Symbol-Graffito zum sogenannten Muttertag. (foto: zoom)
Nachdem die Betreiber des Winterberger Bikeparks eine Skisaison lang auf der Couch von Sigmund Freud ihren Ödipus-Komplex bearbeitet hatten, nannten sie ihre Downhill-Anlage voller Inbrunst The Mother.
Das Pionierwerk des US-Amerikaners David Low Dodge (1774-1852). – Zum 250. Geburtstag hat Ingrid von Heiseler die erste deutsche Ausgabe vorgelegt
In der edition pace neu und übersetzt erschienen: David Low Dodge, Krieg ist mit der Religion Jesu Christi unvereinbar
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David Low Dodge: Krieg ist mit der Religion Jesu Christi unvereinbar.
Eine pazifistische Pionierschrift aus dem Jahr 1812, mit einer Einführung von Edwin D. Mead – aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler. (= edition pace / Regal: Geschichte der Friedensbewegung). Norderstedt: BoD 2024. (ISBN: 978-3-7597-3038-1 ; Paperback; 168 Seiten; 8,90 Euro). Inhaltsverzeichnis, Leseprobe & portofreies Angebot beim Verlag (auch überall im Buchhandel vor Ort bestellbar): https://buchshop.bod.de/krieg-ist-mit-der-religion-jesu-christi-unvereinbar-david-low-dodge-9783759730381
Ist unsere Rente noch sicher? Die Anstalt macht den Check. Zusammen mit Maike Kühl, Abdelkarim und Bodo Wartke geben Max und Claus ein satirisches Update zur Altersvorsorge in Deutschland … zdf
„Institut für Staatspolitik“: Strategischer Selbstmord eines neurechten Think Tanks? … endstationrechts
Leberkäsjunkie (Satire): „… die Produktion von vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten im vergangenen Jahr um etwa 17% angestiegen sei. Damit stabilisiere sich ein Trend, der internationale Betriebe von…“ … zynaesthesie
Boom bei Fleischersatzprodukten: Schön viel Schweinfrei … taz
Himmelfahrt: Always Look On The Bright Side Of Life … archivalia
Fotografieausstellung „Aus der Bilderflut – Kunst mit dem iPhone“: Galerie Torhaus Rombergpark zeigt experimentelle Arbeiten von Klaus Pfeiffer … nordstadtblogger
Das 20 Meter lange Außenbecken des AquaOlsberg (foto: zoom)
Heute war das AquaOlsberg nach ein paar Tagen Revisionsarbeiten wieder geöffnet. Entscheidend für mich: heute konnte ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder im Außenbecken schwimmen. Damit hat meine persönliche Freibadsaison begonnen.
Frauenfriedensbewegung ca. 1912-1915 (Quelle: Wikimedia)
Im März 2024 hat sich das Mescheder Friedensforum gegründet. Am kommenden Freitag, dem 10. Mai 2024 wollen die Aktiven des Forums zwischen 09.00 und 13.00 Uhr in der Fußgängerzone in Meschede/Ecke Rebell (gegenüber Café Sommer) während der Marktzeit ein Flugblatt mit Positionen und Argumenten (s.u.) verteilen.
Ideen, Anregungen und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht.
„Die weißen Tauben sind nicht müde“ – auch nicht in Meschede. Packen wir es optimistisch an, heißt es in einer Mitteilung des Friedensforums.
In einem öffentlichen Brief an den Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner fragt Gerd Stüttgen, Ratsmitglied für die Sauerländer Bürgerliste, wo rund um die Hüstener Kirmes die Autos der Klinikumsbeschäftigten parken sollen.
Durch den Neubau und die Inbetriebnahme des Notfall- und Intensivzentrums am Standort Hüsten des Klinikums Hochsauerland habe, so Stüttgen, auch der Gesundheitsstandort Arnsberg erheblich an Bedeutung gewonnen.
Dabei dürfe allerdings nicht vergessen werden, dass die Anwohnerinnen und Anwohner des Klinikums im Ortsteil Hüsten einer erheblich gewachsenen Verkehrsbelastung ausgesetzt seien.
Schon seit dem vorletzten Jahrhundert gibt es unter Förstern und Waldbauwissenschaftlern fortschrittlich denkende und handelnde Persönlichkeiten, deren vorbildlicher, mutiger und kämpferischer Einsatz – nicht nur für naturnah bewirtschaftete, sondern auch für von Menschen völlig unbeeinflußte Natur- und Urwälder – großen Respekt verdienen. Zwei der allerersten von ihnen waren Karl Gayer (1822 – 1907) und Alfred Möller (1860 – 1922), beide Forstwissenschaftler. Letztgenannter begründete die Idee vom Dauerwald.
Was darunter zu verstehen ist, sei nachstehend erläutert.
Der Dauerwaldbetrieb orientiert sich an den Entwicklungsabläufen im Naturwald. In ihm werden die Eingriffe so weit wie möglich reduziert, um die natürlichen Abläufe im Wald zu nutzen und zu fördern. Durch diese Art der Waldbewirtschaftung entsteht ein Wald, in dem alle Altersstufen von Bäumen auf ein- und derselben Fläche nebeneinander zu finden sind – bis hin zu abgestorbenen Bäumen (Totholz), die vermodern und dabei noch vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bieten. Es entwickelt sich ein stufig aufgebauter, stabiler, struktur- und vorratsreicher Wald, der eine Vielfalt an Lebensräumen aufweist und gegenüber Krankheiten und Stürmen etc. sehr widerstandsfähig ist. Durch Naturverjüngung werden sehr hohe Pflanz- und Kulturkosten eingespart. Unter den Hunderttausenden von Sämlingen werden diejenigen Individuen herausselektiert, die durch ihr genetisches Potenzial am besten an die am jeweiligen Wuchsort vorherrschenden Standortbedingungen angepaßt sind.
Stabilitätsfaktor in naturnahen und natürlichen Ökosystemen: Die klimarobuste Weißtanne (hier im NP Berchtesgaden). Ihr Wurzelwerk vergrößert das Porensystem im Boden und verbessert die Infiltration und das Speichervolumen bei Starkniederschlägen. Durch ihre leichter sich zersetzende Nadelstreu, die aufgrund der Pfahlwurzel auch Nährstoffe aus tiefer gelegenen Bodenhorizonten enthält und somit als „Nährstoffpumpe“ dient, ist sie auch bodenpfleglicher als die Fichte.
Mich beeindruckt es sehr, wie bedeutende, fortschrittlich denkende Waldbaupioniere, die sich bereits im vorletzten Jahrhundert für ein Waldökosystem nach den Ordnungsprinzipien der Natur engagierten (weitere folgten – siehe unten -) in ihren Büchern, Vorträgen, Exkursionen und TV-Sendungen schonungslos und überzeugend die eklatanten Schwächen und Fehler einer auf Holznutzung und Gewinnmaximierung basierenden Forstwirtschaft ans Tageslicht beförderten und diese Mißstände öffentlich anprangerten.
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