Logenplatz für die Windenergie

Untere Hälfte: bewaldete Berge; obere Hälfte Himmel, leicht blau, flächig bewölkt. In der Mitte ein großer Kran.
Auf dem Mannstein reckt sich der erste Kran leicht geneigt in den Himmel. (foto: zoom)

Seit heute Morgen kann man auf dem Mannstein einen Kran beobachten. Er wird dabei helfen, das erste von sieben Windrädern zu errichten.

Schon seit Wochen werden nachts aus Richtung Bestwig über Elpe die riesigen Bauteile der WKA für den Olsberger Windpark angefahren.

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Muttertag oder die Winterberger so: The Mother

Graffito: Ein Herz mit rotem Rand auf einer kahlen Mauer. Die rote Farbe verläuft nach unten, Darin eine schwarze unregelmäßige Fläche. Mit weißer Schrift darauf der Schriftzug Mama! weiß unterstrichen.
Symbol-Graffito zum sogenannten Muttertag. (foto: zoom)

Nachdem die Betreiber des Winterberger Bikeparks eine Skisaison lang auf der Couch von Sigmund Freud ihren Ödipus-Komplex bearbeitet hatten, nannten sie ihre Downhill-Anlage voller Inbrunst The Mother.

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„Krieg ist mit der Religion Jesu Christi unvereinbar“

Das Pionierwerk des US-Amerikaners David Low Dodge (1774-1852). – Zum 250. Geburtstag hat Ingrid von Heiseler die erste deutsche Ausgabe vorgelegt

Buchcover rostbraun, darin auf schwarzem Rechteck ein Porträt von David Dodge. Darüber Autor und Titel (siehe Text), darunter 
"Eingeleitet von Edwin D. Mead
Aus dem Englischen von Ingrid Heiseler
edition pace"
In der edition pace neu und übersetzt erschienen: David Low Dodge, Krieg ist mit der Religion Jesu Christi unvereinbar

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David Low Dodge: Krieg ist mit der Religion Jesu Christi unvereinbar.

Eine pazifistische Pionierschrift aus dem Jahr 1812, mit einer Einführung von Edwin D. Mead – aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler. (= edition pace / Regal: Geschichte der Friedensbewegung). Norderstedt: BoD 2024. (ISBN: 978-3-7597-3038-1 ; Paperback; 168 Seiten; 8,90 Euro).
Inhaltsverzeichnis, Leseprobe & portofreies Angebot beim Verlag (auch überall im Buchhandel vor Ort bestellbar):
https://buchshop.bod.de/krieg-ist-mit-der-religion-jesu-christi-unvereinbar-david-low-dodge-9783759730381

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Vorwort des Herausgebers

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Ein Abendspaziergang auf dem Kahlen Asten

Kiefer im Abendlicht auf der Hochheide vor blauem Himmel, spärlich bewölkt, im Hintergrund klein der Astenturm.
Heide, Bäume, Astenturm (foto: zoom)

Heute Abend war es auf dem Kahlen Asten windstill und mild. Nur wenige Spaziergänger*innen verliefen sich auf der Heidefläche.

Eine Drohne surrte über die Lennequelle.

Mehr war nicht – entspannend.

Umleitung: Rente, rechte Strukturen, sinkende Fleischproduktion, Himmelfahrt, Fotografie und Buch

Ein altes zweistöckiges Fabrikgebäude, geziegelt mit Holzspitzdach, jeweils im 90-Grad-Winkel. Der hintere Gebäudeteil , mit einfachem Satteldach.  Rechts und links Bäume. Im Vordergrund Wiese. Grauer, kaum strukturierter Himmel.
Ein altes Gebäude in Niedersfeld (foto: zoom)

Ist unsere Rente noch sicher? Die Anstalt macht den Check. Zusammen mit Maike Kühl, Abdelkarim und Bodo Wartke geben Max und Claus ein satirisches Update zur Altersvorsorge in Deutschland … zdf

„Institut für Staatspolitik“: Strategischer Selbstmord eines neurechten Think Tanks? … endstationrechts

Leberkäsjunkie (Satire): „… die Produktion von vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten im vergangenen Jahr um etwa 17% angestiegen sei. Damit stabilisiere sich ein Trend, der internationale Betriebe von…“ … zynaesthesie

Boom bei Fleischersatzprodukten: Schön viel Schweinfrei … taz

Himmelfahrt: Always Look On The Bright Side Of Life … archivalia

Fotografieausstellung „Aus der Bilderflut – Kunst mit dem iPhone“: Galerie Torhaus Rombergpark zeigt experimentelle Arbeiten von Klaus Pfeiffer … nordstadtblogger

Erlittenes Leben, betrübliches Altern: Didier Eribons Buch „Eine Arbeiterin“ … revierpassagen

Mein Wunsch für morgen: so wenige Bollerwagen wie möglich

Ein gerader asphaltierter Wirtschaftsweg, links und rechts Laubbäume, führt in die Ferne. Blauer Himmel mit Wolken.
Mit dem Rad auf dem Diemelradweg (foto: zoom)

Morgen wünsche ich mir möglichst wenig Bollerwagen auf den Radwegen. Das ist wahrscheinlich ein „frommer“ Wunsch zu Himmelfahrt aka Vatertag.

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Olsberg: Freibadsaison eröffnet

Das 20 Meter lange Außenbecken des Olsberger Bads zwischen Bäumen und Sträuchern durch einen Metallzaun fotografiert. Links scheint das rote Gebäude des Hallenbads durch.
Das 20 Meter lange Außenbecken des AquaOlsberg (foto: zoom)

Heute war das AquaOlsberg nach ein paar Tagen Revisionsarbeiten wieder geöffnet. Entscheidend für mich: heute konnte ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder im Außenbecken schwimmen. Damit hat meine persönliche Freibadsaison begonnen.

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Wie müde sind die weißen Tauben?

Frauenfriedensbewegung ca. 1912-1915 (Quelle: Wikimedia)

Im März 2024 hat sich das Mescheder Friedensforum gegründet. Am kommenden Freitag, dem 10. Mai 2024 wollen die Aktiven des Forums zwischen 09.00 und 13.00 Uhr in der Fußgängerzone in Meschede/Ecke Rebell (gegenüber Café Sommer) während der Marktzeit ein Flugblatt mit Positionen und Argumenten (s.u.) verteilen.

Ideen, Anregungen und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht.

„Die weißen Tauben sind nicht müde“ – auch nicht in Meschede. Packen wir es optimistisch an, heißt es in einer Mitteilung des Friedensforums.

Text des Flugblatts im Wortlaut:

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Sauerländer Bürgerliste Arnsberg: „Wo sollen denn all die Autos während der Hüstener Kirmes parken?“

In einem öffentlichen Brief an den Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner fragt Gerd Stüttgen, Ratsmitglied für die Sauerländer Bürgerliste, wo rund um die Hüstener Kirmes die Autos der Klinikumsbeschäftigten parken sollen.

Durch den Neubau und die Inbetriebnahme des Notfall- und Intensivzentrums am Standort Hüsten des Klinikums Hochsauerland habe, so Stüttgen, auch der Gesundheitsstandort Arnsberg erheblich an Bedeutung gewonnen.

Dabei dürfe allerdings nicht vergessen werden, dass die Anwohnerinnen und Anwohner des Klinikums im Ortsteil Hüsten einer erheblich gewachsenen Verkehrsbelastung ausgesetzt seien.

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Deutsche Forstwirtschaft weiter auf Irrwegen: Küstentanne, Douglasie, Roteiche und andere Exoten sollen die vom Klimawandel gebeutelte Fichte ersetzen und damit den verfehlten Nadelholzanbau zementieren.

Buchcover: Rettet unsere Wälder! Weiße Schrift auf grünem Laubwaldhintergrund.
Buchcover Rettet unsere Wälder

Schon seit dem vorletzten Jahrhundert gibt es unter Förstern und Waldbauwissenschaftlern fortschrittlich denkende und handelnde Persönlichkeiten, deren vorbildlicher, mutiger und kämpferischer Einsatz – nicht nur für naturnah bewirtschaftete, sondern auch für von Menschen völlig unbeeinflußte Natur- und Urwälder – großen Respekt verdienen. Zwei der allerersten von ihnen waren Karl Gayer (1822 – 1907) und Alfred Möller (1860 – 1922), beide Forstwissenschaftler. Letztgenannter begründete die Idee vom Dauerwald.

Was darunter zu verstehen ist, sei nachstehend erläutert.

Der Dauerwaldbetrieb orientiert sich an den Entwicklungsabläufen im Naturwald. In ihm werden die Eingriffe so weit wie möglich reduziert, um die natürlichen Abläufe im Wald zu nutzen und zu fördern. Durch diese Art der Waldbewirtschaftung entsteht ein Wald, in dem alle Altersstufen von Bäumen auf ein- und derselben Fläche nebeneinander zu finden sind – bis hin zu abgestorbenen Bäumen (Totholz), die vermodern und dabei noch vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bieten. Es entwickelt sich ein stufig aufgebauter, stabiler, struktur- und vorratsreicher Wald, der eine Vielfalt an Lebensräumen aufweist und gegenüber Krankheiten und Stürmen etc. sehr widerstandsfähig ist. Durch Naturverjüngung werden sehr hohe Pflanz- und Kulturkosten eingespart. Unter den Hunderttausenden von Sämlingen werden diejenigen Individuen herausselektiert, die durch ihr genetisches Potenzial am besten an die am jeweiligen Wuchsort vorherrschenden Standortbedingungen angepaßt sind.

Stabilitätsfaktor in naturnahen und natürlichen Ökosystemen: Die klimarobuste Weißtanne (hier im NP Berchtesgaden). Ihr Wurzelwerk vergrößert das Porensystem im Boden und verbessert die Infiltration und das Speichervolumen bei Starkniederschlägen. Durch ihre leichter sich zersetzende Nadelstreu, die aufgrund der Pfahlwurzel auch Nährstoffe aus tiefer gelegenen Bodenhorizonten enthält und somit als „Nährstoffpumpe“ dient, ist sie auch bodenpfleglicher als die Fichte.

Mich beeindruckt es sehr, wie bedeutende, fortschrittlich denkende Waldbaupioniere, die sich bereits im vorletzten Jahrhundert für ein Waldökosystem nach den Ordnungsprinzipien der Natur engagierten (weitere folgten – siehe unten -) in ihren Büchern, Vorträgen, Exkursionen und TV-Sendungen schonungslos und überzeugend die eklatanten Schwächen und Fehler einer auf Holznutzung und Gewinnmaximierung basierenden Forstwirtschaft ans Tageslicht beförderten und diese Mißstände öffentlich anprangerten.

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