Im Januar war es noch zu kalt für die Cyanobakterien (Blaualgen) im Hennesee. (archivfoto: zoom)
Hochsauerlandkreis/Meschede. Das Kreisgesundheitsamt warnt Hundehalterinnen und Hundehalter aktuell, ihre Vierbeiner in den Hennesee zu lassen. Grund ist der Verdacht auf eine Verunreinigung durch sogenannte Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen, die sich aufgrund anhaltender Hitze und fehlender Niederschläge vermehren.
Für Menschen bestehen nach Einschätzung des Gesundheitsamtes aktuell keine Gesundheitsgefahren beim Baden an den Badestellen des Hennesees, solange keine größeren Mengen des Wassers aufgenommen werden. Kleine Kinder sollten deshalb begleitet werden. Am Montag, 12. August, sind Proben entnommen worden, über die Ergebnisse wird weiter informiert.
Schon geringste Konzentrationen der Bakterien stellen für Hunde im Gegensatz zum Menschen eine Gefahr dar. Die Haustiere können trotz veterinärmedizinischer Behandlung nicht gerettet werden. Um deren Gesundheit zu schützen, erinnert das Gesundheitsamt die Hundehalter daran, dass für Hunde am Hennesee ohnehin eine Anleinpflicht besteht.
Die Teilnehmer werden geschichtsträchtige Orte wie die Wewelsburg bei Paderborn und das Sauerland-Museum in Arnsberg besuchen und die Vergangenheit und die Gegenwart des jüdischen Lebens im Sauerland unter die Lupe nehmen.
In diesem Zusammenhang werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mit den Themen Rechtsextremismus und Diskriminierung beschäftigen. Dabei wird der Spaßfaktor wird natürlich nicht zu kurz kommen. Bei Outdoorspielen, im Escaperoom oder bei einem geplanten Lagerfeuer können sich die Jugendlichen austauschen und anfreunden.
Übernachtet wird in der Jugendherberge direkt am Sorpesee. Die Teilnahme am Ferienprogramm kostet 220 Euro pro Person: Essen, Trinken und alle Aktionen inklusive. Anmeldung und weitere Informationen unter Jugendfoerderung@hochsauerlandkreis.de, Telefon: 0291/945949 oder www.young-hsk.de.
Rekord beim HSK: Erneut über 40 neue Nachwuchskräfte starten ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung (foto: hsk)
Dieses Jahr beginnen 46 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beim Hochsauerlandkreis. Davon begrüßte Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen 41 Auszubildende am 1. August im Kreishaus Meschede.
„Erneut konnte der Hochsauerlandkreis mehr als 40 Ausbildungsplätze anbieten. Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Nachwuchskräfte langfristig an die Kreisverwaltung zu binden. Wir brauchen gute Fachkräfte, daher freue ich mich über so viele neue Gesichter, die die Kreisverwaltung mit ihren Ideen und ihrem Einsatz bereichern werden. Die Aufgaben beim Hochsauerlandkreis sind vielseitig und verantwortungsvoll und wir brauchen kluge, junge Köpfe wie Sie – gleichzeitig werden Sie sehen, wie viel die Kreisverwaltung als Arbeitgeber Ihnen zu bieten hat“, hieß Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen die Nachwuchskräfte zu ihrem Ausbildungsstart willkommen.
Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schlossen sich Fachdienstleiterin Personal, Regine Clement, Ausbildungsleiter Diethard Nolte, Ramona Wilmes (Fachdienst Personal), Personalratsvorsitzende Marcus Radmacher und Ina Tenk sowie Niklas Klein von der Jugend- und Auszubildendenvertretung zusammen mit Gleichstellungsbeauftragter Cornelia Reuber-Lankveld und Schwerbehindertenbeauftragtem Karl-Josef Dicke an.
Die neuen Auszubildenden bei der Kreisverwaltung ab dem 01.08., 01.09. bzw. 01.10.2024 sind: Nico Bittern, Charlotte Brusis, Anna-Lena Fingerhut, Alina Gebler, Julie Geismar, Sophie Hein, Jonah Himmelreich, Johanna Hogrebe, Maike Carolina Müthing, Madita Sophie Sorak (Kreisinspektoranwärter), Amelie Teipel (Soziale Arbeit), Mika Siefert, Greta Biermann (Kreisvermessungsoberinspektoranwärter), Anna Elisabeth Grewe, Jasmine Maaß, Sebastian Padberg, Kim Lukas Pauli, Tobias Witte (Kreissekreträanwärter), Luisa Altbrod, Artjom Kuvaldin, Lena Rapacki, Juliane Rettler, Luca Schleifstein, Alina Wichmann (Verwaltungsfachangestellte), Finja Patzke (Vermessungstechnikerin), Noah Wegener (Straßenwärter), Patrick Neuhäuser, Pia Trulsen (Brandmeisteranwärter), Annalena Dohle, Laura Elsner, Marvin Franke, Viktor Kovalyk, Laurin Krick, Hannah Kukic, Lena Marie Meyer, Lara-Sophie Müller, Jan Luca Nieweg, Judith Pohle, Leon Rölleke, Bjarne Rüthing, Emily Sander, Celin Schieber, Elias Soukri, Anna Wenzel und Eike Felix Witiska (Notfallsanitäter).
Für einen Ausbildungsplatz 2025 beim Hochsauerlandkreis in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen können sich Interessierte noch bis zum 15. August 2024 online bewerben (www.hochsauerlandkreis.de/karriere). Nach der Bewerbung ist ein Onlinetest bis spätestens 18.08.2024 zu bestehen. Vorstellungsgespräch sind ab dem 23.09.2024 geplant.
In Nordrhein-Westfalen waren Anfang dieses Jahres 956 900 Pkw mit Hybrid- oder Elektroantrieb zugelassen, ein Anteil von 9,1 Prozent an der Gesamtzahl.
Grafik: IT.NRW
Düsseldorf (IT.NRW). Am 1. Januar 2024 waren in Nordrhein-Westfalen 10,6 Millionen und damit 0,8 Prozent mehr Personenkraftwagen (Pkw) für den Straßenverkehr amtlich zugelassen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen des Kraftfahrtbundesamtes mitteilt, entfielen 21,5 Prozent aller im Bundesgebiet zugelassenen Pkw auf NRW. 6,7 Millionen der in NRW zugelassenen Pkw wurden mit Benzin (63,2 Prozent), 2,8 Millionen mit Diesel (26,5 Prozent) und 127 000 mit Gas angetrieben (1,2 Prozent). Der Bestand von Personenkraftwagen mit Hybrid- oder Elektroantrieb erreichte mit zusammen 956 900 Fahrzeugen einen Anteil von 9,1 Prozent an der Gesamtzahl der Pkw in NRW.
Anteil der Fahrzeuge mit Hybrid- (6,2 Prozent) und Elektroantrieb (2,9 Prozent) am Gesamtbestand gestiegen
Im Vergleich zum Jahresanfang 2023 verringerte sich sowohl der Bestand von Benzin- (?1,0 Prozent), Diesel- (?1,9 Prozent) als auch gasangetriebenen Pkw (?4,6 Prozent). Dagegen erhöhte sich im gleichen Zeitraum die Zahl der zugelassenen Hybridwagen (einschließlich Plugin) um 23,3 Prozent auf 650 800 Pkw; die Zahl der Elektroautos (Battery Electric Vehicle) stieg um 37,9 Prozent auf 306 100. Von 2019 bis 2024 ist in NRW die Zahl der Zulassungen von Elektroautos um mehr als das Zwanzigfache gestiegen (2019: 14 000). Der Anteil der Fahrzeuge mit Hybrid- (6,2 Prozent) und Elektroantrieb (2,9 Prozent) am Gesamtbestand der Pkw fiel Anfang 2024 aber noch vergleichsweise gering aus.
IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Ergebnisse zum PKW-Bestand für Gemeinden bzw. Kreise und kreisfreie Städte finden Sie in der Landesdatenbank NRW.
Weitere Ergebnisse zum Pkw-Bestand nach Zulassungsbezirken finden Sie auf den Seiten des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Stadtmarketing Warstein präsentiert: „Live am Wilkeplatz“ am 26. Juli mit „3rd Harmony“
Die drei Power-Frauen von „3rd Harmony“, (v.l.) Julia Martens, Heike Sina und Eileen Wegener, bieten am Freitag, 26. Juli, auf dem Wilkeplatz in Belecke wieder eine abwechslungsreiche und mitreißende Reise durch die Musikwelt (Pressefoto)
Die Kulturveranstaltungsreihe „Live am Wilkeplatz“ startet am Freitag, 26. Juli, um 19 Uhr mit dem Gesangs-Trio „3rd Harmony“, das bereits im vergangenen Jahr den Wilkeplatz in Belecke mit harmonischen Rock- und Pop-Klängen erfüllt hat. Veranstalter der Reihe in diesem Jahr der Stadtmarketing Warstein e.V.
Der Werkkreis Kultur Meschede e. V. (WKM) begeht in diesem Jahr sein 45-jähriges Jubiläum.
Auch die Bürgerstiftung Meschede unterstützt die Veranstaltung mit einer Spende. Bei der symbolischen Spendenübergabe: Holger Kliemannel (1. Vorsitzender WKM), Jürgen Dörner (Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung Meschede), Jörg Hohmann (Stiftungsratsvorsitzender Bürgerstiftung Meschede), Kai Kroggel (2. Vorsitzender WKM). (Foto: Werkkreis Kultur Meschede)
Seit 1979 ist der Werkkreis Kultur Meschede (WKM) ehrenamtlich im Rahmen der Kulturförderung in Meschede tätig. Damit ist der Kulturverein einer der ältesten noch existierenden Kleinkunst- und Konzertveranstalter im Sauerland. Auch für das Jubiläumsjahr hat sich der WKM wieder einiges ausgedacht und möchte vor allem mit einem Konzert in Meschede ein deutliches Zeichen setzen: Am 21. September 2024 findet das „Nie Wieder Ist Jetzt!“ – Konzert in der Innenstadt von Meschede statt.
Ein kostenloses Rock-Konzert gegen Hass und Rassismus mitten in der City von Meschede. In ganz Deutschland, so auch in Meschede, gehen die Menschen auf die Straße, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Mit diesem Open-Air-Festival schließen wir uns den Demonstranten an, setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und Rassismus und zeigen, wie bunt Meschede ist.
Besonders freut sich der WKM über die Zusage der Bürgerstiftung Meschede, das Konzert zu unterstützen. Im Jahr 2023 plante der WKM bereits ein Open-Air Festival was leider kurzfristig abgesagt wurde – die Bürgerstiftung Meschede hat damals eine Spende für das Festival geleistet und diese trotz der Absage nicht zurückgefordert.
„Das Konzept, ein Konzert in der Innenstadt zu organisieren, welches neben der musikalischen Aussage durch die Bands für Demokratie und gegen Extremismus und Hass auszurichten, als auch Mescheder Bürger, Vereine, Schulen etc. mit ins Boot zu holen, hat uns überzeugt und wir sind uns sicher, dass die Unterstützung zum Erfolg dieses Konzerts beiträgt, so Jürgen Dörner, Vorstandsvorsitzender und Jörg Hohmann, Stiftungsratsvorsitzender der Bürgerstiftung Meschede.
Bei der symbolischen Spenden-Übergabe an den ersten Vorsitzenden des WKM, Holger Kliemannel und seinen Stellvertreter, Kai Kroggel, betonten alle Teilnehmer nochmal, wie wichtig es ist, immer wieder „Flagge zu zeigen“ und durch die federführende Organisation des WKM, können sich weitere Vereine und Institutionen sowie Bürger und Schulen mit einbringen und präsentieren und die Veranstaltung unterstützen, während der WKM das organisatorische übernimmt.
Aber solch eine Organisation ist nicht alleine durch den WKM möglich: Dank der sofortigen Zusagen durch die Sparkasse Mitten im Sauerland, dem Stadtmarketing Meschede, der Stadt Meschede, der Katholischen Kirche Meschede-Bestwig und vielen anderen Institutionen, Vereinen und Privatpersonen kann der WKM das Konzert organisieren und durchführen.
Neben finanziellen Zusagen durch Spenden bedarf es aber auch der Mitwirkung am Tag des Konzerts selber: so müssen Bierwagen mit Zapfteams bestückt werden, es werden Helfer gebraucht und im Vorfeld müssen Plakate aufgehangen werden.
Auch können Beiträge während der Umbauphasen zwischen den auftretenden Bands von Schulen oder Vereine & Institutionen dargebracht werden und es können Stände in der Innenstadt aufgestellt werden. Das Motto ist klar: FÜR DIE DEMOKRATIE und GEGEN HASS, EXTREMISMUS und RASSISMUS.
Alle Menschen, Vereine, Institutionen aus Meschede und Umgebung sind herzlich eingeladen, diesen Tag mit zu gestalten. Wer das Konzert unterstützen möchte, kann sich gerne beim WKM melden: wkmeschede@gmail.com
Insgesamt wurden 84 881 E-Autos im Wert von knapp über 2 Milliarden Euro 2023 nach NRW importiert.
Grafik: IT.NRW
Düsseldorf (IT.NRW). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, importierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft im letzten Jahr 84 881 Kraftfahrzeuge mit Elektromotor im Wert von knapp über 2,0 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 104,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2022: 986,2 Millionen Euro). Im Vergleich zum Jahr 2017 (20 195 Kraftfahrzeuge) wurden 2023 mit 84 881 Kraftfahrzeugen mehr als die vierfache Menge an Kraftfahrzeugen mit Elektromotor importiert. Dies unterstreicht den Trend positiver Veränderungsraten bei der Einfuhr von E-Autos seit 2017.
Fatima Khan (s.u.) schreibt Lyrik, Prosa, Essays und arbeitet derzeit an ihrem Debütroman. (Foto: Ana-Maria Sales Prado)
Mit den Brave New Voices bekommen junge, starke Autor:innen bei der Ruhrtriennale eine Bühne. Jeden Sonntag gehen sie in der Jahrhunderthalle Bochum mit dem Publikum in den Austausch und geben einen Einblick in ihr Werk und ihren kreativen Schreibprozess. Dabei geht es auch um aktuelle gesellschaftliche Themen und Entwicklungen, denn kein Text entsteht ohne Kontext.
(Pressemitteilung Ruhrtriennale)
In der Reihe Brave New Voices wollen Édouard Louis (18.8), Sivan Ben Yishai (25.8), Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah (1.9) Jeremy O. Harris (8.9) sowie Cemile Sahin (15.9) im Gespräch mit der Moderatorin Fatima Khan über ihre Texte und die Welt sprechen. Die Gespräche mit Édouard Louis und Jeremy O. Harris werden simultan vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Für die gesamte Literatur- und Diskursreihe stehen Gebärdendolmetscher:innen zur Verfügung.
Der pazifistische Klassiker des Erasmus von Rotterdam liegt als Neuausgabe vor – nebst einem aktuellen Vorwort von Eugen Drewermann
Umschlagbild edition pace
„Alle müssen sich gegen den Krieg verschwören und ihn gemeinsam verlästern“, so ruft uns der Christ und Humanist Erasmus von Rotterdam (gest. 1536) in seiner pazifistischen Hauptschrift „Die Klage des Friedens“ (1517) zu. Der antimilitaristische Schweizer Pfarrer, Theologe und religiöse Sozialist Rudolf Liechtenhan (1875-1947) legte fünf Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg in banger Sorge seine jetzt neu edierte Übersetzung der „Querela Pacis“ vor.
Die beninisch-französische Singer-Songwriterin Angélique Kidjo ist am 4. September bei der Ruhrtriennale zu Gast. Mit ihrem Auftritt in der Gießhalle komplettiert sie die diesjährige Konzertreihe im Landschaftspark Duisburg-Nord. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hat unter anderem mit Bono, Tony Allen und den Talking Heads zusammengearbeitet und präsentiert in Duisburg ihr Konzertprogramm Mother Nature II.