Winterberg: Keine Sommerferien für die Ukraine-Hilfe

Die solidarische Arbeit des Sozialvereins Kipepeo e.V. geht weiter

Humanitäre Hilfe Korbach: Ein Krankenwagen für die Ukraine

Sommerferien 2026. Normalerweise eine ruhige Zeit bei Vereinen, auch bei Kipepeo e.V. Für die Ukraine-Hilfe traf das in diesem Sommer jedoch nicht zu. Hier ereigneten sich ganz wunderbare Dinge.

(Ein Bericht von Jan van Egmond, Kipepeo e.V.)

Am 8. Juli beluden wir mit einer Gruppe von Helferinnen und Helfern in Winterberg-Siedlinghausen den 18. Lkw mit Hilfsgütern.

Ende Mai fuhr das in Siedlinghausen ausgemusterte Feuerwehrauto in Richtung Ukraine. Das war sehr schön, aber dieses Fahrzeug war damals nicht ganz komplett. Es fehlten die Schläuche. Sie waren als Ausstattung für das neue Winterberger Feuerwehrauto im Sauerland geblieben.

Wir haben uns daher riesig gefreut, als wir die Zusage für 64 hochwertige Feuerwehrschläuche von einem Hersteller-Unternehmen aus Marsberg erhielten.

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Immer noch kaputt: die Windharfe auf der Niedersfelder Hochheide

Update: Antwort der Winterberg Touristik

Die erste Station des „Goldenen Pfads“ (foto: zoom)

Der Goldenen Pfad ist eine esoterische Installation auf der Niedersfelder Hochheide und wird von der Winterberger Touristik als Landschaftstherapiepfad sehr stark beworben. Die aufwändig gestaltete Station 10 (Windharfe) ist seit Jahren kaputt.

Die losen Drähte der Windharfe sollen eigentlich (gestrafft) als Saiten dienen und mit Hilfe des Windes Töne erzeugen (foto: zoom)

Anfang diesen Jahres dokumentierte ich den Zustand hier im Blog. Außerdem hatte ich bei der Stadt Winterberg (Pressestelle) nachgefragt, die mich wiederum auf die Winterberg Touristik verwies. Bei der Tourist-Info gab ich daraufhin ebenfalls am Counter persönlich Bescheid.

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Aktuell: Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen

Update I, II und III am Ende des Artikels

Die Waldbrandgefahr laut DWD heute Morgen in Deutschland (Screenshot)

Am gestrigen Donnerstag um 14.41 Uhr wurde das höchste Alarmstichwort für den Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen ausgelöst. Seit gestern 18 Uhr sind der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises im Zentrum für Feuerwehr und Rettungsdienst in Meschede-Enste im Einsatz, um die Kräfte vor Ort zu unterstützen. Grund dafür sind mehrere Einsatzlagen im Kreisgebiet und die Koordination überörtlicher Kräfte.

(Pressemitteilung HSK)


Infos Stadt Marsberg und Hochsauerlandkreis mit Stand Freitag, 14. August, 05:40 Uhr, in Stichpunkten:

Nach wie vor sind Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten in Marsberg-Helminghausen mit umfangreichen Maßnahmen vor Ort.

Der Bereich sollte weiterhin weiträumig umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt: L800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25, L912 Messinghausen in Richtung Helminghausen.

Aufgrund der Lichtverhältnisse können aktuell keine Aussagen zur Rauchentwicklung getroffen werden. Bitte halten Sie vorsorglich in Madfeld, Ratinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.

Aktuell kam es aufgrund von Funkenflug zu weiteren Wipfelfeuern. Aufgrund der aktuellen Wetter- und Windlage kann es zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers kommen.

Wir bitten die Bevölkerung, das betroffene Gebiet weiträumig zu meiden, um die Einsatzmaßnahmen nicht zu behindern und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten bereits im Rahmen des Einsatzes ärztlich behandelt werden.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bitten wir außerdem die Bevölkerung, besondere Vorsicht in unseren Wäldern walten zu lassen und Warnhinweise wie Grill- und Rauchverbote im Wald zu beachten.

Update I Freitag 10 Uhr:

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz.

Derzeit sind aktuell noch über 400 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Straßensperrungen bleiben aufrecht erhalten und der Bereich muss weiträumig umfahren werden.
Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt:

Landstraße 800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25 sowie die Landstraße 912 Messinghausen in Richtung Messinghausen.

Die Warnhinweise, vorsorglich in Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen zu halten, bleiben bestehen.

Update II Freitag 21 Uhr:

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg, Helminghausen und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin intensiv an der Bekämpfung des Feuers und der zahlreichen Glutnester.

Aktuelle Lage
Derzeit sind rund 500 Einsatzkräfte auf einer betroffenen Fläche von etwa 40 Hektar im Einsatz.

Die Brandbekämpfung dauert weiterhin an. Insbesondere zahlreiche Glutnester erschweren die vollständige Ablöschung des betroffenen Waldgebietes.
Zusätzlich kommt es durch Funkenflug immer wieder zu neuen Brandstellen, die unmittelbar bekämpft werden müssen.

Die Wasserversorgung ist über ein Hochleistungsfördersystem (HFS) sichergestellt. Ergänzend wurde ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet.
Im Bereich der Löschwasserversorgung ergeben sich derzeit keine wesentlichen Änderungen zur letzten Lagebesprechung.

Besondere Herausforderungen
Einige Brandstellen befinden sich in schwer zugänglichem Gelände. Dadurch ist der Einsatz schwerer Technik nur eingeschränkt möglich. An vielen Stellen ist die Bekämpfung der Glutnester aufwändige Handarbeit mit Hacke und Schaufel.
Zur Unterstützung wurde bei Wald und Holz NRW ein sogenannter Fire-Fighter angefordert, der sich bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle befindet. Dabei handelt es sich um ein modernes Spezialfahrzeug zur Brandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände.

Straßensperrungen
Die Straßensperrungen bleiben weiterhin bestehen. Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Folgende Strecken sind derzeit gesperrt:

Landstraße L 800 / L 912
Bereich Diemeltalsperre, Am See 1
Diemelseestraße ab Hausnummer 25
Landstraße L 912 von Messinghausen in Richtung Helminghausen

 Entwarnung für die Bevölkerung
Die vorsorglich herausgegebenen Warnhinweise für die Ortsteile Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck, Fenster und Türen geschlossen zu halten, werden mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Entsprechend können auch die über die Warn-App NINA veröffentlichten Warnmeldungen zurückgenommen werden.

Ausblick
Nach aktueller Einschätzung des zuständigen Führungsstabes muss weiterhin mit einer längeren Einsatzdauer gerechnet werden. Derzeit wird von einem Einsatz bis mindestens Sonntagabend ausgegangen.

Die Einsatzleitung bedankt sich bei allen Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, unterstützenden Unternehmen sowie der Bevölkerung für die große Unterstützung und das entgegengebrachte Verständnis. Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Update III Samstag 6 Uhr:

Flächenbrand Marsberg-Helminghausen – Einsatzstäbe aufgelöst

Marsberg-Helminghausen. Der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung haben am Samstag, 15. August, um 6 Uhr ihre Arbeit im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen in Meschede-Enste beendet. Die Lage in Marsberg-Helminghausen zeigt sich ähnlich wie in Sundern entspannter. Die Koordination liegt nun wieder komplett bei den kommunalen Feuerwehren.

Nach wie vor werden in Marsberg-Helminghausen Glutnester gefunden und gelöscht, derzeit befinden sich Züge aus Hessen im Anmarsch. Im Einsatz vor Ort ist das Wechselladerfahrzeug des HSK eingesackt und ein Container abgerutscht. Fahrzeug und Container wurden beschädigt, der Schaden wird derzeit aufgenommen.

Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“

Ein neues Sauerland-Buch von Werner Neuhaus über „Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute“


Werner Neuhaus:
Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“.
Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute
. (= edition leutekirche sauerland, Band 29). Norderstedt: BoD 2026.
(ISBN: 978-3-6967-0976-1; Paperback 196 Seiten; 11,99 Euro).
Verlagsseite:
https://buchshop.bod.de/von-hexen-und-koetten-juden-und-spaghettifressern-werner-neuhaus-9783696709761

Unter Angabe der ISBN überall im nahen Buchhandel bestellbar.

Mit dem soeben erschienenen Band „Von Hexen und ‚Kötten‘, Juden und ‚Spaghettifressern‘„ wird in der „edition leutekirche sauerland“ die Sammlung regionalgeschichtlicher Beiträge des Historikers Werner Neuhaus fortgeführt.

(Gastbeitrag: Redaktion der „edition leutekirche sauerland“)

Sechs Aufsätze beleuchten die Geschichte verschiedener Minderheiten in Sundern im kölnischen Sauerland. Dabei kommen völlig unterschiedliche Gesellschaftsgruppen in den Blick, deren gemeinsamer Nenner darin bestand, dass sie im Laufe von vier Jahrhunderten zu ihrer Zeit Außenseiter waren, die von der lokalen Mehrheitsgesellschaft und deren Eliten häufig durch Vorurteile benachteiligt und diskriminiert, manchmal auch bedroht und verfolgt wurden.

Ob vermeintliche Hexen oder Juden, jenische Ansiedler, sozialdemokratische Gewerkschafter, ostdeutsche Heimatvertriebene oder italienische „Gastarbeiter“: Auf Unwissenheit und Vorurteilen beruhende Ablehnung von Minderheiten bedrohten, verzögerten oder verhinderten die gesellschaftliche Integration diverser Randgruppen. Heute sind wir dazu aufgerufen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

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Wehrhaft ohne Waffen! Wie geht das?

Grafik: pax christi

Die Katholische Friedensbewegung pax christi Paderborn,  lädt für Samstag, den 5. September 2026, um 14.00 Uhr, zu einem Vortrag und Austausch in das Pfarrzentrum Brilon, Kirchstraße 3, ein.

Heute halten Bundesregierung und Bundestag einen Krieg in Europa, an dem Deutschland aufgrund seiner Bündnisverpflichtung  direkt beteiligt wäre, für möglich.  Ein Szenario wurde schon in der „Risikoanalyse für den Zivilschutz 2023„, an dem sich alle Städte und Kreise in Deutschland orientieren sollen, dargelegt.

Doch wo enden die militärischen Möglichkeiten und auf welche sollten wir zum Schutz der Bevölkerung verzichten? Darüber ist in einer Demokratie zu sprechen und mann sollte darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft durch gewaltfreie Soziale Verteidigung „wehrhaft ohne Waffen“ sein kann.

***

Referent, Ulrich Stadtmann, ist als Vorstandsmitglied im Bund für Soziale Verteidigung in einer Steuerungsgruppe „Wehrhaft ohne Waffen“ tätig. Er ist sowohl Mitglied bei pax christi als auch in der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Minden sowie im Kreistag.

Winterberg: KuKuK-Vortrag „Zuversicht“

Wie können wir in Zeiten wie diesen leben?

Grafik: Norbert Kremser

Die Kulturgruppe KuKuK lädt am Donnerstag, 20. August zu einem Vortrag zum Thema „Zuversicht! – Wie leben in Zeiten wie diesen?“ ein. Um 19.00 Uhr beginnt die Veranstaltung in den Räumen des Pflegekollegs (Am Kurpark 4, Winterberg).

Ungläubiges Staunen setzt ein, wenn gegenwärtig von Zuversicht gesprochen wird. Dabei ist gerade diese notwendig.

Der Referent Norbert Kremser wird konkrete Hinweise geben, um das eigene Leben zuversichtlicher zu gestalten. Zuvor wird Zuversicht gegenüber einem bloß positiven Denken oder einer naiven Hoffnung abgegrenzt. Insgesamt geht es darum, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen und danach zu handeln.

An diesem Abend erfahren die Teilnehmer*innen

  • dass Zuversicht etwas anderes ist als bloßes positives Denken und naive Hoffnung
  • wie es möglich ist, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen
  • dass Zuversicht auch „Sinn macht“
  • warum es gut ist, das ‚Wir‚ wieder stärker zu betonen
  • was jede und jeder selber konkret dafür tun kann, um zuversichtlicher durchs Leben zu gehen
  • wieso Zuversicht viel mit Humor zu tun hat.

Was das Ganze mit einer Sonnenblume verbindet, wird der Referent an diesem Abend ebenfalls verraten.

Kartenvorverkauf (5 €): Tourist-Info Winterberg und online unter www.winterberg.de/deinerlebnismoment.

Morgens zwischen Beringhausen und Heggen

Mit dem Fahrrad im Bogen nach Meschede

Alte Scheune in Beringhausen (foto: zoom)

Falls ihr häufiger mit dem Fahrrad auf dem Bogen Baldeborn, Löllinghausen, Beringhausen, Heggen und Löttmaringhausen unterwegs seid, schaut doch einmal die Gebäude links und rechts im Tal der kleinen Henne an.

Die zerfallende Scheune erinnert mich stets an das Auenland der tolkinschen Hobbits. Seit Jahren warte ich auf die perfekten Lichtverhältnisse. Sie kommen nie.

Das ländliche Fachwerk-Ensemble habe ich merkwürdigerweise erst am vergangenen Sonntagmorgen, also vor vier Tagen, entdeckt. Dabei ist es sehr auffällig. Nach vielen Jahren selektiver Wahrnehmung habe ich nun auch diese Lücke geschlossen.

Ensemble mit Fachwerk bei Heggen (foto: zoom)

Schon häufiger bin ich vor dem Gutshof Pohl abgestiegen und habe auf die Hexe mit dem schwarzen Kater auf der Schulter gewartet, damit sie mir das verwunschene Anwesen zeige.

Diese Lücke ist noch offen.

Alter Gasthof in Beringhausen (foto: zoom)

Die Strecke gefällt mir wesentlich besser als der Radweg zwischen Remblinghausen und Meschede entlang der Hauptstraße. Er verläuft, immerhin getrennt von Leitplanken, direkt neben der Straße und dort herrscht ein unangenehmer Verkehrslärm. Ob E-Auto, Benziner oder Diesel – es sind die Abrollgeräusche der Reifen, die den Krach veranstalten. Außerdem setzen sie große Mengen an Feinstaub frei.

Der kleine Umweg über Beringhausen lohnt sich.

Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg informiert  … 

Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“

Mit der Enzyklika „Magnifica humanitas“ hat Papst Leo XIV. einen wegweisenden Text zur Menschheit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) vorgelegt. Er sieht die Auswirkungen der „KI“ als besondere Herausforderung für die Menschheit.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Mit diesem großen Lehrschreiben legt der Papst die erste umfassende Antwort der katholischen Kirche vor. Er tut dies in einer Sprache, die weit über kirchliche Kreise hinaus verstanden werden will; dies in einer Zeit, in der im Zusammenhang mit „KI“ oft vom Untergang der Menschheit gesprochen wird.

Der Seniorenbeirat möchte sich am Mittwoch, 16. September, ab 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen mit der Enzyklika näher beschäftigen und auseinandersetzen.

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Guckst du! Kleine Abendrunde zum Krähenstein

Die Ziegen weiden wieder am Krähenstein (foto: zoom)

Gestern Abend bin ich zu einer Mini-Radtour aufgebrochen. Bis zum Krähenstein waren es trotz Umwegs durch die Schlade 3,95 km.

Nachdem mich die Ziegen neugierig angeschaut hatten, biss mir eine von ihnen in die Hosentasche. Weder mein Portemonnaie noch der Objektivdeckel waren essbar und so ließen sie mich in Ruhe zum Kreuz hinauf und wieder hinunter klettern. Grass und Blätter rupfen war interessanter und leckerer.

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PV-Förderstopp gefährdet privaten Solarausbau vor Ort

Widersprüchliche Politik gefährdet 152.483 neue Solarmodule auf Wohngebäuden in Arnsberg, Sundern und Ense

Am 17. Juli hat das Bundeswirtschaftsministerium neue Pläne zum Förderstopp für private PV-Anlagen ab 2027 veröffentlicht. Diese sorgen – gerade in Kombination mit der NRW- Solarpflicht – auch bei uns in Arnsberg, Sundern und Ense für große Verunsicherung. Für den Kreisverband Arnsberg im Verband Wohneigentum NRW e. V. ist klar: Diese widersprüchliche Politik sorgt bei Wohneigentümerinnen und -eigentümern für Unverständnis und Frust.

(Pressemitteilung des KV Arnsberg im Verband Wohneigentum NRW e. V.)

Das ist besonders ärgerlich. Denn auch hier bei uns im Kreisverband Arnsberg, der die Städte Arnsberg und Sundern und die Gemeinde Ense umfasst, schlummert noch ein enormes Potenzial für den Ausbau der Photovoltaik: Allein auf bislang ungenutzten Dächern von Wohngebäuden könnten in den drei genannten Kommunen noch bis zu 152.483 Solarmodule installiert werden. Das entspricht – wie der Verband Wohneigentum NRW e. V. ausgerechnet hat – einer Fläche von 12 Fußballfeldern, auf der theoretisch Sonnenstrom für mehr als 76.277 3-Personen-Haushalte produziert werden könnte.

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