- Jedes dritte Mitglied in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte ist eine Frau (33,3 %).
- Frauenanteil in den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt mit 28,4 % noch geringer aus.
- In den kreisangehörigen Gemeinden gibt es derzeit 43 Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem Frauenanteil von 11,5 %.
- In Hallenberg gibt nur ein weibliches Ratsmitglied und der Frauenanteil liegt hier bei 5% (Winterberg 15,6%, Olsberg 31,3%, Brilon 28,9%, Marsberg 8,8%, Schmallenberg 15,8%, Arnsberg 30,4%, Bestwig 32,1%, Meschede 34,2%, Medebach 21,4%, Eslohe 25%, Sundern 27,3%) .
Schlagwort: Kommunalwahlen
Jetzt Online: WDR-Kandidat*innencheck zur Kommunalwahl 2025
Zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 14. September 2025 bietet der WDR auch dieses Jahr einen Kandidat*innencheck an. Wähler*innen haben ab dem 17. August ab sofort die Möglichkeit, die Direktkandidat*innen ihrer Wahlkreise digital kennenzulernen. Rund 1.050 Politiker*innen aus ganz NRW haben mitgemacht.
Beim WDR-Kandidat*innencheck präsentieren sich Direktkandidierende mit ihren politischen Ideen in einem kurzen Video. Drei Fragen, drei Antworten – um die Aussagen der Kandidat*innen vergleichen zu können, beantworteten alle Teilnehmenden folgende Fragen in jeweils 60 Sekunden:
„Jetzt Online: WDR-Kandidat*innencheck zur Kommunalwahl 2025“ weiterlesenDie AfD vor den Kommunalwahlen
Einladung zu einem Informationsabend mit dem Journalisten Rainer Roeser

Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL) lädt am 29. August 2025 um 19.00 Uhr zu einer informativen Abendveranstaltung mit dem Journalisten Rainer Roeser in das Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstr. 8, in Meschede ein.
Vielen politisch interessierten Menschen im Sauerland ist Rainer Roeser sicherlich bekannt. Bis 2009 war er Redakteur der Westfälischen Rundschau. Seither arbeitet der Journalist freiberuflich, bis 2020 vor allem für den Blick nach Rechts. Beteiligt war Rainer Roeser an Untersuchungen und Veröffentlichungen verschiedener politischer Stiftungen und des DGB zum Thema AfD.
Im April letzten Jahres war Rainer Roeser schon einmal auf Einladung der SBL-Kreistagsfraktion zu Gast im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede. Damals prophezeiten Umfragen Europas Rechtsaußenparteien kräftige Zuwächse bei der bevorstehenden EU-Wahl im Juni.
Jetzt schauen wir gespannt auf die Kommunalwahlen am 14. September, vor allem auf die Stimmzettel von uns Wählerinnen und Wählern im Sauerland. Uns obliegt ja die Aufgabe, unseren Bürgermeister bzw. unsere Bürgermeisterin und unseren neuen Landrat oder unsere Landrätin und – nicht zuletzt – die Mitglieder unseres Städte- bzw. Gemeinderats zu wählen. Im Jahr 2025 fallen die Stimmzettel bei den NRW-Kommunalwahlen lang aus, weil ja immer mehr Parteien und Wählergruppen zur Wahl stehen. Zu diesem breiten Parteien-Spektrum gehört nun mal auch die politische Gruppierung, mit der wir uns am 29. August vorwiegend beschäftigen möchten, die AfD.
Rainer Roeser geht in seiner Präsentation verschiedenen Fragen nach, u.a.:
- Wie ist die Situation in Südwestfalen?
- Wie unterschiedlich werden wohl die Ergebnisse der AfD in den Städten, Gemeinden und Landkreisen in NRW ausfallen?
- Wo liegen die Stärken dieser Partei, wo ihre Schwächen?
- Ist die Akzeptanz für die AfD gewachsen?
- Wie ist ihre Strategie?
- Welche Themen bespielt sie verstärkt (Migration, Sicherheit)?
- Welche lässt sie außen vor (Wirtschaft, Klima, Umwelt)?
- Welche Zielgruppen nimmt sie ins Visier?
- Wie geht sie mit ihren Kritiker*innen um?
Der Journalist beschäftigt sich auch mit der Frage, ob und welche Veränderungen in der Politik zu erwarten sind.
Die Einladung zu dieser Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Es wird sicher auch Zeit und Gelegenheit für Fragen und für einen Meinungsaustausch geben.
Der Eintritt ist frei.
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Thema: „Die AfD vor den Kommunalwahlen“
Termin: 29.08.2025 (Freitag), Beginn 19.00 Uhr
Ort: Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstr. 8, 59872 Meschede
Veranstalter: Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL)
SBL will in der Arnsberger Politik Akzente setzen
„Wir wollen für Arnsberg eine soziale, ökologische und demokratische Politik für die Menschen machen.“

Bereits zum zweiten Male nach 2020 tritt am 14. September in Arnsberg bei der Kommunalwahl auch die Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) an. Doch was steckt hinter dieser in Teilen der Arnsberger Bevölkerung vielleicht noch nicht ganz so bekannten Wählergemeinschaft?
(Pressemitteilung SBL Arnsberg)
Gegründet wurde die SBL im Jahr 2006 von Reinhard Loos, der auch heute noch Fraktionsvorsitzender der SBL im HSK-Kreistag ist, und anderen Kommunalpolitikerinnen und -politiker aus mehreren Städten des HSK. Im Kreistag hat die SBL schon seit dieser Zeit Sitz und Stimme und hat als Fraktion dort derzeit zwei Mandate inne.
Im Rat der Stadt Arnsberg errang die SBL im Jahr 2020 auf Anhieb einen Sitz.
Doch für was steht die SBL in Arnsberg?
Spitzenkandidat Gerd Stüttgen: „Wir wollen für Arnsberg eine soziale, ökologische und demokratische Politik für die Menschen machen. Und das unabhängig von irgendwelchen übergeordneten Politinteressen. Dadurch sind wir freier und können uns voll auf Arnsberg konzentrieren.“
Briloner Bürgerliste im Gespräch

Die Briloner Bürger-Liste (BBL) lädt ein zum Gespräch für Dienstag, 29. Juli. Beginn ist um 19:30 Uhr im Landgasthof Gruss (Am Hängeberg 1).
(Pressemitteilung BBL)
Es besteht dann die Gelegenheit zum Austausch mit Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. September. Die BBL tritt erneut in allen 19 Briloner Wahlbezirken an. Was für Vorstellungen hat die BBL? Welche Wünsche haben Bürgerinnen und Bürger an die BBL? Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
„WIR WOLLEN REDEN“: CDU-Monokultur auf dem Marktplatz in Winterberg
Seniorenbeirat lädt zu Gesprächen in der Fußgängerzone „Untere Pforte/Marktplatz“ mit CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. September 2025
(Vorbemerkung: Bis auf die Überschrift werden Text und Bild so veröffentlicht, wie ich sie erhalten habe. Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest die anderen im Winterberger Rat vertretenen Parteien (SPD, FDP, FW) mit ihren Positionen auf dem Marktplatz vertreten wären. Alles Weitere entweder in den Kommentaren oder im Verlauf des Wahlkampfes.)
***Hier beginnt die Pressemitteilung***
Im letzten Jahr hat der Seniorenbeirat der Stadt die Aktion „ZUHÖREN.DRAUSSEN“ gestartet. In diesem Jahr wird das Projekt fortgesetzt unter der Bezeichnung „Marktgespräche“ mit dem Motto: WIR WOLLEN REDEN! Alle Interessenten sind zu einem offenen Gespräch in der Fußgängerzone „Untere Pforte/Marktplatz“ eingeladen.
„Am 14. September sind in NRW die Kommunalwahlen und darum möchten wir den Bewerbern aus unserem Raum die Gelegenheit geben, mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren über jedes Thema, jede Meinung, jede Sichtweise und jede Frage“, erklärt der Vorsitzende Walter Hoffmann. „Gute Politik lebt davon, einander zuzuhören und zu verstehen. Die Gespräche sollen eine weitere Möglichkeit bieten für eine Begegnung mit den Kommunalpolitikern und werben für ein gutes Miteinander und den Dialog in unserer Stadt.
Am Samstag, 02. August, von 11 – 13 Uhr stehen zum Gespräch bereit: Thomas Grosche (Bürgermeister von Medebach) als CDU-Landratskandidat für den Hochsauerlandkreis und Werner Eickler (ehemaliger Bürgermeister der Stadt) als CDU-Kreistagskandidat. –
Am Samstag, 06. September, ist Michael Beckmann eingeladen als CDU-Bürgermeisterkandidat.
Noch ein Hinweis: Bei schlechtem Wetter sind die „Marktgespräche“ im Einkaufszentrum – Passage „Neue Mitte“.
Sauerländer Bürgerliste Arnsberg hat alle Arnsberger Wahlbezirke besetzt
Gerd Stüttgen: „Für Arnsberg weiterhin soziale, ökologische und vor allem demokratische Politik machen“

Vor fünf Jahren hat die Sauerländer Bürgerliste (SBL), eine Wählergruppe die es nur im HSK gibt, bei der Kommunalwahl erstmalig für den Rat der Stadt Arnsberg kandidiert. Die SBL konnte mit dem ehemaligen Sozialdemokraten Gerd Stüttgen erfolgreich einen Vertreter in den Stadtrat entsenden.
In den vergangenen fünf Jahren engagierte sich die SBL Arnsberg mit sozialen und ökologischen Themen sowie Oppositionsarbeit gegen die Ratsmehrheit (CDU/Grüne).
„Sauerländer Bürgerliste Arnsberg hat alle Arnsberger Wahlbezirke besetzt“ weiterlesenSauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL Arnsberg) tritt wieder an und unterstützt Bürgermeister Bittner
Arnsberg. Am vergangenen Mittwoch (02.04.25) fand die voraussichtlich drittletzte Arnsberger Ratssitzung der laufenden Legislaturperiode statt. Seit 2020 gehört Gerd Stüttgen als Vertreter der SBL Arnsberg dem Rat der Stadt Arnsberg an.
(Pressemitteilung SBL Arnsberg)
Wie er am Rande der Sitzung verlautbaren ließ wird die SBL Arnsberg auch bei der kommenden Kommunalwahl im September in Arnsberg wieder antreten. Gerd Stüttgen: „Die SBL Arnsberg wird wieder antreten und wir werden auch alle Arnsberger Wahlbezirke mit eigenen Kandidatinnen und Kandidaten besetzen können. Darüber sind wir sehr erfreut. Wir wollen unsere soziale, ökologische und demokratische Politik für unsere Stadt fortsetzen.“
Auf die Frage nach einem eigenen Bürgermeisterkandidaten kommt Stüttgen schnell auf den Punkt: „Wir haben mit Ralf Paul Bittner einen sehr guten Bürgermeister in Arnsberg, mit dem wir bislang gut zusammenarbeiten.
Das bedarf aus unserer Sicht überhaupt keiner Änderung. Wir werden Ralf Paul Bittner deshalb bei seiner Kandidatur um das Bürgermeisteramt unterstützen. Der Bürgermeister ist bürgernah und sachorientiert. Das soll aus unserer Sicht fortgesetzt werden!“
Das Programm der SBL Arnsberg dürfte sich im Wesentlich sicher an den Themen der letzten Kommunalwahl orientieren. Hierzu wird sich die SBL im Mai treffen, diskutieren und beschließen.
Landesverfassungsgericht bestätigt PIRATEN: Jede Stimme zählt! PIRATEN laden zum offenen Piratentreff in Bestwig
Als echte Demokraten waren wir PIRATEN uns sicher, dass die kommunale Sperrklausel gekippt wird. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist ein buntes und vielfältiges politisches Meinungsbild in unseren Räten und Parlamenten nicht hinderlich, sondern notwendig. Vielfalt ist ein Ergebnis unser Entwicklung.
(Pressemitteilung der Piratenpartei Hochsauerlandkreis)
Es ist bitter nötig, dass sich mehr Menschen politisch engagieren, um unsere Gesellschaft zum Wohle aller weiterzuentwickeln.
Von dieser Entwicklung darf man Aktivisten in kleinen politischen Parteien nicht einfach per Federstrich ausschließen. Sie erfüllen eine wichtige Funktion: Sie hinterfragen. Die Vorstellung von Politik, welche “von oben herab” durchregiert, ohne Transparenz und ohne die Beteiligung Aller, ist überholt und nicht zukunftsfähig. Das musste den Altparteien wieder einmal mitgeteilt werden.
Sowohl im Kreistag, als auch in den beiden Stadt- und Gemeinderäten, in denen die PIRATEN im Hochsauerlandkreis vertreten sind, konnten wir bisher keinerlei Behinderungen durch sogenannte “kleine Parteien” feststellen. Stattdessen werden gerade aus dieser Richtung oftmals die wichtigen Fragen gestellt, die sonst einfach vergessen oder verschwiegen worden wären.
Wir sind sehr froh, dass auch bei kommenden Kommunalwahlen jede Stimme zählt und wertvoll ist.
PIRATEN wirken. Immer noch.
Zum Statement der Piratenpartei NRW: Klugscheißer mag niemand, aber …
PIRATEN laden zum offenen Piratentreff in Bestwig
Die Piratenpartei im Hochsauerlandkreis lädt am Montag, dem 27. November ab 19:00 Uhr herzlich zum offenen Piratentreff ein. Treffpunkt ist die Gaststätte Highway Man, Bundesstraße 46 in Bestwig.
Neben organisatorischen Themen, wie der Neuwahl der Sprecher der PIRATEN, ist hier vor allem die Möglichkeit gegeben in lockerer Runde über politische Themen zu sprechen.
Münster: Sperrklausel erwartungsgemäß vom Landesverfassungsgerichtshof gekippt

Die vom Landtag beschlossene 2,5-Prozent-Hürde bei der Wahl von Gemeinderäten und Kreistagen in NRW ist verfassungswidrig. Der Soester Anzeiger berichtete heute Mittag über das heutige Urteil des Verfassungsgerichtshofs in Münster.
Durch die Sperrklausel sollte erreicht werden, dass Parteien mindestens 2,5 Prozent der Stimmen benötigen, um in einen Gemeinderat oder einen Kreistag zu kommen. Die Klausel verletze aber den Grundsatz der Wahlrechtsgleichheit, so die Vorsitzende Richterin.
Der NRW-Landtag hatte mit den Stimmen von SPD, CDU und Grünen die 2,5-Prozent-Hürde mit großer Mehrheit beschlossen.
Die Begründung: Kommunalvertretungen sollten vor zu vielen Splitterfraktionen geschützt werden, da ansonsten die Arbeitsfähigkeit gefährdet sei.
Siehe auch den Artikel vom 25. Oktober „Sperrklausel NRW: Düstere Entwicklungen in kommunalen Räten nur „an die Wand gemalt“?“ hier im Blog.
Weitere Hintergründe bei Legal Tribune Online:
„VerfGH NRW zur Sperrklausel
Die Rettung des Wahlrechts
Für Räte und Kreistage darf es in NRW keine Sperrklausel geben. Die entsprechende Änderung der Landesverfassung war rechtswidrig, entschied der VerfGH NRW. Das Urteil ist in vielerlei Hinsicht spektakulär, erklärt Robert Hotstegs …“
Die 64-seitige Urteilsbegründung als PDF:


