Pressemitteilung: Gründung einer Bürgervereinigung als unabhängige Wählergemeinschaft mit Anschluss an die Freien Wähler in Winterberg geplant.

Winterberg. (vh_pm) Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Winterberg und den Ortschaften trafen sich am Gründonnerstag im Gasthof Lingenauber, um sich zum Thema „Der Bürger im Mittelpunkt allen Handelns“ sowie über die Interessengemeinschaft zu informieren.

Hierzu wurden Sie von der Landesvorsitzenden der Freien Wähler NRW, Frau Hudyma aus Medebach und dem Geschäftsführer der Landesvereinigung sowie dem Landesverband der Freien Wähler NRW Herrn Kaltenbach aus Dortmund umfangreich informiert.

Insbesondere wurde deutlich gemacht, dass eine unabhängige Bürgervereinigung auf der Kommunalebene (Gemeinde), im Kreistag und im Regionalrat keine Partei ist und in keiner Abhängigkeit zu einer politischen Partei steht.

Alle Teilnehmer waren sich recht schnell einig darüber, dass es einen immensen Wunsch zur Verbesserung des Gemeindewohls in der Stadt Winterberg und Ortschaften gerade im Hinblick auf die derzeit aktuellen Themen wie Windkraft, Kommunalfinanzen und Winterberg2030 gibt.

Die Anwesenden äußerten einstimmig den Wunsch, einer nicht fremd bestimmten Bürgervereinigung unabhängiger Wähler in Winterberg zu gründen. Somit sind schon jetzt alle interessierten Bürgerinnen / Bürger, auch aus den umliegenden Ortschaften, die mitmachen und mitgestalten möchten, recht herzlich eingeladen.

Nähere Informationen zum Gründungstermin und Lokalität in Winterberg werden in Kürze bekannt gegeben.

Umleitung: von völkischen „Kinderlagern“ über das funky Funke Portal zu den Schuldenbergen der Kommunen

Keine Katzenfotos! Heute im Nordfrieslandmuseum Husum (foto: zoom)

Völkische „Kinderlager“: Es gibt sie noch die organisierte braune Kindererziehung. Ehemalige HDJ-Aktivisten führen in Ostwestfalen weiter Kinderlager durch … bnr

Die SPD entzaubert Schulz: Die SPD erwartet Großes von Martin Schulz. Er soll sie aus dem Jammertal führen. Darum wählte sie ihn mit 100 Prozent zum Vorsitzenden … postvonhorn

Das „funky Funke-Portal Der Westen“: Wenn die Welt dir Zitronen reicht, mach Klicks daraus. Warum Menschen den Respekt vor dem Journalismus verlieren, man kann es echt nicht verstehen … evangelisch

Ostergruß: Folgende christliche Glaubensüberzeugungen sind für einen gebildeten und vernünftigen Menschen inakzeptabel … scilogs

Fake History im Outlet Village: Warum ist die Simulation von historischem Flair für den Lagerverkauf von Markenartikeln so populär? … publicHistory

Schulen ohne Rassismus? Der hilflose Anti-Antisemitismus … welt

Vergessen in Amerika: Haus Opherdicke widmet dem Maler Josef Scharl eine Werkschau … revierpassagen

Aktionsbündnis „Für die Würde der Städte“ fordert: Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems in die Wahlprogramme! „Schuldenberge sind Folge von Gesetzen zu Lasten der Kommunen“ … doppelwacholder

Pressemitteilung: Berufsfelderkundungstage im Büro von Dirk Wiese MdB

oben v. l. Julius Neuhaus (Arnsberg), Aaron Leo Kaiser, Svea Köster (Meschede), unten v. l. Lisanne Matthay (Meschede), Dirk Wiese MdB, Philipp Liersch (Meschede) (collage: spd)

Meschede. (spd_pm) Fünf Schülerinnen und Schüler aus einer achten Klasse konnten die Arbeit im Wahlkreisbüro des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs, Dirk Wiese, im Rahmen der Berufsfelderkundungstage, kennenlernen.

Hinter den Berufsfelderkundungstagen steht die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), die vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Sozialfonds finanziell unterstützt wird. Ein wesentlicher Baustein des Landesvorhabens ist die systematische Berufs- und Studienorientierung für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8.

Dirk Wiese: „Ich freue mich, dass es in meinem Wahlkreis so interessierte Jugendliche gibt, die sich schon früh mit der eigenen, beruflichen Zukunft aber auch mit Politik auseinandersetzen und mit dem Kurzpraktikum erfahren konnten, wie meine Arbeit durch mein Wahlkreisbüro unterstützt und begleitet wird“.

Girls’Day: Straßen.NRW hat noch 22 freie Plätze, davon drei in Meschede, zu vergeben.

Straßenwärter beim Ausbessern von Schlaglöchern (foto: StrassenNRW)

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Am 27. April ist wieder Girls’Day. Bundesweit öffnen Unternehmen einen Tag lang ihre Türen für junge Frauen, die einmal ganz unverbindlich in handwerkliche, technische oder naturwissenschaftliche Berufe schnuppern wollen. Auch Straßen.NRW beteiligt sich erneut mit zahlreichen Aktionen. Derzeit sind noch 22 Plätze frei.

Wie entsteht eine Straße? Diese Frage beantwortet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift in Meschede. Schülerinnen schlüpfen dort in die Rolle einer Bauingenieurin oder einer Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik.

Mit professionellem Equipment messen die Nachwuchskräfte eine Fläche auf dem Parkplatz aus und entwickeln den groben Verlauf der neuen Straße. Wer mag, kann eine Baustelle besichtigen.

In Meschede sind zur Zeit der Erstellung dieses Artikels noch drei Plätze frei.
Zur Anmeldung: https://www.girls-day.de/aktool/ez/eventvcard.aspx?id=36835

Ist eine Straße gebaut und frei für den Verkehr, muss sie fortan „unterhalten“ werden. Was das bedeutet, erfahren die jungen Gäste in zahlreichen anderen Meistereien des Landesbetriebes. Hier arbeiten die Straßenwärter, bei deren vielfältigen Aufgaben vor allem die Verkehrssicherheit im Vordergrund steht. Sie räumen Hindernisse von der Strecke, befreien Fahrbahnen von Schnee und Eis, beseitigen Schlaglöcher, warten verkehrstechnische Anlagen, reinigen Straßenentwässerungen oder mähen Gras und sichern Baustellen.

Auf Spurensuche können sich Girls’Day-Teilnehmerinnen in Netphen bei der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen begeben. Dort steht das Berufsbild des Landschaftspflegers bei Straßen.NRW im Mittelpunkt. Zunächst führt der Weg in die dunkle Welt der Fledermäuse, anschließend in schwindelerregende Höhen zum Turmfalken.

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Was im Einzelnen an den verschiedenen Standorten angeboten wird, finden die Mädchen im Internet unter www.girlsday.de. Dort einfach online auf „Girls’Day Radar“ unter dem Stichwort „Landesbetrieb Straßenbau“ für freie Plätze anmelden.

Mehr zum Thema Ausbildung bei Straßen.NRW: www.strassen.nrw.de/karriere

Was ist los bei @erbloggtes? Website durch wordpress.com vom Netz genommen.

https://erbloggtes.wordpress.com/ war bislang eine Website mit scharfsinnigen Beiträgen von @erbloggtes, die ich deshalb auch gerne immer wieder verlinkt hatte und habe.

Viele Themen drehten sich um Betrügereien und Ungereimtheiten im akademischen Umfeld sowie um Hochstapler und Falschspieler im Herzen der Bildung, den Universitäten. Plagiatorinnen und Plagiatoren sind von @erbloggtes stets kühl seziert worden.

Jetzt ist die Site, anscheinend ohne weiter Warnung, vom Netz genommen worden.

erbloggtes.wordpress.com is no longer available.

This blog has been archived or suspended for a violation of our Terms of Service.
For more information and to contact us please read this support document.

Wer die Artikel von @erbloggtes wiederfinden will, ist auf das Internet-Archiv angewiesen.

Im Internet Archive ist das Blog bis zum Oktober 2016 archiviert: http://web.archive.org/web/20161116103742/https://erbloggtes.wordpress.com/

Die letzten beiden Artikel „in der Sache Reitzenstein“ sind auf der Website https://wiedererbloggtes.wordpress.com/ nachzulesen. Dort findet sich auch folgende Einleitung:

Seit heute ist das Blog „Erbloggtes“ nicht mehr da. Einfach weg. „No longer available“, sagt WordPress, „archived or suspended for a violation of our Terms of Service“. Mit anderen Worten: Jemand fühlte sich von Erbloggtem allzu heftig auf den Schlips getreten. Oder sonstwohin. Und hat deshalb dieses Suspensorium angelegt.
Wir haben ja gar nichts gegen Leute in Reitzwäsche. Aber sowas? Nee, das finden wir nicht hübsch. Und deshalb haben wir die beiden letzten größeren Erbloggtes-Beiträge rasch noch aus dem Google-Cache kopiert und stellen sie hier ein. Das sind die Beiträge zur Causa Reitzenstein. In der sicheren Erwartung, dass dieses geschmacklose Suspensorium bald wieder entfernt wird. Wir werden das scharf im Auge behalten.

Danke für einige Hinweise auch an Klaus Graf: https://archivalia.hypotheses.org/64247

Ich bin sehr gespannt, aus welchen Gründen WordPress das Blog von @erbloggtes gesperrt hat. Ich habe einiges an Vertrauen in diese Internet-Firma verloren.

Umleitung: Zuerst Satire und danach der Alltagsernst. Von der Gattin des Führers über die Print-Medien zum Ruhrtalradweg.

Der Himmel über dem Meisterstein am 1. April 2017 (foto: zoom)

Die Gattin des Führers: „Sie ist halt scheiße. Ihre Vertrauten sind scheiße, sonst wären es ja nicht ihre Vertrauten. Dieses linke Scheißpack …“ … zynaesthesie

Perpetuum Huntington? Anmerkung zum KLP Sek II Geschichte, Inhaltsfeld: Islamische Welt – christliche Welt … historischdenken

Noch vor der Bundestagswahl: Staatstrojaner soll auch gegen Alltagskriminalität eingesetzt werden … netzpolitik

Mutti und die bösen Jungs: Trump, Erdogan – der Job von Kanzlerin Merkel ist seit Monaten nicht immer vergnügungssteuerpflichtig … charly&friends

Gedanken zum Thema Energiewende: Was nützt uns der Schutz von Heimat und Natur, wenn die Veränderung des Klimas beides zerstört? … GrueneSundern

Haben Print-Medien Zukunft? Jubiläumsschrift des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung wägt Chancen und Risiken … revierpassagen

Martin Luther King im MKK Dortmund: vor 50 Jahren, am 4. April 1967, hielt Martin Luther King Jr. in New York City seine berühmt gewordene Rede „Beyond Vietnam – A Time to Break Silence“ (Jenseits von Vietnam – Zeit, das Schweigen zu brechen). Genau ein Jahr später wurde der Kämpfer gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit ermordet … nordstadtblogger

Ruhrtalradweg: zwischen Hengsteysee und Westhofen freigegeben … doppelwacholder

Was braucht es für eine gelungene Jubiläumsfeier? Von einer Drohne eskortiert feierte die SBL ihren zehnten Geburtstag … sbl

Sauerländer Bürgerliste/FW: Drastischer Rückgang der Anmeldezahlen am Gymnasium

Andere Städte haben die Anmeldezahlen zu ihren Schulen schon längst veröffentlicht. So stand in der WP Arnsberg bereits am 24.02.2017 ein Bericht über die Zahlen der für die weiterführenden Schulen neu angemeldeten Schülerinnen und Schüler. Eines der beiden städtischen Gymnasien hatte dabei gegenüber dem Vorjahr einen “deutlichen” Rückgang von 18 %.

(Der Artikel ist heute zuerst auf der Website der Sauerländer Bürgerliste/FW erschienen.)

Die Stadt Brilon hüllte sich bisher in Schweigen. Heute (am 28.03.2017) gab es im Schulausschuss dann endlich die Zahlen der neu angemeldeten Schülerinnen und Schüler. Und: Auffällig ist der drastische Rückgang der Anmeldezahlen am Gymnasium, von 101 für die jetzt laufende 5. Klasse auf nur noch 69 für das kommende Schuljahr, also um 32 %! Die private Marien-Realschule nimmt dagegen wieder 96 Schülerinnen und Schüler auf, und musste 37 weitere Bewerber abweisen. Die Zahl der Anmeldungen war also trotz größerer Konkurrenz durch die Sekundarschulen in Brilon und Olsberg fast doppelt so hoch wie für das Gymnasium. Ebenfalls mit 96 Schülerinnen und Schülern starten die 5. Klassen in der städtischen Sekundarschule.

Im Sommer verlassen insgesamt 233 Schülerinnen und Schüler die Abschlussklassen der Briloner Grundschulen. 261 sind für die Eingangsklassen von Gymnasium, Realschule und Sekundarschule neu angemeldet. Was auf den ersten Blick unproblematisch klingt, wird auffällig, wenn man bedenkt, dass laut Auskunft des Schulleiters die Marienschule 30 Schülerinnen und Schüler aus Olsberg aufnimmt. Und dass die Nachbarstadt Olsberg kein eigenes Gymnasium hat, sondern ihre Schülerinnen und Schüler meist zum Gymnasium in Brilon gehen.

Keine Auskunft geben konnte die Schulverwaltung, wie viele Schülerinnen und Schüler für die 5. Klassen in Büren, Willingen, Olsberg, Bestwig und Wünnenberg angemeldet sind. Vor allem die im Sommer 2016 erfolgreich gestartete Gesamtschule in Büren weist eine hohe Attraktivität auf. Für das neue Schuljahr lagen dort Anfang März bereits mehr als 140 Anmeldungen vor, obwohl nur 96 Plätze vorhanden sind. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, die Angaben über die auspendelnden Schülerinnen und Schüler nachzuliefern.

Fazit:
Aufgrund der Anmeldezahlen für ein Schuljahr lassen sich noch keine endgültigen Schlüsse ziehen. Aber ein Rückgang um fast ein Drittel bei den Anmeldungen zum Gymnasium wirft viele Fragen auf. Die Diskussion um G8 und G9 erhält so durch die Entwicklung der Anmeldungen neue Nahrung. Und ebenso die Diskussion, warum in allen anderen 52 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW jeweils mehrere Gesamtschulen bestehen, die zum ganz großen Teil sehr erfolgreich sind, im HSK aber immer noch keine einzige Gesamtschule existiert!

Umleitung: @erbloggtes legt nach und nicht nur Reitzenstein kriegt sein Fett weg

Ein guter Ort zum Nachdenken: der Kahle Asten (foto: zoom)

Als ich mir heute Abend den Wind auf dem Kahlen Asten gegen die Brust drücken ließ, habe ich tatsächlich an einen Artikel von @erbloggtes gedacht, den ich in der letzten Umleitung prominent verlinkt hatte:

„Reitzenstein reizt @erbloggtes – zu Recht“ lautete der Anreißer und ich hatte „Zur Causa Reitzenstein: Wissenschaft vor Gericht“ tatsächlich gelesen. Von vorne bis hinten. Die Klage von Reitzenstein und die Rezensionen in hsozkult hatte ich ebenfalls schon rezipiert und einigermaßen verarbeitet.

Zum Schluss versprach der Autor/die Autorin @erbloggtes (ihr Geschlecht ist nicht bekannt)

„wer bis hierhin durchgehalten hat, interessiert sich vielleicht auch für die Fortsetzung dieser Besprechungsbesprechung, die demnächst hier zu lesen sein wird. Darin geht es um die Bedingungen für das Wegklagen von Kritik, um mögliche Gegenmaßnahmen, und um den von H-Soz-Kult gewählten Weg“

Schneller als gedacht hat @erbloggtes nachgelegt:

Zur Causa Reitzenstein: Wert und Bewertung

Dort heißt es gleich zu Beginn:

„dass die Wissenschaft selbst leidet, wenn ein Gericht zwischen wahr und unwahr entscheiden will. Das gilt besonders dann, wenn eine Partei den Rechtsweg scheut, weil sie an einer juristischen Klärung nicht interessiert ist. Das kann leicht passieren, wenn für eine Partei der Streitgegenstand unermesslich wertvoll ist, die möglichen Kosten dagegen gering, während es für die andere Partei nur um einen geringfügigen Streitgegenstand geht, dabei aber horrender Aufwand in Geld und Mühe droht.“

Genau hier liegt der Hund begraben. Sollte nämlich das „Beispiel Reitzenstein“ Schule machen, müsste eventuell in Zukunft jeder Rezensent oder jede Rezensentin von irgendwas (Musik, Kultur, Wissenschaft) damit rechnen, dass der/die Rezensierte unliebsame Textstellen auf juristischem Weg wegdrücken könnte.

@erbloggtes spinnt die Folgen für wissenschaftliche Rezensionen aus. Doch wer garantiert, dass nicht findige Juristen das Prozedere auf Buchkritiken im Feuilleton oder Musikkritiken in Blogs ausdehnen?

Zu weit hergeholt? Gut, dann bleiben wir erst einmal im Rahmen der Wissenschaft und lesen:

  1. Zur Causa Reitzenstein: Wissenschaft vor Gericht
  2. Zur Causa Reitzenstein: Wert und Bewertung

Umleitung: Reitzenstein reizt @erbloggtes – zu Recht und weitere Lesehinweise sowie Beste Grüße

Pause! Der Ruhrtalradweg zwischen Olsberg und Steinhelle. (foto: zoom)

Zur Causa Reitzenstein: Wissenschaft vor Gericht. Erlaubt es die Verteilung von Rezensionsexemplaren an Zeitungen und Fachzeitschriften, dass der Buchautor auch gleich zu bestimmen hat, was in den Rezensionen steht? Der Historiker Julien Reitzenstein scheint dieser Ansicht zu sein, und das Landgericht Hamburg scheint ihm darin zu folgen. Reitzenstein, Autor einer Düsseldorfer Dissertation über das NS-Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung („Himmlers Forscher“, 2014 bei Schöningh, Paderborn, erschienen), fühlte sich offenbar durch folgenden Satz eines Rezensenten in seiner Ehre verletzt … erbloggtes

Kein Wunder, dass DerWesten immer platter wird: heftig.co-Erfinder Peter Schilling baut virale Erfolge am Fließband … turi2

Rationality Storm: Homöopathie, TK, Twitter und Mainstream-Medien … scilogs

Public History und Geschichtsdidaktik – Ein Austausch: Die Beziehung zwischen Public History – nämlich Geschichte in der Öffentlichkeit zu betreiben – und Geschichtsunterricht ist es wert, diskutiert zu werden, indem sowohl Abgrenzungen wie auch Gemeinsamkeiten zwischen Public History und Geschichtsunterricht gesucht und gefunden werden … publicHistory

Grüne: Eigennutz zählt … doppelwacholder

ÖPNV Im Hochsauerlandkreis: Einnahmen der RLG aus dem Sozialticket bleiben vorerst ein Rätsel … sbl

Viele, liebe, beste, schöne, freundliche, herzliche Grüße: Die etwas unklare Rangordnung der Grußformeln … revierpassagen

UPDATE (2.5.2017) Ein Leserbrief. „Der Stand der Dinge: Qualitätsanalyse – Verbundschule und Sekundarschule in Winterberg“.

Die Verbundschule Siedlinghausen soll geschlossen werden. (archiv: zoom)

Nachfolgend veröffentliche ich einen Leserbrief von Sebastian Vielhaber. Der Autor war maßgeblich an der Siedlinghäuser Bürgerinitiative gegen die Schließung der weiterführenden Schule im Ort beteiligt.

Vorbemerkung: Mit der Gründung der Sekundarschule Medebach-Winterberg läuft die Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen aus.

Siehe u.a. hier im Blog.

Viele Bürger des Winterberger Ortsteils Siedlinghausen befürchten einen sozialen, ökonomischen und kulturellen Bedeutungsverlust ihres Ortes, wenn ein wichtiger Baustein, nämlich die weiterführende Schule,  aus dem gewachsenen Orts-Ensemble herausgebrochen wird.

Soweit die kurze Einordnung. Alles Weitere kann in den Kommentaren „ohne Zorn und Eifer“ erweitert und diskutiert werden.

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UPDATE (2.5.2017): Heute hat die in Gründung befindliche Bürgervereinigung „FWG Winterberg und Ortschaften“ die Qualitätsanalysen vom 12. 01. 2017 und vom 29. 03. 2017, sowie die Stellungnahme der Stadt Winterberg  auf ihrer Website veröffentlicht:

http://www.fw-winterberg.de/cms/media/pdf-schule/Qualitaetsanalyse_12.01.2017_1.pdf

http://www.fw-winterberg.de/cms/media/pdf-schule/Qualitaetsanalyse_29.03.2017_1.pdf

http://www.fw-winterberg.de/cms/media/pdf-schule/Stellung_Stadt_Wtbg._14.03.2017.pdf

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Der Leserbrief im Wortlaut:

Leserbrief
„Der Stand der Dinge: Qualitätsanalyse – Verbundschule und Sekundarschule in Winterberg“

Das, was sich hier seit Ende April 2016 in Winterberg -insbesondere zum Thema Sekundarschule und Qualitätsanalyse (QA)- inzwischen abgespielt hat, ist „filmreif“ und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt eine Komödie daraus machen.

Was hat sich zwischenzeitlich ereignet:

Wie ich in Erfahrung gebracht habe, liegt der Stadt Winterberg sowie der Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen seit dem 16. Dezember 2016 eine sogenannte QA vor.

Seither fordern zahlreiche Eltern und Bürger aus Winterberg und den Dörfern die Veröffentlichung dieser QA, die nach meiner Einschätzung den Charakter eines Gutachtens hat. Erstellt wurde die QA von Qualitätsprüfern des Dezernats 4Q der Bezirksregierung Arnsberg, welches uns seit Anfang des Jahres immer wieder auf Neues ermutigt hat, bei diesem Thema am Ball zu bleiben.

Nach Auffassung der Schulaufsicht des Hochsauerlandkreises ist nach Vorlage eines solchen Gutachtens innerhalb von einer Woche die Schulkonferenz einzuberufen, die darüber abstimmen soll, ob das Gutachten veröffentlicht wird oder nicht. Diese Veröffentlichung ist bis heute nicht erfolgt.

Am Freitagnachmittag den 24.02.2017 erhielt ich eine Nachricht der Bezirksregierung Arnsberg, nach mehrmaliger vorheriger Anfrage, wonach diese QA derzeit noch einmal geprüft und textlich verändert würde.

Bei einer nachträglichen textlichen Veränderung eines Berichtes oder Gutachtens (QA) liegt für mich der Verdacht und die Vermutung nahe, dass hier gerade eine textliche Zensur stattfindet. Werden etwa Textpassagen überarbeitet, wovon die Eltern und Bürger aus Winterberg und seiner Dörfer nichts erfahren dürfen/sollen?

Durch diese Vorgehensweise („Zensur“ der QA) tragen die Verantwortlichen dazu bei, dass der Graben zwischen Winterberg und Siedlinghausen, um ein Vielfaches tiefer und breiter wird. Transparenz und Offenheit sollten in einer Demokratie anders aussehen.

Es gibt im Bundesland NRW ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG NRW), das es uns Bürgern (natürliche Personen) erlaubt in alle nicht als geheim eingestuften behördlichen Akten Einsicht (kompletten Verwaltungsvorgang) zu nehmen. Die QA fällt aus meiner Sicht nicht unter die geheim einzustufenden Akten.

Vor diesem Hintergrund habe ich Anträge an die Verbundschule, an den Schulträger (die Stadt Winterberg), an die Schulaufsicht des Hochsauerlandkreises sowie an das Dezernat 4Q der Bezirksregierung Arnsberg gestellt.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat mich daraufhin zu einem persönlichen Gespräch am Montag, den 13.03.2017 eingeladen. Begleitet wurde ich von unserem Ortsvorsteher Bruno Körner. Die Bezirksregierung wollte mir Erläuterungen und Hinweise geben, weshalb textliche Änderungen an dem Bericht vom 16. Dezember 2016 notwendig gewesen wären.

Der gestellte Antrag an die Verbundschule wurde an den Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung Arnsberg weiter verwiesen.

Die Stadt Winterberg hat meinen Antrag weder abgewiesen, noch an einen anderen Zuständigkeitsbereich verwiesen. Mir wurde allerdings keine dem Gesetz nach entsprechende Akteneinsicht gewährt. Als Begründung wird angeführt, dass erst jetzt ein sog. „Entwurf“ zur QA vorläge und sie nun zwei Wochen Zeit hätten, entsprechende Stellungnahmen abzugeben.

Der Hochsauerlandkreis hat auf meinen Antrag auch keine eindeutige Auskunft gegeben und auf meinen Termin bei der Bezirksregierung Arnsberg verwiesen.

Eine Akteneinsicht wurde uns beim vorgenannten Gespräch bei der Bezirksregierung verwehrt. Vielmehr wurden wir darauf hingewiesen, dass der Bericht vom 16.12.2016 nur eine sogenannte „Entwurfsfassung“ gewesen sei und die Endfassung erst am 18.01.2017 an die Verbundschule und den Schulträger Stadt Winterberg versandt worden wären. Entsprechende Stellungnahmen zum vorgenannten Bericht wurden weder von der Verbundschule noch vom Schulträger abgegeben.

Weiterhin teilte man uns mit, dass die Endfassung vom 18.01.2017 dann noch einmal durch die Bezirksregierung redaktionell überarbeitet werden musste, weil es angeblich irgendwelche Formfehler im Bericht vom 16.12.2016/18.01.2017 gegeben haben soll.

Die Überarbeitung des 1. Berichtes hat bis zum 01.03.2017 gedauert. Hier wurde dann ein sog. 2. Bericht mit Status „Entwurf“ wiederholt an die Verbundschule und Schulträger versandt mit einer Frist zu weiteren Stellungnahmen bis zum 15.03.2017.

Der 2. Bericht soll in einigen Bereichen ausführlicher und kritischer geworden sein und der Bericht hat mehr Seiten als vorher.

Alles etwas eigenartig oder nicht?

Bis zu unserem vorgenannten Gespräch sind anscheinend keine Stellungnahmen von Seiten der Verbundschule sowie dem Schulträger bei der Bezirksregierung Arnsberg eingegangen.

Wir fragen uns auch, warum und weshalb es keine Stellungnahmen bereits zum ersten Bericht gegeben hat? Oder haben hier die Verbundschule und der Schulträger etwa bei der Überarbeitung des 1. Berichtes hinter den Kulissen mitgewirkt?

Die Bezirksregierung sei sich auch nicht sicher darüber, ob wir überhaupt Akteneinsicht gemäß des IFG NRW haben könnten. Begründet wird es von der Bezirksregierung Arnsberg damit, dass man sich nicht sicher ist, ob die Verordnung die für die Qualitätsanalysen (QA-VO) gilt, eine Rechtsvorschrift sei oder nicht. Denn wenn diese Verordnung eine Rechtsvorschrift wäre, hätten wir kein Recht auf Akteneinsicht.

Bemerkenswert ist allerdings im Kontrast zu dieser Aussage der Bezirksregierung Arnsberg, dass es öffentliche Aussagen der Bezirksregierung Detmold von 2014 und 2016 gibt, die damals den Antragstellern eine Akteneinsicht nach datenschutzrechtlicher Überprüfung (150,00 Euro pro Bericht) für QA´s über Bielefelder Schulen gewährt hätte.

In anderen Bundesländern wie u.a. Berlin und Brandenburg gibt es gar keine Diskussion um eine Akteneinsicht, da diese Bundesländer alle QA´s allen Eltern und Bürgern auf entsprechenden Plattformen öffentlich zugänglich machen.

Wir haben gegenüber der Bezirksregierung unsere Position deutlich gemacht, dass wir die gestellten Anträge auf sämtliche Berichte zur QA seit dem 16.12.2016 aufrechterhalten werden.

Daher werden sich meine Mitstreiter und ich weiter dafür einsetzen, dass die Urfassung der QA (12/2016) mittels weiterer Anträge an die entsprechenden öffentlichen Einrichtungen u.a. an die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in NRW gemäß § 13 des Informationsfreiheitsgesetzes NRW allen Eltern und Bürgern von Winterberg und seinen Dörfern öffentlich zugänglich gemacht wird.

Inzwischen gibt es bereits einen zweiten Antrag nach IFG zu Akteneinsicht zum Thema „QA Verbundschule“ von einem Winterberger Bürger, der der Bezirksregierung Arnsberg am 13.03.2017 postalisch zugegangen ist.

Anscheinend haben die öffentlichen Einrichtungen (u.a. Behörden wie Bezirksregierung Arnsberg als auch die Stadt Winterberg sowie öffentliche Bildungseinrichtungen wie die Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen) einiges zu verbergen.

Ich werde für Sie weiter am Ball bleiben und versuchen dazu beizutragen, all diese Umstände möglichst zeitnah aufzudecken und für alle Eltern und Bürger der Stadt Winterberg und seinen Dörfern zugänglich und transparent zu machen.

Sebastian Vielhaber
Winterberg-Siedlinghausen