Stadtradeln startet kreisweit in allen Kommunen. Anmeldungen ab sofort möglich
Auch in diesem Jahr wird beim STADTRADELN drei Wochen lang bewusster und intensiver pedaliert. (Pressefoto 2025)
Hochsauerlandkreis. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger wieder in Teams für ihre jeweilige Kommune beim STADTRADELN registrieren. Im Aktionszeitraum vom 01.06. bis 21.06 sind alle aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu erledigen und dabei Kilometer für ihr Team, ihre Kommune und mehr Radförderung zu sammeln. Die einzelnen Gemeinden bieten in dieser Zeit verschiedene Fahrradaktionen an.
(Pressemitteilung HSK)
Auch in diesem Jahr beteiligen sich sämtliche zwölf Kommunen des Hochsauerlandkreises am STADTRADELN. Elf Städte und Gemeinden nehmen im gemeinsamen Aktionszeitraum teil.
Je älter wir werden, desto wichtiger wird die Gesundheit. Sie ist für die meisten von uns das kostbarste Gut, das wir haben, der größte Wunsch zum Geburtstag oder zum neuen Jahr.
(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)
Der Seniorenbeirat der Stadt möchte Sie in Kooperation mit dem St. Franziskus-Hospital Winterberg zu den diesjährigen Gesundheitstagen herzlich einladen. Lassen Sie sich motivieren, gesünder und aktiver älter zu werden!
Auch in diesem Jahr konnten wir ausgezeichnete Expertinnen und Experten für unsere Nachmittagsveranstaltungen gewinnen.
Diese werden Ihnen wertvolle Informationen vermitteln, Ratschläge geben und Fragen beantworten:
Bin ich deprimiert oder schon depressiv?
Warum ist es so gut, dass wir in unserem Krankenhaus eine neurogeriatrische Fachabteilung haben?
Kann man sich vor Krebserkrankungen schützen?
Warum wird die Blase im Laufe des Lebens immer ungeduldiger?
Und die Mitmach-Aktion: Was kann ich für meinen Rücken tun?
Seit heute dürfen wir auch offiziell in den Frühling starten, denn der kalendarische Frühlingsanfang ist der Moment, an dem Tag und Nacht genau gleich lang sind.
Dieses Phänomen wird als Tagundnachtgleiche bezeichnet: die Sonne steht senkrecht über dem Äquator.
Der so bestimmte Zeitpunkt wird auch astronomischer Frühlingsbeginn genannt und fällt in der Regel auf den 19., 20. oder 21. März.
Im Jahr 2026 hat der kalendarische Frühling am 20. März um 15:45 Uhr MEZ begonnen.
Auch wenn sich das Wetter schon seit Wochen frühlingshaft anfühlt, hält sich die Blütenpracht in der Ruhraue bei Olsberg/Bigge noch in Grenzen.
Neben der Temperatur ist auch die Länge des Tages ein Faktor, der den Beginn der Blüte in der Pflanzenwelt bestimmt.
Beim Spaziergang waren heute die üblichen Verdächtigen zu sehen: Buschwindröschen, Scharbockskraut und Kirschpflaume.
Frühlingsbeginn: Blüten in der Ruhraue (foto: zoom)
Paradox: morgen und übermorgen findet am Poppenberg in Winterberg der Snowboard Weltcup statt. Viele Grüße vom Klimawandel.
Treffen der Seniorinnen und Senioren im Kreishaus Meschede. (Pressefoto)
Am 17.03.2026 trafen sich die Vertreter*innen der Seniorenbeiräte von Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg turnusgemäß im Kreishaus in Meschede, um sich in informeller Runde über ihre jeweiligen Aktivitäten auszutauschen.
(Pressemitteilung Seniorenbeiräte)
Frau Benitha Beckmann von der Fachstelle „Zukunft Alter“ der Stadt Arnsberg hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Einsamkeit“. Wissenschaftliche Studien, so Benitha Beckmann, belegten, dass 8,3% der über 50-jährigen unter Einsamkeit leiden.
Da diese Einsamkeit auch zu Depressionen und somit zu schweren gesundheitlichen Schäden führen könne, gelte es, dem Alleinsein durch soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe zu begegnen. Dazu bedürfe es jedoch einer ganzheitlichen systematischen Umsetzung: Präventive Hausbesuche, die Förderung des lebenslangen Lernens durch gruppendynamische Aktivitäten sowie regelmäßige Zusammenkünfte mit Gleichgesinnten, um das Gefühl des „Abgehängtseins“ zu bekämpfen und den Anschluss am gesellschaftlichen Leben wiederherzustellen.
Sämtliche Spenden fließen direkt in Hilfsprojekte für zerstörte Orte im Frontgebiet der Ukraine.
Kaffeekonzert, Frieden beginnt bei dir und mir, Sonntag, 29. März 2026, 16 Uhr, Christuskirche Schmallenberg, Werper Str. 3 (Veranstaltungsplakat)
Nach dem Abendkonzert im Kulturbahnhof Linie 73 am 27. März in Olsberg laden Marieke Sleurink & Band zwei Tage später, am Sonntag, dem 29.März, um 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Musiker Raimund Fischer zum Solidaritätskonzert für die Ukraine in Schmallenberg ein.
Marieke Sleurink spielt mit ihrer Band frische, kraftvolle Lieder, die sie selbst schreibt und gemeinsam mit ihrem Mann arrangiert. In den vergangenen Monaten hat sie für ihr deutsches Publikum weitere Lieder aus dem Niederländischen übersetzt. Ihre Leidenschaft für das Theater und die Nähe zum Publikum sind dabei spürbar. Sie liebt es, gelebten und erfahrenen Glauben in Text und Musik zu verwandeln.
Raimund Fischers Lieder bewegen sich thematisch oft in ähnlichen Räumen, erzählen jedoch eher. Mit Gitarre und E-Piano spannt er den Bogen von biblischen Texten über biographische Szenen bis hin zu politischen Botschaften. Poetisch und gefühlvoll bringt er zur Sprache, was ihn bewegt und trägt.
In der NS-Zeit wurden Hunderttausende Menschen in Konzentrationslagern eingekerkert, misshandelt, gequält und ermordet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass in vielen Lagern die Häftlinge für ihr Überleben geheime Gruppen aufgebaut haben, um dem Terror der Wachmannschaften widerstehen zu können.
Im KZ Buchenwald entstand unter den Bedingungen der Haft ein internationales Lagerkomitee, in dem politische Häftlinge aus verschiedenen Ländern gemeinsam um ihr Überleben gekämpft haben.
Dr. Ulrich Schneider, Autor mehrerer Bücher zur NS-Verfolgung und dem KZ Buchenwald, konnte noch Überlebende befragen und wird über diese fast vergessene Form der Solidarität und des Lagerwiderstandes sprechen.
Vortrag: Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede Eintritt frei
Die Märzsonne beleuchtet die Hochheide-Hütte. (foto: zoom)
Mit dem Klimawandel beginnt das Aprilwetter im März. Gestern Nachmittag konnten wir eine Sonnenscheinphase ausnutzen, um auf der Niedersfelder Hochheide spazieren zu gehen.
Schon seit Jahren hört man lediglich das Scheppern der defekten und losen Saiten, vulgo Drähte, der ansonsten lieblich klingenden Installation. Die Windharfe ist kaputt!
Die Windharfe auf dem Clemensberg im Gegenlicht. Im Hintergrund das Gipfelkreuz (foto: zoom)
Es wundert mich, dass ein stark beworbenes und wahrscheinlich sehr teures Projekt derart schlecht gewartet wird.
Nun ja, die Niedersfelder Hochheide gefällt mir auch ohne Meditationsplatz (Website Winterberg: Meditaltionsplatz) und Orte der Besinnung. 😉
Spaziergang auf der Hochheide. Oben auf dem Wanderwegweiser ist die Markierung für den Rothaarsteig zu erkennen. (foto: zoom)
Hilfe für die zerstörten Orte im Frontgebiet der Ukraine
Veranstaltungsplakat
Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ laden der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge ein. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.
Im Mittelpunkt des Abends steht die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink, die gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm präsentiert. Ihre Musik verbindet persönliche Geschichten, gelebten Glauben und poetische Texte mit modernen, eingängigen Melodien. Viele ihrer Lieder schreibt und arrangiert sie selbst. In den vergangenen Monaten hat sie zudem mehrere Songs aus dem Niederländischen für ihr deutsches Publikum übersetzt.
Die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink präsentiert gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm. Unterstützt werden sie dabei vom Chor „Singing Circle Winterberg e.V.“ unter der Leitung von Christoph Ohm. (Pressefoto)
Die Künstlerin ist nicht nur Musikerin, sondern auch vom Theater geprägt – diese Leidenschaft spürt man in ihrer Bühnenpräsenz und in der besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Lieder erzählen von Hoffnung, Vertrauen und dem Wunsch nach Frieden – Themen, die aktueller kaum sein könnten.
Öffentlicher Vortrag am 24. April 2026, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche, Schützenstr.4, 59872 Meschede
Logo des Bündnis für Demokratie und Solidarität
Die Entwicklung ist alarmierend: 2025 registrierte die Polizei bundesweit 41.072 politisch rechts motivierte Straftaten, darunter 1.521 Gewaltdelikte. Mehr als 3.500 dieser Taten wurden von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren verübt – ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark sich extrem rechte Einstellungen und Aktionsformen inzwischen unter jungen Menschen ausbreiten.
(Pressemitteilung Bündnis Demokratie)
Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in Statistiken, sondern auch im Alltag: Immer mehr sehr junge Menschen beteiligen sich an Aktionen der Neonazi-Szene, gründen eigene, extrem rechts einzuordnende Gruppen oder treten in Schulen provokativ als „stramm rechts“ auf – mit entsprechender Kleidung, Symbolik und gezielter Einschüchterung.
Auch bei Wahlen wächst die Zustimmung zu extrem rechten Parteien bei Jung- und Erstwählenden deutlich. Besonders besorgniserregend ist die Rolle Sozialer Medien. Sie sind zentrale Orte der Kontaktaufnahme, Radikalisierung und Vernetzung in die extrem rechte Szene. Auf Plattformen wie TikTok werden brutalste neonazistische, rassistische, antisemitische und NS-verherrlichende Inhalte oft in einem Jugend nahen Gewand verbreitet – scheinbar harmlos, tatsächlich aber hochwirksam. So entstehen digitale Erlebnisräume, in denen extrem rechte Ideologien normalisiert und junge Menschen Schritt für Schritt an menschenfeindliche Weltbilder herangeführt werden.
Der Vortrag gibt Einblick in die aktuelle Forschung zur extrem rechten Jugend. Die Referentin stellt exemplarisch Akteure aus NRW vor, beschreibt ihre Aktivitäten und zeigt konkrete Beispiele aus Sozialen Medien. Abschließend präsentiert sie eine Einschätzung der Lage sowie Vorschläge für zivilgesellschaftliche Interventionen – als Impuls für Information, Austausch und gemeinsame Handlungsperspektiven.
Die Referentin Sabine Reimann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf und in Forschung, Lehre sowie historisch-politischer Bildung tätig.
Gemeinsam mit Fabian Virchow veröffentlichte sie den Sammelband „Und damit kam die Angst …“, Der rechtsterroristische Anschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn (Berlin: Metropol, 2025).
Buchtitel Reimann/Virchow
Keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.
Der Vortrag findet um 19 Uhr, nach der Mitgliederversammlung des Bündnisses (17-19 Uhr) am selben Ort (Gemeindehaus der evangelischen Kirche, Schützenstr.4, 59872 Meschede) statt.
Wer Integration ernst meint, darf beim Spracherwerb nicht sparen
Blick in einen Kurs der vhs Hochsauerlandkreis: Durch den Wegfall der Zulassung zur freiwilligen Teilnahme durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) steht die vhs vor organisatorischen und finanziellen Herausforderungen. (Foto: vhs HSK)
Die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, keine Zulassungen zur freiwilligen Teilnahme an Integrationskursen mehr zu erteilen, hat spürbare Auswirkungen auf die Volkshochschule Hochsauerlandkreis (vhs HSK).
(Pressemitteilung HSK)
In den derzeit laufenden Integrationskursen lernen rund 20 Prozent der Teilnehmenden auf Grundlage einer solchen Zulassung. Nach ersten Schätzungen könnten aber weitaus mehr Personen betroffen sein; bundesweit geht man von 40 Prozent aus.
Falle diese Zielgruppe künftig weg, stelle dies die vhs HSK vor erhebliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Denn bereits heute sei es schwierig, Teilnehmende für neue Kurse zu gewinnen. Eine weitere Reduzierung der Zugangsmöglichkeiten gefährde die Stabilität des bestehenden Angebots. Weniger Planungssicherheit, zumal in unserer ländlichen Gegend könne dazu führen, dass Kurse später starten oder gar nicht erst zustande kommen. Und ein einmal zurückgefahrenes Angebot lasse sich kurzfristig nicht wieder aufbauen, fasst Hubertus Becker, Leiter der vhs HSK, die Situation zusammen.
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