Außergewöhnliche und eindrucksvolle Ensembles auch in Brilon, Meschede und Siegen
Harmony´s Brass Band (Benin)Power Brass in der Tradition westafrikanischer Rail Bands
Auch in der 25. Jubiläums-Spielzeit haben die südwestfälischen Städte Brilon, Meschede und Siegen wieder außergewöhnliche und eindrucksvolle Ensembles eingeladen, die lokale Musiktraditionen in kreativen und aktuellen Kompositionen und Interpretationen präsentieren.
(Pressemitteilung Werkkreis Kultur Meschede)
In der 1. Jahreshälfte 2025 können Sie Powerbrass in der Tradition westafrikanischer Rail Bands, Krim-tatarische Musikzeugnisse, und Mystischen Folk aus dem Land der Feen und Vulkane entdecken. Takt und Ton geben jeweils preisgekrönte Musiker*innen an, die auch immer im Gepäck ungewöhnliche Instrumente haben.
Elsa Johanna Mohr (vorn), die lange in Brasilien lebte und der Gitarrist Díaz de León (re.), der selbst mexikanische Wurzeln hat, prägen die Kompositionen der Band ebenso wie die anderen Ensemblemitglieder Frank Brempel an der Geige (2. v.l.) und Stefan Berger (li.) am Kontrabass. (Pressefoto: WKM)
Auf Einladung des Werkkreis Kultur Meschede, und unter der Vermittlung des Kultursekretariat NRW Gütersloh in der Sparte „Musikkulturen“ konnte für Sonntag, 17.11.2024 ab 18 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge (Kampstr. 8) in Meschede das außergewöhnliche Quartett ANTIGUA verpflichtet werden.
(Pressemitteilung WKM)
Über Genregrenzen hinweg verbindet Antigua Elemente des europäischen Gypsy Jazz mit lateinamerikanischer Musik. Die auf Deutsch, Portugiesisch, Englisch und Spanisch gesungenen Texte handeln von urmenschlichen Themen, die zeitlos sind und Generations- und Ländergrenzen überwinden. Dabei kreiert die Band um Sängerin Elsa Johanna Mohr, die 2023 mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wurde, retro und hip zugleich eine wohlige Vertrautheit und überrascht mit Spielwitz und kompositorischer Innovation.
Antigua wurde 2018 gegründet und ist seither als Kollektiv äußerst produktiv. Die Band hat eine Kooperation mit dem kolumbianischen Musiker Santiago Prieto Sarabia initiiert. Elsa Johanna Mohr, die lange in Brasilien lebte und der Gitarrist Díaz de León, der selbst mexikanische Wurzeln hat, prägen die Kompositionen der Band ebenso wie die anderen Ensemblemitglieder Frank Brempel an der Geige und Stefan Berger am Kontrabass, die wiederum ihrerseits mit vielen europäischen Stilistiken vertraut sind.
Karten für diesen besonderen Konzertabend sind bei allen Reservix- Vorverkaufsstellen (www.reservix.de), insbesondere bei den Tourist-Infos Meschede, Brilon und Olsberg zum Preis von 20,00 € erhältlich.
Der Abendkassenpreis beträgt 23 €, sofern das Konzert nicht ausverkauft ist. Weitere Infos unter www.antigua.band
Meschede. Eine interessante Veranstaltung findet zum Tag des offenen Denkmals im Bürgerzentrum alte Synagoge statt.
Stadtheimatpfleger Volker Pfeiffer geht auf die Suche nach existierenden, aber auch nach bereits verschwundenen Bauten aus der Zeit der ersten deutschen Republik (1918-1933) in Meschede.
Volker Pfeiffer beleuchtet Hintergründe und Rahmenbedingungen der „Goldenen Zwanziger“ und zieht Vergleiche mit anderen Orten. Der Einführungsvortrag wird mit vielen Archivfotos bebildert.
Beginn: Fr., 06.09.2024, 19:00 – 20:30 Uhr, im Bürgerzentrum Alte Synagoge
V.l.n.r. Nicole Gerke, Johannes Stratmann, Barbara Schilling-Stratmann, Jonathan Gerlach und Stefan Büngener. (Foto: HSK)
Meschede/Hochsauerlandkreis. Die Mobilen Retter sind ein Netz von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und werden per App bei Notfällen alarmiert. Der Hochsauerlandkreis als Koordinator der Mobilen Retter im Kreisgebiet freut sich erneut über eine weitere Erfolgsgeschichte.
(Pressemitteilung HSK)
Am 07. Januar 2024 hat das schnelle und koordinierte Handeln eines Ersthelfers und den Mobilen Rettern Jonathan Gerlach und Stefan Büngener dem Mescheder Johannes Stratmann das Leben gerettet. Der Vorfall ereignete sich am Hennesee, als der 78-Jährige während eines Spaziergangs mit seiner Frau Barbara Schilling-Stratmann plötzlich zusammenbrach und einen Herzinfarkt erlitt.
Im Januar war es noch zu kalt für die Cyanobakterien (Blaualgen) im Hennesee. (archivfoto: zoom)
Hochsauerlandkreis/Meschede. Das Kreisgesundheitsamt warnt Hundehalterinnen und Hundehalter aktuell, ihre Vierbeiner in den Hennesee zu lassen. Grund ist der Verdacht auf eine Verunreinigung durch sogenannte Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen, die sich aufgrund anhaltender Hitze und fehlender Niederschläge vermehren.
Für Menschen bestehen nach Einschätzung des Gesundheitsamtes aktuell keine Gesundheitsgefahren beim Baden an den Badestellen des Hennesees, solange keine größeren Mengen des Wassers aufgenommen werden. Kleine Kinder sollten deshalb begleitet werden. Am Montag, 12. August, sind Proben entnommen worden, über die Ergebnisse wird weiter informiert.
Schon geringste Konzentrationen der Bakterien stellen für Hunde im Gegensatz zum Menschen eine Gefahr dar. Die Haustiere können trotz veterinärmedizinischer Behandlung nicht gerettet werden. Um deren Gesundheit zu schützen, erinnert das Gesundheitsamt die Hundehalter daran, dass für Hunde am Hennesee ohnehin eine Anleinpflicht besteht.
Der Fußballbundesligaverein Borussia Dortmund hat eine dreijährige Sponsoringvereinbarung mit dem zweitgrößten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall abgeschlossen. Der Vertrag sieht „die Nutzung reichweitenstarker Werbeflächen, Vermarktungsrechte sowie Event- und Hospitality-Angebote im Stadion sowie auf dem Vereinsgelände“ vor. Praktisch ohne Vorankündigung, plötzlich und unerwartet, verkündet der Noch-Geschäftsführer des Vereins, Hans-Joachim Watzke, einen Millionendeal mit Rheinmetall, der es in sich hat.
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Niehr an der Volkshochschule Hochsauerlandkreis
Prof. Dr. Thomas Niehr ist Sprachwissenschaftler an der RWTH Aachen University mit den Forschungsschwerpunkten Sprachkritik, Diskursanalyse und Öffentlicher Sprachgebrauch. (Pressefoto)
Zu einem Vortrag „Sprache macht Politik“ lädt die Volkshochschule Hochsauerlandkreis am Samstag, 15. Juni, 16 Uhr, in den großen Sitzungssaal Sauerland des Kreishauses Meschede ein.
Das Thema legt den Fokus auf Sprache und Politik – sie stehen in einem sehr engen Verhältnis. Dieses enge Verhältnis von Sprache und Politik wissen auch Populisten und Extremisten für sich auszunutzen. Ihre Kommunikation ist durch Tabubrüche gekennzeichnet, die in einer demokratischen Gesellschaft und ihren Massenmedien häufig für empörte Reaktionen sorgen.
Dass diese Empörung von Extremisten jedoch gezielt provoziert und für die eigenen Zwecke instrumentalisiert wird, wird im Vortrag an Beispielen gezeigt werden. Populisten und Extremisten verfolgen Sprachstrategien, um Grenzen des Sagbaren gezielt zu verschieben. Im Vortrag wird abschließend die Frage aufgeworfen, inwieweit skandalisierte Äußerungen von Extremisten durch die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit gedeckt sind. Prof. Dr. Thomas Niehr ist Sprachwissenschaftler an der RWTH Aachen University mit den Forschungsschwerpunkten Sprachkritik, Diskursanalyse und Öffentlicher Sprachgebrauch.
Der Vortrag findet im Rahmen des „Aktionsprogramms Kommune – Frauen in die Politik!“ statt. In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Hochsauerlandkreises, Karin Schüttler-Schmies, bietet die Volkshochschule Hochsauerlandkreis den Vortrag aufgrund der Projektförderung entgeltfrei an.
Samstag, 15.06.2024, von 16:00 bis 17:30 Uhr
Kreishaus Meschede, Steinstraße 27, Raum: F1 Sauerland
Anmeldung erforderlich über www.vhs-hsk.de oder Tel.: 0291 94-1147
Gespräche und Diskussionen am Stand der Friedensinitiative (Foto: MFF)
Das Mescheder Friedensforum, im März 2024 gegründet, hat sich am 10. Mai zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gewandt.
Angesichts der Kriege um die Ukraine und in Israel/Palästina, in Sorge um den Weltfrieden, möchten die Friedensfreund:innen in der Öffentlichkeit Akzente setzen und bei der Politik den Vorrang von Verhandlungslösungen anmahnen.
Frauenfriedensbewegung ca. 1912-1915 (Quelle: Wikimedia)
Im März 2024 hat sich das Mescheder Friedensforum gegründet. Am kommenden Freitag, dem 10. Mai 2024 wollen die Aktiven des Forums zwischen 09.00 und 13.00 Uhr in der Fußgängerzone in Meschede/Ecke Rebell (gegenüber Café Sommer) während der Marktzeit ein Flugblatt mit Positionen und Argumenten (s.u.) verteilen.
Ideen, Anregungen und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht.
„Die weißen Tauben sind nicht müde“ – auch nicht in Meschede. Packen wir es optimistisch an, heißt es in einer Mitteilung des Friedensforums.
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