Blick über den Tellerrand: “RWE ist Europas größter Klimakiller”

Aus der Haushaltsrede von Martina Müller in der Landschaftsverbandsversammlung Westfalen Lippe der Grünen:

(Der Artikel ist heute zuerst auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

“Bei der Haushaltseinbringung im Oktober hat Landesdirektor Löb angekündigt, bis zum Jahresende einen Vorschlag auf den Tisch zu legen, wie die Erlöse aus einer Veräußerung der 6,6 Mio. RWE-Aktien im Gegenwert von z. Zt. ca. 126 Mio. € (die Aktie stand heute Morgen bei 19,12 €) sinnvoll angelegt werden könnten. Dieser Vorschlag ist nicht erfolgt, weil Sie, meine Damen und Herren der in Anführungsstrichen “GroKo” auf der Bremse stehen oder – so scheint es von außen – sich völlig uneins sind über das weitere Vorgehen.

Der Landesdirektor hat deutlich gemacht, welches Risiko Sie mit Ihrem Zögern eingehen. Spätestens der Kursverfall der RWE-Aktie in wenigen Stunden nach dem Gerichtsurteil zum Hambacher Forst hätte Ihnen zeigen können, wie gefährlich Ihr Kurs ist. An der RWE-Aktie haben wir schon genug Geld verbrannt. Der Kohleausstieg wird aber kommen und mit ihm das endgültige Ende von RWE-Dividenden-Träumen.

RWE ist Europas größter Klimakiller und seine Braunkohlekraftwerke sind für ein Fünftel des CO2-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich. Diese Aktien weiter zu halten, heißt, sich mit schuldig zu machen. Wir müssen wie mittlerweile über 1000 andere Institutionen uns endlich zum Divestment verpflichten. Das wäre auch ein wichtiges Zeichen für die Kommunen und Kreise in Westfalen-Lippe, die auf die Entscheidung des LWL schauen. Gerade gestern kam die Nachricht, dass Düsseldorf seine Rest-Aktien verkaufen will und auch der Rhein-Sieg-Kreis hat gerade den Beschluss gefasst.”

[https://gruene-lwl.de/aktuelles/haushaltsrede-martina-mueller; 22.12.2018]

Weihnachtsgeschenke Teil I: Wie sich die Zeiten ändern

Platte auflegen, Buch lesen. Geschenke mit hohem Gebrauchswert. (foto: zoom)

Wie sich die Zeiten ändern. Ich kann mich noch gut an meine Weihnachtsgeschenke für die Eltern erinnern.

Sanft geleitet von Mutter wurden verschenkt: Rasierwasser und Parfum, manchmal auch Socken und Eau de Cologne. Pralinen gingen immer, alkoholhaltige „Mon Chéri“ Weinbrandbohnen, weil man ja seine Liebe irgendwie ausdrücken sollte.

Später habe ich im Überschwang spätpubertären Revoluzzertums „Die Mutter“ von Gorki unter den Baum gelegt. Das war keine gute Idee, jedenfalls nicht in unserem Hause.

Ich habe mich gestern über die Platte und das Buch gefreut. Treffer!

Wir wünschen geruhsame Festtage und drei Wünsche sind frei …

Drei Weihnachtsmänner – drei Wünsche frei (foto: zoom)
Je älter ich werde, desto mehr rückt ein Wunsch in den Vordergrund: Gesundheit.

Seit die Eltern nicht mehr leben, ist der mentale Puffer zum Tod weg. Niemand mehr, der vor einem steht.

Der zweite Wunsch ist zwangsläufig: Zeit. Zeit, um all die schönen Dinge zu tun, die man sich vorgenommen hat und um darüber hinaus das Unangenehme, das Aufgeschobene aus dem Weg zu räumen.

Gelassenheit könnte der dritte Wunsch werden.

Allerdings fällt mir jetzt auf, dass zumindest „Gelassenheit“ und „Zeit“ Wünsche sind, die ich mir selbst erfüllen kann. Niemand wird durch den Schornstein heruntergefahren kommen und mir einen Sack Gelassenheit hinstellen sowie eine Socke voller Jahre an den Sims hängen.

Das Blog hat im August das elfte Lebensjahr erreicht. Es hat sich einiges Material angehäuft. Geschichten, die noch nicht geschrieben sind, unfertige Projekte …

Aber Halt und Stopp!

Hier komme ich jetzt in den Bereich der Vorsätze für das Neue Jahr. Nichts durcheinander bringen, so wie die Lichterkette, die ich gestern beim Prüfen der Birnen völlig verknuddelt habe.

Ich bin schon gespannt, welche Wünsche mir heute bei der Bescherung erfüllt werde. Jetzt heißt es warten. Drei Stunden noch. Ich bleibe gelassen.

Bevor sich hier alles verknotet und in Schlingen legt, wünsche ich allen LeserInnen, KommentatorInnen und AutorInnen geruhsame Festtage!

Pressemitteilung: Ministerin Heinen-Esser eröffnet Naturpark-Infozentrum in Medebach

Prominenz beim obligatorischen Durchschneiden des roten Bandes (v.l.n.r.) MdL Matthias Kerkhoff, Landrat Dr. Karl Schneider, Vorsitzender Bernd Fuhrmann, Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Bürgermeister Thomas Grosche (foto: naturpark)

Medebach/Naturpark Sauerland Rothaargebirge: Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge hat vor vier Tagen in Medebach sein zweites von insgesamt sechs geplanten Infozentren eröffnet.

„Ich freue mich, heute das zweite von insgesamt sechs Infozentren des Naturparks Sauerland Rothaargebirge hier in Medebach eröffnen zu können. Bürgerinformation und Umweltbildung in einem international so wichtigen Gebiet wie dem Europäischen Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht liegen mir ganz besonders am Herzen, denn nur das; was der Mensch kennt, kann er auch wertschätzen“, so die Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Infozentrums.

Der Vorsitzende des Naturparks Sauerland Rothaargebirge, Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann, ergänzte: „Unser besonderer Dank gilt allen, die sich für dieses Infozentrum stark gemacht haben. Besonders hervorzuheben ist das Engagement bei den Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden im Naturpark. Mit diesem und den weiteren Infozentren können wir nun den Naturpark in der Fläche erfahrbar und erlebbar machen.“

Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft fanden sich im neuen Infozentrum des Naturparks Sauerland Rothaargebirge ein, darunter Bürgermeister Thomas Grosche, der die Ministerin im Rathaus in das goldene Buch der Stadt Medebach schreiben ließ. Auch Landrat Dr. Karl Schneider würdigte mit Grußwort den nächsten Schritt des Naturparks.

Besonders freuten sich die Verantwortlichen darüber, dass die Umweltministerin des Landes NRW, Frau Ursula Heinen-Esser den Weg nach Medebach angetreten hatte, um sich persönlich von der Verwendung der Landesmittel, die u.a. in die Erstellung von sechs Infozentren geflossen sind, zu überzeugen. Sie lobte den Naturpark ausdrücklich für die bisherige Entwicklung.

Das Infozentrum in Medebach wird in Zukunft gemeinsam mit den weiteren Infozentren in Bad Berleburg, Burbach, Hemer, Lennestadt/Kirchhundem und Meinerzhagen, die zentrale Rolle bei der sichtbaren Vermarktung des jüngsten und größten Naturparks in Nordrhein-Westfalen übernehmen.

Besucher des Infozentrums können sich ab sofort über den Naturpark Sauerland Rothaargebirge informieren. Möglich macht das ein interaktiver Tisch mit integriertem Touchscreen. Neben Fakten rund um die Arbeit des Naturparks, seine Landschaft und die vielfältigen Aufgaben gibt dort es auch Wissenswertes zu weiteren Zielen im Naturpark – den Naturpark-Juwelen.

Kinder und Erwachsene können sich darüber hinaus mit Spielen wie „Finde zwei gleiche“ und „Schiebepuzzle“ die Zeit vertreiben oder in einem Quiz ihr Wissen über die Region unter Beweis stellen. Daneben gibt es noch eine interaktive Wand, die sich dem Europäischen Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht und Naturerlebnissen vor Ort widmet.

Hintergrund Landeswettbewerb Naturpark.2018.NRW
Die Eröffnung erfolgt im Rahmen des Gewinnerprojekts des Landeswettbewerbes Naturpark.2018.Nordrhein-Westfalen. Alle drei Jahre lobt die Landesregierung den Wettbewerb der Naturparke aus. Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge konnte auf Anhieb nach seiner Gründung 2015 mit seinem Konzept „Neue Naturschatzinsel in Nordrhein-Westfalen“ den 1. Platz beim Wettbewerb erzielen. Die Umsetzung erfolgte mit Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Brot, Wiemeringhausen und die Bäckerei Caspari: lecker!

Ich habe gestern zum ersten Mal bei Caspari in Wiemeringhausen Brot gekauft, und es war sehr gut. (foto: zoom)

Die traurige Entwicklung in den Bäckereien ist, dass jeder, der nicht zwei linke Hände hat, Rohlinge auf dem Blech in einen Automaten schieben kann und je nach Bedarf Brot aller Arten sowie Brötchen von weiß bis „Bio“ ernten kann.

So funktionieren inzwischen die meisten Backstuben-Ketten, die ich kenne, wie immer sie auch heißen mögen.

Selbst die echten Bäcker arbeiten ja nicht genuin, sondern verlassen sich auf die Backmischungen, die ihnen von den Großen der Branche vor die Backstube geliefert werden.

Aber ein guter, echter Bäckermeister kann aus dem Grundgerüst noch individuelle Produkte erstellen.

Vor einigen Tagen habe ich einen sehr guten Artikel von Mario Polzer über den Olsberger Ortsteil Wiemeringhausen gelesen.  Daran stimmte alles. Das muss man ja in Zeiten von Tom  Kummer und Claas Relotius betonen.

Ich schweife ab.

Wichtig für mich war der kleine Satz: „Die Bäckerei Caspari ist die einzige Bäckerei in Olsberg, in der noch handwerklich gebacken wird, statt nur Vorgebackenes aufzuwärmen, das von anderswo geliefert wird.“

Gestern bin ich zum ersten und garantiert nicht zum letzten Mal bei der Bäckerei Caspari vorgefahren und habe zwei Brote gekauft, wovon ich das kleinere gleich am selben Tag verschlungen habe.

Das obere Brot hat sich nur einen halben Tag gehalten. Urteil: zu lecker. (foto: zoom)

Von gutem Brot und Käse kann ich mich wochenlang ernähren.

Die Verkäuferin: „Das Brot ist weich, aber sehr beliebt. Wir backen das immer freitags.“

Aufgegessen.

Im Briefkasten: DIE LINKE Hochsauerlandkreis wählte neuen Kreisvorstand

Der neue Vorstand des Kreisverbandes DIE LINKE Hochsauerlandkreis. Obere Reihe von links:  Armin Johannes Kleck, Ipek Mansuroglu, Sehnaz Avci. Untere Reihe von links: Joachim Blei, Franz-Josef Ahlbracht, Hartmut Zieger, Dietmar Schwalm (collage: dieLinke)

Am Sonntag, 16.12.2018, wurde auf einer Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand des Kreisverbands gewählt. Um endlich einen Neustart vor allem für die inhaltliche Arbeit der Partei zu gewährleisten, war vorher der bisherige Vorstand einstimmig geschlossen zurückgetreten.

(Pressemitteilung von DIE LINKE Hochsauerlandkreis)

Der neue Kreisverband hat sich unter anderem auch zum Ziel gesetzt, die politischen Aktivitäten in den größeren Kommunen des Kreisgebiets zu stärken.

„Es muss neben der Fraktionsarbeit auch eine Parteiarbeit in Arnsberg, Sundern und Brilon geben. Sie ist in den letzten Monaten unter dem alten Kreisvorstand etwas zu kurz gekommen“, so der neugewählte Kreisgeschäftsführer Joachim Blei.

Mit den beschlossenen neuen Parteistrukturen sollen neue Möglichkeiten zur Aktivierung der Mitglieder vor Ort geschaffen werden.

Der neue Vorstand besteht jetzt aus folgenden Personen:

  • Sprecherin: Ipek Mansuroglu, Marsberg
  • Sprecher: Armin Johannes Kleck, Marsberg
  • Schatzmeisterin: Sehnaz Avci, Marsberg
  • Geschäftsführer: Joachim Blei, Sundern
  • Beisitzer: Franz-Josef Ahlbracht, Marsberg
  • Beisitzer: Hartmut Zieger, Meschede
  • Beisitzer: Dietmar Schwalm, Arnsberg

Die drei Plätze für die Beisitzerinnen konnten leider nicht besetzt werden.

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Weitere Infos unter https://www.linksfraktion-hochsauerlandkreis.de/ueber-uns/kreisverband/

Auf dem Weg zum Kegeln … RitmuS

Auf dem Weg zum Kegeln. Am Kriegerdenkmal scheint der Mond durch die Wolken. (foto: zoom)

Obwohl heute mein erster Urlaubstag war und ich einige Geschichten für’s Blog auf Halde liegen habe, muss ich passen.

Die kleinen Nickligkeiten des Alltags haben mich aufgehalten.

Auto aus der Werkstatt abholen, einkaufen und einer unpünktlichen Bahn ein Schnippchen schlagen, nebenbei kleine Geschichten erfahren, die jetzt in meinem Kopf kreisen.

Dann war da noch der Kegel-Termin -ich bin ein miserabler Kegler- unten im Ort. Der neue Pächter im Kolpinghaus. Portugiesen. RitmuS heißt das Restaurant und ist seit einer Woche eröffnet.

Mein erster Eindruck: nette Pächterfamilie, professionell, gutes Essen, freundlich.

Eine Bereicherung für Siedlinghausen.

Alles weitere später …

Gute Nacht.

21.12.2018: Albert Lee wird 75

Albert William Lee (* 21. Dezember 1943 in Leominster, Herefordshire) ist ein englischer Gitarrist, Sänger, Komponist, Songwriter und Produzent. Darüber hinaus spielt er Mandoline und Klavier und gehört wegen seines außergewöhnlichen Gitarrenspiels (Hybridpicking) zu den einflussreichsten Instrumentalisten, insbesondere der Country-Musik und des Country-Rock. Gleichwohl beinhalten seine musikalischen Schwerpunkte ebenso den Rock and Roll, Rock, sowie Rhythm and Blues und Rockabilly. Seine wohl bekannteste Nummer ist der Country-Rock-Titel „Country Boy“.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=uQHbHDfOZBg

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Während seiner Karriere spielt Lee als gerne gesehener „Musician’s Musician“ mit zahlreichen Größen und Superstars der Branche, unter anderem Bo Diddley, Joe Cocker, Jerry Lee Lewis, George Harrison, Bill Wyman, Earl Scruggs, Vince Gill, Dolly Parton, Jackson Browne, Marcel Dadi, Rosanne Cash, Dave Edmunds, Jimmy Page, Ricky Skaggs, Lonnie Donegan, Tommy Emmanuel, Rodney Crowell, Emmylou Harris, Eric Clapton, Gary Brooker, Linda Ronstadt, Leo Kottke, Tom Jones, Shakin’ Stevens, Gene Clark, Steve Morse, Guy Clark, Herbie Mann und viele andere. Hervorzuheben ist hierbei seine langjährige Zusammenarbeit mit The Everly Brothers. Er wirkt bis heute bei vielen Studio- und Live-Produktionen mit und seine Beiträge sind auf unzähligen Country- und Rock and Roll-Produktionen zu hören. Seine Reputation unter Kollegen brachte ihm den Beinamen „Guitar Player’s Guitar Player“ ein.

Zwischen 1976 und 1980 wurde Lee von den Lesern des Guitar Player Magazine fünf Mal hintereinander zum Best Country Guitarist des Jahres gewählt und ist zudem zweifacher Grammy Award Preisträger. Im Jahr 2010 feierte er bei Eric Clapton’s Crossroads Guitar Festival sein 50-jähriges Bühnenjubiläum.

Lee gilt als bescheidener und zurückhaltender Musiker, der ausschließlich auf die Qualität einer Produktion fokussiert ist und sich nie in den Vordergrund spielt. Die Kollegen Jimmy Page und Ritchie Blackmore bezeichneten ihn als kompletten Gentleman, dem die Bedeutung des Wortes „Ego“ völlig fremd sei.
Quelle: Wikipedia

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=2N2jmNSHwuE

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btw:
Die Initialen „A. L.“ scheinen bei Rock & Roll Gitarristen „von Haus aus“ ein Qualitätssiegel zu sein:

Ab durch den Wald: von Winterberg nach Siedlinghausen

Die Schneekanonen haben in der kurzen Kälteperiode ganze Arbeit geleistet. Bei leichten Plusgraden wurde heute am Rauhen Busch meist Niederländisch gesprochen. (foto: zoom)

Man soll stets das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Heute habe ich meinen „Ältesten“ zur Toyota-Werkstatt in Winterberg gefahren. Er hat nach über 20 Jahren schon einmal „Dit und Dat“.

Wie dem auch sei, hatte mir der Wetterbericht trockenes Wetter und Temperaturen über Null vorhergesagt, zwar ohne Sonnenschein, aber ideal zum „Wandern“.

Disclaimer: ich weiß nie, ob ich meine bummelnde Fortbewegung durch den Sauerländer Wald derart sportlich bezeichnen sollte.

„Gehen“ träfe es ebenfalls.

Seit 2006 ein offizielles Naturdenkmal – die über 200 Jahre alte Buche am Rauhen Busch. (foto: zoom)

Streckenbeschreibung: Autohaus Pöllmann in der Remmeswiese, Skilift Rauher Busch, Golfplatz, Minenplätze, Marktplätze, Ennert und ab nach Hause.

Überall stehen geblieben. Geguckt, geknipst und im Laufe der Strecke zwei „Dubbels“ mit Käse gegessen.

Auf dem Golfplatz war nichts los. Die Gaststätte öffnet laut Aushang erst wieder im Frühjahr.  Kein Kaffee. So blieb mir nur der flache Golfer an der Einfahrt zu Shop und Restauration.

Ein einsamer Flachkamerad am Eingang zum Golfplatz (foto: zoom)

Zwei Stunden lang sind mir keine Menschen begegnet, die Schuhe knirschten in der dünnen pappigen Schneeauflage. Ohne Wasserspeicher und Schneekanonen wäre heute kein Wintersport möglich gewesen. Bis Weihnachten bleibt es wohl bei Plusgraden und Regen.

Eine Wärmeperiode bis Silvester ist jedenfalls nicht ungewöhnlich. Danach darf nichts mehr schief gehen, denn die Marke „Winterberg“ hängt vom Schnee ab.

An der Technik wird es nicht scheitern.