On the Road: Der Eisenberg bei Goldhausen

Der Aussichtsturm auf dem Eisenberg – leider geschlossen. (foto: zoom)

Heute habe ich eine kleine Rundtour durch Nordhessen gewagt. Berge, Burgen, Döner.

Die meisten Bilder und Gedanken des Tages bleiben heute Abend verschlossen, ungesagt und unbenannt. Keine Zeit.

Wie dem auch sei – am Ende der Tour bin ich auf dem Eisenberg bei Korbach-Goldhausen gelandet. Der Aussichtsturm ist ab dem 15. April geöffnet. Heute folglich leider nicht.

Vielleicht später mehr. Gute Nacht!

 

Unsere Fahrradfamilie hat Nachwuchs bekommen

Heute Abend auf der Ennert: unser neues Fahrradkind (foto: zoom)

Seit einigen Tagen haben wir ein E-Bike in unserer Fahrradfamilie. Aus Gründen. Auf der nächsten Radtour muss meine Frau am Berg auf mich warten und nicht umgekehrt, denn ich hänge immer noch mit Herz und Beinen an meinem Glucose-betriebenen Gudereit LC 90.

Das nächste Ferienprojekt startet also mit der Fragestellung, ob eine Mischehe von E-Bike und konventionellem Rad eine längere Radtour überstehen kann.

Als mich die Nachbarn mit dem E-Bike Probe fahren sahen, verliefen die Gespräche stets ähnlich:

„Ah, du jetzt auch elektrisch!“

„Nö, ist von meiner Frau – ich teste nur, ich bleibe bei meinem alten.“

„Ja, das kenne ich, dauert nicht lange und du hast auch eins.“

Es folgen Schilderungen der schönsten Radtouren im Sauerland, mal eben nach Feierabend, entspannt auf dem E-Bike.

„Das hätten wir sonst nicht geschafft: locker vierzig Kilometer, zwischendurch entspannt ein Bierchen zischen … “

Leute, die ihre Mountain-Bikes seit Jahren in der Garage an die Wand geschraubt hatten, genießen urplötzlich ihr E-Bike-Glück.

Ich glaube das alles. Mit meinem LC 90 fahre ich seit Jahren im und um das Sauerland herum und oft auch heraus. Ich bin eine schnaufende, schwitzende Minderheit unter glücklich entspannten E-Bikern.

Trotz aller Prophezeiungen von Fahrradhändlern, Freunden, Bekannten und Kollegen, habe ich mir heute geschworen, dass ich mir bis zum nächsten Jahr auf keinen Fall ein E-Bike kaufen werde.

Ich habe schließlich mehr als drei Jahrzehnte auf den Pässen der Welt auf meine Frau gewartet, jetzt ist sie mal dran.

Heute Abend habe ich eine weitere Probefahrt auf die Ennert gemacht. Erst Eco, dann Tour, Sport und Turbo … faszinierend, wie leicht das Rad zum Foto-Shooting den Berg hinauf flog.

Frühling in Olsberg-Bigge

Frühling in Olsberg-Bigge. (foto: zoom)

Die Sonne knallt ziemlich hart im hohen Hochsauerland. Ich habe mich heute Mittag im Schatten versteckt.

18° Celsius im März sind vielleicht im Rheinland oder am Kaiserstuhl ein Schulterzucken wert, aber in Winterberg findet morgen und übermorgen der Snowboard Weltcup statt.

Sonne, Frühling, Wärme und die Reste des Kunstschnees.

Eine merkwürdige Dissonanz.

SPD AG 60+ im Hochsauerlandkreis unterstützt „Fridays for Future“.

Dass auch im Sauerland Freitagsdemonstrationen „Fridays for Future“ von Schülerinnen und Schülern organisiert werden, wird von den Mitgliedern der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus im HSK begrüßt und soll in den einzelnen Städten im HSK unterstützt werden.

(Pressemitteilung der SPD-AG 60+ im HSK)

Der Vorstand habe sich in seiner letzten Sitzung einstimmig für die Unterstützung der Schüler entschieden.

Klar sei, dass die Demonstrationen nur erfolgreich sein können, wenn sie während der Schulzeit stattfinden.

Die Forderung, die Demonstrationen in der schulfreien Zeit abzuhalten, hält die AG 60plus für völlig überzogen. Sie würde möglicherweise in der Hoffnung vorgetragen, den Protest der Schülerinnen und Schüler totlaufen zu lassen. Denn, so die AG 60+, „wieviel Öffentlichkeit erreicht man mit einer Demo für den Klimaschutz an Freitagsnachmittagen nach der Schule?“

Wer das fordere, könnte ebenso fordern, dass alle Streiks der Gewerkschaften und Ihrer Mitglieder nur nach der regulären Arbeitszeit stattfinden dürfen. Das sei „einfach nur unsinnig“.

Viele, die heute so argumentierten, hätten in den 60er Jahren während der Pflichtvorlesungen an den Universitäten der BRD demonstriert und die Vorlesungen über einen längeren Zeitraum bestreikt. Die AG 60+ fragt: „Schon vergessen?“

Die Mitglieder der AG 60+ wollen sich an den Demonstrationen beteiligen. Dabei werde allerdings ausschließlich die parteipolitisch neutrale Unterstützung der Anliegen und Forderungen der Schülerinnen und Schüler durch Seniorinnen und Senioren im Vordergrund stehen.

22.03.1974: Frank Zappa veröffentlicht „Apostrophe (’)“-LP

Apostrophe (’) ist ein Musikalbum von Frank Zappa, das am 22. März 1974 sowohl in Stereo- als auch in Quadrofonie veröffentlicht wurde. Eine editierte Version des einleitenden Stücks Don’t Eat the Yellow Snow war Zappas erster kommerzieller Single-Erfolg, der es bis auf Platz 86 in den Single-Charts brachte. Das Album erreichte Platz 10 der Billboard-Charts und erhielt am 7. März 1976 eine Goldene Schallplatte.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=zXP_pr7np-o

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Wie bei vielen Zappa-Alben besteht auch der Inhalt von Apostrophe (’) aus Archivmaterial und zum damaligen Zeitpunkt „aktuell“ eingespielten Aufnahmen. Seite 1 von Apostrophe (’) und Over-Nite Sensation wurden parallel aufgenommen. Die Tracks auf Seite 2 entstammen ursprünglich diversen Sessions aus 1972 und wurden in 1973/1974 durch diverse Overdubs ergänzt. Der instrumentale Titelsong Apostrophe (’) entstand im November 1972 bei einer Session mit Cream-Bassist Jack Bruce und Session-Drummer Jim Gordon.

24. Sauerländer Münz- und Sammlerbörse in Meschede am 28. April 2019

Auf den Börsen der Münzfreunde wird rege getauscht und verkauft. (foto: Münzfreunde)

Am Sonntag, den 28. April 2019 findet in der St. Georgs Halle Meschede die 24. Sauerländer Münz- und Sammlerbörse statt.

(Pressemitteilung Münzfreunde)

Die Münzfreunde im Hochsauerland e.V. möchten gerne alle Sammler in NRW und in den anliegenden Bundesländern erreichen. Daher veröffentlichen wir den Termin einen Monat im Voraus.

Die Börse ist ein regionaler Sammlermarkt für den An- und Verkauf von Münzen, Medaillen, Banknoten, Briefmarken, Ansichtskarten und Zubehör.

Gesammelt wird überwiegend Deutschland und zwar vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Weitere Sammelgebiete sind Europa und Nordamerika. Einmal im Jahr findet die Sauerländer Münz- und Sammlerbörse statt.

Aus folgenden Städten/Gemeinden kommen die Mitglieder des Verein: Meschede, Olsberg, Arnsberg, Eslohe, Hallenberg, Marsberg, Warstein, Welver, Winterberg, Bad Berleburg und Erndtebrück.

Die Sammlertreffen finden immer am 2. Dienstag im Monat statt.
Uhrzeit: 19.00 – 21.30 Uhr
Ort: Gaststätte “Zum Pulverturm”
Pulverturmstr. 35
59872 Meschede

Internet: www.muenzfreunde.com
Mail: info@muenzfreunde.com

Umleitung: Endlich mal wieder Blogs besuchen …

Der Eiserne Steg über den Main: „Segelnd auf weindunklem Meer hin zu Menschen anderer Sprache“ (foto: zoom)

Paramilitärische braune Kundgebung: Rund 60 Anhänger des „III. Wegs“ sind am Samstag durch Mettmann im niederbergischen Land marschiert … bnr

Mark Hollis: Die Kunst des Weglassens und des Verschwindens … endoplast

Eine Kernfrage für Europas Zukunft: Wie viele Klosorten braucht Deutschland? … postvonhorn

Des Kaiser neue Kleider: Wehret den Lügen in der Klimadebatte … scilogs

#FridaysForFuture – Wir haben nichts zu verlieren, außer unsere Zukunft! „Vergangenen Freitag, am 15. März, demonstrierten in Neheim über 300 Schüler als Teil der Fridays for Future-Bewegung für mehr Klimaschutz und ein Ende der Stillstands-Politik der Bundesregierung. Folgende Worte richtete ich an die jungen Demonstranten, die an diesem Tag gemeinsam mit etwa 1, 4 Millionen Schülern in über 100 Nationen ein deutliches Zeichen setzten.“ … demokraTIEFsinn

Restitution und historische Urteilskraft: Vor einigen Tagen übergab in einer feierlichen Zeremonie die baden-württembergische Kultusministerin die bisher im Stuttgarter Linden-Museum aufbewahrte Bibel und Peitsche Hendrik Witboois an den Staat Namibia … publicHistory

Die radikale Linke in Harburg-Wilhelmsburg: Nachdem der erste Teil des Nachtrags zum Buch „Die radikale Linke…“ neue Aktenfunde zur Revolutionszeit 1918-1923 beleuchtete und der zweite Teil sich der inneren (organisatorischen und ideologischen) Weiterentwicklung der Harburg-Wilhelmsburger KPD widmete, soll der abschließende dritte Teil nun das Verhältnis der KPD zur SPD in den Blick nehmen … harbuch

Geschichte Geschichte von Marko Demantowsky: Geschichtspropaganda und Aktivistenbewegung in der SBZ und frühen DDR … paralipomena

Klassischer Journalismus von Egon Erwin Kisch: Es ist einfach eine schöne und interessante Sammlung an Texten: Egon Erwin Kisch hat im Jahr 1923 das Buch „Klassischer Journalismus – die Meisterwerke der Zeitung“ herausgegeben … schmalenstroer

Das Problem Verfassungsschutz hat eine lange Geschichte: Der Verfassungsschutz hat eine lange Tradition, rechte Gewalt zu vertuschen und zu verharmlosen. Doch das Problem sind nicht die vielen Skandale, sondern der Geheimdienst selbst … netzpolitik

Zeitungskrise: Mit Edelfedern gekitzelt … charly&friends

Ob die RP das ernst meint? Ich habe vor einer Weile aufgegeben, die Rheinische Post regelmäßig zu lesen … unkreativ

„Kein Wunder“: ein enttäuschender Roman von Frank Goosen .. revierpassagen

Hagen: Kersting schließt Ende März. Buchhandlung gibt nach 130 Jahren auf … doppelwacholder

Politikerverdienste – nicht immer transparent: Was erzielen Landräte an “Nebeneinnahmen”? … sbl

Im Briefkasten: Winterberger Sozialdemokraten wollen Zukunft gestalten – Werkstattgespräche geplant

Am 19.02.2019 tagte der neue Vorstand des jungen Ortsvereins SPD-Winterberg in seiner konstituierenden Sitzung in Altenfeld im Gasthof Wüllner.

(Pressemitteilung der SPD Winterberg)

Die Sozialdemokraten werden künftig ihre Sitzungen abwechselnd in den verschiedenen Ortsteilen von Winterberg durchführen, um vor Ort die Möglichkeit zu haben, mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu kommen. Neben verschiedenen Punkten zur zukünftigen Vorstandsarbeit ging es zunächst um die bevorstehende Europawahl am 26. Mai.

„Die Europäische Union ist mehr als nur eine Handels- und Wirtschaftsunion der Mitgliedsländer. Die Europäische Union ist seit über 70 Jahren der Garant für Frieden und wir wollen, dass das so bleibt“, so die neue Doppelspitze in der SPD, Anja Licher-Stahlschmidt und Jörg Burmann.

Sozialdemokraten starten Themenreihe mit Werkstattgesprächen

„Wir wollen die Meinung der Bürgerinnen und Bürger aus Winterberg erfahren. Uns interessiert vor allem, wo der Schuh drückt und was aus ihrer Sicht im gesamten Stadtgebiet besser werden müsste“, so die einhellige Meinung des neuen Vorstands.

Der Vorstand stellte zudem auf der Sitzung erste Überlegungen zur Kommunalwahl im nächsten Jahr an. Die SPD Winterberg wird ihr Programm „Unsere Stadt 2020“ weiterentwickeln und konkretisieren. Hierzu sind in den kommenden Monaten verschiedene Themenwerkstätten zu den Schwerpunktthemen „Mobilität“, „Soziales“, „Wirtschaft“ und „Wohnen“ geplant.

Die Werkstattgespräche starten am Freitag, den 5. April 2019, um 18:00 Uhr in Züschen im „Gasthof Lumme“ mit verschiedenen Diskussionsrunden rund um das Thema Mobilität. Hier ist die Meinung der Winterberger Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet gefragt.

Uns interessiert zum Beispiel die Sicht der Winterberger Bevölkerung zur aktuellen Situation im ÖPNV oder was würde die persönliche Mobiltät verbessern und wo bestehen Barrieren zur Teilhabe am täglichen Leben im Quartier. Wir könnten darüber reden, wie E-Bikes einen Anteil zur neuen Beweglichkeit leisten können. Ebenso möchten wir die Meinungen zum Zustand und zum Erhalt unserer städtischen Straßen besprechen und wie aus Sicht der Einwohner die Verkehrssituation im gesamten Stadtgebiet verbessert werden könnte. Wo gibt es Potenzial bei der Lenkung der Verkehrsströme? Wir möchten einfach über alles reden, was die Winterberger Bürgerinnen und Bürger zu den Themen bewegt.

Die Werkstattgespräche werden unterstützt durch Expertenwissen von Ideen- und Impulsgebern aus der Wirtschaft, von Verbänden und Interessenvertretungen. Die Winterberger Sozialdemokraten erwarten interessante Diskussionsrunden und freuen sich auf möglichst viele Meinungen aus der Winterberger Bevölkerung.

Sie können uns aber auch schon im Vorfeld Ihre Meinung mitteilen oder Anregungen für weitere Themen geben. Schreiben Sie uns einfach eine EMail mit dem Betreff „Mobilität“ an kontakt@spd-winterberg.de. Weitere Einzelheiten zu den Veranstaltungen werden im Vorfeld in der lokalen Presse und den Sozialen Medien bekannt gegeben.

Gegendarstellung zum Artikel „Das Schieferbergwerk in Bestwig-Nuttlar …“

Vorbemerkung

Am 27. Februar 2019 hatte ich im Blog einen Artikel von der Facebookseite der Sauerländer Bürgerliste veröffentlicht. Dieser Artikel hat in den sozialen Medien ziemlich viele Diskussionen hervorgerufen, die teilweise von großer Unsachlichkeit und Emotionalität geprägt waren. Der Artikel war im Grunde ein Gegenartikel zu einem Bericht im Sauerlandkurier, den ich zusammen mit dem Beitrag der Sauerländer Bürgerliste verlinkt hatte. Auch dieser Bericht hatte im Netz zu sehr heftigen Diskussionen geführt.

Der Kern der Geschichte: Hund beißt Mann.

Am vergangenen Mittwoch habe ich mich drei Stunden mit Gerd Mengelers unterhalten. Herr Mengelers ist der Mann, der vom Hund gebissen wurde.

Im Bericht der Sauerländer Bürgerliste sagt der Hundebesitzer: „Daraufhin hat Poyraz [der Hund] ihn zweimal gezwickt.“

Die Narben und Schwellungen, die ich mit eigenen Augen gesehen habe, mehr als sechs Wochen nach dem Vorfall, können nicht durch „gezwickt“ erklärt werden.

Ich habe daher am Morgen nach dem Gespräch mit Gerd Mengelers den Artikel vom Netz genommen. Er hat mich NICHT darum gebeten.

Da dies nur eine Vorbemerkung sein soll, lasse ich jetzt die Gegendarstellung folgen.

Gegendarstellung zum Bericht vom 27. Februar 2019
„Das Schieferbergwerk in Bestwig-Nuttlar – Ein simpler Nachbarschaftsstreit oder „Wie werden Migranten in ländlichen Gegenden behandelt?“

Aufgrund des Interviews, welches unter der o.g. Überschrift auf der Internetseite www.schiebener.net und auf der Facebookseite der Sauerländer Bürgerliste zu lesen ist, möchten die Schieferbau Nuttlar UG und besonders Herr Gerd Mengelers das Recht auf eine Gegendarstellung in denen für sie bedeutsamen Aspekten in Anspruch nehmen.

Im Mai 2014 eröffnete das Besucherbergwerk der Schieferbau Nuttlar UG erstmalig sein Stollentor für interessierte Besucher. Das Anmeldebüro mit seinen dazugehörigen Parkplätzen liegt an der Briloner Strasse, direkt neben der Autowerkstatt Top. Zwischen den Gebäuden lag schon zu Betriebszeiten der Grube und heute immer noch die einzige Zufahrt zum Gelände. Weitere Zufahrtswege gibt es keine. Da es der Schieferbau Nuttlar UG durchaus bekannt ist, dass der Zufahrtsweg über ein privates Grundstück erfolgt und es hier schon seit 2009 immer wieder zu Streitigkeiten kam, ist durch eine einstweilige Verfügung folgendes gerichtlich angeordnet worden:

  1. Herrn Top ist es untersagt, den Zufahrtsbereich des Geländes der Grube Ostwig-Schieferbau Nuttlar zu blockieren
  2. Im Fall der Zuwiderhandlung wird die Festsetzung eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 250.000,00 € oder eine Ordnungshaft angedroht

In der Begründung ist zu lesen, dass die Antragsteller verantwortlich für die Einhaltung der Verkehrssicherungspflichten sind, welche regelmäßige Kontrollen der Eingänge im Bereich der Grube Ostwig einschließen. Dies gilt nicht nur für die fußläufige Erreichbarkeit, sondern beinhaltet einen jederzeitigen Zugang mit dem PKW. Weiter heißt es, dass auch Rettungsfahrzeuge jederzeit auf das nur für Fußgänger/Besucher zugängliche Grubengelände einfahren können müssen. Weiterhin merkt das Gericht an, dass es für Herrn Top keinen erkennbaren Grund gibt, der es ihm gestatten könne, die erforderliche Zufahrt zu sperren.

Durch ein weiteres Verfahren und einen Vergleich aus 2010 erhält Herr Top seitdem einen jährlichen, gerichtlich festgelegten Betrag für die Benutzung seines Weges und verpflichtete sich damit im Gegenzug ein uneingeschränktes Geh- und Fahrrecht auf dem Grundstücksteil einzuräumen, der als einzige Zuwegung gilt. Seit 2014 erstellt Herr Top jedes Jahr eine Rechnung an die Fa. Schieferbau Nuttlar UG über diese Wegenutzung, deren Höhe in gemeinsamer Absprache zuvor festgelegt wurde. Er erhält also nicht nur den seinerzeit vom Gericht festgelegten Betrag, sondern in der Zwischenzeit ein Vielfaches davon. Und das ganz freiwillig – es ist also nicht so, dass Herr Top Schaden erleiden würde. Trotzdem kommt es hier bis heute immer wieder zu Hindernissen durch parkende Autos in der Zufahrt und auf der Brücke. Die einstweilige Verfügung haben wir Herrn Top in Kopie zukommen lassen, da er sie in seinen Unterlagen nicht mehr auffinden konnte, ebenso wie den Inhalt des gerichtlichen Vergleichs. Im Beisein und mit Zustimmung von Herrn Top sind die Halteverbotsschilder auf den neu asphaltierten Weg aufgebracht worden, die es sicherstellen sollen, die Zuwegung und damit die Rettungszufahrt ständig freizuhalten.

Im Hinblick auf den Schutz von Fledermäusen ist dann noch folgendes anzuführen: Der Fledermausschutz im Bergwerk ist von der Bezirksregierung in Arnsberg im Rahmen der Zulassung hinreichend geprüft worden. Demnach sind Teile des Bergwerks zu den Fledermausschutzzeiten für den Besucher- und Tauchbetrieb gesperrt. Führungen und andere Events wie bspw. die im Interview der SBL erwähnten Konzerte, finden ausschließlich in den freigegebenen Bereichen statt und sind bergbehördlich genehmigt. Beide Brüder engagieren sich als aktive Mitglieder in der „Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Sauerland e.V.“, welche im Auftrag der Unteren Landschaftsbehörde und des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalens Fledermauswinterquartiere kartiert, zählt und betreut, sowie zwei eigene Pflege- und Auszuchtstationen im HSK unterhält.

Interessant sind auch die Informationen, dass es zuvor ein eingetragener Verein gewesen und dort ehrenamtlich gearbeitet worden sein soll. Dies ist falsch! Die Schieferbau Nuttlar UG ist ein gemeinsames Unternehmen der Brüder Mengelers. Einen Verein hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben, Subventionen sind nie geflossen. Nicht zu verwechseln ist hier die Tatsache, dass auf dem Schieferbaugelände ein Verweilort mit Schautafeln hergerichtet worden ist, der durch ein LEADER-Projekt auf Initiative der Dorfgemeinschaft Nuttlar e.V. für die Öffentlichkeit realisiert worden ist. LEADER-Projekte finanzieren sich aus EU- und Gemeindemitteln, die es zu beantragen gilt. Ziel des Projekts war die Veranschaulichung der Bedeutung des Schieferabbaus in Nuttlar getreu dem Motto der Gemeinde Bestwig „Bergbau-Natur-Erlebnis“ für Touristen, Besucher und Wanderer. Dieses befindet sich nicht im Eigentum der Schieferbau Nuttar UG und ist völlig losgelöst zu betrachten.

Nun zu den Vorfällen durch die Hunde des Herrn Tops vom 27.01.2019.

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Vorfällen mit seinen Hunden durch Hundeangriffe. Dies betrifft nicht nur die Bergwerksbesucher oder Taucher, sondern auch Spaziergänger, die den Wanderweg nutzen. Die Sachlagen sind dem Ordnungsamt in Bestwig und der Polizeibehörde bekannt. Der zur Anzeige gebrachte Vorfall der zwei Taucherinnen gegen Herrn Top ist nach diesseitiger Kenntnis gegen eine Zahlungsauflage von 400€ an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt worden.

Viermal hat der Hund zugebissen. Unterarm, Oberschenkel, Unterschenkel. Blutig. Unterlaufen. Mittlerweile verheilt. Narben bleiben. Die Verletzungen von Gerd Mengelers sind ärztlich dokumentiert und zur Anzeige gebracht worden. Die wiederholte Uneinsichtigkeit Herrn Tops war der ausschlaggebende Punkt. Nach vielfachen Entschuldigungen seinerseits, es täte ihm leid, er dachte sein Bruder wäre es gewesen, war er sogar bereit, ein Kühlpad zu holen. Zudem führte er an, der Hund habe etwas gegen Taucher, da einer ihn mal getreten hätte. Er hätte gedacht, dass die Besuchergruppe schon durch sei und er jetzt zur Gassirunde gehen könne. Gerd Mengelers wies Herrn Top daraufhin, dass dieser sehr genau weiß, dass er seine Hunde an der Leine führen muss und sie nicht auf Kommandos hören. Diese Versäumnisse machen es beispielsweise immer wieder erforderlich, dass er die Zuwegung/den Rettungsweg mit einer mobilen Wand während seiner Gassirunde zuziehen muss, damit die Hunde nicht unkontrolliert auf die Bundesstrasse laufen. Es gibt eine Leinenpflicht, an die er sich nicht hält. Als Herr Mengelers erwähnt hat, er habe die Polizei gerufen, um den Vorfall zur Anzeige zu bringen, meinte Herr Top, dass er auch anders könne, wenn er das täte.

Aus seinen Ausführungen in den sozialen Medien ist bekannt, dass es jetzt eine Maulkorbauflage für seine Hunde gibt, an die er sich nicht hält. Was muss noch passieren? Gut gemeinte Gespräche sind oft geführt worden. Die Hundebisse waren zu schwerwiegend, um sie hinzunehmen. Auf Glatteis ausrutschen, Hunde lösen sich von der Leine, Herr Mengelers hat nach den Hunden getreten…was kommt noch? Eine Gegenwehr war aufgrund der Schocksituation gar nicht möglich. Der Hund ließ erst ab, als der Hundehalter in Nähe von Herrn Mengelers war.

17.03.2019 – Pattie Boyd wird 75 …

Patricia Anne „Pattie“ Boyd Harrison Clapton (* 17. März 1944 in Taunton, Somerset, England) ist eine Fotografin und ein ehemaliges Fotomodell. 1966 heiratete sie den Beatle George Harrison, nachdem sie sich während der Dreharbeiten zu Yeah Yeah Yeah kennengelernt hatten. Später verließ sie ihn, um mit Eric Clapton zusammenzuleben.

Nun ja, in „weltpolitisch verrückten“ Zeiten darf/muss auch ein wenig Boulevard / Yellow Press erlaubt sein.

Claptons „Layla“ war Pattie Boyd …

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Th3ycKQV_4k