Marcus Hernig liest aus seinem neuen Buch „Chinas Bauch“ und erzählt Geschichten aus China und Hallenberg: „Im Kleinen steckt das Große“

Marcus Hernig ist promovierter Sinologe, Publizist und Buchautor (fotos: kump)
Marcus Hernig ist promovierter Sinologe, Publizist und Buchautor (fotos: kump)

Hallenberg. (kump_pm) Am Dienstag, dem 7. Juli 2015 um 19.00 Uhr liest Marcus Hernig im Kump in Hallenberg aus seinen neuen Buch „Chinas Bauch“ und erzählt Geschichten aus China und Hallenberg. Der Eintritt ist frei.

Marcus Hernig ist promovierter Sinologe, Publizist und Buchautor. Seit 1992 lebt er vor allem in China und war mehrfach für das Goethe-Institut in Ostasien tätig, zuletzt als Leiter der Dependance in Kyoto/Japan.

Er lehrt zudem an chinesischen Hochschulen in Hangzhou und Schanghai und berät Unternehmen in Fragen chinesischer Kultur und Kommunikation. Hernig schreibt vor allem über Kultur und Gesellschaft in China, zuletzt für GEO Special »Shanghai, Peking, Hongkong«.

2011 hat er sich in Hallenberg ein Haus gekauft. Hierhin zieht er sich zurück um an seinen Büchern und Veröffentlichungen zu arbeiten.

Kein Mensch kann 1,4 Milliarden Chinesen verstehen. Aber es gibt einen Schlüssel.Zum Buch
Kein Mensch kann 1,4 Milliarden Chinesen verstehen. Aber es gibt einen Schlüssel – richtiger: sieben Schlüssel. Sieben Grundgefühle bestimmen das chinesische Verhalten, das der Asienkenner Marcus Hernig in 14 Episoden und Begegnungen entschlüsselt. Ein unterhaltsamer und fundierter Kultur(ver)führer, für alle, die das Reich der Mitte von seiner anderen Seite kennenlernen wollen.

Kein Mensch kann 1,4 Milliarden Chinesen verstehen. Aber es gibt einen Schlüssel.

Marcus Hernigs liest und erzählt Geschichten aus China und Hallenberg
„1992 kam ich zum ersten Mal nach China, 2011 zum ersten Mal nach Hallenberg. Beide Orte, so unterschiedlich sie auch immer sein mögen, haben mich zum Bleiben eingeladen.

In China habe ich studiert, geliebt, geheiratet, geschrieben, in Hallenberg lebe ich, ruhe mich aus, schreibe ebenfalls und dabei untermalt vom Plätschern der Weife neben meiner „Dichterhütte“ an der Bachbiegung.

In Hallenberg entstehen große Teile meiner Bücher. Hier erzähle ich in Büchern von Chinas Bauch, den Gefühlen von Freude bis Zorn, die das Leben der Menschen im Osten bestimmen. Menschen, die ich genauso gut kenne wie die Deutschen, Menschen von denen es viel zu erzählen gibt und die in Deutschland immer mehr werden.

Nur eineinhalb Autostunden von Hallenberg entfernt, in Frankfurt, prägen Chinesen die Wirtschaft Deutschlands, Menschen lernen vom Kindergarten an ihre Sprache, um sich auf eine gemeinsame Zukunft einzustellen.

Es ist gut, wenn Menschen aus Ost und West zusammenleben. Das Bauchgefühl ist dabei wichtig, in der Bauchregion entstehen Gefühle. Der Bauch war es der mich dazu gebracht hat nach Hallenberg zu kommen, um hier schriftstellerisch und auch ein wenig kulturvermittelnd tätig zu werden.

Im Vergleich zu Shanghai, wo ich mehr als 15 Jahre lang gelebt habe, ist Hallenberg winzig. Doch halt: „Im Kleinen steckt das Große“ ist eine alte chinesische Weisheit. Darin liegt die Kraft und das Potenzial dieses Ortes, daraus lassen sich viele gute Geschichten erzählen“

Bestwig <--> Winterberg(Westf) Schienenersatzverkehr 13.06.2015 bis einschl. 03.07.2015

Da wir momentan viele Suchanfragen zu den Gleisbauarbeiten zwischen Bestwig und Winterberg haben, hier die Infos der Bahn:

Sehr geehrte Fahrgäste,

aufgrund von Gleisarbeiten zwischen Bestwig und Winterberg müssen auf diesem Abschnitt die Züge leider ausfallen. Als Ersatz ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse verfügen über die Möglichkeit, Fahrräder in begrenztem Umfang mitzunehmen.

Den detaillierten Ersatzfahrplan entnehmen Sie bitte den folgenden Tabellen:

http://bauarbeiten.bahn.de/docs/nrw/infos/RE17_57_1306-03072015_fahrplan.pdf

Die alternativen Ersatzhaltestellen kann man sich hier anschauen:

http://bauarbeiten.bahn.de/docs/nrw/infos/RE17_57_1306-03072015_haltestellen.pdf

Im ersten Augenblick gestutzt: 1934 Zug nach Lübeck

Hatte mich in letzter Zeit wieder mehr mit Geschichte beschäftigt, daher der Fehler beim "Datum" (foto: zoom)
Hatte mich in letzter Zeit wieder mehr mit Geschichte beschäftigt, daher der Fehler beim „Datum“ (foto: zoom)

Man sieht oft das, was man erwartet oder sehen will.

Auf meiner abendlichen Jogging-Runde musste ich abrupt stehen bleiben und den Turm gefühlt 5 Minuten anstarren, bis ich den Fehler bei mir gefunden hatte.

Statt eines Berichts von der heutigen Möhnetalradtour von Neheim nach Brilon, ein Bild und ein paar Worte …

Entlang des Möhnesees war es auf dem Rad entspannt,  auf dem Wasser streng kontemplativ. (foto: zoom)
Entlang des Möhnesees war es auf dem Rad entspannt, auf dem Wasser streng kontemplativ. (foto: zoom)

Die Idee und den Plan, den Möhnetalradweg entlang zu radeln, habe ich schon lange, heute hatte ich die Gelegenheit.

Vom Bahnhof in Siedlinghausen bin ich morgens um 8:43 Uhr per Bahn nach Neheim gefahren.

Unser Bahnhof in Siedlinghausen. Die Natur holt sich ihr  Land zurück.
Unser Bahnhof in Siedlinghausen. Die Natur holt sich ihr Land zurück.

Vom Neheimer Bahnhof strack das R-Café ignoriert. Das R-Café ist Kult, aber nicht gleich zu Beginn der Reise. Irgendwann plane ich eine Tour derart, dass das R-Café hinein passt.

Update: Gerade erfahre ich vom Herausgeber des Neheims-Netz vom bevorstehenden Betreiberwechsel im R-Café.
http://www.derwesten.de/staedte/neheim-huesten/betreiberwechsel-im-neheimer-r-cafe-id10675180.html

Leider habe ich es noch nicht ins Café geschafft, weil viele meiner Touren in Neheim starten.
Leider habe ich es noch nicht ins R-Café (rechts) geschafft, weil viele meiner Touren in Neheim starten.

Der heutige Freitag war wegen des Feiertags ein Brückentag. Die Möhne kalauert sich unter vielen Brücken in die Ruhr. Hier ist der eigentliche Startpunkt des Möhnetalradwegs.

Die Möhnemündung westlich von Neheim, passend zum heutigen "Brücken"tag.
Die Möhnemündung westlich von Neheim, passend zum heutigen „Brücken“tag.

Am Anfang und am Ende des Radwegs muss man entlang großer Straßen radeln, aber mittendrin ist es wirklich nett auf den alten Bahntrassen.

Wenn man den Staausee hinter sich gelassen hat, beginnt die Bahntrasse.
Wenn man den Staausee hinter sich gelassen hat, beginnt die Bahntrasse.

Die Staumauer will ich natürlich nicht verschweigen.

Alles nett, alles im grünen Bereich. Staumauer erreicht.
Alles nett, alles im grünen Bereich. Staumauer erreicht.

Jetzt sind es doch noch ein paar Bilder mehr geworden, der Rest bleibt auf dem Smartphone, oder doch noch diese eine Aufnahme zum Abschluss? Back Home!

Von hier aus sind es noch einige Kilometer bis Brilon entlang der Straße.
Von hier aus sind es noch einige elend lange Kilometer auf einem sehr gut asphaltierten Radweg entlang der Straße bis Brilon erreicht wird.

 

Ein Reisemitbringsel aus Brilon: so zerstört die Windenergie unsere Umwelt (Satire!)

Kurz vor Brilon bin ich vom Rad gestiegen und habe die Zerstörung unserer Umwelt durch die Windenergie fotografiert. (foto: zoom)
Kurz vor Brilon bin ich vom Rad gestiegen und habe die Zerstörung unserer Umwelt durch die Windenergie fotografiert. (foto: zoom)

Als ich heute den Möhnetalradweg fast abgeradelt hatte, blieb ich noch einmal kurz vor Brilon stehen, um durchzupusten.

Da obere Bild habe ich vom selben Standpunkt wie das untere Bild fotografiert; einmal nach links vorn und das zweite Mal nach rechts hinten.

Ich habe dort, auf den letzten Kilometern des Möhnetalradwegs, gestanden und gedacht, was wohl passieren wird, wenn die Windenergie-Gegner die WKAs im Hochsauerland verhindert haben.

Werden sie dann die Briloner Industrie dem Erdboden gleichmachen?

Zum Glück hat DerWesten eigenhändig mit Hilfe eines hochrangigen Experten die Energiewende zu Fall gebracht.

Wir brauchen uns keine Sorgen mehr um Windräder zu machen; die Täler des Hochsauerlandes werden zu Energie-Speicherteichen und auf die Höhen pflanzen wir effiziente Kohlekraftwerke, gleich neben die Weihnachtsbaumplantagen.

Die Büsche haben die WKA-Projektierer doch extra so groß gemacht. Gentechnisch verändert, nehme ich an.
Die Büsche haben die WKA-Projektierer zum Maskieren extra groß gemacht. Gentechnisch verändert, nehme ich an.

Gefahrenstelle Haus Wildenstein an der B 480: Stadt Olsberg und Straßen.NRW haben einer Verlegung des Ruhrtalradwegs zugestimmt.

Winterberger Politiker wissen mehr ... (screenshot)
Winterberger Politiker wissen mehr … (screenshot)

Schon Anfang März diesen Jahres wusste ein namentlich im Protokoll nicht genanntes Mitglied des Bau- und Planungs-Ausschusses des Winterberger Rats, dass der Ruhrtalradweg im Bereich des Haus Wildenstein verlegt werden solle (siehe Bild).

Wörtlich heißt es,

dass nach seinen Informationen der Landesbetrieb Straßenbau NRW eine
Verlegung des Ruhrtalradweges zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen
im Bereich des Hauses ‚Wildenstein‘ plane. Die Querung der Bundesstraße
im Kurvenbereich auf der Höhe des Hauses „Wildenstein‘ solle entfallen
und der Radweg bis nach Wiemeringhausen auf die in Fahrtrichtung
Wiemeringhausen linke Straßenseite verlegt werden. [1]

Da mir die Aussage selbst zu unbestimmt war, habe ich an Straßen.NRW geschrieben und nachfragt,  ob an den Querungen des Radweges über die B 480 a) bei Haus Wildenstein und b) nördlich Assinghausen eine Verlegung des Radwegs geplant seien.

Hier die Antwort von Straßen.NRW

Seitens der Stadt Olsberg wurde uns ein Vorschlag für eine neue RuhrtalRadweg-Führung zur Abstimmung vorgelegt. Der neue Streckenverlauf sieht eine Führung des RuhrtalRadweges auf der linken Straßenseite (B480 in Fahrtrichtung Wiemeringhausen) vor. Der Weg führt ab „Haus Wildenstein“ dann über eine wassergebundene Decke auf einem städtischen Forstweg (parallel zur B480) auf die Anliegerstraße „Regelland“. Von der Straße „Regelland“ führt der Radweg über die Straße „Steinacker“ auf die vorhandene Fußgängerlichtzeichenanlage. Dort kann die B480 innerhalb der Ortsdurchfahrt gefahrlos überquert werden. Der Radweg führt dann über die Straße „Unterdorf“ zum Stausee und damit auf den vorhandenen Radweg entlang der B480. In Assinghausen wird dann der RuhrtalRadweg auf der bereits vorhandenen Route im Dorf weitergeführt.

Eine Zustimmung zur alternativen RuhrtalRadweg-Führung ist seitens der Stadt Olsberg und der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift bereit erfolgt.

Derzeit wird von der Sauerland-Radwelt die Streckenführung auf „Gebrauchsfähigkeit“ überprüft, dieses auch vor dem Hintergrund der anstehenden neuen RuhrtalRadweg-Zertifizierung.

Meine ursprüngliche Anfrage vom 18. April 2015

1. Mich interessiert, ob Strassen-NRW an den Querungen des Radweges über
die B 480

a) bei Haus Wildenstein und

b) nördlich Assinghausen

[eine Verlegung des Radwegs] plant.

2. Wie wäre gegebenenfalls die zeitliche Umsetzung dieser Pläne?

Unmittelbarer Grund für meine Anfrage ist die für mich noch nicht
hinreichend belegte Aussage eines Winterberger CDU-Bau- und
Planungs-Ausschussmitgliedes in der Sitzung vom 3. März 2015 (lt.
Protokoll),

„dass nach seinen Informationen der Landesbetrieb Straßenbau NRW eine
Verlegung des Ruhrtalradweges zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen
im Bereich des Hauses ‚Wildenstein‘ plane. Die Querung der Bundesstraße
im Kurvenbereich auf der Höhe des Hauses „Wildenstein‘ solle entfallen
und der Radweg bis nach Wiemeringhausen auf die in Fahrtrichtung
Wiemeringhausen linke Straßenseite verlegt werden.“ [1]

[1] Mitteilungsblatt Winterberg, 17. April 2015, Seite 45

Die AfA lädt ein: „Auf den Spuren der Arbeitnehmerbewegung in Berlin“

Untenrum bedeckt: der DDR-Stachel auf dem Alexanderplatz. (foto: zoom)
Untenrum bedeckt: der DDR-Stachel auf dem Alexanderplatz 2012. (archiv: zoom)

Brilon. (afa_pm) Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Hochsauerlandkreis lädt zu einer offenen 4-Tagesreise vom 15. bis 18. August 2015 nach Berlin ein.

Wie bereits zum Deutschlandfest 2013 will die AfA auch in diesem Jahr interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sowie Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu einer interessanten Kurzreise nachBerlin geben.

„Thematisch wollen wir uns in der Bundeshauptstadt auf die Spuren der Arbeitnehmerbewegung begeben, aber unseren Mitreisenden auch die Möglichkeit eröffnen, Berlin auf eigene Faust zu erkunden“, so der AfA-Unterbezirksvorsitzende Ralf Wiegelmann.

Die Fahrt sei „ein rundum perfektes Angebot für alle Berlin-Liebhaber“.

Geplante Programmpunkte:

  • Stadtrundfahrt mit sachkundiger Führung inkl. Mittag- und Abendtisch
  • Besuch im Willy-Brandt-Haus
  • Besichtigung im Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes
  • Besichtigung im „Roten Rathaus“ (Sitz des Bürgermeisters von Berlin)
  • Informationsvortrag im Deutschen Bundestag mit Besuch der Reichstagskuppel
  • Besichtigung des open Air-Gaslaternenmuseums (Tiergarten)
  • Besuch im Café Sybille (Ausstellung zum Wiederaufbau Berlin)

Entgelte für alle Besichtigungen sind bereits im Reisepreis enthalten.

Das Reiseangebot der AfA – HSK enthält außerdem:

  • Fahrt im komfortablen Reisebus (Haltestellen entlang der B7)
  • 3 Übernachtungen inkl. reichhaltigem Frühstück im 3 Sterne ECONTEL–Hotel Berlin

Der Reisepreis staffelt sich anhand der Teilnehmerzahl und nach Zimmerkategorie: ab 275,- Euro pro Person im Doppelzimmer.

Informationen, Anmeldungen, Buchungen:
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)
im SPD-Unterbezirk-Hochsauerlandkreis
Altenbürener Straße 22
59929 Brilon
T: 02961-9119790
E: ralfwiegelmannbrilon@gmail.com

Ruhrtalradweg: Petition „Gefahrenbrennpunkt Wiemeringhausen und Haus Wildenstein“ endet in 9 Tagen.

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Der Übergang für Radfahrer und Fußgänger kreuzt bei Haus Wildenstein die B 480. (foto: zoom)

Anfang Oktober 2014 hatte sich auf der B 480 in der Höhe von Haus Wildenstein ein schwerer Unfall ereignet. Wir berichteten hier im Blog und argumentierten, aus welchen Gründen wir die Petition „Gefahrenbrennpunkt Wiemeringhausen und Haus Wildenstein – Ruhrtalradweg“ unterstützen.

In neun Tagen endet die Petitionsfrist. Von den angestrebten 2000 Unterschriften sind bis heute 1156 (58%) zusammengekommen. Wir haben vor ein paar Tagen mit Heike Grosche, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten Wilfried Wegener die Unterschriftensammlung initiierte, gesprochen.

Viel habe sich nicht geändert, sagt sie enttäuscht. Nun ja, ein Schild „Achtung in 650 Meter Schleudergefahr“ sei aufgestellt worden, aber nirgendwo werden die Autofahrer nachdrücklich auf den Ruhrtalradweg hingewiesen. „Die wissen gar nicht, dass da ein Radwanderweg verläuft.“

Allein in Jahr 2014 habe es 14 dokumentierte Unfälle in der Kurve gegeben -„Gott sei Dank keiner tödlich“. Viele rasten in die Leitplanke gegenüber der Madonna.

Die LKWs seien, so Heike Grosche, ein großes Problem. Geradeaus der Ruhrtalradweg Richtug Niedersfeld. (foto: zoom)
Die LKWs seien, so Heike Grosche, ein großes Problem. Geradeaus der Ruhrtalradweg Richtung Niedersfeld. (foto: zoom)

Mit einer Videokamera hat Heike Grosche gefährliche Situationen dokumentiert. Gerade die Lastwagen führen viel zu schnell. „Schauen Sie hier, der Langholzzug! Der kippt in der Kurve gefährlich nach links.“ Man sieht einen Holztransporter , dessen Hänger im Kurvenausgang Richtung Wiemeringhausen in die Beuge geht.

Tempo 50 für Lastwagen fordern Heike Grosche und Wilfried Wegener.

Ein weiteres Problem seien die Motorradfahrer. In der Saison käme sie sich manchmal vor „wie beim Rennen Paris-Dakar“.

„Warum wird hier kein Blitzer aufgestellt?“,

Genau am Übergang für die Radfahrer und Wanderer seien darüber hinaus Fahrbahnschäden zu beobachten. „Das Loch im Asphalt wird immer mehr ausgefahren. Was ist, wenn da mal einer stürzt?“

Eine Facebookseite habe man ebenfalls ins Leben gerufen: https://www.facebook.com/pages/Gefahrenbrennpunkt-Wiemeringhausen-Haus-Wildenstein-Ruhrtalradweg/1482708922000930

Nun hofft Heike Grosche, dass sich die Ratsmitglieder aus Wiemeringhausen noch einmal mit ihr und Wilfried Wegener zusammensetzen.

„Die ganzen Aktionen, die Unterschriften, sollen ja nicht umsonst gewesen sein, da ist ja doch einiges zusammengekommen.“

Auch der Übergang hinter Assinghausen, Richtung Steinhelle, hat es in sich. (foto: zoom)
Auch der Übergang hinter Assinghausen, Richtung Steinhelle, hat es in sich. (foto: zoom)

Haus Wildenstein sei im Übrigen nicht der einzige gefährliche Übergang entlang der Bundesstraße 480. Sie denke da insbesondere an die Stelle in der Höhe des Ruhrquellenlifts.

Die Petition richtet sich zwar allgemein an den Landtag, aber eigentlich, so Heike Grosche, sei „Straßen-NRW“ in der Verantwortung.

Der Ruhrtalradweg am Karfreitag bei Steinhelle in Olsberg: Premium? Verdreckt, gesperrt und Baum quer.

Der Ruhrtalradweg ist immer wieder für eine Überraschung gut. (fotos: zoom)
Der Ruhrtalradweg ist immer wieder für eine Überraschung gut. (fotos: zoom)

Der Ruhrtalradweg hat mich auf meiner Hausstrecke „Siedlinghausen-Olsberg“ wieder einmal mit seinem schlecht gepflegten Zustand überrascht.

Schon vor etwas über zwei Wochen hatten wir über Rodungsarbeiten entlang der Strecke hinter Steinhelle und die mehrtägige Sperrung des Streckenabschnitts berichtet.

Heute habe ich einen mächtigen Schreck bekommen, als ich die Fichte quer über dem Radweg liegen sah. Die „großzügigen“ Baumfällungen haben offensichtlich nicht verhindern können, dass der nachfolgende Sturm wieder einen Flachwurzler umgelegt hat.

Das Bild von der anderen Seite der Fichte.  Blickrichtung Steinhelle.
Das Bild von der anderen Seite der Fichte. Blickrichtung Steinhelle.

Ich konnte das Rad über die Spitze der Fichte heben und weiterfahren. Einhundert Meter weiter dann die folgende Beschilderung:

"Offiziell" wäre der Ruhrtalradweg damit gesperrt, oder?
„Offiziell“ wäre der Ruhrtalradweg damit gesperrt, oder?

Ich habe die Schilder nicht beachtet, weil ich keine Lust hatte, erneut -wie beim letzten Mal- einen Umweg über die gefährliche Bundesstraße 480 zu fahren.

Es lag dann zwar noch Holzabfall auf dem Weg, aber der stellte keine nennenswerte Behinderung dar.

Auf der Website des Ruhrtalradwegs ist heute -wie auch beim vorherigen Mal- nichts über die Arbeiten in diesem Abschnitt des „Premium“-Radwegs zu lesen.

Traurig!