Brilon: „Vielfalt statt Weißwurst“

Angebot zur öffentlichen politischen Diskussion ohne Eintrittsgeld

Plakat der Veranstalter*innen

Für kommenden Sonntag (19.01.) ab 09:30 Uhr lädt der CDU-Kreisverband Hochsauerlandkreis zu einem Weißwurstfrühstück mit den beiden Parteivorsitzenden Friedrich Merz und Markus Söder in die Briloner Schützenhalle ein.

Parallel findet auf dem nahegelegenen Briloner Marktplatz eine Kundgebung statt. Die Veranstalter*innen haben dazu die folgende Pressemitteilung veröffentlicht.

(Pressemitteilung)

Am Sonntag (19.1.) findet in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr auf dem Briloner Marktplatz eine Kundgebung „Vielfalt statt Weißwurst“ statt. Veranstalter ist ein Zusammenschluss von politisch engagierten Menschen.

Mit der Kundgebung soll ein zusätzlicher Raum geschaffen werden für politische Diskussion, und zwar im öffentlichen, frei zugänglichen Bereich, für alle und ohne selektiven Eintritt.

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Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik in NRW feiert 25-jähriges Bestehen

Außergewöhnliche und eindrucksvolle Ensembles auch in Brilon, Meschede und Siegen

Harmony´s Brass Band (Benin) Power Brass in der Tradition westafrikanischer Rail Bands

Auch in der 25. Jubiläums-Spielzeit haben die südwestfälischen Städte Brilon, Meschede und Siegen wieder außergewöhnliche und eindrucksvolle Ensembles eingeladen, die lokale Musiktraditionen in kreativen und aktuellen Kompositionen und Interpretationen präsentieren.

(Pressemitteilung Werkkreis Kultur Meschede)

In der 1. Jahreshälfte 2025 können Sie Powerbrass in der Tradition westafrikanischer Rail Bands, Krim-tatarische Musikzeugnisse, und Mystischen Folk aus dem Land der Feen und Vulkane entdecken. Takt und Ton geben jeweils preisgekrönte Musiker*innen an, die auch immer im Gepäck ungewöhnliche Instrumente haben.    

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Jahresstatistik Hochsauerlandkreis 2024: Weiter hohe Anzahl an Geschwindigkeitsverstößen – 60 Prozent mehr Alkohol- und Drogenfahrten

Mobiler Blitzer Ortsmitte Silbach in Richtung Winterberg
Platz 3 unter den mobilen Messstellen: der Blitzer in Silbach (foto: zoom)

Im Jahr 2024 gab es im Hochsauerlandkreis 111.521 Geschwindigkeitsverstöße, die vom Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet worden sind. In 2022 lag die Zahl bei 114.334 Verstößen, in 2023 bei 93.942. Ein Vergleich mit den letzten Jahren ist nicht eins zu eins möglich, da aufgrund des Cyberangriffs auf die Südwestfalen-IT das Fachverfahren vom 30. Oktober 2023 bis 20. Februar 2024 nicht eingesetzt werden konnte.

(Pressemitteilung HSK)

Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung der kreiseigenen Überwachung betrug 73 km/h und wurde in Meschede-Berge, Oberberger Straße, festgestellt. Hier ist nur Tempo 50 erlaubt und der Fahrzeugführer war mit 123 km/h unterwegs. Mit 70 km/h zu viel auf dem Tacho wurde ein Pkw bei erlaubten 70 außerorts in Meschede am Hennesee auf der B 55 geblitzt.

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Cyber-Angriff auf die SIT kostete den Hochsauerlandkreis bisher mehr als 2,7 Mio Euro

Der Cyber-Angriff auf die Südwestfalen-IT (SIT) ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her. In der Sitzungsdrucksache 10/1109 für den Kreisaussschuss (veröffentlicht am 13.01.2025) werden die Kosten, die bisher durch Mehraufwendungen und Mindereinnahmen entstanden sind, allerdings nur vom November 2023 bis zum September 2024, aufgeführt.

(Der Beitrag ist auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

In diesem Zeitraum von 11 Monaten fielen bei der SIT 836 TEuro für IT-Sicherheit (davon 515 TEuro für Lizenzkosten) und 1.964 TEuro für “Krisenbewältigung” (was nicht näher erläutert wird).

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Oh, Oh – Kameraprobleme und eine Probeaufnahme

Skigebiet am Herrloh (foto: zoom)

Als ich am Montag bei kaltem und sonnigem Wetter in Winterberg eine Foto-Runde machen wollte, ließ mich meine alte Nikon D7200 im Stich. Nur bei jedem zweiten Versuch stellte der Autofokus scharf, ansonsten löste die Kamera entweder nicht aus oder lieferte mir mit einem ungewohnt knallenden Klack ein schwarzes Bild. Im Display erschien der Fehler F, insbesondere, wenn das Zoomobjektiv auf die lange Brennweite eingestellt war.

Die panische Suche in den Weiten des Internets und im gedruckten Kamerahandbuch haben mich nicht weitergebracht.

Ich habe die Kamera erst einmal ins Warme gebracht, das Objektiv gereinigt und auch andere Objektive ausprobiert. Der Fehler ließ sich nicht reproduzieren.

Dem Gerät eine Nacht Pause gegönnt, und am nächsten Morgen mit den kritischen Einstellungen (lange Brennweite) den Blick aus dem Fenster aufgenommen. Die Kamera löste ohne Probleme aus.

Der gewohnete Blick aus dem Fenster: die sieben WEA auf dem Mannstein mit 105 mm Brennweite. (foto: zoom)

Äußere Faktoren, die am Vortag eine Rolle gespielt haben könnten: Feuchtigkeit, Kälte, sehr helles Umgebungslicht. Schmutz in der Kamera. Fehler in der Elektronik. Fehler im Objektiv.

Das sind sehr viele mögliche Faktoren. Also ist der Plan: Abwarten, Tee trinken, und wenn der Fehler erneut auftreten sollte, das Nikon-Fachgeschäft in Dortmund aufsuchen.

Den besten Tipp habe ich von einem Bekannten bekommen: „Ich weiß, wo der Fehler liegt. Du hast eine Nikon und keine Canon!“

NRW-Polizeigesetz teilweise verfassungswidrig

Im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen den AfD-Bundesparteitag am 11.01.2025 in Riesa berichten, so die Sauerländer Bürgerliste (SBL), viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer von extremer Polizeigewalt gegen Demonstranten. Ein Abgeordneter des sächsischen Landtags, der als sog. Parlamentarischer Beobachter vor Ort war, wurde bewusstlos geschlagen. Weitere Videos zeigten, wie Polizeibeamte Hunde dazu drängen wollten, Demonstranten zu beißen. [1]

(Der Beitrag wurde gestern auf der Website der Sauerländer Bürgerliste veröfffentlicht.)

Im Zusammenhang mit der Migrationspolitik werden von einigen Parteien in Deutschland aktuell noch mehr Rechte für den Polizeiapparat gefordert.

Dass bereits das aktuelle NRW-Polizeigesetz teilweise nicht mit der Verfassung vereinbar ist, belegt ein am 03.01.2025 veröffentlichtes Urteil des Bundesverfassungsgerichts. In der Pressemitteilung der Karlsruher Richter heisst es u.a.:

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Umleitung: so kurz war sie noch nie!

Das fossile Lobby-Netzwerk gegen die Energiewende sowie rechte Legenden im Schulunterricht

Heute Morgen beim Sonntagsspaziergang fotografiert: Auf dem Bild sind zwei der sieben Windenergieanlagen auf dem Olsberger Mannstein zu sehen. Passt zufällig, wenn auch nur ganz knapp, zum großartigen Artikel von Aline Papst in den Saarbrücker Heften. Siehe dazu den ersten Link unten. (foto: zoom)

Ihr braucht euch heute lediglich zwei verlinkte Artikel anzusehen und möglichst auch zu lesen. Der Beitrag von Aline Papst in den Saarbrücker Heften informiert sehr ausführlich über das Lobby-Netzwerk der Windkraft-Gegner*innen. In den allgemeinen Teilen kann man getrost „Saarland“ durch „Sauerland“ ersetzen.

Der Hinweis des von mir sehr geschätzten Jens-Christian Wagner (siehe auch hier und hier im Blog) an Schulaufsichten, Kollegien und Elternschaften sollten sich die im Bildungssystem Verantwortlichen zu Herzen nehmen.

Windkraft, einfach Nein? – Von Abrissbirnen und Vogelflüsterern im Saarland: Im Saarland formiert sich erneut Widerstand gegen Windräder. Was auf den ersten Blick wie normaler Bürgerprotest wirkt, ist in Wirklichkeit gesteuert durch ein gigantisches Lobby-Netzwerk, das die Energiewende verhindern will, Lügen über den Klimawandel verbreitet – und sogar schon die saarländische Politik beeinflusste … saarbrückerhefte

Entlarvt rechte Legenden! Um sich mit Schülern über Fake-History streiten zu können, müssen Lehrkräfte besser geschult werden … zeitonline

Winterprojekt: Der neue Stadtwanderweg KS-Mitte, zweiter Abschnitt

Kasseler Spaziergänge über 23 urbane Kilometer

Den zweiten Abschnitt des Stadtwanderwegs KS-Mitte bin ich am 27. November letzten Jahres zu allererst gegangen, weil ich an diesem Morgen eine Verabredung am Bebelplatz hatte. Da passte es, den Vorderen Westen dem Stadtteil Wehlheiden (Abschnitt I) vorzuziehen.

Screenshot Komoot mit eingepflegtem GPX-Track.

Abschnitt I, den ich als zweites am 14. Dezember 2024 absolviert habe, ist in diesem Beitrag beschrieben.

Bahnhof Wilhelmshöhe (foto: zoom)

Auch der zweite Teil des Wanderwegs startet am Bahnhof Wilhelmshöhe. Von dort geht es, grob skizziert, zum Sozialgericht, Aschrottpark, Goetheanlage, Stadthalle, Stadthallengarten, Tannenwäldchen, Bebelplatz und anschließend hin und her entlang der Achse Friedrich-Ebert-Straße. Bei meinem letzten Touch-Down an der „Fritze“, kurz vor dem Platz der 11 Frauen, endete dieser sehr abwechslungsreiche Abschnitt.

Hier der Link zur offiziellen KS-Mitte-Website. Dort gibt es auch den GPX-Track zum Downloaden.

https://stadtwanderwege-kassel.de/stadtwanderweg-ks-mitte/


Es folgen ein paar Bilder mit Unterzeilen, aber aus Gründen (Zeit) ohne weiteren Text.

Kunst vor dem Sozialgericht (foto: zoom)
Das Sozialgericht (foto: zoom)
Das Schiff „Tante Olga“ vor der Heinrich-Schütz-Schule (foto: zoom)
Im Aschrottpark (foto: zoom)
Eine meiner Lieblingsstraßenschluchten in Kassel: die Geysostraße (foto: zoom)
Weg oberhalb der Goethe-Anlage (links) (foto: zoom)
Gartenprojekt auf dem Huttenplatz. Blick hinauf zur Stadthalle (foto: zoom)
Treppenaufgang zur Stadthalle, dazwischen die Haltestelle der Straßenbahnlinie 4 (foto: zoom)
Auch er war in Kassel. Büste von Goethe im Stadthallengarten. (foto: zoom)
Stadthallengarten mit dem Hotel H4. Die merkwürdige perspektivische Verzerrung des Gebäudes ist original auf dem Smartphonefoto. (foto: zoom)
Spielplatz im Tannenwäldchen (foto: zoom)
Samuel Beckett besuchte seine erste große Liebe Peggy Sinclair im Haus Bodelschwinghstr.5 (früher Landgrafenstraße) in den Jahren 1928 bis 1932. Die Samuel-Beckett-Wohnanlage zwischen Kölnische und Friedrich-Ebert-Straße habe ich an diesem Tag nicht fotografiert. (foto: zoom)
Tram-Haltestelle Queralle auf der Friedrich-Ebert-Straße (foto: zoom)
Professionelle Graffiti in den Durchgängen der Wohnanlagen. (foto: zoom)
Schule, letztes Bild, Klingel, Gong und Schluss für heute (foto: zoom)

Erneuerbare senken Strompreise und Emissionen – Mangelnde Dynamik bei Gebäuden und Verkehr

Die Blech-Lawine ist im Winterberger Skitourismus eine regelmäßige Erscheinung. Daran ändert sich seit Jahren nichts, auch wenn jedes Mal aufs Neue geklagt wird: Abfließender Verkehr aus den Skigebieten in Winterberg 2010. (Symbolbild verfehlte Verkehrswende, Archiv: zoom)

Aufgrund neuer Rekorde bei Erneuerbaren und einem historischen Tief bei der Kohleverstromung gingen die Treibhausgasemissionen in Deutschland 2024 deutlich zurück. Damit hält die Bundesrepublik das nationale Jahresklimaziel ein, verfehlt zugleich aber die EU-Klimavorgaben aufgrund fehlender Fortschritte in den Bereichen Gebäude und Verkehr. Um die positive Dynamik des Stromsektors auf die Nachfragesektoren zu übertragen, sind Investitionsanreize für klimaneutrale Technologien und die Absicherung attraktiver Strompreise essenziell.

(Pressemitteilung Agora Energiewende)

Deutschlands Treibhausgasemissionen sind 2024 deutlich gesunken – sie gingen um 18 Millionen Tonnen bzw. 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 656 Millionen Tonnen CO2* zurück. Damit fielen die Emissionen zum dritten Mal in Folge und erreichten einen historischen Tiefstand, auch wenn sich der Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr stark verlangsamte. Dies zeigen vorläufige Berechnungen von Agora Energiewende, die der Thinktank in seiner Bilanz des Energiejahres 2024 vorgelegt hat. Somit wird das Jahresziel nach dem neuen Klimaschutzgesetz um 36 Millionen Tonnen CO2 übererfüllt. Aufgrund mangelnder Minderung bei Gebäuden und Verkehr verfehlte die Bundesrepublik jedoch die europäisch vereinbarten Klimaziele im Rahmen der sogenannten Effort Sharing Regulation (ESR) um schätzungsweise 12 Millionen Tonnen CO2. Im Vergleich zum Referenzjahr 1990 gingen die deutschen Treibhausgasemissionen 2024 insgesamt um 48 Prozent zurück.

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Heute auf dem Kahlen Asten: Rekonvaleszenz

Grippaler Infekt (hoffentlich) besiegt. Rekonvaleszenz auf dem Kahlen Asten. (foto: zoom)

Nachdem ich mich um die Jahreswende mit einem fiesen Virus infiziert hatte, bin ich heute, viele Schnupftücher, Hustenanfälle und einige Ibuflam 600 später, in die Siegphase meines Immunsystems eingetreten. Toi, toi, toi, es hat sich keine bakterielle Infektion obendrauf gesetzt.

Die Männergrippe sollte damit erledigt sein.

Die frische Luft auf dem Kahlen Asten hat gut getan. Das Bild von heute Mittag habe ich ohne irgendeine Bearbeitung, außer der unumgänglichen Konvertierung vom RAW-Format zu JPG, ins Blog gehoben.

Jetzt aber wieder auf’s Sofa. Bei einem Infekt ist Schonung die erste Bürger*innenpflicht. Schlimmer als die Krankheit selbst kann eine Verschleppung oder gar ein Rückfall sein.