Sollte man das Maritim als signifikantes Bauwerk einer architektonischen Ära unter Denkmalschutz stellen oder einfach irgendwann sang- und klanglos platt machen und durch … was eigentlich? … ersetzen?
Am Kahlen Asten waren zumindest die Wolken dramatisch (foto: zoom)
Heute sind wir vom Kahlen Asten nach Travemünde gefahren; leider mit dem Auto, aber da zur Zeit die Bahn nicht mehr verlässlich fährt und wir „zuverlässig“ ankommen mussten, fiel das frühere (!!!) Verkehrsmittel unserer Wahl leider aus.
Auf der Fahrt habe ich heute einen neuen Begriff kennen gelernt: „LKW-Stau“.
Das bedeutet, LKW stauen sich im Überholverbot für LKW kilometerweit auf der Autobahn, während die PKW sich noch auf der linken Spur bewegen können.
Wir sahen heute also sehr viele LKW-Staus und standen darüber hinaus in kombinierten LKW/PKW-Staus. Alles nicht besser als eine Fahrt mit der Bahn, wenn sie denn mal fährt.
Was machen eigentlich diese ganzen LKW auf den Autobahnen? Rollende Läger, die die Straßen kaputt fahren, weil sie es sich leisten können. Die Straßen bezahlen andere. Die Maut reicht hinten und vorne nicht.
Egal, egal … ich war auf jeden Fall ziemlich erstaunt über das Ausmaß an Verkehr und Baustellen auf der A33, A2, A352, A7 und A1.
Positiv: wir sind letztendlich rechtzeitig angekommen … und haben Till Schweiger gesehen, ohne dass sich unser Puls beschleunigte.
Mal gucken, was wir in den nächsten Tagen noch erleben. Das Auto jedenfalls bleibt stehen.
Die Strände an der Ostseeküste: mehr Strandkörbe als Schwimmer (foto: zoom)
Blick aus dem Fenster eines Lufthansa-Flugzeugs auf dem Frankfurter Flughafen (foto: hannah)
Vergangenen Dienstag landete eine Maschine der Lufthansa, aus England kommend, auf dem Flughafen Frankfurt. Die Maschine parkte vor dem Terminal. Die Passagiere wurden aufgefordert, das Flugzeug über die vordere und hintere Treppe zu verlassen und in die bereitstehenden Gelenkbusse einzusteigen.
An der Schnittstelle der beiden Treppen und der Busse stand ein kräftiger Mann mit gelber Warnweste und der Aufschrift „Fraport“. Außerdem lag neben ihm eine zusammengeklappte Kinderkarre.
Der Fraport-Mitarbeiter wedelte mit den Armen und dirigierte die aussteigenden Passagiere zum hinteren Bus. Dann kam eine fünfköpfige Familie mit drei kleinen Kindern. Der Vater versuchte, die Kinderkarre auseinanderzuklappen.
Dem Fraportmitarbeiter ging dies offenbar nicht schnell genug. Er schrie den Familienvater an, rief wiederholt mit lauter Stimme „einsteigen, einsteigen“ und zeigte dabei auf den Bus. Er kam der Familie nicht zur Hilfe, trieb sie jedoch verbal und mit Gesten zur Eile an.
Schließlich zeigte er auf seinen Kopf mit einer Handbewegung, die dem Familienvater signalisieren konnte, er sei dort wohl nicht ganz dicht.
Der Vater ging mit den beiden größeren Kindern in Richtung Bus, die Mutter klappte die Karre auf, setzte ihr kleinstes Kind hinein und schob es in den Bus.
Die im Bus wartenden Fluggäste verfolgten dies unwürdige Spektakel. Nachdem die fünfköpfige Familie den Bus bestiegen hatte, kam noch ein Pärchen aus dem Flieger und stieg ebenfalls in den Bus. Anschließend lenkte der selbe Fraportmitarbeiter diesen zum Terminal.
Die Mitglieder der Familie hatten eine dunkle Hautfarbe und das Pärchen war weiß, aber das hat mit dem Verhalten des Fraportmitarbeiter sicher nichts zu tun.
Vorverlagerung von Eingriffsbefugnissen: Die „drohende Gefahr“ in Polizeigesetzen … netzpolitik
Die große Gefahr einer allgemeinen Dienstpflicht: In der Führungsetage von Hilfsorganisationen, die im Übrigen mit ihren sozialen Einrichtungen ganz gut verdienen, sowie im Katastrophenschutz haben es sich rechte bis rechtsextreme Kräfte gemütlich gemacht und profitieren von den nicht gerade geringen Steuermitteln, die in diesen Bereich gehen … welchering
Hitze ohne Ende: Die extrem anhaltende stabile Wettersituation mit Hitze und Trockenheit ist überwiegend auf den von uns verursachten Klimawandel zurückzuführen … scilogs
Dümmer geht’s nimmer: Hagens Politik bekämpft Stadtbäume … doppelwacholder
Ärgerlich: Der Wettbewerb um die „Vestische Literatur-Eule 2018“ als Symptom verfehlter Literaturförderung … revierpassagen
Der Dunkle Wald: Wer Geschichten mag, die den Leser mitnehmen auf eine lange und tiefgründige Reise, wer gerne wissen möchte wie zum Teufel es nun am Doomsday aussehen wird und wer das erste Buch geschafft hat, der sollte unbedingt zum Dunklen Wald greifen … unkreativ
„Geduldete“: Im HSK ist eine „statistische Auswertung nicht möglich“ … sbl
Kleine Rast im Wald an den sogenannten Marktplätzen. Schatten bei über 30°C. (foto: zoom)
Heute war ein weiterer brütend heißer Tag und so habe ich mir nur eine Mini-Radtour mit dem MTB durch den Wald nach Altastenberg zugetraut. Dort sollte der „AstenKick“ eröffnet worden sein, eine Seilbahn, in die man eingehängt wird und mit 70 km/h ins Tal hinunter saust.
Ich bin wirklich kein Hitzemensch, aber noch ein Tag bewegungslos in der halbwegs kühlen Bude hätte ich nicht ausgehalten. Der Hypermotoriker in mir lässt sich auf Dauer nicht mit sturen Bahnen im wunderschönen, soviel muss gesagt werden, Siedlinghäuser Freibad ruhig stellen.
Nach 1000 Schwimm-Metern habe ich das MTB aus dem Keller gezerrt. Die Luft war vorne und hinten raus, solange hatte es schon da unten gestanden.
Irgendwie ein Fehlkauf: Der Lenker ist nervös und zieht nach links, kein ruhiger Geradeauslauf. Der Abstand Sattel-Lenker passt ebenfalls nicht. Ich werde doch noch mal nach Niedersfeld radeln und in der Bike-Praxis nach einer Lösung fragen. Auf einem Mountainbike musst du dich 100% sicher fühlen. Warum habe ich das alles nicht beim Kauf bemerkt? Das ist das große Rätsel der Verkäufer-Käufer-Psychologie.
Nachdem ich mir den Frust von der Seele geschrieben habe, bin ich ziemlich vermatscht in Altastenberg angekommen. Man muss dort noch ein Stück Richtung Nordenau fahren, bevor der AstenKick auf der linken Seite erscheint.
Obwohl in unseren Medien (Westfalenpost, Sauerlandkurier, Faceebook-Accounts) groß berichtet worden war, hielt sich der Ansturm, während meiner Anwesenheit in Grenzen.
Zwei Paare rauschten ins Tal hinab, wobei „Paare“ nicht sexuell gemeint ist. Es gibt zwei Kabel in die zwei Leute eingeklinkt werden und 3, 2, 1, und los geht es.
Da werden sie eingeklinkt und 3, 2, 1 … (foto: zoom)
Wenn es etwas kühler wird, werde ich noch einmal zum AstenKick hinauf radeln und alle Fragen fragen, die ich jetzt noch habe. Die wichtigste wird sein: „Lohnen sich die 32 bzw. 39 Euro?“
Aber jetzt rauschen die beiden erst einmal 1000 Meter in die Schneise hinunter.
Jetzt rauschen sie in die Schneise hinunter. (foto: zoom)
Zehn Jahre sind eine lange Zeit, und ich habe es geschafft, kurz vor dem Blog-Geburtstag am 5. August 2018 den Webspace bis zum fast letzten Byte der paar GigaBytes zu füllen.
Neue Bilder und andere Dateien kann ich zur Zeit nicht hochladen, aber wenn alles gut geht, wird der Platz noch vor morgen Früh erweitert.
Diese paar Zeilen Text müsste die Datenbank noch fressen. Den Clown habe ich aus dem Archiv abgeholt. Sollte passen.
Werbung oder Journalismus? Büste des doppelgesichtigen Gottes Janus (Symbolbild: Fubar Obfusco [Public domain], via Wikimedia Commons)Am 28.07.2018 berichtet WP Arnsberg unter dem Titel Neheimer „Spurwechsler“ ist lieber Azubi als Student über eine grundsätzlich löbliche Initiative der Agentur für Arbeit Meschede – Soest, der Handwerkskammer Südwestfalen und der Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland.
Der Autor des Artikels ist seit vielen Jahren „freier Schreiber“ für die Westfalenpost Arnsberg (Neheim-Hüsten).
Im richtigen Leben ist der Verfasser allerdings auch Mitarbeiter der im Artikel prominent nach vorn geschobenen accodo Projekt GmbH (Abteilung Vertrieb).
Ist das noch redaktioneller Journalismus oder bereits eine Gefälligkeit, die eigentlich mit dem Insert „Anzeige / Werbung“ hätte markiert werden sollen?
Das Mädchen aus der Bigfoot Familie macht einen Handstand im Jardin D’Ypres (foto: zoom)
Nicht weit vom Rathaus entfernt macht das Mädchen aus der Bigfoot Familie einen Handstand im Jardin D’Ypres.
Damit habe ich nach Ladyfoot und Babyfoot die dritte Skulptur des Künstlers Idan Zareski in Le Touquet entdeckt.
Es fehlen also noch zwei, nämlich Le Siffleur und Herr Bigfoot persönlich.
Interessant ist, dass Idan Zareski (Angaben auf seiner Website) nie eine Kunstschule besucht hat und seine Ideen aus einem inneren „Zwang“ heraus entwickelt:
„Idan Zareski was born in Haifa, Israel and he is a French citizen. Life took him through multiple countries, bearing witness to multiple races and cultures which are now a fundamental element in his work. His efforts led him to understand that his salvation had always been, literally, at his fingertips.
Idan has never attended Art School or any sort of anatomy course. His gift came to him as a need, which he understood he could no longer resist. “I don’t plan or organize, I don’t draw sketches. My raw emotions serve as the only guide. Ninety percent of my creations are shaped in less than an hour. When I work, I feel in absolute communion with a force greater than myself”.
Idan shapes his creations out of clay, water and fire, to later set them in bronze. He is still amazed by the fact that emotions cannot only take shape, but be shared, without a word…in absolute silence.“
Als Nicht-Künstler fällt es mir schwer, zwischen Wahrheit/Aufrichtigkeit und Marketing zu unterscheiden.
Wie dem auch sei, scheinen die großen Füße ihren Erfnder zu ernähren:
„These days, Idan is completely committed to his art, working out of Costa Rica, a small piece of paradise. His wife and three girls have become his most fervent admirers.“
Wer sich jetzt schon interessiert, guckt dort nach. Den anderen werde ich etwas mehr erzählen, sobald ich den Rest der großfüßigen Familie veröffentliche.
Es ist auch um Mitternacht noch zu warm, um den Thread zu Ende zu spinnen: rien ne va plus
Ein Wohnklotz im Hinterland von Le Touquet namens „Residence Winterberg“ (foto: zoom)
Wenn ich morgens in Le Touquet zur Boulangerie radele, um ein Baguette und zwei Croissants einzukaufen, komme ich an einem hässlichen Wohnklotz vorbei.
Es gibt viele hässliche Wohnklötze in der Partnerstadt Winterbergs, allerdings auch wunderhübsche Gebäude.