902

Anfrage der SBL/FW zum Artikel „Ungeklärte Identität“ vom 17.03.2016 in der Westfalenpost

Meschede/Arnsberg. (sbl_pm) Am 17.03.2016 veröffentlichte die Westfalenpost Meschede einen Artikel zum Thema „Asylbewerber“ mit der Überschrift „Ungeklärte Identität“.

(Die Sauerländer Bürgerliste hat dazu gestern die hier wiedergegebene Anfrage gemäß § 11 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Kreistags an den Landrat gestellt.)

Die Informationen, auf denen der Bericht basiert, erhielt der Redakteur offenbar von Mitarbeiter/Innen der Kreisverwaltung. Unsere Fraktion hat zu den im Artikel dargestellten Sachverhalten einige Fragen. Zum besseren Verständnis zitieren wir hier einige Aussagen und stellen dazu jeweils unsere Frage:

  1. WP: „Die ungeklärte Identität von Asylbewerbern ist ein Massen-Phänomen“ –
    Frage: Auf welchen Fakten basiert die Erkenntnis, dass es sich um ein Massen-Phänomen handelt?
  2. WP: „Von den aktuell 3509 Asylbewerbern im Hochsauerlandkreis stehen bei einem Großteil die Personalien nicht sicher fest.“ –
    Frage: Was sind in erster Linie die Gründe dafür, dass die Personalien einiger Geflüchteter und Migranten noch nicht sicher feststehen?
  3. WP: „2400 von ihnen hatten noch keine Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, von ihnen sind noch keine Fingerabdrücke genommen worden.“ –
    Fragen: Warum hatten 2.400 Flüchtlinge noch keine Anhörung beim Bundesamt, aufgeteilt nach Gründen und Herkunftsland?
    Wie viele Flüchtlinge warten schon länger als 3, 6, 9, 12, 15, 18 Monate auf ihre Anhörung beim Bundesamt?
  4. WP: „117 Abschiebungen sind 2015 durchgeführt worden, vor allem nach Serbien, Albanien und Kosovo.“
    Fragen: Wie teilen sich die 117 Abschiebungen des Jahres 2015 auf die einzelnen Zielländer auf, wie im laufenden Jahr?
    Wie viele sogenannte freiwilligen Rückreisen gab es, und wie teilen sie sich auf?
    Welche Hilfen und Unterstützung erhielten „freiwillig“ Ausreisende im letzten und in diesem Jahr durch den HSK und/oder in dessen Auftrag?
    Wie viele Abschiebungen sind gescheitert, und aus welchen Gründen?
    Welche Kosten sind in diesem Zeitraum für durchgeführte und geplante Abschiebungen entstanden?
  5. WP: „Im Kreishaus kennt man die besondere Problematik straffällig gewordener Asylbewerber.“
    Frage: Wie viele Flüchtlinge und Asylbewerber erhielten im Jahr 2015 bis heute ein Strafverfahren wegen angeblich illegaler Einreise?
    Wie viele dieser Verfahren wurden von der Ausländerbehörde des HSK initiiert?
  6. WP: „Einige, ….., fallen durch Eigentumsdelikte, Körperverletzungen und Dealen auf – allerdings nicht hier in der Region, wo sie sich eigentlich aufhalten müssten, sondern in den Großstädten. Die Ausländerbehörde erfährt nur über Strafanzeigen davon. Delikte wie Schwarzfahren seien ‚an der Tagesordnung‘.“
    Fragen: In wie vielen Fällen von Eigentumsdelikten, Körperverletzungen, Dealen und Schwarzfahren durch im HSK gemeldete Asylbewerber und Migranten kam es 2015 und 2016 zu einer rechtskräftigen Verurteilung?
    Wie oft wurden tatverdächtige Asylbewerber frei gesprochen?
    Wo ereigneten sich die Straftaten?
    Welche Strafmaßnahmen wurden verhängt?
    Wie viele verurteilte Asylbewerber und Migranten gingen in Berufung?
  7. WP: „Abgelehnte Asylbewerber werden im Kreishaus auf ihre Passpflicht hingewiesen: Sie müssen mithelfen, ihre Identität zu klären, indem sie Geburtsurkunden oder Schulbescheinigungen besorgen.“
    Frage: Welche Anhaltspunkte hat die Kreisausländerbehörde dafür, dass Behörden und Verwaltungen in Kriegs- und Krisengebeiten – wie beispielsweise Syrien und Mali – so gut und effektiv funktionieren und arbeiten, um ihren im Ausland befindlichen Staatsbürgern innerhalb bestimmter Fristen die von deutschen Behörden verlangten Ersatz-Dokumente auszustellen?
  8. WP: „Neben der unklaren Identität sind medizinische Gründe das zweite Haupt-Hindernis gegen Abschiebungen. … Zuletzt wurde einer serbischen Asylbewerberin in Hallenberg ärztlich bescheinigt, sie sei depressiv geworden, weil sie auf die Sauerländer Berge starren musste – die Kreisverwaltung musste daraufhin ein Gegen-Gutachten in Auftrag geben, um die Reisefähigkeit zu beweisen.“
    Frage: Ist es rechtens und zulässig, dass die Ausländerbehörde öffentlich aus Krankenakten von Asylbewerbern zitiert?
    Wir möchten Sie auch bitten zu beantworten, ob bei der Patientin aus Hallenberg, abgesehen von dem in der WP erwähnten Anblick der Sauerländer Berge, weitere und schwerwiegendere Gründe für eine Depression vorliegen, ob die Asylbewerberin aus Hallenberg entsprechend ihrer Diagnosen behandelt wurde und wird, welcher Arzt für welches Honorar im Auftrag der Kreisverwaltung das Gegen-Gutachten „Fit für Abschiebung“ erstellt hat und ob sich die Frau noch in Deutschland aufhält oder ob sie zwischenzeitlich abgeschoben oder zur „freiwilligen“ Ausreise veranlasst worden ist?

Abschließend möchten wir Sie an folgend aufgeführte noch nicht beantwortete Anfragen der SBL/FW aus dem letzten Jahr erinnern und fragen, wann wir mit Ihren Antworten rechnen können?

  • „Mehrausgaben für Menschen mit Duldung, die keine Arbeitserlaubnis erhalten“ vom 11.08.2015
  • „Anzahl der im HSK bisher aufgenommenen Flüchtlinge“ vom 22.09.2015

Bilderrätsel: wo befindet sich dieses innenarchitektonisch interessante Stück Berlin?

Ein aufgeräumter, leerer Empfangstresen in einem Berliner Gebäude? (foto: zoom)
Ein aufgeräumter, leerer Empfangstresen in einem Berliner Gebäude? (foto: zoom)

Ich habe einen Moment lang mein eigenes Foto nicht wiedererkannt.

Wo war ich? Was habe ich dort gemacht?

So ist mir das Bild zum Bilderrätsel geworden.

Was will uns die Westfalenpost sagen? Ein zusammengerührter Artikel über Asylbewerber – oder so.

„Asylbewerber. Ungeklärte Identität“, lautet die Überschrift im gestrigen Artikel der Westfalenpost(WP) Meschede. Mich persönlich entsetzt dieser Beitrag der Heimatzeitung, weil er rassistische Ressentiments bedient ohne vernünftige Belege zu liefern.

Die ungeklärte Identität von Asylbewerbern sei, so der Autor „ein Massen[sic!]-Phänomen“: Von den aktuell 3509 Asylbewerbern im Hochsauerlandkreis stünden „bei einem Großteil“ die Personalien nicht sicher fest. 2400 von ihnen hätten noch keine Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, von ihnen seien noch keine Fingerabdrücke genommen worden. Dies habe die Kreisverwaltung auf Anfrage mitgeteilt, so die WP.

Da haben wir schon einmal die Schlagworte: „Asylbewerber“, „Massenphänomen“, „Großteil“. Ist klar, wo der Feind steht, liebe LeserInnen, oder?

Leider hat es der Autor der Zeilen versäumt, mitzuteilen, aus welchen Gründen dieses „Massenphänomen“ stattfindet. Wer trägt die Schuld? Die Asylbewerber? Das Bundesamt? Der Hochsauerlandkreis?

Wer eigentlich hat die Anfrage „auf Anfrage“ gestellt? Aus welchen Gründen hat die WP nachgefragt und dann doch wieder nicht weiter gefragt, wie man es von einer ordentlichen Zeitung erwarten sollte.

„In erster Linie mangelt es auch hier an den fehlenden Dokumenten“, berichtet die Zeitung über den Fall, dass ein Pakistani und ein Kirgise (2! von 3509) nicht abgeschoben werden konnten: ungeklärte Identität.

Neben diesen beiden bösen Burschen kommt dann noch Folgendes dazu: “ Im Kreishaus kennt man die besondere Problematik straffällig gewordener Asylbewerber:

„Einige“, so Kreissprecher Martin Reuther, fallen durch Eigentumsdelikte, Körperverletzungen und Dealen auf – allerdings nicht hier in der Region, wo sie sich eigentlich aufhalten müssten, sondern in den Großstädten. Die Ausländerbehörde erfährt nur über Strafanzeigen davon. Delikte wie Schwarzfahren seien „an der Tagesordnung“.

Aha: „Einige“ … und „Delikte wie Schwarzfahren seien „an der Tagesordnung““

Geraune ohne Zahlen und Belege.

„Abgelehnte Asylbewerber werden im Kreishaus auf ihre Passpflicht hingewiesen: Sie müssen mithelfen, ihre Identität zu klären, indem sie Geburtsurkunden oder Schulbescheinigungen besorgen.“

Warum, liebe Westfalenpost, klappt das nicht?

Ich stelle mir vor, wie ein Flüchtling zurück in den Krieg schwimmt (Mittelmeer reverse mode), um sich beispielsweise in Syrien seine Geburtsurkunde oder Schulbescheinigung zu besorgen.

Ach, ehrlich gesagt, weiß ich wirklich nicht, welchen Zweck dieser Artikel verfolgt. Recherchiert wurde anscheinend kaum, diffamiert dafür um so mehr.

Dient der Artikel der Aufklärung? Nein!

Noch einmal:

Die ungeklärte Identität von Asylbewerbern ist ein Massen-Phänomen: Von den aktuell 3509 Asylbewerbern im Hochsauerlandkreis stehen bei einem Großteil die Personalien nicht sicher fest. 2400 von ihnen hatten noch keine Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, von ihnen sind noch keine Fingerabdrücke genommen worden. Das teilt die Kreisverwaltung auf Anfrage mit.

Aus welchen Gründen

  • stehen die Personalien nicht sicher fest
  • hatten Flüchtlinge noch keine Anhörung
  • wurden keine Fingerabdrücke genommen

Artikel dieser Art sind der Grund, warum ich die Westfalenpost nur noch mit spitzen Fingern anfasse. Viel zusammengerührt, nichts erklärt, den Braunen Futter geliefert.

Umleitung: AfD und anderes Zeugs wie zum Beispiel die Elefantenszene des neuen Sacha-Baron-Cohen-Films

Abschied vom Winter: Sonntag auf dem Kahlen Asten. (foto: johanna huebner)
Abschied vom Winter: Sonntag auf dem Kahlen Asten. (foto: johanna huebner)

Klarstellung: Wer hat die AfD wegen ihrer politischen Forderungen gewählt? … erbloggtes

Landtagswahlen vom 13. März: Die Mär vom Wahlerfolg der AfD … jurga

„Querfront“: AfD traf sich am Wahlsonntag bei Jürgen Elsässer mit Rechtsextremisten … ruhrbarone

„Es hilft nur harte Gammastrahlung“: Leo Fischer über die Erfolge der AfD … intro

Kleine Partei, riesiger Wirbel: Die Wahlerfolge der AfD halten sich in Grenzen … postvonhorn

Donald Trump – Narziss und Schandmaul: Donald Trump und sein Wahlkampf wird eine Tages die Lehrbücher der Sozialpsychologie bereichern … scilogs

Zum Tod von Peter Conradi: Am Samstag ist Peter Conradi im Alter von 83 Jahren in Stuttgart verstorben. Damit geht der Bewegung gegen Privatisierung eine starke Stimme verloren … gemeingut

Ein Plädoyer für „Historytelling“ im Unterricht: Aber wie erzählen? … publicHistory

Neckische Gewinnspiele und sonstige PR-Aktionen? Nö, hier jedenfalls nicht! … revierpassagen

Hast Du es drauf? Crossmedia Kurse für Journalisten … ruhrnalist

Konzept zu Unterkunftskosten ist nicht schlüssig: Am 19. Februar 2016 erklärte das Sozialgericht Dortmund das Mietkostenkonzept des Hochsauerlandkreises für Empfänger von Grundsicherungsleistungen nach SGB XII für null und nichtig … sbl

Innehalten: In Memoriam Heinz Nixdorf … neheimsnetz

Elefantenrunde: Lange habe er sich nicht mehr so geekelt wie bei der Elefantenszene des neuen Sacha-Baron-Cohen-Films „Der Spion und sein Bruder“, erklärte der Autor Frédéric Schwilden in einem Beitrag für die „Welt“ … prinzessinenreporter

Blumen bekommen die anderen …

Es bleibt wieder nur die Pusteblume -die naneren bekommen die Rosen (archiv: zoom)
Für uns wieder nur … –  die anderen bekommen die Blumen (archiv: zoom)

Blumen bekommen die anderen

Macht aber nix …

Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) bringt einen wichtigen Dringlichkeits-Antrag zur Kreistagssitzung ein und der Sprecher der SBL-Kreistagsfraktion beteiligt sich (nicht nur) während der Sitzung intensiv an Diskussionen und Debatten, hinterfragt Verwaltungshandeln und formuliert konstruktive Vorschläge.

Die SBL-Fraktion stellt – und zwar nicht nur so als Denkanstoß – immer wieder gezielt Anfragen und Anträge, beispielsweise zu sozialen Themen (wie den Kosten der Unterkunft im SGB II).

Interessieren tut das wohl kaum einen? Macht aber nichts. Denn die Blumen bekommen ja sowieso die Anderen, nämlich diejenigen, die meist mehrheitlich schweigen. Macht aber nix …

Beispiel: Die „offiziellen“ Medien-Berichte über die Kreistagssitzung am 04. März 2016.

Wir könnten nun in unser Archiv steigen und zig weitere Beispiele für die Art und Weise der „Blumen-Verteilung“ zitieren. Machen wir aber
nicht, weil …, macht ja nix.

Sollen wir uns Bemerkungen dieser Art sparen? Ja, Nein oder Jein? Schauen wir mal …

Fortsetzung folgt … oder auch nicht.

Macht ja nix.

Kurz gebloggt: Refugee Guide

Der Refugee Guide macht einen soliden Eindruck. (screenshot: zoom)
Der Refugee Guide macht einen soliden Eindruck. (screenshot: zoom)
Durch einen Tweet von Antje Schrupp bin ich heute auf den Refugee Guide gestoßen.


Ich habe mir die Website kurz durchgeschaut und gedacht, dass mir die Sache lohnenswert erscheint, auch wenn ich selbst den Guide noch nicht praktisch erprobt habe.

„Diese Orientierungshilfe enthält nützliche Tipps und Informationen für das Leben in Deutschland.“

Die Broschüre ist in folgenden Sprachen als PDF erhältlich:

deutsch
deutsch, einfache Sprache
englisch
französisch
arabisch
kurdisch
türkisch
pashto
dari
farsi
urdu
tigrinya
russisch
serbisch
serbisch
albanisch
mazedonisch

Außerdem liegt ein Plakat in zwei Formaten samt QR-Code bei:

http://www.refugeeguide.de/dl/RefugeeGuide_Poster_A4.pdf

http://www.refugeeguide.de/dl/RefugeeGuide_Poster_A3.pdf

Könnte man ausdrucken und da an die Tür hängen, wo immer mensch vor sich hin werkelt und mit Flüchtlingen/Neuankömmlingen zu tun hat.

Erfahrungen mit dem Refugee Guide bitte in die Kommentare schreiben.

Nachtrag: Mein Drucker hat die Sonderzeichen im Plakat nicht ausgeben können. Ich habe dann einfach einen Screenshot (Druck-Taste) erstellt und diesen mit Umweg über meine Bildbearbeitung (IrfanView)ausgedruckt. Funktioniert.

Programmtipp – heute um 20.15: Rummelplatz Alpen zwischen Kulturlandschaft, Tourismus und Klimawandel.

„Schneekanonen, Mini-Dirndl, Liftheizung: So sehen Tourismusmanager die Zukunft des „Rummelplatz'“ Alpen. In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagenhersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissenschaftler.

In einer spannenden Montage werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturlandschaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.“[1]

Der Lesertipp des Tages von Rüdiger Schauerte, vielleicht auch für Winterberg interessant.

[1] http://www.arte.tv/guide/de/051616-000-A/rummelplatz-alpen

Schalttag 2016: Pedalieren, nicht politisieren … Fahrradsaison eröffnet

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt prima Radwetter im Hochsauerland.
Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt prima Radwetter im Hochsauerland (foto: zoom)
Heute habe ich die Fahrradsaison 2016 eröffnet. Bei blauem Himmel und Sonnenschein konnte ich die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gut aushalten.

Es kommt nicht häufig vor, dass ich an einem Schalttag mit dem Rad die 14 Kilometer zur Arbeit und natürlich wieder zurück nach Hause fahre.

Ganz ohne Politik verging der Tag trotzdem nicht.

Bei Kräling 1000, unserem örtlichen Schreibwarenladen und Buchhändler, habe ich mir die neue „konkret“ gekauft und immerhin schon das Interview mit der Politikwissenschaftlerin und SPD-Politikerin Gesine Schwan über die Flüchtlingspolitik und Europa gelesen.

Eine Seite. Das war zu schaffen.

Die Sendung mit Anne Will und Angela Merkel von gestern Abend wabert immer noch durch mein Denken, ohne dass ich mir einen endgültigen Reim auf die Aussagen der Bundeskanzlerin hätte machen können.

Einerseits:

Andererseits:

Vielleicht schaffe ich zum Abschluss des Abends noch, den Artikel von Stefan Ripplinger, „Entsichert und geladen. Nach der Kölner Silvesternacht macht sich das deutsche Bürgertum auf den Rückweg in autoritäre Verhältnisse“ zu lesen.

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Gute Nacht.

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