Umleitung: Kunst und Gehirn, Fotografieren früher und heute, die Erfindung der Landschaftsidentität, Rangliste der Pressefreiheit, die Pandemie, die Mütter der Nation und mehr. Lasst uns die Masken behalten!

Im Wald, da sind die Künstler*innen. Baumstumpf-Skulptur an der Palme zwischen Bödefeld und Brabecke. (foto: zoom)

Kunsttagebuch: Womit das Gehirn Bedeutung kreiert … endoplast

Kurz erklärt: Ist Fotografieren heute vergleichbar mit früher? … kwerfeldein

Baedeker und die Erfindung der Landschaftsidentität: Durch die soziale und kulturelle Aneignung von physischem Raum werden Regionen oder Städte zum Reservoir von Identität: Profane Ansammlungen von Steinen, Bäumen, Flüssen oder Feldern müssen mit persönlicher oder kollektiver Bedeutung aufgeladen werden, um zu distinkten „Landschaften“ zu werden … publicHistory

Rangliste der Pressefreiheit: Neue Dimension der Gewalt gegen Medienschaffende in Deutschland … netzpolitik

Corona-Pandemie: Hätten wir rechtzeitig etwas tun können? .. scilogs

Corona, Grippe, Masken: Why not? Lasst uns die Masken behalten! … unkreativ

Mütter der Nation: „Wir müssen es akzeptieren: Männer eignen sich einfach nicht als Bundeskanzlerin.“ … zynaesthesie

Clubhouse: Murmeltier im Vereinsheim … charly&friends

„Herzzerreißend lustig“: Albert Ehrensteins Erzählung „Tubutsch“ aus dem Jahre 1908 … revierpassagen

Hochsauerlandkreis: Jetzt soll doch ein digitales Anmeldeverfahren für Kita-Plätze kommen … sbl

Corona-Virus im HSK: 72 Neuinfizierte, 59 Genesene, 43 stationär

Hochsauerlandkreis. Am Donnerstag, 22. April, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises 72 Neuinfizierte und 59 Genesene. Die 7 Tages-Inzidenz beträgt 139,7 (Stand 22. April, 0 Uhr).

(Pressemitteilung des HSK)

Insgesamt gibt es aktuell 590 Infizierte, 7.295 Genesene sowie 8.063 bestätigte Fälle. Stationär werden 43 Personen behandelt, fünf intensivmedizinisch und davon werden zwei Personen beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss zwei weitere Todesfälle vermelden. Am 21. April sind ein 43-jähriger Mann aus Bestwig und ein 84-jähriger Mann aus Eslohe verstorben. Damit sind es nun 178 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Kreisweit sind zwei Krankenhäuser, eine Pflegeeinrichtung, eine Einrichtung der Eingliederungshilfe, drei Schulen und zwei Kindergärten betroffen.

Umleitung: der Ausblick am Morgen und die Angst der CDU vor dem Niedergang. Außerdem Corona, Pandemieleugner*innen, Wissenschaftsfreiheit und Solidarität mit Jasmina Kuhnke.

Der Ausblick am Morgen: Welches Gedicht fällt euch dazu ein? (foto: zoom)

CDU: Die Angst vor dem Niedergang … postvonhorn

Rassismus gegen Liberalismus: Solidarität mit Jasmina Kuhnke … scilogs

“Wissenschaftsfreiheit” und Pluralisierung: Die Wissenschaftsfreiheit hat Konjunktur – jedoch nicht als ein bestimmendes Prinzip, das das akademische Berufsfeld bestimmt, sondern als Kampfbegriff, als Label für eine Diskussion um Identitätspolitik und Meinungsfreiheit. Ein neu gegründetes “Netzwerk Wissenschaftsfreiheit” nutzt diesen Begriff auf eine Weise, die noch nicht ausreichend diskutiert ist … publichistory

Kein Verhandeln, kein Verzeihen – so isses, das verflixte Virus! Auch sonst haben wir schon manches über das Virus-Verhalten erfahren, beispielsweise: „Es“ macht keinen Urlaub, es kennt keine Ferien, es kennt auch keine Feiertage und keine Staatsgrenzen … revierpassagen

Jens-Christian Wagner: Corona-Diktatur? Im Jahresbericht 2020 der @MemorialsNds
habe ich einen Text über #Pandemieleugner*innen und #Geschichtsrevisionismus geschrieben, den ich der Twitter-Community nicht vorenthalten möchte. Kritische Kommentare sind willkommen … Quelle Twitter und PDF ab Seite 6

Umleitung: AfD, Verschwörungsgläubige, Union, Pandemie, Corona-Warn-App, Streit um die deutsche Geschichte, Nachruf auf einen Museumsdirektor und Popcorn-Kino gegen den Corona-Blues.

Kohle? Im Boden lassen! Die Krise ist mit der Corona-Pandemie nicht beendet. Die Aufgaben werden noch größer: Klimawandel stoppen. (foto: zoom)

AfD-Parteitag: Erneuter Rechtsruck … blicknachrechts

Sind Verschwörungsgläubige Sektierer? »Eine satanistische Elite fördert aus dem Blut gefolterter Kinder die Droge ›Adrenochom‹. Präsident Trump befreit sie nun.« … derrechterand

Union: Auf den Hund gekommen … postvonhorn

Gernulf Olzheimer kommentiert (Satire): Verhandeln mit der Natur – Immerhin wissen wir jetzt, dass wir von Berufsirren geführt werden, denen es um die kurzfristige Erledigung eines Jobs geht: sich aus jeder Verantwortung rauszuhalten … zynaesthesie

Neue Version der Corona-Warn-App: Einchecken per QR-Code … netzpolitik

Eine deutsche Affäre? Notizen zur öffentlichen Geschichte: Schon lange nicht mehr hat ein historisches Buch so scharfe Kontroversen ausgelöst wie jüngst „Demokratie. Eine deutsche Affäre. Vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ aus der Feder der Münchner Historikerin Hedwig Richter … publicHistory

Künstlersohn, Museumsdirektor und Stifter: Ulrich Schumacher gestorben … revierpassagen

Popcorn-Kino gegen den Corona-Blues: Gute und schlechte Monster … unkreativ

Corona-Pandemie: Alle bekloppt, oder was?

Der WDR meldet heute Morgen auf seinem Telegram-Kanal, dass die Corona-Karte für NRW rot sei. 13 Kommunen lägen über einem Wert von 200.

Werden jetzt die Schulen in den Wechsel- oder Distanzunterricht gehen? Der WDR sieht das Chaos heraufziehen.

Zwar habe Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gestern im Landtag verkündet, dass es in Städten oder Kreisen mit weniger als 200 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern ab Montag Wechselunterricht und darüber Distanzunterricht gebe, aber noch während der Debatte korrigierte das Gesundheitsministerium (CDU): Die Kommunen KÖNNTEN die Schulen schließen, MÜSSTEN es aber nicht. Schließungen müssten im Einzelfall immer mit der Landesregierung besprochen werden.

Derweil wollen im Hochsauerlandkreis neben Schmallenberg und Winterberg auch Medebach und Hallenberg Modellregionen für Öffnungsstrategien werden.

Wie sinnlos und kontraproduktiv die Diskussion um Modellregionen in der jetzigen dritten Welle der Pandemie ist, zeigen die Versuchskaninchen Tübingen (gescheitert) und das Saarland (scheiternd). Das Gesundheitssystem am Limit.

Ministerpräsident Laschet ruft derweil, dass die Lage ernst sei und gehandelt werden müsse, tut aber wie so oft nichts. Stattdessen werden die Torpfosten in der Debatte verschoben: Inzidenz 10, 35, 50, 100 oder doch lieber 200? Ach was, darüber geht auch. 300, 400? Ja, sind die Inzidenzen überhaupt wichtig?

Gelaber bis zur Maximal-Verwirrung.

Vielleicht versuchen es die Politiker*innen in der Zwischenzeit mit einem echten Lockdown (Schulen in Distanz, Home-Office soweit möglich, Kontaktbeschränkungen …) bis die Inzidenz unter 10 (!) gedrückt ist. Die Wissenschaft hat längst Konzepte entwickelt.

Hochsauerlandkreis: Luca-App startet – Schlüsselanhänger kostenlos erhältlich. Kritik des Chaos Computer Club an App und Geschäftsmodell.

In unserem BriefkastenDie Luca-App startet ab sofort im Hochsauerlandkreis. Das Gesundheitsamt ist angebunden und kann die gesicherten Daten entschlüsseln und damit die Infektionsketten schnell und lückenlos nachverfolgen. (Zur Kritik an der Luca-App siehe unten.)

(Pressemitteilung HSK)

Landrat Dr. Karl Schneider hofft, dass viele Betreiber und Gäste mitmachen: „Unser Ziel ist eine breite Streuung der App und eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Sie ermöglicht eine verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung für Gastgeber und Gäste bzw. für Betriebe und Kunden und damit eine digitale Abwicklung des gesamten Prozesses.“

„Der Hochsauerlandkreis hat für den Einsatz von „Luca“ 15.000 Schlüsselanhänger bestellt, die nach Lieferung kostenlos in den Bürgerinfos der Kreishäuser Arnsberg, Brilon und Meschede sowie in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden verteilt werden“, macht Landrat Dr. Schneider auf die Chance aufmerksam, auch Menschen einzubinden, die nicht über ein Smartphone verfügen. Mit der Seriennummer muss der Schlüsselanhänger einmalig registriert werden: https://app.luca-app.de/registerBadge. Sobald die Schlüsselanhänger in den Ausgabestellen angekommen sind, wird der Hochsauerlandkreis entsprechend informieren.

Alle die mitmachen, werden insbesondere dann profitieren, wenn es weitere Öffnungsschritte zum Beispiel in der Gastronomie gibt und damit zusätzliche Einsatzmöglichkeiten. Informationen gibt es auch unter www.wirtschaftsfoerderung-hsk.de bzw. www.hochsauerlandkreis.de. Eine vom Kreis eingerichtete Servicestelle ist per Mail an luca-service@hochsauerlandkreis.de erreichbar. Für weitergehende Fragen ist ab Montag, 19. April, ein Servicetelefon unter 0291/94-6565 (Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr) geschaltet.

„Luca“ verfügt über drei zentrale Schnittstellen: den Gastgeber, den Gast bzw. Nutzer und die Gesundheitsämter. Gäste melden sich einmal in der App mit ihren Daten auf einem mobilen Endgerät an. Die App generiert einen sich minütlich ändernden QR-Code, der direkt dem Endgerät zugeordnet ist. Mit diesem „Pass“ kann in Locations eingecheckt werden – egal, ob Wochenmarkt, Kirche, Restaurant, Geschäft oder Familientreffen. Alles was der „Gastgeber“ dafür benötigt, ist ebenfalls ein Handy mit der Luca-App. Per Scan wird bei dem Gastgeber eingecheckt und automatisch wieder ausgeloggt, wenn der Ort verlassen wird. Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste dieser Location benachrichtigt, die sich zur betreffenden Uhrzeit dort aufgehalten haben. Parallel werden die Gesundheitsämter informiert, die dann automatisch Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste haben. Das Sauerland-Museum des Hochsauerlandkreises setzt die App bereits ein.

————-Ende Pressemitteilung———

Kritik an der Luca-App: CCC fordert Bundesnotbremse

„Zweifelhaftes Geschäftsmodell, mangelhafte Software, Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe: Der Chaos Computer Club (CCC) fordert das sofortige Ende der staatlichen Alimentierung von Smudos Steuer-Millionengrab “Luca-App”.

In den vergangenen Wochen wurden eklatante Mängel in Spezifikation, Implementierung und korrekter Lizenzierung der Luca-App aufgedeckt. Die nicht abreißende Serie von Sicherheitsproblemen und die unbeholfenen Reaktionen des Herstellers zeugen von einem grundlegenden Mangel an Kompetenz und Sorgfalt.

Dennoch verschwenden immer mehr Länder ohne korrektes Ausschreibungsverfahren Steuergelder auf das digitale Heilsversprechen. Mecklenburg-Vorpommern will die Installation sogar zur Voraussetzung der Teilhabe am öffentlichen Leben machen.

Der CCC fordert ein umgehendes Moratorium, eine Überprüfung der Vergabepraktiken durch den Bundesrechnungshof und ein sofortiges Ende des App-Zwangs. Für den Umgang mit hochsensiblen Gesundheits- und Bewegungsdaten verbietet sich der ländersubventionierte Roll-Out ungeprüfter Software von selbst.

Investor Smudo auf Talkshow-Tour

Eine mehrmonatige Marketing-Kampagne des Rappers Smudo hat es ermöglicht: Trotz eklatanter Mängel haben verschiedene Bundesländer bisher mehr als 20 Millionen Euro an Steuergeldern für Lizenzen zur Nutzung der Luca-App investiert. Dabei erfüllt die App keinen einzigen der zehn Prüfsteine des CCCs zur Beurteilung von „Contact Tracing“-Apps.

Staatlich subventioniertes Geschäftsmodell

Obwohl Steuergelder großzügig eingesetzt werden, verbleiben Daten, App und Infrastruktur selbstverständlich in den Händen der privatwirtschaftlichen Betreiber. Dabei gelten die teuren Lizenzen nur für ein Jahr – genug Zeit, um die Luca-App zum de-facto-Standard für Einlass-Systeme zu machen. Mecklenburg-Vorpommern hat die Nutzung bereits offiziell im Rahmen der Infektionsschutzverordnung verpflichtend angeordnet.

Für die Zeit nach dem steuerlichen Geldregen haben die Eigentümer schon heute ungenierte Pläne zur weiteren Kommerzialisierung der Kontaktverfolgung: Neben der Anbindung in Ticketing-Systeme hofft man auf breite Verbindung mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Die Marke „luca” wurde mit unternehmerischer Weitsicht unter anderem für „Zutrittskontrolle, Besuchermanagement, gedruckte Eintrittskarten, sowie für die Reservierung von Tickets für Veranstaltungen, insbesondere für Kultur- und Sportveranstaltungen, politische Veranstaltungen, Veranstaltungen für Bildungs- und Fortbildungszwecke und für wissenschaftliche Tagungen” eingetragen.“

alles lesen:

https://www.ccc.de/de/updates/2021/luca-app-ccc-fordert-bundesnotbremse

Lesetipp: „Wie man trotz Corona sicher Freunde trifft“

Management der Sozialkontakte am Hubertusturm im HSK: auf der vorderen Bank sitzt niemand, auf der hinteren Bank keiner. Wie es auch anders geht, erklärt Lars Fischer. (foto: zoom)

In seinem Blog bei Scilogs erklärt Lars Fischer wie man in der Pandemie die Gefahr einer Ansteckung mit dem Sars-Cov-2 -Virus durch Treffen an der frischen Luft reduzieren kann.

Auch wenn man sich draußen nicht so leicht anstecke, sei das Risiko keineswegs null. Unter bestimmten Umständen sei die Gefahr sogar vergleichbar hoch wie in Innenräumen. Der Wissenschaftsjournalist legt mit originellen Beispielen („Mit Würfeln gegen Corona“) dar, woran das liegt und wie man sich trotzdem recht gefahrlos draußen treffen kann.

Alles lesen:

https://scilogs.spektrum.de/fischblog/trotz-corona-sicher-freunde-treffen/

Entscheidung für Wechselunterricht riskant
Ministerium verordnet Rückkehr in die Schulen trotz deutlich steigender Inzidenz.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/lLz9jRORMfQ?t=286

 
Zur Information: Die heutige Pressekonferenz von Ministerin Yvonne Gebauer zum weiteren Schulbetrieb ab 19. April in NRW.
 
Trotz steigender Infektionszahlen plant die Landesregierung ab dem kommenden Montag eine Rückkehr aller Schüler*innen zum Wechselunterricht. Die GEW NRW hält die am heutigen Mittwoch von Schulministerin Yvonne Gebauer verkündete Entscheidung für nicht nachvollziehbar.

(Pressemitteilung GEW)

Die GEW-Landesvorsitzende Maike Finnern erklärte dazu in einer ersten Reaktion: „Während die Ministerin in der letzten Woche wegen des „diffusen Infektionsgeschehens“ noch auf Nummer sicher ging, geht sie jetzt bei steigenden Zahlen ins Risiko. Das ist aus Sicht der GEW NRW verkehrt. Die Einschätzung der Ministerin, dass die Voraussetzungen für den Wechselunterricht gegeben seien, ist Wunschdenken.“

Die Bildungsgewerkschaft, so ihre Vorsitzende, knüpfe nach wie vor Schulöffnungen mit Wechselunterricht an drei Bedingungen. Finnern wörtlich: „Die Inzidenz muss unter 100 liegen. Wir brauchen eine solide Teststrategie mit kindgerechtem Testmaterial, das funktioniert und von geschulten und entsprechend geschützten Kräften wirksam eingesetzt werden kann. Außerdem verlangen wir, dass alle Lehrkräfte schnellstmöglich geimpft werden und somit geschützt in den Präsenzunterricht gehen können. Das ist der Schlüssel zur Rückkehr in die schulische Normalität.“

GEW-Chefin Finnern begrüßte die Klarstellung Gebauers, dass es keinen Anspruch auf Distanzunterricht ohne negativen Corona-Test für Schüler*innen gebe: „Das ist gar nicht anders machbar.“

Grundsätzlich bräuchten Schulen Planungssicherheit für den Rest des Schuljahres. Dazu gehörte eine Reduzierung der Anzahl der Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I und ein Aussetzen der zentralen Prüfungen in Klasse 10.

Es ist zudem erforderlich, dass das Ministerium bereits das kommende Schuljahr in den Blick nimmt. Dringend geboten ist es, jetzt Konzepte zu entwickeln und Ressourcen dafür bereit zu stellen, damit Schulen in den nächsten Jahren mehr Möglichkeiten für individuelle Förderung und Unterstützung haben.

Für Impfung direkt beim HSK registrieren: Keine Einzelfallprüfung bei chronisch Kranken.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Aus gegebenem Anlass weist der Hochsauerlandkreis daraufhin, dass sich alle chronisch kranke Menschen, die unter Paragraf 3 der Impfverordnung fallen, sich beim Hausarzt impfen oder sich für eine Impfung direkt unter www.hochsauerlandkreis.de/anmeldung registrieren lassen können.

(Pressemitteilung HSK)

Update: Fehler bei den genannten Krankheiten geändert.

Eine Einzelfallprüfung ist dann nicht nötig, sofern es sich um eine der dort genannten Krankheiten handelt: u.a. Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung, Personen nach Organtransplantationen, Demenz oder einer geistigen Behinderung, bipolaren Störungen, behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen, COPPD, Muskeldystrophien, chronischen Lebererkrankungen, chronischer Nierenerkrankungen, Adipositas (BMI über 40).

Weitere impfberechtigte Personenkreise
Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko besteht und eine sofortige Impfung benötigen, müssen einen Antrag mit einem qualifizierten ärztlichen Attest beibringen und können diesen per e-mail leiten an: priorisierung@hochsauerlandkreis.de.

Bis zu zwei Pflegepersonen, die einen pflegebedürftigen Menschen (Pflegegrad 4 oder 5) zuhause und nicht in einer Einrichtung betreuen, haben, sofern sie nicht durch ihren Hausarzt geimpft werden, die Möglichkeit, sich im Impfzentrum impfen zu lassen. Der Pflegegradnachweis und eine schriftliche Benennung der pflegenden Person ist vorzulegen und dem Antrag beizufügen. Registrierung unter www.hochsauerlandkreis.de/anmeldung.

Bis zu zwei Personen, die Schwangere betreuen, können von einer Schwangeren zur Impfung benannt werden. Diese Personen werden derzeit vermehrt schon durch die Ärzte geimpft, die die Schwangeren betreuen. Aber es ist auch möglich, dass sich diese Personen für eine Impfung im Impfzentrum anmelden: www.hochsauerlandkreis.de/anmeldung.

Der weitere Ablauf: Nach der Registrierung werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum mit den Antragstellern in Verbindung setzen und über freie Termine informieren. Aufgrund der hohen Nachfrage ist nach wie vor Geduld erforderlich, sodass es vorkommt, dass es einige Tage dauern kann, ehe ein freier Termin angeboten werden kann. Für die zügigere Bearbeitung und die Chance, das Verfahren zu beschleunigen, ist es daher hilfreich, nach der erfolgten Registrierung von weiteren Rückfragen Abstand zu nehmen. Der Hochsauerlandkreis bittet um Verständnis.

Digitaler Dialog „Zukunft der Krankenhäuser“

In unserem BriefkastenDer heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvize, Dirk Wiese, lädt am 21. April 2021 um 18:00 Uhr zum digitalen Dialog um die Zukunft der Krankenhäuser ein.

(Pressemitteilung SPD)

Zusammen mit seinem Kollegen, Edgar Franke MdB, dem stellvertretenden Sprecher der Arbeitsgruppe Gesundheit in der SPD-Bundestagsfraktion freut Wiese sich auf den Austausch und erklärt:

„Unsere Krankenhäuser leisten Großes bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Dabei ist deutlich geworden, wie wichtig eine gut funktionierende und flächendeckende Krankenhausversorgung ist. Deutschlands Krankenhäuser haben in der Pandemie sehr schnell reagiert, vermeidbare Operationen verschoben, zusätzliche Intensiv- und Beatmungskapazitäten aufgebaut und sich auf die neuen besonderen Hygieneanforderungen eingestellt. Bisher sind wir besser durch die Krise gekommen als viele andere Länder. Ermöglicht wurde dies durch den großen persönlichen Einsatz aller Beschäftigten in unseren Krankenhäusern. Dies verdient unseren Dank und Respekt.“

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich deshalb dafür eingesetzt, dass die in der Pandemie besonders belasteten Krankenhäuser 450 Millionen Euro aus Mitteln des Bundeshaushaltes erhalten, die sie als Prämien an ihre Beschäftigten auszahlen können. Zudem sollen alle Krankenhäuser auch für dieses Jahr einen Erlösausgleich erhalten, der sich an den Erlösen des Jahres 2019 orientiert.

„Wie können wir unserer Krankenhausversorgung weiter den Rücken stärken? Wo stehen die Krankenhäuser zurzeit? Was muss sich ändern? Wie sieht die Zukunft nach Corona aus? Und wie sieht die Krankenhausversorgung bei uns vor Ort im Sauerland in den kommenden Jahren aus? Zu diesen und weiteren Fragen sowie zu unseren Ideen und Vorhaben wollen wir uns mit Ihnen virtuell austauschen,“ so Wiese.

————

Nach erfolgter Anmeldung unter dirk.wiese.wk@bundestag.de werden die Einwahldaten am 21.04.2021 zugesendet.