In alten Zeiten bin ich gern vom Wanderparkplatz auf dem Stimmstamm zum Lörmecketurm spazieren gegangen. Auf der Website der Naturfreunde lese ich: „Die hügeligen Landschaftsformen der Nadel- und Laubwälder des Arnsberger Waldes sind immer wieder von herrlichen Tälern mit plätschernden Bächen unterbrochen.“
Das war einmal. Heute sind große Teile des Waldes verschwunden. Klimakrise. Der breite geschotterte Forstweg zum Turm gefällt mir nicht mehr. Ein gewisse Ödnis ist auf der Hochebene östlich des Stimmstamms spürbar.
Früher lief ich tatsächlich durch einen lauschigen Wald, besser Forst oder Wirtschaftswald. Der Lörmecketurm mit seiner wie Mikadostäbe verdrehten Baustammstruktur tauchte im letzten Moment – nur noch wenige Meter waren zu durchmessen – wie aus dem Nichts auf einer Lichtung auf. Ein „Oh!-Moment“. Da stand er plötzlich jedes Mal unerwartet vor mir und der Aufstieg konnte beginnen.
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