Umleitung: von der Migration über den BMI und einen Dolchstoß bis zur ersten Hagener Tanz- und Rad-Demo sowie Danger Dan zum Schulstart.

Blick vom Anleger in Götterswickerham auf das stillgelegte Kohlekraftwerk in Möllen am Niederrhein. (foto: zoom)

AfD & Co: Mit Afghanistan das Migrationsthema triggern … blicknachrechts

Plumpes Denken ist das Denken der Großen: Die Dinge sind komplex, und man wird schlauer, wenn man sie in ihrer Komplexität durchdenkt, von allen Seiten ansieht, aber damit wird die Welt natürlich komplizierter. Man muss sie dann auch wieder vereinfachen … misik

Die seltsame Formel für den Body-Mass-Index: Auf den ersten Blick plausibel ist sie nicht. Wieso soll Kilogramm pro Quadratmeter ein Maß für Unter- oder Übergewicht sein? Kraft durch Fläche ist doch eigentlich Druck. Es versteht sich, dass größere Menschen im Durchschnitt schwerer sind als kleinere; aber um wie viel? … scilogs

Dolchstoß (Satire): „… von der Geschwindigkeit der Entwicklung sehr überrascht gewesen seien. Man habe sich um den Vormarsch der Taliban nicht gekümmert, da der Bundesnachrichtendienst nächste Meldungen zur Lage in Afghanistan erst nach der Wahl zum…“ … zynaesthesie

Extreme Wetterereignisse und ein schleichender Temperaturanstieg: Die Klimakrise wird der Menschheit einiges an Anpassungsfähigkeit abverlangen. Auch die digitale Infrastruktur muss widerstandsfähiger werden. Das zeigt nicht zuletzt die Flutkatastrophe im Südwesten Deutschlands … netzpolitik

Für den sozial-ökologischen Wandel: Erste Hagener Tanz- und Rad-Demo … doppelwacholder

“Die Erde wird ein anderer Planet werden” – Was bedeutet das für uns im HSK?: Wir erleben aktuell im Bundestagswahlkampf, dass die SPD auffällige rote Plakate klebt, auf denen sie verspricht, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Und auch der CDU-Kandidat behauptet, dass der Klimaschutz für seine Partei jetzt ein wichtiges Thema sei … sbl

Zum Schulstart:

https://twitter.com/pallaske/status/1428433955762622470

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 16 Neuinfizierte, 10 Genesene, 5 stationär. Neue Corona-Schutzverordnung gilt ab dem 20. August.

In unserem BriefkastenDas Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises vermeldet am Donnerstag, 19. August, 9 Uhr, kreisweit 16 Neuinfizierte und zehn Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 38,5 (Stand 19. August, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

In der Statistik sind somit 140 Infizierte, 9.863 Genesene, 10.206 bestätige Fälle sowie 203 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion aufgeführt. Stationär werden fünf Personen behandelt, zwei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet.

Der Hochsauerlandkreis weist daraufhin, dass ab dem morgigen Freitag (20. August) die neue Corona-Schutzverordnung des Landes nach dem „3G-Regel“ Prinzip gilt.

Überschreitet das Land, ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt die Inzidenz von 35, setzt die sogenannte 3G-Regel ein: Zentral wird dann sein, ob eine Person geimpft, genesen oder getestet ist. Da der landesweite Inzidenzwert über 35 liegt, gelten die neuen Maßnahmen auch im Hochsauerlandkreis.

Die Corona-Schutzverordnung sieht ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 für alle Personen – die weder vollständig geimpft noch genesen sind – eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests vor, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das gilt beispielsweise in der Innengastronomie, Sport in Innenräumen, bei Veranstaltungen in Innenräumen oder für Beherbergungen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Seite des Landes www.mags.nrw.

Kaffeekasse für Hilfsaktion aufgelöst: Impfzentrum Olsberg spendet für Flutopfer. HSK-Personalrat rundet auf 4.000 Euro auf.

Am Montagnachmittag (16. August) überreichte Marc Heines, HSK-Projektleiter des Impfzentrums (rechts), zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Impfzentrums den Spendencheck symbolisch an Marcus Radmacher (links).

Hochsauerlandkreis. Seit der Öffnung im Februar bis Mitte August hat das Team des Impfzentrums Olsberg rund 2.100 Euro für seine „Kaffeekasse“ erhalten.

(Pressemitteilung HSK)

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Verwaltung und Medizin endet am 30. September die gemeinsame Zeit im Impfzentrum. Schnell war sich das Team einig, dass sie den Betrag durch eigene Spenden auf 2.600 Euro erhöhen und den gesamten Inhalt ihrer Kaffeekasse an die Flutopfer spenden möchten. Unterstützt wird die „Aktion Deutschland Hilft“ – ein Zusammenschluss von 23 Organisationen.

Über die Spenden-Idee zeigte sich der Personalrat des Hochsauerlandkreises begeistert und rundete den Betrag auf 4.000 Euro aus der internen Cent-Spendenaktion der HSK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf. „Es ist ein besonderes Zeichen der Solidarität, dass die Kolleginnen und Kollegen des Impfzentrums den Erlös ihrer „Kaffeekasse“ spenden. Denn es ist ein Dankeschön von den Geimpften für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie“, sagte Marcus Radmacher, Vertreter des HSK-Personalrats.

Am Montagnachmittag (16. August) überreichte Marc Heines, HSK-Projektleiter des Impfzentrums, zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Impfzentrums den Spendencheck symbolisch an Marcus Radmacher.

Das Impfzentrum in Olsberg ist bis Ende September von mittwochs bis sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. „Wir bieten weiterhin das Angebot „Impfen ohne Termin“ an. Interessierte können bis 18 Uhr ohne Termin vorbeikommen und es stehen Biontech, Moderna sowie Johnson und Johnson zur Verfügung“, so Marc Heines.

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 25 Neuinfizierte, 11 Genesene, 5 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 40,4.

In unserem BriefkastenDas Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises vermeldet am Mittwoch, 18. August, 9 Uhr, kreisweit 25 Neuinfizierte und elf Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 40,4 (Stand 18. August, 0 Uhr).

Aktuell gibt es damit 134 Infizierte, 9.853 Genesene, sowie 10.190 bestätige Fälle. Stationär werden fünf Personen behandelt, davon wird eine Person intensivmedizinisch betreut und beatmet. Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Todesfall vermelden. Am 16. August ist eine 79-jährige Frau aus Sundern verstorben. Damit sind es 203 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Die 134 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (55), Bestwig (6), Brilon (11), Eslohe (3), Hallenberg (0), Marsberg (5), Medebach (1), Meschede (20), Olsberg (4), Schmallenberg (10), Sundern (19) und Winterberg (0).

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 7 Neuinfizierte, 32 Genesene, 6 stationär. Impfen für Kinder und Jugendliche – Öffnungszeiten.

In unserem BriefkastenMit Stand von Dienstag, 17. August, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis kreisweit sieben Neuinfizierte und 32 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 35,8 (Stand 17. August, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Die Statistik weist damit 121 Infizierte, 9.842 Genesene sowie 202 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Stationär werden sechs Personen behandelt, zwei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet.

Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt nun 10.165.

Das Impfzentrum HSK weist darauf hin, dass trotz der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, nun auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zu impfen, die ärztliche Aufklärung nach wie vor von Kinder- oder Jugendärzten vorgenommen werden muss. Deshalb können aktuell die Zeiten für diesen Personenkreis nicht erweitert werden, es verbleibt zunächst bei Freitag- und Samstagnachmittag nur mit Anmeldung unter www.116117.de. Das NRW-Gesundheitsministerium wird die Empfehlung wahrscheinlich kurzfristig anpassen und neue Vorgaben machen.

Darüber hinaus ist das Impfzentrum seit vergangenem Sonntag (15. August) täglich erst ab 14 Uhr geöffnet. Ab der kommenden Woche wird es entsprechend den landesweit einheitlichen Mindestöffnungszeiten jeweils von Mittwoch (ab 25. August) bis Sonntag von 14 bis 20 Uhr geöffnet sein. Montags (ab 23. August) und dienstags bleibt das Impfzentrum geschlossen.

Das Organisationsteam bittet alle, die mobil sind, das Impfzentrum weiterhin zu nutzen und nicht nur auf den Impfbus zu setzen. Der Impfbus ist nur mit einem Arzt besetzt und es sind lediglich 20 bis 25 Impfungen pro Stunde möglich, bei einem Einsatz von sechs Stunden sind das erfahrungsgemäß 100 bis 150 Impfungen. Eine Ausweitung ist aufgrund der Platzverhältnisse im Bus leider nicht möglich. Die Wartezeit im Impfzentrum ist kurz und es sind alle Impfstoffe vorhanden.

Mit Stand von Montag, 16. August, waren im Hochsauerlandkreis 163.827 Personen vollständig geimpft, was einer Impfquote von 70,7 Prozent bezogen auf die Einwohner ab zwölf Jahren und älter entspricht.

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 32 Neuinfizierte, keine Genesenen, 7 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 33,5.

In unserem BriefkastenÜber das Wochenende gab es mit Stand von Montag, 16. August, 9 Uhr, kreisweit 32 Neuinfizierte und keine Genesenen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 33,5 (Stand 16. August, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Damit sind es aktuell 146 Infizierte, 9.810 Genesene sowie 202 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden sieben Personen behandelt, zwei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet.

Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 10.158.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (61), Bestwig (6), Brilon (10), Eslohe (5), Hallenberg (0), Marsberg (3), Medebach (0), Meschede (25), Olsberg (3), Schmallenberg (7), Sundern (25) und Winterberg (1).

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 16 Neuinfizierte, 16 Genesene, 3 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 35,4.

In unserem BriefkastenMit Stand von Freitag, 13. August, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis kreisweit 16 Neuinfizierte und 16 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 35,4 (Stand 13. August, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Die Statistik weist damit 114 Infizierte, 9.810 Genesene sowie 10.126 bestätigte Fälle auf. Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Todesfall vermelden. Am 11. August ist ein 71-jähriger Mann aus Arnsberg verstorben. Damit sind es jetzt 202 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Stationär werden drei Personen behandelt, zwei intensivmedizinisch und davon wird eine Person beatmet.

Alle 114 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (47), Bestwig (5), Brilon (8), Eslohe (4), Hallenberg (0), Marsberg (1), Medebach (0), Meschede (21), Olsberg (3), Schmallenberg (6), Sundern (18) und Winterberg (1).

HSK-Impfbus: Zwei zusätzliche Termine in Marsberg und Medebach. Impfzentrum Olsberg mit geänderten Öffnungszeiten ab dem 15. August.

Der Impfbus des Hochsauerlandkreises bietet spontane Impfgelegenheiten an. (Copyright: HSK)

Das Impfbus-Organisationsteam des Hochsauerlandkreises bietet zwei weitere spontane Impfgelegenheiten an: Marsberger Bürgerinnen und Bürger haben am Freitag, den 13. August, die Möglichkeit sich auf dem Marktkauf-Parkplatz impfen zu lassen und am Donnerstag, den 26. August, steht der Impfbus auf dem Marktplatz in Medebach.

(Pressemitteilung HSK)

Der Impfbus tourt insgesamt an neun Tagen im Kreisgebiet:

  • Mittwoch, 11. August, 9 – 15 Uhr: Meschede, Busbahnhof,
  • Donnerstag, 12. August, 9 – 15 Uhr: Schmallenberg, Schützenplatz,
  • Freitag, 13. August, 12 – 18 Uhr: Marsberg, Parkplatz Marktkauf
  • Samstag, 14. August, 9 – 15 Uhr: Neheim Marktplatz,
  • Mittwoch, 18. August, 9 – 15 Uhr: Hallenberg, Heinrich-Hugo-Platz,
  • Donnerstag, 19. August, 9 – 15 Uhr: Neheim, Marktplatz,
  • Freitag, 20. August, 12 – 18 Uhr: Winterberg, Parkplatz Zentrum (vor dem E-Center),
  • Samstag, 21. August, 9 – 15 Uhr: Eslohe, Esselmarkt
  • Donnerstag, 26. August, 12 – 18 Uhr: Medebach Marktplatz.

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 16 Jahre. Es steht ausreichend Impfstoff von Biontech (ab 16 Jahre), Moderna (ab 18 Jahre) und Johnson & Johnson (Einmalimpfung / ab 18 Jahre) zur Verfügung. Alle Interessierte haben vor Ort die Wahl, welchen Impfstoff sie bevorzugen.

Mitzubringen ist ein Ausweisdokument, im Idealfall der Personalausweis, und – sofern vorhanden – der Impfausweis. Alle weiteren Unterlagen können vor Ort ausgefüllt werden.

Geänderte Öffnungszeiten des Impfzentrums

Das Organisationsteam weist außerdem daraufhin, dass aufgrund der geringen Auslastung des Impfzentrums die Öffnungszeiten angepasst werden. Ab Sonntag, den 15. August, wird das Impfzentrum täglich erst ab 14 Uhr geöffnet. Und ab Montag, den 23. August, werden die landesweit einheitlichen Mindestöffnungszeiten umgesetzt, d.h. das Impfzentrum ist jeweils geöffnet von Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 20 Uhr. Montags und dienstags bleibt das Impfzentrum geschlossen. Das bedeutet, dass das Impfzentrum am 23. August (Montag) und am 24. August (Dienstag) bereits geschlossen hat.

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 37 Neuinfizierte, keine Genesenen, 9 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 33,9.

In unserem BriefkastenÜber das Wochenende gab es mit Stand von Montag, 09. August, 9 Uhr, kreisweit 37 Neuinfizierte und keine Genesenen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 33,9 (Stand 09. August, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Damit sind es aktuell 157 Infizierte, 9.713 Genesene sowie 201 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden neun Personen behandelt, davon werden zwei Personen intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 10.071.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (47), Bestwig (4), Brilon (4), Eslohe (18), Hallenberg (0), Marsberg (2), Medebach (0), Meschede (36), Olsberg (8), Schmallenberg (7), Sundern (27) und Winterberg (4).

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Anmerkung: Lasst euch impfen. Die vierte Welle ist längst angelaufen. Es sieht noch ganz gemütlich aus, wie das bei exponentiellem Wachstum oft der Fall ist. Die Urlauber*innen kehren zurück, die Schulen öffnen. Wenn Millionen, weltweit Milliarden Menschen ungeimpft bleiben, kreist das Virus munter mutierend weiter bis es über kurz oder lang eine Escape-Variante gibt, die gegen den Impfstoff resistent ist. Dann können wir wieder bei Null anfangen, da wo wir vor mehr als anderthalb Jahren schon einmal waren. Lasst euch impfen. Nie war es so einfach wie heute. Es ist im Unterschied zum Beginn der Pandemie genug Impfstoff für alle vorhanden. Leider noch nicht weltweit.

Pandemiealltag: kleine Fluchten

Abendrot über dem Hochsauerland (foto: zoom)

Manchmal kann mich auch das schönste Abendrot über dem Hochsauerland nicht begeistern. Anderthalb Jahre Pandemie, reduzierte soziale Kontakte, kein Urlaub und zwischendrin auch noch eine gesundheitliche Krise.

Berge, Fichten, Abendrot – auch wenn der Himmel noch so glüht, geht mir die Corona-Krise auf den Senkel.

Inzwischen bin ich zwei Mal geimpft, maximaler Schutz und trotzdem ist kein Ende in Sicht. Die vierte Welle hat mit der Delta-Variante begonnen und viele Menschen haben sich noch nicht impfen lassen, obwohl inzwischen genügend Impfstoff vorhanden ist. Woran liegt es? Ignoranz, Unaufgeklärtheit, Dummheit, Zeitmangel, Verblendung? Von allem etwas?

Ich richte mich auf einen weiteren Pandemieherbst und Winter ein: im Sauerland hocken, wenig soziale Kontakte und keine Reisen, Maske, Abstand, Hygiene.

Bis zum Ende der Einschränkungen spazieren gehen, Blütenpflanzen und Vogelstimmen bestimmen, im Garten Kraut ausrupfen und auf ruhiges Radfahrwetter hoffen.

Zwischendurch werde ich ab und zu ein paar kleine Fluchten aus dem Hochsauerland planen, wie neulich nach Bottrop zum Tetraeder und an den Niederrhein, die alte Heimat.

Der Tetraeder steht auf einer 80 Meter hohen Halde in Bottrop. (foto: zoom)

Wenn man die Stufen der Stahlkostruktion erklommen hat, bietet sich ein fantastischer Blick über Teile des Ruhrgebiets. Industriekultur aus der Vogelperspektive.

Von Bottrop ist es dann nicht mehr weit bis zur Rheinpromenade zwischen Dinslaken und Voerde. Ich beobachte dort gern die Flussschiffe, die stromab Richtung Niederlande und stromauf Richtung Schweiz schippern.

Ein Flussschiff nähert sich aus Richtung Holland. (foto: zoom)

Abends sitze ich dann wieder auf dem Balkon im Hochsauerland und verfolge gedankenverloren die untergehende Sonne. Wohin geht die nächste kleine Flucht?