Der Unfallatlas bietet einen räumlich tief gegliederten Überblick über die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten sowie nach einzelnen Unfallstellen.
Die Darstellung der Unfallstatistik in Köln (Grafik: IT.NRW)
Düsseldorf (IT.NRW). Auf welchen Straßen in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich besonders viele Verkehrsunfälle? Wo gab es Unfälle mit Verkehrstoten? Wo sind Fahrradunfälle besonders häufig?
(Pressemitteilung IT.NRW)
Diese und weitere Fragen beantwortet der interaktive Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurden die im Unfallatlas visualisierten Unfalldaten jetzt mit den Ergebnissen des Jahres 2021 aktualisiert. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist in NRW im Jahr 2021 im Vergleich zu 2019 um 11,6 Prozent auf 54 339 gesunken (2019: 61 471).
Die Anwendung „Unfallatlas” steht kostenlos zur Verfügung.
Als Unfallschwerpunkte in Nordrhein-Westfalen hat das Statistische Landesamt mithilfe des Unfallatlas für das Jahr 2021 z. B. in Köln die Kreuzung Aachener Straße/Innere Kanalstraße/Universitätsstraße sowie den Bereich Zülpicher Straße (Mensa)/Zülpicher Wall identifiziert. In Bonn kam es im Bereich Hauptbahnhof in Höhe Poststraße vermehrt zu Verkehrsunfällen. Bei Unfällen mit Fahrradbeteiligung fielen Schwerpunkte in Aachen im Bereich Boxgraben/Krakaustraße/Stephanstraße, in Bonn im Bereich Am Hauptbahnhof, Höhe Poststraße und in Köln im Bereich Aachener Straße/Innere Kanalstraße/Universitätsstraße sowie im Bereich Zülpicher Straße (Mensa)/Zülpicher Wall auf.
Der Unfallatlas bietet einen räumlich tief gegliederten Überblick über die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten sowie nach einzelnen Unfallstellen. Die Nutzer können selbst auswählen, ob alle oder nur Unfälle mit Beteiligung bestimmter Verkehrsmittel angezeigt werden sollen. Zu jedem Unfall sind Zusatzinformationen z. B. darüber verfügbar, ob es sich um einen Unfall mit Verkehrstoten, Schwer- oder Leichtverletzten gehandelt hat. Die Unfalldaten stehen zum Download auch im shape- bzw. csv-Format zur Verfügung.
Die im Unfallatlas visualisierten Unfalldaten stammen aus der Statistik der Straßenverkehrsunfälle, die auf den Meldungen der Polizei basiert. Im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in NRW um 11,6 Prozent auf 54 339 gesunken (2019: 61 471). Die NRW-weit höchste Unfallzahl mit Personenschaden gab es im Jahr 2021 mit 4 371 Unfällen in Köln. Umgerechnet auf die Bevölkerung ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden mit 6,1 Unfällen je 1 000 Einwohner in Heimbach (Kreis Düren). Die niedrigste Unfallhäufigkeit gab es hier in Schlangen im Kreis Lippe (1,1 Unfälle je 1 000 Einwohner).
Nach einem Sturz mit seinem Fahrrad am Samstagmorgen gegen 10.15 Uhr wurde ein 7-jähriger Junge aus Relsberg in eine Spezialklinik geflogen. Er wurde schwer verletzt.
Ein 19-jähriger aus Calden kam Sonntagnachmittag gegen 14.50 Uhr mit seinem Fahrrad auf einer Down-Hill-Strecke zu Fall. Er wurde schwer verletzt in eine Spezialklinik geflogen.
Am 30. Juli 2022 ab 19.30 Uhr heißt es zum dritten Mal: Hallo Hallenberg! Willkommen zur HALLENBERGER MUSICAL NIGHT.
(Pressemitteilung Kunst & Kump Hallenberg)
Der Förderverein Hallenberg, Kunst & Kump hat mit Unterstützung der Stadt Hallenberg, der Freilichtbühne Hallenberg und der Sparkasse Hochsauerland zum dritten Mal ein hochklassiges Musical organisiert.
Tickets gibt es für 39 Euro bei der Touristik Hallenberg, Petrusstraße 2, in 59969 Hallenberg zu kaufen oder einfach online unter: www.stadt-hallenberg.de/musical-night. Telefonische Bestellungen sind unter Tickethotline 02984/303-777 möglich.
Wie auch in den Jahren zuvor gibt es eine freie Platzwahl und der Einlass erfolgt ab 18.00 Uhr bevor es dann um 19.30 Uhr losgeht.
„Ich freue mich, dass erneut die Creme de la Creme der Musical Szene nach Hallenberg kommt. Stars, die sonst am Broadway, im Londoner West End und auf den großen Musical-Bühnen dieser Welt auftreten. Gänsehautmomente und großartige Stimmen sind vorprogrammiert“, betont Michael Kronauge vom Veranstalter Förderverein Kunst & Kump.
Initiator und Ideengeber ist erneut der ehemalige Hallenberger Freilichtbühnenregisseur Florian Hinxlage. Das Publikum darf sich auf einen Musical-Abend auf hohem Niveau freuen.
LIVE ON STAGE auf der Bühne der Freilichtbühne Hallenberg sind die folgende ninternationalen Musical-Stars zu erleben.
YNGVE GASOY-ROMDAL, verzauberte bereits 2018 das Hallenberger Publikum beim Flo & Friends Weihnachtskonzert. Seinen „Durchbruch“ hatte der Norweger im deutschsprachigen Raum als Wolfgang Mozart in „Mozart! Das Musical“ in Wien und Hamburg. Das umfangreiche Repertoire von Yngve lässt sich hier kaum aufzählen.
YNGVE GASOY-ROMDAL (Foto: Karim Khawatmi)
Sämtliche große Musical-Rollen durfte er mit seiner prägnanten Stimme und seinem unnachahmlichen Charme gestalten: Jekyll & Hyde, Jesus Christ, „Joe Gillis“ in Sunset Boulevard, „Raoul“ in Liebe stirbt nie – Phantom II, Luther, Van Gogh, Dr. Schiwago, Evita, 3 Musketiere, Cats, Les Miserables, Marie-Antoinette, Into the Woods, Die Schöne und das Biest…kaum eine Rolle blieb ihm verwehrt, in diesem Sommer tritt YNGVE GASOY-ROMDAL in Hallenberg auf.
MIRIAM NEUMAIER, ist ein noch junger Stern am derzeitigen Musical-Himmel. Nach großen Erfolgen als Roxie in Chicago, Uschi in Der Schuh des Manitu und Lucy in Jekyll & Hyde, steht ihre Karriere gerade erst am Anfang.
Miriam Neumaier (Foto: Kunst und Kump)
Kunst & Kump: „Merken Sie sich ihren Namen, denn Sie werden ihn an den ganz großen Theatern der Republik lesen – garantiert! Umso glücklicher sind wir, dass Miriam bei unserer dritten Musical Night dabei sein kann und Sie in die verruchte Welt von Chicago entführen wird. Genießen Sie dieses Ausnahmetalent.“
SIDONIE SMITH – Die gebürtige Amerikanerin steht seit 2009 auf zahlreichen internationalen Bühnen: Köln, Hamburg, Wien, London, New York und Los Angeles zählen zu ihren Stationen. Sie ist nicht nur eine gefragte Musicaldarstellerin; auch als Instrumentalistin stand die klassisch ausgebildete Violinistin und Bratschistin in ausverkauften Häusern.
SIDONIE SMITH (Foto: Karla Newton)
Einige Karriere-Highlights ihrer bisherigen Musical-Laufbahn: West Side Story (Anita), Sweeney Todd (Johanna), Sister Act (Deloris Van Cartier), Bodyguard – Das Musical (Rachel Marron und Nicki Marron), Jesus Christ Superstar (Maria Magdalena), Aida (Aida), Cabaret (Sally Bowles), Jekyll & Hyde (Lucy), Rent (Maureen), Die Brücken am Fluss (Marian), Der kleine Horrorladen (Chiffon), Knockin on Heavens Door (Frankie) und zur Zeit in der Hauptpartie der Felicia Farrell im Musical Memphis.
FEMKE SOETENGA – was Yngve in den männlichen Partien gelang, steht auf Femkes Vita im weiblichen Fach des Musicals: Nahezu jede große Musical-Partie der Literatur!
FEMKE SOETENGA (Foto: Julian Freyberg)
Femkes Stimme und ihre unfassbare Ausstrahlung wird Sie garantiert in ihren Bann ziehen. Mit Leichtigkeit jongliert sie jeden Ton und erzählt die Geschichte eines jeden Songs auf ihre ganz eigene Art. Nur um ein paar Werke zu nennen, in denen sie die Hauptrolle geben durfte: 3 Musketiere, Evita, Jekyll & Hyde, Jesus Christ Superstar, Chess, Cabaret, Cats, Rebecca, Der Schuh des Manitu, Rocky Horror Show, Die Päpstin, Oliver!, Dr. Schiwago, Titanic… Es könnte ewig so weitergehen. Freuen Sie sich auf Soli, Duette und Terzette, in denen Femke den Songs ihren ganz eigenen Glanz verleihen wird.
Organisator und Ideengeber der Musical-Night ist FLORIAN HINXLAGE. Ehemaliger Regisseur der Freilichtbühne-Hallenberg, der die Erfolgsproduktionen My Fair Lady, Kohlhiesels Töchter – Das Musical und Die 3 von der Tankstelle überaus erfolgreich in Hallenberg inszeniert hat. Die Passion musste wegen der Pandemie leider entfallen.
FLORIAN HINXLAGE (Foto: Fotowerk Vechta)
Florian ist selbst als Sänger und Musicaldarsteller seit über 20 Jahren auf den deutschsprachigen Bühnen unterwegs. In populären Musicals wie Jesus Christ Superstar, Mozart, Hair, Evita, Blues Brothers, Cabaret, My Fair Lady, Die letzten 5 Jahre, 42nd Street und einigen mehr war Florian in Hauptrollen zu erleben und die Liste wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortführen. Doch auch die Regie ist kein unbekanntes Terrain für ihn. Neben Hallenberg zeichnete Florian sich für Inszenierungen in Tecklenburg, Coesfeld, Kloster Oesede, Stuttgart, Wien, Hannover und Bregenz verantwortlich. Als Agent und Produktionsleiter für Musiktheater vermittelt er Künstlerinnen und Künstler an Theater im gesamten deutschsprachigen Raum und mit seiner Firma „hinx + kunst“ ist er als Eventmanager und Produzent in ganz Europa tätig.
Begleitet wird das ausgezeichnete Ensemble von Mario Stork und seiner Band. Seit vielen Jahren zählt Mario zu den gefragtesten musikalischen Leitern im Musical-Konzertbusiness.
Mario Stork (Foto: Kunst & Kump)
Als Musiker, Komponist, Chorleiter und Dozent gibt es keinerlei Grenzen die er in der Musik nicht überschreitet, denn Mario verkörpert Musik. Jahrelang war er hauptverantwortlich für Konzertprogramme von Alexander Klaws, Andreas Bieber, Mark Seibert, Patrick Stanke, Jan Ammann undde n Musical Tenors. Neben Konzerten und Galas ist er als Komponist eigener Musicals tätig. Seine unnachahmliche Art der musikalischen Leitung wird auch das Publikum in Hallenberg verzaubern.
Die Wanderausstellung „Modellierte Tradition. Was NRW mit Preußen zu tun hat“ gastiert bis Ende Juli im Museumshof. Eine Arnsberger Schulklasse „unter der Pickelhaube“. (Foto: Sauerland-Museum)
Das Sauerland-Museum in Arnsberg ist stellvertretend für den gesamten Regierungsbezirk Arnsberg Ausstellungsort der Wanderausstellung „Modellierte Tradition. Was NRW mit Preußen zu tun hat“, die in Form einer transportablen Litfaßsäule auf dem Museumshof bis Ende Juli zu sehen ist.
(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)
75 Jahre Nordrhein-Westfalen – unser Bundesland feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Das LWL-Preußenmuseum Minden, die Landeszentrale für politische Bildung NRW und die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen machen ihm aus diesem Anlass ein besonderes Geschenk: Eine Litfaßsäule, die eine kleine, aber feine und transportierbare Wanderausstellung zeigt. Eine historische Ausstellung, in der es entgegen möglicher Erwartungen aber nicht um die letzten 75 Jahre geht, sondern um Preußen.
Preußen? Da denkt man vermutlich an Pickelhaube, Kaiser, Obrigkeitsstaat und Militärparaden, aber nicht an Nordrhein-Westfalen. Und doch ist unser heutiges NRW ohne Preußen nicht denkbar. Denn entgegen des Mythos, dass die Briten das neue Bundesland 1946 auf dem Reißbrett erschufen, zeigt sich: die engen Verbindungen des (Nord-)Rheinlands und Westfalens gehen bis ins Jahr 1815 zurück, als Preußen begann, den beiden Provinzen feste administrative Strukturen zu geben und damit Grundlagen für Vieles schuf, was uns bis heute prägt. Die Ausstellung zeigt die preußische Vorgeschichte NRWs in einer außergewöhnlichen Form und mit einem leichten Augenzwinkern – und doch seriös und zuverlässig.
Die Wanderausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums kostenfrei zugänglich.
(V.r.n.l.): Dr. Guido Hitze, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Doris Wermelt vom LWL-Preußenmuseum Minden und Museumsleiter Dr. Oliver Schmidt eröffnen die Wanderausstellung. (Foto: Sauerland-Museum)
Passend zur Wanderausstellung lädt das Sauerland-Museum zu einem Vortrag in das Blaue Haus des Museums ein: Dr. Guido Hitze, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, referiert über die Motive, Ursachen, Hintergründe und Ziele der Bestrebungen, Anfang der 1920er Jahre im Zuge der Reichsreformdebatte eine „Wirtschaftsprovinz Rheinland-Westfalen“ nahezu exakt in den Grenzen des heutigen Nordrhein-Westfalen zu schaffen.
Der Vortrag findet am Dienstag, den 28. Juni um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt ist frei.
Sechs Trekkingplätze rund um Hallenberg ab sofort online buchbar
Der erste Vorsitzende des Naturparks Sauerland Rothaargebirge, Bernd Fuhrmann (r.) sowie Hallenbergs Bürgermeister Enrico Eppner auf einer der neuen Trekkingplattformen. (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)
Übernachten unter freiem Himmel in der heimischen Natur – das ist ab sofort auf insgesamt sechs Trekkingplätzen rund um Hallenberg im Naturpark Sauerland Rothaargebirge möglich. „Es ist toll, dass dieses nachhaltige Naturerlebnis nun an den Start geht – dafür gebührt allen Beteiligten mein herzlicher Dank“, erklärte Bernd Fuhrmann.
Der Vorsitzende des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge besichtigte kürzlich einen von insgesamt sechs dieser Plätze im Hallenberger Stadtgebiet – gemeinsam mit Bürgermeister Enrico Eppner.
„Das Resultat kann sich sehen lassen – nach vielen Gesprächen im Vorfeld haben wir gemeinsam ein attraktives Angebot geschaffen“, war auch der Hallenberger Bürgermeister begeistert. Die Trekkingplätze sind ein Pilotprojekt für den Naturpark. „Wir wollen die Idee nun innerhalb unseres Gebietes in die Fläche tragen“, erklärte Bernd Fuhrmann.
Die Plätze liegen zum Teil im Einzugsbereich des Qualitätswanderweges Sauerland-Höhenflug und des Hallenberger Wanderrauschs, der als verbindendes Element gilt – und damit auch in direkter Nähe zu den Weitwanderwegen im Sauerland und in Siegen-Wittgenstein liegt. Dort steht nun eine naturnahe Übernachtungsalternative für Wandernde zur Verfügung. Denn alle Trekkingplätze sind mit einer Holzplattform zur Aufstellung der Zelte und einer Komposttoilette ausgestattet. Buchbar sind sie von April bis Oktober im Internet unter www.naturpark-trekking.de. Von November bis März stehen sie nicht zur Verfügung, um in der Zeit der Winterruhe die heimischen Wildtiere nicht zu stören.
Um diesen außergewöhnlichen Naturgenuss möglich zu machen, war die Beteiligung und Abstimmung unter vielen Partnern erforderlich. Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge war dabei Initiator. Vorsitzender Bernd Fuhrmann verwies auf den verabschiedeten Naturparkplan, in dem das Projekt bereits 2019 verankert wurde. Die Stadt Hallenberg stand als Partner zur Erstumsetzung zur Verfügung – eine große waldbesitzende Kommune. Bürgermeister Enrico Eppner hatte darüber hinaus großes Interesse an der Umsetzung dieses Angebotes im Stadtwald. Er hat das Projekt daher von Beginn an aktiv begleitet und forciert.
Von Seiten der Partner wurden mehrere Standortvorschläge gemacht, die dann mit den anderen Landnutzern – etwa der Landwirtschaft, dem ehrenamtlichen Naturschutz und den Jagdausübungsberechtigten – abgestimmt wurden. Der Hochsauerlandkreis und das zuständige Forstamt erteilten hernach die Genehmigungen. Das Projekt stieß und stößt auf breite Zustimmung bei allen Interessengruppen – entsprechend haben der Naturpark Sauerland Rothaargebirge und die Stadt Hallenberg gemeinsam in den Bau der sechs Trekkingplätze investiert.
Die Resonanz auf die Plätze ist bereits in der Startphase positiv – erste Rückmeldungen und Buchungen sind bereits eingegangen. Ein weiteres Signal dafür, den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben – und die Idee weiter in die Breite zu tragen. Um Nutzungskonflikte direkt zu vermeiden, geben der Naturpark und die Stadt Hallenberg ihre gesammelten Erfahrungen an andere Kommunen weiter – der Wissenstransfer soll das Angebot dabei zugleich dauerhaft noch attraktiver gestalten. Die Buchungsplattform kann ab sofort unter www.naturpark-trekking.de aufgerufen werden. Eine Trekkingplattform kostet 15 Euro pro Nacht – und bietet dann ungestörten Genuss. Die Plattformen reichen für bis zu zwei kleine Zelte aus.
Weitere Informationen zur Nutzung und hilfreiche Tipps und Infos gibt es auch im Internet unter www.npsr.de.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. muss sich womöglich vor einem weltlichen Gericht wegen des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche verantworten.
(Recherchen und Pressemitteilung; CORRECTIV, ZEIT und BR)
Am vergangenen Wochenende reichte der Anwalt eines Missbrauchsopfers aus Bayern Klage vor dem Landgericht Traunstein gegen den Priester Peter H. sowie gegen mehrere Kirchenverantwortliche ein, unter ihnen Kardinal Friedrich Wetter, der ehemalige Papst Benedikt XVI., sowie die Erzdiözese München und Freising – vertreten durch Generalvikar Christoph Klingan. (*) Das berichten CORRECTIV, die Wochenzeitung DIE ZEIT sowie der Bayerische Rundfunk.
In den 1990er Jahren soll der damalige Priester Peter H. in der Erzdiözese München und Freising mehrere Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht haben, unter ihnen auch den Kläger. Die Kirchenoberen um den damaligen Kardinal Joseph Ratzinger hatten den pädophilen Priester H. 1980 im Erzbistum aufgenommen und dessen Umgang mit Jugendlichen nicht unterbunden, obwohl H. zuvor bereits in Essen bei mehreren sexuellen Übergriffen ertappt worden war. Ein Psychiater hatte damals eine „narzisstische Grundstörung mit Päderastie und Exhibitionismus“ diagnostiziert. 1986 wurde H. von einem Gericht wegen Missbrauchs an mehreren Jugendlichen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, aber weiter eingesetzt.
Da die Missbrauchstaten strafrechtlich weitgehend verjährt sind, wendet der Rechtsanwalt des Opfers, der Berliner Strafverteidiger Andreas Schulz, einen juristischen Kniff an: er hat eine so genannte Feststellungsklage eingereicht, mit der zwar keine strafrechtliche Verfolgung, womöglich aber eine Feststellung der Schuld der Kirche erreicht werden kann. Sein Mandant hoffe darauf, dass ein weltliches Gericht feststelle, dass der damalige Priester H. ihn missbraucht habe und deswegen „zum Ersatz des Schadens ihm gegenüber verpflichtet ist“, heißt es in der 69-seitigen Klageschrift, die CORRECTIV, der ZEIT sowie dem Bayerischen Rundfunk vorliegt.
„Er will erreichen, dass ein weltliches Gericht ebenfalls feststellt, dass der Papst Emeritus Benedikt XVI. hierzu verpflichtet ist, weil dieser als Erzbischof verantwortlich zugestimmt hat, den Priester H. wieder in der Gemeindearbeit einzusetzen, obwohl dem Erzbistum München und Freising die sexuellen Übergriffe des H. bekannt waren“. Ratzinger habe als Kardinal „Kenntnis von allen Umständen und hat es zumindest billigend in Kauf genommen, dass dieser Priester ein Wiederholungstäter ist.“
Im Fall von Peter H. sind die Indizien erdrückend. Ein internes Verfahren der Kirche hatte bereits 2016 die Schuld des Priesters festgestellt. Danach seien mehrere Jugendliche, darunter der heutige Kläger, von Peter H. in den 1990er Jahren missbraucht worden, heißt es in einem außergerichtlichen Dekret. Dort ist auch von einer Pflichtverletzung der damals verantwortlichen Kirchenoberen die Rede. Auch das Münchner Missbrauchsgutachten vom Januar 2022 erkannte eine Mitverantwortung der Kirchenoberen des Erzbistums. Der Kläger nutzt das Dekret und das Missbrauchsgutachten, um auch gegen den Ex-Papst sowie dessen Nachfolger als Erzbischof in München Kardinal Friedrich Wetter vorzugehen.
Ob der emeritierte Papst für die Übergriffe belangt werden kann, ist umstritten. Experten räumen der Klage Chancen ein, wenn die Kirche darauf verzichtet, sich auf die Verjährung zu berufen, wie sie es bereits in den innerkirchlichen Verfahren getan hatte. Gegenüber Correctiv, der ZEIT und dem BR kündigte Wetter an, keinen Antrag auf Verjährung stellen zu wollen. Ein Sprecher des erzbischöflichen Ordinariats München bat um Verständnis, „dass sich die Erzdiözese München und Freising nicht zu einem laufenden gerichtlichen Verfahren äußert“. Der emeritierte Papst ließ eine Anfrage bis zum Redaktionsschluss ebenso unbeantwortet, wie der ehemalige Priester Peter H.
Im Falle eines Erfolgs der Klage würde die Kirche zwar nicht zur Zahlung eines Schadensersatzes verurteilt, geriete aber weiter unter Druck, ihre Haltung zu Entschädigungen zu überdenken.
(*) der vorhergehende Teilsatz ab „unter“ wurde (23.6.2022, 16:45) korrigiert.
Der Hochsauerlandkreis hat die Errichtung und den Betrieb von drei Windenergieanlagen in Olsberg – Wulmeringhausen (Mannstein I) genehmigt.
(Pressemitteilung HSK)
Der Genehmigungsbescheid und die dazugehörigen Unterlagen liegen in der Zeit von Donnerstag, 23. Juni, bis Donnerstag, 7. Juli, bei den folgenden Stellen aus und können dort während der angegebenen Zeiten eingesehen werden:
Rathaus Olsberg Bigger Platz 6, 59939 Olsberg Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 12 Uhr, Dienstag von 13:30 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 13:30 Uhr bis 18 Uhr und Freitag von 7:30 Uhr bis 13 Uhr. Für die Einsichtnahme wird eine vorherige telefonische Anmeldung bzw. eine Terminabsprache unter der Tel.-Nr. 02962/982-249 empfohlen.
Gemeindeverwaltung Bestwig, Bürger- und Rathaus Bestwig Raum 2.25 (Besprechungsraum „Stüppel“), 2. Obergeschoss, Rathausplatz 1, 59909 BestwigMontag bis Donnerstag von 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr, Montag bis Mittwoch von 14 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie Freitag von 08:30 Uhr bis 13 Uhr.
Voraussetzung für den Einlass in das Verwaltungsgebäude der Gemeinde Bestwig ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
Genehmigungsbehörde: Hochsauerlandkreis Untere Umweltschutzbehörde/Immissionsschutz Zimmer 235, Am Rothaarsteig 1, 59929 Brilon Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 12 Uhr, sowie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14 Uhr bis 15:30 und Dienstag von 14 Uhr bis 17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 02961/94-3155
Schmiergeldverdacht bei Maskengeschäft des Bundesgesundheitsministeriums über 540 Millionen Euro
Bei einem der teuersten Verträge des Bundesgesundheitsministeriums im Kampf gegen Corona häufen sich Ungereimtheiten. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt.
(Pressemitteilung WDR)
Neue Dokumente lassen nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung eine Masken-Großbestellung des Bundesgesundheitsministeriums beim Schweizer Handelsunternehmen Emix in einem immer fragwürdigeren Licht erscheinen. Am 24. April 2020 bestellte das Ministerium für 540 Millionen Euro 100 Millionen FFP2-Masken, also zum Preis vom 5,40 Euro pro Stück, bei Emix. Dabei hatte der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nur zwei Tage vorher im Gesundheitsausschuss des Bundestags Maskenpreise von 4,50 Euro als „über dem üblichen Marktpreis gelegen“ bezeichnet. Laut dem nicht-öffentlichen Wortprotokoll der Ausschusssitzung hat Spahn außerdem die anderweitige Lieferung von 100 Millionen FFP2-Masken angekündigt. Damit wäre das „Gesundheitswesen in den nächsten Monaten gut versorgt“.
Auf Anfrage bestätigte das inzwischen vom SPD-Politiker Karl Lauterbach geführte Gesundheitsressort, dass der damalige Minister Spahn den 540-Millionen-Deal mit Emix genehmigt hatte. Jens Spahn ließ über seinen Sprecher erklären, dass sich die von NDR, WDR und SZ gestellten Fragen zu dem Deal „in ihrer Detailtiefe der Nachvollziehbarkeit bzw. Erinnerung entziehen“. Damals hätten „Wild-West-Zustände“ auf dem Masken-Markt geherrscht. Er, Spahn, und die Regierung hätten in einer „hoch-dynamischen Situation“ Schutzmasken besorgen müssen.
Nicht nur der Preis des Deals wirft Fragen auf, sondern auch der Zeitpunkt. Denn am 8. April 2020 hatte der Bund enorme Lieferzusagen im so genannten Open-House-Verfahren erhalten. Demnach sollten bis zum 30. April mehr als eine Milliarde FFP2-Masken im Wert von 4,7 Milliarden Euro an den Bund geliefert werden. Wieso das Ministerium nur sechs Tage früher weitere 100 Millionen Masken zu einem deutlich höheren Preis bei Emix orderte, beantwortete das Ministerium nicht konkret. Es verwies lediglich darauf, dass man nicht genau gewusst hätte, wie viel Masken die Open-House-Lieferanten tatsächlich liefern würden.
Profitiert von den Maskenbestellungen haben bei Emix nicht nur die Firmeninhaber, sondern auch die Vermittler Andrea Tandler und ihr Partner Darius N. Andrea Tandler ist die Tochter des ehemaligen CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler. Sie hatte den direkten Kontakt ins Ministerium von Jens Spahn über die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier, die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß, gesucht. Tandler und Darius N. haben von Emix für die Vermittlung von Corona-Schutzwaren an deutsche Ministerien insgesamt 48 Millionen Euro Provision erhalten. Der allergrößte Teil der Geschäfte lief mit dem Bundesgesundheitsministerium, das im März und April 2020 insgesamt vier Verträge mit Emix schloss.
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt in dem letzten großen Emix-Deal gegen Andrea Tandler und Darius N. wegen des Verdachts der Bestechung. Lauschaktionen der Ermittlungsbehörden haben ergeben, dass Darius N. bei einem Gespräch mit Andrea Tandler gesagt haben soll, man sei zu Dritt in einem Boot. In einem weiteren Gespräch soll N. eine Berechnung der Provisionsgelder vorgenommen haben, die aus Sicht der Ermittlungsbehörden ebenfalls darauf schließen lasse, dass möglicherweise eine weitere Person profitieren sollte.
Die Staatsanwaltschaft Berlin will herausfinden, ob es diese ominöse dritte Person gibt und wenn ja, wer es sein könnte. Tandler und N. bestreiten die Vorwürfe entschieden unter Berufung auf die ebenfalls ermittelnden Münchener Ermittlungsbehörden. Der Sprecher von Gesundheitsminister Lauterbach teilte mit, dass dem Ministerium „keine Hinweise“ auf Bestechlichkeit vorliegen und man weder etwas von Rückvergütungen noch von anderen Kick-Backs wisse.
In der Zeit von 1945 bis 2020 sollen mindestens 196 Kleriker aus dem Bistum Münster sexuellen Missbrauch an Minderjährigen begangen haben – konkret handelte es sich um 183 Priester, einen ständigen Diakon und 12 Brüder einer dem Bischof lange Zeit unterstellten Ordensgemeinschaft.
(Pressemitteilung WWU Münster)
Dies ist das zentrale Ergebnis einer im Jahr 2019 begonnenen Studie, die ein Wissenschaftsteam der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster am Montag (13. Juni) vorgestellt hat. „Die Bischöfe und andere Verantwortliche in der Bistumsleitung wussten über die Taten zum Teil ausführlich Bescheid“, betont Prof. Dr. Thomas Großbölting, der mit Prof. Dr. Klaus Große Kracht hauptverantwortlich für die Studie ist. „Nicht erst seit dem Jahr 2010 – als der Missbrauchsskandal in der deutschen Öffentlichkeit hohe Wellen schlug – war ihnen in vielen Fällen bekannt, dass Priester des Bistums Münster Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene sexuell missbraucht haben.“
Bezogen auf die Gruppe der Priester macht die Zahl von 196 Beschuldigten rund vier Prozent aller Priester in der Diözese zwischen 1945 und 2020 aus. Bei fünf Prozent der Täter könne man von „Serientätern“ sprechen, da sie für mehr als zehn Taten verantwortlich seien. Die Zahl der Betroffenen liegt den Wissenschaftlern zufolge bei mindestens 610 Personen, wobei das Dunkelfeld „erheblich höher“ liegen dürfte – die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Zahlen acht bis zehn Mal höher liegen. Viele der Betroffenen erlebten wiederholt sexuellen Missbrauch durch die Täter, in 43 Fällen habe es „starke körperliche Gewalt“ gegeben. Die psychischen und physischen Folgen der Tat begleiteten und begleiten sie oft ihr Leben lang. Etwa drei Viertel der Betroffenen waren männlich, ein Viertel weiblich. Häufig besaßen sie über den Ministrantendienst oder andere Gruppierungen eine enge kirchliche Bindung, die die Täter skrupellos ausnutzten.
Die Forscher fanden bei ihrem Aktenstudium heraus, dass ein Großteil der beschuldigten Geistlichen lediglich versetzt wurde, ohne in ihren seelsorglichen Tätigkeiten eingeschränkt zu werden. „Die erschreckende Bilanz lautet, dass bis über das Jahr 2000 hinaus die Personalverantwortlichen des Bistums Münster ihrem Wächteramt im Hinblick auf den sexuellen Missbrauch durch Kleriker der Diözese nicht gerecht geworden sind“, unterstreicht Klaus Große Kracht. „Sie haben vertuscht, geschwiegen und lediglich vordergründig eingegriffen, wenn es darum ging, einen öffentlichen Skandal zu vermeiden. Die Betroffenen hatten sie nicht im Blick.“
Dieses „massive Leitungsversagen“ betrifft demnach die Amtszeiten der Bischöfe Michael Keller (1947 – 1961), Joseph Höffner (1962 – 1969), Heinrich Tenhumberg (1969 – 1979) und Reinhard Lettmann (1980 – 2008) gleichermaßen. Selbst unter Bischof Felix Genn (seit 2009) brauchte die Bistumsleitung zunächst eine gewisse Zeit, bis sie gegen Missbrauchstäter in den eigenen Reihen so rigoros und unzweideutig vorging, wie es in den vergangenen Jahren zum Standard im Bistum Münster geworden ist.
Die Forscher der Universität Münster – eine Sozialanthropologin und vier Historiker – zeichnen das Ausmaß wie auch die Entwicklung und Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs im Bistum Münster anhand von zwölf Fallbeispielen, einer quantitativen Bilanz sowie einer Untersuchung verschiedener Akteursgruppen nach, die mit dem Wissen um den Missbrauch im Bistum Münster in Kontakt kamen. Darunter befinden sich die Gruppe der Therapeuten sowie die sogenannten Bystander, also jene Personen, die in den jeweiligen Gemeinden über die Missbrauchsvorwürfe Kenntnis hatten, aber nicht einschritten. Daran könne man, berichten die Wissenschaftler, nicht nur die lange Zeit „feste Verankerung der Pastoralmacht der Priester, sondern auch die Bedeutung des Klerikalismus von unten“ erkennen. Zudem beleuchteten die Wissenschaftler in ihrer Analyse die inneren Machtverhältnisse und Kommunikationsstrukturen in der Bistumsleitung, die in vielen Fällen die Vertuschung erst möglich gemacht haben.
Freier Download der Studie
Die Forscher betonten, dass sie die kirchlichen Akten des Bistums ungehindert einsehen konnten und mit zahlreichen Betroffenen gesprochen haben. Die Studie steht unter folgender Adresse zum freien Download zur Verfügung: https://go.wwu.de/aubim-studie.
Zudem haben die Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Forschung in zwei Büchern vorgelegt:
Bernhard Frings/Thomas Großbölting/Klaus Große Kracht/Natalie Powroznik/David Rüschenschmidt: Macht und sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche. Betroffene, Beschuldigte und Vertuscher im Bistum Münster seit 1945, Freiburg i. Br.: Herder 2022, 589 Seiten.
Thomas Großbölting: Die schuldigen Hirten. Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche, Freiburg i.Br.: Herder 2022, 288 Seiten.
Zur Studie
Das Projekt, das die Jahre 1945 bis 2020 umfasst, begann am 1. Oktober 2019. Die Initiative für die auf zweieinhalb Jahre angelegte Studie ging vom Bistum Münster aus, das dafür rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Hauptverantwortlich für die Studie sind Prof. Dr. Thomas Großbölting (ehemals Universität Münster, jetzt Forschungsstelle für Zeitgeschichte der Universität Hamburg) und Prof. Dr. Klaus Große Kracht (Universität Münster). Ein achtköpfiger Beirat begleitet die Forschung und berät bei der Beachtung wissenschaftlicher und juristischer Standards. Auch drei Betroffene, darunter der Initiator einer Selbsthilfegruppe, sind vertreten.
Wenn Sie Fragen zum Projekt haben oder als Betroffener oder Zeitzeuge Informationen weitergeben möchten, nutzen Sie bitte folgende email-Adresse: missbrauchsstudie@uni-muenster.de oder wenden Sie sich persönlich an einen der Mitarbeiter*innen des Forschungsprojektes.
Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (RKI) im Hochsauerlandkreis seit dem 24. Mai 2022 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)
Hochsauerlandkreis. Die Koordinierende COVID-Impfeinheit bietet in der kommenden Woche in Schmallenberg, Meschede und Medebach mobiles Impfen an.
Sehr gut, denn die Corona-Sommerwelle nimmt anscheinend wieder an Fahrt auf (siehe Abbildung oben).
Falls ihr noch keinen vollständigen Impfschutz habt, nutzt die Gelegenheit. Die Impfung schützt zwar nicht vor einer Infektion, aber vor einem schweren Verlauf.
Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 5 Jahren. Auch ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen.
Es werden alle Impfungen gemäß Stiko-Empfehlung von der Erst- bis zur 2. Auffrischungsimpfung angeboten.
Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna und Novavax vorrätig. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen.