Erdgas ist eine tickende Zeitbombe: extrem abhängig vom Ausland, verwundbar durch Angriffe, klimaschädlich – und trotzdem will die Regierung neue Gaskraftwerke bauen und weiter Gasheizungen erlauben. Biogas und Wasserstoff können das nicht kurzfristig kompensieren – zu knapp, zu teuer. Statt auf „Technologieoffenheit“ zu setzen, brauchen wir jetzt: einen schnellen Ausbau von Photovoltaik, Windkraft, Batterien und Elektrolyseuren. Erst wenn wir genug Wasserstoff haben, ergeben Gaskraftwerke Sinn, sonst rasen wir in die nächste Krise.
Kategorie: Umwelt
Abendhimmel, spielende Nutrias und Kriechender Günsel
Die lange Zeit der Trockenheit ist vorbei. Nachts fallen die Temperaturen bis nahe Null. Zeitweise regnet es.
Tagsüber weht ein kühler Wind. Zwei Nutrias spielen in Meschede am Ufer der Ruhr.
Mehr über die Nutrias (Biberratten) bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Nutria
Der Rasen ist noch nicht gemäht und der Kriechende Günsel reckt seinen Blütenstand in die Höhe.
Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Alles weitere ebenfalls auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kriechender_G%C3%BCnsel
Kurz und gut. Das war der Tag. Verhangen, verspielt und trotzdem bunt.
Kommt gut in den Sonntag.
Umleitung: von Trump und dem Noah-Komplex zu Hey Hey, My My …
Trump und der Noah-Komplex: Eine Relektüre von Roland Barthes’ „Über Racine“ … GeschichteDerGegenwart
Anschlag auf linkes Bremer Jugendzentrum: Brauner Brandstifter muss fast fünf Jahre ins Gefängnis … endstationrechts
Rassismus und Rechtsradikalismus: Sehr viele Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte …. RobertsBlog
Rassenspektrometer (Satire): „… auch biogeografische Einzelheiten der DNA nutzen wolle, um präziser ermitteln zu können. Die Ausweitung der Analyse auf Bestandteile, die die Herkunft eines mutmaßlichen Täters mit einer …“ … zynaesthesie
Globaler Süden: US-Regierung drängt Staaten zur Zulassung von Starlink … netzpolitik
Erfolg für demokratische Vielfalt bei der Kommunalwahl: Gericht kippt „Rock-Verfahren“ … doppelwacholder
Heute ist „Tag der Artenvielfalt“: Die Rotfeder vermehrt sich nach Renaturierung in der Emscher … nordstadtblogger
Trunk, Zeitreise, Einsamkeit und mehr: ein Stapel mit neuen Büchern … revierpassagen
Ich habe bis gestern nicht gewusst, dass Neil Young und Devo 1977 diese Version von Hey Hey, My My aufgenommen hatten. Aber Mastodon sei Dank bin ich jetzt schlauer (nachdem ich beim ersten Anhören/Ansehen etwas verstört gewesen bin):
Holznutzung klimafreundlicher gestalten
Umweltorganisationen fordern neue Bundesminister*innen in offenem Brief zum schnellen Handeln auf
Heute endet nach 18 Monaten die Frist zur Umsetzung der überarbeiteten EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien (RED III) in deutsches Recht. Aus diesem Anlass fordern NABU, ROBIN WOOD und Biofuelwatch die neue Bundesregierung in einem offenen Brief auf, jetzt schnell die nötigen gesetzlichen Änderungen zur Holzbiomasse umzusetzen. Andernfalls drohen nicht nur ein EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland – sondern auch gravierende Klimaschäden durch die weitere Subventionierung der Holzverbrennung.
(Gemeinsame Pressemitteilung von NABU, ROBIN WOOD und Biofuelwatch)
Die EU-Richtlinie RED III verlangt unter anderem, Holz vorrangig stofflich zu nutzen – also in langlebigen Produkten – und nur im Ausnahmefall energetisch. Doch solange die EEG-Förderung die Verbrennung von Waldholz weiter attraktiv macht, fehlt der notwendige Lenkungseffekt. Die Verbrennung von Holz konkurriert mit sinnvollerer stofflicher Nutzung – etwa in der Holzindustrie oder der Bioökonomie. Schon ab den 2030er Jahren könnte eine Holzlücke entstehen, wenn die heutigen Schadholzmengen, etwa durch den Borkenkäfer, abnehmen und zugleich Energieanlagen weiter massenhaft Waldholz nachfragen.
„Holznutzung klimafreundlicher gestalten“ weiterlesenGrün ist die Hoffnung … oder der Neid
Die Farbe Grün besitzt vielfältige Bedeutungen, die sowohl kulturell als auch psychologisch geprägt sind.
Symbolik und Assoziationen
Grün steht traditionell für Natur, Frische, Wachstum und Fruchtbarkeit. Es ist die Farbe des Lebens und der Erneuerung, da sie eng mit der Pflanzenwelt und dem Frühling verbunden ist
„Grün ist die Hoffnung … oder der Neid“ weiterlesenStarkregenmanagement der Hansestadt Medebach

Unter dem Eindruck des Aartalhochwassers sowie des Weihnachtshochwassers 2023 in Oberschledorn hat der Rat der Hansestadt Medebach den Auftrag für die Erstellung eines Starkregenrisikomanagements erteilt.
(Information auf der Website der Stadt Medebach)
Das Ziel des Projektes war die Ermittlung und Darstellung des jeweiligen Starkregenrisikos anhand von Regensimulationsdaten. Diese wurden vereinfacht mit den Gelände- und Gebäudeprofilen kombiniert und in einer Starkregen-App sichtbar gemacht.
Die Informationen zum Thema Starkregen in Medebach sind seit kurzem abrufbar unter www.medebach.de/starkregen.
„Starkregenmanagement der Hansestadt Medebach“ weiterlesenTierkadaver sind Hotspots der Artenvielfalt
Zwei Jahre lang forschten Teams in vielen Großschutzgebieten gemeinsam an diesem Thema
Tierkadaver sind wahre Hotspots biologischer Artenvielfalt und Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Organismen – von Bakterien, Insekten und Pilze bis hin zu großen Räubern. Das ist ein Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts der deutschen Nationalparks, das seit zwei Jahren läuft. „Vorher hatte dieser Aspekt des Prozessschutzes selbst in Schutzgebieten wenig Beachtung gefunden“, sagt Jörn Buse, Sachbereichsleiter für Biodiversität und wirbellose Tiere im Nationalpark Schwarzwald.
(Pressemitteilung Nationalpark Schwarzwald)
Intensiv-Monitoring belegt Artenvielfalt am toten Tier
In den vergangenen Monaten haben die Forschungsteams gezielt Kadaver ausgelegt und dann genauestens beobachtet, was mit ihnen passiert. „Die Insektengemeinschaft an Kadavern ist sehr vielfältig“, berichtet der Käferspezialist. „Je nach Zersetzungsstadium und Umgebungsbedingungen finden sich charakteristische Arten.“ Klassische Aaskäfer fressen am frischen Fleisch, während Speckkäfer trockenes Substrat verwerten. „Letztendlich schließen die Kadaververwerter den Nährstoffkreislauf ähnlich wie das Totholzkäfer oder Dungkäfer auch tun“, sagt Buse. An den bisher im Nationalpark Schwarzwald untersuchten Reh- beziehungsweise Hirschkadavern fanden sich mehr als 60 verschiedene Käferarten, darunter der sogenannte Ufer-Aaskäfer. Dieser Kadaverspezialist wurde bisher mit keiner anderen Methode im Nationalpark nachgewiesen. „Viele Aaskäfer profitieren von einem regelmäßigen Angebot. Bis zu 6000 Arten inklusive Pilzen und Bakterien leben in unseren Wäldern davon“, erklärt Jörn Buse.
Das lange Wochenende der Naturparke in NRW
Restplätze verfügbar: Schnell handeln und spannende Naturerlebnisse sichern

(Pressefoto: Naturparke 24)
Zum dritten Mal laden die Naturparke in Nordrhein-Westfalen zu einem besonderen Wochenende ein: Am 24. und 25. Mai 2025 erwartet Besucherinnen und Besucher bei „Naturparke 24 – Das lange Wochenende der Naturparke in NRW“ ein vielfältiges Programm für Groß und Klein. In allen zwölf nordrhein-westfälischen Naturparken stehen jeweils zwei außergewöhnliche Veranstaltungen auf dem Programm – insgesamt also 24 kostenfreie Aktivitäten für alle, die Natur hautnah erleben möchten. Dabei ermöglicht das Programm interessante Einblicke in die vielfältigen Handlungsfelder der Naturparke: ob Natur- und Umweltschutz, nachhaltiger Tourismus, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Regionalentwicklung – und alles ohne Eintritt!
„Das lange Wochenende der Naturparke in NRW“ weiterlesenVeranstaltung des Winterberger Klima-Bündnisses in Züschen
Am Donnerstag, den 22. Mai trifft sich das Winterberger Klimabündnis um 18.00 Uhr im Haus des Gastes in Züschen und freut sich auf einen spannenden Austausch mit interessierten Bürger*innen zu den Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung.
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Informationen, Vorträge und Diskussionen sind zu zu folgenden Themen geplant:
| Uhrzeit | Ablauf/Themen |
| 18.00 Uhr | Begrüßung durch Bürgermeister Michael Beckmann |
| 18.10 Uhr | Die aktualisierte Treibhausgasbilanz der Stadt Winterberg Herr Jeremy Kröger von der Energielenker Gruppe (online) |
| 18.30 Uhr | Klimafolgenanpassung – was erwartet uns und wo steht die Stadt Winterberg? Vorstellung des aktuellen Maßnahmenkatalogs Herr Malte Hoffmann (Institut für Verwaltungswissenschaften) |
| 19.00 Uhr | Einblick in die Arbeiten des interkommunalen Klimamanagements Frau Kim Peis (Stadt Winterberg mit Medebach und Hallenberg) |
| 19.30 Uhr | Fragen, Diskussionen und allg. Austausch |
| 20.00 Uhr | Ende |
Für Anmeldung, Anregungen und Fragen steht Klimamanagerin Kim Peis zur Verfügung.
Kontakt
Fachbereich 1 – Zentrale Dienste, Bildung und Digitalisierung
Fichtenweg 10 | 59955 Winterberg
Telefon: (02981) 800 370
eMail: kim.peis@winterberg.de | Internet: rathaus-winterberg.de
Veranstaltungsadresse
Haus des Gastes
Nuhnetalstraße 44
59955 Winterberg-Züschen
Amsel, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke …
Ein sonniger Morgen. Die Amseln singen seit mehr als vier Stunden unermüdlich. Ab und zu mischt sich ein Buchfink ein. Der Zilpzalp, eine Art Soprano Continuo des Vogelkonzerts, macht Pause.
Ich vermisse die Mönchsgrasmücke. Ein Rotkehlchen singt und jetzt hört man auch die Blaumeise. Ein Stieglitz wischt kurz vorbei.
Nach drei Minuten stoppe ich die Tonaufnahme. Warum drei Minuten? Das ist die Länge meines Geduldsfadens und die Zeit um ca. zehn verschiedene Vogelstimmen einzufangen.
Kommt gut durch den Tag!
Websites und Apps, mit deren Hilfe man mehr über Stimmen, Aussehen und Namen von heimischen u.a. Vögeln erfahren kann:
Lernen (Website):
https://bird-song.ch/
Bestimmen (Apps):
https://merlin.allaboutbirds.org/








