Wie läuft die Klimawende in deiner Stadt oder Gemeinde?

Das Klimadashboard seit kurzem auch regionalisiert mit deutschen Städten und Gemeinden

Screenshot Einstiegsseite Winterberg

Das ehrenamliche Team des Klimadashboards hat nun auch knapp 11.000 Klimadashboards für jede Gemeinde in Deutschland gebaut.

Es werden Daten zu Klima, Energie und Mobilität vor Ort aufbereitet und visualisiert.

Ich bin natürlich gleich zur Gemeinde Winterberg gegangen und habe unter anderem Folgendes gelernt:

  • Im Jahr 2024 gab es 8 450 Autos bei 13 164 Einwohner:innen in Winterberg.
  • In Hochsauerlandkreis werden die meisten Autos mit Benzin angetrieben. Elektroautos machten im Jahr 2024 nur 3% des PKW-Bestands aus.
  • Die Wärmewende stockt – Fossile Heizungen oftmals noch Standard
  • Windenergie: Null
  • 146 Frosttage im Durchschnitt in der Referenzperiode 1961 – 1990 | 88 Frostage im Jahr 2024
  • 142 Schneedeckentage im Durchschnitt der Referenzperiode | 46 Schneedeckentage im Jahr 2024
  • Durchschnittlich 67 Eistage in den Jahren der Referenzperiode | 28 Eistage im Jahr 2024

Sämtliche Grafiken bzw. Visualisierungen enthalten einen Hinweis auf die verwendete Datenquelle, damit es möglich wird, die Glaubwürdigkeit, Aktualität und Relevanz der Daten einzuordnen, nachzuvollziehen und nach Interesse auch recherchieren zu können.

Das Klimadashboard visualisiert primär Daten von öffentlichen Behörden und anerkannten wissenschaftlichen Institutionen. Die Visualisierungen entstehen in enger Zusammenarbeit mit Expert*innen aus den jeweiligen Fachbereichen.

Schaut euch selber um und stöbert.



Jüdischer Friedhof: Bauhof der Stadt Winterberg reagiert schnell

Treppengeländer erneuert und Rasen gemäht

Das neue Treppengeländer am Aufgang zum Jüdischen Friedhof (foto: zoom)

Nachdem ich gestern einen Blogeintrag zum Zustand des Jüdischen Friedhofs an der Wernsdorfer Straße in Winterberg veröffentlicht hatte, habe ich heute Morgen zusätzlich auch an das Bauamt der Stadt geschrieben.

Sehr geehrter Herr …,

ich habe gestern den Jüdischen Friedhof in Winterberg besucht. Leider ist er in einem ungepflegten Zustand.

Darüber hinaus ist das Geländer rechts von der Treppe marode und somit ein Sicherheitsrisiko.

Mein Blogbeitrag zum Thema: https://www.schiebener.net/wordpress/ungepflegt-der-juedische-friedhof-in-winterberg/

Es wäre schön, wenn dem Friedhof größere Aufmerksamkeit gewidmet werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Gemäht, allein die Wege schwanken noch zwischen Löwenzahn und Schotter (foto: zoom)

Ehe ich mich versehen hatte, flatterte eine E-Mail in mein Eingangskörbchen:

Sehr geehrter Herr …,

danke für Ihre Hinweise. Wir haben das Geländer umgehend erneuert und die Rasenfläche wurde gemäht.

Mit freundlichen Grüßen aus Winterberg

Das ging ratzfatz und es waren, wie auf den Bildern zu sehen ist, keine hohlen Worte.

An dieser Stelle ein dickes Lob für den Bauhof. Alles Weitere später.

Spaziergang am Schmantel – Stadtradeln nicht vergessen

Blick über die Bergwiesen am Schmantel (foto: zoom)

Wenn ich eine kleine Auszeit brauche, gehe ich gern um den Schmantel in Winterberg. Es gibt dort nichts Sensationelles zu sehen: Bergwiesen, Scheunen und ab und zu ein weiter Blick über die Berge.

Tourist*innenhorden sind dort nicht zu finden. Diese halten sich eher in anderen Teilen der Kernstadt Winterberg auf. Es könnte aber auch sein, dass sie sich wunderbar in die ruhige Landschaft integrieren und daher nicht herausstechen.

Ach, ich habe gar nichts gegen den Tourismus. Ohne ihn, gäbe es kein Kino, keinen Irish Pub, keine Zuganbindung und noch weniger Radwege.

Dabei fällt mir ein, dass am 1. Juni das Stadtradeln in Winterberg beginnt. Meldet euch an: https://www.stadtradeln.de/winterberg

Auftakt:              01.06.2025 ab 17.00 Uhr

Ort:                      Parkplatz am Nordhang

Programm:       Begrüßung durch Bürgermeister Michael Beckmann

                               Wortgottesdienst mit Fahrradweihe

                               Auftakt-Radtour um den Hohen Knochen, ca. 19 km

Ungepflegt: der Jüdische Friedhof in Winterberg

Die Stufen hinauf zum Eingangstor. Vorsicht! Das Geländer ist wackelig. (foto: zoom)

Vor fast genau zwei Jahren hatte ich hier im Blog einen Artikel mit der Überschrift „Wildkräuter-Experiment oder einfach nur mangelhafte Pflege: der Jüdische Friedhof in Winterberg“ veröffentlicht.

Schon im August 2018 war folgender Blogbeitrag erschienen: Der Jüdische Friedhof Winterberg: erschütternd ungepflegt

Heute habe ich an einem trüben Sonntagmorgen den Jüdischen Friedhof besucht und war erschüttert über den Zustand des Geländers an der rechten Seite der Treppenstufen. Das Holz ist verrottet und hängt lose in der Bodenverankerung. Mit relativ geringem Kraftaufwand hätte ich die Konstruktion umwerfen können.

„Ungepflegt: der Jüdische Friedhof in Winterberg“ weiterlesen

Stadtradeln 2025: Winterberger Seniorinnen und Senioren treten in die Pedalen

Der Seniorenbeirat der Stadt beteiligt sich an der diesjährigen Fahrradkampagne vom 01. bis 21. Juni

Radfahren im Hochsauerlandkreis (archivfoto: zoom)

Am Mittwoch, 04. Juni, ab 15 Uhr startet eine E-Bike-/Pedelec-Tour für Seniorinnen und Senioren. Treffpunkt und Start sind auf dem Marktplatz (Untere Pforte) in Winterberg.

Streckenverlauf: Heilklima-Erlebnisweg Nordhang – Neuer Radweg – Lenneplätze – bis Hoheleyer Hütte (Erfrischungspause) – zurück über Neuastenberg. Die Tour wird von Willi Leber (Team-Captain) und Jan Benjamin Kermas betreut.

Kontakt – Auskunft und verbindliche Anmeldungen bei

Jan Benjamin Kermas – Kommunalkoordinator STADTRADELN – Tel.: 02981 – 800-203 – E-Mail: stadtradeln@winterberg.de oder Walter Hoffmann – Seniorenbeirat – Tel.:  02981-9255814 – E-Mail: walter.hoffmann49@gmx.de

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Weitere Informationen unter: https://www.stadtradeln.de/winterberg

Alle Touren können auf der Website eingesehen werden. Änderungen/Abweichungen sind möglich.

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Pedelec-Training mit der Kreispolizei

Im Rahmen der Fahrradkampagne wird in Zusammenarbeit mit der Kreispolizei auch ein Pedelec-Training für Senior*innen angeboten. Diese findet am Montag, 16. Juni, ab 14 Uhr (bis 17 Uhr) am Feuerwehrgerätehaus in der Kernstadt statt.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 Personen begrenzt.

Auskunft und Anmeldungen bei den oben genannten Kontaktpersonen.

Veranstaltung des Winterberger Klima-Bündnisses in Züschen

Vor allem Neubauten verfügen in Winterberg häufig über Wärmepumpen. (archivfoto: zoom)

Am Donnerstag, den 22. Mai trifft sich das Winterberger Klimabündnis um 18.00 Uhr im Haus des Gastes in Züschen und freut sich auf einen spannenden Austausch mit interessierten Bürger*innen zu den Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung.


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Informationen, Vorträge und Diskussionen sind zu zu folgenden Themen geplant:

UhrzeitAblauf/Themen
18.00 UhrBegrüßung durch Bürgermeister Michael Beckmann
18.10 UhrDie aktualisierte Treibhausgasbilanz der Stadt Winterberg
Herr Jeremy Kröger von der Energielenker Gruppe
(online)
18.30 UhrKlimafolgenanpassung –
was erwartet uns und wo steht die Stadt Winterberg?
Vorstellung des aktuellen Maßnahmenkatalogs
Herr Malte Hoffmann
(Institut für Verwaltungswissenschaften)
19.00 UhrEinblick in die Arbeiten des interkommunalen
Klimamanagements
Frau Kim Peis
(Stadt Winterberg mit Medebach und Hallenberg)
19.30 UhrFragen, Diskussionen und allg. Austausch
20.00 UhrEnde

Für Anmeldung, Anregungen und Fragen steht Klimamanagerin Kim Peis zur Verfügung.

Kontakt 
Fachbereich 1 – Zentrale Dienste, Bildung und Digitalisierung
Fichtenweg 10 | 59955 Winterberg
Telefon: (02981) 800 370
eMail: kim.peis@winterberg.de | Internet: rathaus-winterberg.de

Veranstaltungsadresse
Haus des Gastes
Nuhnetalstraße 44
59955 Winterberg-Züschen

Fundstück: Heimatliebe geht durch den Magen

In Winterberg gesehen:Heimatliebe = Schnitzel-Schmiede? (foto: zoom)

In Winterberg gibt es nicht nur das Print-Magazin „Heimatliebe“, sondern auch ein Restaurant gleichen Namens. Hier auf dem Schild wird es als „Schnitzel-Schmiede“ beworben.

Ich sage euch aus Erfahrung: Nichts lieben die Winterberger mehr als ein ordentliches Stück Fleisch. Ich der sauertöpfige Veganer habe schon häufig in Runden fröhlicher Carnivoren gesessen und wurde bemitleidet, Tipps zum Ausgleich meiner veganen Mangelernährung (Vitamin-Tabletten oder gleich Spritzen – Oh, der Vitamin B-Mangel!) inklusive.

Winterberg ist die gelebte Metapher, dass Heimatliebe durch den Magen geht, vorzugsweise als Schnitzel.

Ich schmeisse dann heute wieder lustlos und voller Selbsthass Räuchertofu in den Wok. Können Falafeln Sünde sein? Niemals!

Spaziergang im Winterberger Vorfrühling

Baumstümpfe, Skipisten, weite Blicke und Dramawolken

Blick zum Sendemast auf dem Kreuzberg (foto: zoom)

Heute Abend belasse ich es bei ein paar Bildern vom Spaziergang um den Schmantel in Winterberg.

Die Tage werden länger, die Tagestemperaturen steigen nur allmählich. Sonnentage wechseln sich mit diesigen, bewölkten Perioden ab. Nachts sinken die Temperaturen unter Null. Es fällt kaum Niederschlag.

Die Frühblüher lassen sich Zeit. Während die gelben Zungenblüten des Huflattich im letzten Jahr am 6. März erschienen, sind sie in diesem Jahr, zumindest im hohen Hochsauerland, noch nicht zu sehen.

Gehen Sie weiter. Suchen Sie den Frühling.

Blick auf die Ski-Abfahrt an der Kappe (foto: zoom)
Einstieg zum Siebentäler-Weg und Blick Richtung Hessen (foto: zoom)
Was vom Wald blieb (foto: zoom)

Winterspaziergang: die Bergwiesen am Schmantel

Scheune, Weg und eingezäunte Weiden (foto: zoom)

Blauer Himmel, die Sonne scheint und die Scheune wirft einen Schatten über Weg und Weide.

Es war heute Morgen auf den Bergwiesen am Schmantel bei Winterberg allerdings nicht so gemütlich, wie es auf dem Bild erscheinen mag. Ein beißender Wind fuhr durch Jeans und Jacke. Die Handschuhe hielten die Kälte kaum ab.

Mit frierenden Fingern schnell ein paar Fotos geknipst und zurück in die Wärme.

Wenn im Juni die Schwarze Teufelskralle blüht, kann man das Blühwiesen-Biotop oberhalb des Sportplatzes gemächlicher erkunden. Schaut dann mal vorbei!

https://www.schiebener.net/wordpress/die-schwarze-teufelskralle/

Winterberg am Sonntagabend – Bunt statt Braun

Demokratie ohne Haken! Auch in Winterberg brachten die Demonstrant*innen viele selbstgestaltete Plakate und Banner mit (foto: zoom)

Pünktlich um 18 Uhr begann am Sonntagabend die Demo gegen rechts unter dem Motto Bunt statt Braun in Winterberg. Viele Teilnehmer*innen hatten sich auf dem Marktplatz an der unteren Pforte mit Lichtern und selbstgepastelten Plakaten versammelt.

Um 18 Uhr hatten sich mehrere hundert Menschen auf dem Markplatz (Untere Pforte) versammelt. (foto: zoom

Unmittelbarer Anlass für die Demonstration war die gemeinsame Abstimmung der CDU und AfD für einen Antrag von Friedrich Merz zur Verschärfung des Migrationsrechts.

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