Eine einzelne Kippe kann bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen
Stabiler Kippensammler aus Metall in der Fußgängerzone Meschede (foto: zoom)
Zigarettenkippen gehören zu den am häufigsten achtlos weggeworfenen Abfällen im öffentlichen Raum. Die Technischen Dienste Arnsberg rufen die Bürger:innen daher dazu auf, Zigarettenreste verantwortungsvoll im Restmüll zu entsorgen und so aktiv zum Umwelt- und Stadtbildschutz beizutragen.
(Pressemitteilung Stadt Arnsberg)
Was viele nicht wissen: Eine einzige Zigarettenkippe enthält zahlreiche Schadstoffe und kann bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen. Zudem benötigen weggeworfene Kippen mehrere Jahre, um sich zu zersetzen. In Parks, auf Gehwegen und an Bushaltestellen stellen sie nicht nur ein Umweltproblem dar, sondern beeinträchtigen zudem das Erscheinungsbild der Stadt Arnsberg.
Die Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt für Montag, den 19.01.2026, um 19.30 Uhr, zu den „Braubrüdern“, Am Neumarkt in Arnsberg zu einem öffentlichen Treffen ein.
(Pressemitteilung SBL)
Zunächst einmal wird es um die Situation der SBL nach den Kommunalwahlen im letzten Jahr gehen.
Gerd Stüttgen, Ratsmitglied in Arnsberg und Fraktionsvorsitzender der SBL/FWG-Fraktion im Mescheder Kreistag, wird aus dem Rat und seinen Ausschüssen sowie aus dem Kreistag und dessen Ausschüssen berichten.
Außerdem soll ein Papier zur Jugendpolitik diskutiert werden. Außerdem geht es um künftige Initiativen und Anträge. Weitere Themen können selbstverständlich angesprochen werden.
Gäste sind ganz herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die SBL in Arnsberg freut sich auf eine rege Diskussion.
Der 15. Hilfstransport des Vereins Kipepeo ist seit heute auf dem Weg
Letzte Packstation Siedlinghausen. Der LKW ist jetzt randvoll mit Hilfsgütern für die Ukraine. (Foto: Kipepeo)
Heute Nachmittag ist der 15. Hilfstransport des sozialen und integrativen Winterberger Vereins Kipepeo in die Ukraine gestartet.
Beladen wurde der LKW zuerst in Medebach mit Spenden aus der im Dezember 2025 aufgegebenen Praxis der Kinderärztin Dr. med. Uta Hildbrand. Weiter ging es am Wochenende zu Kipepeo in Winterberg und schließlich heute zum ehemaligen Haus des Gastes in Siedlinghausen. Dort wurden aus dem Kipepeo-Lager die letzten Kartons verstaut.
Beladen des LKW vor dem Vereinslokal von Kipepeo in Winterberg
„LKW Nummer 15 ist auf dem Weg von Winterberg in die Ukraine. Wir hatten erneut großartige Unterstützung von den zahlreichen Leuten, die mit angepackt haben“, freut sich Jan van Egmond vom Verein Kipepeo.
Die Lage in der Ukraine ist zur Zeit sehr kritisch. Die unbarmherzigen russischen Angriffe treffen die Menschen in einem sehr kalten Winter.
Es ist wichtig, dass die Flüchtlingsarbeit und die Aktionen zur Unterstützung der Ukraine weitergehen.
Sachspenden können jeden Montag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr bei Kipepeo in Winterberg, Marktstr. 4, abgegeben werden. Besonders die alten und kranken Menschen bedürfen im kommenden Winter unserer Unterstützung.
Für die Projekte und die Transportfahrten der LKW, so Jan van Egmond, werden darüber hinaus Geldspenden benötigt.
Folgende Konten stehen zur Verfügung:
IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00 Volksbank Sauerland eG oder IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75 Sparkasse Mitten im Sauerland Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V. Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion
Das Elektro-Schiff EMS Hennesee heute Nachmittag bei der Fahrt auf dem gleichnamigen See (foto: zoom)
Alle paar Monate schauen wir am Hennesee vorbei und jedes Mal merke ich, dass mir die Landschaft nicht zusagt. Selbst im Sommer ist mir dort eher düster zumute. Woran es liegt? Keine Ahnung. Normalerweise sind Seen doch ein Selbstgänger.
Vielen unserer Bekannten gefällt der Hennesee hingegen sehr. Man kann spazieren gehen, Rad fahren, schwimmen oder mit dem elektrischen Motorschiff über den See tuckern. Dazu gibt es eine beliebte Restauration an der Berghäuser Bucht, einen Spielplatz und nicht zu vergessen, den mächtige Staudamm mit der eisernen Himmelstreppe.
Die Himmelstreppe am Staudamm des Hennesees in Meschede (archivfoto: zoom)
Also kein Grund, am Hennesee miesepetrig umherzuschleichen. Ab dem Frühjahr werde ich häufiger mit dem Rad den asphaltierten Weg am Ostufer des Stausees nutzen, um von Reiste nach Meschede zu gelangen.
Vielleicht wird mir dann, wenn die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, auch an der Hennetalsperre heiter zumute.
Ich werde schon noch herausfinden, warum der Hennesee und ich noch(?) keine dicken Freunde geworden sind.
Blick Richtung Mannstein mit den sieben WEA (foto: zoom)
Das Sturmtief Elli ist sehr gnädig mit dem Hochsauerland umgegangen. Der Schnee vor der Haustür war flott weggeschüppt. Danach kam Regen auf und heute Nacht bei einsetzender Kälte erneut etwas Schnee.
Am Wochenende soll es frostig bleibe, aber am Montag könnte bei milderen Temperaturen wiederum Regen auf den dann gefrorenen Boden fallen.
Die Menschen tragen Eimer und Säcke voller Streusalz aus Bau- und Supermärkten.
Der Krähenstein mit Gipfelkreuz (foto: zoom)
Mit Argusaugen verfolge ich die kleinsten Veränderungen auf meiner DWD-WarnWetter-App. Unser Salzvorrat müsste reichen. Der Winter macht wahrscheinlich schnell wieder schlapp.
Abitur mit beruflichem Profil? Die Berufskollegs am Eichholz und Berliner Platz zeigen, wie das geht. Bei einem Infoabend am 21. Januar erfahren Interessierte alles über das Berufliche Gymnasium und mögliche Wege zu Deutschlands höchstem Schulabschluss. Der Informationsabend beginnt um 18 Uhr.
Abitur mit praxisnahen Beispielen: Die Beruflichen Gymnasien Berufskolleg am Eichholz und Berliner Platz laden zum Infoabend ein. (Bild: Berufskolleg am Eichholz)
Hochsauerlandkreis. Jugendliche mit Mittlerem Schulabschluss und Q-Vermerk stehen oft vor der Frage: Direkt in die Ausbildung oder weiter zur Schule? Wer das Abitur anstrebt, findet im Beruflichen Gymnasium eine attraktive Möglichkeit. Denn auch die Berufskollegs bieten Deutschlands höchsten Bildungsabschluss seit Jahren erfolgreich an und kombinieren diesen mit praxisnahen Beispielen.
Dritter Geflügelpest-Fall bei einem Wildvogel im HSK
Symbolbild: Wildgänse hauptsächlich Grau- und Blässgänse am Niederrhein. (Foto: Ralf Hüsges, wikimedia)
Hochsauerlandkreis./Sundern. Bei einer in der Stadt Sundern verendet aufgefundenen Wildgans wurde die Geflügelpest (Aviäre Influenza) festgestellt. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) hat den Nachweis am 05.01.2026 abschließend bestätigt.
(Pressemitteilung HSK)
Nach dem Auffinden der verendeten Wildgans auf einem Privatgrundstück in der Stadt Sundern (Kernstadt) wurde der Tierkörper von der Stadt Sundern geborgen und nach Abstimmung mit dem Kreisveterinäramt am 22.12.2025 zur Untersuchung zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen in Arnsberg verbracht. Dort verliefen die ersten Tests auf Geflügelpest mit positivem Ergebnis, woraufhin Proben zur Bestätigung des Untersuchungsergebnisses an das nationale Referenzlabor geschickt wurden.
Es handelt sich um den dritten bestätigten Fall von Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel im Hochsauerlandkreis. Bei den anderen beiden Fällen handelte es sich um einen Kranich und einen Bussard, bei denen im November 2025 eine Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest nachgewiesen wurde. Da es sich auch bei dem aktuellen Fall um einen Wildvogel handelt, ist die Einrichtung von Restriktionszonen nicht vorgesehen.
Indes empfiehlt Das Kreisveterinäramt allen Geflügelhaltern, aktuell insbesondere im Bereich der Stadt Sundern, ihr Geflügel zum Schutz vor Infektionen eigenverantwortlich vorsorglich aufzustallen.
Außerdem bittet das Kreisveterinäramt nochmals alle Geflügelhalter, auch Hobbyhalter, die allgemeinen und rechtlich vorgeschriebenen Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen konsequent zu beachten, um einen Eintrag des Geflügelpesterregers in ihre Bestände zu verhindern. Nähere Informationen zu wichtigen Maßnahmen zur Biosicherheit sind auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises (www.hochsauerlandkreis.de – Bürgerservice – Tierhaltung/Lebensmittel – Tiergesundheit/-seuchenbekämpfung – Geflügelpest) zu finden.
Die Bevölkerung im Hochsauerlandkreis wird nochmals gebeten, verendet aufgefundene Wildvögel, insbesondere wilde Wasservögel, Greifvögel, Rabenvögel, Reiher und Zugvögel, wie Kraniche oder Gänse, dem Veterinäramt zu melden, damit die Tierkörper abgeholt und auf Geflügelpest untersucht werden können. Die Untersuchung dient der Abklärung auf das Vorliegen der Geflügelpest und der Risikobeurteilung im Hinblick auf die Verbreitung des Erregers in der Region.
Werktags ist das Veterinäramt unter der Telefonnummer 0291/941143 oder per E-Mail veterinaeramt@hochsauerlandkreis.de erreichbar. An den Wochenenden ist der Kontakt zum Veterinäramt über die Kreisleitstelle möglich.
„Über den Sinn der Politik und das Glück des Menschen“
Der Referent Dr. Christoph Quarch (Foto: privat)
Das Sauerland-Museum in Arnsberg und der Lions-Club Arnsberg-Sundern laden im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ zu einem kostenfreien Vortrag von Dr. Christoph Quarch ein.
Bank am Waldweg Richtung Kriegerdenkmal (foto: zoom)
Heute habe ich mich nicht weit von zu Hause entfernt. Selbst in den Nebenstraßen unseres Winterberger Ortsteils stauten sich zeitweise die Autos der Skitourist*innen. Es genügte mir, ein bisschen Schnee zu schippen, spazieren zu gehen und im Physio-Fit auf dem Ergometer zu pedalieren.
Während ich auf dem Liegerad in der Mucki-Bude saß, habe ich mir die neue Podcast-Folge The Coffee Klatch von Robert Reich angehört[1]. Es war zwar die brandaktuelle Sendung von heute, aber die Invasion Venezuelas durch die USA samt Entführung von Maduro, die zu diesem Zeitpunkt gerade bekannt wurde, ist noch nicht eingearbeitet. Das politische Gespräch zwischen Robert Reich und Heather Lofthouse habe ich trotzdem, wie eigentlich stets, mit Interesse verfolgt. Ich bin gespannt, wie die beiden die Ereignisse im nächsten Podcast aufarbeiten werden.
Auf halbem Weg zum Physio-Fit: Blick über Siedlinghausen, links die katholische Kirche (foto: zoom)
Der Rest des Tages war dem Nachrichten-Konsum gewidmet. Wie wird auf Mastodon getrötet? Was schreibt der Guardian? Wie präsentiert sich Trump in seiner Pressekonferenz um 17 Uhr?
Auffällig war, dass Trump seine Worte vom Blatt ablas, den Kopf oft halb gesenkt, die Worte monoton lallend (nuschelnd?), vom Kernthema abschweifend, altbekannte Topoi wiederholend, müde. Kein Ausbund von Vitalität. Hegseth hingegen giftig aggressiv. An dieser Stelle der PK angekommen, habe ich mich aus der CNN-Übertragung heraus geklickt.
Verstanden habe ich: es geht um die Ölvorräte Venezuelas, Drogen sind ein Vorwand. Ich bin gespannt, ob Maduro so relativ geräuschlos von der politischen Bildfläche verschwinden wird wie bspw. Manuel Noriega, Betonung auf relativ.
[1] Im verlinkten Coffee Klatch ist ein Video zu sehen. Ich habe mir den Podcast mit der Smartphone-App AntennaPod abonniert. Da gibt es nichts zu gucken, nur zuzuhören.
Mit diesem Artikel enden 19 Jahre, in denen der bisherige Fraktionsvorsitzende der SBL-Kreistagsfraktion Reinhard Loos den Internetauftritt seiner Fraktion verantwortet hat
Symbolbild „Rettungswachen“ (Bildarchiv: zoom)
Den unten dargestellten Vorgang kann man als einen von sechs Skandalen betrachten, die der Autor in seiner 21jährigen Mitgliedschaft im Kreistag des HSK erlebt hat. Sinnvoll wäre hier die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses, um die Abläufe besser aufklären zu können – aber dieses meist wirkungsvolle Instrument gibt es auf kommunaler Ebene nicht, nur im Bundestag und Landtag.
Daher hier nur die Dokumentation der aktuellen Antwort des Landrats auf eine Anfrage der SBL-Kreistagsfraktion. Die Anfrage war noch vor der Konstituierung des neuen Kreistags eingebracht worden, wurde allerdings erst im Dezember beantwortet. Unterschrieben wurde die Antwort vom „neuen“ Landrat; aber die inhaltliche Zuständigkeit fällt nur in die Amtszeit des früheren Landrats.
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