Falken HSK: Ferien 2017 für Jugendliche in Spanien

Der Ferienstrand in Spanien. (foto: falken hsk)
Der Ferienstrand in Spanien. (foto: falken hsk)

Meschede. (falken_pm) Die Falken HSK bieten im Sommer 2017 eine Ferienfahrt für Jugendliche nach Spanien an. Es geht diesmal vom 24. Juli bis 4. August 2017 an die Costa Brava. Der Platz ist direkt am Meer, bei Sant Pere Pescador im Golf von Rosas. Der Teilnehmerpreis beträgt 425 Euro.

Direkt am Platz liegt der kilometerlange, helle Sandstrand, auf dem Platz gibt es dazu noch einen Pool unter Palmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlafen in Zelten mit festem Holzfußboden und richtigen Betten. Der Platz hat gepflegte Sanitäranlagen und einen Waschsalon, einen Supermarkt, eine Pizzeria und einen Arzt.

Im Teilnehmerpreis enthalten: Die Jugendlichen können einen Surf- oder Segel-Schnupperkurs machen, Fahrräder ausleihen oder zum Watertrekking losziehen. Sie können Spiele und Oceankajaks ausleihen, es gibt viele Sportmöglichkeiten wie Beachvolleyball, Basketball, Fußball, Slackline, Kletterwand und Standup-Paddeln. Sie können im Pool unter Palmen chillen oder in der Stranddisco mit Jugendlichen aus benachbarten Camps feiern. Open-Air-Filmabende sind möglich, und ein Ausflug nach Figueras oder Girona. Und natürlich nehmen die Falken auch wieder Material für künstlerische Angebote mit wie Henna-Tattoos, Schmuckherstellung und Zeltschilder malen.

Es gibt dort wahrscheinlich auch wieder die Möglichkeit zum Gummibanane, Reifen („Tube ride“) oder Jetski fahren, und auch zum Kitesurfen, Paragliden und zu anderen trendigen Sportarten. Wer so etwas Besonderes ausprobieren will, muss dafür natürlich mehr Taschengeld einplanen.

Wer Interesse oder noch Fragen hat, soll eine Mail an falkenhsk@gmail.com schreiben und bekommt dann die Anmeldeunterlagen geschickt. Die Falken weisen darauf hin, dass, wer seinen Platz sicher haben will, sich mit der Anmeldung beeilen und am besten vor dem 31.12.2016 anmelden sollte.

Die Falken bieten auch wieder ein Vortreffen an, wo letzte Fragen geklärt werden können und das Team sich vorstellt.

 

Sicherheitslücke bei der Bahn: Firmenkundendaten frei im Netz verfügbar.

Screenshot aus dem Beispieldatensatz (Simon Wörpel (correctiv.ruhr))
Screenshot aus dem Beispieldatensatz (Simon Wörpel (correctiv.ruhr))
Eine Online-Sicherheitslücke offenbart, wie wenig sich die Deutsche Bahn um die Daten ihrer Kunden kümmert.

Nicht nur auf der Schiene fällt die Bahn regelmäßig mit maroder Infrastruktur auf. Auch im Internet ist die Technik teilweise von gestern. Wir haben eine Sicherheitslücke entdeckt, über die Daten von Firmenkunden leicht auszuspähen sind.

Von Simon Wörpel (correctiv.ruhr)

Das Daten-Leck befindet sich im Geschäftskunden-Bereich. Hier wickeln weit über zweihunderttausend Unternehmen ihre Geschäftsfahrten ab. CORRECTIV.RUHR war in der Lage, innerhalb weniger Minuten über zehntausend Geschäftsadressen von bahn.business-Kunden abzugreifen, ohne dafür eine Passwort-Sperre oder andere Sicherheits-Barrieren knacken zu müssen.

Wir haben uns diesen Beispieldatensatz von 10.139 Unternehmen und Organisationen genauer angeschaut, um die Lücke bewerten zu können. Von Elterninitiativen an Schulen über Mittelständler bis hin zu Konzernen, Landesministerien und politischen Fraktionen ist alles dabei. Außer ihrer Rechnungsadresse haben viele Geschäftskunden auch die Namen von entsprechenden Ansprechpartnern der Bahn anvertraut. Oder detaillierte Angaben über die Lage der jeweils zuständigen Abteilungen oder Büros, so zum Beispiel „2.OG Raum 2.13“ bei einer Firma aus Baden-Württemberg. Auch ausländische Firmen, vorzugsweise aus China, sind in unserem Beispieldatensatz zu finden.

Solche Daten dürften vor allem für Werbetreibende und die Konkurrenz im Mobilitätssektor interessant sein, da ziemlich klar ist, was man diesen Firmen verkaufen kann: Billigere Geschäftsreisen als bei der Bahn. Aber auch Kriminelle könnten die detaillierten Kontaktinformationen nutzen, um Briefe im Namen einer Firma zu verschicken und so „Social Engineering“ zu betreiben. Weiter könnten sie versuchen, mit den Informationen Fahrkarten über die Namen der Unternehmen zu buchen.

Unabhängig davon, ob und wie die Daten missbraucht werden könnten – allein, dass sie bei einem internationalen Konzern wie der Bahn so einfach zu bekommen sind, ist überaus bedenklich.

Die Lücke ist technisch banal: Bahn.business-Kunden erhalten einen speziellen Link, über den sich ihre Mitarbeiter als „Selbstbucher“ registrieren können. Die gekauften Tickets werden dann direkt über die Firma abgerechnet. Dieser Link hat in seiner Adresse einen Parameter namens „firmenid“, der jedem Kunden eine eigene Nummer zuweist. Ändert man diesen Parameter, erhält man die Eingabemaske für eine andere Firma – mit vorausgefüllter Rechnungsadresse und oftmals auch mit einem Ansprechpartner oder weiteren Details aus dem Geschäftsbetrieb der betroffenen Firma.

Das Späh-Programm, das diese Abfrage sehr einfach automatisiert und die Daten in eine auswertbare Tabelle umwandelt, konnten wir in wenigen Minuten schreiben. Es hat 11 Zeilen und 799 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Die Datenabfrage selbst dauerte für die über 10.000 Adressen lediglich 45 Minuten.

Wir haben die Bahn um eine Stellungnahme gebeten. Bis Redaktionsschluss lag diese nicht vor.

In den vergangenen Monaten ist die Bahn schon öfter negativ aufgefallen. Vor zwei Wochen legte ein Mitglied des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hannover eine gravierende Sicherheitslücke im neuen WLan-Netz der ICE-Züge offen. Die Bahn reagierte überraschend schnell.

Disclaimer: Wir haben den Beispieldatensatz nach Abschluss der Recherche vernichtet.

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Simon Wörpel ist Redakteur bei CORRECTIV.RUHR. Die Redaktion finanziert sich ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Ihr Anspruch: Missstände aufdecken und unvoreingenommen darüber berichten. Wenn Sie CORRECTIV.RUHR unterstützen möchten, werden Sie Fördermitglied des Recherchenzentrums correctiv.org. Informationen finden Sie unter correctiv.org

Travemünde-Lübeck-Travemünde

Irgendwo in der Pampa zwischen Travemünde und Lübeck. (foto: zoom)
Irgendwo in der Pampa zwischen Travemünde und Lübeck. (foto: zoom)

Ich weiß überhaupt nicht, aus welchen Gründen ich bislang noch nicht auf die Idee gekommen war, von Travemünde bis Lübeck mit dem Rad -statt mit dem Zug- zu fahren.

Vielleicht war es das Trauma einer Radtour nach Schweden. Wir mussten damals, und „damals“ heißt Jahrzehnte her, die Fähre erreichen und sind von Hamburg kommend immer entlang der Hauptstraßen gebrettert.

Heute hatte ich Zeit und Muße und bin mit einem schlecht sitzenden Rad einfach den grünen Radwegweisern (Nebenstrecke) vom REWE in Travemünde nach Lübeck gefolgt.

Meine Google-Maps-Tante hatte ich zwar vorsorglich „ON“, aber die Schilder waren mehr als ausreichend. Es ging durch Feld und Flur, über ruhige Nebenstraßen, solide Feldwege, Pappelalleen, entlang der Bahn und am Schluss durch das Lübecker Industriegebiet zum Holstentor.

Zum Bummeln in der Lübecker Innenstadt habe ich das Rad an einem Baum in Bahnhofsnähe angeschlossen, was übrigens nicht so einfach ist, da im Umkreis des Bahnhofs sämtliche Fahrradstellplätze und Bäume belegt waren, und ich spreche hier von Hunderten von Rädern. Die machen da so „Park und Ride“, wie wir am Olsberger Bahnhof mit unseren Autos. Ist halt kein Sauerland hier oben. Die Autofahrer sind allerdings ebenfalls keine Engel, aber das ist ein anderes Thema.

In Lübeck haben wir dann vor allen Dingen den Naiv-Thriller „Inferno“ geguckt. Dan Brown/Tom Hanks. Wir können jetzt mitreden. Wie? Anderes Thema! Einkaufen, Buchladen, Kaffee trinken … geht alles.

Eine Stunde + x vor Sonnenuntergang habe ich mich wieder retour bewegt. Google hat das aufgezeichnet. Das Fahrrad unseres Vermieters hat einen Reifen-Dynamo. Aber er funktionierte leidlich und so traf ich durchgeschwitzt vor dem mit dem Zug fahrenden Rest der Gruppe im Dunklen am Restaurant in Travemünde ein. Das Restaurant „Luzifer“ – ein weiteres Thema.

Dass das Smartphone mit Navi nur 1,5h durchhält, weiß ich inzwischen. Die Powerbank habe ich dann auf dem Rückweg leer gelutscht.

Was ich heute nicht herausgefunden habe, ist, wie ich meine Google-Maps-Historie hier im Blog „embedden“ kann.

Daher hier nur der Screenshot der Tour – hin und zurück 41,7 Kilometer.

Leider weiß ich nicht, wie ich die Tour "embedden" kann. (screenshot: zoom)
Leider weiß ich nicht, wie ich die Tour „embedden“ kann. (screenshot: zoom)

Das Ende der Blogpause: Unverzagt – Farewell – Seebestattung

Unverzagt. Seebestattung. .... (foto: zoom)
Unverzagt. Farewell. Seebestattung. Reihenfolge beliebig? (foto: zoom)
Alles hat einmal ein Ende, so auch diese „Blogpause“.

Welche Reihenfolge hättet ihr denn gerne:

Farewell, Unverzagt, Seebestattung.
Unverzagt, Farewell, Seebestattung.
Seebestattung, Unverzagt, Farewell.

Oder ist am Ende alles egal?

Kleine Blogpause Teil II – Blick aus dem Fenster: Vogel-Spinne

Blick aus dem Fenster: heimtückischer Piepmatz im Hintergrund. (foto: zoom)
Blick aus dem Fenster: heimtückischer Piepmatz im Hintergrund. (foto: zoom)
Als ich auf der Durchreise einen Blick durch das Fenster wagte, sah ich diesen kleinen Piepmatz im Hintergrund lauern.

Welch‘ ein düsteres Blech-Ensemble!

Radstrecke nach Dortmund: Lücke zwischen Unna und Do-Wickede endlich gestopft

Drückt heute meine Stimmung aus: Graffito an der Waschbetonmauer hinter dem Knappschaftskrankenhaus. (foto: zoom)
Drückt heute meine Stimmung aus: Graffito an der Waschbetonmauer hinter dem Knappschaftskrankenhaus vor Dortmund. (foto: zoom)
Ich habe mich heute Morgen für eine Radtour nach Dortmund statt Marburg entschieden, und das war gut so.

Endlich ist nach vielen Fehlversuchen die Lücke zwischen Unna und Dortmund-Wickede geschlossen. Nie mehr auf der Raser-Hauptstraße durch Unna-Massen radeln!

Ich muss mich bei dem netten Radfahrer bedanken, den ich zufällig am Ortsausgang in Unna getroffen habe und der mir dann die ruhigen Nebenwege nach Do-Wickede zeigte.

Allein hätte ich die verzwickte Strecke nicht gefunden.

Ab hier bin ich schon so oft gescheitert, aber heute war "Kairos-Tag" ;-) (foto: zoom)
Ab hier bin ich schon so oft gescheitert, aber heute war „Kairos-Tag“ 😉 (foto: zoom)

Mit dem heutigen Tag ist mein persönlicher Radweg nach Dortmund „rund“.

Alles weitere -Bilder, Berichte, Gesprächsprotokolle- später.

New York – Siedlinghausen. Erfrischt. Sorry Frank, I could not resist raiding the fridge!

Die "Statue of Liberty" von der Fähre nach Staten Island aus gesehen. (foto: zoom)
Die „Statue of Liberty“. Blick von der Fähre nach Staten Island. (foto: zoom)

Nach mehr als drei Wochen Urlaub in den USA sind wir gestern wieder in Siedlinghausen eingetroffen.

3127 Meilen sind wir auf mehr oder weniger geraden Wegen mit dem Mietwagen von Dallas nach New York gefahren.

Die (Übernachtungs-)Stationen waren:

  • Shady Shores/Texas
  • Eureka Springs/Arkansa
  • Springfield/Illinois
  • Chicago/Illinois
  • Marquette/Michigan
  • Houghton Lake/Michigan
  • Detroit/Michigan
  • Somerset/Pennsylvania
  • Charlottsville/Virginia
  • Arlington/Virginia mit Washington DC
  • Philadephia/Pennsylvania
  • New York City/New York

Mit jedem Ort und jeder Fahrt verbinden sich nach dem Urlaub viele Geschichten, und -keine Angst- die werde ich hier nicht erzählen, denn in meinem Kopf ist die Reise noch lange nicht „Blog-gerecht“ aufbereitet.

Die eigentliche Motivation für unsere Reise war der Wunsch, alte Freunde wiederzusehen, und die wohnen halt etwas verstreut über die USA.

Flug und Mietwagen haben wir über die reiselaube in Olsberg gebucht, der Rest wurde in Heimarbeit oder spontan auf dem Weg geplant.

Trump, RNC und DNC

Von uns völlig ungeplant, fanden während unseres Aufenthalts die Parteitage der Republikaner und anschließend der Demokraten statt. Wir haben die Reden und die Berichterstattung in den Medien sehr intensiv verfolgen können. Ein Glücksfall, denn die US-Medien sind besser als ihr Ruf, nein besser als die bundesdeutschen Zeitungen und Fernsehsendungen.

Wenn man ein paar Tage die New York Times gelesen hat, kann man die taz/FAZ/Welt nur noch zum Einwickeln von Fisch verwenden. Die Talkshows in ARD und ZDF sehen nach MSNBC aus wie Gymnasiasten-TV aus der Provinz.

Klar gibt es in den US-Medien auch unendlich viel Müll, aber niemand zwingt mich den Mist anzugucken oder zu lesen.

Erschrocken war ich über die Ähnlichkeiten von Trump und der AfD. Der gleiche Bullshit[1], die selbe Verdrehung der Realitäten. Willkommen in der globalen Parallelwelt der Lügen.

Am 5. August hatte dieses Blog seinen 8. Geburtstag.

Ich überlege mir von Jahr zu Jahr, von Rechtsanwalt zu Rechtsanwalt, ob ich mir das Hobby überhaupt noch leisten soll, aber irgendwie habe ich den Ehrgeiz die ZEHN zu erreichen.

Was habe ich am Blog-Geburtstag gemacht?

  • Wir haben bei Freunden in Charlottsville/VA übernachtet. Ein schwül-heißer Tag, der mit Platzregen begann.
  • Im Violet Crown haben wir uns für 11 Dollar „Jason Bourne“ angeguckt. Action. Daumen hoch.
  • Danach bin ich zu Fuß zum besten Schwimmbad des Urlaubs gegangen(!): Washington Park Pool. Endlich ein 25-Meter Becken mit zwei abgetrennten Schwimmbahnen. 1500 Meter = 30 Doppelbahnen.
  • Dr. Seuss Musical im Live Arts Theater.
  • Burger und Beer bei Miller’s in der Fußgängerzone von Charlottsville.
  • DIE Bier-Entdeckung: Vienna Style Lager. Sorry Frank, I could not resist raiding the fridge!

Ich denke, dass dies eine würdige Geburtstagsfeier war.

Schluss jetzt. Der Flug von New York nach Frankfurt war anstrengend, mehr Käfig-Haltung als Reise, aber zum Glück haben wir in Siedlinghausen ein wunderschönes Freibad. Dort bin ich nach der Landung (fast) tout suite ins Wasser gesprungen.

Hilft gegen Jetlag: Freibad Siedlinghausen. (foto: zoom)
Hilft gegen Jetlag: Das Freibad Siedlinghausen gestern, nach meinen 1000 Metern. (foto: zoom)

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[1] How we let the phoneys take control and debase the language of politics: http://www.theguardian.com/politics/2016/aug/13/political-lies-donald-trump-post-truth-politics

Umleitung: Like a troubled bridge over water …

Brücke ist übertrieben, aber mir kam einfach diese Liedzeile in den Kopf. (foto: zoom)
Marquette/Michigan: Brücke ist vielleicht übertrieben, aber mir kam die Liedzeile verquer in den Kopf. (foto: zoom)

Blick nach Rechts: Keine Erkenntnisse über AfD-Verbindungen zu „Identitären“?! … patrickgensing

Deutsche im Urlaub:

Hurra! das Volk bricht los und stürmt die Fremden,
die zwar im Ausland liegen, aber endlich
mit Sonne, Strand und kauderwelschverständlich
Kulisse sind für Ärmelkrempelhemden.

zynaesthesie

Amokläufe, Terroranschläge und anderer Unbill: Was für ein Chaos! … jurga

5 Reasons Why Trump Will Win: I am sorry to be the bearer of bad news, but I gave it to you straight last summer when I told you that Donald Trump would be the Republican nominee for president … michaelmoore

DNC: Will Bernie Sanders‘ Political Movement Have Life Beyond the DNC? … truthout

Social-Media-Maulkorb: Unerlaubte Worte, Hashtags und Re-Tweets bei den Olympischen Spielen … netzpolitik

Lokaljournalismus: Mehr Schein als Sein im EN-Südkreis … enmosaik

Die Lage in der Türkei und der Flughafen Paderborn-Lippstadt: (K)eine Erfolgsgeschichte? … sbl

Dinslaken: Urban Arts, Hiesfelder Freibad, DIN-Service, Bilanz, Bahnstrasse … andreashaab

Die Schulzeit als Geisterbahn: ein paar skizzenhafte Erinnerungen … revierpassagen

Spirit of Chicago … vom Lake Michigan zum Lake Superior

Schnappschuss am Navy Pier in Chicago. (foto:zoom)
Schnappschuss am Navy Pier in Chicago. (foto: zoom)

In Chicago habe ich meinen „Urlaubs-Spirit“ gefunden.

Meine Erfahrung von vielen Fahrten: Du kommst erst am 10. Tag auf deiner Reiseroute an, die Krise am 3. Tag inklusive.

Der Urlaub beginnt am Tag 11.

Am 10. Tag bin ich im Lake Michigan eine 3/4 Meile geschwommen. Start: Ohio Street Beach. Feiner Sand. Strand. Angenehmes Wasser.

Heute, am 11. Tag, haben wir Marquette am Lake Superior erreicht.

19°C – endlich entspannt im Freien flanieren und nicht von Klimaanlage zu Klimaanlage die Sehenswürdigkeiten „abarbeiten“.

Gestern habe ich die Reden von Michael Bloomberg und Barack Obama auf MSNBC verfolgt.

Bloomberg hat Trump als Unternehmer zerfetzt, Obama hat ihn politisch zerbröselt.

Ich kann mich an keine Rede (during my lifetime) erinnern, die derart wohlgesetzt rhetorisch, politisch und historisch sowohl in die Tiefe als auch in die Breite (ja, ja, muss auch sein) ging, wie die von Obama.

Geständnis: ich war von Beginn seiner Amtszeit bis heute ein Anhänger von Barack Obama.

Leider konnte ich heute die Rede von Hillary Clinton nicht live am Fernsehen mitverfolgen, da das Gerät im Motel nicht vernünftig funktioniert.

Es hätte mich interessiert zu sehen, ob sie der Wahrnehmung ihrer Person in der Öffentlichkeit eine positiven Spin geben konnte.

Soweit erst einmal, und das nächste Bild habe ich in Marquette gefunden. Denkt drüber nach.

Das freie Wochenende kommt nicht von nix.
Das freie Wochenende kommt nicht von nix.