Pausenbild: eine Kasseler Straße … sowie Gedanken zur WM und zu Seehofer

Blick zurück in die Geysostraße (foto: zoom)

Heute war ein grauer kalter Tag, kein Fotowetter.

So habe ich die Kamera in den Satteltaschen meines Fahrrads die Fulda rauf und runter transportiert, ohne die erträumten Fotos zu machen. Kassel grau, Fulda grau, Hann. Münden Regen, Kassel grau.

Auf dem Weg zum Edeka-Laden in der Friedrich-Ebert-Straße habe ich zurück in die Geysostraße geblickt und einen Schnappschuss gemacht.

Mehr war heute nicht drin, denn nach der Radtour musste ich auch noch das Fußballspiel GER-SWE gucken. Glücklicherweise hat Deutschland 2:1 gewonnen. Kamikaze-Seehofer muss sich den Medienplatz also weiterhin mit der Weltmeisterschaft teilen.

Meine Frage: Schmeißt Angela Merkel den grauen blassen bayerischen Scheinriesen am Dienstag aus der Regierung? Seht ihr/sehen Sie noch eine andere Lösung?

Von nun an geht’s bergab …

Der längste Tag 2018 in Siedlinghausen geht zu Ende. (foto: zoom)

Jetzt ist er fast zu Ende, der längste Tag des Jahres 2018. Sonne, Schwüle, Regen, Temperatursturz, Wolken … alles dabei.

Wenn ich mir heute, gleich, jetzt etwas wünschen dürfte: die nächsten vier Monate mit dem Fahrrad durch Europa kreuzen, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche planen …

Alles Weitere ergäbe sich.

Traumtänzer. Morgen zur Arbeit. Gute Nacht!

Schmallenberger Impressionen: Hi Hitler … AFD whälen, Deu(t)schland den Deuschen und Nazis ham ne scheiss Frisur

Nazis, Witzbolde oder ironische Antifas? Wandsprüche am Bahntrassenradweg in Bad Fredeburg. (collage und fotos: zoom)

Als ich am Samstag in den Bahntrassenradweg in Schmallenberg Richtung Bad Fredeburg/Bremke einbog, habe ich nicht schlecht gestaunt: „Nazi-Sprüche an der Wand des Netto-Supermarkts!“, war meine erste Reaktion.

Nachdem ich die Radtour in Meschede beendet hatte, habe ich allerdings an dieser spontanen Einschätzung gezweifelt. Strohdoofe Nazis, die die Rechtschreibung nicht beherrschen?

„Nazis ham ne scheiss Frisur!“ heißt es auf der der dem Netto gegenüberliegenden Mauer eines Fitnessstudios.

Also vielleicht sogar eine Nazi-Verarsche der Schmallenberger Antifa?

Auf Twitter waren die ersten Reaktionen:

„Das ist so klischeemäßig absurd, dass man echt nichts mehr dazu sagen kann…“
https://twitter.com/MschFr/status/1005366662269489152

„Das klingt irgendwie nach ner Horde Teenies mit viel Langeweile.“
https://twitter.com/ellebil/status/1005386935173550080

„Vielleicht auch ein Joke“
https://twitter.com/MosesSchmitz/status/1005379138172129280

„…immerhin schön in Schulausgangsschrift gekrakelt. Schmierfink Ü50?“
https://twitter.com/PaintItScience/status/1005370654928068608

Ich kenne das kulturelle Klima in Schmallenberg nicht gut genug, um mir sicher zu sein, dass es sich um Ironie handelt.

Was meint ihr / meinen Sie?

Terrassensitzen im Sauerland: Nähe und Ferne, sowie Henning Venske

Die Weinbergschnecke schleimt sich an. (foto: zoom)

NINA, die Unwetterwarnungs-App, hatte Fürchterliches vorhergesagt, aber die Gewitter blieben heute aus – zumindest in Siedlinghausen. Der Gewitterdonner grollte aus Olsberg herüber, aber verschonte uns.

Feucht und warm war es und die Schnecken robbten langsam heran. Die Weinbergschnecke war nicht an Kürbis, Tomate und Zitronenbäumchen interessiert. Sie nagte ein paar Blättchen aus den Plattenfugen und verzog sich dann in die Beete.

Ich naschte derweil ein paar Erdbeeren und las die Biographie von Henning Venske. „Es war mir ein Vergnügen“ heißt sie und ist ein empfehlenswertes Vergnügen – die kulturpolitische Geschichte der Bundesrepublik, erzählt von einem hellwachen Kabarettisten.

Die Erdbeeren schmeckten heute so nebenbei (foto: zoom)

Die Nacktschnecke habe ich, im Gegensatz zur Weinbergschnecke, misstrauischer beobachte, denn sie näherte sich dem Kürbis, schaffte es allerdings nicht, den Topf hinauf zu kriechen und wandte sich nach einer halben Stunde tierisch enttäuscht ab.

Die Nacktschnecke wendet sich von unseren Pflanzen ab. (foto: zoom)

Was bleibt mir zu tun, an einem Tag wie diesem im Hochsauerland?

Die Sonne geht unter, und ich starre noch eine Zeit lang in den Abendhimmel, Pläne schmiedend.

Blick in die Ferne (foto: zoom)

Der Plan für morgen: Entweder Fahrrad fahren oder Schwimmen gehen oder Rasen mähen oder einkaufen oder Unkraut jäten oder das Klo putzen. Was man halt an Samstagen im Sauerland macht.

Andere Ideen?

Gute Nacht! Blick von der MS Muffert auf den Diemelsee …

Blick zurück auf den Diemelsee (foto: zoom)
Bei 20° bis 21° Celsius hätte ich im Diemelsee schwimmen können, aber mit diesen Badetemperaturen hatte ich nicht gerechnet.

Also blieb uns die Bootsfahrt mit der (oder dem?) MS Muffert bei Kaffee, Kuchen und dem Blick auf tapfere SchwimmerInnen.

Nicht schlecht, aber das nächste Mal bin ich IM und nicht AUF dem Wasser.

Gute Nacht!

Gute Nacht Blog – Guten Morgen DSGVO

Beeilt euch! Die Ausstellung schließt demnächst. (foto: zoom)

Eigentlich wollte ich etwas zur Ausstellung der Werke von Holger Bunk und Andreas Schulze in der Bielefelder Kunsthalle schreiben, die ich mir gestern mit Vergnügen angesehen habe, aber am 25. Mai tritt die DSGVO endgültig in Kraft und dann wird bekanntermaßen das Internet mitsamt den Datensaugern Facebook, Google und Twitter abgeschaltet.

Ein paar letzte Worte:

Fahrt nach Bielefeld.

Lest mehr Bücher.

Hört gute Musik.

Treibt irgendeinen Sport.

Bleibt politisch.

Für mich war die Zeit, in der ich mich mit dem Blog und der Datenschutz-Grundverordnung beschäftigt habe, inhaltlich lähmend, aber formal bereichernd.

Ich habe hoffentlich alle Datensauger, soweit es in meiner Macht steht, rausgeworfen, das Impressum, die Datenschutzerklärung und die Netiquette überarbeitet.

Ob das schon alles reicht, weiß ich nicht, denn ich bin kein Jurist und viele Grauzonen werden in den nächsten Jahren gerichtlich präzisiert werden.

Den Datensaugern Facebook, Google und Twitter wird die DSGVO  am Allerwertesten vorbeigehen, denn sie halten sich eine Stall von JuristInnen, die ihnen den Rücken freihalten.

Bei uns BloggerInnen bin ich mir nicht sicher, was passieren wird.

Wahrscheinlich werden wir uns um 0 Uhr erschießen, manche werden sogar ihr Blog löschen.

Mein Tipp:

Fahrt nach Bielefeld.

Lest mehr Bücher.

Hört gute Musik.

Treibt irgendeinen Sport.

Bleibt politisch.

 

Am Phönix-See … entspannt … oder?

Am Phönix-See ist es schwer, Fotos zu knipsen. (foto: zoom)
Ich weiß bis heute nicht, ob ich den Phönix-See in Dortmund schön oder angenehm oder … finden soll.

Vielleicht lag es daran, dass ich dort mit meinem Rad von den Ruhrfestspielen in Recklinghausen kommend in Dortmund Hörde aufgeschlagen bin.

Die Hitze, die Sonne, das Licht über dem Ruhrgebiet, die kleinen Boxen (=teure Häuser) um den See herum gereiht.

Ich werde das noch ein mindestens zweites Mal checken – dieses „Reichenparadies“.

Dortmund: Blick auf die Emscher-Faultürme und den Deusenberg

Durch die schmutzigen Plexiglasscheiben entdeckt: Faultürme und Deusenberg (foto: zoom)

Wenn man oben auf dem Dortmunder „U“ steht, hat man einen durch schmutzige Plexiglasscheiben getrübten Blick auf die Stadt und das Umland.

Am vergangenen Freitag habe ich die Faultürme am Emscher-Weg und dahinter die Halde Deusenberg zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, was damit zusammenhängt, dass ich vor gut einer Woche dort unten entlang geradelt bin.

Die Welt setzt sich langsam aus vielen Perspektiven und Einzeleindrücken zusammen.

Den Rest, der auf dem Bild zu sehen ist – Kirche, Kühlturm, Kraftwerke … -werde ich demnächst auch noch in mein Dortmundbild integrieren.

Fahrkarten? Geh mir aus der Sonne! Auf dem Emscher-Weg Richtung Recklinghausen

Das Display des Fahrkartenautomaten liegt in der Sonne – ich kann das Display nicht  lesen. (foto: zoom)

Ich habe sowieso schon Probleme, die Menüführung der Ticketautomaten zu verstehen, und jetzt liegt der Fahrkartenautomat der Bahn in der prallen Sonne.

Eigentlich bin ich erleichtert, weil ich nun eine Ausrede habe, die Fahrkarte für mein Rad und mich im Zug bei der Schaffnerin zu erwerben.

Von Dortmund-Hörde ging es mit dem Rad nach Recklinghausen. Am Anfang ganz gemütlich, zu einem großen Teil auf dem Emscher-Weg.

Mengeder Heide an der Emscher (foto: zoom)

Für den Deusenberg links von der Emscher hätte ich mein Mountainbike benötigt. Also weiter.

Die Halde Deusenberg wird bei der nächsten Tour besichtigt. (foto: zoom)

Der Emscherweg hat mich von Hörde bis zum  Hof Emschertal überzeugt, danach waren bis Henrichenburg viele Abschnitte gesperrt und die Umleitungen schlecht bis gar nicht ausgeschildert.

Auch der Radweg entlang des Rhein-Herne Kanals wurde hinter Henrichenburg umgebaut und war nicht befahrbar.

Rhabarberkuchen und Kaffee im Hof Emschertal (foto: zoom)

Schade, denn eigentlich wollte ich mich entlang des Kanals Recklinghausen nähern.

Der Radweg an der Hauptstraße war zwar am Anfang sehr gut, wurde dann aber immer schlechter. Außerdem verbrachte ich im letzten Abschnitt mehr Zeit an roten Ampeln stehend als auf dem Rad radelnd.

An der Streckenführung muss ich bis zur nächsten Recklinghausen-Tour noch einiges verbessern.

Falls sich jemand fragt, was mich nach Recklinghausen zieht, sei verraten, dass es die  Ruhrfestspiele sind, und  es geht gleich mit dem Besuch der alten Dame los.

 

 

Falken HSK: Schülercafé an vier Sonntagen im Mai

Meschede. (falken) Das Schülercafé der Falken HSK findet im Mai viermal statt: am 6., 13., 20. und 27.5., jeweils von 15 bis 19 Uhr im Jugendzentrum Rockcafé in Meschede, Kolpingstraße 18.

Das Schülercafé ist ein offenes Angebot für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende. Die Jugendlichen können chillen, Kolleginnen und Kollegen treffen, gerne auch eine Runde Billard oder Tischtennis spielen.

Bei Bedarf bekommen sie auch Hilfe bei Schwierigkeiten in der Schule oder Ausbildung. „Viele kennen ihre Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten in Schule und Ausbildung nicht richtig“, haben die Helfer der Falken festgestellt; „das können wir ändern.“

Auch wer Hilfe bei den Hausaufgaben, bei einer Bewerbung oder bei der Arbeitssuche braucht, kann im Schülercafé Unterstützung bekommen, und das in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Arabisch.