Die Spitzenkandidaten des SBL v.l.: Dietmar Schwalm, Annette Loos, Ahmet Arslan, Lutz Wendland, Gerd Stüttgen (Foto: SBL)
Seit 2006 ist die Wählergruppe SBL ununterbrochen im Kreistag vertreten. In sämtlichen Ausschüssen des HSK arbeiten Sachkundige Bürgerinnen und Bürger der SBL mit. Die Sauerländer Bürgerliste unterhält Kontakte mit zahlreichen Organisationen (NGOs), vor allem zu Umwelt-, Verkehrs- und sozialen Themen.
(Pressemitteilung SBL)
Auch bei der Kommunalwahl am 14.09.2025 tritt die Sauerländer Bürgerliste wieder in allen 27 Wahlbezirken des HSK an. Auf den vorderen Plätzen der Reserveliste stehen mit Gerd Stüttgen (Arnsberg), Annette Loos (Brilon) und Lutz Wendland (Meschede) drei aktuelle Ratsmitglieder und der Gewerkschafter Dietmar Schwalm, der ebenso wie Lutz Wendland auch dem jetzigen Kreistag angehört. Um das Amt des Landrats bewirbt sich Dr. Ahmet Arslan aus Meschede.
Minister Rainer soll auf pünktliche Umsetzung der EU-Verordnung gegen globale Entwaldung drängen
Die Wälder der Welt stehen in Flammen, aber die EU-Verordnung gegen Entwaldung soll verwässert werden- Protestaktion vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin (Foto: ROBIN WOOD/SMaluhn)
„Alois, es brennt! EUDR retten, Wälder schützen“ – ein Banner mit dieser Forderung haben ROBIN WOOD-Aktivist*innen am Donnerstag frühmorgens zwischen zwei Fahnenmasten vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin aufgespannt.
(Pressemitteilung Robin Wood)
Am Boden demonstrierten weitere Umweltschützer*innen mit Flammen aus Pappe. Angesichts der eskalierenden Klimakrise und zunehmender Waldbrände weltweit fordern sie Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf, sich für die EU-Verordnung gegen globale Entwaldung (EUDR) stark zu machen – ohne weitere Verzögerungen und inhaltliche Abschwächungen. Kommenden Montag trifft sich Rainer in Brüssel mit den weiteren EU-Agrarminister*innen zur letzten Ratssitzung vor der parlamentarischen Sommerpause.
Gerd Stüttgen: „Für Arnsberg weiterhin soziale, ökologische und vor allem demokratische Politik machen“
Das Gruppenfoto zeigt von links nach rechts: Guido Schulte, Mouhamed Diallo, Gerd Stüttgen, Petra Stüttgen, Dietmar Schwalm. Die Kandidat*innen Verena Brüggemann und Miguel Lopes siehe Einzelfotos. (Bild: SBL)
Vor fünf Jahren hat die Sauerländer Bürgerliste (SBL), eine Wählergruppe die es nur im HSK gibt, bei der Kommunalwahl erstmalig für den Rat der Stadt Arnsberg kandidiert. Die SBL konnte mit dem ehemaligen Sozialdemokraten Gerd Stüttgen erfolgreich einen Vertreter in den Stadtrat entsenden.
In den vergangenen fünf Jahren engagierte sich die SBL Arnsberg mit sozialen und ökologischen Themen sowie Oppositionsarbeit gegen die Ratsmehrheit (CDU/Grüne).
Die Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln 2025“ wurde im HSK mit Teilnahmerekord beendet. (Archivfoto: Klima-Bündnis/Felix Krammer)
Die drei Wochen Stadtradeln und der Nachtragezeitraum sind inzwischen abgelaufen. In den 21 Tagen haben sich 278 Teams zusammengeschlossen und den Focus auf umweltfreundliche Mobilität gelegt. Insgesamt haben 3369 aktive Radelnde teilgenommen und 866.576 Kilometer erradelt. Die gleiche Strecke mit dem PKW hätte unsere Atmosphäre mit immerhin 142 Tonnen CO2 belastet.
Spitzenreiter im Hochsauerlandkreis ist in diesem Jahr die Stadt Arnsberg mit 198.865 gefahrenen Kilometern. Gefolgt von Sundern mit 152.165 gefahrenen Kilometern. Auf Platz drei liegt Brilon mit 113.067 gefahrenen Kilometern.
Erstplatziert mit 26.655 Kilometern in der Kategorie Bürgerengagement/Ortsteile ist das Team „Krähen-Radler“ aus Herdringen, gefolgt vom Team „Allendorf radelt“ mit 22.127 Kilometern. Platz 3: Team „Häggerke on Tour“ aus Winterberg mit 13.998 km.
Im Juli schon was vor? Vom 17. bis 20. Juli 2025 bieten die NRWRadtour und das WDR 4 Sommer Open Air wieder ein einzigartiges Programm aus Fahrraderlebnis und kostenlosen Konzert-Highlights.
(Pressemitteilung WDR)
Die NRWRadtour startet am 17. Juli am ehemaligen Landesgartenschaugelände Neulandpark in Leverkusen. Von dort geht es über Bergisch Gladbach zum Schokoladenmuseum nach Köln. Die zweite Etappe am 18. Juli ist ein Rundweg mit Start und Ende am Schokoladenmuseum im Kölner Rheinauhafen. Die Mittagspause bietet einen Badestopp am Strandbad des Otto-Maigler-Sees in Hürth. Die dritte Etappe (19. Juli) führt rheinabwärts nach Dormagen mit Zwischenstopp an der Zollfeste Zons. Monheim am Rhein ist die letzte Station auf der vierten Etappe von Neuss zurück nach Leverkusen. Hier endet die Tour – bei bester Verpflegung und traumhaftem Ambiente an der Marienburg.
Ein interdisziplinäres Forschungsteam gibt Tipps, wie sich die EU-weit vorgeschriebene Wiederherstellung und Verbesserung von Ökosystemen erfolgreich umsetzen lässt
Renaturierungsmaßnahmen wie das Anpflanzen von Hecken verbessern die Bedingungen für verschiedene Tierarten und fördern so die biologische Vielfalt. (Foto: André Künzelmann / UFZ)
Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit und ökonomisches Wachstum stehen derzeit in Europa ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Angesichts dieser Herausforderungen aber droht ein anderes wichtiges Thema aus dem Blick zu geraten: Der Schutz der biologischen Vielfalt und damit unserer Lebensgrundlagen. Dabei bietet die neue EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur eigentlich gute Chancen, in diesem Bereich voranzukommen. Im Fachjournal „Restoration Ecology“ plädieren Fachleute von drei deutschen Politikberatungsgremien nachdrücklich dafür, diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Wie aber kann das gelingen? Das Team, zu dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) gehören, hat dafür fünf Erfolgsfaktoren identifiziert.
(Pressemitteilung UFZ)
Egal, ob man auf Wälder, Flüsse oder Felder und Wiesen schaut: Viele Ökosysteme in Europa sind in keinem guten Zustand. Und trotz aller Schutzbemühungen nimmt die biologische Vielfalt weiter ab. Fachleute aber haben durchaus die Hoffnung, dass sich das ändern könnte. Denn mit der „Verordnung zur Wiederherstellung der Natur“ (Nature Restoration Regulation / NRR) hat die EU ein ehrgeiziges Regelwerk verabschiedet, das im August 2024 in Kraft getreten ist. Ziel dieser Verordnung ist, die biologische Vielfalt in Europa langfristig wieder zu erhöhen und die Natur widerstandsfähiger gegen den Klimawandel und andere Belastungen zu machen. Dazu müssen geschädigte Ökosysteme wiederhergestellt und in einen guten Zustand versetzt werden. Auch sollen gezielt die Bedingungen für bestimmte Artengruppen, zum Beispiel für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge verbessert werden. Diese Insekten eignen sich auch gut als Indikatoren, um den Zustand von Ökosystemen zu messen. In nationalen Wiederherstellungsplänen müssen nun alle Mitgliedsstaaten festlegen, wie sie die in der Verordnung formulierten Ziele erreichen wollen. Den Entwurf dafür müssen sie bis zum 1. September 2026 bei der EU-Kommission vorlegen.
Beim Codieren wird eine Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Rahmen geprägt, die dem Eigentümer eindeutig zugeordnet werden kann. (Pressefoto)
Erstmals führen VCD Hochsauerland und ADFC Arnsberg am Samstag (5. Juli) beim „Schlabberkappes“ an der Petrikirche in Arnsberg-Hüsten eine Fahrradcodierung durch, in einem Zelt am Stand mit der Nummer 2.
Solch eine Codierung kann für die Abschreckung von Dieben, eine erleichterte Rückgabe aufgefundener Räder und auch beim Fahrradkauf hilfreich sein.
Beim Codieren wird eine Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Rahmen geprägt, die dem Eigentümer eindeutig zugeordnet werden kann. Sie setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen und Gemeindecode des Wohnortes, einer fünfstelligen Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, den Initialen des Eigentümers bzw. der Eigentümerin und dem Jahr (zweistellig) der Codierung. Im Codierformular werden neben diesem Code und den Eigentümer*inneninformationen auch Eigenschaften des Fahrrades wie Hersteller, Typ und Rahmennummer vermerkt, die dann bei einer Diebstahlanzeige zur Verfügung stehen.
„Heute schalten wir die Städte Bochum, Bonn, Köln und Münster zum Mietencheck auf Mietwucher.app frei. Jetzt können auch die Bewohner:innen dieser vier großen Städte in Nordrhein-Westfalen ihre Mieten auf Überhöhungen prüfen. Damit erweitern wir unser beliebtes, praktisches Hilfsangebot gegen Mietwucher. Dazu hat die unsere App noch ein neues Design bekommen“, erklärt Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag.
(Pressemitteilung Die Linke im Bundestag)
Lay weiter: „Mieterinnen und Mieter zahlen monatlich Millionen Euro überhöhter Mieten. Im letzten halben Jahr wurden mit der Mietwucher.app der Linken im Bundestag über 135.000 Mal Mieten überprüft. Mehr als 5.000 Meldungen von Mietpreisüberhöhungen gingen über die App an die zuständigen Ämter, die dann verpflichtet sind, diese Meldungen zu prüfen.
Kandidat:innen für die Kommunalwahlen im Herbst (v. l.): Birgit Schmidt, Bernd Kultus, Albert Blaufuß, Dr.-Ing. Jörg Menke, Sebastian Vielhaber, Andy von Scheven, Heinrich Kräling, Relinde Gerbracht, Dirk Engemann und Franz-Josef Koch.
Am 11. Juni 2025 trafen sich die Vereinsmitglieder der FWG zur Mitgliederversammlung im Hotel „Liebesglück“ in Winterberg, um die Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl am 14.09.2025 für die 16 Wahlbezirke und der Reserveliste aufzustellen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
(Pressemitteilung FW)
Für Winterberg, Altastenberg und Elkeringhausen stellen sich Heiner Kräling, Dirk Engemann, Wilfried Ratte, Johann Josef Gruß besser bekannt als Uppu, Dr.-Ing. Jörg Menke und Steffen Wöller zur Wahl.
Offenbach, 30. Juni 2025 – Der Juni 2025 war in Deutschland außergewöhnlich warm, viel zu trocken und üppig sonnig. Seit 2010 war jeder Juni hierzulande zu warm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
(Pressemitteilung DWD)
Der erste meteorologische Sommermonat startete mit Pauken und Trompeten. Nahezu deutschlandweit gab es kräftige Schauer und Gewitter samt Starkregen, Sturmböen und Hagel. Das sollte der Fahrplan für den gesamten Juni bleiben. Dennoch war es am Ende aufgrund von hochdruckgeprägten Phasen mit viel Sonnenschein verbreitet zu trocken. Zudem gab es immer wieder kürzere Hitzewellen.