Umleitung: vom Hertie-Abriss bis zu Santana und zwischendrin die Politik.

Das war ein Hertie-Gebäude: Abriss in Dinslaken am Niederrhein (foto: zoom)
Das war ein Hertie-Gebäude: Abriss in Dinslaken am Niederrhein (foto: zoom)

Todsünden in der Wissenschaft: Vortragsaufzeichnung … dunkelmunkel

Wegweiser zum Glück: Bilder einer Straße 1979 – 1981 … heikerost

Was ist Demokratie? Der Historiker Paul Nolte liefert eine Gesamtdarstellung zur Entwicklung des demokratischen politischen Ordnungssystems … hpd

„Chemtrails“: Neues von der Weltverschwörung … ruhrbarone

Fiskalpakt: der klammheimliche Systemwechsel … nachdenkseiten

Schlecker und die FDP: Statt sich in Gefechten um eine Transfergesellschaft zu verkämpfen, müsste es viel mehr um etwas anderes gehen: Das Abrutschen der Frauen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu verhindern … wiesaussieht

Soziale Kälte der FDP: Plötzlich entdecken die so genannten Liberalen wieder ihre Vorliebe für Ordnungspolitik, für die Marktwirtschaft … WirInNRW

Der fiese Herr Rösler: „Von “freiem Markt” säuselten die Liberalen und der feine Oberliberale findet eh, dass die Arbeitsagenturen auch mal wieder mehr Kundschaft brauchen“ … danielsmixtape

SPD Duisburg: Einmal wie immer, bitte! … jurga

Die NRW-Linke vor dem Absturz: Die kurze Zeit im Landtag hat viele Sympathisanten und Mitglieder der Linken desillusioniert, meint … postvonhorn

Piratenpartei Dortmund: Ein Haufen merkwürdiger Typen – der schon Felle verteilt, ohne Bären zu erlegen… pottblog

Sparkasse Hagen: lässt das Verteilen von Flyern zu Hartz IV durch polizeilichen Platzverweis unterbinden … doppelwacholder

Grüne im Hochsauerland: Kandidatenmangel … sbl

Provinz-Posse in Brilon? Ratlos im Rathaus … sauerland-blog

Meilensteine der Popmusik – Santana: „… sang und spielte er für US-Touristen in Bars und Bordellen im mexikanischen Grenzstädtchen Tijuana“ … revierpassagen

Neheim als offene Galerie: Bürger als Galeristen … neheimsnetz

Meschede, die Berufspendler und die Steuern – Herr Denkmal erklärt.

Damit Sie nun auch soviel wissen wie unsere Stadtoberen oder Ratsherrschaften, hier die wichtigsten zwei Steuereinnahmen einer Kommune:

1. Gewerbesteuer (die wichtigste Steuereinnahme)
2. 15% als Kommunaler Anteil an der Lohn- und Einkommenssteuer (die zweitbedeutsamste Steuer)

Zu 1:
Wie Sie sich sicherlich erinnern, sind die Gewerbesteuereinnahmen in Meschede seit 2007 um fast 40% zurückgegangen. Mit dem neuen Gewerbegebiet Enste-Nord sollen die Einnahmen wieder steigen.

Zu 2:
In den Kommenden 10-12 Jahren gehen ca. 20% der Erwerbstätigen in Rente und deren Anteil entfällt für die Stadt Meschede. Das Älterwerden der Menschen kann die Verwaltung nicht verhindern. Insofern sollte die Verwaltung alle weiteren Möglichkeiten zur Steuereinnahme prüfen:

Die Stadt Meschede hat -wie die WP berichtete - 9100 Einpendler, aber nur 6008 Auspendler. (grafik: denkmal)
Die Stadt Meschede hat -wie die WP berichtete - 9100 Einpendler, aber nur 6008 Auspendler. (grafik: denkmal)

Die Stadt Meschede hat -wie die WP berichtete – 9100 Einpendler, aber nur 6008 Auspendler.

Maßgeblich, wo die zweitbedeutsamste Steuer für die Kommune bleibt, ist allein der (Haupt-)Wohnsitz, nicht der Arbeitsort.

Wir haben mit dem kommunalen Anteil von 15 Cent je Euro Lohn- und Einkommensteuer folgendes Beispiel berechnet:

denkmal2012030902Würde es der Stadt gelingen diese Zahlen umzudrehen, hätte Meschede nach diesem Beispiel fast 4 Mio.€ Steuer-Mehreinnahmen.

Daher muss Meschede lebenswert werden, damit diese Menschen nicht nur hier Arbeiten, sondern auch hier wohnen wollen.

Es geht also auch um die Frage, wie Meschede im Wettbewerb mit anderen Kommunen als Wohnort attraktiver wird. Die Lebensqualität muss nicht nur Bestandteil von Werbeplakaten sein, sondern Teil des realen Lebens.

Die schlechte Entwicklung Meschedes wird zusätzlich auch von anderer Seite bestätigt (Siehe WP 05.03.2012 Rubrik Wirtschaft):

Prof. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds für Immobilienökonomik am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, verweist auf die regional unterschiedliche Entwicklung der Wohnflächennachfrage: Während Winterberg (-12%) und Meschede (-9%) eine deutlich schlechte Entwicklung aufzeigen, gelten die Zahlen von Schmallenberg und Brilon (jeweils -3%) schon als erträglich und Eslohe (mit -1%) als fast ausgeglichen.

Die neue Ruhrpromenade ist Teil einer sich bereits in der Umsetzung befindlichen Planung zur Verbesserung der Innenstadtqualität in Meschede:

Dabei wird für das Grundstück auf der Nordseite der Ruhr zwischen Studentenheim und neuer Ruhrbrücke -also bester Innenstadtlage- eine ausschließliche Parkplatznutzung gefordert, eine gewaltige Betonbrücke gebaut, dem ein 30 m Verkehrskreisel südlich der Ruhr folgt. Danach kommen Parkplätze für die Feuerwehr, ggf. eine Erweiterungshalle der Feuerwehr und die Feuerwehr selbst mit ihrem LKW-Ausfahrten und dem zugepflasterten Vorplatz. Weiterhin folgt ein Wohnhaus und der Mescheder Waschbeton-Palast das ehem. Hertie-Kaufhaus.

Den Erhalt einer Bebaubarkeit des Parkplatzes auf der Nordseite der Ruhr, wie es die Anwälte des Eigentümers der Dawnay-Day-Gruppe fordern, wurde von der Stadt Meschede abgelehnt.

Die meisten oben genannte Maßnahmen der Stadt Meschede, beziehen sich also auf Verkehrsprojekte. Ich glaube nicht, dass diese Form der „Verbesserung der Innenstadtqualität“ etwas bringt. Bedenklich ist auch das Auftreten der Stadt gegenüber dem Eigentümer des Hertie-Kaufhauses mit den dazugehörigen Grundstücken auf der Nordseite der Ruhr. Hier ist zu vermuten, dass der Eigentümer als möglicher Investor in Meschede nicht willkommen ist und auch nicht umworben wird.

Haushaltsberatungen im Kreistag: eine Falschmeldung von Radio Sauerland und eine Richtigstellung von Reinhard Loos.

Autor Reinhard Loos, SBL-Kreistagsmitglied (foto: loos)
Autor Reinhard Loos, SBL-Kreistagsmitglied (foto: loos)

Radio Sauerland bestätigte am Samstag mal wieder seinen Ruf, dass es zwar der CDU sehr nahe steht, aber nicht immer sorgfältig genug recherchiert.

In den Lokalnachrichten wurde gemeldet:

“Die Sauerländer Städte und Gemeinden müssen in diesem Jahr weniger an den Kreis bezahlen. Insgesamt rund eine halbe Million Euro. Das liegt u.a. daran, dass der Kreis den Kommunen einen Teil ihrer Schulden, den sogenannten Altlasten, einmalig erlässt. Damit wolle man die finanziell meist angeschlagenen Städte und Gemeinen entlasten, hieß es gestern im Kreistag.”

Das ist auch nachzulesen unter: “http://www.radiosauerland.de/Lokalnachrichten.1494+M56ffce03ff9.0.html”

Diese Meldung ist offensichtlich den Ausführungen des CDU-Fraktionssprechers in der Haushaltsdebatte des Kreistags entnommen. Die CDU hatte auch einen falschen (zu niedrigen) Hebesatz von nur 35,28 Prozent für die Kreisumlage genannt, obwohl die CDU-Fraktion später 36,55 Prozent beschloß.

Dass die Gemeinden tatsächlich 10 Mio Euro mehr aufbringen müssen als im letzten Jahr, haben wir bereits erläutert (siehe auch unten***).  Davon, dass die SBL einen wesentlich niedrigeren Hebesatz beantragt hat, mit dem der Kreis immer noch einen strukturell ausgeglichenen Haushalt erzielt hätte, berichtet Radio Sauerland nichts.

***Erläuterung zum HSK Haushalt – 13,6 Mio Euro mehr: Der Hochsauerlandkreis wirtschaftet auf Kosten der Städte und Gemeinde

Am Freitag nachmittag hat der Kreistag den Haushalt 2012 beschlossen. Die Städte und Gemeinden müssen dafür tief in die Tasche greifen: Die aus ihren eigenen Haushalten zu finanzierende Kreisumlage steigt von 96,0 Mio Euro auf 109,6 Mio Euro, also um 13,6 Mio Euro bzw. um 14,2%.

Selbst wenn man den (nur einmalig) gewährten Nachlass auf die Finanzierung der Altschulden des Kreises abzieht, verbleibt immer noch eine Steigerung um 10,0 Mio Euro bzw. um 10,4%. Dies ist ein enormer Anstieg.

Dies führt dazu, dass die Ausgleichsrücklage des Kreises weiter anwachsen wird. Bei der Ausgleichsrücklage handelt es sich um ein “Pufferinstrument für krisenhafte Entwicklungen”, so wird sie in einem aktuellen Gesetzentwurf des Landes NRW beschrieben.

Diese Ausgleichsrücklage ist in den meisten Städten und Gemeinden im Kreisgebiet schon auf Null heruntergefahren, weil sie zum Ausgleich der Haushalte in den letzten Jahren benötigt wurde.

Zum Ende des Jahres 2012 werden nur noch drei der zwölf Gemeinden über eine Ausgleichsrücklage verfügen. Der Kreis war dagegen im Jahr 2008 mit 40,7 Mio Euro Ausgleichsrückläge gestartet und dürfte Ende des Jahres 2012 über ca. 48 Mio Euro Ausgleichsrücklage verfügen.

Finanziert werden muss diese Aufstockung von den Städten und Gemeinden mit zusätzlicher Verschuldung!
Da ist es für den Landrat dann einfach, bei der Einbringung des Kreishaushalts zu erklären, dass der Kreis seit Jahren Schulden abgebaut habe.

In der Kreistagssitzung hatte die SBL beantragt, den Hebesatz für die Kreisumlage statt auf 36,55% nur auf 35,00% festzusetzen. Das hätte die Städte und Gemeinden um 4,4 Mio Euro entlastet und dem Kreis trotzdem einen strukturell ausgegleichenen Haushalt gebracht: seine Einnahmen im Jahr 2012 hätten die Ausgaben dieses Jahres voll gedeckt. Von der Grünen Fraktion kam der Antrag, den Hebesatz auf 35,65% festzulegen. Beide Anträge wurden mit großer Mehrheit abgelehnt.

So wird der Kreis im Jahr 2012 wieder ein wunderschönes Haushaltsergebnis erzielen, und die Städte und Gemeinden werden eine deutliche Erhöhung ihrer Verschuldung verkraften müssen.

Meschede wie es sinkt und kracht: zum Haushalt 2012 ff.

Das abgelaufene Haushaltsjahr 2011 wird nach Angaben der Stadt mit einer Neuverschuldung von voraussichtlich 10,4 Mio.€ statt der geplanten 8,4 Mio.€ abschließen. Dies entspricht einer Steigerung von 22,35%, bedeutet also fast ¼ Mehrschulden als in der Haushaltsplanung für 2011 vorgesehen.

Für 2012 wurde der Haushalt der Stadt mit einer Neuverschuldung von 8,8 Mio.€ im Rat von fast allen Fraktionen befürwortet. Aufgabe des Haushalts war es diesmal zusätzlich darzustellen, wie Meschede innerhalb eines Jahrzehnt aus den Schulden herauszukommen gedenkt.

Meschedes Schuldendurchschnitt:
meschedehh1201Von 2007 bis 2012 betrugen die jährlichen Schulden über 7 Mio. €. Wenn in keiner Größenordnung mehr gespart werden kann (Zitat aus den früheren Haushalten) und die Stadt Meschede diesen Fehlbetrag linear abbauen will, muss sie im 1. Jahr 700.000 € mehr verdienen, im 2. Jahr 1,4 Mio.€, im 3. Jahr 2,1 Mio.€., usw. …

Dafür dürfen jedoch keine Mehrbelastungen auftreten.

Diese kommen aber wie die nachfolgende Grafik zeigt:

Steuerzahler gehen in Rente:
Die Kommunen bekommen von jedem Euro Lohn- und Einkommensteuer 15 Cent. Den Rest dieser Gemeinschaftssteuer teilen sich Bund und Länder. meschedehh1202Damit ist der Einkommensteueranteil nach der Gewerbesteuer die fiskalisch zweitbedeutsamste Steuereinnahmequelle der Kommunen. Wenn die Bevölkerungsgruppe der heute 50 bis 65-jährigen (Anteil ca. 20%) im Betrachtungszeitraum der Haushaltssanierung in Rente geht, fehlen diese Steuern. Selbst wenn die freien Stellen wieder besetzt werden können, fangen doch die jungen Leute auf einem sehr viel niedrigeren Lohn- und somit auch Steuerniveau an. Wie diese fehlenden Steuereinnahmen aufgefangen werden sollen, bleibt offen.

Steigende Kosten durch Grundsicherung:
Immer mehr alte Menschen geraten in die Altersarmut und werden zu Sozialhilfeempfängern und brauchen zur Unterstützung die Grundsicherung über die Kommune/Stadt Meschede. Seit 2004, so haben Wissenschaftler errechnet, ist die Kaufkraft deutscher Senioren um 8,8 Prozent gesunken. Woher das Geld für die steigenden Kosten der Grundsicherung kommen wird bleibt unklar.

Fehlende Gewerbesteuereinnahmen:
Laut Angaben im Haushalt sind die Gewerbesteuereinnahmen auf ca. 62% der Einnahmen von 2007 eingebrochen. Dazu ein Erklärungsversuch:

meschedehh12031. Es haben fast 40% aller Betriebe dicht gemacht. Das ist nicht eingetroffen.
2. Die Betriebe leisten heute 40% weniger – dagegen spricht die niedrige Arbeitslosenzahl.
3. Die Steuergesetzgebung ermöglicht es weniger Steuern zu zahlen.

Dies entspricht einem seit Jahren anhaltenden Trend. Siehe Interview mit Paul Kirchhoff in der FAZ vom 21.08.2012. Darin beklagt der Steuerrechtler und frühere Bundesverfassungsrichter den Feudalismus und die Umverteilung von arm nach reich in Deutschland.

Auch vom Aufschwung 2011 konnte Meschede mit einem Steuerplus in Höhe von 1,23% (Kreisdurchschnitt 9,98%) fast nicht profitieren. Die Ausweisung neuer Gewerbeflächen in Enste-Nord ist richtig, reicht aber niemals aus, um die Defizite auszugleichen bzw. um jährlich 700.000€ Mehreinnahmen als im Vorjahr zu generieren.

Fehlendes Investitionsklima:
Die Sparkasse hat das ehemalige BMW-Autohaus -Verkehrswert 1,5 Mio.€- für 750.000€ als einziger Bieter in der Zwangsversteigerung erworben. Dazu Hans-Dieter Tschuschke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse: „Ich kann mir das nicht erklären, warum es daran kein stärkeres Interesse gibt. Das ist schließlich ein Grundstück in absoluter 1a-Lage“. Der Sparkassenchef verwies weiter auf die Autobahnnähe am Eingangs des Gewerbegebietes, neben gut frequentierten Unternehmen wie Sport-Pilz und Möbel-Knappstein. Wer von der Autobahn in Enste abfährt, „erlebt“ u.a. im Gewerbegebiet den Busparkplatz der Fa. Jostes auf dem Grundstück ehemals Theodor Meschede, dass seit Jahren leer stehende Schlecker-Lager und einen Übungsplatz für Hunde.

Höhere Belastungen durch den Kreis:
Durch den Demografischen Wandel werden Kosten auf Kreisebene (ggf. in Form einer Kreisumlage) auf immer weniger Menschen zu verteilen sein oder an der Stadt Meschede als Mehrbelastungen hängen bleiben.

Die Dividenden der RWE-Aktien für den HSK brechen drastisch ein (siehe Handelsblatt, Wirtschaftswoche, FAZ etc.).

Das eingeschränkte Bildungsangebot mit dem Verweigern von Ganztags-Gesamtschulen im HSK bedeutet auch für Meschede deutlich weniger Geld für Schulen aus Düsseldorf.

An den schon jetzt bekannten Kostensteigerungen von fast ¼ nur für das Regionale-Projekt Musikakademie Bad Fredeburg sowie an den jetzt ebenfalls schon absehbaren Mehrkosten für den Umbau des Sauerland-Museums in Arnsberg ist Meschede über die Kreisumlage zwangsläufig beteiligt.

Haushaltsplan als bürokratische Pflicht?
Der Haushaltsplan der Stadt Meschede „verwaltet“ auf ca. 500 Seiten Zahlen, deren Zusammenhänge und genügt sich in bürokratischen Pflichten. Er weist in keiner Weise zusätzliche Einnahmequellen aus, die erschlossen werden müssen, z.B. weil Menschen älter werden und in Rente gehen.

Ablehnung durch die MbZ
Die fehlenden Konzepte um in der Zukunft auf Veränderungen reagieren zu können und die geplanten fast 9 Mio.€ Neuschulden für das Haushaltsjahr 2012 haben bei der MbZ zur Ablehnung geführt.

Lutz Wendland, MbZ:
„Wir sehen kein Umdenken bei der Verwaltung“.

Die anderen Fraktionen:

Willi Raulf, CDU:
„Wir wollen aus eigener Kraft aus der Schuldenklemme.“

Reinhard Schmidt, SPD:
„Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“.

Eberhard Borghoff, UWG:
Der Entwurf bietet eine Perspektive“.

Martin Schubert, FDP:
„Ständig gibt es neue Lasten von Bund und Land“.

Herbert Goffin, Grüne:
„Zustimmung – wir sind auf einem guten Weg“.

Umleitung: Tod, Piraten, Sauerland ad ACTA, Griechenland, Religion und Atheisten, Karneval im Nachbardorf, ein Lesetipp und der Flipped Classroom.

Es wurde ein Spaziergang mit einem traurigen Moment (foto: zoom)
Es wurde ein Spaziergang mit einem traurigen Moment (foto: zoom)

Der Tod stimmt mich immer traurig: auch und gerade, wenn da nur ein kleiner Maulwurf auf dem Weg zur Himmelkrone liegt. Evolutionsbiologisch ist er doch ein ziemlich naher Verwandter, der gute Kumpel von unter der Erde. Die Bezeichnung „Maulwurf“ hat übrigens nichts mit dem Maul zu tun, sondern stammt von dem Wort „Mull“, einer Erdform. Insofern könnte man Maulwurf mit „Erdwerfer“ übersetzen … wikipedia

Piraten, ACTA und mehr: „An den Protesten vom Samstag werden die Parteien noch eine Weile zu knabbern haben. Denn neben die professionelle Hochachtung für die Organisationsgeschwindigkeit der jungen Leute tritt allmählich die Ahnung, dass die Urheberrechtsfrage nur der Anlass für etwas viel tiefer Gehendes war. Diese Bewegung hat nicht allein die Nerds hinter den Pellets-Öfen ihrer wohlhabenden Eltern hervorgelockt, sie hat breitere Schichten von Jugendlichen erfasst“ … carta

ad ACTA gelegt? Gestern konnte man lesen, dass die Unterzeichnung von ACTA in Deutschland – vorerst – vom Tisch sei. Aufpassen! meint Daniel Köhne auf dem … mixtape

Sauerland-Abwahl – Sauerland: “Gott schütze die Stadt Duisburg!” … ruhrbarone

Der Winter in Duisburg – über den Tag hinaus gedacht: „Der Eifer, Sauerland zu Fall zu bringen, überstieg das bisher erkennbare Engagement für das Wohl der maroden Stadt bei weitem. Die Abwahl-Initiative reklamiert umfassende Rechte. Sie fordert Rechenschaft und will Verantwortung zuteilen. Diesem Anspruch unterwarfen sich auch viele Medien. Ein Kommentator verstieg sich sogar dazu, Sauerlands Abwahl als einen Akt der Gerechtigkeit zu bezeichnen“ … postvonhorn

Die deutsche Politik hat ein bedrohliches Erfolgsrezept: Der Bundesregierung ist es gelungen, von der eigenen bedrohlichen Lage abzulenken, indem man sich mit anderen Ländern vergleicht, denen es noch schlechter geht … nachdenkseiten

Griechenland I Der FTD Top-Ökonom Daniel Gros: Ich stehe auf einer Brücke und bemerke im Wasser einen offensichtlichen Nichtschwimmer gegen das Ertrinken kämpfen. Am Brückengeländer ist ein Rettungsring montiert … wiesaussieht

Griechenland II „Empört Euch!“ – Worauf warten wir? Ich empfinde es als erschütternd und menschenverachtend, wie die EU mit den Menschen in Griechenland umspringt … doppelwacholder

Darwin Day – AHA! Biologen: Es gibt erstaunlich viele Prominente, die sich als Atheisten, Humanisten und Agnostiker „outen“. Anlässlich des Darwin Day am 12. Februar sind es heute prominente Biologen, die mit Begründungen für ihren Atheismus oder Humanismus zu Wort kommen … hpd

Die vier Evangelisten und die laizistischen Sozialdemokraten: Auf Facebook über Gott und Christopher Hitchens … jurga

Homöopathie und anderer Nonsens: There’s a reason I promote atheism and skepticism coupled with feminism, and it’s not because I’m trying to foist a feminist ideology on skepticism … pharyngula

Närrisches Nachbardorf: Mer losse d’r Kirch en Doarfe, denn do jehöt se hin … wiemeringhauser

Als Lesefutter empfiehlt Hans Hermann Pöpsel: “Schmidts Einsicht” kommt nicht zu spät: Drei Romane mit der Titelfigur Albert Schmidt hat der in Polen geborene amerikanische Autor Louis Begley geschrieben. Den letzten mit dem deutschen Titel „Schmidts Einsicht“ gibt es zunächst sogar nur bei uns – in den USA erscheint die Originalausgabe erst im März als “Schmidts Steps Back” … revierpassagen

Pädagogik: Flip the Classroom oder täglich grüßt das Murmeltier … Spannagel

Umleitung: Von einem Kreationisten als Hochstapler über „Acht Brücken“ zur Kultur im Sauerland.

Wer im Winter Enten auf der Ruhr fotografiert, knippst im Sommer Kühe auf der Weide. Sei's drum: heute in Bigge (foto:zoom)
Wer im Winter Enten auf der Ruhr fotografiert, knippst im Sommer Kühe auf der Weide. Sei's drum: heute in Bigge (foto: zoom)

Kreationisten als Hochstapler: Zooming in on the Origin of Life Science Foundation … pharyngula

Scripted Reality ist schon zum zweiten Mal für den Anglizismus des Jahres nominiert: und — jetzt kann ich es ja verraten — eine Art Favorit der Herzen für mich, so Anatol Stefanowitsch im … sprachlog

Die Agonie der Demokratie: Längst ist die öffentliche Verschuldung zu einem Gesslerhut geworden, der dem Volk und der Politik aufzeigt, wer der wahre Souverän in diesem Lande ist – nämlich das Finanzsystem … nachdenkseiten

ACTA?? Was ist den das?? ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ermöglicht die Internationale Verfolgung von Urheberrechtsverstößen. Gut, denkt sich jetzt der ein oder andere, ich verstoße da nicht gegen und deshalb interessiert es mich nicht. Aber genau da ist der Hund begraben … jahobris

Klippschulökonomie: Es betrifft Republikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, die im Wahljahr eine brillante Idee hatten … wiesaussieht

Adolf Sauerlands „Pluspunkte“: Was zählt und was nicht zählt … jurga

Trinkwasser im Ruhrgebiet: PFT – Lügen – Intrigen – unterdrückte Wahrheiten … ruhrbarone

Bürgerkonferenz und Proteste im RuhrCongress Bochum – Wo sparen? / Ergebnisse des Bürgerforums im Internet: Schon im Vorfeld wurde Protest bei der Bürgerkonferenz angekündigt und so kam es dann auch: Bei Minustemperaturen versammelten sich laut Medienangaben rund 100 Demonstranten inklusive kleinen Kindern vor den Toren des RuhrCongresses, um gegen Kürzungen und Einschnitte zu protestieren – doch auch im Inneren gab es Protest und Aktionismus … pottblog

Proteste bei der Bürgerkonferenz vor und im RuhrCongress II: 49 BochumerInnen waren zufrieden … bo-alternativ

“Acht Brücken”: Köln blickt auf den musikalischen Tüftler John Cage … revierpassagen

Rassismus im Fitnesscenter der Duisburger Königsgalerie? In letzter Zeit wurden viele Stimmen laut, die behaupten, dass das im Oktober letzten Jahres eröffnete Fitnesscenter in der Königsgalerie keine ausländischen Bewerber annehmen würde … xtranews

Geschichte in Bildern: Bottrop – Zentralkokerei … bottblog

Schrumpfkur für den Mescheder Stadtrat: „Problematisch finde ich dagegen, den finanziellen Aspekt in den Vordergrund der Debatte zu stellen. Natürlich bedeuten weniger Ratsmitglieder auch weniger Kosten … Diese Argumentationsweise ist sicherlich populär, aber auch populistisch. Denn Demokratie kostet nun einmal Geld. Das muss klar sein, und dazu sollte man stehen. Auch wenn das gegenüber einer Öffentlichkeit, die jede Form des politischen Engagements (“die Politiker”) zunehmend kritisch sieht, nicht immer leicht fällt“, meint Daniel Köhne bei … mixtape

Kultur im Sauerland: Wie wäre es mit einem Museumsbesuch? Denn auch an Museen ist das Hochsauerland nicht arm. Mein persönlicher Tipp: Das Maschinen- und Heimatmuseum im wunderschönen „Luftkurort“ Eslohe … wutzeline

Vorsicht – Kuh geht! Der “CowBlog” war der erste Blog hier in diesem Teil des Ruhrtales und brachte das erstemal eine persönliche Meinung ungeschminkt und nicht durch Stammtische, egal ob rund oder eckig, und andere Gruppen zensiert ans Tageslicht. Das war etwas Neues, das war etwas Unerhörtes! … wiemeringhauser

Meschede: „Die Stärken der Region sichtbar herausarbeiten!“

Calle: Das Schulmeisterhaus als Schandfleck? (fotos: denkmal)
Calle: Das Schulmeisterhaus als Schandfleck? (fotos: denkmal)

In Meschede zeigen sich ganz unterschiedliche Schwerpunkte dieses Motto zu verwirklichen.

In Wallen haben sich die Gemeinschaft der Bürger dafür entschieden, sich selbst im Rahmen einer Genossenschaft mit preiswerter Energie zu versorgen. Hier bleibt das Geld in der Region anstatt die Aktionäre von Großkonzernen weiter durch zu füttern. Die Anfragen aus anderen Gemeinden sind zahlreich, gilt es doch gegen den demographischen Wandel auch jungen Familien ein bezahlbares Leben in der ländlichen Region anbieten zu können.

Im Nachbarort Calle hat man einen anderen Ansatz und bemüht sich intensiv um das Ortsbild.

Der "Schandfleck" aus anderer Perspektive.
Der "Schandfleck" aus anderer Perspektive.

Das alte Schulmeisterhaus in der Ortsmitte wurde -aus meiner Sicht wenig nachvollziehbar- zum Schandfleck auserkoren und wurde abgerissen.

Der wirtschaftliche Erlös für unsere Schuldenstadt betrug immerhin knapp 10.000 €:
50.000 € für den Verkauf abzüglich Abrissverpflichtung der Stadt Meschede mit Kosten von etwas über 40.000 € verbleiben im Stadtsäckel nicht ganz 10.000 €.

Hier kommt mir ein Satz der Jungen Union/CDU aus der WP vom 21.01.2012 in den Sinn: „Es ist wichtig und richtig, dass die Stadt Meschede im Sinne der Generationengerechtigkeit einer nachhaltigen Haushaltspolitik oberste Priorität einräumt.“

Ungeachtet ob man dies bei einem Erlös von nicht einmal 10.000 € für die Stadt Meschede erfüllt sieht, habe ich Zweifel ob Calle denn wirklich davon profitiert hat. Immerhin sollen die Grundstücke die nun dort am Ortseingang zu verkaufen sind deutlich mehr kosten, als die am Ortsausgang.

Gut, man hätte auch alternativ zwischen dem Schulmeisterhaus und dem Feuerwehrgebäude eine Durchfahrt zu den dahinter liegenden Grundstücken mit einem einfachen Geh- und Wegerecht schaffen können. Mit dieser Baulast – ein Streifen auf dem Grundstück der Feuerwehr von 1,50 m Breite- wäre die Stadt wesentlich günstiger gekommen als 40.000 € Abrisskosten. Dann hätte es im Ermessen des neuen Eigentümers gelegen, ob er das Schulmeisterhaus auf seine Kosten abreißen lässt oder nicht.

Ob mit diesem Vorgehen der Verwaltung -getragen von den Ratsmitgliedern eine Aufwertung von Calle tatsächlich gelungen ist, mag nun jeder für sich selbst entscheiden.

Umleitung: Von der WAZ auf dem Android-Tablet zur Bottroper Tristesse und mehr.

Joggen im Hochsauerland. Mal regnet's, mal schneit's (foto: zoom)
Joggen im Hochsauerland. Mal regnet's, mal schneit's (foto: zoom)

Die Westfalenpost auf dem Android-Tablet lesen: Um einen Artikel zu lesen, muss man zunächst den Text vergrößern (mit der üblichen 2-Finger-Geste). Wenn man dann zur nächsten Seite wechselt, geht die Einstellung wieder verloren und man muss den gewünschten Artikel erst wieder vergrößern … BRIsoft

WAZ: Auf der Suche nach Perspektiven … postvonhorn

Arbeitsbedingungen im Journalismus: Senf, nichts als Senf! “Geschäfte” zu überaus miesen Konditionen, notiert von … heikerost

Erschreckendes und zugleich Ermutigendes über Margret Thatcher: bedrückende „Erfolgsbilanz“ der „Eisernen Lady“ … nachdenkseiten

Standard & Poors: Die Stimme der Vernunft … misik

Eine bürgerliche Formulierung: Wen haben Sie beschissen, Herr Wulff? … wiesaussieht

Die „Pflege der politischen Landschaft“ durch das System Wulff/Glaeseker: spätestens seit der Flick-Affäre in Deutschland ein gängiger Begriff. Bekannt gemacht wurde er in den 80er Jahren durch den Flick-Generalbevollmächtigten Manfred von Brauchitsch … WirInNRW

Der gute Frankie (Steinmeier) und die bösen Ratingagenturen: „Leicht rat- und verständnislos“ … jurga

Duisburg: Sauerland wirbt für sich mit Adenauer-Slogan … ruhrbarone

GRÜNE fordern mehr Transparenz in der Hagener Kommunalpolitik: Mit zwei Anträgen zur nächsten Sitzung des Hagener Rats am 9. Februar starten die Grünen ihre „Transparenzoffensive 2012“ für mehr Öffentlichkeit und bürgerfreundlicheres Handeln in den Gremien der kommunalen Politik … doppelwacholder

“Der Gott des Gemetzels”: Pas de quatre im offenen Labor … revierpassagen

Bottrop-City, 21. Januar, mittachs: Bilder der Tristesse aus dem Herzen gerissen … bottblog

Borussia Mönchengladbach: Spieltaganalyse … jahobris

GASTAR(T)BEITER: “Atelier-Patenkinder” des BOGEN stellen aus … neheimsnetz

Umleitung: Merkozy, Duisburg, Griechenland und ein Politskandal aus der Bismarck-Zeit.

Um die Ecke geguckt: Kohlekraftwerk in Möllen (foto: zoom)
Um die Ecke geguckt: Kohlekraftwerk in Möllen (foto: zoom)

Methode Merkozy: Wie Europa zu Tode gespart wird … blaetter

Das Ansehen Duisburgs: es ist gerade Abwahlkampf, wie man das Bemühen, diesen Sauerland loszuwerden hier in Duisburg nennt, und da kommt das nicht so besonders gut, wenn man sich hinstellt und sagt: Das Ansehen Duisburgs ist mir eigentlich wurscht. Also bitte: psst! … jurga

(Englischsprachige) Wikipedia: aus Protest gegen geplante US-Internet-Gesetze SOPA und PIPA abgeschaltet, weitere Seiten – auch in .de – folgen! … pottblog

Szenarien für die Zukunft Griechenlands: Die strittigen Punkte zwischen den beiden Seiten sind erstens der Zinssatz für die neuen Anleihen und zweitens die Bedingungen, die für die Rückzahlung dieser Anleihen garantiert werden … nachdenkseiten

Heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Die „Jüdische Allgemeine“ hat eine Frage thematisiert, die mich seit dem Auftreten von Wikileaks beschäftigt: „Gilt Datenschutz nur für Nutzer mit der richtigen Gesinnung?“ … hpd

Schule hat begonnen / alles bleibt zerronnen: ein Lamento für vier Stimmen und Chor … ruhrbarone

NRW-Diät: Zweiter Sturm, aber Top-Gage … postvonhorn

Politskandal aus der Bismarck-Zeit: Als der Kanzler gegen die Liberalen vor Gericht zog … revierpassagen

Handgemachte Bilddesaster: Drama in drei Akten. Erzählt von … heikerost

Günther Quandt und die Accumulatoren Fabrik AG in Hagen: 19. Januar 2012, 19.30 Uhr Historisches Centrum Hagen … doppelwacholder

Lebensziel „Sensationsfund“: Das nahende Ende eines langen Studiums lädt zum Reflektieren ein. Über die Studienzeit, über die Konsistenz des Mensapuddings, über das seltsame Verhalten 17-jähriger Erstsemester, über den desaströsen Zustand des Euros und der Welt. Kurz gesagt, über den Sinn und Zweck des menschlichen Daseins. Was bleibt, wenn irgendwann nicht nur das Studium, sondern das gesamte Leben vollendet ist? … wutzeline

Lokale Szene: Impressionen von REGALIEN-Vernissage im BOGEN … neheimsnetz

Zu guter Letzt: Ab sofort gibt es die “Ruhrtal-Rating Gesellschaft wieder dem kapitalistischen Ernst”! … wiemeringhauser

Umleitung: Von Flattr über Duisburg bis zum Olsberger Schwimmbad und dann noch entfreundet.

Rund um das Bismarck-Denkmal in Hamburg (foto: zoom)
Rund um das Bismarck-Denkmal in Hamburg (foto: zoom)

Flattr, Kachingle und Co. – Aufräumen zum Jahresende: “Was ist das denn?”,”Wer?” oder gleich “Hä?”: Reaktionen auf Buttons und Erwähnung der hoffnungsvoll gestarteten Micropayment-Dienste Kachingle und Flattr, die ich hier im Blog über knapp zwei Jahre ausprobiert habe. Schon seit einigen Zeit ist Kachingle deaktiviert, Flattr folgt, ebenso wie der Kaffeekassen-Button: Das Prinzip freiwilliger Bezahlung für dieses Blog hat sich für mich erledigt … heikerost

Konservative und neoliberale haben eine Strategie: Gabriel hat lediglich den Finger im Wind … nachdenkseiten

Der Tanz ums Goldene Kalb: noch lang nicht ausgetanzt … nicsbloghaus

Die meisten Staus der Republik: NRW ist endlich einmal Spitzenreiter … postvonhorn

Bodo Hombach zieht weiter: „Der Wechsel zur Akademie nach Bonn ist ein tiefer Fall für Bodo Hombach ( Ehrenamt). Er verläßt die WAZ, die er mit abgewirtschaftet hat. Die Rendite vor seiner Einstellung lag deutlich höher als heute, ganz abgeseheh davon, daß die Akzeptanz der Zeitungstitel gesunken ist. Die immensen Abonnementverluste sprechen eine deutliche Sprache. Ganz abgesehen davon, daß Bodo Hombach in “Zeitungs-Verlegerkreisen” schon seit langem auch versch . . . hat.“ … medienmoral

Tücken der Technik: Sie schmecken wie Krabben. Proteinreich. Leicht zu sammeln. Schnell zubereitet: Ab in die Pfanne (mit gerösteten Zwiebeln) und mit Bier oder Wodka runterspülen. In Kampalas Bars schnellen die Preise in die Höhe … wiesaussieht

Duisburg, wissenschaftlich betrachtet: Scheiße ohne Niveau und Dynamik … jurga

Digitale Mordlust auf Facebook: “Und, was gibt’s Neues?” frage ich meinen Freund nach einem langen Arbeitstag. “Maria* hat uns bei Facebook entfreundet”, antwortet er. Ich schaue ihn ungläubig an. Die Maria, die letztes Jahr nach einer gemeinsam organisierten Veranstaltung noch neben uns am Tisch saß? Die meine Mutter noch in ihrer Freundesliste führt? … ruhrbarone

Befreiung oder Verhängnis: Oper vs. Ehetrott in Peter Henischs neuem Roman … revierpassagen

Ich reise allein: Der norwegische Film Ich reise allein von Stian Kristiansen fängt mit dem Tag nach einer durchgefeierten Nacht an: Der Schüler Jarle kann sich nicht mehr so recht erinnen, ob der spontane Sex, den er mit einer Mitschülerin hatte jetzt safe war oder nicht … pottblog

“Kommunen dürfen nicht zum Ausfallbürgen für Bund und Länder werden“: Deutscher Städtetag zu Kommunalfinanzen … doppelwacholder

Neheim: REGALIEN und Hungertuch-Verleihung im BOGEN … neheimsnetz

Ärztliche Versorgung im Sauerland: Neue Notdienstbezirke. Die Neuregelungen wurden den Hausärzten einen Tag vor Weihnachten von den Funktionären der Kassenärztlichen Vereinigung mitgeteilt (allerdings sehr verklausuliert ausgedrückt), und werden ab 01.02.2012 wirksam … sbl

Arnsberg/Sundern: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungsverfahren gegen grünes Ratsmitglied ein … gruenesundern

“Too big to fail” und die Qualität des Journalismus: da war ich gestern Abend, als ich wieder die heimischen Räumlichkeiten betrat, die Heizung hochgedreht und die Westfalenpost vor mir ausgebreitet hatte, so erstaunt, dass ich sogar vergass, mir mein abendliches Krombacher zu gönnen. Gerade am Tag zuvor hatte ich meine sinnlosen Gedanken zu den finanztechnischen Bemühungen des Fischers der Reuterlinge in das Netz der Netze gestellt einen finanziellen Weg in die Zukunft für sich, die Reuterlinge und auch uns zu finden. Hierbei hatte ich auch auf diese unsägliche Aqua-Loch hingewiesen, welches sich da so am Ufer der Ruhr im Zentrum der Reuterlinge befindet. Und dann las ich es schwarz auf weiss (<hier klicken>) … wiemeringhauser