Noch buddelt er mit seinen zwei Eimern im Schlick, doch gleich wird er abgeholt (foto: zoom)
Im Schlick der Canche-Mündung oberhalb von Le Touquet buddelte er bei Ebbe mit zwei Eimern scheinbar unermüdlich seine Spur. Wir Wanderer, Radfahrer, Touristen schauten verwundert auf den Mann im Watt.
Was macht der da nur? Was sucht er? Was kann man da finden?
Plötzlich hörten wir das flatternde Knattern eines Hubschraubers und der Schlickwanderer wurde mir nichts dir nichts aus dem Watt gezogen. 200 Meter weiter wartete im Yachthafen der Krankenwagen.
Keine Chance für den Mann mit den zwei Eimerchen.
Raus aus dem Schlick, rein in den Hubschrauber (foto: zoom)
Zuerst haben wir gedacht: Puh, da wurde einer im Schlick versinkend dem Tod entrissen. Aber jetzt, ein paar Stunden später, bin ich mir nicht mehr sicher.
Der Mann scheint auf meinen Fotos zu lächeln.
Er gehörte einfach nicht in den Schlick, Regelverstoß, und dann machen die Franzosen kurzen Prozess, notfalls mit einem Helikopter.
Die Abende im Hochsauerland sind zur Zeit nicht schlecht. (foto: zoom)
Gute Nacht!
Ich nehme mir jetzt das Buch von Katharina Stegelmann, Bleib immer ein Mensch, Heinz Drossel – Ein Stiller Held – 1916 – 2008, aus dem Regal und bin dann mal weg.
Langsam tauen die letzten Schneehaufen im Winterberger Skigebiet weg. Der gepresste Maschinenschnee wehrt sich hartnäckig bis in den Mai.
Hier im Blog passiert zur Zeit nicht viel, weil das echte Leben alles fordert und ich den Rest der Zeit damit verbringe, die Website unter Datenschutzaspekten zu durchforsten.
Seitdem ich sämtliche PlugIns, die Daten in fremde Kanäle weiterleiten, entfernt habe, gibt es eigentlich kaum noch einen Aspekt des Blogs, der datenschutzrechtlich bedenklich wäre.
Es bleiben noch ein paar Baustellen, wie die eingebetteten externen Dienste.
In vier Tagen soll die DSGVO im Blog umgesetzt sein.
Na ja …
Wem das Akronym DSGVO nichts sagt, dem sagen auch die obigen Zeilen nichts. Die anderen BloggerInnen sind entweder im Panik-Modus, phlegmatisch oder schon mit allem durch.
Falls ich die oben angesprochenen Baustellen in den nächsten Tagen nicht abgearbeitet bekomme, könnte es passieren, dass im Extremfall für einige Zeit totale Sendepause herrscht oder Teilfunktionen entfallen.
Winterberg. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Depression und Architektur? (foto: zoom)
Als ich heute bei Sebastian Weiermann die Bilder für einen geplanten Artikel zum Zusammenhang von Architektur und Depression sah, die er anscheinend irgendwo im Ruhrgebiet aufgenommen hatte, fühlte ich mich herausgefordert, die „Ghetto“-Seite von Winterberg zu zeigen.
Was das Ruhrgebiet kann, können wir auch: Architektur, die alle Sinne herausfordert und unter Umständen in einen Artikel über Depressionen mündet.
Ein kleiner Spaziergang und voilà – das vermutlich höchstgelegene Hochhaus-Ensemble Westfalens oder vielleicht sogar NRWs, gleich neben dem Bundeswehrstützpunkt.
Hochhäuser am Fichtenweg – die Schönheit liegt im Auge des Betrachters (foto: zoom)
BTW: Ich mag Hochhäuser. Das Zusammenleben kann dort sehr sozial sein. Wenn man oben wohnt, hat man einen weiten Blick.
Zu einem kleinen Spaziergang auf dem Kahlen Asten (s.o.) hat es heute gereicht. Weiter mit ein paar Lesetipps:
Journalisten müssen von Wikileaks lernen: Krise von Wikileaks – Aufgabe für Öffentlich-Rechtliche … welchering
Philosophischer Schnellschuss zu Wahlmanipulationen: Wie der Bewusstseinsphilosoph Philipp Hübl Cambridge Analytica entschuldigt … scilogs
Hogwarts Analytica: Zum wiederholten Mal wird seit zwei Tagen die Firma Cambridge Analytica durch meine Timeline getrieben, in Form einer durchaus spannend aufbereiteten Story, garniert mit einem Whistleblower, Facebook-Datenlöchern, Steve Bannon und den unvermeidlichen Russen … texperimentales
Ob Nutzer oder nicht: Facebook legt Schattenprofile über alle an … netzpolitik
Wem gehört das Museumsnarrativ? Im September 2017 wurden die polnischen Medien über die Entscheidung des Museums des Zweiten Weltkrieges in Danzig, Verträge mit den VermittlerInnen aufzulösen, informiert. Jene, die ihre Museumsarbeit fortsetzen wollten, mussten eine Sondererklärung unterzeichnen, in der sie zusicherten, nur über den Inhalt der Museumsausstellung zu sprechen … publicHistory
Wer den religiösen Dialog will, der muss zur Religionsfreiheit erziehen: Ohne Freiheit keine Dialog und ohne Dialog keine Freiheit. So einfach ist das und doch so schwer. Wer seinem Kind, schon bevor es sprechen kann, seine eigene Religion verpasst, der will keinen Dialog … ruhrbarone
Schach – Kandidatenturnier in Berlin: Am Ende doch Caruana … schachticker
Mit den alten Symbolen im Netz unterwegs: Es scheint mir eine kleine Betrachtung wert zu sein, dass wir uns in der virtuellen Welt anhand von Bildern aus analogen Zeiten bewegen … revierpassagen
Bei Dauerregen und Dunkelheit der einzige Lichtblick: die St. Georg Schanze in Winterberg (foto: zoom)
Sobald ich diesen Artikel veröffentlicht habe, erwarte ich minütlich die Lieferung von mindestens zwei Kisten Warsteiner Pils (herb).
Der heutige Tag war dem Sofa und meiner „Männergrippe“ gewidmet. Heute Abend fing ich dann mit dem Rechnen an: drei Tage kommt sie, drei Tage steht sie, drei Tage geht sie.
Das erste lebensbedrohende Kratzen im Hals hatte ich in der zweiten Hälfte der letzten Woche verspürt, also müsste es nach den Gesetzen der Mathematik mit der Sch… Erkältung heute zu Ende gehen.
Da mir niemand auf mein, zugegebenermaßen indirektes Bitten, ein Ausflugsziel für heute vorgeschlagen hatte, bin ich nach dem Ende der Rechnerei – Fazit: ich werde gesund – nach Winterberg gefahren.
Statt des Oversums, habe ich die St. Georg Schanze geknipst. Bei Dauerregen und Dunkelheit war die alte Skisprungschanze der einzige Lichtblick in ganz Winterberg.
Die Warsteiner Brauerei baut zwar massiv Arbeitsplätze ab, aber dafür leuchtet sie jetzt in meinem Blog, und alle betrinken sich mit Warsteiner, und alle Arbeitsplätze werden wieder angebaut und noch viel mehr Arbeitsplätze kommen hinzu: wenn nur sämtliche LeserInnen wegen meines Artikels ganz dolle mit dem Warsteiner-Trinken anfangen.
An Wintersportwochenenden und in den sogenannten Krokusferien (Ferien der Niederländer) mache ich stets einen großen Bogen um Winterberg und überlege mir, wie ich ohne in einen Stau zu geraten beispielsweise nach Olsberg zum Einkaufen und Schwimmen komme. Es kann dann besser sein, über Elpe und Gevelinghausen zum Aqua Olsberg zu fahren als bei Steinhelle an der Stoppstraße zu stehen und den endlosen Autowurm auf der B 480 Richtung Winterberg stehend und staunend zu betrachten.
Auch den Winterbergern ist bewusst, dass die Endlosstaus mit regelmäßiger Erwähnung in den Verkehrsnachrichten die „Marke Winterberg“ beschädigen können.
Erleichterung sollte schon in diesem Winter ein Verkehrsleitkonzept bringen, welches aber kaum gegriffen hat:
Im Februar hat das WDR Fernsehen einen Bericht über die unhaltbare Situation gesendet und dazu einen kurzen Artikel veröffentlicht.
„Funktioniert das Winterberger Verkehrskonzept?“ lautete der Titel der gut dreiminütigen Sendung in der Lokalzeit, die hier noch bis Februar 2019 nachgesehen werden kann:
Dem Tourismusdirektor der Stadt Winterberg hat die Berichterstattung nicht gefallen. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 22.02.2018 räumt er laut Protokoll den Bericht mit dem Urteil „unseriös“ aus dem Weg. Auf Argumente und Details verzichtet das Protokoll.
Mich hätte schon interessiert, welche Tatsachen und Zusammenhänge in den Berichten des WDR „unseriös“ sein sollen.
Hier der Protokollauszug (Hervorhebung von mir) zum Tagesordnungspunkt 3.3 Anfrage:
„Ein Ausschussmitglied der SPD-Fraktion aus Altastenberg erkundigt sich, bezugnehmend auf einen nicht erfreulichen Medienbericht des WDR zu Verkehrssituation in Winterberg an Wintersportwochenenden, nach dem aktuellen Sachstand zur Umsetzung des neuen Verkehrskonzeptes. Tourismusdirektor Beckmann teilt daraufhin mit, dass er die Ausführungen des WDR bedauere, weil diese die tatsächliche Verkehrssituation in diesem Winter nicht korrekt wiedergebe und man sie insofern als unseriös einstufen müsse.
Ergänzend hierzu macht er detaillierte Angaben zum Tagesgästeverhalten sowie zur Anzahl an Übernachtungsgästen in den Wintersportwochen im Januar und Februar.
Bezugnehmend auf die Anfrage des Ausschussschussmitgliedes der SPD-Fraktion aus Altastenberg verweist Tourismusdirektor Beckmann auf die Gespräche des Runden Tisches zur Verkehrssituation an Wintersportwochenenden und deren eingesetzten drei Arbeitsgruppen. Was die Etablierung des angedachten digitalen Parkleitsystems angehe, so müsse er wiederholt betonen, dass man mit der hierfür zuständigen Genehmigungsbehörde sich nach wie vor in einem schwierigen Abklärungsprozess befinde und man leider seitens der Behörde noch keine Freigabe in Aussicht gestellt habe.“
Quelle: Mitteilungsblatt für die Stadt Winterberg 23. März 2018, Nr. 6, Woche 12, Seite 23
Am Ende des Schmantel-Rundwegs habe ich heute Abschied vom Winter genommen. (foto: zoom)Der Winter geht nun bald zu Ende. Glaubt niemand, weil es zur Zeit so fürchterlich kalt ist.
Aber die schönen Wintertage sind gezählt. Demnächst können wir uns über Wind, Regen, Sturm und Hitze aufregen. Bis zum nächsten Winter.
Das Oversum in Winterberg wurde verkauft. (foto: pressemitteilung)Die Oversum Hotel GmbH in Winterberg im Sauerland wurde an Privathotels Dr. Lohbeck verkauft.
Der Kaufvertrag wird zum 28. Februar wirksam. Die Hotelgruppe aus Schwelm, Besitzer und Betreiber von 17 Häusern, übernimmt mehrheitlich die Oversum Hotel GmbH.
Den Verkauf begleiteten die Baden-Badener Hotelexperten der tophotel consultants GmbH. Für den Käufer war die Wirtschaftsprüfung Ebner Stolz aus Bonn beratend tätig.
Im Zuge des Verkaufs geht auch die Immobilie, das erste Hotel-Ei Europas an den neuen Eigentümer über.
Das gut ausgelastete Vier-Sterne-Superior-Hotel liegt in einer der beliebtesten Feriendestinationen in Nordrhein-Westfalen auf 800 Metern Höhe. Das moderne 77 Zimmer-Haus besticht durch seinen außergewöhnlichen Stil inmitten des Winterberger Kurparks. Seine eiförmige Bauweise ist einmalig in dieser Dimension und inzwischen ein Wahrzeichen der ganzjährigen Urlaubsregion.
Sofern Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern möchten z.B. Erteilung von Einwilligungen, Widerruf bereits erteilter Einwilligungen klicken Sie auf nachfolgenden Button.
Einstellungen